Review

Das A-Team – Der Film (Review)

Standard, 12. 8. 2010, Batzman (Oliver Lysiak), 46 Kommentare

„They are the best, and they specialize in the ridiculous. „

Originaltitel: A-Team, The
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Joe Carnahan
Buch: Joe Carnahan, Brian Bloom, Skip Woods
Darsteller: Liam Neeson, Bradley Cooper, Jessica Biel, Quinton ‚Rampage‘ Jackson, Sharlto Copley, Patrick Wilson

[rating:3]

Hannibal (Liam Neeson), Face (Bradley Cooper), B.A. (Rampage Jackson) und Murdock (Sharlto Copley) sind das A-Team. Nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit als Spezialteam für aussichtslose Fälle, werden sie eines Verbrechens beschuldigt, dass sie nicht begangen haben unehrenhaft aus der Armee entlassen und verurteilt. Um ihren Namen reinzuwaschen, lassen sie sich auf einen waghalsigen Plan ein…

Die ersten zwanzig Minuten des Films machen echt Spaß. Der Einsatz in Mexico, bei dem sich das Team zusammenfindet, die Nummer mit dem Hubschrauber ist unterhaltsam und aberwitzig und stellt die Figuren gut vor. Leider geht es danach nicht sofort los, denn nach diesem Anfang, folgt ein weiterer, der zeigt wie die Gruppe geframed und verurteilt wird und der beginnt sich schon etwas zu ziehen – zumal hier derart ungelenk eine späterer Plottwist eingeführt wird, das man auch gleich hätte verraten können, wie das Ganze ausgeht.

Die Handlung versucht fürs A-Team eh unnötig kompliziert zu sein, mit wechselnden Allianzen und Gegnern und verliert dadurch gern an Fahrt. Die Actionszenen sind hier leider auch nicht immer hilfreich, denn auch wenn sie die Over-the-top-Atmosphäre der Serie zu imitieren suchen, wirken sie oft hektisch und wenig übersichtlich. Zuviel Nahaufnahmen nehmen den Spaß und zuwenig von dem was in den jeweiligen Plänen vorher ausgeführt wurde, findet sich hinterher auch entsprechend im Bild wieder.

Der Showdown, der sehr an „The Losers“ erinnert vom Setting, verkommt gänzlich zu einem digitalen Misch-Masch-Overkill, das viel Potential verschenkt und nicht halb so aufregend, wie laut ist. Dass hier im Vergleich zu früher auch ordentlich gestorben wird, hinterlässt zu dem einen etwas faden Beigeschmack, denn der Charme des A-Team lag unter anderen in den grandios-albernen Actionszenen in denen nie jemand ernsthaft zu schaden kam.

Das sich, trotz großem Bemühen, nicht der Charme von früher einstellen mag, liegt wohl auch an der Besetzung. Während Cooper eine solide Figur macht und die unrasierte Version von Benedicts Charmeur Face gibt und Copley einen ansprechend-verrückten Murdock abliefert (der zwar nicht ganz dialektsicher ist, aber wirklich großartig wahnsinnige Momente hat), bleibt Hannibal in der Gestalt Liam Neesons eher blaß und erinnert optisch mehr an George W. Bush, als den kernigen Gentleman Peppard. Das er gar nicht mal als so genialer Planer rüberkommt, beschädigt die Figur zusätzlich.

Am enttäuschensten bleibt allerdings der Iro-Fleischberg Rampage Jackson, der es schafft Mr. T im Direktvergleich wie Laurence Olivier wirken zu lassen. Der Nuss-Mix-Fighter nuschelt seine Texte nahe der Unverständlichkeit ins Freie und ist im wesentlichen da. Was hier aber nicht mit Präsenz verwechselt werden darf.
Mr. T. war eingeschränkt, spielte sich selbst, hatte aber immer einen gewissen liebenswerten Charme – er war der knuffige Teddybär, den wir jetzt noch in der WoW-Werbung erleben. Jackson ist ein muskulöser Blob, der als Lichtdouble der Steinkugel bei Indiana Jones wohl besser aufgehoben wäre. Der lächerliche Subplot um seine religiöse Erweckung bei der er dann Ghandi zitieren darf ist nichtmal als Trash-Konzept tragfähig und wird hier genauso überflüssig breitgetreten wie das Love-Interest von Face.

