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Kurzreviews: Die Legende von Aang, Salt, Das letzte Schweigen (Review)

Standard, 22. 8. 2010, Batzman (Oliver Lysiak), 29 Kommentare

Und hier die Starts vom letzten Donnerstag handlich gesammelt und durchrezensiert. Dabei diesmal: Die Legende von Aang +++ Salt +++ Das letzte Schweigen

Die Legende von Aang (The last Airbender) – USA 2010
[rating:2]

Basierend auf der erfolgreichen Zeichentrickserie erzählt der Film vom „Last Airbender“, einem mystischen Kind Aang (Noah Ringer), der als einziger alle vier Elemente beherrschen und nach seinem Willen „biegen“ kann. Verfolgt von finsteren Gegenspielern und dem getriebenen Prinz Zuko (Dev Patel), muss der Junge zusammen mit den Verbündeten der Wassernation lernen seine Kräfte zu meistern und die Welt zu retten…

Okay machen wir es kurz und schmerzlos: Ja „The Last Airbender“ ist grauenhaft schlecht. Auch wenn er sich in vielem stark an der Vorlage orientiert, schafft er es nicht seine Geschichte spannend, mitreissend und befriedigend zu erzählen. Es ist erstaunlich, wie massiv und mit welcher Inbrunst M. Night Shyamalan diesen Film gegen die Wand fährt.

Wie sehr es ihm an Urteilsvermögen mangelt zu erkennen, dass dieser Film, für den er auch das Drehbuch verfasst hat, riesige Probleme hat, von denen das unterirdische Fake3D (das mindestens so schlecht ist wie in „Clash of the Titans“), noch das Geringste ist. Die gesamte Besetzung, allen vorran der mit breitem texanischem Einschlag parlierende Airbender Noah Ringer, sind furchtbar und sagen die furchtbaren Dialoge mit einer ungelenken Inbrunst auf, die normalerweise Siebtklässler Schulaufführungen vorbehalten ist. Selbst Dev Patel, der zugegeben noch die beste Leistung abliefert und seinem Prinz Zuko ein wenig Charakterentwicklung und Tiefe mitgeben kann, versprüht Momente grandiosen Fremdschämens. Gerade sein allererster Auftritt im Film wirkt wie die eigene SNL-Parody.

Shyamalans Entschuldigung dafür alle Guten Charaktere mit Amerikanern zu besetzen und alle Bösen und ambivalenten Figuren mit „fremdländisch“ aussehenden Schauspielern, war, dass es ihm darum ging die besten Schauspieler für die Rolle zu finden, unabhängig von der Nationalität. Wenn Noah Ringer, die uncharismatische Nicola Peltz und die Twilight-Altlast jackson Rathbone wirklich die besten Schauspieler sind, die er auftreiben konnte, steht es wahrlich nicht gut um Amerikas Darsteller Welt. Die drei sind unglaublich schlecht, hölzern und peinlich unglaubwürdig und laden absolut nicht zur Identifikation oder auch nur lauwarmen Sympathiebekundung ein.

Wenn der Junge Aang mit einer Attitüde durch die Fantasywelt läuft wie Justin Bieber bei der Backfischbegattung, erlischt der Sense of Wonder schneller als ein Teelicht im Durchzug. Die liebenswerteste Figur dieses Spektakels ist wahrscheinlich noch ein gut getrickstes Flugviechnamens Appa, das aussieht als hätte Fuchur einen Biber und einen Bison genotzüchtigt. Was durchaus ein Grund ist traurig zu sein, denn die Trickeffekte, die Kostüme und das Weltendesign von Last Airbender sehen oftmals verdammt gut aus und lassen erkennen, wie unglaublich viel Potential hier verschwendet wurde. Die verschiedenen Nationen sehen wirklich gut aus und lassen erkennen, wofür das viele Geld ausgegeben wurde, ja laden sogar dazu ein, mehr über sie erfahren zu wollen.

