Eclipse – Biss zum Abendrot (Review)

43 Comments

“You wouldn’t have to change for me Bella. I’m in love with you, and I want you to pick me instead of him.”

Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse
Herstellungsland: USA 2010
Regie: David Slade
Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Billy Burke, Ashley Greene, Bryce Dallas Howard, Dakota Fanning, Anna Kendrick, Nikki Reed, Peter Facinelli

★★★☆☆ Jet Strajker
★★½☆☆ Batzman

Alles wie gewohnt in Forks, Washington: Herzschmerz, Eifersucht, schlechtes Wetter. Bella (Kristen Stewart) steht immer noch zwischen den Fronten und ihre Perücke sieht gar fürchterlich aus. Edward und sein Vampirclan müssen sich gegen eine so genannte “New Blood”-Armee von Blutsaugern zur Wehr setzen, und die oberkörperfreien Indianerwölfe stehen ihm trotz aller Rivalitäten bei. Das macht die Sache für Bella nicht einfacher. Sie ist jetzt zwar verlobt mit dem Vampir (Robert Pattinson), empfindet aber auch Liebe für den Werwolf (Taylor Lautner). “I love you”, gesteht sie Jacob, bei Edward dann schon “I love you more”. Wirklich kompliziert war und ist das alles nach wie vor nicht, aber langsam geht’s ans Eingemachte: Die Hochzeitsglocken drohen zu läuten und der erste Sex kommt bestimmt. Endlich!

Ich hätte es damals nicht für möglich gehalten, dass die Teenie-Trash-Romanze “Twilight” – bis dato noch lediglich ein, ich sage mal: Jugendbuch-Phänomen – solch ein kommerzieller Erfolg werden würde. Nun muss man ja mittlerweile, neben den Adaptionen der “Harry Potter”-Romane, wohl vom größten und wahrscheinlich auch wichtigsten Kino-Franchise der letzten zehn Jahre sprechen. Das lässt sich als aufmerksamer Filmfreund nur noch schwer umgehen, auch wenn die Filme eigentlich, nun ja, etwas doof sind. Und konservativ und ein bisschen sehr langweilig. Aber immerhin sprechen wir von einer Serie, für die zum Teil hochinteressante Regisseure verpflichtet wurden, oder zumindest im Gespräch waren – zuletzt gar David Cronenberg, der den zentralen Vampirmensch-Konflikt der schönen Bella gewiss nicht nur als schmachtvolle Sehnsuchtsmetapher verhandelt hätte.

Mit dem bisher auf etwas abseitige Genrefilme wie den superguten “Hard Candy” oder den superschlechten “30 Days of Night” abonnierten Briten David Slade haben die Produzenten für den dritten “Twilight”-Film “Eclipse” aber auch eine alles andere als langweilige Regiewahl getroffen. Nach Catherine Hardwicke und Chris Weitz bringt Slade ein deutlich markanteres visuelles Konzept in die Serie ein, das sich in modischen (aber eben immerhin:) Horrorbildern verortet. Neben den üblichen rührseligen Gefühlsbekundungen zwischen Bella und ihren monströsen Verehrern, Vampir-Romeo Edward und Sixpack-Werwolf Jacob, setzt der dritte Film zudem einige dramaturgische Actionakzente, die Slade mit spürbarer Genreaffinität möglichst ausspielt. Dafür, dass hier zum dritten Mal in Folge eigentlich nichts passiert, passiert dann doch so einiges: Kämpfe und so was, durchaus unterhaltsam.

Slade findet im Vergleich zu seinen Vorgängern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen romantischem Sinnieren in Larifari-Dialogen und mehr oder weniger packenden Action- und Horrorszenen. Der dritte Film rückt, was seinen Look und die besseren visuellen Effekte betrifft, nunmehr tatsächlich in den Bereich des Blockbuster-Kinos vor, auch wenn das Budget von nicht einmal 70 Millionen US-Dollar immer noch bescheiden ausfällt in Relation zum erwartungsgemäß gigantischen Einspielergebnis. Aber: Das ist alles gut gemacht hier. Der Score von Howard Shore ist sogar großartig, geradezu episch, konkurriert im Film hingegen natürlich mit zahlreichen schwerfälligen Pop- und Indiesongs. Allerdings sind auch die wieder schön! Wenn Muse etwas von einer Neutron Star Collision singen, verkauft sich diese jugendliche Ménage à trois zumindest nicht unter Wert.

