Toy Story 3 (Review)

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“You’ve got a playdate with destiny!”

Originaltitel: Toy Story 3
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Lee Unkrich
Drehbuch: John Lasseter, Andrew Stanton, Lee Unkrich, Michael Arndt
Darsteller (Sprecher): USA: Tom Hanks, Tim Allen, Joan Cusack, Ned Beatty, Michael Keaton, Whoopi Goldberg
Deutschland: Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian

★★★★★ Nilzenburger
★★★★☆ Batzman
★★★★☆ Jet Strajker (Review gibt’s hier)

Wie das Leben eines Spielzeugs so spielt: Die Kinder, deren Lieblingsspielzeug man war, werden größer und älter, sie machen die Schule fertig und gehen aufs College – und mit den Spielzeugen wird immer weniger gespielt. Und weniger. Und weniger. Ausserdem dezimieren sie sich, weil über die Jahre auch mal eins verloren geht oder auf dem Flohmarkt verkauft wird. Am Ende verstaubt man in einer Kiste. So geht es auch Woody und Buzz Lightyear und ihren Freunden. Die Soldaten verschwinden schon freiwillig und wollen sich neue Kinder suchen. Denn Andy geht aufs College. Nun ist die Zeit, in der er mit Figuren spielt endgültig vorbei. Einzig Woody will er, als Erinnerung, mitnehmen auf seine Studentenbude. Was den Cowboy natürlich zwischen die Fronten stellt: Andys Lieblinsspielzeug bleiben oder bei seinen Freunden bleiben? Aber ein Spielzeug, mit dem nicht mehr gespielt wird, das macht doch gar keinen Sinn, oder?

SPOILER AHEAD

Nach einem ungewissen Hin und Her landen sie alle als Spende im örtlichen Kindergarten. Freude herrscht unter den Spielzeugen: Jetzt wird wieder mit ihnen gespielt! Jetzt hat ihre Existenz wieder einen Sinn! Und die neuen Spielzeuge, allen voran der rosa Kuschelbär Lotso, sind so nett und freundlich! Ja, hier würden sie ein neues Leben beginnen. Lotso teilt ihnen einen Bereich zu und freudig erwarten sie die Kinder. Und jetzt dämmert es ihnen langsam: Sie sind den Kleinsten zugeteilt worden: Kleinkinder, die den Wert von Spielzeug nicht kennen oder schätzen. Sie reissen an ihnen, stecken sie in den Mund, werfen sie herum. Als sie mit Lotso reden wollen, um dieser Spielzeughölle zu entkommen, zeigt sich sein wahres Gesicht: Desillusioniert, weil seine damallige Besitzerin ihn hat fallen lassen, regiert er nun wie ein Despot über die Spielzeuge des Kindergartens. Und das ist beileibe nicht das einzige Problem, das unsere Spielzeuge haben. Denn durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, kann man auch schonmal in der Müllverbrennungsanlage landen…

Ich glaube nicht, das ich zu viel gespoilert habe. Irgendwas muss ich euch ja über den Film erzählen. Es ist nun 2 Wochen her, das ich in der Pressevorführung war und das Gefühl hält immernoch an, deswegen wird es wohl so sein: Toy Story 3 ist ziemliche Perfektion für mich. Ich war schon von Beginn an Fan der Reihe, der Figuren, der ganzen Handlung. Beim ersten Teil konnte man das vielleicht noch mit dem staunen über den ersten komplett computeranimierten Film abtun, aber schon da mochte ich eben auch die Handlung (Ich könnte jetzt auch ausholen und erzählen wie ich damals in Köln auf der grossen Galapremiere mit Freunden als letztes noch auf der After-Show-Party war und wir dann so getan haben, als würden wir beim Abbau helfen und die riesen Pappaufsteller der Figuren schnell in unser Auto geworfen haben – den Buzz Lightyear in Übergrösse hatte ich noch jahrelang…:)). Diese Spielzeuge umgab immer etwas Besonderes. Man hatte nie Grund zum Zweifel, das sie wirklich lebendig wären. Und natürlich ist gerade die Animation von Spielzeug ja wie geschaffen für einen computeranimierten Film. Da sieht das Plastik eben wie Plastik aus..

Den zweiten Teil mochte ich auch, erstaunte mich doch die Chuzpe der Macher, sich einem so eher nerdigen Kleinuniversum wie Spielzeugsammlern anzunehmen und zur zentralen Geschichte zu machen. Auch da wieder: Ein schöner Beat aus Bedrohung, Humor und in sich stimmigem Universum.

Was aber Regisseur Lee Unkrich, der bei den vorherigen Episoden “nur” Co-Regisseur war, nun mit dem dritten Teil abgeliefert hat, ist die reinste Essenz. Ist Toy Story to the max/to the bone je nach Betrachter. Das Buch ist so unglaublich dicht geschrieben, die Figuren sind trotz Plastik so plastisch wie noch nie und der Rythmus ist mir so bei noch keinem einzigen Animationsfilm untergekommen. Das Drama wechselt sich mit spielerischer Leichtigkeit mit dem Spass ab. Die Figuren und ihre Probleme gehen zum ersten Mal wirklich zu Herzen. Die Emotionen sind authentischer, als das gesamte Œvre von, meinetwegen, Jodie Foster. Ich habe in diesem Film so sehr gelitten, wie in noch keinem Pixar Film und bin dennoch ebenfalls so glücklich, wie noch aus keinem Pixar Film aus dem Kino gekommen.

