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Uwe Boll, Regisseur des neuen Torture-Shockers „Auschwitz“…(UPDATE)

Standard, 7. 9. 2010, Nilz N Burger, 166 Kommentare

– ist ein schäbiger Trottel mindestens ein unglaublich unsensibler und ungeschickter Mensch (warum, siehe „UPDATE“).

– wird hier keine Promo mehr bekommen, egal wie positiv oder negativ. (Zumindest nicht von mir)

– hat einen neuen Trailer rausgehauen, den ich euch und mir hier erspare. Der Film wird „Auschwitz“ heissen und in dem Trailer ist Boll selbst in SS-Uniform vor einer geschlossenen Gaskammer. Wer meint das gesehen haben zu müssen, kann es ja googlen.

– würde über diesen Artikel lachen, wenn er ihn lesen würde und sich denken, das ich ihm auf den Leim gegangen bin und genau das mache, was er bezwecken wollte. Aber wisst ihr was: Das ist mir scheissegal. Ich fand ihn ja eh nie sonderlich toll. Und dieses „Seine Filme werden aber immer besser“-Gelaber habe ich immer als Quatsch abgetan. Seine Filme wurden nie besser, die Leute wurden nur müder ihm was entgegenzuhalten. Also ist seine Taktik einfach IMMER zu nerven und jedem auf den Sack zu gehen vollstens aufgegangen. Any promotion is good promotion? My ass.

Aber jetzt ist er einen Schritt zu weit gegangen. Der Idiot, der versucht so unangreifbar wir möglich zu sein, indem er zum Beispiel sein Geschäftsmodell erklärt um somit gleich zu signalisieren, das er seine eigenen Filme nicht als Kunstwerk, sondern nur als Auftragsarbeiten begreift, um somit nicht an seiner Eitelkeit packbar zu sein, wenn man seine Filme kritisiert, glaubt ganz sicher, im Stillen, ganz allein, das es DOCH wichtig ist, was er der Filmwelt hinterlässt. Aber das ist es nicht. Alles was er hinterlässt ist Schrott. Billigster Schund. Scheisse. Und wenn er für etwas berühmt und der Nachwelt erhlaten bleibt, dann dafür, das er der Regisseur ist, der für seinen Film „Auschwitz“ die Fresse richtig poliert bekommen hat.

Hoffentlich.

UPDATE: Wie es schon ein paar Mal jetzt in den Kommentaren mitgeteilt wurde: Boll hat dem Vicemag recht unkompliziert ein Interview gegeben, in dem er sich über die ganze Kritik auskotzt, die er im Vorfeld für dieses Projekt bekommen hat. Boll, der Unverstandene. Ich gebe gerne zu, ihn unterschätzt und ihm nicht solch „hehren“ Motive für seinen Film unterstellt zu haben. So weit habe ich mich geirrt, so weit tut es mir leid.

Dennoch: Was alles unglaublich Falsch an seinem Vorhaben ist, das kann oder will er nicht sehen. Und ich begreife nicht warum. Tatsächlich werde ich versuchen ihn über Facebook zu kontaktieren (und irgendwie sicherstellen müssen, das es auch der Richtige ist) und fragen, ob ich ihn interviewen kann. Vielleicht erfahren wir dann mehr und ich werde meiner Vorwürfe genommen. Nichts wäre mir lieber als das.

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166 Kommentare

  • Reply Jan 7. 9. 2010 at 10:42

    Absolute Zustimmung!

    Und auch mal schön eine Stellungnahme zu seiner angeblichen Weiterentwicklung zu lesen, die auch hier auf der Seite wiederholt gepostet wurde. Wer seine Filme kennt, weiß das es konstant auf dem untersten Niveau voran geht.

  • Reply daRONN 7. 9. 2010 at 10:47

    Irgendwie schwingt da eine gewisse Antipathie gegenüber Herrn Boll (den ich bis eben noch nicht mal kannte) im Subtext mit. Oder? ;)

  • Reply Felix 7. 9. 2010 at 10:48

    word.

  • Reply Grundewick 7. 9. 2010 at 10:49

    Es gehören immer zwei dazu. Derjenige der nervt, und der, der sich nerven lässt. Habe die Aufregung um Boll nie verstanden. Wenn man die Filme nicht magt dann ignoriert man die einfach. Bin immer so vorgegangen und hat bei mir mit Bolls Filmen vorzüglich geklappt.

    Mag aber sein, dass ich es vielleicht zu einfach sehe. Manche brauchen halt etwas wo sie sich reinsteigern können.

  • Reply Kristina 7. 9. 2010 at 11:00

    Ich kann nur hoffen das dieser Film doch nur ein Fake ist…?

  • Reply Uwe Boll 7. 9. 2010 at 11:06

    Danke für die Promo. Die Clickzahlen für den Trailer sind gerade in die Höhe geschnellt.

    Gruß,
    Uwe

  • Reply Konrad 7. 9. 2010 at 11:07

    Peinlicher, da persöhnlicher, Boll-Rant, braucht auch keiner.

  • Reply slowcar 7. 9. 2010 at 11:07

    Nachdem man einmal wusste wie die Filme von Boll so sind hat man die nicht mehr geguckt und nach Möglichkeit ignoriert.
    Auch wenn es manchmal Schade war da man den ein oder anderen Film doch gerne von einem richtigen Regisseur verfilmt gesehen hätte.

    Zu dem angesprochenen Film: Ganz schön peinlich, da muss man sich sogar für Uwe Boll fremdschämen.

  • Reply Schwarzmaler 7. 9. 2010 at 11:13

    Ne oder? Jedes Wort über so eine Provokation zu verlieren wäre Verschwendung. Einfach garnicht ignorieren.

