Doctor WTF? – Rückblick auf die 5. Season von Doctor Who

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Ich fand David Tennant großartig als Doctor. Alleine dadurch, dass er 3 Jahre mit seiner unwiderstehlichen Mixtur aus Euphorie, Ernsthaftigkeit und manchmal auch Creepyness die NewWho-Welt dominierte, war er wohl der Doctor den die meisten jungen Fans und Neueinsteiger mit der Serie identifizierten.

Aber ich mochte auch Christopher Ecclestone, dessen tougherer, mit wahnsinnigem Grinsen ausgestatteter Doctor die Wiederbelebeung der fast seit 50 Jahren existierenden SciFi-Serie einleitete und nach neunjähriger Pause abermals zu einem riesigen Erfolg machte. Das Ecclestone nach nur einer Staffel bereits wechselte war einerseits ein Schock, gewöhnte aber gerade die Newbies unter den Zuschauern an eine der wichtigsten konstanten der Serie: Die Regeneration. Doctor Who ist nicht an einen Schauspieler gebunden. Er bleibt der Doctor, auch wenn jede Inkarnation des Zeitreisenden aus Gallifrey ihre eigenen Ticks und Macken hatte. Es half, das der Doctor wechselte, aber seine Begleiterin Rose zunächst dieselbe blieb. Es half auch, dass David Tennant zwar einen anderen Doctor spielte, der Serie aber im Grundtenor treub blieb.

Insofern bedauerte ich zwar Tennants Abschied als Doctor, ebenso wie Russel T. Davies Abgang – der bei aller Kritik die man an ihm üben konnte – immerhin alleine durch seine Behaarlichkeit und Energie die Rückkehr des Doctors ins TV ermöglicht hatte – aber ich war mehr gespannt als skeptisch. Mit Steven Moffat, der einige der besten Episoden des NewWho geschrieben hatte, schien ein mehr als fähiger neuer Showrunner gefunden und auch Matt Smith sollte zumindest eine Chance bekommen. Ich gehörte nicht zu denen, die ihm alleine auf Grund seines Alters (er ist der bisher jüngste Doctor) die Qualifikation absprachen. Auch wenn die komplette Produktionscrew ausgetauscht wurde, sah ich der Sache erstmal entspannt entgegen.

Was mich mehr beunruhigte waren dann kurz vor Serienstart die Berichte über das deutlich gekürzte Produktionsbudget für die Serie. Gerade die für UK-Verhältnisse recht teure Produktion hatte geholfen Doctor Who erstmals Bilder zu geben, die den bizarren und immer schon großartig skurrilen Geschichten angemessen waren. Wo früher jede zweite Folge in einem Steinbruch spielte, explodierten im NewWho ganze Planeten, krachten Raumschiffe in Big Ben und wurde die Erde von ganzen Legionen von Cyberman und natürlich Daleks bedroht. Das mochte nicht ganz auf dem Niveau vergleichbarer US-Serien sein, war aber ein Quantensprung verglichen mit den alten Who-Shows. Jetzt sollte es also weniger Geld geben. Ja die Crew zog sogar für den Dreh nach Kroatien für einige Folgen, nur um Geld zu sparen.

Dazu wurde in Interviews immer deutlicher, das Moffat und die neue Crew alles dransetzen wollten um den Übergang von einem zum anderen Doctor als so harten Bruch wie möglich zu inszenieren. Das Unwort Reboot fiel mehrmals und das man sich ja als Staffel 1 begreife und nicht als Staffel 5. Moffat wirkte teilweise ein bißchen wie ein Emporkömling, der im Schatten der Macht brav gedient hatte, aber einmal am Ruden plötzlich ein bißchen größenwahnsinnig wurde. Das konnte er sich leisten, denn die guten Folgen die er geschrieben hatte (unter anderem Meisterwerke wie Blink und The Girl in the Fireplace) gaben ihm viel Vorschussvertrauen. Auch bei mir.

Skeptisch wurde ich erstmals beim neuen Logo des Doctors. War das bisherige schon eher so semi-hübsch, sah das neue aus wie für eine Zeichentrickserie. Ja die ganze neue Titelsequenz mit dem scheusslich remixten Theme wirkte irgendwie billiger – was schon etwas heißen will, denn Doctor Who-Intros waren seit jeher immer etwas cheesy.

Doch was solls, das Intro ist der kleinste Teil einer Serie (wenn man nicht gerade True Blood heißt und sich ein 2min-Intro-Epos leistet) und war zu verschmerzen. Und Matt Smith, der schon am Ende der letzten RTD-Episode kurz zu sehen war, gab gleich das Gefühl, das hier der richtige gecastet wurde. Er bringt eine neurotische Energie mit, die zwar weder Tennant noch Ecclestone channelt, aber zur Figur trotzdem wunderbar passt. Jeder Doctor Who hatte diesen Anklang von Wahnsinn in den Augen und auch Matt Smith ist da keine Ausnahme. Seine altmodische Kleidung setzt einen erfrischenden Kontrapunkt zu seinem Aussehen und lässt vergessen, dass der Schauspieler gerade 27 ist.

Das nach dem anfänglichen Schrecken und einer übertrieben Slapstick-lastigen Sequenz in “The Eleventh Hour” dann doch kein kleines Mädchen sondern ihr erwachsenes Gegenstück als neuer Companion des Doctors eingeführt wurde, ließ auch hoffen – immerhin waren die bisherigen Companions alle ziemlich überzeugend, auch wenn Martha sicher die schwächste war und die unvergleichliche Donna Noble bisher am stärksten – nicht zuletzt weil sie sehr an die mittlerweile gealterte 70er Jahre Kult-Companion Sarah Jane erinnerte (die mit der Kinderserie The Sarah Jane Adventures ja seit 2006 ebenfalls eine erfolgreiche und gelungene eigene Serie bekommen hat).

Amie Pond gespielt von Karen Gillan machte sich also mit dem neuen Doctor auf Reisen und ein paar geheimnisvolle Risse in Universum schienen diesmal die B-Story der Staffel zu sein.

Leider machte sich schon in Folge 2 sehr deutlich das niedrige Budget bemerkbar. Die Story die wie ein Riff auf die Season 1 Folge “The Long Game” wirkte, unterhielt zwar manierlich, war aber eher sparsam ausgestattet und getrickst und etablierte einige Probleme des Elften Doctors, die sich die folgende Staffel hindurch immer wiederholen sollte.

Hannah Montanna in der Tardis

Amy Pond ist zu wenig beeindruckt von allen Wundern die sie auf ihren Reisen erlebt. Sie hat überhaupt recht wenig Charakter, abgesehen von einer bisweilen etwas angestrengten Girlie-Attitüde. Sie nimmt die Reisen in der Tardis hin wie unsereiner die Fahrt in der U-Bahn – was es oft schwer macht wirklich beeindruckt zu sein, denn die Companions waren immer auch emotionale Ankerpunkte für die Zuschauer. Wenn Laura Dern und Sam Neil in Jurrassic Park beim Anblick der Brontosaurier nur gesagt hätten “Aha. Dinos” wäre die Wirkung dieses Moments genauso im Eimer gewesen, wie es jetzt hier der Fall ist wenn Amy – deren Hauptqualifikation es zu sein scheint sexy auszusehen und im Minirock herumzurennen – jede neue Destination der Tardis mit quirlliger Gleichgültigkeit zur Kenntnis nimmt.

Der Doctor ist ein Trottel.

Ob es darum geht das Schicksal des Sternenwals in The Beast Below zu entscheiden, in Victory of the Daleks eine selbstbewusste Bombe an der Explosion zu hindern oder in The Lodger zu realisieren was es mit dem geheimnisvollen oberen Stockwerk des Hauses auf sich hat: Es ist immer die lustige Amy die die richtige Entscheidung trifft, während der Doctor viel Zeit mit lustig herumstolpern und genereller Unfähigkeit vertrödelt. Wo Donna Noble als moralisches Gewissen mit dem Doctor in Konflikt geriet – und dadurch Spannung aufbaute, demontiert Amys Hoppla-hier-komm-ich-Entscheidungsfindung den Time Lord nicht unerheblich. Matt Smith ist ein guter Doctor – aber was er in dieser Staffel an Material bekommen hat ist der Figur unwürdig. Bis auf den gelungenen Zweiteiler “Time of the Angels/ Flesh & Stone” gab es kaum Momente in der der Doctor ernst zu nehmen war oder sich wie jemand verhalten hat, der schon 10 erfolgreiche Leben gelebt hat.

Doctor Who wird zum Landarzt und Stubenhocker.

Von den 13 Folgen der 5. Staffel spielen 4 auf einem Dorf. 4 weitere spielen auf engem Raum in Wohnhäusern oder Winston Churchills Bunker. Die Folge The Lodger wirkte vom ganzen Setting und der Story her schon wie der Vorschlag für eine Doctor Who-Sitcom. Wer bei RTDs- Who-Folgen schon rummaulte, das ihm alles zu oft in London spielte – der bekam in dieser Staffel an Schauwerten nochmal deutlich weniger geboten. Nach dem im wahrsten Sinne des Wortes unterirdischen Zweiteiler “The Hungry Earth / Cold Blood” (dessen magere Story auch bequem in einer Folge Platz gehabt hätte) war ich wirklich kurz davor zu schreien. Noch eine Folge in irgendeinem kroatischen Dorf hätte ich nicht ertragen. Zumal die Vincent van Gogh-Folge zuvor schon mit das Schwächste und gequälteste war, was ich in langer Zeit bei DW erlebt hatte. Star-Drehbuchautor Richard Curtis lieferte eine billig aussehende, unlogische und unnötig pathetische Folge ab die wie ein ungeschickter Beitrag im Schulfernsehen wirkte, um Kindern mit dem Vorschlaghammer einzubleuen wie toll doch Vincent van Gogh war. Weil es das Budget nicht erlaubte und sich Curtis eh nicht dafür interessierte, wurde das Monster mal wieder unsichtbar gemacht, was zu etlichen peinlichen Slapstickszenen für den armen Matt Smith führte. Das die Folge verglichen mit der ähnlich gelagerten Shakespeare-Episode aus Season 3 wesentlich lahmarschiger daherkam, machte es nur noch ärgerlicher. Da konnte auch der wundervolle Bill Nighy in seiner Gastrolle wenig retten.

Moffat macht die Serie kleiner.

Bei RTD haben sich einige Fans beschwert über die Soap-Versatzstücke und die emotionalen Momente der Show und RTDs Hang immer gewaltige Bedrohungen aufzufahren. Moffat scheint das bewusst zurückzunehmen und katapultiert die Serie damit zurück in die 70er und 80er – Durch den Verzicht auf wirklich große Storylines und der Vorliebe eher platten Slapstick als subtilen Witz und emotionale Bande zu verwenden, verliert die Serie an Wirkung.

Rory der langweilige Automaton

Soviel Erzählpotential die neue Serie in die Beziehung zwischen Amy und Rory investiert, die beiden bleiben blass. Die Chemie zwischen den Schauspielern ist kaum vorhanden und verglichen mit der ähnlich gelagerten Beziehung zwischen Rose und Mickey bleibt es ein lauwarmer Abklatsch. Wo Rose platonische Liebe zum Doctor und ihre Faszination für die Reise einen spannenden Konflikt zum braven Mickey aufbauten (der sich ja in späteren Folgen erstaunlich entwickeln durfte), bleibt Rory der nette Langweiler und Amys ständige Unentschlossenheit ob sie nun Rory bedingungslos liebt oder doch mal eben mit dem Doctor in die Büsche gehen würde macht sie eher unangenehm Oberflächlich, als sympathisch. Die ganze sexuelle Komponente, die vom Doctor nicht zu erwiedernde sexuelle Attraktion – die in der Doctor/Martha-Beziehung erstaunlich reif behandelt wurde – hat hier eine Teeniegören Plattheit, die der Serie schadet.