Leider macht Shyamalans Regie die ganzen Bemühungen immer wieder zuschanden, wenn Dinge erzählen lässt, anstatt sie zu zeigen, wenn er innere Charakterentwicklung platt aussprechen lässt oder schlicht jedes Gespür für Timing und Spannung erstickt indem er langweiliges in epische Länge dehnt, aber spannende Ereignisse in einem Nebensatz abhandelt. Selbst die Kampfszenen wirken oft wie ausgebremst, unballanciert und kraftlos, wenn Shyamalan in die Zeitlupe geht, wo Tempo gefragt wäre und Tempo macht, wo Verweilen angebracht wäre.

Der ins Infinitum gedehnte Showdown (der im wesentlichen aus einer gefühlte Stunden schwappenden Welle besteht), ist wohl ödeste, undramatischste und überflüssigste Actionmoment der ganzen Veranstaltung, zumal es naturgemäß eh keinen befriedigenden Abschluss geben kann, da der Film genau in dem Moment endet, an dem es eigentlich interessant würde.

Trotz verheerender Kritiken, lief der Streifen an den Kinokassen ja ganz ordentlich und ich gebe zu: Ich würde mir eine Fortsetzung angucken, denn ich sehe das Potential der Story und dieser Welt. Aber bitte liebes Studio, sucht euch einen Regisseur der nicht so kritikresistent ist wie M. Night Shyamalan. Oder stellt irgendjemanden ein, der ihm immer dann in die Nieren haut, wenn er glaubt einen Anfall von göttlicher Inspiration zu spüren.

Salt (Salt) – USA 2010
[rating:3]

Angelina Jolie arbeitet als Agentin Evelyn Salt beim CIA. Sie ist mit dem Spinnenforscher August Diehl verheiratet und ein wenig überarbeitet. Doch ihr Tag wird noch schlimmer, als ein russischer Überläufer in einem Verhör zu ihrer Überraschung preisgibt, dass Evelyn in Wirklichkeit eine russische Schläferin ist, die ein Attentat auf den russischen Vizepräsidenten plant…

Salt ist solides Actionkino, mit klaren Klischeefiguren, dessen „böse Russen“-Dramaturgie wie ein Rückfall in die Kalten Kriegszeiten der 80er Jahre wirkt. Natürlich sind alle Russen hässlich, versoffen, böse und wollen die Welt in die Krise stürzen. Natürlich ist Salt die kleine Schwester von Jason Bourne und natürlich wird mit durchsichtigen Mitteln versucht die Story für eine Weile ambivalent zu halten, was aber bei jedem der mehr als einen Film dieser Art gesehen hat wohl kaum klappen dürfte.

Was nicht heißt, dass der Film langweilig wäre, denn dazu legt er ein zu hohes Tempo vor und Angelina Jolie, Liev Schreiber und Chiwetel Ejiofor sind ansprechende Hauptdarsteller, die bisweilen vergessen lassen, wie umständlich und konstruiert die Story eigentlich ist. Was den Film rettet und anschaubar macht, ist sein Tempo und die routinierte Regie von Phillip Noyce, der nie versucht das Ganze als mehr zu verkaufen als es ist. Ein doofer, aber rasanter Actionfilm mit einer Angelina Jolie die beweist das sie wirklich alles kann. Außer blond.

Das letzte Schweigen – Deutschland 2010
[rating:3.5]

Eine Kleinstadt gerät in Aufruhr. Ein junges Mädchen ist verschwunden, alles deutet auf ein Verbrechen hin. 23 Jahre zuvor ist an genau derselben Stelle schon einmal ein Mädchen missbraucht und umgebracht worden. Der neue Vorfall rührt an alten Erinnerungen und stellt die fast vergessene Frage nach dem Täter, der nie gefunden wurde…

Die Romanverfilmung „Das letzte Schweigen“ bietet großartige Kamerarbeit, die kinotaugliche Stimmungsbilder schafft, die von der exzellenten Besetzung in einem ruhigen, beklemmenden Thriller umgesetzt werden, der bis zum Ende gefangen nimmt. Nach „Antikörper“ – in dem ebenfalls Wotan Wilke Möhring mitspielte – wohl der beste deutsche Thriller der letzten Jahre, dessen Stärke eindeutig in der Ausleuchtung seiner Figuren liegt.