“Eclipse” gibt allmählich Anlass, “Twilight” heimlich mögen zu dürfen. Für junge Mädchen und sicher auch ein paar Jungs kurz vorm Coming Out ist diese Serie eine legitime Projektionsfläche für naive idealisierte Träumereien. “Twilight” konserviert klassische Prinzessinnenwünsche, für die es offenbar immer noch Bedarf gibt. Bella ist, getreu dieser Logik, so etwas wie das Pony von heute. Und natürlich scheint es bezeichnend, dass derlei Mädchenfantasien offenbar nur noch im Fantasy-Kontext ausgemacht werden dürfen, um einigermaßen integer zu bleiben. Das verrät wohl doch einiges über das ideologisch vermeintlich bedrohliche Potenzial dieser Filme, die ihrer konservativen Sehnsüchte zum Trotz wohl nichts weiter als harmlose Bebilderungen unschuldiger Pubertätswünsche sein können.

Batzman
Batzman meint:


“Has he no shirt, or what?”

Filmisch nähert sich der dritte Twilight-Teil in der Tat von unansehbar kommend dem Bereich meh. Vielleicht wird man auch einfach mürbe oder gnädiger, weil Kirsten Stewart in Interviews und anderen Filmen immer so hübsch sympathisch ist und mit der Nudelhupe Bella recht wenig gemein zu haben scheint. Ja Twilight Eclipse nervt weniger als seine Vorgänger.

That being said, muss aber dennoch angemerkt werden das er von gut auch noch ein paar Kontinente weg ist. Was diesmal weniger an den Herumschmoll Marathons liegt, die im Vergleich zu den Vorgängern deutlich zurückgefahren wurden, sondern an der Harmlosigkeit der Inszenierung, die angeblich tödliche Bedrohungen in einer kuschligen Blut- und Spannungsarmut inszeniert das Harry Potter dagegen wie italienische Exploitationware der 70er wirkt. Gut, zumindest passiert im Gegensatz zu früher mal überhaupt irgendetwas in den Filmen, diesmal steht eine Vampirarmee in den Startlöchern und zwingt Werwölf-Bubis und die guten Vampireumel gemeinsam zu kämpfen, und ein paar nette Rückblenden erzählen warum sich die Indianerteckel und die Vampire historisch nicht riechen können, aber es erstaunt dennoch, wie es den Machern gelingt so wenig Handlung tatsächlich auf volle zwei Stunden zu strecken.

Besonders wenn im finalen Akt der eigentliche Krieg mit der “Vampirarmee” (die aus einer Handvoll missmutiger Kids besteht, die man anscheinend mit der Aussicht auf Gratis-Rasierklingen vor irgendeinem Goth-Club abgeschleppt hat) fast vollständig im Off stattfindet, während Bella, Edward und Jacob auf einem verschneiten Hügel mal wieder ihre Beziehung durchdiskutieren müssen. Jakob ist seit Edward wieder da ist mit der Gesamtsituation unzufrieden, Bella will endlich gebissen werden und vögeln und Edward ist im wesentlichen da und fletscht im 15min Rhythmus die Beißer, wenn ihn wieder Emotion überkommt, wo wie andere Leute ein Schluckauf. Natürlich geht es – entgegen aller Behauptungen einer übergeordneten Handlung im Endeffekt nur darum mit wem Bella denn letztlich katsching machen wird.

Was mal wieder gut die grundsätzliche Problematik der Story auf den Plan bringt: Bella ist ein furchtbarer Charakter. Sie besitzt kein Eigenleben, nichts was sie wirklich auszeichnet oder menschlich attraktiv macht. Abgesehen von ein zwei “frechen” Sprüchen die man ihr diesmal zugesteht um sie überhaupt als lebendiges Wesen durchgehen zu lassen, bleibt es das Mysterium des Films, warum sich irgendjemand – ganz zu Schweigen von einem erfahrenen Altersweisen Vampir und einem rolligen Werwolf für sie interessieren sollten. Gut der gemeine Heterosexuelle soll ja bisweilen recht simpel funktionieren, solange irgendwo Titten dran sind – aber selbst im Bereich tumbe Blinsen gibt es ja sicher attraktivere Kleiderständer als Bella, die im sozialen Umgang ja weiterhin das Fingerspitzengefühl eines zurückgebliebenen Höhlentrolls beweist.