Moffats Taschenspielertricks

So überraschend und vielleicht auch schwer verdaulich die BAD WOLF-Auflösung der ersten Season war, so effektiv war sie auch. Kritiker warfen RTD gerne mal seine Overkill-Attitüde für die Season-Finale vor, aber verglichen mit dem was Moffat hier ablieferte, war das alles wirklich noch Gold. Denn RTD wusste wie man Spektakel inszeniert, wie man große Emotionen dirigiert und mit dem typischen Who-Witz in Ballance hält.

Erst seit ich die schleppende Dramaturgie der Folgen in dieser Staffel erlebt habe, die oft wie verzweifelte Versuche wirkten doch möglichst günstig 45min zu füllen, weiß ich RTDs Fähigkeiten als Story-Editor der die Drehbücher der Autoren in Form bringt, wirklich zu schätzen. Moffat kommt sich zwar supersmart vor mit seinem Dimensions-Riss-Plot den er als Riss der Woche in jeder Folge mal kurz ins Bild setzte (und der Riss der Woche war diesmal: Hinter dem Kühlschrank – Applaus!), schafft durch seine insgesamte flache Figurenzeichnung (Ausnahme: River Song) und die eher hausbackenen Stories keine echte Spannung. Vor allem dann nicht, wenn er wie ein schlechter Hütchenspieler nur des Effekts wegen im Finale die halbe Serienmythologie schrottet.

Finaaaale… ohhhjehh….

Und er kommt sich dabei auch noch so wahnsinnig clever vor. Nachdem unlogischen, aber immerhin rasanten ersten Teil des Season-Finales, das zum ersten Mal in der Staffel gute Bilder, Effekte und ein bißchen SciFi-Atmosphäre bot, tauchte die endgültig letzte Folge wieder in bekannte Tiefen ab.

Hatte ich noch gehofft das die hanebüchene Allianz die alle Who-Villains zu einem modischen Gruppenfoto vereint (welches schon fast als gönnerhafte hingeworfenes Moment zur Fanboy-befriedigung zu verstehen war) – irgendwie als Phantasie entlarvt wird, versuchte Moffat gar nicht erst eine schlüssige Auflösung des sehr ausweglos erscheinenden Finales in der letzten Folge. Wer sich je über die Deus Ex Machina-Momente bei RTD aufregte, bekam hier eine peinlich-platte Paradox-Ausflucht, die schon vor dem Vorspann all die Spannung und existentielle Bedrohung der letzten Folge der Lächerlichkeit preisgab und zur albernen Farce machte. Um die komplette Handlung und die Allianz der Bösewichte nie wieder zu erwähnen.

Der Doctor zieht sich mit einem praktischen Zeitreisearmband und dem Sonic-Screwdriver, der immer dann wunderbar funktioniert wenn es dramaturgisch gerade passt, am eigenen Schopf aus der sichersten Falle des Universum. Wo RTD sich auch der inkonsistenz des Sonic Screwdrivers bewusst war, hielt er sich wenigstens an die Vorgabe, das dieser nicht einfach als Allheimittel und Plotelement zur Lösung einer tödlichen Bedrohung einzusetzen war. Moffat war das egal, er wollte nur schnell aus dem einzig interessanten Setting der ganzen Serie raus.

Danach folgte viel günstig inszeniertes Herumgestolper im Museum dessen größte Bedrohung ein staubiger Dalek war – ein lahm angetäuschter Tod, der alleine deswegen schon unglaubwürdig war, weil ihm keine Regeneration folgte – und eine Auflösung die nicht nur unspektakulär sondern auch so aus dem Arsch gezogen war, das es wirklich die Sau grauste. Wer sich über Tennants ewiglangen Abschied in der letzten Staffel aufregte, bekam hier nochmal genau dasselbe in schlechter – hier wurde versucht auf die Tränendrüse zu drücken obgleich völlg klar war das absolut nichts auf dem Spiel steht.

Man konnte Moffat hier prima beim Onanieren zusehen, weil er sich minutenlang selbst auf die Schulter klopfte, weil er ein paar unwichtige Szenen in die vorrangegangenen Episoden eingebaut hatte, die er jetzt stolz abspulen konnte. Hier Fanboys schaut: Ich tue jetzt so, als wäre das ganze wahnsinnig komplex und tiefgründig, obwohl man die Szenen auch alle hätte weglassen können. Wow, der Moffat is so deep, huh?

Blöd nur, dass er dabei ignoriere, dass das alles vielleicht auch irgendeinen Sinn machen sollte. So vergaß er im komödiantisch albernen Hochzeitsfinale – das den Doctor mal eben aus dem Bereich des Techbabble und SciFi völlig in die Märchenwelt schubste – auch noch zu erklären, was es denn mit der Explosion der Tardis und dem Big Bad dieser Staffel überhaupt auf sich hatte. Wieso explodiert die Tardis? Wer war die Stimme? Keine Zeit für die Auflösung, wir müssen ja noch Rory und Amy bei lustigen Kalauern zeigen.

Tolle Leistung in einer Season nicht nur alle Gegner des Doctors der Lächerlichkeit preiszugeben, sondern den Doctor selbst zum magischen Slapstick-Rumpelstilzchen werden zu lassen an das man nur fest genug Glauben muss, damit es zurückkommen kann. Dagegen war das Finale von Staffel 3 – das damals auch schon viel Kritik einstecken musste – schon wieder Hardcore SF vom Schlage Isaac Asimovs.

Amy Pond und Rory sind also auch die nächste Staffel wieder dabei und wahrscheinlich gibts wieder ganz viele toll-witzige Momente mit Sexy Amy, deren größte Charakterentwicklung wohl die Wahl des nächsten Minirocks sein wird.

Kann ich bitte RTD und seine Crew wiederhaben?
Achnee die machen ja weiterhin Torchwood – das jetzt vom US-Sender Starz eingekauft wurde, ein höheres Budget bekommt und in die USA verlegt wird.

Oh.Oh.

Meine Wertung der 5. Season im Schnelldurchlauf:
★★★☆☆ The Eleventh Hours
★★★½☆ The Beast Below
★★☆☆☆ Victory of the Daleks
★★★★☆ Time of the Angels/Flesh & Stone
★½☆☆☆ The Vampires of Venice
★★★☆☆ Amy’s Choice
★★½☆☆ The Hungry Earth / Cold Blood
★★☆☆☆ Vincent and the Doctor
★★★½☆ The Lodger
★★★★☆ The Pandorica Opens
★★½☆☆ The Big Bang

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  1. freakpants

    Ok, die Staffel konnte nicht mit den bisherigen mithalten, und das Finale war enttäuschend und nicht sehr logisch, aber gleich so krass wie du würd ichs jetzt nicht ausdrücken…

    Ich hatte mich einfach irrsinnig auf mehr Captain Jack gefreut als das Vortexarmband auftauchte :/

  2. Jack Pott

    Ich bin erst über Ecclestone auf DW aufmerksam geworden und mochte den Tennant auch sehr als Doctor. Staffel 5 kann man aber gänzlich in die Tonne rühren! Ich gab diesem Doctor und Staffel bis zur letzten Episode eine Chance. Season 5, ist als Gesamt-Paket und im Vergleich zu den früheren Staffeln, unterirdisch schlecht! Egal ob Story, der Doctor, die Nebendarsteller oder das Setting. Vielleicht wäre es wieder Zeit, eine mehrjährige Pause einzulegen.

    Von Torchwood mache ich mir keine Hoffnungen mehr, seit bekannt wurde; „made in USA“.

  3. Tadian

    Das ist das erste mal das ich absolut nicht mit einem Artikel übereinstimme. Ich fand diese Season großartig. Der Moffmeister hat gute Arbeit geleistet ;)
    Familienserie! Da darf man auch nicht zu hohe ansprüche stellen.

    “Achnee die machen ja weiterhin Torchwood – das jetzt vom US-Sender Starz eingekauft wurde, ein höheres Budget bekommt und in die USA verlegt wird.”
    Und ich dachte das wäre schon längst gegessen und die Amis hätten kein interesse mehr daran?

  4. Frybird

    Haben wir die selbe Staffel geguckt?

    Unverhältnismäßig starkes Writing, ein Plotthread, der sich auch tatsächlich durch die gesamte Staffel gezogen hat, Matt Smith, der zwar nicht an Tennant rankommt, aber sich die Rolle zueigen macht, und selbst die Folgen die offensichtlich Budget gespart haben waren zumindest irgendwie unterhaltsam, was man von RTD Ära Episoden wie “Fear Her” und “Love and Monsters” definitiv nicht sagen kann.

    Und das Finale? Ja, sehr viel Deus Ex Machinae, aber vergleicht man es mit den enorm schwachen Leistungen von RTD, insbesondere den SEHR vielversprechenden Episoden mit “The Master” (der von RTD sowohl gegenüber der Rolle als auch gegenüber John Simm wie Dreck behandelt wurde), allen voran meine vielleicht Lieblings Who-Episode “The Sound of Drums”, die dann mit extrem schwachen und mies geschriebenen Auflösungen aufwarteten, ist dieses Finale klar mein Gewinner.
    Ich fand es KLASSE das hier endlich wieder gezeigt wurde, das ein Dalek und ein Cybermen eine echte Bedrohung sein können, im vergleich zu den immer wieder von RTD aufgedrückten Fantastilladen Daleks (!!!!11), die aufgrund ihrer Menge und gleichzeitigen passivität absolut unbedrohlich daherkommen.

    Oh, und allein dafür das Moffat nicht wie RTD obsessiv in jeder dritten Folge einen homo/bisexuellen Seitenhieb forciert einbringen muss könnte ich ihn (platonisch) küssen…

    Viel Spektakel und der großartige David Tennant fielen der Erneuerung von Doc Who zum Opfer, aber dafür ein wesentlich strafferes Paket mit interessanterem Writing, das sich auf die Stärken der Figur bezieht.
    Es mag nicht alles perfekt sein, aber vergleicht man mal die gesamten Staffeln von “New Who” miteinander, so merkt man schnell das mit Staffel Nr. 5 der qualitative Durchschnitt deutlich angehoben wurde.

    (aber ich schätze hier wird die nahe Vergangenheit mit der Rosaroten Brille gesehen, weil frühere Who-Lowlights wie dauerflatuente Aliens, ein “was mach ich eigentlich hier” Auftritt von Davros und kinderfreundliche Fettklumpenmonster einfach nicht ins “Früher war alles besser” Schema passen)

  5. Batzman

    @Frybird

    Sorry, aber wo da die Qualität stecken soll erschließt sich mir nicht. Und ob ich es als verbesserung sehen soll, das statt des unverkrampften Umgangs den RTD zur Sexualität hatte jetzt wieder die brave heteronormative Weltsicht der 70er Jahre Einzug hält, in der eine Companion ruhig blöd wie Keks sein darf, solange sie gut aussieht, weiß ich nicht wirklich. Wobei mich dieses Aufgejaule bei jeder um drei Ecken als Nicht-Heterosexuell auszulegenden Szene unter RTD sowieso immer angekotzt hat – da greift dann wieder die Selbstviktimisierung der Majoriät die sich in ihrem Status ja bei jedem Pups gleich bedroht sieht.