Sorry, aber die emotionalen Tiefen der Serie ließen sich immer mit dem flachen Löffel aushebeln und waren bei einem solchen Flach-Konzept wie „The A-Team“ auch eindeutig eine Stärke. Hier wird unnötig versucht ernsthaft zu sein, was sogar soweit geht, dass brillante A-Team-Theme im Film nicht zu verwenden und erst am Ende kurz anklingen zu lassen. Selbst eine Szene aus dem Trailer in der es kurz zu hören ist, wurde im Film anders vertont.

Unter dem Strich bleibt jedoch ein passabler Man-on-a-Mission-Film mit launigen One-Linern und durchschnittlicher Action, der im Direktvergleich zur Konkurrenz „The Expendables“ und „The Losers“ und höchstwahrscheinlich auch „Red“ aber doch abfällt. Auch wenn er mehr Schauwerte hat als „The Losers“ kommen die Figuren irgendwie egaler daher und am Ende bleibt das Gefühl zurück, dass sich auch bei „Robin Hood“ einstellte: Jetzt wo es interessant wird, ist der Film zu Ende.

Im Gegensatz zu anderen Franchise ist die Fallhöhe beim A-Team allerdings auch zu gering, als das selbst ein mindertalentierter Regisseur wie Carnahan bleibenden Schaden anrichten könnte. Man weint ja auch nicht, wenn eine Hummel-Figur kaputtgeht.

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46 Kommentare

  • Reply Arno Nym 12. 8. 2010 at 16:52

    Och Batz,
    Rampage ist doch kein Wrestler. Der Mann ist Mixed Martial Artist was mit Wrestling nun doch eher wenig zu tun hat.

  • Reply Deacon 12. 8. 2010 at 16:56

    Super, das A-Team ist nur einen halben Stern schlechter als Inception von dir bewertet. Da haben wir ja unseren nächsten Blockbuster des Kinosommers. :)

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 12. 8. 2010 at 16:57

    @Arno

    Das rettet seine Performance jetzt aber auch nicht. Von mir aus kann er auch Studenten-Mix mit Cashew-Kernen trainieren, solange er die Finger vom Schauspielen lässt.

  • Reply Pitter 12. 8. 2010 at 16:57

    ich warte lieber noch eine Woche auf den hier http://movies.msn.com/movies/movie-trailers/?g=601dfc8c-1ccb-4cc0-ae64-7b41d91eaa76&icid=MOVIES1&GT1=MOVIES1

  • Reply Ranor 12. 8. 2010 at 17:01

    Das hat aber auch nix mit seiner Schauspielleistung zu tun, sondern ist halt einfach falsch und müsste geändert werden. Kann ja nicht so schwer sein.

  • Reply JackTower 12. 8. 2010 at 17:28

    Zur Abwechslung stimme ich dir mal zu.
    Er war dennoch unterhaltsam, wobei mir Murdock noch am besten gefallen hat. Der is im Film auf jeden Fall verrükter als in der Serie.

  • Reply KaioShin 12. 8. 2010 at 17:51

    Habt ihr Expendables schon gesehen oder woher wollt ihr wissen das der besser ist? Wenn ihr ihn schon gesehen habt wäre ein Review sicher auch interessant.

    Ich fand A-Team jedenfalls recht gut gelungen. Die Over-The-Top Action was genau was ich erwartet hätte, glaube nicht das ein anderer Weg funktionieren würde. Fand es allerdings auch schade das jetzt Leute gestorben sind, das war schon ein böser Stilbruch. Trotzdem, unterm Stricht hat der Film meine Erwartungen erfüllt.

    (und bzgl: Action Szenen zu nah dran und verwirrend… wann gabs zuletzt einen Film aus Hollywood wo die Action nicht gedreht war wie ein Musikvideo auf LSD? Da muss man sich schon in Hong Kong oder anderswo in Asien umsehen wenn man noch Action sehen will die mit etwas Abstand und ohne 5 Schnitte pro Sekunde aufgenommen wurde.)

  • Reply Alex 12. 8. 2010 at 19:08

    @ Batzman. Musst immer das letzte Wort haben. Falsch is falsch, aber du hast schon irgendwie recht. An der Leistung ändert das nix.

    War gestern im Kino und hatte eigentlich null Bock und null Erwartung, dementsprechend war ich positiv überrascht. Vor allem die Cameos nach dem Abspann waren großartig. Dwight Schultz war einfach klasse (in den drei Sekunden). Beim Abspann hatte ich mich schon geärgert, die irgendwie verpasst zu haben. Nun ja, schöner Quatsch mit Soße!!