Das der Regisseur Baran bo Odar die düsteren Psychogramme immer wieder mit lebensnahem , zum Teil sehr schwarzen Humor konterkariert, lässt das lakonische Finale um so dramatischer wirken. Das Ensemble, bestehend aus Ulrich Thomsen, Wotan Wilke Möhring, Katrin Saß, Burghart Klaußner, Sebastian Blomberg und Karoline Eichhorn manövriert sich dabei glänzend durch die Story, die ihnen nicht eben wenig an emotionalem Tumult aufbürdet. Das ist stellenweise fast etwas zuviel an persönlichen Traumata, kriegt aber – selbst im Fall des trauernden Ermittlers, der von Sebastian Blomberg mit neurotischer Intensität gespielt wird – immer noch die Kurve ins Glaubhafte. Sehenswert.

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29 Kommentare

  • Reply Calibretto 22. 8. 2010 at 15:08

    bei dem verriss von „the last airbender“ bin ich ja froh, dass ich mich an der kinokasse spontan zu salt umentschlossen habe. deine kritik fügt sich nahtlos in das restliche gebashe gegen m.n.shyamalan ein.
    jemand hat mal ein diagramm seiner bisherigen filme mit der entsprechenden rottentomatoes-wertung erstellt. anhand dieses stetig fallenden graphen, bei gleichbleibender tendenz, wäre m.n.shyamalan der erste der es schafft eine negative RT-wertung zu erzielen.
    danke für die warnung. ich werde ihn mir wohl aber dennoch mal auf dvd geben, denn stoff ist ja nicht gänzlich uninteressant.

    bei dem verriss frage ich mich nur, woher die beiden punkte dann noch kommen.

    der kritik zu salt kann ich zustimmen. einfache aber komplexe story, böse russen, interessante aber vorhersehbare twists, fehlende langweile dank hohen tempos. und: angelina kann kein blond.

  • Reply Gulasch_Hanuta 22. 8. 2010 at 15:26

    @Calibretto:
    Stand schon hier im Blog :p
    http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/07/15/michael-night-shyamalan-will-cause-a-spacetime-paradoxon/
    Aber Avatar hätte ich gerne gesehen, leider musste er ihn so verhuzen. Ins Kino geh ich nicht dazu, vlt werd ich mir die DVD mal ausleihen.

  • Reply Mario 22. 8. 2010 at 17:19

    „Natürlich ist Salt die kleine Schwester von Jason Bourne…“ Das war das erste was mir nach dem Film in den Sinn gekommen ist. Da gabs ja sogar Szenen die es genauso auch in den Bourne Filmen gab. Den „Twist“ fand ich auch mehr als lahm und insgesamt gabs eigentlich nix was man nicht schonmal gesehen hat. Bis auf ein paar ganz gute Schauspieler hat er mir eigentlich nix geboten, daher von mir nur max. 2 Sterne

    Die Legende von Aang hab ich noch nicht gesehen aber das der nix wird war mir irgendwie von Anfang an klar…

  • Reply Jack Pott 22. 8. 2010 at 18:41

    Die Legende von Aang war als Film die reinste Katastrophe. Die zwei Sterne staunen mich schon ein wenig. The Happening hatte damals die Nullstern-Wertung wirklich verdient, bei the last Airbender konnte sich Shamalamadingdong sogar noch steigern, was kaum vorstellbar war nach seinen letzten Filmen. Im Vergleich zu Aang war Happening fast hohes Kino(!)

    Viele (wichtige) Figuren werden lediglich als Dekoration genutzt und dabei belassen. Konversationen gibt es nicht und wenn doch, habe ich mich am Ende des Gesprächs immer am Kopf kratzen müssen “ähhh was war denn das jetzt!?“ irgendwie surreal. Spannung gab es im ganzen Film nicht, bin bereits nach 45min. eingedöst. Die Effekte und das Bändigen, sind im Vergleich zur Serie aussergewöhnlich lahm und ja das Schlimmste an diesem Film, die grösste Fehlbesetzung in einem Streifen seit ich Filme gucke. Der Showdown stimulierte mich zu einer Gähnattacke im Kino.