Vielleicht liegt es an meinem grundsätzlichen Unverständnis für Prinzessinenfantasien, aber irgendetwas an diesem Jungmädchentraum stinkt zum Himmel, wenn sich wirklich das gesamte filmische Universum nur noch um Bella dreht. Vampire und Werwölfe – selbst die die nicht in sie verliebt sind – vergessen ihren jahrtausendealten Zwist nur um sie zu beschützen. Nicht nur Jakob, Edward und ihr Vater (der immernoch ungerechtfertigt sympathisch ist und aussieht als wäre er gerade aus einem schwulen Lederclub gekommen) – nein die ganze Welt hat nur noch Bella im Kopf. Ist das wirklich die schönste Phantasie unscheinbarer junger Mädchen? Das sie nichts machen müssen, sich wie verwöhnte kleine Bratzen benehmen dürfen, aber mal so gar keine intellektuellen Qualitäten wie Witz, Charme, Bildung oder Esprit an den Tisch bringen müssen und dennoch bedingungslos von allen umschwärmt werden? Sorry, Missis, aber wenn das euer Traum ist, dann lasst euch bitte begraben, denn ganz ehrlich kann der Genpool auf diese Art von Tussi-Gehabe auch prima verzichten.

Storytechnisch ist es natürlich folgerichtig, wenn sich Bella zwar von Jakob den Arsch nachtragen und versichern lässt wie endgeil sie doch ist, ihm aber bei jeder Gelegenheit vor den Koffer kackt. Was sollte sie auch mit jemanden anfangen der sich tatsächlich menschlich verhält, Humor hat und dessen Vorstellung von Spaß haben aus etwas anderem besteht als nur auf einer Blumenwiese zu sitzen und schlechte Schüttelreime zum Besten zu geben. Bella verdient einen Langweiler wie Edward, der gutaussehende Werwolf-Haufen hat wahrscheinlich ohne die kleine Prinzessin eh mehr Spaß miteinander.

Okay fassen wir zusammen: Der Film ist weniger furchtbar als seine Vorgänger, hat einen Hauch mehr Handlung und kinderfreundliche Actionszenen mit gipsköpfigen Vampiren die trotz angeblicher Armeestärke immer noch aussehen wie Raufereien einer Schülerklasse beim Ausflug in den Harz. Ein bißchen mehr Humor kommt dank den Werwölfen ins Spiel, doch das im Intro angeteaste Versprechen die Vampire mal tatsächlich als Bedrohung ernst zunehmen bleibt genauso wie echte Charakterentwicklung auf der Strecke. Dafür hat es ein paar nette Sprüche und eine Schulabschlusrede, die wahrscheinlich der einzig solide geschriebene Teil des Films ist, der mehr als zwei Zeilen hat.

Jets Hoffnung aus der Vorlage könne ja mit irgendeinem wirklich guten Regisseur mal etwas wirklich großes werden, halte ich jedoch auch für verfrüht, denn als Alfonso Cuarón damals die Harry-Potter-Serie aus den Untiefen des Kinderfilms rettete, nutzte er nur das Potential der Bücher endlich aus, in denen die Komplexität und Dunkelheit bereits angelegt war. Bei Stephanie Meyers Oeuvre wäre das aber wohl der Versuch im Sandkasten nach Öl zu bohren.

Es bleibt belanglos, aber dann auch wirklich nicht mehr schlecht genug um den Film wirklich zu hassen. Denn seien wir ehrlich: Auch wenn sich “True Blood” mit mehr Blut und Titten tarnt: Viel tiefsinniger ist die Beziehung der Protagonisten dort auch nicht.