  • Reply Pascal 7. 9. 2010 at 11:18

    Mal ganz von allem anderen abgesehen eine total private Meinung zu Uwe Boll: So schrecklich wie sie immer alle zerreißen finde ich die Filme, die ich bisher gesehen habe, nicht. Und das ist kein Aufgeben, weil ich keinen Bock mehr habe, ihn zu kritisieren, denn erstens habe ich ihn nie kritisiert und zweitens ist es eh jedem da draußen scheißegal, was ich über ihn zu sagen habe. Und das hat auch nichts mit Entwicklung zu tun, weil mir eigentlich völlig wurscht ist, wann er sie gedreht hat und ob es vielleicht vorher eine Million andere gab, die total schlecht waren, aber die Jahreszahlen sprechen für eine Entwicklung, da ich die alten einfach nicht gesehen habe. Und auch die neuesten nicht.

    Aber man muss Uwe Boll ja hassen, damit einem jemand glaubt, man möge Filme.

  • Reply Mozzerino 7. 9. 2010 at 11:20

    Ich bin noch ziemlich überzeugt, dass das ein Fake ist.
    Auf der imdb steht auf Uwes Seite jedenfalls nichts von einem Film names „Ausschwitz“.
    Andererseits hat er wohl einen dritten Teil von Bloodrayne gedreht. Name: Bloodrayne: The Third Reich. Könnte also alles nur ein kleiner Fake sein, damit der gute Doktor mal wieder ein bißchen ins Gespräch kommt.
    Geschmacklos ist es natürlich trotzdem, aber was hat man von Uwe auch anderes zu erwarten?

  • Reply skillbilly 7. 9. 2010 at 11:21

    Und was ist jetzt das Problem?

  • Reply mickey 7. 9. 2010 at 11:23

    der kommentar war aber jetzt nicht wirklich von uwe, oder?

  • Reply Nilz N Burger 7. 9. 2010 at 11:27

    @pascal: nenene, so einfach mach ichs mir nicht. ich brauiche keinen boll um meinen filmgeschmack zu positionieren. ich stehe ja auch dazu so ziemlich die meisten adam sandler filme toll zu finden und ernte dafür regelmässig schelte. meine filmbewertung funktioniert anders: ich weiss was es für ein unglaubicher aufwand ist, einen film zu machen. wie viele menschen daran mitarbeiten. und wieviel grundmotivation die alleine schon brauchen, auch wenn sie wissen das sie trash machen, einen film eben zu erstellen. das hat alles nichts nur mit bezahlung zu tun, so ziemlich alle menschen die beim film arbeiten, die ich getroffen habe, sind überzeugungstäter. die machen auch mal für lau bei einem projekt mit, wenn es sich super anhört. vom regisseur bis zu, licht-assi. deswegen fuzt das argument nicht, ich wolle mich durch boll-bashing als besonders versierter filmliebhaber profilieren (was übriegns nicht heissen soll, das es das nicht gäbe – ich glaube das passiert recht häufig). handwerklich gibt es an den boll-dingern auch relativ wenig zu meckern und ja, da ist er über die jahre auch professioneller geworden. aber alles andere, buch, geschichte, bebasichtigte provokation – das ist alles so unglaublich humorlos-krampfhaft-witzig, das mir schaudert. aber wenn du die nicht so schlecht findest heisst das deswegen noch lange nicht, das du keinen filmgeschmack hättest. glaub ich…;)

    @mozzerino: ah! hätte ich ja auch mal gucken können, hast recht…das sieht verdammt danach aus. und wenn: wie gesagt, ich bin ihm ja absichtlich auf den leim gegangen, weil es irgendwann auch mal reicht mit den pseudo-lustigen provokationen. wenn das jetzt nur ein „viral“ (wie schrecklich der begriff in dem zusammenhang ist…) ist, dann ist es noch 5000mal schäbiger…

  • Reply Nilz N Burger 7. 9. 2010 at 11:28

    @mickey: sicher nicht. da hat anscheinend nur jemand total viel humor…:)

  • Reply Jan 7. 9. 2010 at 11:33

    Man muss Uwe Boll nicht hassen damit jemand glaubt man möge Filme.
    Uwe Boll ist kein mensch den man hassen muss, aber einer der konsequent talentfrei ist. Mag ein Film ala House of Dead einfach nur unispirierter runtergespulter Trash sein so sind Alone in the Dark oder Blood Rayne Machwerke für die sich Diletanten schämen würden! Und der hochelobte Postal, der ja so zynisch und kritsich sein soll ist auch ein komplettes Versagen. Es nützt nichts zu sagen was man darstellen will wenn man es nicht darstellen kann! Ich erwarte bei Filmen, besonders wo ich im kino geld für zahlen würde, das zumindest handwerklich Substanz da ist – und wer die Uwe Boll zugesteht hat, meiner Meinung nach, absolut keinen Anspruch und findet vermutlich auch das Testbild immer wieder unglaublich spannend und innovativ und geselslchaftskritisch usw.
    Und da Uwe Boll, trotz seines sich totalgeilen findenden Auftretens nach Außen, sich seiner Defizite sicher bewusst ist versucht er das bene durch unentwegtes Provozieren mit Themen zu kompensieren. nur leider sind die fertigen Filme immer Scheiße – inhaltlich, handwerklich. Beweißt mir das gegenteil – einen guten Film.
    Deswegen muss man ihn nicht hassen, wers mag kann ich ob seines ewigen Kampfes gegen sein eigenes Unvermögen auch bewundern, aber man muss ihn jetzt nicht in Schutz nehmen oder sein Schaffen gut heißen.

  • Reply jarod1701 7. 9. 2010 at 11:47

    *mimimimi*

  • Reply Guenny 7. 9. 2010 at 11:48

    Wer ist Uwe Boll? ;)

  • Reply Batzman 7. 9. 2010 at 11:56

    Ganz ehrlich: What’s the fuzz about? Der Trailer ist drastisch und provokant, aber ich sehe keinen Grund für diesen Rant, außer der üblichen „Uwe Boll ist Scheisse“-Haltung. Er ist sicher nicht gerade der subtilste Filmemacher (und hat zweifelsfrei eine Menge – auch technisch furchtbaren – Kram gedreht), aber dennoch ein politischer Mensch, dessen Filme in den besten Fällen von einer bewundernswerten Wut getrieben werden. Und Rampage ist ein guter Film.