    Kamera, Settings, Belichtung, Spielfilmlänge, Effekte, Darsteller, Drehbuch, Regie, Story…. hier ist wirklich alles in die Hose was in die Hose gehen kann wenn man Filme drehen will. Der Airbender ist weder für Kinder noch für Erwachsene empfehlenswert. Die Qualität ist Vergleichbar mit Streifen wie: Max Payne, Dragonball, The Happening, Dragon Wars oder Boll’s Die Schwerter des Königs und Eragon usw…
    (Wobei letztere beiden, im Vergleich, mehrere Klassen besser sind.)

    Ich behaupte sogar, dass das der erste Film ist wo man nicht einmal einen Review darüber schreiben kann, beinahe ein Kunstwerk!

  • Reply rigby 22. 8. 2010 at 19:13

    „…und natürlich wird mit durchsichtigen Mitteln versucht die Story für eine Weile ambivalent zu halten, was aber bei jedem der mehr als einen Film dieser Art gesehen hat wohl kaum klappen dürfte.“

    genau das ist der punkt. wer hat noch nie einen vergleichbaren film gesehen?
    ich hatte keine hohen erwartungen an salt, aber sogar die wurden noch untertroffen. nicht einer der sogenannten „twists“ war nicht aufs einfachste durchschaubar.
    *spoiler*
    da man sowieso von anfang an davon ausgehen kann, dass jolie, auch wenn es zwischenzeitlich anders scheint, die „gute“ ist, dann muss, da liev schreiber der einzige cia mitarbeiter neben jolie ist, der im film mehr als zwei sätze von sich zu geben hat, automatisch der maulwurf sein.
    *spoiler ende*

    gut, dass der film so kurz war. ich empfehle niemandem, der etwas wert auf story und dialoge legt (die rede des präsidenten zur beerdigung seines vp – WTF!) sich den film anzuschauen.

  • Reply Ein kleiner Vergleich » dyingeyes weblog 22. 8. 2010 at 20:08

    […] ganzen Reihe von unschönen Rechtschreibfehlern versehene) Kurzrezension des neusten Werks von M. Night Shyamalan, Die Legende von Aang gelesen habe, wollte ich mir eben schnell einen Überblick über die kritische Bewertung […]

  • Reply tanine 22. 8. 2010 at 23:22

    „bei dem verriss frage ich mich nur, woher die beiden punkte dann noch kommen. “
    Frage ich mich auch. In meinem Review hat er um Durchschnitt einen Punkt bekommen, hätte bei einer solchen Wertung mit nur einer Kategorie klare null Punkte bekommen?!

    Auf Salt freue ich mich. Das verspricht definitiv ein guter Action-Film zu sein (nicht besonders anspruchsvoll, aber wenn man das nicht erwartet, wird man auch nicht enttäuscht).

    lg

  • Reply Schwub 22. 8. 2010 at 23:36

    Ich kann Jack nur zustimmend zunicken.

    Für welche Zielgruppe ist denn der Film gedreht worden?

    Für Kinder ist er viel zu düster, die Dialoge, welche in der Serie nur so von Wortwitz (ok, zwar Kindergerecht, aber im Gegensatz zum Kinofilm grenzgenial) strotzen, waren selbst für meinen 10jährigen so seicht, dass nicht einmal die Zähennägel nass würden.

  • Reply Schwub 22. 8. 2010 at 23:51

    Ach ja…

    Mein Sohn fragte: „Warum sind alle bösen in diesem Film Araber?“

  • Reply Hans 23. 8. 2010 at 0:14

    es ist so schade, dass durch diesen doofen film jetzt viele von der wirklich gut gemachten serie abgeschreckt werden

  • Reply Binding 23. 8. 2010 at 1:00

    Zu „Aang“: Das fliegende Bison war ja wohl der Abschuss! Die Dialoge waren aber in der Tat genauso schlimm. Ein ärgerlicher Film.