In : Review

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  • schokakola

    inb4 shitstorm

  • chris

    zunächst mal: dass regisseure wie cronenberg (und sofia coppola) zur debatte standen halte ich nach wie vor für einen (unpassenden) marketingag, der auf einen künslerischen aspekt in dieser reihe verweisen soll.

    zur review: von einem “superschlechten “30 Days of Night” zu sprechen und diesem runtergekurbelten franchisefilm 3 punkte zu verpassen erstickt jegliche glaubwürdigkeit im keim, bzw. verweist auf eine pure subjektivität bei der wahrnehmung dieses filmes. slade muss nach seinem flop 30DoN mit sehr viel geld geködert worden sein…

  • öfchtzchen

    “Hard Candy” supergut und “30 Days of Night” superschlecht? Dann wohl eher umgekehrt, wenn beide Filme auch eigentlich im Mittelmaß angesiedelt sind.

  • dejot

    > bzw. verweist auf eine pure subjektivität bei der wahrnehmung dieses filmes
    erzähl mir net, du nähmest filme objektiv wahr :D

    nette rezension, die nicht gleich aus prinzip alles runtermacht und auch wenn ich keinen der filme gesehen habe und hoffe, dass kristen stewart bald mal wieder irgendwas macht, was ich mir auch anschauen mag, denke ich, dass du damit niemandem unrecht tust :)

    haters gonna hate ;)

  • Eskobar

    Schon allein für das Zitat da oben würde ich 2 Sterne abziehen

  • Arafax

    Cooles Trolling :P

  • Frybird

    Schon allein aufgrund dessen das Twilight Dinge wie Missbrauch, Selbstverletzung, Stalking, Psychologische Abhängigkeit und mittelalterliche Ideen von Jungfräulichkeit romantisiert und es, wenn man unzähligen Internetposts glauben kann, erfolgreich in beeinflussbare Teenie Mädchen indoktriniert, ist jede Wertung über dem Mindestmaß für mich ein Hohn.

  • Pingback: Michelles Dolls » Blog Archive » Fun With Free Online Dress Up Games

  • Dr.Strangelove

    Dazu diese verdammte Doppelmoral… und das wirklich dumme “keuschheits gelübte” … bzw… “unterdrückung / zurückhaltung eigener Gefühle” … als etwas Gutes. Also im Grunde dummer Christenscheiß der da mitschwingt macht das ganze unerträglich. Dazu aber dann gute gebaute Boys wie aus einem Unterwäschekatalog… wie bei ner billigen Soap. Sex = Quote.

    Machen die “Jonas Brothers” übrigens auch so. Predigen Keuschheit… im Video zeigen die dann aber gerne auch die Versuchung (Bikini Girls) … deren Versuchung sie aber widerstehen können.

    Selbst der großartige Thom Yorke hat ja Musik für den Film geschrieben… aber so what… der Film (die Reihe) bleibt Müll. 3 Sterne für was noch mal? Gute Soundtrack… und das das Thema wohl einen Nerv trifft. Supi.

    ;)

  • k-d

    “oder zumindest im Gespräch waren – zuletzt gar David Cronenberg, der den zentralen Vampirmensch-Konflikt der schönen Bella gewiss nicht nur als schmachtvolle Sehnsuchtsmetapher verhandelt hätte.”

    blödsinn, etwas recherche bitte. cronenberg wurde im scherz von devin farraci von chud in einem artikel genannt, in dem er auf witzige weise breaking dawn rezensiert.

  • Gerrit

    Coole Kritik, die -im Gegensatz zu allem hier abgesonderen Kommentaren- möglichst unvoreingenommen einen Film zu bewerten, statt sich über ein Phänomen aufzuregen.

    Ich fand im Trailer die Szene stark, wie der Typ auf der Brücke unter den Vampirattacken zusammenbricht. Das war schon sehr cool inszeniert.

  • Time

    Versteh ich das richtig?
    Du findest Eclipse besser als den neuen Iron Man? D:

  • Dr.Strangelove

    Kritik = irgendwas muss ja dran sein. Projektionsfläche, etc.. (also geht es um das Phänomen)… in den Kommentaren schreibe ich was über Doppelmoral, Lust, Christenscheiß, usw… was alles IM FILM zu sehen ist…
    Das ist ja nicht so wie bei Marilyn Manson wo irgendwelche Typen irgendwas “böses” darin sehen. Was ich schreibe ist offensichtlich. Bei Twilight gab es wenigstens noch Artikel darüber… aber jetzt scheint das auch keinem ehr zu interessieren. Für was braucht man den auch eine Bildbeschreibung…

    Das mit Cronenberg war wohl ein Witz… was die Leser rausfinden.. nicht der Artikel Schreiber. Fehler können passieren aber so was irritiert total weil man (bzw. ich) davon ausgehe das das erstmal so stimmt. Wenn man jetzt ein weiteres Mal von “Diese 5 Schauspieler sind im Gespräch” liest fragt man sich schon woher das kommt. Ich frage mich eh warum man darüber berichten muss… Es sind immer irgendwie/irgendwo ganz viele Leute im Gespräch. Warum denn auch nicht. Mich interessiert es da auch wenig ob es stimmt oder nicht.