    Nachdem wir hier ansonsten Exploitation aus früheren Zeiten und andere sleazige Filme auch gerne mal abfeiern oder zumindest unverdammt vorstellen, sehe ich keinen Grund bei diesem Trailer am Rad zu drehen.

    Und solange „Men Behind the Sun“ von Genrefans immer noch als „wichtige Auseinandersetzung mit japanischen Kriegsverbrechen“ diskutiert wird, sehe ich nicht, warum man bei Bolls „Ausschwitz“ nicht mal zumindest den Film abwartet, ehe man ihn verdammt.

    Also: Einatmen. Ausatmen. Is nur ein Trailer.

    Und ganz ehrlich macht mir die Perspektive eines dritten Bloody Rayne mehr Sorgen, als der Ausschwitz-Film.

  • Reply Uwe, halt’s Maul! « medium – wenn schon n3rd, dann richtig! 7. 9. 2010 at 13:51

    […] Uwe, halt’s Maul! […]

  • Reply Schwarzmaler 7. 9. 2010 at 13:57

    @Batzmann. Alles hat Grenzen. Und ein Uwe-Boll-Film über Auschwitz – den Trailer schaue ich mir nicht an – sprengt meinen Sinn für Anstand und Geschmack.

  • Reply Tino 7. 9. 2010 at 14:19

    Ich sehe diesen Artikel hier eher als Selbstdarstellung übelster Sorte.

    „Schaut her was für ein Gutmensch ich bin, ich boykottiere einen Regisseur, der sich erdreistet einen Film über Auschwitz zu drehen“

    Also bitte, ich glaube nach 65 Jahren Vergangenheitsbewältigung, unzähligen Nazi- und menschenverachtenden Tortureverfilmungen sind wir doch über diesen Punkt doch schon lange hinaus. Kritisch mit der eigenen Vergangenheit umzugehen, ist die eine Sache, solche Themen aber für den eigenen Populismus zu nutzen eine andere.

    Mir kommt Dein Artikel eher wie billig trotziges Schülertheater vor.

    Film abwarten und dann darüber reden…

  • Reply Nilz N Burger 7. 9. 2010 at 14:28

    ja, tino, alles klar. „man wird ja wohl noch sagen dürfen, das…“ du wirfst MIR vor ein thema für eigenen populismus zu missbrauchen? nach einem artikel über einen regisseur der sich in einem trailer süffisant als schlafenden ss-gaskammer-wachmann inszeniert? alles klar.

  • Reply chrisse 7. 9. 2010 at 14:44

    da ist ein typo im letzten satz. ob ich wohl noch eine rolle als grammar-nazi in seinem film krieg?

  • Reply Phil 7. 9. 2010 at 14:46

    Post Nr. 6 hat allerdings recht: Bessere Promo kann man für einen Trailer nicht machen. #FAIL

  • Reply chrisse 7. 9. 2010 at 14:48

    okay jetzt habe ich mal kurz in den trailer reingeguckt, schon sehr verstöhrend. aber ich weiß nicht ob man es gleich als torture porn verschreien kann. sah für mich jetzt nicht nach einer art zelebrierung a la SAW aus… andererseits muss man sich auch fragen muss man die Gräueltaten die damals stattgefunden haben so drastisch darstellen? Hätte an dieser Stelle nicht auch einfach das Andeuten gereicht? Naja so ist der Uwe halt, provokativ wie immer. Mal schauen ob er sich damit nun die Finger verbrannt hat.

    (Btw, Henry Maske stellt Max Schmeling da in dem anderen neuen Film von Uwe Boll, wie bekloppt ist das bitteschön? :D )

  • Reply lolrus 7. 9. 2010 at 15:09

    Is kein Fake, der Film wird von Uwe doch schon seit Urzeiten in Interviews angekündigt.

    Wie bescheuert isses bitte hier n Post zu schreiben, in dem man ankündigt Boll zu boykottieren? Natürlich hat jeder, der den Post gelesen hat, sich den Trailer jetzt angeguckt. Wenn du Boll boykottieren willst…schreib doch einfach nichts dazu? Is´ quasie der Sinn eines Boykotts.

    Zum Trailer: PUH! Rampage war superb, den hier werde ich nicht gucken. Da bin ich ganz ehrlich: Bin zu sensibel für sowas.

    Ansich aber kein Grund Boll zu verdammen.
    Wenn er den Film so durchzieht wie Rampage und Darfur, kann ich mir schon vorstellen wie der wird: Kein Drumrummgerede, keine sentimentale Ausschlachtung des Themas, sondern einfach nur ein einziges, sinnloses Getöte – wo mit der Film dem Thema wohl gerecht wird, jedenfalls gerechter als z.B. Schindler Liste.

    Gucken werd´ ich ihn nicht aber, bekommt aber einen Respekt Bonus, dafür, die Dinge mal wieder auf den Punkt zu bringen.

  • Reply buzz 7. 9. 2010 at 15:49

    Jaja und die in Indiana Jones und Inglorius Basterds dargestellten Nazi-Karikaturen sind auch total unverschämte Verharmlosungen der Geschichte…
    Wie mir diese moderne Empörungshaltung auf den Sack geht. Kein Thema wird mehr vernünftig inhaltlich diskutiert, solange man durch die mediale Empörung ums Kernthema drumherumkommt. Siehe Sarrazin, vdLeyen etc. Und dann diese ständige Heuchelhaltung böse Nazifilme zu verachten und im Kino über Saw lachen. (soll nur ein Besipiel sein)

  • Reply Ranor 7. 9. 2010 at 15:56

    @ Batzman

    Zustimmung! Gerade auch was Rampage betrifft.