    Zu „Salt“: Langweiliger Edel-Trash mit lächerlichsten Klischees und Diehls August als Ausstattungsgegenstand. Der Film kann dem Genre absolut nichts Neues abgewinnen. Ich hab‘ mir dauernd gewünscht, dass es mal auch nur ansatzweise so gut wie in „24“ wird – wurde es aber leider nie. Wenn nicht Jolie die Rolle spielen würde, sondern Tom Cruise (wie es ursprünglich mal gedacht war), würde das alles sofort ins Auge springen. So aber neigt man fatalerweise dazu, die taffe Tante überzubewerten und dem Film einen Bonus daraus zu zimmern. Das ist aber eigentlich genau einem vermeintlich feministisch-emanzipatorischen Standpunkt entgegengesetzt, denn die wahre Gleichberechtigung bestünde doch wohl vielmehr im Zuweisen eines ebenbürtigen Scheiterns. Also nicht: Wegen Jolie ist der Film gut. Sondern: Trotz (bzw. auch mit) Jolie bleibt der Film schlecht.

  • Reply Andi 23. 8. 2010 at 10:33

    Ich glaube, die ersten (guten) guten Filme von Shyamaladingdong waren gar nicht von dem. Die hat irgendwer gedreht, der Ahnung hat, aber nicht er selbst.
    Wie früher in der Schule mit den Hausaufgaben. Da gab es auch Schüler, deren Aufsätze, die sie als Hausaufgabe schreiben mussten, gut waren, und die Aufsätze, die sie als Klassenarbeiten schreiben mussten, Rotz waren. Und dann hoffen die, dass es keiner merkt, dass der Papa oder jemand anders immer die Hausaufgaben gemacht hat.
    Aber nee, Herr Shyamaladingdong, bei ihnen habe ichs gemerkt.

  • Reply Salt » Im Kino gesehen 23. 8. 2010 at 10:45

    […] Kritiken zu »Salt« bei Marcus' kleiner Filmseite und bei den 5 Filmfreunden. Gespeichert unter Filmkritiken   •   Noch keine Kommentare   •   […]

  • Reply doc 23. 8. 2010 at 11:52

    Salt hat eine unglaublich platte Story. Da ist ünerhaupt nichts überraschendes dabei und es passiert immer genau das, was vorher dreimal angekündigt wurde.

  • Reply Dennis 23. 8. 2010 at 16:17

    @Hans:
    Ganz im Gegenteil, ich kenne die Serie nicht, hab jetzt aber (leider) den Film gesehen und werde mir genau deswegen demnächst mal die Serie angucken.
    Denn man merkt Welt und Geschichte durchaus an, dass sie sehr interessant sind, wenn sie über längere Zeit in einer Serie entwickelt werden.
    Aber was kann man eigentlich auch erwarten, wenn ca. 1400 Minuten Serie in 103 Minuten Film gepresst werden sollen?

  • Reply Gramusel 23. 8. 2010 at 18:36

    Freut mich, dass bei einigen, trotz der schlechten Umsetzung, ein Interesse an der Serie besteht. Bei Nick fangen sie seit heute praktischerweise wieder bei Folge 1 der ersten Staffel an: Wochentags 18:45 Uhr (Wiederholungen 13:45 Uhr Folgetag).

  • Reply Kiran 23. 8. 2010 at 19:51

    Ähm…“The Last Airbender is grauenhaft schlecht….“ aber bekommt trotzdem 2 Sterne. WAS GEHT AB? Hoffentlich hört Micheal Knight Shamalahan endlich mal auf Filme zu machen. Der ist ja schon schlimmer als George Lucas. Und dass heißt was!

  • Reply TopF 24. 8. 2010 at 3:21

    @ dennis die serie ist verdammt genial,
    auch wenn sie ers ab staffel zwei richtig unterhaltsam wird.

    die erste staffel war langweilig, da wundert es mich ehrlich gesagt nicht ,dass die legende von aang so derbe in die hose ging.
    aber diesen shayamalan als regisseur an bord zu holen für eine drei millionen dollar produktion…hmm das ist keine gute idee, nehmt doch lieber tel torro oder peter jackson… okay der würde mit dem kopf schütteln, aber selbst uwe boll ist inspirierter in seinen filmen als der mistery-inder von hollywood.