    Das Moffat sämtliche Who-Bösewichte und gerade die Daleks zu Witzfiguren macht indem sie zum Fanboy-Postermotiv als Gruppenbild verkommen, das er Doctor Who zum unfähigen Pausenclown macht, das ist also das starke Writing dieser Season? Die ganzen “Andeutungen” die er mit der Subtilität eines Dampfhammers in die ansonsten ziemlich banalen Episoden reingedrückt hat sollen Beweis für übergeordnetes Konzept sein? Du könntest die Mehrzahl der Folgen unternander tauschen ohne das es wirklich großartig auffallen würde. Amy und Rory haben keinerleich Chemie: Nichtmal nachdem er sie 2000 Jahre lang bewacht hat fällt ihr mehr ein als ein: Ui danke Rory, hier haste nen Keks.

    Keine Frage auch unter RTD gab es schwache Episoden – aber es hat immerhin das Gesamtkonzept gestimmt und er wußte genau wie man Spektakel inszeniert und das Gefühl gibt tatsächlich eine fantastische Serie zu sehen, die überall spielen könnte. Diese Staffel hab ich mich wirklich nur noch gefragt in welches kroatische Kaff er das nächste Mal fliegen wird…

    Ganz ehrlich: Jede Sarah Jane Staffel und sogar die erste schwache Torchwood-Staffel waren befriedigender und besser geschrieben als dieser Spar Who.

  6. Karub

    Qualitative hat sich die Serie sehr gesteigert…und ich finde den neuen DOC
    auch sehr gut gelungen auch der neue Spruch von ihm ist wieder ein Meilenstein in der Doctor Who Geschichte.

  7. freakpants

    Also besser als das bisherige war das nu wirklich nicht! Da habt ihr echt was geträumt…

  8. Batzman

    @karub

    Was ist an Geronimo denn bitte so meilensteinig besser als Brilliant oder Fantastic? Wirkt eher als hätte Moffat krampfhaft nach irgendeiner Catchphrase gesucht die noch frei war. Zudem wirkt es etwas anbiedernd, wenn nach urbritischen Aussprüchen wie Brilliant! und Fantastic der Doctor plötzlich einen US-Amerikanischen Ausspruch wie Geronimo verwendet. Als nächstes kriegen wir dann wahrscheinlich Banzai, Cowabunga und Yababdabadoo…

  9. Frybird

    @Batzmann:

    Also “Unverkrampft” war RTD gegenüber Sexualität mal ganz bestimmt nicht, was besonders schlimm in Torchwood aufgefallen ist (gut, die Beziehung zwischen Jack und Ianto hat tatsächlich wunderbar funktioniert, aber drumherum fühlte es sich an als wären “freizügigere” und “sexuell offenere” Szenen von einem pubertären Jungchen geschrieben).
    Neo-Prediger für political correctness mögen mir dafür einen “homophob” Stempel aufdrücken, aber auf dauer hat RTDs pseudo-freizügigkeit einfach nur genervt.

    Und jop, das Writing war generell besser. Ich gestehe, das diese Staffel zwar kein herausragendes Highlight hatte wie Moffats eigene “The Empty Child” Doppelfolge, die exzellente “Human Nature” Doppelfolge oder die äußerst gruselige Sparfolge “Midnight”, so ist eben auch sehr viel unnötiger Cheese weggefallen.
    Die Silurian-Story fühlte sich vielleicht gestreckt an, erreichte aber nie den Fremdschämfaktor von dem Sontaran-Arc oder die schiere langweile von dem lustigen Dalek-Abenteuer in Manhattan.
    Stattdessen boten die Folgen interessante Dilemma (“The Beast Below”) , zeigten die Schwächen des Doctors auf (“Vampires of Venice”) oder konnten zumindest mit interessanten Charakteren aufwarten, wie die diesmal imo schwächste Folge “Amy’s Choice”
    Und eben auch der Storyarc war hier viel interessanter als zuvor. Wo “Bad Wolf” bis zum Ende nur ein “Wo ist Waldo” artiges Bildsuchspiel war, was am Ende dann doch nicht allzu relevant war und “Mr. Saxon” zwar äußerst clever und spannend aufgezogen wurde, dafür aber ebenfalls bis zum Staffelfinale nur wenig relevanz hatte, hat die fünfte Staffel endlich einen Storyarc geliefert, der auch zwischendurch neue Fragen aufwirft und andere Dinge tatsächlich beantwortet. Spätestens nach dem Ende von “Cold Blood” habe ich die Auflösung des ganzen voller Spannung herbeigesehnt, während ich in anderen Staffeln oft eher dachte “Achja, da war ja was”.
    Und auch wenn die Paradox-Geschichte des Staffelfinales auch seine Plotholes zeigt, so war mir diese Auflösung wesentlich lieber als “Wenn ihr an den Doctor glaubt klatscht in eure Hände und alles wird gut” oder “Gut das meine Plotdevice eine Turbo Funktion hat so das ich den Cliffhanger in 5 Sekunden auflösen kann”

    Auch verstehe ich nicht, wie laut dir Moffat die Daleks zu “Witzfiguren” hat verkommen lassen? Schön, das neue Bonbon Design ist wirklich Mist, aber im Gegenzug dafür endlich mal wieder eine Folge in der die Daleks einen Plan hatten, und sogar einen relativen Sieg einfahren konnten, wo sie bei RTD stattdessen nur immer wieder “für immer” weggesperrt werden.
    Auch wenn ichs schonmal gesagt habe, durch den Minimalismus den das Staffelfinale mit einem Dalek und einem Cybermen bot, wurden beide wieder viel bedrohlicher und relevanter.

    Und was das kroatische Dorf angeht finde ich den Vergleich zu älteren Staffeln nicht nur Unfair, sondern auch irrelevant. Das “kroatische Dorf” der fünften Staffel war das “Cardiff” in, naja, den meisten Staffeln davor (in der vierten haben sie es tatsächlich geschafft, London diesen Status zu geben).

    Ich mag die RTD Ära, sonst wäre ich nie Doctor Who Fan geworden, und ich sehe auch die Schwächen in Staffel Nr. 5 (Vorallem eben die Beziehung Rory-Amy), aber nachdem Davies zunehmend vorhersehbar wurde und es zunehmend klar wurde, das die Stärken von New Who zu einem großen Teil der Verdienst von Leuten wie Toby Whithouse oder eben Steven Moffat war, während der Showrunner nur selten wirklich experimentierte, brauchte es eben eine Änderung.
    Die haben wir jetzt….wie damals mit dem Gemeckere über den Wechsel zu David Tennant schmeckt es nicht jeden, aber für mich liegen die neugefundenen Stärken eindeutig auf der Hand und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wo ich dann hoffentlich herausfinde wer einen Lautsprecher in die Tardis gesteckt hatte, ob der “Dreamlord” der erste Schritt zu Valeyard ist und was nun eigentlich genau mit Frau Song abgeht.

  10. Jumn

    Ich muss Batz ganz klar zustimmen, ich habe bisher zwar nur bis zur 5. Folge der neuen Staffel geschaut, glaube aber trotzdem, dass ich mitreden kann – denn ich habe kein Verlange, weiterzugucken! Unter RTD und Tennant habe ich mir selbst die ziemlich miese S3 recht problemlos antun können, aber in S5 denke ich die ganze Zeit, was für ein unlogischer Mist aus der Serie geworden ist!

  11. GunGrave

    … oh man – hab vom Doctor noch soviel zu guggn… aber solche Artikel ermutigen mich es etwas schneller voranzutreiben.

  12. Leonidas

    Was bitte ist Doctor Who? Um was geht es da?

  13. Teo

    @12 Es geht um einen Ausserirdischen, der mit einer englischen Polizei-Telefon-Zelle durch Zeit und Raum reist. Dabei trifft hat er meist eine Art Entführungsopfer von der Erde dabei. Er ist der letzte seiner Art und bringt bei seinen Besuchen in Vergangenheit und Zukunft die Welt wieder in Ordnung.

    Wenn ich das Review rezensieren müsste, würde ich vor allem die mangelnde Unterscheidung von “das” und “dass” bemängeln, aber wir wollen mal nicht so sein. Inhaltlich kann ich mir kein Urteil bilden, da ich noch nicht bei der 5. Staffel angelangt bin.

  14. Batzman

    @Frybird

    Ich fürchte da kommen wir nicht zusammen. Das Torchwood zu Anfang seine Watershed-Privilegien was sexuelle Eskapaden angeht zu übermütig ausreizte unterschreib ich gern – aber das haben sie ja mit Staffel 2 dann schon im Griff gehabt. Und mich hätte es genauso genervt wenn stattdessen soviel heterorumgefickt worden wäre, weil Sex in den seltensten Fällen etwas zur Handlung beiträgt. Da nun rumzumäkeln das es eben auch homosexuelle Momente gab, geht finde ich am Thema vorbei. Und beim Doctor fand ich dieses Gemaule schon immer Übertrieben – umgekehrt hätte wohl auch keiner Verständnis dafür wenn ich nach JEDER Folge JEDER Serie ständig rumheulen würde, das da wieder Heterosexuelle Momente drin vorkamen. Umgekehrt reichen 3 schwule Andeutungen in 4 Staffeln damit die straighte Zuschauerschaft anfängt zu pienzen.

    Und die Daleks in Manhatten haben mir wesentlich mehr Spaß gemacht als ALLES was in Staffel 5 geboten wurde. Ich sehe auch den Storyarc von Moffat nur als Augenwischerei und Pillapalle an. Das war keine großartig ausgeklügelte Story, Moffat hat lediglich Anfang und Ende geschrieben und dann über die Fremddrehbücher ein paar Szenen verstreut die man sich auch genauso gut hätte sparen können. Denn wenn das großartige REMEMBER was er Amy zuflüstertet zu so einem Zuschauer- und Logikverachtenden Scheiß führt wie dem Finale in dem Amy sich nur an den Doc erinnern muss damit er zurückkommt, dann fällt der ganze Handlungsbogen in sich zusammen. Und das er nichtmal den Anstand hat, das Hauptmysterium am Ende der Staffel aufzulösen sondern jetzt nach LOST-Manier irgendwelche dummen Mysteries anzudeuten finde ich ziemlich unterträglich.

    Nach diesem Finale in dem er so respektlos mit dem Doctor, der Tardis und allen Gegnern umgegangen ist, hat aus meiner Sicht niemand mehr das Recht RTD seine Fehler vorzuwerfen. Denn so einen Schwachsinn wie Moffat hat er sich nichtmal in Staffel 3 geleistet.

  15. Batzman

    @Teo

    Geh kacken.

  16. Teo

    @Batzmann

    War heut schon.

  17. Frybird

    @Batzman:

    Jop, dauerhaft kommen wir nicht auf einen Nenner, weil wir sowieso aneinander vorbeireden, und ich deswegen auch keine langen Ausführungen darüber schreiben mag, wie z.B. die Allianz zwischen allen Who Villians in diesem Finale, so unwahrscheinlich sie auch ist, Sinn gemacht hat.
    Abgesehen davon habe ich weiterhin das Gefühl bei so Aussagen wie “irgendwelche dummen Mysteries” ganz allgemein nur eine “ich finds einfach doof, basta” Attitüde hintersteckt und ja, da bringt ne Diskussion auch nichts

    Lustig finde ich es hier nur, das alle Kritiker die “Logik” bemängeln, während ich jedem dem ich den guten Doctor ans Herz lege erstmal vorwarne, das “Suspension of Disbelief” hier eine Lebenseinstellung ist.
    Doctor Who war selten sehr logisch und das ist auch gut so.