  • Reply Boris 7. 9. 2010 at 16:09

    Weil der Titel erwähnt wurde:
    „Rampage“ ist ein ziemlich guter Film von William Friedkin von 1987.
    Alles andere im Zusammenhang mit dem thematisierten … ähh was? … Regisseur? in diesem Artikel ist völlig irrelevant.
    Also nicht existent. ;-)

  • Reply chris 7. 9. 2010 at 16:19

    also ich persönlich mag postal und rampage, kann daher das bashing sowieso nicht nachvollziehen. abgesehen davon möchte ich noch anmerken, dass dieser artikel ja mal ein beispiel an unsachlichkeit ist. was ist jetzt an seinem neuen film so schlimm? weil es um auschwitz geht und weil er da drin mitspielt?

  • Reply Jemp 7. 9. 2010 at 16:21

    Was für eine sinnlose Aufregung <_<
    Ich halte das wie Batzman und sein wir ehrlich so ein Thema muss man hart Darstellen

  • Reply Jan 7. 9. 2010 at 16:23

    Also ich sag mal, ich brauche das Thema Auschwitz nicht um Uwe Boll Scheiße zu finden bzw sein Filme Scheiße zu finden. Und zwar weil ich einige Filme gesehen habe und mir eine Meinung bilden konnte – auch im Vergleich zum normalen Fernsehfilm, Kinofilm oder von mir aus Youtube-Video.
    Inweiweit eine Verfilmung des her angesprochenen Themas von seiner Seite aus sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Seine Audio-DVD Kommentare bei seiner Schulmassaker-Inszenierung bzw anderen Action und Splatter Szenen zeigt aber immer klar auf, wieso eben genau dieses entsprechende Thema durch ihn bearbeitet wurde. Was das in dem kontext bedeutet ist aber wohl allen klar. Aber scheint ja hier genügend Leute zu geben die das anders sehen.
    Wird trotzdem kein guter Film (weil er es nicht drauf hat!) – und nein, Rampage ist auch kein guter Film.

  • Reply Mam - Goku 7. 9. 2010 at 16:34

    Konnte eh nie nachvollziehen, wie man irgendetwas an dem „Gut“ finden kann… Ganz egal was er macht…

  • Reply kumi 7. 9. 2010 at 16:43

    Der Boll ist mir egal.

    Nicht egal sind mir sie Bekloppten, die nichts besseres zu tun haben, jemanden als »Gutmenschen« zu betiteln, der anderer Meinung als die BILD-lesende und in PI-Foren tippende rechtslastige Blödmannsmasse ist.

    »Da sind wir mit durch«. Jou, jetzt können wir endlich wieder hetzen. Sind ja wieder wer. Jetzt ist halt der Muselmann dran, aber den Jodn (chrrr den JODN) den nehmen wir uns auch nochmal vor.

    Übrigens, gegen Naziverachtungsfilme habe ich grundsätzlich mal gar nix.

    Nein, ich bin keine »linke Zecke«, falls man sich schon was zurechtgelegt hat :-)

    @ Nilz:
    Finde ich okay, dass du einen Hals hast und dich aufregst, und das öffentlich. Die Meinungsfreiheit, die die Behämmertenzeitung einfordert (aber es nicht muss, denn die Freiheit zur Meinungsäußerung wurde ja nicht abgeschafft), soll man sich nehmen. Hau ‚rein

  • Reply DerOnkel 7. 9. 2010 at 17:55

    @21: Wenn ich noch einmal das Wort „Gutmensch“ lese, lauf ich Amok. So ein Scheißwort, benutzt von Arschgeigen, die anscheinend lieber Schlechtmenschen sind, oder was?
    Regt mich das auf…

  • Reply SimQ 7. 9. 2010 at 18:05

    Stimme voll und ganz zu und frage mich, warum diejenigen, die uns raten das Ganze einfach zu ignorieren, nicht einfach unsere Aufregung ignorieren, wenn sie sie so gar nicht nachvollziehen können.

    Außerdem geht es hier nicht wieder „nur“ um einen geliebten Spieleklassiker, den Herr Boll verunstalten will. Es geht um einen Film über Auschwitz und da wir wissen, dass Uwe Boll Filme Rotz sind, finde ich es besonders wiederlich, dass er nun einen schlechten Schocker über ein solches Thema machen will.

  • Reply Schwarzmaler 7. 9. 2010 at 18:07

    34. Der Term „Gutmensch“ gehört bei mir zum festen Repertoire. Ohne Bild zu lesen. Gutmenschen sind Menschen, die ihre Moral vor sich hertragen und damit selten gutes anrichten. „Gutmenschen“ sind die, die mit guten Vorsätzen den Weg zur Hölle pflastern. Und „Gutmenschen“ nehmen die Realität selten wahr, weil sie eine rosagrüne ideologisch gefärbte Brille tragen. Die Schnittmenge zwischen „guten Menschen“ und „Gutmenschen“ dürfte ziemlich klein sein.

  • Reply ggrobi 7. 9. 2010 at 18:16

    also Nilz…..
    muss einem Vorredner Recht geben, ist wirklich peinlich von dir sich so kindisch aufzuregen. Du bestimmst hier also jetzt wer einen Film über Ausschwitz machen darf und wer nicht oder was? Und dann deine Aussage:
    „über einen regisseur der sich in einem trailer süffisant als schlafenden ss-gaskammer-wachmann inszeniert“
    Ja mein Gott, der Mann schauspielert (Der Trailer ist zu einem Film, keiner Doku!!) oder soll der nach deiner Meinung jetzt als symphatischer SS-Wachmann rüberkommen, der unverschuldet in seine Position gekommen ist. Selbst wenn das so wäre, wärst du sicher einer der Ersten, die sich darüber aufregen würden. Also bitte deine Heuchelei etwas in Zaum halten. Vielleicht ist das ein guter Film, der nun mal einen andern Ansatz verfolgt und die Greueltaten auch so zeigt und nichts beschönigt. Oder muss man erst Spielberg heissen um einen Film über das Dritte Reich zu drehen. Ich denke Boll ist sich der Thematik bewusst, besonders als Deutscher. Und auch wenn du vielleicht sagen wirst, das ist Geldmacherei mit Schockeffekten. Das ist Film und auch spielberg oder andere Regisseure (Tarantino…) machen mit dem Thema Geld.