  • Reply Silent Rocco 24. 8. 2010 at 20:14

    Gestern „Salt“ gesehen. Was für eine Gurke. So krass egal. Einfach ne lange Folge „24“ oder „Bourne Identity superlight“. Die Story ist lächerlich und krampfhaft auf Wendungen aus, die aber keine Sau interessieren, weil einem die dünnen Charaktere noch egaler sind. Schauderte gibt es nicht wirklich und als zum Schluss das arme „Mekka“ erwähnt wird, haben wir laut gelacht. Auch die schlimme Musik machte jeden Keim an spannung comichaft zunichte. Mir tat selten das Geld so leid.

    Einzige coole Nummer. Der Deutsche durfte auf Hollywood machen und gleich mal die (dauereingepackte) Jolie knutschen.

  • Reply Tim 25. 8. 2010 at 20:53

    *kopfschüttel*
    Ich kann ehrlich gesagt kaum verstehen warum Inception hier beinah verrissen wurde und Salt dann so „glimpflich“ davon kommt. Salt war ja mal nur platt. Wohl ein Grund mehr die Filme die hier verrissen werden etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

  • Reply Thomas 26. 8. 2010 at 13:32

    @Tim: Word!

  • Reply Davido 26. 8. 2010 at 14:31

    Salt war als kurzweilige Unterhaltung völlig ok. Angelina Jolie als Agentin? Wow, das hat man doch wohl noch nie gesehen… :D

    The Last Airbender habe ich noch nicht gesehen, aber hatte mich eigentl. darauf gefreut, weil ich ein großer Fan der Serie bin.
    Von den Bildern, die ich bisher gesehen habe, schafft der Film es sicher nicht, die Atmosphäre der serie auf die große Leinwand zu bringen.
    Ich finde auch den Hauptdarsteller viel zu ernst… Im Prinzip ist die Serie doch megalustig, was ich von dem Film nicht erwarten werde.

  • Reply marCH!LLL 1. 9. 2010 at 21:30

    Salt war ein purer Action-Porno, die “Story“ wurde in Grund und Boden gestampft, Klische and Klische gereit. Mir war so langweilig, diese dermaßen konstruierten “Wendungen“ die man schon vorbeten kann. Ich habe mich selten so gelangweilt, schlimmer noch als Shutter Island, neuer Rekord: 3 Nachos mit Käse, 5 Bier und 3 Packungen M&M’s Crispy.

  • Reply D3 12. 9. 2010 at 22:36

    Werd mir den Film auf jeden Fall mal anschauen. Hab aber gehört, dass die Effekte zwar toll sein sollen, aber die… Umsetzung… na ja
    Also die Schauspielerei hätte wohl besser sein können. Da helfen auch die ganzen Effekte nix wenn es net super rüber kommt von den Schauspielern ^_^

  • Reply Dietrich Böving 11. 10. 2010 at 13:37

    Wieso regt Ihr Euch über Airbender eigentlich noch auf?
    Seit Avatar, der zugegeben optisch ein Brüller war, aber von der Zivilisationsrüpel meets edle Wilde- Story nix Neues hatte, wird 3D totgeritten.
    Denn es geht nach wie vor nicht um Kunst, sondern um Geld verdienen.
    Ich hoffe, der Hype ist bald vorbei, damit wieder Filme machen und nicht Effekte im Vordergrund stehen.
    3D-Technik soll endlich ein sinnvolles Instrument werden und nicht wie zur Zeit leider in fast allen Filmen Selbstzweck.
    Oder will Irgendwer eine sinnfreie Realverfilmung von Cowboy Bebop sehen, weil man schick Effekte reinstricken kann, statt die GANZE komplexe Story zu erzählen?
    Eben!!!