  • Reply Marcus 12. 8. 2010 at 19:38

    Review Batzmann: Check
    Drei Sterne: Check
    Quasi-Verriß: Check

    Film wird also Bombe und ist jeden Cent wert – werd dann also direkt ins Kino gehen.

  • Reply zelot 12. 8. 2010 at 20:16

    Ich sehe da höchstens zwei Sterne. Die ersten 15 Minuten war’s stellenweise lustig, danach böse verkrampft und einfach nur saudämlich. Das A-Team auf Cruise’scher Mission Impossible. Man merkt, dass erst die Action-Sequenzen, dann die Sprüche und zum Schluss der Plot geschrieben wurde. Dumpfbacken-Kino galore. Die Serie war auch dumpfbackig, aber auf die charmante Art. Das hier ist einfach nur ein kalter, berechnender Blockbuster.

  • Reply TopF 12. 8. 2010 at 20:19

    ich warte auf die anderen reviews, batz nehm ich schon lang nicht mehr ernst… entschuldige, wenn ich dich kritisiere… aber du bist irgendwie einen hauch zu kritisch.^^

    weshalb mich die toy story review geradezu erstaunt hat (4!!!! sterne).

  • Reply Dr.Strangelove 12. 8. 2010 at 20:31

    Letzten „I love you Phillip Morris“. Und Jimi Carrey hat darin einen so genialen Autounfall. Keine Ahnung wie die das gemacht haben. Der fährt die Straße lang…. über eine Kreuzung… und dann knallt es. Alles eine Einstellung. Und der Crash wirkte echt. Und dieses „Kamera Remote“ Ding… das man eben die gleiche Kamerabewegung immer wieder drehen kann.. und dann eben auch schneiden kann…. ging in dem Fall nicht. Weil klar zu erkennen ist das die Kamera an einem Truck befestigt war der vor dem Wagen fuhr der dann in den Unfall verwickelt war. Und „Facetracking“ geht auch nicht… da die Kamera am Anfang so nah am Gesicht dran war…

    Bleibt mir echt ein Rätsel wie sie das gemacht haben. Beste Actionszene die ich seit langem gesehen haben. 100 mal besser als das was gerade so im „Aktionkino“ zu sehen ist. Da sieht man immer noch 100 Schnitte und viel Motionblur.

  • Reply boskow 12. 8. 2010 at 21:58

    ich fand den film klasse. Keine spur verwirrnd oder dan fahrt verloren.
    Beste Neuverfilmung seit langem.
    Dadurch das der Film es schafft einen 2h gut zu uterhalten, ist man auch gern bereit über kleinere Schitzer in Logik oder Acting hinweg zu sehen. Trotzdem, tolle Besetzung, super gespielt und das ateam verkörpert.
    Von mir 8 Punkte(4sterne)

  • Reply Niniel 12. 8. 2010 at 23:27

    toy story hat hier so ne gute wertung bekommen weil die vorher bei pixar waren ;)

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 13. 8. 2010 at 0:33

    @KaoiShin

    Expendables hab ich schon gesehen letzte Woche. Ist okay und besser als A-Team, aber bleibt auch bißchen unter seinen Möglichkeiten. Review kommt dann zum Start.

    @Niniel

    Blödsinn. Ich war bei Pixar und von mir wurd der Film sogar noch schlechter bewertet als von Nilz, der nicht da war. Rajko der ebenfalls nicht da war, hat dem Film trotzdem dieselbe Wertung gegeben wie ich.

    TS3 ist einfach ein sehr gut gemachter Film – gegen den in diesem Sommer wenig anstinken kann. Schon gar kein A-Team.

  • Reply Ranor 13. 8. 2010 at 6:34

    „Nuss-Mix-Fighter“ :P

  • Reply Medem77 13. 8. 2010 at 7:50

    Jetzt mal im Ernst, nicht euer Ernst oder?

    So sollte die Rezension aussehen!

    http://haihappen.wordpress.com/2010/08/04/rezension-das-a-team-der-film/

  • Reply Medem77 13. 8. 2010 at 10:53

    Die Aufnahme mit dem Untertitel „Frankfurt Central Station“ ist übrigens Bombe, vor allem da die Kamera während besagter Einblendung über den Kölner Dom nebst Bahnhof schwenkt. Großartiger Film!^^

  • Reply curv 13. 8. 2010 at 11:07

    mischung aus MI & 3 Engel für Charlie trifft es ganz gut. wer es mag…

  • Reply Heute, der Kinostart vom A-Team Film .. und ´ne Filmkritik bei Einslive | Filmkritik, Sebastian, Update, Batzman | Serien-Load.de 13. 8. 2010 at 11:16