    Noch einen schönen Gruß an Kommentator 34, der geistig und moralisch meilenweit über dem Pöbel des gemeinen BILD-Lesers steht, und Meinungsfreiheit und Toleranz hochhält in dem er alle anderen, die nicht seiner Meinung sind als Behämmerte und Bekloppte bezeichnet. Ja ja, wenn man keine Argumente hat, einfach mal die anderen beleidigen um sich selber aufzubauen. Und dann die Intellektuellenseite Fuenf-Filmfreunde lesen um sich politsich und weltgeschichtlich auf dem Laufenden zu halten ;-)
    Bye

  • Reply hash 7. 9. 2010 at 18:21

    Die eigentliche Frage ist doch: Ist Uwe Boll dem schweren Stoff und der damit einhergehenden Verantwortung gewachsen?

  • Reply Renington Steele 7. 9. 2010 at 18:47

    Der Name „Auschwitz“ steht für eine historische Singularität. Die vorangetriebene Endlösung der Nazis für die „Judenfrage“ war in ihrer maschinellen und organisatorischen Weise (mit Hilfe von unter anderem IBM und den Bushs) einmalig und wortwörtlich satanisch.

    Wenn sich nun einer wie Boll daran macht, diese historische Singularität zu vertrashen, dann hat das nichts mit Overthetop-Kinematik a la „Ilsa, She Wolf of the SS“ zu tun, sondern nur mit schlechtem Geschmack und ich finde es gut, dass Boll hier, nachdem sich meine Filmfreunde schon ein paar mal gutmeinend über diesen talentfreien Hodenlosen ausgelassen haben, endlich auch mal auf die Fresse bekommt.

    Damit sich alle ein Bild bilden können, hier der Trailer. Steht für sich selbst und Boll beerdigt damit seine zweifelhafte Karriere.

  • Reply Ranor 7. 9. 2010 at 19:00

    @ Renington

    Hast du denn irgendeinen der letzten Boll-Filme gesehen?

  • Reply Renington Steele 7. 9. 2010 at 19:03

    @ Ranor: Ich habe alle Boll-„Filme“ gesehen. Der ist bemüht, sowas wie Talent zu kopieren. Hat aber selbst keins und das mit der Kopie funktioniert auch nur so lala.

  • Reply Ranor 7. 9. 2010 at 19:07

    Immerhin. Normalerweise habe die Boll-Basher ja maximal von seinen Filmen gehört.

  • Reply Hans 7. 9. 2010 at 19:11

    Ich möchte einfach nur meine Zustimmung für Nilz ausdrücken!

  • Reply kumi 7. 9. 2010 at 19:24

    @ ggrobi

    Ich setze mich geistig sicher nicht über BILD-Leser oder -Macher, moralisch jedoch schon, da die BILD ein Organ der Niedertracht ist [Max Goldt], und jeder, der dafür Geld ausgibt oder damit Geld verdient, sich mit der Niedertracht gemein macht.

    Bekloppt und Behämmert eben. Das wird man ja noch sagen dürfen. Und jetzt Arsch lecken.

    :-)

  • Reply Ced 7. 9. 2010 at 19:26

    egal wie der film im ganzen zu betrachten ist, dieser teaser ist die absolute verhöhnung ganzer generationen… dafür habe ich kein verständnis! ich fand nilz´ beitrag zuerst auch ein wenig überzogen populistisch, aber da kannte ich den trailer noch nicht. so: full ack! und ich denke, dass boll durch dieses echauffieren zwar mehr publizität erlangt, aber auch mal ungleich mehr auf die fresse bekommen wird. hope so! bin gerade echt geschockt und angewidert…

  • Reply ggrobi 7. 9. 2010 at 19:37

    @renignton:

    Danke, dass ich hier immerhin noch meine Meinung kundtun darf. Nachdem was Remington oder renington oder wie der heisst (soll wohl witzig sein) hier so ablässt: „über diesen talentfreien Hodenlosen ausgelassen haben, endlich auch mal auf die Fresse bekommt.“
    Soll wohl heissen du hast den größten schwanz und die dicksten Eier oder was. Man Junge hast du Komplexe oder bist du noch 12 ? , dann würd ich das ja noch durchgehen lassen, aber ansonsten……..

    Ist ja ne schöne Meinungsmafia hier, jeder der was anderes sagt, ist ein Idiot oder ein schwanzloser, haust du mir jetzt auch auf die Fresse?
    Schön, dass es das Internet gibt, was? Da kann jeder seinen Frust rauslassen ohnen Konsequenzen zu befürchten.
    Btw bin kein Bollfan, hab nur alone in the Dark gesehen und der war einfach nur beschissen und ätzend langweilig. Aber deshalb bin ich noch nicht auf die Idee gekommen anderen vorzuschreiben was sie zu drehen haben. Deine Toleranz hat da wohl Grenzen wie ich sehe. Und der Trailer ist ziemlich schockierend und heftig und ich sehe nicht was an so einem Film schlimm sein soll, im Gegnteil es wird das Leid der Menschen gezeigt und ist kein Torture-porn.

    Aber ein Deutscher darf wohl keinen Film über den 2.WK drehen, nee das soll mal schön Hollywood machen. Vielleicht wärst du begeisterter, wenn der Regisseur Tarantino hiesse und Tom Hanks der KZ-Aufseher wäre? Denk mal drüber nach.

    Selbst wenn ich dagegen wäre, würd ich Boll nicht als Hodenlosen bezeichnen oder ihm in die Fresse hauen wollen. Lass dir bitte gegen deine Aggressionen helfen und ruf andere nicht dazu auf. Ich wünsche dir gute Besserung und ein bisschen mehr Toleranz für küstlerische Freiheiten.

    Hoffe auf ne sachliche Antwort ohne Gebashe, wenn du das auch kannst. (aber wohl vergebens?)