    Dietrich

  • Reply Dragon2fast 12. 10. 2010 at 0:20

    Habe jetzt Die Legende von Aang gesehen und muss sagen, dass war mit Abstand der schlechteste Film den ich in meinem Leben gesehen habe. Als Fan der Serie (ja Fanboy!) hatte ich zwar große Erwartungen aber ich war aufs schlimmste gefasst…aber sowas?…schalaleiße was war da los? Wieso hat niemand diesen Schund aufgehalten?! Kann man nicht voraussetzen, dass man jemanden dahinsetzt , der sich mit der Serie auskennt?! Alle Schauspieler und damit meine ich alle Schauspieler sind grandios fehlbesetzt. Die deutsche synchro ist grausam schlecht, was aber auch wohl an den haarstreubenen Dialogen liegen dürfte . Tricktechnisch hat das mich nicht aus dem Hocker gehauen und die Actionsequenzen (wenn man sie so nennen mag) verdeutlichen doch, dass der Mr. S nichts aber auch gar nichts mit Kampfchoreografien anfangen kann.
    Die Serie hat wahrlich viel Potenzial…

  • Reply Johnny 2. 11. 2010 at 9:34

    Hallo liebe Filmfreunde.

    Ich habe selten so etwas schlechtes gesehen wie „The Last Airbender“. Ebenso schlecht sind vermutlich nur noch „The Clone Wars“ oder der billige Softporno „Titty Tina“.

    Wer die TV-Serie kennt wird sich zweimal die Augen reiben, Europäer und Amerikaner als Aang und co? Aang war doch in der Serie ein Asiate! Was zum Teufel soll das? Will man damit dem fettarschigen Publikum der Amis schmeicheln oder was? Was kommt als nächstes? Ein Schwarzafrikaner, der Ludwig XIV. darstellt? Bei aller Toleranz, Avatar spielt in einer asiatischen Phantasiewelt, ich würde da also alle westlichen Merkmale raushalten und dementsprechend auch asiatische Schauspieler nehmen.

    Der coole, witzige, stets gut gelaunte und sehr sympathische Aang aus der Serie wird hier von einem kleinen Kotzbrocken gespielt, gegen den Baby-Anakin aus Star Wars Episode I ja schon fast gut ankommt. Der Junge hat etwa soviel Charisma wie eine tote Kröte und den Sympathiebonus von Dünnpfiff auf dem Berliner Bahnhofsklo. Wenn er nicht gerade arrogant in der Gegend rumsteht oder sich trotzig verhält, dann lässt er das volle Arschloch raushängen. Echt jetzt: wer ist auf die Idee gekommen, Aang durch so einen Kotzbeutel zu ersetzen? M. Night Shyamalan sollte man – wie George Lucas – endlich einmal absetzen. Was der für Müll in der letzen Zeit produziert hat, vom weinerlichen „Lady in the Water“ zum Arschkriecher „The Happening“ Würg!

    Zuko ist ein Inder (ja klar) Katara eine ständige Heulsusse und Sokka totlangweilig. Eigentlich besteht die ganze Feuernation aus Indern, dass die Inspiration für den fiktiven Staat ursprünglich vom imperialistischen Japan herrührt ist jetzt auch nich mehr ersichtlich.

    Meine Freunde, mit Hollywood geht es bergab. Ich glaube, dass die Filmemacher dort immer weiter degenerieren werden, bis sich die Filmindustrie woanders wieder neu niederlassen wird. Inzwischen Produzieren Europa und Asien wesentlich bessere Filme als die Amis und auch die Afrikaner konnten dieses Jahr schon mal mit „District 9“ aufwerten.

  • Reply Johnny 5. 11. 2010 at 10:53

    Ich finde Angelia Jolie echt abstossend… wie kann es nur sein, dass so viele Männer von einer so extrem widerwertigen Frau angezogen werden?

  • Reply Really that bad? – Rezension zum Razzie-Abräumer “Die Legende von Aang” 10. 3. 2011 at 11:08

    […] verhöhnt, verrissen, von James Cameron den Titel geklaut bekommen, für rassistisch befunden und schließlich mit einem […]

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