    Aber angesichts dessen das ich gerne viel Schreibe und es auch schon wieder getan habe, frag ich mal obs noch einen Verriss der dritten Breaking Bad Staffel geben wird. Dann könnte ich schonmal an Gegenargumenten feilen ^^

  18. panzi

    Ich hab mit dieser Staffel erst angefangen Dr. Who zu schaun und fand es großartig. Wenn das stimmt was hier gesagt wurde dann freu ich misch schon darauf die Folgen mit David Tennant nachzuholen.

  19. bar

    Ich fand die gesammte 5. Staffel auch recht schwach. Batzman schreibt sehr viel wahres in dem Artikel und den Kommentaren. RTD ging mir allerdings erst mit den Filmen nach der 4. Staffel auf den Geist: “Hey, lasst den Doctor noch was durch lange Korridore rennen, das wirkt so schön dramatisch!” Smith ist ein bischen schlechter, dafür Amy heisser. Leider alle(s) etwas flach. Also die Charaktere und die Story meine ich jetzt…
    Aber ich mag den Doctor einfach seit dem ich Sylvester McCoy in den frühen 90ern Freitag Nachts auf RTL gesehen hab, wie er übers Schlachtfeld (Battlefield) geht und den Hut zog, war ich hin und weg. Die neue Serie verfolgte ich mit Spannung. Schade, dass Moffat nun so enttäuscht. Schade, dass ich mit Torchwood nie wirklich warm wurde “Huh -huh schaut, wir sind so düster, wir töten jetzt auch Kinder!”
    [Oh, das ist übrigends auch die einzige Aussage, die mir von AvP2 in Erinnerung geblieben ist – auch so viel verschenktes Potential!]
    Na, schauen wir mal was da noch so kommt.

    Anderes Thema:
    Wäre das nicht lustig, wenn der Doctor in der nächsten Staffel auf seine Tochter trifft (die aus “The Doctors Daughter”), welche dann stirbt und zu River Song regeneriert?
    Das würde mir gefallen, aber ob Moffat einen nicht von ihm erfundenen Charakter auftauchen lässt, nachdem der sogar die Daleks neu lakiert hat? Man weis es nicht, man weis es nicht…
    River Song = Des Doctors Tochter – von mir haben sie es zuerst gehört! ;-)

    Schöne Grüße
    -bar

  20. justus_jonas

    Fand die neue Staffel gut und bin SEHR von Matt Smith und seiner Interpretation des Doctor angetan… Sicherlich vermiss ich RTD und David Tennant… aber man darf auch ein paar große Stinker der RTD-Staffeln nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen: Die furzenden (oder was es rülpsenden?) Slitheen der ersten Staffel beispielsweise. Und auch die Specials des letzten Jahres waren nicht alle das Gelbe vom Ei (insbesondere “Planet of the Dead”). Im Nachhinein bleiben halt die großen/spannenden/umwerfenden Momente hängen. Und von denen gab es in dieser Staffel auch ein paar (vielleicht weniger als zuvor, aber Moffat und Smith suchen auch noch ihr Tempo). Die Weeping-Angels-Doppelfolge war zum Beispiel großes Tennis. Ein wesentlich geringeres Budget in punkto Spezialeffekte konnte ich übrigens gar nicht ausmachen. Kurzum: Freu mich auf mehr Moffat-Who… und wenn ich daran denke, dass Neil Gaiman für die nächste Staffel ein Script geschrieben hat, dann werde ich gleich doppelt wuschig.

  21. Lino

    Hm, fand die Staffel nicht wirklich gut aber auch nicht wirklich schlecht. Sie haben einfach die Figurenkonstellation noch nicht im Griff – aber ich hoffe mal, die Autoren atmen jetzt mal tief durch und kriegen das hin.

    Zur Logik: Es muss nicht alles logisch sein aber wenn es der Dramaturgie schadet und ich zumindest davor sitze und einfach nur denke: “Hä?!” dann geht’s zu weit. So mit Amy Pond hat also das gesamte Universum im Kopf..? Und Rory hat deshalb die Erinnerungen von Plastik-Rory, der nie existiert hat..? Dabei dachte ich, dass der Grund für die Wiederherstellung des Universums einfach war: Die Pandora-Box wollte alles wiederherstellen und konnte das auch, weil sich aus den wenigen Atomen des Universums, die sich in ihr befanden, das ganze Universum rekonstruieren ließen. Und mit der Energie der explodierenden Tardis konnte sie das an allen Orten und Zeiten gleichzeitig. Reicht doch..? Was hat das Erinnern von Pond damit zu schaffen? Hatte da irgendwie das Gefühl, die Autoren hätten ihre eigene Geschichte nicht verstanden.

    P.S.: Ich mag Amy und ihre Art übrigens (und ich glaube, nicht nur weil sie heiß ist). Dramaturgisch verlangt sie natürlich Anpassungen – aber man kann ja das Doctor/Companion-Verhältnis nicht immer nach Schablone gestalten. ;)

  22. ollie

    Bow ties are cool!

  23. Gamlor

    Ich bin ein bisschen hin und her gerissen von dieser Staffel. Was mir am meisten fehlt ist eine Überraschungs-Hammer Folge. Damit meine ich Folgen, die irgendetwas geniales und unerwartetes hatten. Das gabs in dieser Staffel nicht. Klar, Time of the Angels/Flesh & Stone war eine sehr gute Doppel-Folge. Nutzt aber existierenden Figuren und war brachte keinen Überraschenden neue Aliens/Figuren etc ins Spiel.

    Das Final fand ich spannen zu schauen, aber solch ein Logik-Schwarzes Loch frisst schon am gesamt-eindruck.

    Zu den Companions. Rory nervt, Amy ist akzeptabel.

    Insgesamt würde ich es auch als eine schwach Staffel bezeichnen. Keine Katastrophe, aber mit viel Raum für Verbesserung. Auch die Budget-Kürzungen sind leider Bemerkbar. Z.B. das es viele Folgen an exakt den gleichen Drehort, auf der Erde gab. Nix mit coolen Alien-Welten.

  24. Batzman

    @justus_jonas

    Klar es gab auch unter RTD lahme folgen, aber die haben mich ganz ehrlich immer noch mehr amüsiert als alles in Season 5 – mit Ausnahme von Folge 12 – die ja die einzige Folge war, die überhaupt mal irgendwas phantastisches gezeigt hat, während der Rest eher als Kammerspiel oder Dorfbegehung daherkam.

    Gerade die Sleevin fand ich ziemlich gute Gegner, weil sie es trotz etwas so furchtbarem wie den Furzwitzen schafften bedrohlich zu sein und die Idee mit dem Reißverschluss an der Stirn einfach verdammt geil ist. Ich hab die ganze Staffel drauf gewartet, das Moffat irgendwas originelles vom Schlage eines Blink bringen würde – aber da reichte es nur fürs Aufwärmen der Idee – die zwar ein Highlight der Staffel, aber auch nicht annähernd so creepy wie Blink war. Und dafür das RTD ständig seine Continuity/Logik/Deus Ex Machina-Versäumnisse vorgehalten wurden – finde ich es sehr armseelig, das bei Moffat genau dasselbe, wenn nicht sogar schlimmeres Writing plötzlich als kreativ und genial abgefeiert wird – obwohl das Finale und der Story-Arc wirklich noch blöder ist als alles was sich RTD jemals aus dem Anus gezogen hat. Die komplette Amy-Zeitrisse-Storyline stimmt hinten und vorne nicht – auch wenn er durch viel Augenwischerei und Andeutungen so tut als hätte er da einen genialen Masterplan gehabt.

  25. SuppenkaZper

    Bisschen OT sorry dafür:

    Angenommen man möchte sich nun, zu diesem “verspäteten” Zeitpunkt dieser laut Wikipedia ja episch langen Serie widmen.
    Die Frage erscheint doof aber sollte man da ganz am Anfang beginnen? Also bei den Folgen von 1963?
    Aufgrund der Reboots, Pausen ect. und der Angst vor Spoilern und ähnlichem steige ich nämlich durch die Wikipedia-Artikel nicht so ganz durch.
    Ich bin auch einer dieser Banausen, welcher Probleme mit älterem Filmmaterial hat. Ich find mich da einfach nicht so rein und kann das nicht entspannt schauen, von daher auch meine Frage.
    Also, wo fängt man bei Who am besten an, wenn nicht am Anfang ;).
    Entschuldigung schonmal falls diese Frage im Serienkontext sehr beknackt ist, kenne wie gesagt nichts von Who.
    Vielen dank im Voraus für eventuelle Antworten.

  26. kumi

    @ SuppenkaZper:

    Das ist eigentlich kein Problem. Du musst nicht zwingend von Anfang an beginnen, nur ein wenig Hintergrundwissen über Timelords, Tardis, Daleks und Cybermen usw. aneignen, dann kannst du getrost mit den neueren Staffeln beginnen (auch mit den Quereinsteigern Torchwood und Sarah Jane Adventures).

    Aber ein paar der alten Folgen kann man sich schon geben, allein des Charmes wegen :-)

  27. bar

    @ SuppenkaZper

    Die “neue” Serie von 2005 ist als Einstieg gut zu empfehlen, auch ohne jegliche Vorkenntnisse. Vergiss nur die Xmas Specials zwischen den Staffeln nicht!
    Den älteren Folgen davor sieht man schon sehr an, dass sie aus einer vergangenen Ära der Seriendramaturgie und Filmtechnik stammen. Allerdings ist dort der serientypische Doctor Who – Charm durchaus vorhanden.
    Wenn du mit dem Gedanken, dass das eine Serie des öffentlich-rechtlichen-britischen-Fernsehs ist herangehst, wirst du bestimmt nicht enttäuscht werden – ganz im Gegenteil!

    Wann gab es eigentlich etwas Vergleichbares im deutschen öffentlich-rechtlichem TV? Ijon Tichy? – nett aber verdammt kurz. Die 5.Staffel mit der Starwars Parodie von Klimbim Anno ´78? Och ich hör lieber auf…

  28. justus_jonas

    Oh, Mann. Was würde ich dafür geben “Doctor Who” nochmal zu entdecken. Keine Serie hat mich jemals so geflasht (vielleicht abgesehen von “Akte X”). Zugegeben: Ich bin auch ein Nu-Whovian. Sprich: Hab die Serie erst mit Eccleston entdeckt und fremdele etwas vor den alten Folgen… aber das Grundkonzept von Doctor Who ist so simpel und genial. Es bietet grenzenlose Storymöglichkeiten im Bereich Fantasy/Sci-Fi/Zeitreise. Natürlich hilft es, dass die Serie mittlerweile auf einen so langen Zeitraum und eine so komplexe Mythologie zurück greifen kann. Einfach fantastisch. Man kann übrigens locker mit den Folgen ab ’05 einsteigen. Ist halt so, als ob man Star Trek erst mit der “Next Generation” entdeckt. Wer sich vom begrenzten Budget der BBC abschrecken lässt, verpasst etwas ganz Großes. Das macht die Serie eben mit Charme und Intelligenz wieder wett.
    Schönes Fanvid (mit nur leichten Spoilern):

  29. Jack Pott

    @bar
    “Huh -huh schaut, wir sind so düster, wir töten jetzt auch Kinder!”

    Torchwood hat keine Kinder getötet, von “wir” kann also keine Rede sein.
    Captain Jack hat seinen eigenen Enkel geopfert und das ist schon ziemlich heftig wenn ich das mal anmerken darf!