Ich muss an dieser Stelle minimalst spoilern, wenn du GAR NICHTS über den Film wissen möchtest, dann überspringe diesen Absatz, aber: Die Szene in der Müllverbrennungsanlage ist so unglaublich fesselnd und mitreissend, das ich fast auf meinem Stuhl gestanden habe. Dieser Zusammenhalt der Freunde, der in dieser Szene gezeigt wird: Wem da kein Tränchen kommt, der hat noch nicht gelebt.

Der Film hat natürlich mehrere Metaphern. Es geht um Abschied und ums Altern. Es geht um das Erwachsenwerden, weswegen der Film auf einer Meta-Ebene auch eine “coming of age”-Story ist (“Meta” weil er das erwachsenwerden von Andy durch die Spielzeuge erzählt…). Gleichzeitig ist er aber auch eine Art “Rocky Balboa” für Kinder. Denn er stellt ganz offensiv die Frage: “Wohin mit den Alten?”, wenn in diesem Fall auch Spielzeuge gemeint sind, so stehen sie doch auch ein Stück weit für Eltern. Oder Andy als “Vater” der Spielzeuge.

Toy Story 3 ist sicher auf seine ganz eigene Art düsterer, morbider als die Teile davor. Das liegt in der Natur der Sache, denn diesmal geht es um existenzielle Fragen. Die Frage nach dem “danach”, nach dem “Wie geht es weiter?”. Ich empfand den Film deswegen als sehr philosophisch. Allerdings nicht so sehr, das es den Spass killen würde. Hier wurde die perfekte Balance aus allem gefunden. Die Power hollywoodscher Drehbuchkunst in Reinform. Ein bisschen hat mich das an Tim Burtons ersten Film “Pee-Wees Big Adventure” erinnert, einer meiner All-time-Favourites…Wenn ich noch weiter schwärme, denkt man ich würde dafür bezahlt. Aber im Ernst: Unglaubliches Meisterwerk.

Die deutsche Synchro verwirrt zuerst durch Michael Bully Herbig als Stimme von Woody, aber man gewöhnt sich schnell dran (Peer Augustinski kann es ja nicht mehr machen…). Zu kritisieren wäre das “im Off”-rausschreiben von Figuren, wie dem Schäfermädchen, die ja immerhin lange genug Woodys Love Interest war. Ihr gönnt man nicht mal eine kleine Szene und sei es nur ein Rückblick, warum sie nicht mehr da ist. Das wird nur erzählt. So etwas mag ich nicht. Man muss schon gut mit seinen “Darstellern” umgehen, auch wenn sie nicht echt sind. Aber das ist jammern auf allerhöchstem Niveau. Den Meisten wird es vermutlich nicht mal auffallen.

Anderer Kritikpunkt, falls das für irgendjemand ein Kriterium sein sollte: Das ganze in 3D zu sehen ist komplett überflüssig. Die meiste Zeit habe ich die Brille aufbehalten, damit wenigstens das Bild scharf ist, aber leider wird das durch die Plastikdinger ja auch immer leicht verdunkelt. Der Film braucht so einen Stuss nicht, um plastisch zu wirken. Wenn ich ihn nochmal gucke, dann in 2D, um die volle Farbenpracht zu bekommen. Das 3D nutzt dem Film an keiner Stelle, bietet erzählerisch nichts und ist die meiste Zeit sehr unspektakulär nur auf Raumtiefe ausgelegt. Wenn das Zuschlag kostet: Lieber Finger weg und von dem Geld eher noch Schokonüsse oder ein Eis holen.

Von diesen minimalen Kritikpunkten abgesehen gilt aber: Wer wissen möchte, warum Hollywood immernoch das Mekka, das Zentrum und die Weltzentrale des großen, mitreissenden, emotionalen Kinos ist, der wird um diesen Film nicht herumkommen. Taschentücher einpacken!

Batzman Batzman meint:

“F.A.O. my Schwartz!”

Ich bin ja nicht eben als größter Fan der frühen Pixar-Werke bekannt. Toy Story fand ich als ersten echten CGI-Animationsfilm ganz schick, aber der hochgelobte zweite Teil war mir immer etwas zu rührseelig und noch heute bekomme ich leichten Ausschlag, wenn Cowgirl Jessie von Sarah McLachlans hypersülzigem “When she loved me” ihr Trauma aufarbeitet. Klar, es gab auch eine ganze Menge witziger Momente und die Einführung von Barbie war ein willkommener Neuzugang, aber die ganze Woodys Round-Up Bedrohung wirkte auf mich lange nicht so dramatisch, wie das Psychokind in Teil 1.

Ich war also etwas skeptisch, als ich Teil 3 ansah – den bislang hatte sich Pixar ja gerade durch neue Ideen ausgezeichnet und nicht als Firma profiliert, die Franchises bis zum letzten ausschlachtet, sondern gerade in den letzten Jahren durch genial-verschrobene Filme wie “Up” den Animationsfilm nochmal auf ein neues Level gehoben hatten. Meine Sorge hielt jedoch nicht lange vor. Wirken die ersten paar Minuten noch wie eine Rehash der vorangegangenen Teile (eingeleitet von einer wie immer großartigen Fantasy-Actionsequenz), zeigte sich bald die ganze eigene Qualität des Films. Im Gegensatz zu Shrek 3 und 4 – die wie passable Pflichtübungen wirken, waren sich die Macher von Toy Story 3 ihrer Verantwortung bewusst. Der Film ist ganz klar eine Herzensangelegenheit, die Pixars Anfangstagen huldigt und die Figuren an jeder Stelle mit dem nötigen Respekt behandelt.