  • Reply kumi 7. 9. 2010 at 19:49

    ggrobi:

    Ich habe mir den auch jetzt angesehen muss dir recht geben. Der Trailer verhöhnt meiner Meinung nach nix, sondern zeigt für mich die Hölle pur, ohne etwas zu vertrashen oder ins Lächerliche zu ziehen.

    Dennoch meine ich, wenn Renington und Nilz das so sehen, dann ist das o.k.

    Und mal ehrlich, für Far Cry hat der Boll schon was aufs Maul verdient. :-)

  • Reply kumi 7. 9. 2010 at 19:54

    PS: » ohne etwas zu vertrashen oder ins Lächerliche zu ziehen.«

    Unter Vorbehalt natürlich, denn den fertigen Film kennt man nicht und immerhin handelt es sich um den talentlosen Boll, dem ich zwar einen Trailer, aber keinen ernsthaften Auschwitzfilm zutraue. Dafür ist er ein zu schlechter Filmer. Mal sehen (na, vielleicht lieber nicht).

  • Reply Spack Bencer 7. 9. 2010 at 20:01

    Da ja vorhin das Gutmenschentum diskutiert wurde möchte ich doch noch ein anderes Schlagwort in die Runde werfen: Vorurteile. Egal was man von Bolls bisherigem Oevre hält (ich fand Rampage auch gut und zu Dafur kann ich leider nichts sagen) kann man doch erstmal abwarten wie der Film wird. Wenn der selbe Trailer von Gus van Sant, Soderberg und Konsorten wäre, dann würde die Diskussion hier sicherlich komplett anders aussehen.

  • Reply qim 7. 9. 2010 at 20:17

    Ohne Uwe Boll in Schutz zu nehmen: Und wenn der Trailer jetzt von irgendeinem namhaften Regisseur wäre? Dann würde es wahrscheinlich heißen: „So realistisch hat noch niemand das Leiden in Auschwitz dargestellt!“

    So ist das bloß ein doofes Boll-Bashing. Sorry, Nils…

    Über „Little Germany“ in dem (für Boll-Verhältnisse) großartigen Postal hat sich niemand aufgeregt. Da war es ja ’ne deutliche Parodie.

  • Reply Renington Steele 7. 9. 2010 at 20:21

    @ Ggrobi: Nix gegen Deine Meinung, solche Dinge wie hier diskutiert man am besten dialektisch (das heisst, in dem man soweit wie möglich versucht, die gegenübergestellte Meinung nicht nur zu verstehen, sondern auch einzunehmen).

    Deshalb: Ja klar, natürlich darf Uwe Boll einen Film über Auschitz drehen. Da gibts kein Argument gegen.

    Aber: Ich darf das auch per se Scheiße finden. Was ich tue.

    Und ja: Es ist ein himmelgewaltiger Unterschied, wenn jemand wie Spielberg einen Film zum Thema dreht, oder ob das jemand wie Boll macht.

    Der eine ist ein übertalentierter Regisseur, der auch den Mut hat, sich mal zu verrennen, wobei aber mindestens okaye Filme bei rauskommen und maximal fantastische, genrebestimmende und zum Nachdenken zwingende. Der andere ist ein Provokateur, ohne, dass man dem etwas hinzufügen könnte.

    Nimm das und dann noch die Bedeutung von „Auschwitz“ als oben bereits dargelegte historische Singularitär.

    Darf der Boll das? Klar darf er das, niemand hier bezweifelt das. Aber die unangemessene Scheiße, die da hinten bei reiskommen wird, darf ich auch scheiße finden und ich darf das auch im Vorfeld sagen.

  • Reply Marc Shake 7. 9. 2010 at 20:27

    Also: Zuerst mal versteh ich natürlich Nilzenburgers Rant und würde diesem auch 100%ig zustimmen.

    Aber: Ich bin mir nicht sicher, ob man genau diese Brutalität nicht vielleicht doch zeigen sollte. Und war im Dokustil, meinetwegen auch übertrieben.

    Aber 2: Starship Troopers ist eigentlich auch eine Anklage der faschistoiden Militärgesellschaft. Diese Anklage ist an den meisten vorbei gegangen und ähnliches wird dem Bollfilm auch widerfahren.

    Ich warte erstmal ab. Wie ich schon häufiger erwähnt habe, ist Postal einer der besten Filme ever.

  • Reply qim 7. 9. 2010 at 20:50

    Kommentar gelöscht? Hab wohl mit meinem Vorredner in ein Wespennest gestochen. Peinlich…

  • Reply qim 7. 9. 2010 at 20:51

    Ups, doch nicht. ich nehm alles zurück ^^

  • Reply Anmerkungsmann 7. 9. 2010 at 21:24

    warum es boll sich mit diesem film für mich zur persona non grata macht?
    ganz einfach:
    es ist unmöglich die verzweiflung der opfer in ihren letzten minuten nachzustellen. es ist unmöglich die vernichtungsmaschine konkret abzubilden, die damals in polen errichtet wurde. warum haben wohl alle filmemacher bisher dieses ereignis (und damit meine ich nur den industriellen mord in den vernichtungslagern) einzig und allein metaphorisch aufgearbeitet? warum hat spielberg das wasser angehen in den duschen angehen lassen und nur einen schwenk von menschenstrom zu schornstein auf film gebannt? weil es nicht möglich ist diesen einzigartigen abscheulichen wahnsinn konkret fassbar zu machen, ohne stundenlange exposition der ereignisse die zur industriellen massenvernichtung geführt haben. ohne wannseekonferenz, ohne reichskristallnacht, ohne olympische spiele, ohne ermächtigungsgesetz, ohne hitlers wahlkampf 32/33, ohne mein kampf, ohne den jahrhundertealten judenhass.