  30. bar

    @Jack Pott

    Mit “Wir” meinte ich auch nicht die Organisation Torchwood, sondern die “Macher” dahinter.
    Natürlich war das Düster. Und fesselnd. Und grausam für das Publikum mitzuerleben. Ich frag mich, wie Captain Jack weiter machen kann erst 2000 Jahre unter der Erde und dann sowas. Ich muss das aber nicht haben, danke.

  31. Leonidas

    Wow, danke für eure Erklärung. Doctor Who ist also ein Ausserirdischer, der mit einer Zeitmaschine das Universum in Ordnung bringt?

  32. Frybird

    @Leonidas:

    Bezüglich der Sache mit dem Universum in Ordung bringen:

    Theoretisch ja, Praktisch…nun, das ist eine der interessanten Dinge an Doc Who ^^

  33. DerMatze

    Uhuh. Hab grad gemerkt dass ich die letzte Folge der Staffel verpasst hab, ich dachte schon die Story ums Pandorica würde erst im Christmas Special aufgelöst. Dann werde ich mir das wohl mal schnell geben und dann meine 2 Cent abgeben…

  34. DerMatze

    OK Leute. Diese Staffel wird auf keinen Fall den letzten vier Staffeln gerecht. Soweit stimme ich mit euch überein.
    Dieser Staffel fehlte vieles, was die anderen durchaus hatten. Zum Beispiel, packende und interessante Geschichten. Bei der Episodenwertung würde ich Batzman so in etwa zustimmen. Zum Beispiel fühlen sich manche Episoden dieser Staffel auch so an, als fehlte ihnen schlicht die Pointe: In meinem Haus wohnt ein außeriridischer ausgebrochener Aal (ja und?), die Daleks sind wieder da (ja. und?), vielleicht träumen wir das TARDIS und sind in Wirklichkeit in einem kotzlangweiligen englischen Dorf (JA! Und?!), mein Untermieter ist ein Raumschiff (JAAAAA UND???). Lustige Geschichten mit wenig Konsequenz. Aber: das waren viele Episoden der letzten Staffeln auch.
    Was mir auch aufgefallen ist: Moffat scheint nicht zu wissen wann Schluss ist. Vincent van Goghs Geschichte zum Beispiel wäre ohne den Trip nach London 2010 weitaus runder gewesen, The Beast Below ohne den Anruf von Winston Churchill. Gibt noch mehr Beispiele dieser Art.
    Was dieser Staffel auch fehlt, ist Charakterentwicklung. Matt Smith und Karen Gillan sind gute Schauspieler, das muss man ihnen lassen. Dafür, wie ihre Charaktere geschrieben werden, können sie wohl nix. Aber es nervt halt: Amy Pond stolziert auf ihren nicht enden wollenden Beinen *lechz*, *räusper* durchs TARDIS als wär sie da zu Hause, als wäre sie Rose Tyler oder Donna Noble Ende der vierten Staffel. Und: eine Rose Tyler ist sie definitiv nicht.
    Tatsächlich erinnert mich Amys Verhalten ein bisschen an das Auftreten, das Doctor und Rose in Tooth & Claw (2×02) an den Tag legten: Übermäßig selbstsicher, keinerlei Sinn für das Ausmaß der Gefahr, fast gelangweilt, sehr amüsiert. Aber: Am Ende dieser Episode kam das Dicke Ende: Verbannt (und wunderbar zurechtgewiesen) von Queen Victoria und Torchwood hinter ihnen her. Noch ein aber: Zu dieser Zeit hatten Doctor und Rose schon mehr als zweimal die Welt gerettet. Da darf man ein wenig cocky sein. Amy hat NIX dergleichen getan.
    Zudem: Moffat könnte auf ein Riesen-Whoniverse an Nebencharakteren zurückgreifen, die jederzeit zurückkehren könnten. Nichts dergleichen geschieht, was schade ist. Denn das wichtigste und interessanteste am Doctor sind doch seine Companions und wie er sie und sie ihn reflektieren. Die einzige wiederkehrende Figur ist River Song, von der wir aber ja bloß nichts erfahren dürfen, sonst ist die Spannung weg. Die Frau ist aber nicht spannend, sondern auf die Dauer eher langweilig. Was leider genauso auf Rory zutrifft, und stellenweise auch auf Amy. Da waren einmalige Gastparts wie Sally Sparrow (3×10, Blink), oder Nasreen Chaudhry (5X08/09 Hungry Earth/Cold Blood), ja selbst 5-Minuten-Auftritte wie Bill Nighy’s interessanter.
    Aber: Diese Staffel hat auch etwas, was die anderen Staffeln nicht vorweisen können.
    In allen anderen Staffeln bahnt sich der Schlusskonflikt bis in die letzten beiden Folgen überhaupt nicht an. Hier zieht sich immerhin die Idee eines Problems durch die ganze Staffel hindurch.
    Und vielleicht fehlen die alten Companions, aber dafür sehen wir in dieser Staffel zum ersten Mal in der neuen Serie ein paar prä-Ecclestone-Doktoren. Und vielleicht sind manche Charaktere alleine furchtbar, aber in ihrem Zusammenspiel funktionieren sie gut. Das ist schon mal ein Fortschritt gegenüber Staffel 4, Donna Noble war nämlich mit und ohne Doctor furchtbar. Und vielleicht sind manche Geschichten unlogisch, aber Doctor Who ist nun mal nicht Star Trek, und ich glaube auch dass Logik hier nicht der große Anspruch ist.
    Alles in allem ist es doch so: Die guten Zeiten überwiegen bei Doctor Who. Vielleicht findet Steven Moffat noch den richtigen Dreh. Und wenn nicht, Doctor Who kriegt er schon nicht tot.
    Dass eine Serie so lange überlebt ist erstaunlich. Und dass sie mit einem Budget wie dem der BBC so gut aussehen und so mitreißen kann auch. Um Justus Jonas (ein wenig aus dem Kontext zwar, aber es hat mir halt gefallen) zu zitieren: Wer sich von den schlechten Seiten ablenken lässt, verpasst was ganz Großes. Die nämlich macht die Serie eben mit Charme und Intelligenz wieder wett.

  35. Whofan

    Tja, dann wünsche ich allen Leuten, die mit dem absolut brillanten Schreibstil von Steven Moffat und der fantastischen Darstellung von Matt Smith als Doctor nicht klar kommen, genauso viel Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen, wie ich sie in den letzten 2 Jahren aufbringen musste um mich durch den Größenwahn eines Russel T. Davies zu quälen.
    Wer die Qualitätsunterschiede, die komplexeren Geschichten und die tiefere Charakterisierung des Doctors in den neuen Folgen nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will, der tut mir fast schon leid, denn er wird in den nächsten Jahren nicht mehr viel Freude an der Serie haben.
    Ich habe eine der besten Staffeln seit 2005 erlebt und hoffe, dass das Team Moffat/Smith noch lange zusammen arbeiten wird.

  36. Kybermann

    Sorry, aber wer Donna mit Sarah Jane auf eine Stufe stellt, den kann ich nicht ernstnehmen.

    Außerdem wird sich hier oft beschwert, dass die Serie “kleiner” geworden ist. Aber genau das ist doch im Sinne der früheren Folgen; Doctor Who war nie groß und episch, das Haupaugenmerk sollte auf einer (zumindest innerhalb der Serie) logischen und spannenden Geschichte und den Charakteren liegen, und nicht darauf dass es ja nur irgendwie epochal werden muss.

    Es ist schon ein Kunststück, eine Serie zu produzieren die von den Zuschauern auf zwei völlig unterschiedliche Arten angesehen wird; für die einen ist es der größte Scheiß seit Colin Baker, für die anderen die göttliche Offenbarung.

    Auch ich fand die neue Serie anfangs nicht schlecht, Ecclestone war natürlich super und auch Tennant war auch recht gut anzusehen; jedoch verlor das Produktionsteam irgendwann den Bezug zur Realität und produzierte mit Staffel 4 so ziemlich die schlechtesten Folgen der Who-Historie, was dann alles in “End of Time” kulminierte, eines der schlimmsten Machwerke aller Zeiten.

    Moffat macht für mich bis jetzt alles richtig. Die aktuelle Staffel macht so viel Spaß wie schon lange nicht mehr, und Matt Smith ist als Doctor herrlich.

    Für mich liest sich der Artikel wie der verzweifelte Aufschrei eines Fanboys, der noch immer nicht realisieren will dass “sein” Doctor weg ist und sich die Serie stark verändert hat. Doch genau diese Veränderung war nach dem Schund der letzten zwei Jahre absolut notwendig.

    Tut mir leid, aber manchmal verstehe ich die Sichtweise mancher Fans und deren Wahrnehmung von DW als Ganzem wirklich nicht.

  37. Batzman

    @Whofan

    Ja gerade die tiefere Charakterisierung ist unübersehbar. Nächstes Jahr trägt Amy dann Bauchfrei und Arschgeweih, oder?

    Der brillante Schreibstil war auch unübersehbar als Smith gegen das unsichtbare Monster gekämpft hat wie Jim Carrey annem schlechten Tag. Oder als er so lustig Sachen durcheinander gegessen hat in Folge 1. Oder die Sitcom-Folge in der er so lustig Fussball gespielt hat und immer so lustig herumgestolpert ist. Und so richtig brillant wurd es dann mit den iPod-Daleks, der Diskussion mit der Bombe und dem lustigen herumgestolpere aus dem die Hungry Earth-Folge bestand. Und diese brillanten Vampire erst. Ich merke jetzt erst, wie tiefsinnig und brillant Moffat als Showrunner ist!

    Und die komplexeren Stories… du mochtest sicher auch Lost, oder? ^^

  38. brotfuerst

    Es gibt ja immer untreschiedlidhe Blickwinkel, wie man eine Sache sehen kann, aber etwas, was wirklich nicht gut war, vielleicht hier udn da untrehaltsam und chic, ääh bombastisch, anzusehen, als ultimative Offenbarung zu charakterisieren, hat meiner Meinung nur mit einer völlig vreklärten Weltsicht zu tun. Ich find die aktuelle Staffel hingegen eine wirkliche offenbarung, Doctor Who wie ich ihn mir wünsche, einen Story Arc, der nicht nur aus losen Postern an Wänden oder einen gleichen Wort pro Folge besteht, sondern einen inhaltlichen, echten Zusammenhang zwischen beinahe allen Folgen herstellt. Und das beste daran ist, dass der Arc nicht unlogisch oder zwnagsweise beendet wird, sondern weiterhin seine Kreise ziehen wird. Höchstwahrscheinlich bis zur nächsten Regeneration. Also mögen manche Leute sagen was sie wollen: für mich ein großes Stück Fernsehunterhaltung, und wenn er sich anstrengt, dann werden es ein paar geniale Staffeln, und seit Battlestar Galactica zu Ende ist, brauch ich was Verwirrendes, Komplexes, Spannendes, ….