    […] vorbei, dort gibt´s eine recht ausführliche Filmkritik von Sebastian Ko Update: Hier noch die Filmkritik von Batzman bei den 5 Filmfreunden. tweetmeme_style = 'compact'; tweetmeme_url = […]

  • Reply memyselandi 13. 8. 2010 at 12:41

    > Review Batzmann: Check
    > Drei Sterne: Check
    > Quasi-Verriß: Check

    Feed endlich aus dem Reader gelöscht: Check

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 13. 8. 2010 at 12:57

    @Medem77

    Die unterscheidet sich im Tenor ja wenig von meiner. Ist nur stammeliger geschrieben ;)

    @Memyselandi

    Reisende soll man nicht aufhalten ;)

  • Reply buzz 13. 8. 2010 at 13:36

    @Deacon: Die Wertungsvergleiche zwischen verschiedenen Filmen kann man sich hier eh sparen…

    @fff vielleicht solltet ihr euch mal überlegen generell keine Wertungen zu vergeben, sondern nur Text zu schreiben. Die Sterne im Verhältnis zur Kritik sind dann doch teilweise zu absurd.

  • Reply Tino 13. 8. 2010 at 14:29

    @Medem77

    Also das Review von Deinem link beschreibt es zwar inhaltlich ähnlich, aber das zu lesen ist wirklich anstrengend. Krampfhaft witzig zu sein wirkt eben auch wie eben dies. Ich würde dem Schreiber empfehlen einfach nicht mehr zu schreiben.

  • Reply XY 13. 8. 2010 at 15:09

    Es war ja nicht anders zu erwarten, dass dieser Film wie 99,99% aller gut gemeinten 80er Remakes an die Wand fährt.
    Aber wieso dann immer noch 3 Sterne?

  • Reply Medem77 13. 8. 2010 at 15:25

    @ Tino: Krampfhaft witzig ist die Review gar nicht. Eher von todernster Wut geprägt, die du als Humor fehldeutest. ;-)

    @ Batzman: Ach komm, du kannst doch gut Verrisse. Da wäre bei „The A-Team“ deutlich mehr dring gewesen. ;-)
    Schreibstil passt, dafür dass dem Verfasser beim Tippen die Finger gezittert haben vor Wut.^^

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 13. 8. 2010 at 15:29

    @medem

    Ich find den Film so belanglos wegguckbar, das ich da wirklich nicht wütend werden kann. Der Film will so wenig, dass es schwer fällt sich da groß aufzuregen. Klar er bleibt noch unter dem Niveau der Serie, aber er ist lange nicht so grauenhaft wie Transformers und andere Sommerfilme, er ist einfach nur belanglos und löst sich schon während des Schauens im Kopf wieder auf.

  • Reply brc 13. 8. 2010 at 19:18

    Eine zentrale Komponente der Serie war ja das Robin-Hood-Moment, der selbstlose Einsatz des A-Teams für Witwen, Waisen und Kleingewerbetreibende. Finaziell hat man sich anschließend bei den Bösewichtern gütlich getan und Face durfte zärtliche Bande zur jeweils vorhandenen Schönheit knüpfen. Und worum geht’s im hier und heute? Druckplatten. Neben der ganzen schon zurecht vorgetragenen Kritik ist das für mich der Punkt, der mich dann eben doch wütend macht, weil er dem A-Team etwas ganz Essentielles, nämlich das Heldenhafte, wegnimmt. So bleiben vier Sprücheklopfer mit ordentlichen Nehmer- und Austeilerqualitäten, die allerdings keine wirkliche Sympathie mehr wecken :-(

  • Reply kobolt 14. 8. 2010 at 11:23

    Ist keinem aufgefallen das der Kölner Dom jetzt in Frankfurt steht ?.

  • Reply sebastian 14. 8. 2010 at 21:55

    öhh, beitrag #18…

  • Reply TopF 15. 8. 2010 at 0:28

    ich habe den film gestern gesehen… und …3 sterne sind eindeutig zuviel…
    die deutsche sinchro hat jeden noch so guten wow effeckt zerstört (ketchup n guter blutersatz).der film hat kaum spaß gemacht..ich bereue es in den film gegangen zu sein…meine wertung wäre 1,5 weil der film mehr 3engel für charlie ist, als miami vice.schade… und ich dachte nach soviel zeit für eine drehbuchsuche kommt etwas verdammt gutes bei raus…fehleinschätzung³… weder story noch characktere waren sympatisch… alles lahm und langweilig.. da ist sogar terminator4 ne spaßbombe,wenn ihr versteht was ich meine.