    ich selbst bin nicht der meinung, dass wir langsam „genug“ holocaustfilme haben. ich bin aber sehr wohl der meinung, dass bolls art von aufarbeitung keinerlei künstlerischen noch geschichtlichen beitrag leisten kann, auch wenn ich den film noch nicht gesehen habe steht das für mich nach 45 sekunden fest. wenn der film also weder künstlerischen noch geschichtlichen mehrwert anbieten kann, dann ist alles, was er an mehrwert produziert, wirtschaftlicher natur. geld für boll, die produzenten und die vermarkter. das heißt uwe boll wird genauso wie die ig farben in den vierzigern am holocaust geld verdienen.

    der regisseur uwe boll scheint nur in der lage zu sein, filme zu drehen, die auf etwas aufbauen, einer vorausgesetzen antizipation des zuschauers auf den inhalt des films. seien es computerspielverfilmungen, der kannibale von rohtenburg, der völkermord in darfur, der 11. september in postal, jetzt schließlich, das „perfekte“ verbrechen gegen die menschlichkeit, der holocaust. um zu erkennen, dass boll vollkommen talentfrei ist, braucht man seine filme nicht einmal sehen, wenn man nur diese auflistung betrachtet.am holocaust

    glücklicherweise kann nach dem holocaust nichts mehr kommen, was er für geld ausschlachten kann. das ist die von rene erwähnte singularität: es ist das schrecklichste übel der welt. danach kommt nichts mehr. bolls karriere ist vorbei.

  • Reply Hans 7. 9. 2010 at 21:33

    Der Film passt doch super in unsere „Man wird das ja wohl noch sagen dürfen“-Zeit von Eva, Sarazin und Co. , wo „Gutmensch“ und „Intellektuell“ als Schimpfworte gelten.

  • Reply Bollwerk 7. 9. 2010 at 21:57

    Dr. Uwe Boll darf sehr wohl einen Film zu diesem Thema drehen. Die Frage ist nur warum er das tun sollte.
    Seine ersten Filme waren Computerspielverfilmungen (Schade das seine Vergewaltigung von Far Cry nicht strafrechtlich verfolgbar ist!) und dann hat er Beizeiten auch angefangen sich ‚historische‘ Themen zu schnappen und sie zu verwerten. Wobei er in meinen Augen nicht erfolgreicher war als bei den Computerspielen.
    Auschwitz macht nur Sinn wenn es um eine geschichtliche Aufarbeitung geht oder in eine stimmige Handlung eingebaut wird – und das, mit Verlaub ist von Dr. B nicht zu erwarten. Dazu fehlt ihm die handwerkliche und storytechnische Fähigkeit. Warum also das ganze? Um zu schockieren und zu provozieren. Um des provozierens willen. Mit Verlaub – da kann doch nichts wirklich sinnvolles dabei herauskommen. Auschwitz also nur das Setting für seine Art Selbstdarstellung in seiner Vita.
    Das Endresultat wird sicher sehr aufschlussreich, aber den meisten Einblick werden dann (wie immer) die DVD-Kommentare liefern.
    Warten wir es ab – aber die Erwartungen sollten schon mal ganz ganz niedrig gehalten werden, es ist immerhin ein Bollfilm. Damit die Enttäuschung/Überraschung über die Enttäuschung nicht ganz so groß wird.

  • Reply justus_jonas 7. 9. 2010 at 22:09

    Boll erledigt sich doch ohnehin von selbst. Ich wundere mich erstmal über diesen „Auschwitz“-Teaser, da man nirgends eine Bestätigung zu dem Projekt findet. Und Boll haut ja gerne mal auf die Kacke. Besonders im Vorfeld eines solchen Films. Als nächstes wird uns der Mann mit seinem Max-Schmeling-Biopic über den Weg laufen (Hauptrolle Henry Maske). Der Film soll – wie eigentlich alles von Boll – eine absolute Blamage für alle Beteiligten sein. Und – ganz ernsthaft – Bolls „Ruhm“ hat sich doch ohnehin schon erledigt. Seit 2007 hat sich kein ernsthafter Schauspieler mehr vor seine Kamera getraut. Statham, Kingsley, Liotta sind doch schon lange Zane, Furlong und Luke Perry gewichen. Also. Einfach weiterhin ignorieren, dann geht er von ganz alleine weg.

  • Reply Verbieten 7. 9. 2010 at 22:26

    Verbieten! Zensieren! Boykottieren! Sofort!

    Wo kommen wir da hin, wenn jetzt plötzlich jeder alles als „Kunst“ veröffentlichen kann, auch wenn es viele Leute nicht sehen wollen! Nein, das darf nicht sein. Ignorieren wäre zu einfach. Sperrt ihn ein, verbietet ihm das Filmedrehen.

  • Reply blubb-o-matic 7. 9. 2010 at 22:41

    @10: ne, du magst filme nicht, du hasst dich einfach nur selbst ;) uwe boll ist ein stück, ein großes stück[jeder möge sich den rest selbst zu denken].

  • Reply Jumn 7. 9. 2010 at 23:46

    @19, 27 und 47: /sign

  • Reply Anderer 7. 9. 2010 at 23:52

    Aus Nilz Rant spricht der Neid als „ernsthafter“ Regisseur seine Projekte nicht finanziert zu bekommen („… Auftragsarbeiten…“). Man muss Boll einfach lassen, dass er als einer der wenigen Deutschen das Filmemachen als das begreift, was es in weiten Teilen der Welt ist: Business.

    Schön, wenn ihr eure idealistische Meinung vertretet. Interessiert nur kaum jemanden.

    Der Trailer ist imho nicht schlecht. Und den Film – falls es einen gibt – kann eh noch niemand bewerten. Was soll also das lächerliche Geschrei?

  • Reply Nilz N Burger 7. 9. 2010 at 23:55

    hihihi…hahahahahaha…hohohoho…hohoho…der war gut, „anderer“. und aus deinem kommentar spricht nur der neid, hier nicht als „ernsthafter“ autor schreiben zu dürfen, oder wie?

    im ernst: are you serious? was soll der lächerliche kommentar?