Auch wenn es inhaltlich mehr als eine Parallele zum zweiten Teil gibt, ist die Stimmung des Films doch eine ganz andere. Andy ist erwachsen geworden und Toy Story wird es auch. Ist schon der Anfang von einer düstereren Melancholie geprägt, die weniger mit Schmalz als mit Resignation zu tun hat, verwandelt sich der Film mit dem Eintritt in die Kindertagestädte zu einem waschechten Gefängnisausbruchs-Streifen, der (ähnlich wie zuvor Chicken Run) das Setting des Knastalltags in ein vergleichbares Setting übersetzt und daraus viel Wortwitz und visuelle Gags generiert. Mit dem an den Paten erinnernden Lotso, dem sexuell ambivalent gehaltenen Ken, dem extrem creepigen Riesenbaby wirken die Bedrohungen diesmal sehr viel realer und ernsthafter als zuvor. War Stinky Pete eher eine Witzfigur, ist Lotso ein echtes Monster (das ganz nebenbei Jessies Story ins Psychopathenhafte spiegelt).

Wie üblich ist es bewundernswert, wie gut die Chemie zwischen den Figuren stimmt, wie alle liebgewonnenen Toys ihren Platz finden und mindestens eine gute Szene bekommen, wie treffend und witzig die Dialoge sind. Während Mike Meyers in Shrek seinen Text eher gelangweilt-routiniert runterspult, sind Tom Hanks, Tim Allen und vor allem Ned Beatty als Lotso in Topform und Kurzauftritte wie die von Timothy Dalton als Character-Actor-Igel Mr. Pricklepants sorgen für viel Witz. Der mag sich nicht zwingend jedem 6jr. Toy Story-Fan erschließen, aber jeder über 10 dürfte seine helle Freude an der anspielungsreichen Story haben, die trotz aller Sidegags, Popkulturreferenzen und spannenden Actionszenen nie zu einer Nummernrevue verkommt und der man am Ende sogar das hart am Kitsch schrammende Ende verzeiht. Diesmal wirkt es wirklich verdient, denn das düstere Finale jagt die Helden wirklich durch die Hölle und lässt den emotionalen Ausklang als verdient warmherzigen Ausklang gerechtfertigt erscheinen.

Technisch ist der Film natürlich ebenfalls untadelig und modernisiert den Look gerade soweit, das die im Vergleich zu den Vorgängern höhere Detailvielfalt auffällt ohne das die Hauptfiguren unpassend verändert werden. Das 3D, das auch hier erst während der Produktion beschlossen wurde, ist ähnlich subtil wie in “Up” – es verlängert die Leinwand zum Guckkasten, anstatt krampfhaft Dinge ins Publikum zu werfen. Es ist nett anzuschauen, aber Zuschauer die die 2D-Version sehen, verpassen nicht wirklich viel – abgesehen vielleicht vom großartigen Kurzfilm “Day & Night” – einer Mischung aus traditioneller und CGI-Animation, die eine der wenigen wirklich originellen Anwendungen des 3D-Verfahrens darstellt.

Toy Story 3 ist ein runder Film, der Elemente der ersten beiden Teile aufgreift und auf ein Level hebt, welches die reine Story (die wie erwähnt fast zuviele Parallelen zu Teil 2 besitzt) transzendiert. Es ist ein erwachsener, nostalgischer, spannender, actionreicher Abschluss der Reihe, die hoffentlich hiermit tatsächlich ihr Ende findet. Woody, Buzz und Co. dürfen in Kurzfilmen gerne weiter herumalbern, aber als Spielfilmreihe hat Toy Story ein perfektes Ende gefunden.

Und jetzt will ich nen Lotso haben!

Wer nochmal die ersten beiden sehen möchte, kann sich die ja hier holen. Das war ihr Amazon-Partnerlink. Die Firma dankt…:)

In : Review

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54 Comments

  1. Mischa

    <3

  2. Nilz N Burger

    :) 5-Sterne-Wertung ist soooo EPIC!!! Ich bin immernoch ganz nervös…

  3. Silencer

    Sehr schönes Review; hab jetzt richtig Lust bekommen.
    Ab welchem Alter würdest du den Film empfehlen?

  4. Nilz N Burger

    ich war mit meiner tochter und zwei ihrer freundinnen drin. meine tochter, 9, hat sich allerbestens amüsiert und fand den film super. ihre freundinnen auch, wobei die jüngere der beiden, 7, wohl nicht so richtig alles kapiert hat. sagen wir also ab 9 ist ein gutes alter um alles zu verstehen, ab 7 kann man schon rein, aber freut sich mehr über die spielzeuge als über die handlung.

  5. Mischa

    Nilz, ich habe mich vorher null für diesen Film interessiert. NULL. Nach der Lektüre stehe ich jetzt grad auf meinem Bürostuhl und rufe Oh Captain, mein Captain.