    Das ist eigentlich noch schlimmer als von Katastrophen am Set zu berichten… nach dem Motto: “Johnny Depp hat die Dreharbeiten unterbrochen um WM zu schauen”. So what. Soll er machen. Das ist alles Klatsch und Tratsch. (ich schweife ab.)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Cronenberg war natürlich nie wirklich ernsthaft im Gespräch.. herrje. Das ist übrigens nicht die einzige ironische Bemerkung im Text. *räusper*

    Unglaublich, wie verkrampft und stock-im-arschig manche sind, da verwundert es nicht, dass TWILIGHT vorschnell unter Hype subsumiert und rigoros abgelehnt wird.

    Die meisten Basher haben wahrscheinlich noch nicht einmal einen der Filme überhaupt gesehen.

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    “Das verrät wohl doch einiges über das ideologisch vermeintlich bedrohliche Potenzial dieser Filme, die ihrer konservativen Sehnsüchte zum Trotz wohl nichts weiter als harmlose Bebilderungen unschuldiger Pubertätswünsche sein können.”

    Der Satz wundert mich doch exterm dafür das gerade du und Batzman sonst bei Ideologie so kritisch seid…

  • nixx

    Wo ist Blade, wenn man ihn braucht?
    Und Nero, wo sind Deine Löwen?

  • flo

    Hmm… Biss zum Abendbrot – Endlich mal ein sinnvoller, deutscher Titel

  • Eskobar

    AbendROT.. ^^

  • XfrogX

    Also ich habe die bücher nicht gelesen aber die filme nun mal nachts in ruhe geguckt, find sie okay. Also wenn der neue nicht schlechter ist dann passen 3 sterne. Was man moralisch gut findet und ob einem fantasy anspricht ist ja nochmal ne andere frage, also es gibt keine großen schwächen von der serie die mir negativ aufgefallen sind.

    Und sich zu beschweren das nichts passiert, naja denke mal die bücher waren genauso.

    Bei harry passiert ja auch lange nichts im wirklichen kampf gegen voldemor.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    @Batz:

    Schön, dass du dich auch noch zu Wort meldest und noch schöner, dass du ebenso langsam milde wirst. Wir haben ja so viel gemeinsam. :)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Jet

    Ich find Bella als Identifikationsfigur und Vorbild allerdings immer noch eine komplette Katastrophe und wenn sich junge Mädchen tatsächlich in sowas in großer Zahl wiederfinden, sollten wir über das Frauenwahlrecht nochmal neu nachdenken.

  • k-d

    “Auch wenn sich “True Blood” mit mehr Blut und Titten tarnt: Viel tiefsinniger ist die Beziehung der Protagonisten dort auch nicht.”

    mag ja sein, aber true blood ist sich das durchaus bewusst und spielt mit den pulp und genreelementen (und ist auch sonst unterhaltsam und gut geschrieben und bietet auch genügend weiteren gesprächsstoff), während bei twilight selbstironie und metaebenen so etwas wie ahnung im genre voraussetzen würde und da ist man ja schon beim ausgangsmaterial an der falschen adresse, da die autorin nicht mal dracula gelesen hat. selbst slade dürfte sich ja extrem zurückhalten müssen um ja nicht die hervorragende corporate identiy zu gefährden.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @k-d

    also was Lahmarschigkeit und Handlungsarmut angeht steht zumindest die Season 1 von True Blood Twilight wenig nach – da hätte man auch die komplette Handlung gut in 4 Folgen unterbringen können, so wie sich der Schmalzkäse gezogen hat.

    Klar isses bissel interessanter und ironischer, aber die Romanze zwischen Anna und der Hackfresse ist mindestens so unnachvollziehbar und dämlich wie das Geschmuse zwischen Bella und Edwards.