  • Reply bugenhagen 15. 8. 2010 at 12:57

    war mir schon klar,dass du keine hummel-figuren magst!

  • Reply bernd 16. 8. 2010 at 5:33

    Also die deutsche übersetzung wie synchro gefällt mir überhaupt nicht. Die Stimmen passen nicht bzw. sind einfach zu lieblos gwsprochen und manchmal passt sogar die Betonung irgendwie überhaupt nicht. B.A. hört sich sehr peinlich an finde ich. Dicht gefolgt von Hannibal, dessen Sprecher sich anhört als wäre er gestern angelernt worden.
    Ich versteh nicht wieso das da überhaupt nicht gepasst zu haben scheint. Dabei hat De doch eigentlich wirklich gute Syncho Sprecher. Aber das hört sich eher an als wär der Auftrag ans billigste Studio gegangen.
    Von der Übersetzung mal ganz abgsehen, bei der an einigen Stellen auch schlecht übersetzt wurde.
    Schade, nimmt dem Film viel von seiner Atmosphäre.

  • Reply öfchtzchen 16. 8. 2010 at 20:40

    Das mit der Snycro ist doch bei allen (ausländischen) Filmen so und ein Grund, warum ich nur noch selten ins Kino gehe (und wenn dann eben OV).

    Bei diesem Machwerk bin ich wohl voreingenommen weil ich das A-Team selbst als Kind schon scheiße fand und nicht verstehen kann, wie man auf die Idee kommen kann sowas nochmal auzuwärmen. Was kommt als nächstes? Knight Rider, Air Wolf und Street Hawk? Na ja, Geschmäcker sind eben verschieden aber die drei Sterne passen mMn nicht zum Review und was ich sonst so an Reviews dazu lese bestätigt meine äußerst geringen Erwartungen zu 100%. Werde ich wohl irgendwann mal auf RTL schauen….

  • Reply sari 17. 8. 2010 at 3:23

    Zu dem Film fällt mir spontan nur ein Kommentar ein: seit wann hat Frankfurt am MAIN das Kennzeichen von Krankfurt/Oder und seit wann sprechen deutsche Polizisten norwegisch?

  • Reply Sven M 17. 8. 2010 at 15:14

    @34: Sofern das nicht insiderwitzig gemeint ist und auf die Schippe nimmt, daß sich Amerikaner in D bzw. Europa mehr oder weniger nicht auskennen könnte man fast meinen, die wissen´s wirklich nicht besser. Ebenso wie der Dom, der nicht in Köln gelassen sondern nach Frankfurt verlegt wurde. ;)

  • Reply DAS C-TEAM! - JUST ERFURT 17. 8. 2010 at 17:46

    […] Im Gegensatz zu anderen Franchise ist die Fallhöhe beim A-Team allerdings auch zu gering, als das selbst ein mindertalentierter Regisseur wie Carnahan bleibenden Schaden anrichten könnte. Man weint ja auch nicht, wenn eine Hummel-Figur kaputtgeht. (via) […]

  • Reply Metfred 18. 8. 2010 at 22:48

    Toll, mal eine Besprechung ohne Spoiler. Geht doch. Nutz das einfach als Fingerübung für Filme, bei denen es wirklich drauf ankommt.
    B.A. wurde leider verhunzt, aus dem knurrigen Heimwerker in Latzhose fertigte man einen Sensibelneger. Außerdem fehlte mir der klassische Mr.-T-Schurkenwurf; Hannibals Autoumlegeschuss auch. Ansonsten passte es, der Film machte es sich nur leider mit der Annahme, das A-Team bedürfe eines Drehbuchs, zu kompliziert. Dafür war der Panzerflug originell, der Rest der Action meist solides ging so und ich könnte mir aus den Einzelteilen einen Viersterne-Sechzigminüter zusammenschneiden.
    Und jetzt freue ich mich auf „Knight Rider“ mit Sam Worthington als Muskelstoiker mit Dauerwelle. =)

  • Reply Sidewinder 20. 8. 2010 at 12:21

    absolut langweilige scheiße.

  • Reply Sarah 30. 8. 2010 at 12:04

    „Jackson ist ein muskulöser Blob, der als Lichtdouble der Steinkugel bei Indiana Jones wohl besser aufgehoben wäre.“

    Absolut köstlich! Mehr davon! :) Ich fand die Kritik gut.