  6. Nilz N Burger

    hoffentlich sagst du das auch noch, wenn du ihn gesehen hast! :)

  7. Silencer

    Danke Nilz! Meine Tochter ist erst 5, da sind die meisten Animationsfilme leider (noch) zu stressig. “Oben” war bis auf wenige Szenen super für ihr Alter geeignet, “Drachenzähmen” hingegen war zu gruselig & vom Thema her auch eher für Kinder ab 6-8. Ahhh….diese Alibi-Kinder-Kinobesuche :).

  8. Mischa

    Ich sag Bescheid. Auf jedensten :)

  9. Nilz N Burger

    @silencer: ich denke ts3 ist für 5 jährige auch stellenweise etwas zu gruselig…aber man darf auch als erwachsener reingehen..:)

  10. ToBa

    Hey Nilz, weißt du, ob irgendeines der Kinder mit denen du da warst, hinterher Alpträume bekommen hat? Ich fand, Toy Story 3 wandelte zuweilen auf dem schmalen Grat zwischen Toy Story und Chucky, die Mörderpuppe ;)

    Ansonsten fand ich das Ende etwas gedehnt. Ich dachte die ganze Zeit: Oh weh, der arme Junge wirds schwer haben auf dem College.

  11. Nilz N Burger

    @toba: ja, den vergleich mit chucky liegt nahe, da hab ich auch manchmal dran gedacht…die kinder haben aber (zum glück :)) diese referenz natürlich nicht, deswegen: hier keine alpträume zu vermelden! :)

    ich verstehe was du mit dem ende meinst, ich empfand es eher als auskosten eines rührenden und traurigen und gleichzeitig wunderschönen moments…da hatte ich genug zeit mir dir tränchen abzuwischen und so zu tun, als hätt ich nicht geweint…:)

  12. Silencer

    lol

  13. Renington Steele

    Kurze Anfügung meinerseits: Ich als Splatterhead und Trashfan, Gucker von allem, was Tentakel hat und wo Körperteile rumfliegen muss bei Toy Story 3 echt zugeben: Absolut wundervoller Film, völlig stimmig, absolut runde Sache und am Ende musste ich sogar ein Tränchen verdrücken. Echt jetz! Toll, der Film!

  14. Silent Rocco

    Heute Abend. Freu mich drauf. Hach: Inception, Toy Story 3 … was für eine Kinowoche. Schönes Review, danke.

  15. SuppenkaZper

    Sehr schönes Review :) Danke. Jetzt muss ich mir denn auch noch ansehen. Gestern war Inception dran (will Review lesen! :P).
    Bester Satz des Reviews den man auch außerhalb des Kontextes im Allgemein zu 3D sagen sollte, meiner Meinung nach zumindest : “Wenn das Zuschlag kostet: Lieber Finger weg und von dem Geld eher noch Schokonüsse oder ein Eis holen.”
    Fettes Merci für die Review

  16. MARLONSKi

    Beim “Toy Story 3″-KinoERLEBNiS lohnen sich die paar Euronen mehr für die 3-D-Version auszugeben. Sehr, sehr gut gemacht!

  17. Nilz N Burger

    @marlonski: für den film lohnt sich jeder eure, nur der 3d-aufschlag eben nicht. hast du mein review überhaupt gelesen? :)

  18. tonci

    Wie haben die Kinder auf die Tacoszene von Mr. Potatoe Head reagiert? Ich habe noch nie so unvorbereitet etwas so Skurriles gesehen. Das und der unvermittelte Balztanz von Buzz sind wahrscheinlich auf lange Sicht in mein Gehirn eingebrannt.

  19. Ufomuschi

    Echt schade, den hätte ich sooo gerne im Kino gesehen.
    Aber ich werde hart bleiben! “Bully” sprechen lassen, darf einfach nicht auch noch an der Kinokasse belohnt werden sondern gehört bestraft!

    Es war übrigens nicht schwer diversen Freunden und Bekannten ebenfalls den Kinobesuch auszureden.

  20. Silent Rocco

    Einfach in die OV-Version gehen. Zumindest in ‘ner größeren Stadt möglich.
    So zumindest heut mein Plan in München – > Cinema, verlässlich. Synchro ist immer falsch. Immer.

  21. Matty

    Wieso kann es der Peer nicht mehr machen? Dachte dem geht es wieder besser. Die Stimme von Bully ist das einzige was mich bei dem dritten Teil abschreckt.

  22. Lino

    Die Kritik kann ich 100%-ig unterschreiben. Hab den Film in 3D in der Sneak gesehen. War schwer begeistert. Fand Teil 1 okay, Teil 2 auch nur ganz in Ordnung aber Teil 3 ist echt super. Immer, wenn man das Gefühl hatte “ah, okay, billige Wendung” (z.B. wenn sich der Teddy dann doch noch zum Guten wendet) kommt doch noch was anderes. Mehr als ein schöner Kinderfilm und doch immer noch ein schöner Kinderfilm. Groß!