    Drei Daumen von zweien von mir

  39. Frybird

    @Batzman:
    Eigentlich wollte ich mich ja zurückhalten, aber bei so einem fiesen rumgemoser:

    Der brilliante Schreibstil war unübersehbar als Amy und der Doc realisieren mussten das ihr Eingriff in Van Goghs Leben nichts verändert hat und er trotzdem (oder gerade weil er die Zukunft gesehen hat) Selbstmord begangen hat und ein bisschen Zeitreise-Plotmagic kein psychologisches Allheilmittel ist.
    Oder als Rory dem Doctor unterstellt hat, das er bewusst oder unterbewusst seine Begleiterinnen soweit manipuliert, das sie sich für ihn in Gefahr bringen, um ihn zu beeindrucken.
    Oder als er die Rasse der “Vampire” hat sterben lassen, obwohl im größeren Bilde eine Stadt ein akzeptables Opfer für eine ganze Rasse ist.
    Oder als er realisiert hat das er sich nicht mehr “The Doctor” nennen sollte, wenn er bereit ist ein einzigartiges Wesen zu töten.
    Oder als selbst die Cybermen und die Daleks bereit waren zu kooperieren, um die nach ihrer Ansicht vom Doctor verursachten Zerstörung der Existenz zu verhindern.
    Oder als der “Dreamlord” in seinen Beleidigungen gegen den Doctor tatsächlich einige berechtigte Fragen gestellt hat.
    etc. pp.

    Aber ich schätze der Doctor war wohl wirklich am brilliantesten als er lustige Körperwechselspielchen mit Rose und einem Hautteppich getrieben hat. Oder als ein “jugendlicher Superhacker!” ™ mit den kartoffelköpfigen Sontarans einen Kriegstanz aufgeführt hat.

    Ich versteh echt nicht, wie man sich so sehr in die Cornflakes gepinkelt fühlen kann. Then again, wenn man fröhlich ignoriert was früher alles so albern und dämlich bei Who und Torchwood war (“Journey’s End”, “Something Borrowed” anyone?)…

  40. Whofan

    @ Batzman

    Mal abgesehen davon, dass ich eine Review in der schon im zweiten Absatz der Hauptdarsteller falsch geschrieben ist, die, laut Rechtschreibung, mir irgendetwas von RTDs Haaren erzählen will und die es nicht mal schafft den Namen des Charakters über den man gerade herzieht richtig zu Buchstabieren, eh nicht wirklich ernst nehmen kann hast du recht. Genau diese Sachen fand ich tatsächlich erfrischender und besser geschrieben als einen depressiven, traurig sein “I’m sorry, so sorry” in die Kamera aufsagenden Doctor, der aus der Tardis kommt und sich erst einmal wie Gott aufführt um dann am Ende doch jemanden zu brauchen der das Opferlamm für ihn spielte, weil er die Situation nicht in den Griff bekam.

  41. doc

    @ batzman : ich schätze ja deine verrisse eigentlich über alle massen (die avatar-hinrichtung liebe ich richtiggehend) , auch dann , wenn ich anderer meinung bin , aber wie du hier beinahe schon agressiv auf andere meinungen reagierst finde ich nicht sehr souverän .

    die aktuelle staffel fand ich ja bisher auch noch nicht wirklich überirdisch (unterirdisch allerdings auch nicht) , aber ich stecke ja noch mitten drin .

  42. S1yc3r

    Erstmal sei gesagt, dass ich die 5. Staffel auch nich ganz so toll fand. Das lag aber nicht an dem doch sehr sympatischen und wie ich finde perfekt gecasteten Matt Smith liegt, sondern ich stimme mit über ein, dass Amy mal vom aussehen abgesehen ein sehr schwacher Charakter ist, besonders im Vergleich zu vorangegangenen Companions wie Rose oder Donna, was aber auch nicht wirklich überraschend war. Denn die beiden haben wirklich grosse Lücken hinterlassen die es zu füllen gilt was man aber schon an der doch relativ langweiligen Martha Jones gemerkt hat. Also ist das auch nichts neues mehr an der New-Who-Front und daran hab ich mich als Fan gewöhnt. Abgesehen von dem Fakt der etwas unispirierten
    Begleitung des Doctors muss man aber trotzdem sagen, dass es, jedenfalls für mich, nicht viel bessere Serien in der Weltgeschichte zur Zeit im umlauf sind und jede etwas langweiligere, was zum Glück nich so oft vorkommt, Folge Doctor Who is trotzdem immer noch 100 mal besser als der übliche Serienkram, besonders im deutschem TV. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass man sich endlich ein wenig von den Daleks und Cyberman distanziert hat, deren dauerhafte Präsenz in den vorangegangenen Staffeln für mich das einzige manko bisher am Doctor waren. Bleibt nur noch zu sagen, dass ich mich schon aufs Special freue und auf die nächste Staffel.

  43. Bufko

    Zum Einen mag ich die Kritik zwar ansatzweise nachvollziehen, aber keinesfalls unterschreiben können – An dem Tag, an dem eine Doc Who-Staffel logisch und nachvollziehbar ist, werde ich die Serie nicht mehr schauen wollen ;) Abgesehen ist Moffat einer der (zumindest imo) großartigsten Who-Schreiber überhaupt, der das grundsätzliche Konzept des Doktor’schen Gedankenwesen (geplantes Chaos, ungeplante Taktik) hervorragend umsetzt und umgesetzt hat. Gut, von Rory und Amy mag man halten was man will, zumindest mir gefallen beide um einiges besser als die Brachialos Martha und Mickey, und gerade Amy erinnert mich stark an die “erste” Rose, bevor sie zu Tode gespielt wurde. Und wenn Rory kein Ankerpunkt für den Normalo-Zuschauer ist, weiß ich auch nicht weiter :)

    Zum Anderen: Die Stimme, die auch im Staffelfinale wieder vorkommt, wird das Hauptelement der nächsten Season sein – zusammen mit der geheimnisvollen River Song.

  44. Bufko

    Und: Ja! Ja! JA! @Distanzierung der üblichen Verdächtigen als Hauptgegner, ich hätte mir zwar auch ein Dalek/Cybermen-freies Finale gewünscht, aber was will man machen :)

  45. telcontar

    Die 5. Staffel hatte meiner Ansicht nach ihre höhen und tiefen. Ich denke, Moffat und sein Team wollten es (unglücklicherweise?) allen Recht machen, sowohl den Hardcorefans der ersten Stunde als auch einer Generation von Neueinsteigern.
    Heraus kam etwas sehr durchwachsenes. Der Doctor wirkte wie ein Mischmasch aus allen möglichen alten Versionen. Ihm fehlte etwas wirklich eigenes (neben “Geronimo”). Seine Companions wirkten noch etwas unausgegoren, waren jedoch immer gut für einen Comic Relief. Hier erwarte ich mehr in der nächsten Staffel.
    Von den angesprochenen höhen gab es meiner Ansicht nach mehr als von den Tiefen. Meine Favoriten waren The Beast Below (eine kleine neue Facette beim Doktor, welches es so aber schon zum Teil beim 7. Doktor gegeben hat, nämlich das wohl vieler über das einer einzigen Kreatur zu stellen), Amy’s Choice (die Auflösung das der Dream Lord der Doctor war ist klasse und lässt auch mehr Dunkelheit in der kommenden Staffel hoffen) und ein sehr spannendes Finale (ok, hier streiten sich die Geister, aber ich fands super).
    Mit dem Big Bang ergeben sich übrigens viele weitere Möglichkeiten für die kommende Staffel. Als alter Comicfan hab ich schon viel gesehen. Ein solches Ereignis wurde oftmals als Möglichkeit für einen Reboot genutzt. Ich glaube also, in der nächsten Staffel gibt es endlich mehr Galifrey, wieder den Master und (hoffentlich) Icewariors oder Yetis (meine Favorites der Classic Series).

  46. Jack Pott

    Weiss nicht ob das Link auf “filmstarts” posten erlaubt ist aber da steht:

    “Gerüchten über eine mögliche erneute Auswechslung des Hauptdarstellers wurde dagegen eine klare Absage erteilt. Trotz gesunkener Quoten sein man sehr zufrieden mit Matt Smith. Nichtsdestotrotz haben die englischen Buchmacher die Wettquote auf eine Entlassung von Smith von 6:1 auf 4.5: 1 gesetzt und spekulieren schon über Nachfolger. Die Top-Nachfolge-Kandidaten der Buchmacher sind dabei David Morrissey (4:1), Chiwetel Ejiofor (5:1) und James Nesbitt (12:1)”

    Eigentlich habe ich ja bereits in der letzten Episode gehofft, dass er sich verwandelt und/oder wenigstens diese Amy verschwindet!
    Sind zwar nur Buchmacher aber:
    Chiwetel Ejiofor als der Doctor = yes, yes, yes, brilliant!
    David Morrissey als der Doctor = sehr gerne

  47. Frybird

    @Pott: Ich würde definitiv für James Nesbitt plädieren, da brauchts nichtmal ein Casting, Moffat’s “Jekyll” reicht da vollkommen.

    Alternativ würde ich ihn auch gerne als neue Master Reinkarnation sehen, auch wenn ich mir eher wünschen würde das John Simm nochmal eine Chance an der Rolle bekommt. Ihn in seiner letzten Reinkarnation als Emo-Gollum darzustellen war unfair (auch wenn er am Ende besser wurde)

  48. Jack Pott

    Ich muss zugeben, dass ich Jekyll nie vollständig gesehen habe aber da ist schon was dran, er hat auch solch einen Blick des Wahnsinns a la Eccleston. Würde dem Doctor jedenfalls passen. John Simm’s Auftritt fand ich schauspielerisch stark, sogar in den letzten beiden Kammerspiel-Episoden. Selbst 007-Dalton hatte sichtlich Spass in seinem Kostüm und seiner Rolle. Die Geschichte mit dem Master, ist bestimmt noch nicht abgeschlossen.

  49. sascha-b

    hab nicht alles durchgelesen an kommentaren. ganz so hart würde ich mit der staffel ins gericht nicht gehen, wie batz es tut. vor allem finde ich, dass ein doktor auch mal albern aussehen darf.
    britische militärdaleks + spitfires im weltraum waren klasse. und dass die daleks nicht schon wieder endgültig besiegt wurden auch angenehm. und ich mochte vincent.

    aber doch, sie war deutlich schwächer, vor allem deutlich flacher als die vorherigen. wie anspruchslos muss ein fernsehkonsument sein, wenn er meint, ein mal hier, mal dort hingepappter riss könnte dem sorgsam eingewebten “bad wolf” das wasser reichen? die doctor-companion-companions eifersüchtiger freund-sache, bevor man sich an diese heranwagt, sollte man sich schon sehr sicher sein, dass man sein gespann gegen doktor9/10-rose-mickey ins rennen schicken kann.

    das hängt auch mit dem nächsten schwachpunkt zusammen: der spießigkeit der staffel: anstatt tatsächlich etwas passieren zu lassen, lässt man den doktor lieber gleich dafür sorgen, dass das ja auch klappt mit der ehe. wtf? wo der doktor einst seinen begleiterinnen auch mittel zum ausbruch aus dem normalen dasein war, wird er hier allzu offensichtlich zum stabilisator dessen. eigentlich hat moffat es in meinen augen da endgültig verrissen, einen großen doktor auf die beine zu stellen.

    das geheule um die schwuchteleien bei rtd: ah ja. mir sind die so gar nicht aufgefallen. das heißt: sind sie schon, vor allem cpt. jack harkness, die geile sau. aber nicht als etwas, das man als überrepräsentiert wahrnehmen müsste. und selbst wenn: so fucking what?

    (bei dem letzten doktor war da lediglich so eine verklemmter dicker typ, bei dem ich den eindruck hatte, dass der doktor als untermieter ihm eigentlich zu seinem coming out verhelfen sollte, die schreiber ihn dann aber doch lieber hetero machten. aber ach, vielleicht war das bloß umgeschickt umgesetzt.)