  • TopF

    ich denke mal dass diese bella keinen charakter hat ist gerade das was den film ausmacht, die mädels tauchen einfach in ihre rolle ab.

    ich hab teil eins gesehn und fand ihn grauenhaft, teil zwei drei und vier werd ich mir nie antuen.

  • nixx

    Ich habe Teil 1 geschaut (müssen). Wenn ich daran zurückdenke, überkommt mich immer noch der Zwang stundenlang unter der Dusche zu heulen.

    Und der Vergleich mit True Blood hinkt.
    Ich mag den Schmalz dort auch nicht, aber es gibt VIEL mehr Handlungsebenen und Charaktere.

  • burns

    @Batzman:
    Einfach nur danke für die unterhaltsame Review. Kommt selten vor, dass ich Reviews anderen vorlese. Herzerfrischend. :-)

  • flatterratte

    Hmm, und keiner erwähnt, dass die Trulla richtig “Stephenie Meyer” geschrieben wird.

    Danke für das Review, sehr schön zu lesen.

  • k-d

    “Klar isses bissel interessanter und ironischer, aber die Romanze zwischen Anna und der Hackfresse ist mindestens so unnachvollziehbar und dämlich wie das Geschmuse zwischen Bella und Edwards.”

    ja mein gott wieso sie sich am anfang gegenseitig anziehend finden ist geschenkt, danach werden ja die gegenseitigen gründe der anziehung ziemlich breitgreten, bei twilight verharrt das ganzen auf sandkastenliebe und unreifem “was denkt x von mir”, eine beziehung kann ja deswgen schon per se nicht standfinden.

  • jophiel

    …..i hasse die ganze story , so billig u schlecht i verstehe die girls echt net , das die von so einer heulboje wie edward träumen !!!! i musste mir ein streifen mit meiner freundin reinziehen , wie gut das der gute freund whiskey am start war ; P

    wahrscheinlich sind die bücher genauso schlecht wie die filme , ntl jeder hat seinen eigenen geschmack i bin auch fan von vampiren u werwölfen aber net von so ner kinderkacke wie twischeiss !!!!!!!

  • k-d
  • CineMan

    Die 5FF sind eindeutig masochistisch veranlangt -
    oder irgendwas in der Art.
    Nach all den Verrissen noch ein Review über den 3. Teil zu bringen,
    ist doch merkwürdig, überflüssig, usw.
    Da hätten es andere Filme eher verdient hier vorgestellt bzw. besprochen zu werden ……..

  • Pingback: Twilight Eclipse ist totlangweilig | Die Fünf Filmfreunde

  • jophiel

    na dann sprechen wir doch mal um den bald kommenden streifen underworld 4 ok was heisst bald , besser gesagt in ferner zukunft ; P

  • Binding

    „Hard Candy“ und „30 Days of Night“ finde ich zwar beide ziemlich genial, aber unabhängig davon sind sie doch zumindest interessant. Was man den Twilight-Filmen nicht attestieren kann. Es sei denn, man findet die Zerstörung des Vampirgenres durch Gesprächstherapie und Verniedlichung spannend.

  • vanana

    Also wenn es naiv ist an Werte zu glauben , dann braucht man sich auch nicht zu wundern und schon gar nicht darüber beschweren, wie Teenager sich heutzutage benehmen….

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  • chesh

    Das findet aber auch alles nicht nur auf so einer allgemeinen “Werte, die ein guter Mensch halt haben sollte”-Ebene statt, sondern dass ist schlecht getarntes Mormonen-Zeug.
    Sollte meine kleine Schwester jemals auf die Idee kommen, sich den Quatsch ansehen zu wollen, hole ich all meine gut erprobten Beeinflussungsstrategien raus um sie davon abzuhalten.

  • name

    “Storytechnisch ist es natürlich folgerichtig, wenn sich Bella zwar von Jakob den Arsch nachtragen und versichern lässt wie endgeil sie doch ist, ihm aber bei jeder Gelegenheit vor den Koffer kackt.”
    …manche Sätze SIND einfach zu genießen. Bitte mehr davon.

  • Alex

    Danke für diesen herrlichen Verriss!

  • Pingback: Eclipse » Im Kino gesehen

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