  23. Nilz N Burger

    @tonci: ich war auch verwundert, aber die kinder haben sich fast in die hose gemacht vor lachen..:)

    @matty: peer augustinksi geht es auch offensichtlich wieder deutlich besser und es gab wohl auch vor 2 jahren ein interview, in dem er sich moquiert hat, das man ihn nicht mehr fragt zu synchronisieren. allerdings, und das muss ich mit einem dicken, fetten LEIDER sagen: wenn man sich einen der letzten beiträge über ihn anguckt (hier http://bit.ly/dmuMj7 danke an @yaycomics auf twitter!): er hat die stimme nicht mehr. seine stimme ist schwächer, brüchiger geworden. so kann man keinen woody mehr sprechen, so traurig ich das auch finde. bully macht seine sache wirklich gut, nimmt sich zurück, stellt seine stimme in dienste des films, das hat er ja auch beim “lama” schon so gut gemacht. ist wirklich ein guter sprecher, irgendwann nimmst du ihn nicht mehr wahr…

  24. Binding

    Ich habe den Film in einer Woche zusammen mit “Eclipse”, “Knight and Day” und “Predators” gesehen – und er war mit Abstand DAS Highlight davon und um ein Vielfaches besser als alle diese drei zusammen! Was mich nur ärgert ist, dass Disney automatisch die ganzen Lorbeeren unverdienterweise mit einfährt. Sagen wir’s doch einfach geradeheraus: Ohne die feindliche Übernahme von Pixar wäre das Disney-Trickfilm-Imperium heute nur noch eine ganz ganz kleine Leuchte in der Kinowelt. Ach ja, Marvel haben sie ja dann auch noch geschluckt. Erbärmlich, das!

  25. Binding

    Ach, noch was: Wieso hat Bully eigentlich nicht Bully gesprochen? ;-)

  26. Nilz N Burger

    @binding: aber ich fand “Himmel und Huhn” gar nicht soooooo übel…:)

  27. name

    Danke für das Review. Ihr macht das prima!

  28. Silent Rocco

    So, gestern im Kino gewesen und ja, es war nett, hat auch oft Spaß gemacht. Und Punkt. Finde die weltweite Bewertung als nahezu perfekten Film ziemlich lächerlich. Liegt wohl einfach am Erstlingsbonus und an der Pixar-Sympathie. Der Film ist oft lustig, manchmal richtig lustig, oft sehr kitschig, das Design der Menschen nach wie vor eklig profillos, die Musik platter als platt, es wird EXTREM viel geplappert, meist durcheinander. In der Mitte hab ich mich gelangweilt. Zu sehr ist dieser Film ein Brei an Konventionen. Schön den sicheren Erolgsmix aus Kicherei, Herzschmerz und Moral fahren, hat ja in den letzten gefühlt 50 Disney-Pixar-Filmen auch funktioniert. Originalität wäre da wohl fehl am Platz. Mag für Kinder ein Meisterwerk sein, ich habe jetzt erstmal genug von diesem Zeug.

    Oder anders (SPOILER): Was wäre es für ein mutig-genialer Schritt gewesen, die Figuren oder einen Teil in den Flammen verbrennen zu lassen. Das nonverbale Händereichen war der bei weitem intensivste Moment der gesamten Serie. Ohne Geplapper. Großes Kino. Aber leider mit einer billigen Auflösung, weil nur der Blö- äh Blinde nicht sieht, welche Charaktere gerade fehlen.

    Auch sonst wenig wirklich frische Ideen. Kartoffel als Labberchip – sehr geil. Ken – lustig, aber die Tussiwitze wurden überreizt. Spanisch-Modus – ja, super. Und eigentlich bin ich wohl nur sauer, dass Totoro so lieblos eingebaut wurde. DAS wäre eine große Geste gewesen.

    Naja, ein netter, ganz unterhaltender Film, mag für viele reichen….

  29. Silent Rocco

    Und meta ist hier rein gar nix. Alles wird Dir ordentlich schmalzig ins Gesicht gedrückt.

  30. Nilz N Burger

    find ich eine interessante sichtweise. ich fand die müllverbrennungsanlage auch so schon als moment krass genug. warum man da jetzt einen hätte verbrennen sollen…weiss ich nicht seh ich nicht so. man muss ja nicht alles machen, nur weil mans könnte.

    und natürlich ist das erwachsen werden von andy meta, weil wir eben nicht andy die ganze zeit begleiten, wie er erwachsen wird und sich gedanken macht etc.

    auch mit der musik hatte ich keine probleme, war jetzt nicht der originellste score der welt, aber meh: wenn sich die musik zurückhalt, weil sie nur unterstützen soll, dann finde ich das auch in ordnung.

    einzig dein eindruck des dauerplapperns, den seh ich gar nicht. den kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen. ich finde den film sehr physical, ja, die reden auch, aber das haben die ja schon immer gemacht. das da mehr geredet wird, als substanz vorhanden sei…hmmm…fand ich nicht. gar nicht.

    das “profillose” design der menschen ist ja mittlerweile konzept der reihe, das kann man ihm wohl kaum zum vorwurf machen. dann könntest du auch den peanuts vorwerfen, das sich die lehrerin nach jahren IMMERNOCH wie eine trompete angehört hat…:)

    wie gesagt: ich weiss was du meinst, seh das aber nicht. es muss eben nocht alles böser, zynischer, krasser, brutaler werden um “besser” zu sein. und für einen “feel-good-movie” wie du es nennst, ist mir ts3 tatsächlich etwas zu düster und unheimlich.

  31. Elias

    Mann, Toy Story 3 war echt genial.

    Die Dreamworks-Penner sind nichts im Vergleich zu den genialen Mitarbeitern von Pixar.

    Shrek 4 war ein wahrer Albtraum…

  32. BettySoul

    Wer in den Film nicht geht, weil Bully den woody spricht, verpasst leider was.
    Klar fehlt Peer, aber es fällt auch nicht unangenehm auf.