  50. sascha-b

    ach so, und das neue logo mit der stilisierten tardis ist großartig. dass cybermen neuerdings nicht upgraden sondern assimilieren, hmm, als einmaliger seitenhieb auf die borg vielleicht akzeptabel. dass ein cybermen auch ohne mensch im inneren funktioniert, aber sich trotzdem unbedingt einen neuen menschen einverleiben muss: unlogisch. und innere logik gehört zu einer geschichte, will sie gut sein , auch zu einer fantastischen, zwingend dazu.

  51. keks tv « Эхо блогосферы

    […] Batzman пишет: Und ob ich es als verbesserung sehen soll, das statt des unverkrampften Umgangs den RTD zur Sexualität hatte jetzt wieder die brave heteronormative Weltsicht der 70er Jahre Einzug hält, in der eine Companion ruhig blöd wie Keks sein darf, solange sie gut ….. Wann gab es eigentlich etwas Vergleichbares im deutschen öffentlich-rechtlichem TV? Ijon Tichy? – nett aber verdammt kurz. Die 5.Staffel mit der Starwars Parodie von Klimbim Anno ´78? Och ich hör lieber auf… … […]

  52. Jenny

    Ich stimme dem Text in vielen Punkten zu besonders im Bezug auf Amy, wenn man eine Lücke füllen will die Rose und Donna vor allem Donna hinterlassen haben, hätte man sich mehr als nur ein Mädchen mit Minirock und großen Augen hollen sollen. Amy ist wie es hier gut beschrieben wurde nicht sehr überascht von den Reisen mit dem Doctor, für sie scheint es nichts besonderes zu sein was ihren Carakter nicht sehr realistich macht. Bei ihrer ersten Reise in The Beast Below war sie wenigstens noch begeistert davon das die TARDIS auch ein Raumschiff ist aber den Rest der Folge war sie eher die Person die am wichtigen zu sein schien wichtiger als der Doctor meine ich. Bei The Time of Angels war Amy mal glücklich einen anderen Planeten zu sehen (nebenbei ich auch) aber das sollte ja auch der letzte sein den die zuschauer sehen würden und es war auch das letzte mal das sich Amy dafür so interessiert hat. Rory dagegen war viel autentischer hat auch viel besser mit den Doctor zusammen gespielt die waren ein super gespann so hätte es bleiben sollen Amy war eher später nur noch fehl am platz ein Nebenkarakter den man nicht wirklich braute. Wenn es eine Moffat Folge war ging nur um Amy und in den anderen Episoden ging sie regelrecht unter konnte sich nicht mehr wirklich einbringen abgesehen mal von von der Vincent Folge da hatte sie mal wieder einen Moment wo sie present sein konnte aber auch nur weil Rory nicht mehr da war. Es berührte mich auch nicht wirklich als sie in The Pendoricas opens starb, erstens weil ich es schon wusste und zweitens weil ich sie nicht vermissen würde.

  53. panzi

    Ich hab wie angekündigt angefangen die ganzen “neuen” Staffeln nachzuholen. Nach der Zweiten Folge der ersten Staffel hab ich jedoch die Staffel zum Großteil übersprungen. Gott war die schlecht (Schauspiel, Buch, Regie, Musik – ALLES)! Und so was von langweilig gemacht! Fast nicht zum durchdrücken. Vor allem Doppelfolgen waren echt mühsam. Wenn man die Doppelfolgen auf je eine Folge runter quetschen würde wären sie ok.

    Und Rose finde ich auch relativ egal. Einiges soll wohl eine gewisse Beziehung zw. ihr und dem Doktor andeuten. Es ist aber meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar, warum der Doktor irgendwas von ihr wollen würde. Da ist es schon viel schlüssiger, dass es zw. dem Doktor und Amy etwas gibt. Bei dieser “Donna” bin ich noch nicht.

    Die zweite Staffel ist schon besser, hat aber ab und zu immer noch echte Längen. Die 5er Staffel war bis jetzt immer noch das beste was ich von Dr. Who gesehen hab. Nur eine Folge in der 2er Staffel bis jetzt (bin eben erst bei Folge 11) war zum Großteil extrem gut (vor allem witzig). Nur das Ende wirkte out of place im Vergleich zum Rest der Folge.

    Aja, die Folge mit dem Schwarzen Loch war ja auch extrem Schmerzhaft (aber gute Musik wenigstens). “Nichts kann in einer Umlaufbahn um ein Schwarzes Loch sein.” W.T.F.??? Gah! WIR BEFINDEN UNS ZUR ZEIT (via Proxy: Sonne) IN EINER UMLAUFBAHN UM EINEM SCHWARZEN LOCH. Wahrscheinlich jede Galaxy hat in der Mitte ein supermassives Schwarzes Loch. Hallo? So viel Physik weiß doch bitte jeder SciFi Fan! Wenn z.B. unsere Sonne plötzlich zu einem Schwarzen Loch komprimiert werden würde, würde sich an unserer Umlaufbahn GAR NICHTS ändern! Das Graviationsfeld ist ab dem Punkt wo früher die Oberfläche der Sonne war exakt das selbe! Gehts noch? Da hört Suspension of Disbelive auf. Bei Sachen die wir schon kennen und die so einfach zu verstehen sind (man kanns als einfaches Diagramm aufzeichnen, siehe u.A. Penrose) sollten echt nicht solche Fehler passieren. Aber Star Trek ist da ja auch nicht besser (vor allem Voayager, die suchen nach Brüchen im Ereignishorizont!).

    Naja, sind ja noch 2 Staffeln nach dieser. Kann ja noch besser werden.

  54. panzi

    PS: Wenn Briten so über Dr. Who reden, reden sie immer von Kinderfernsehen (Childs TV). Für die ist das echt Kinderfernsehen das sich eventuell auch Erwachsene mitanschaun können. Das sollte das ganze Tamtam darum doch relativieren. Siehe dazu z.B.: http://www.youtube.com/watch?v=2pD0inuVLUs

  55. freakpants

    The Sarah Jane Adventures – Kinderfernsehen
    Doctor Who – Familienfernsehen
    Torchwood – Erwachsenenfernsehen

    Und wenn ich ganz ehrlich bin hab ich mir über sowas ganz lange gar keine Gedanken gemacht, ich hatte nicht das Gefühl dass Sex und Leichenteile bei Doctor Who gross gefehlt haben.

    Und ja, die erste neue Staffel wirkt rückblickend im Vergleich zu den Folgen mit David Tennant schwach – aber eigenständig gesehen waren Sie für mich richtig gut. Ich war wirklich traurig diesen Doktor zu verlieren, was sich dann halt durch den tollen neuen relativiert hat. Was mir damals vor allem aufgefallen ist dass das Budget ein bisschen knapp war. Trotzdem hat mich das Ganze reingezogen.

    Wenn in Fernseh-serien irgendwelche Computersachen bringen liegen sie meist auch meilenweit daneben – da reg ich kurz auf und dann gehts mir wieder gut. Ach und wenn mir eine Fernsehserie plötzlich zuwas verkommt was ich gar nicht so gross Lust drauf hab – hör ich halt auf zu gucken. Passiert selten, aber passiert. Könnte für dich (panzi) eventuell auch ne Idee sein, dann hört Doctor Who auch auf dich aufzuregen…

  56. panzi

    @freakpants Du hast da wohl was falsch verstanden. Es sind die alten Folgen, an denen ich immer wieder was auszusetzen habe. Der 11. Doktor ist bis jetzt im Vergleich was ich vom 10. gesehen habe besser. Also die Serie als ganzes. David Tennant an sich ist spitze. (Vom 9. Doktor möchte ich gar nicht reden. Da hab ich nicht mal die ganze Staffel durchgedrückt.) Letzte Folge die ich gesehn hab (also außer der 5er Staffel) war Staffel 3 Folge 3 (Gridlock). Die Längen, über die ich mich aufgeregt habe, sind immer weniger geworden, aber in genau dieser Folge gab’s wieder ein paar. Die Idee der Folge war super, aber es gab ein paar Plotholes (bzw. es wurden manche Plotpoints schlecht erklärt und somit bin ich mir nicht sicher ob es echte Plotholes oder andere Schwächen im Drehbuch sind).

  57. freakpants

    We’ll have to agree to disagree. Ja, der neunte Doktor ist sehr schwach (verglichen mit den neueren – aber da stimmte ja auch das Budget).
    Aber versteh ich das richtig, du guckst nicht in Reihenfolge?
    Ich fand mit Tennant gabs grossartige Momente, allein schon jedes Mal wenn Jack auftauchte war Freude angesagt :) Und vielleicht ists auch n bisschen das man halt schon fast alles gesehen hat der Grund das mir der 11te nu nicht besonders flasht…
    Ich denke mal mit Zeitreisen wirst du immer Plotholes haben ;)

  58. panzi

    Ich hab mit dem 11. angefangen zu schaun, hatte aber vorher schon eine Folge mit Tennant gesehen. Jetzt wollte ich eben alle Folgen des “neuen” Doctor Who (also ab den 9. Doktor) nachholen. Wie gesagt, die 1. Staffel hab ich nicht ganz durchgedrückt. Hab ich mir nur ausschnittsweise angesehen (eben u.a. die Folgen mit Captain Jack). Seit dem sind die Folgen immer besser geworden, aber auf dem Level der 5. Staffel sind meiner Meinung nach erst sehr wenige (bin bei Staffel 3 Folge 4). Und Doppelfolgen waren bis jetzt immer arg in die Länge gezogen. Die hätte man so ziemlich alle in je eine Folge packen können und sie wären gut gewesen. So viele unnötige hin und her Schnitte, Wiederholungen von Kameraeinstellungen oder fast ganzer Szenen (das unsägliche “are you my mummy?”), Charaktäre die irre lange brauchen um das simpelste zu begreifen etc. Das ist einfach nur Zeitschinderei. Doppelfolgen haben sie bis jetzt (also bis Staffel 3 Folge 4) nicht beherrscht.

  59. Alice

    Ich sehe ganz anders. Die Staffel 5 sind noch lange nicht auf dem hohen Level von dem der anderen 4 Staffeln, egal ob Doppel oder einzähl-Folge. Das was du als in die Länge ziehen beschreist wird spannungsaufbau genannt, hätte man das alles wirklich in eine Folge gepackt würde sie überladen und gehetzt wirken und das ist nicht im Sinne des Zuschauers. Die 5. Staffel hatte weitaus weniger zu bieten als die anderen davor, gerade im Vergleich zur 4. Staffel war es wirklich enttäuschend. In Staffel 4 sahen wir eine Menge anderer Planeten und fantastische Abenteuer die alle in ein großes Finale mündeten. In Staffel 5 sahen wir gerade mal einen Planeten und die Abenteuer vielen eher flach aus, dennoch durch den Riss der uns ja in fast jeder Folge vor die Nase gehalten wurde, dachte man das daraus vielleicht wirklich ein Big Bang werden würde. Dazu kamen noch immer mehr Fragen die aufgeworfen wurden und große Erwartungen auf die Antworten wie das Datum von Amys Hochzeit, an dem die Tardis Explodiert ist, die Stimme in der Tardis und die Spuren die River im Garten von Amys Haus gefunden hat. So viele Fragen auf die man in The Big Bang Antworten haben wollte, doch was kam einige, wurden beantwortet und dann gab es antworten auf Fragen die viele sich nie gestellt haben und dann das kitschige Ende mit der Hochzeit von Amy und Rory. Zum Schluss sitzt du da (nach dem die 3 mit der TARDIS wegfliegen) und denkst: „Das war es?“ „Was ist mit den anderen Sachen die nicht beantwortet wurden?“ „Hab ich etwa etwas verpasst ich hab doch die ganze Zeit geguckt?!“ Ich habe nichts gegen einen Cliffhanger am Ende einer Staffel, wie bz ein neuer Doctor, eine Braut die auf einmal in der TARDIS steht geschweige denn die TITANIC die in die TARDIS chrasht. Das alles hat mir nicht aber wirklich gar nichts ausgemacht ,es war mir egal da ich in jedem Finale von Staffel 1 bis 4 immer einen super Showdown erleben dürfte, in dem alles aufgeklärt wird weil es die ganze Zeit genau darauf hin lief. Aus diesem Grund, ist das Ende von Staffel 5 für mich kein(und wird auch nie sein) FINALE.