  • Reply Kino: Das A-Team | campino2k 31. 8. 2010 at 17:01

    […] Das A-Team – Der Film (Review) bei den Fünf Filmfreunden […]

  • Reply Jan 3. 9. 2010 at 0:40

    Der neue A-team Film ist der absolute Vollschrott.
    Und dabei meine ich nicht expliziet die sinnfreie an den Haaren und Zufällen herbeigezogene Handlung oder die in Amerika gedrehte Locations, welche Deutschland darstellen sollen und schön die globalen Allmachtsphantasien der amerikanischen Zielgruppe untermauert – ich meine die realitätfernsten und überdrehtesten CGI-Actionszenen die ich seit langem im Kino gesehen habe. Dagegen wirkt Inception realistsich. Das tut beim Zuschauen echt weh und ist dermaßen dämlich das es fast wieder gut ist. Fast!
    Das einzig gute am Film waren die Szenen und Dialoge der „Bösen“ (die Nummer mit dem Schalldampfer im Auto, die Rakete auf das Boot, usw) wobei ich mir da nicht sicher bin ob sie die nicht aus einem anderen Film, einer Parodie auf dieses A-Team, genommen haben. Da hätte ich gerne den gesamten Film von gesehen und nicht nur diese Appetithappen.
    Und das BA solange kein echter Mann war und von den anderen mitleidig angeschaut wurde, bis er endlich wieder getötet hat sagt dann eigentlich alles.

  • Reply Binding 14. 9. 2010 at 23:18

    @ Jan („die realitätfernsten und überdrehtesten CGI-Actionszenen die ich seit langem im Kino gesehen habe“)

    Genau deswegen fand ich den Film total geil. Die Hubschrauber-Sequenz, die Panzer-Sequenz, die Irak-Verfolgungsjagd und die Idee mit dem Hütchen-Spiel auf dem Containerschiff waren einfach nur klasse! Und das sage ich ganz speziell, nachdem ich „The Expendables“ gesehen habe, der im direkten Vergleich auf jeden Fall den Kürzeren zieht. Natürlich ist beides irgendwie totaler Schrott (und auch gar nicht wirklich direkt vergleichbar), aber als Actionfilm hat mich „A-Team“ alles andere als enttäuscht. Kann aber sein, dass es daran liegt, dass ich die Original-Serie nicht kenne und null erwartet habe.

    Zu den Fehlern mit Frankfurt und so: Das ist zwar ärgerlich und peinlich. Aber genauso funktioniert Kino als Illusionsmaschine nunmal, und irgendwie passt’s auch zum total überdrehten Rest des Ganzen.

  • Reply Enrico Stillschweiger 22. 10. 2010 at 10:19

    Habe ihn jetzt endlich mal geguckt…ganz ehrlich…völliger Mist..kommt nciht ansatzweise an die Serie heran. Einige Gegs sind zwar zum Schmunzeln, aber im groben hätte ich lieber geschlafen als den Film zu sehen. Man muss eben nciht alles verfilmen was es schon als Buch oder Serie gibt.

  • Reply Kansas 7. 11. 2010 at 6:27

    Misch-Masch-Overkill trifft es auf den Punkt. Begeistert war ich dagegen von Sharlto Copley AKA Murdock (co-producer und Protagonist von District 9), von dem ich zugegeben sehr angetan bin und auch eigentlich die einzige Entschuldigung die hab, warum ich mir das überhaupt angeschaut hab. Cooper fand ich furchtbar. Man, ich hab The A-Team als Kind geliebt aber der ’neue‘ Face? WTF!? Dirk Benedict AKA Starbuck(!) hatte was besonders. Der war einfach süß. Aber Cooper? Das ist kein Frauenschwarm sondern eine brillant verpeilte Attraktion für kleine Jungs: ‚How to be a narcissistically SUPERJERK – with OVERKILL!‘ *lol*

  • Reply Stollentroll 22. 1. 2011 at 21:31

    unglaublich der film…..unglaublich scheiße

    schon die anfangsszene:
    „hallo du schwarzer mann, ich schieß dich an….oh du warst bei der army, ich auch…los wir müssen einen kameraden retten….“ahhhhhhhhhh

    ich hätte die dvd zerstöre und dem typen in der videothek 20€ hinlegen auf den tresen legen sollen und sagen, ich hab die dvd vor wut zerbissen.

    und wo war die a-team musik.

    jeder freak von der strasse kann nen besseres drehbuch schreiben.

    wahnsinn. so ein müll.

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