    Ich hab heute einen richtig guten, schönen Film gesehen. Einen Film der so gemacht ist, wie ich mir Unterhaltungskino vorstelle. In dieser Hinsicht perfekt.

    Wer etwas anderes sehen mag (verbrennende Figuren) soll auch in etwas anderes reingehen. Am Ende ist es auch (nicht nur) ein Kinderfilm. Und da fand ich z.b. das Baby schon ganz schön gruselig für.

  33. Marcus

    Der Film war technisch nah an der Perfektion und vom Drehbuch erste Sahne. Ich bin schon lange nicht mehr so gut unterhalten worden. Gerade erst aus dem Kino gekommen und noch total glückselig.

  34. Rüdiger

    In diesem Film hat wirklich alles funktioniert. Ich bin mit der ersten Kritik zu 100% einverstanden und fühlte mich durch sie ein wenig verstanden: hab ich mich doch ein bisschen dafür geschämt, mit 38 Jahren in einem Film wie Toy Story eine Träne zu verdrücken – und das nicht nur bei einer Gelegenheit! Die Geschichte sprach mich auf so vielen Ebenen an, ist so reif und doch unverkrampft – Respekt vor den Kreativen bei Pixar!

  35. stecornized

    Als PIXARianer muss ich sagen Toy Story 3 ist wirklich der Beste der drei Toy Story Filme.

    Aber so brilliant wie “OBEN”, “Ratatouille” oder “WALl-E” oder sogar “Die Unglaublichen” sind die Toy Story Filme leider nicht.

    Aber immer noch gut ;)

  36. curv

    @ binding (24)
    man holt sich halt die besten ins boot, um ein imperium zu erhalten… ;)

  37. Dr.Strangelove

    Fand den Film schrecklich. Die “realen Kindern” im Film gehen mal gar nicht. Verstecken sich hinter den Erwachsenen und spulen dann eben so ein Programm ab. Zurückweichen, Annäherung. Die Musikuntermalung war so ziemlich das schlimmste was ich seit langem gehört habe. der “Spanisch Modus” war die einzig witzige Idee, ansonsten alles eher öde.

    Generell ist die ganze Story und die Dialoge einfach nur peinlich. Dieses “Aber wir gehören zu Andy”… “Nein, Andy will uns nicht mehr haben, er wollte uns auf den Müll werfen”. — “Das glaube ich nicht” …
    blah blah blah.
    Für mich klingt das wie aus einer Soap, oder wie ein Rosamunde Pilcher Film. Perfekt inszenierter Käse.
    ..
    Und “UP” war nett. die Idee mit dem alten Mann und dem Jungen fand ich spitze. Und auch die Hunde. Aber auch da endet immer alles in so einer Kitschpampe.
    ..
    Von wegen Pixar hat Disney übernommen… es scheint mir eher so als hätte Disney Pixar übernommen… mit all dem Kitsch den man aus Bambi und Dumbo kennt. Ganz große Sülze ist das. Da ist jeder Muppets Film besser! Mir fällt gerade die Szene ein wo Gonzo vor der Arche Noha steht… und nicht reingelassen wird… dann fängt es an zu regnen… die Tür der Arche geht noch mal auf… aber man reicht ihm nur ein Regenschirm! Total geil. (Ich glaube es war Gonzo).
    ..
    Das ist einfach schön gemein. Und nicht so geplant gemein wie bei Pixar. Das Ken und das andere Spielzeug einfach nur eine fiese Truppe sind. Jeder Charakter bei Toy Story 3 ist eine Zusammenfassung des klassischen Hollywood Helden Figur .. was auch immer. Und es wird einfach alles runtergespult. Es gibt keine leisen Momente. Und selbst wenn sind die genau durchgeplant. Jetzt senkt er den Kopf.. nur wird er getröstet. Pixar und Disney ist einfach nur böser Kitsch für Kinder. Und Plastik Spielzeug macht keinen Spaß. Die größten Deppen spielen mit “He-Man” oder “Parbie” … Die klugen Kinder hatten Lego, Fischer Technik, was auch immer. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke… hatten die größsten Deppen “Auto” (Cars) oder “Puppen” (Wrestler, He-Man, Barbie, egal) .. passt zum Film

  38. Donavon

    @Dr. Strangelove:
    Dein Spielzeug-Getrolle am Ende lassen wir mal unkommentiert (weils sinnlos ist und auch weil ich eh nicht wüsste, wie ich in dein Schema passen könnte, da ich mit Lego UND He-Man, dafür aber nicht mit Autos gespielt habe).

    Auch wenn dein Text etwas wirr zu lesen ist und ich gar nicht mit dir übereinstimme (bin andererseits jetzt auch keine Pixar-Whore), würden mich zwei Dinge von dir schon interessieren:

    1. Deiner Kritik an den kleinen Kindern konnte ich nicht ganz folgen, was genau hat dich jetzt gewurmt?

    2. Hast du die Vorgänger gesehen bzw. in welchem Alter hast du sie gesehen? Einige deiner Kritikpunkte lassen für mich irgendwie darauf schließen, dass da etwas an Wissen fehlt. Auch wenn die Filme nicht den Anschein erwecken, doch hier profitieren die Vorgänger enorm von den Nachfolgern, gerade was die Vertiefung der Charaktere und ihrer Probleme angeht.