  60. panzi

    @Alice Wenn es Spannungsaufbau wäre, wäre es mir ja nicht langweilig vorgekommen. Um zu sehn wie man sowas richtig macht kann man sich Misfits anschauen. Da gibt es immer wieder Szenen in denen auch nicht wirklich was passiert (z.B. jemand geht den Gang runter), trotzdem ist das so gemacht, dass es dadurch spannender wird, und nicht langweiliger. Hinauszögern alleine macht etwas nicht spannender. Das ist ja auch der Grund warum Millionenshow (“Wer wird Millionär”) so langweilig ist. Und bei ein paar der Doppelfolgen sind so dünn, dass man mit normalen ganz leicht zurecht kommt und womöglich immer noch Luft hat. Aber ich bin ja noch nicht am Ende der 4. Staffel, also mal schaun ob der Rest wirklich besser als die 5. ist.

    Zu den Sachen die in der 5. nicht aufgeklärt wurden: Komisch. Normalerweise ärgere ich mich genau über solche Punkte irre, genauso wie du. Aber irgendwie habe ich diese Punkte garnicht mitbekommen. Stimmen in der TARDIS? Spuren die River im Garten von Amys Haus gefunden hat? Kann mir ganicht vorstellen das ich plötzlich so unaufmerksam wurde. Naja, vielleicht hat mich das Ende von BSG so sehr geärgert, dass ich unbewusst meine Aufmerksamkeit einfach abgeschaltet hab? Da wurden ja zig Sachen nicht erklärt. Und die Erklärungen die für manches angedeutet wurden waren Bullshit. Empfand ich als Schlag ins gesicht. Soll es da jetzt echt Engel geben? ENGEL? WTF? In SciFi (so wie in Wirklichkeit) gibt es keine Götter/Engel, verdammt. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet wie erklärt wird, wie die Cylons zu ihren Glauben kamen. Ein Kontrollmechanismus des Programmierers der sich als Gott dargestellt hätte? Und wo ist das Resurrection Hub über welches Starbuck resurected wurde? Wenn sie ein Half-Cylon ist hätte ich mir einreden lassen das sie resurectable ist. Gah. Egal. Dr. Who ist wenigstens lustig. Wenn etwas lustig ist, dann darf es Plot-Holes haben. Langweilig darf es trotzdem nicht sein.

  61. bar

    @panzi
    Scifi darf keine Mystik enthalten? (und muss möglichst alles Wissenschaftlich erklären?) Sehe ich anders.
    Was ist mit “2001” ?
    Was ist mit prophetischen Gaben (z.B. Dune)
    Nur weil etwas “Engel” genannt wird, muss man ja nicht gleich an die abendländische Religionskultur denken. (Schon mal einen Vorlonen ohne Anzug gesehen?)
    Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass das BSG Ende eines der schlechtesten möglichen Enden ist. (Wir geben all unsere Technologie auf? WTF? Hera ist so wichtig, weil? Gemeinsame Traumsequenz mussten die Chars haben, weil??? ITS ABOUT THE CHARACTERS – achso ja, dass rechtfertigt natürlich das ganze verspielte Potential …

    Achso, Doctor Who, ja richtig… schon wieder so viel verschenktes Potential…

  62. panzi

    @bar: Ich find halt wen Science im Namen ist hat da Mystik nix zu suchen. Ja, Wissenschaftler lieben das mystisch rätselhafte. Aber weil es da eben noch was zu entdecken, etwas zu erklären gibt. Sie akzeptieren Mythen nicht als dogmatische Enderklärung.

    Ich steh ja gar nicht so sehr auf der Seite der Hard-SciFi Autoren, die meinen, dass Star Trek und Star Wars Fantasy und nicht SciFi ist. Wobei bei Star Trek eh auch extrem viel BS enthalten ist (vor allem dann bei Voyager, siehe die Reviews von http://sfdebris.blip.tv/ – eine Folge die mal besser ist, ist von einer Hard-SciFi Geschichte gestohlen wobei im Wesentlichen die wissensch. Fakten mit BS ersetzt wurden). Jedenfalls bin ich es gewohnt von allem, was ich je gesehn hab, dass in SciFi alles übernatürliche irgendwie (pseudo-)wissenschaftlich erklärt wird.

    Bei den Vorlonen wird ja auch erklärt, dass die nicht wirklich Engel sind. Aja die Punkte die du noch zusätzlich zu BSG aufgezählt hast, hab ich vergessen zu sagen. Über die lästere ich auch immer. Gibt einfach viel zu viel an dem Ende auszusetzen, das kann man sich fast gar nicht alles merken.

    Wie auch immer. Ich mag Dr. Who und finde es ist über die 5 Staffeln kontinuierlich besser geworden. D.h. von dem was ich bis jetzt gesehn habe (zuletzt Folge 6 aus Staffel 4) gefällt mir immer noch die 5. Staffel am besten. Und ich finde David Tennant und Matt Smith auf ihre eigenen Arten super. Kann zw. den beiden keine Reihung vornehmen.

  63. Morf Derp

    “Eccleston was a tiger and Tennant was, well, Tigger. Smith [is] an uncoordinated housecat who pretends that he meant to do that after falling off a piece of furniture.”
    – Lynne M. Thomas

  64. Michael

    Ich habe nun alle Matt Smith Folgen gesehen, die es gibt und ja, die fünfte Staffel war sehr durchschnittlich, aber für je 10€ für die 5. und 6. wollte ich Doctor Who mal ausprobieren. Davor nie gesehen den Doctor Who.

    Die 6. jedoch, die fand ich weitaus besser als die 5. Staffel. Wäre schön, wenn hier noch ein Review kommen würde. Und auch die Weihnachtsfolge der 5. Staffel war um einiges besser.

    Zumindest fühlt sich hier beim 11. Doctor alles sehr emotional an. Die 7. Staffel habe ich so weit es sie gibt auch schon gesehen, die neue Begleiterin finde ich gut, der Abgang von Amy und Rory war wie gesagt, sehr emotional. Aber die folgen der 7. Staffel sind wieder sehr gemischt.

    Die 1. und 4. Folge fand ich gut. Der Abgang in der 5. zwiespältig, die 2. und 3. eher meh.

    Leider soll der Rest der 7. Staffel aus versch. Episoden bestehen und kein großer Zusammenhang darüber stehen, was mir an der 6. Staffel aber gut gefallen hat.

    Der Clara Charakter ist auf alle Fälle sehr schön gespielt und wirkt interessant. Matt Smith ist imo ne coole Sau. Ich drück die Daumen.

  65. Fuddl

    Habe jetzt Ecclestone und die erste Staffel mit Smith verglichen und muss sagen das mir beide als Doktor gefallen. Smith wirkt wie ein Doktor der sich bewusst ist, dass er wirklich alt ist und langsam damit beginnen sollte alles mal aufzuräumen. Amy gefällt mir besser als Rose. Rose hat eigentlich immer alles falsch gemacht was man falsch machen konnte, auf dem Niveau kitschiger Hollywood “Blockbuster”. Nach dem Motto, die Welt steht in Flammen und man könnte gleich sterben und der wichtigste Gedanke ist, das der Familienhund ja noch draussen ist……. Wer bissl nervt ist Rory. Kam viel zu früh zu den beiden.
    Die Folgen mit Smith find ich fast alle super. “The Beast below” die hier so verrissen wurde ist doch genial und zeigt den neuen Charakter des Doktors. Er ist mitfühlender und will nicht mehr gleich alles was er nicht kennt zerstören oder töten.
    Ein Ende wie in “Vincent und der Doktor” hab ich ehrlich noch bei keiner anderen Serie gesehen und ist wohl ein Höhepunkt der Staffel. Nur die Monstergeschichte hätts nicht gebraucht.
    Und das Staffelfinale ? Halloooo, er wurde aus der Zeit gelöscht, also nix Regeneration. Warum er allerdings wieder zurückkommt, naja, den neuen Doktor muss man mehr mit “Herz” und nicht so viel mit “Hirn” ansehen. Dann wirds auch was.

  66. 48r

    du bist so dumm…

  67. Elysium

    Leider eine sehr treffende Kritik, sehe ich in vielen Punkten genauso.
    Wo Staffel 1-4 episch und magisch waren, sind Staffel 5+6 von den Episoden her noch nett gesprochen sehr durchwachsen, die Storyline ist teilweise so dermaßen schlecht und grausam, das man spontan Brechreize bekommnt.
    Das liegt nicht am neuen Doctor, er ist der einzige Lichtblick, er kann nun wirklich nichts für das miese Script.
    Zwar ist er nicht so gut wie Eccleston und vor allem Temnant, aber er ist eben neu und spielt die Rolle auf seine Weise sehr gut.
    Grausam schlecht ist nur der Rest der Gurkentruppe.
    Wo die Geschichte um Amy Pond wirklich vielversprechend und Doctor-typisch beginnt, wird sie mit zunehmender Dauer immer schlechter, und zieht die fein gesponnenen Zusammenhänge aus Staffeln 1-4 ad absurdum und in den Schmutz.
    Amy Pond wirkt wie eine gelangweilte Pauschaltouristin in Prag und empfindet nichts für den Doctor, sondern für ihren geistig sehr stark behinderten und zurückgebliebenen Freund Rory, hier hatte man wohl Angst die dummen Menschen können sich nicht ausreichend mit dem genial-witzigen Doctor identifizieren und machen kurzerhand einen Dorftrottel mit verzogener Göre zu den Hauptpersonen in Doctor Who.
    Wäre das nicht schon schlimm genug, wird der arme Doctor von einer alten abgehalfterten blonden Schabracke verfolgt, die wohl zwischen 50 und 60 ist und selbst mit ihren 12 kg Schminke noch zum weglaufen aussieht und ihn heiraten will.(Die Figur hätte mit einer nicht ganz so absurd hässlichen Besetzung vielleicht sogar gut sein können)
    Der Doctor ist nicht mehr der genial-witzige Held der Sendung, sondern wird teilweise als seniler Alzheimerpatient dargestellt, der von seinen inkompetendetn Pflegern durch die Zeit und Raum kutschiert wird.
    Einige Episoden sind noch Lichtblicke in denen das trübe Gesamtbild durch den Charme des neuen Doctors gerettet werden kann, aber die gänzlich furchtbaren restlichen Akteure verleiden einem die Lust am Schauen schon extrem.
    Dotcor Who Season 1-4 waren streckenweise das schönste, epischte und magischte was man jemals in einer Sci-Fi Serie je sehen durfte, das hier ist allenfalls für eingefleischte Sci-Fi Fans ganz passabel.
    Der neue Schreiber hat das geschafft was Dalek und Cyber-Men nicht vermochten,
    er hat den Doctor ermordet.

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