    “Gemeine Späße”? Fände ich innerhalb der Toy Story-“Familie” eher out of character, zumal es am Rande schon ein paar Seitenhiebe gibt wie -“Arme Barbie.” -“Ich kriege ihre Corvette.”, die reichen mir schon.
    Genau so eine Änderung zu mehr Zynismus hat mich damals schon bei den Simpsons abgeschreckt, in der Homer früher ein dummer und reizbarer Trampel war, dem seine Familie trotzdem etwas bedeutet hat, zu einem Idiot mutiert ist, der nun vollkommen gemeingefährlich und ohne Rücksicht auf Verluste seiner Familie gegenüber handelt für ein paar billige böswillige Lacher mehr (wozu hat man denn Family Guy?). Und wenn man Figurenkonstellationen wie die Simpsons-Familie oder die Toy-Story-Truppe schon so lange mitverfolgt hat, hat so eine schlampige Charakterverzerrung immer einen schalen Beigeschmack.
    Nicht, dass ich so Gags wie den von dir mit Gonzo beschriebenen nicht lustig finde, nur das würde wie gesagt nicht zu Toy Story passen. Aber man macht es sich eben auch leichter, einen dramatischen Moment ironisch zu brechen, als sich aufrichtig zum Drama und Pathos zu bekennen, und davon habe ich mittlerweile weitaus mehr die Schnauze voll als von jedem ehrlichen Kitsch.

    “Klassische Hollywood Helden Figuren”? Hm, kann man vielleicht so sehen, sind schließlich Kinderfilme, ich tu es nicht, gerade Woody erscheint mir trotz allem eine der durchgehend größten egomanischen Arschgeigen im Mainstream-Kinderkino zu sein, die es überhaupt gibt (bin gerade doch etwas zu faul zu erklären, warum ich so denke), und er ist trotzdem ein großer Sympathieträger der Filme, dass schaffen nicht viele Filme.
    Außerdem finde ich das Spiel mit den Klischees hier sehr hervoragend. Ich meine, was ist die größte und gefährlichste Bedrohung für die Spielzeuge? Unschuldige Kleinkinder. Wer ist in der Bande von Lotso der große Schläger, der sich für seinen Don die Hände schmutzig macht? Eine Babypuppe. Solche Gegensätze finde ich immer sehr originell.

    Naja, das sind jetzt nur meine 2 Cent dazu…

  39. Nilz N Burger

    wow. kann man mehr on point sein, als donavon? ich glaube nein…(und ich bin drum rumgekommen, das alles was in seinem kommentar steht selber nochmal schreiben zu müssen…danke! :))

  40. Donavon

    @Nilz: Gern geschehen.:)

  41. TopF

    wejn ich diese reviews so lese… und batzmans sterne seh (4??????? WOW),
    dann muss ich mir den einfach ansehen.
    um ehrlich zu sein ich hab mich auch NULL für diesen film interessiert.
    aber nach dieser review… dass klingt so schön, dass ich ihn einfach sehen MUSS. vielen dank an euch, ihr habt mir nen neuen pflichtfilm schmackhaft gemacht :))

  42. curv

    hmmm… mich hat der film leider net so emotional berührt, wie manch anderen hier. wall-e war z.b. für mich näher an der tränendrüse. dennoch hat ts3 nette momente. die kleinkinder in der kita? großartig!!! 3- 4 sterne fänd ich o.k., 5 ist wirklich EPIC… ;)

    @ Dr.Strangelove
    und die coolen kinder haben mit star wars figuren gespielt und haben mit nem falken die selbstgebauten fisher technik & lego gebilde zerstört… ;)

  43. Jan

    Hab den Film gestern gesehen:
    Technisch perfekt und natürlich sinnlos in 3D – weil es gibt ja kaum mehr Kinos die es nicht bringen.
    Aber das kann ich dem Film selber nicht vorwerfen.

    Er erfüllt seine Aufgabe – Erwachsene und Kinder sehr gut zu unterhalten – perfekt, ohne zu sehr ins zynische oder böse abzurutschen. Er ist dunkler als die Vorgänger ohne hierbei den “Bösen” nach alter Diseny-Manier am Ende zu opfern. Er ist teils sehr emotional und hat tiefe. und ein schönes, kitschiges aber in dem Rahmen verdientes Ende.

    Inwieweit der besser oder schlechter ist als andere Pixar-Filme (bis auf den totalausfall Cars enthalte ich mich da) muss jeder selber wissen. Er ist jedoch das grandiose Ende der Toy Storie Reihe.

    Und wenn man, wie ich, kurz vorher Shrek 4 gesehen hat – dann hat man den perfekten Qualitätsvergleich zwischen Pixar und Dreamworks. Das ist wie LotR vs. Schwerter des Königs. Und das sagt wohl alles!

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  45. DoughNut

    Fand den Film auch ganz gut, nur Andy nervte mich irgendwie.
    Das Verhältnis, das der Junge zu seinem Spielzeug hat, ist imo etwas seltsam…
    Ich meine, ich kann mich auch an ein Dutzend Spielsachen erinnern, mit denen ich wahnsinnig gern gespielt hab, und ein paar Sachen hab ich immer noch ganz wie im Film irgendwo auf dem Dachboden meiner Eltern rumliegen, aber seine Spielzeuge als Freunde zu bezeichnen, das machen glaub ich nur ganz ganz kleine Kinder.
    Sprich, ich fand das unglaubwürdig, wie die Beziehung zwischen ihm und isb. Woody aufgebauscht wurde, aber andererseits hätte die Story anders wohl kaum so funktioniert.
    Lotso mochte ich nicht, ich mochte seine Hintergrundstory, aber die Charakterentwicklung zum Schluss fand ich unglaubwürdig. Die dachten sich sicher, dass es zu schmalzig rüberkäme, wenn sie das anders drehen, aber so wirkte sein Handeln am Schluss irgendwie unmotiviert und sinnlos auf mich. Da hätten sie sich seine Hintergrundstory auch sparen und ihn von Anfang an als wandelndes Klischee darstellen können.

  46. DoughNut

    p.s.:
    Lotso ist also ein Problembär.

  47. DoughNut

    p.s. p.s.:
    Könntet ihr bitte das nachträgliche Editieren wieder zulassen, wenigstens bis zum Erstellen des nächsten Beitrags durch jemand anderen oder alternativ wie früher für 15 min. Wäre toll! :)

    Und wo ich grad dabei bin:
    Mit “anders drehen” meinte ich drehen wie wenden, nicht drehen wie Filme drehen… nur falls hier wieder irgendwo so ein Klugscheißer lauert. ^^

  48. name

    @Batz:
    Danke für die Kritik. Stimmt ziemlich gut mit meiner überein.
    Die Szene in der Verbrennungsanlage ist eine der gewaltigsten, die ich je gesehen habe (und das verglichen mit dem Ende von “Return of the King” und “Chinatown”). Einfach fesselnd. Der beste Film der Reihe, der beste Pixar-Film, und definitiv nicht nur “nicht nur ein Kinderfilm”, sondern auch manchmal kein Kinderfilm mehr.
    Das 3D ist fand ich überflüssig. (Musste 3D sehen, da sonst niemand mitgekommen wäre) Guckt ihn euch in 2D an und kauft euch noch ein Eis oder so was für die paar gesparten Euros. 3D lohnt sich nicht. Das Bild wird dadurch sogar schlechter, wie ich finde.
    Grüße und allet.

  49. name

    nochmal ganz kurz zur musik:
    die war doch super! Die Verbrennungsanlagenszene ist erst durch die musik perfekt für mich geworden.

  50. Torsten

    Habe den Film gestern gesehen und fand ihn ganz OK, wenngleich nicht so supertoll, wie ihn viele überwältigend positive Kritiken geschrieben haben. Ja, es waren einige geniale Gags dabei, bei denen man sich echt auf die Schenkel schlagen musste, aber die Story war doch relativ simpel gestrickt, und das Ende geriet arg langatmig und rührselig – das hatte in der Tat eher Disney- als Pixar-Niveau.
    Was zudem genervt hat, war, dass Andys Liebe zu seinen Spielsachen (wie auch schon in den ersten beiden Filmen) etwas sehr übertrieben dargestellt wurde. Dass er als fast erwachsener Mann immer noch sooo sehr an seinen Spielsachen hängt und Woody sogar aufs College mitnehemen will (!), war schlichtweg unglaubwürdig. Gut, war wohl nötig, weil die Story sonst nicht so funktioniert hätte, aber trotzdem war das doch arg weit hergeholt.
    Überraschend gut fand ich die deutsche Synchronisation – nachdem ich gehört hatte, dass Woody von Michael “Bully” Herbig gesprochen wird, hatte ich das Schlimmste befürchtet, aber er hat seinen Job doch recht gut gemacht, wenngleich Peer Augustinski natürlich Woodys wahre Stimme ist und bleibt.
    Aber ich will nicht zu viel kritisieren, natürlich war es trotzdem ein toller, sorgfältig produzierter Film, der zeigt, dass Pixar immer noch meilenweit vor der Konkurrenz liegt – von so einem konstant guten Niveau kann DreamWorks nur träumen, diese haben zwar mit den ersten beiden Shrek-Filmen Genre-Perlen und -Meilensteine geschaffen, aber danach kam von denen nie wieder was wirklich kreatives, und die Ice Age-Filme waren mMn von Anfang an überproduzierte, überschätzte Langeweile.

  51. Binding

    Nochmal zu Disney vs. Pixar: Man kann es teilweise auch so sehen, dass der Disney-Virus nun Pixar erfasst hat. Aber ich finde, Pixar haben ihren Stil nach der Übernahme einigermaßen wahren können und üben sogar eher einen sehr positiven Einfluss auf Disney aus – zumal ja dort kaum noch andere Trickfilme entstehen. Früher (= noch als älteres Kind und bis zur Pixar-Übernahme) habe ich Disney-Filme jedenfalls immer als No-Go-Movies betrachtet, weil ich sie als unaushaltbar empfand. Pixar war dann komplett anders: cool und geil.

  52. name

    sorry für Rechtschreibung (47+48)

  53. Shirabelle

    Dieser Film hat mich von der ersten bis zur letzten Minute begeistert.
    Nicht nur die alt bekannten Charaktere tragen einen mit Spaß durch den Film, auch die neuen Spielzeuge sind spannend. Und ja…obwohl es ein animierter wohl eher fürs jüngere Publikum gedachter Film ist, ist SPANNEND hier das richtige Wort.

    Meine Review zu dem Film findet ihr auf meinem Blog.
    Würde mich über weitere Meinungen freuen.

    http://sonntagsidee.blogspot.com/2010/08/youve-got-friend-in-me.html

    Shirabelle ✌

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14