  • Reply armond white 8. 9. 2010 at 0:06

    genauso dumm wie der unfassbar komische und selbst-reflexive sketch-teaser von der neusten boll gurke ist das typische gefasel was hier wieder einsetzt. jaja die gutmenschen, der goebbels hat das wort ja damals auch für gut befunden. und nein der trailer hätte nicht von jemand anders sein können, würd im umkehrschluss bedeuten, dass spielberg einen trailer machen würde, wo er vor der gaskammer steht und der witz am ende wäre „huhu der steht vor der gaskammer und selber weisste…“. jo da würde der feuilleton aufspringen und applaudieren. und kalr natürlich, in dem man gewalt möglichst 1:1 ästhetisiert darstellt, ist das dann immanent eine kritik der selben. hilfe.

  • Reply sgffsdfs 8. 9. 2010 at 0:06

    Rampage war geil, ich freu mich schon auf Auschwitz.

  • Reply blubb-o-matic 8. 9. 2010 at 0:10

    Was hat der Typ, was man unterschreiben könnte?

    Er ist absolut talentlos, unbedingten Humor spreche ich Postal ab.
    Der Film war banal und lächerlich, einfach nur genährt von Stereotypen.
    Vielen Deutschen mag das gefallen, sind sie ja auch mittlerweile so einfach gestrickt.
    Ich mag mich mit so einem Scheiß nicht identifiziert sehen.
    Jeder seiner finanziell desaströs gestraften Schandtaten spiegelt doch nur seine Unfähigkeit wieder.
    Und ihr bestätigt ihn weil er auf die Art sein Geld verdient und es euch sinngemäßg formuliert wegnimmt?
    So wem zollt ihr Respekt bei, jemandem, der aus Unterhaltung kompromislosen scheiss-kommerz macht?
    Dann seid ihr noch banalere Irrlichter ;)

    gez. X

  • Reply blubb-o-matic 8. 9. 2010 at 0:14

    ach so: latenter rassismus ist in deutschland weit verbreitet, vielleicht greift ihr deshalb stereotypen so humorvoll auf. gratulation!
    germany – it’s the nazi bunch all over again, season II.

  • Reply Ben 8. 9. 2010 at 0:32

    @Renington/Rene: Ich hab ja immer so meine Probleme mit der Vorstellung des Holocaust als singulär. Ich will jetzt hier keinen neuen Historikerstreit vom Zaun brechen, aber ich bekomme immer Magenschmerzen, wenn ich was von der Singularität des Holocaust lese. Die Gründe dafür sind vielfältig, damit beginnend, dass es eine nicht mögliche Wiederholbarkeit impliziert, ein „die Welt kann nicht noch einmal so schlimm werden“. Das halte ich für ebenso falsch wie die damit verbundene negative Glorifizierung der Nazis als das absolut Böse. Du schreibst davon, dass der Holocaust „wortwörtlich satanisch“ war. Damit stilisierst Du die Täter zu Helden des Bösen. Das waren machtgeile Bürokraten, die sich durch die Umsetzung der irren Pläne eines kleinen Zirkels bessere Chancen im System versprachen. Das wirklich erschreckende am Holocaust ist doch genau diese Banalität.

  • Reply tonci 8. 9. 2010 at 0:42

    Boll soll also keinen Film über Auschwitz drehen weil er es nicht auf respekt- und geschmackvolle Weise machen kann. Darf es nur in ästhetisch gefälligen Bildern wie in Spielbergs hochprofitablem und vielfach ausgezeichnetem Streifen dargestellt werden? Schindlers Liste ist aber ein Wohlfühlfilm. Dem Zuschauer bleibt am Ende die Hoffnung, ohne dass er zuvor mit dem wahren Schrecken visuell konfrontiert und aufgeschreckt wurde. Über das Elend wird im entscheidentem Moment der Mantel des Schweigens gehüllt, ähnlich wie bei einer Sexszene innerhalb eines typischen Hollywoodfilms, wenn man dem Publikum das realistische Grunzen und Gekeuche ersparen will. Wer will kann ja die eigene verklärte Vorstellung vor dem geistigen Auge ablaufen lassen, oder die Szene einfach abhaken und vergessen. Man muss auch an die Kinder denken.
    Wie der mit Abstand erfolgreichste Regisseur aller Zeiten das Thema umsetzt ist also bekannt. Mit Holocaust und Auschwitz verbinde ich aber nicht direkt Hoffnung, sondern verstörende Entmenschlichung, bei Tätern wie Opfern. Daher bin ich umso gespannter wie das bei einem viel geschmähten Indie-Filmer aussieht, der keinen Konventionen unterworfen ist und nicht um seinen Ruf fürchten muss. Nilz stellt es ja gleich am Anfang schon sachlich fest: „Uwe Boll ist ein schäbiger Trottel und macht einen Torture-Shocker über Auschwitz.“
    Nur verstehe ich die Begriffswahl nicht. Ist ein Torture-Shocker nicht eher sowas wie die Saw Filme, in denen qualvolle Tode vom Publikum mit belustigtem Gejohle, oder bei Mel Gibsons Jesus-Shocker mit frommer Verzückung quittiert werden? Die Intention sehe ich bei Boll eigentlich nicht.

  • Reply the third 8. 9. 2010 at 0:55

    Ich finde Uwe Boll hat EIER,und soll die Filme machen wie er sie machen WILL! FERTIG.
    Wenigstens einer der nicht MEdienblind geworden ist, im Gegensatz zu manch anderen.
    UWE ich mag dich!!!1

  • Reply blubb-o-matic 8. 9. 2010 at 0:58

    @68: FAIL. hier hat ihm das keiner verboten. FAIL. er ist einfach nur schlecht und geschmacklos. FAIL. hoffentlich explodiert deine tastatur nun. FAIL.

  • Reply tonci 8. 9. 2010 at 1:04

    @69, lustig. Aber Du hast „soll…nicht“ mit „darf…nicht“ verwechselt.
    Man spricht auch von den Zehn Geboten, nicht den zehn Verboten.

  • Reply blubb-o-matic 8. 9. 2010 at 1:25

    @70: Ja, 70., du auch, du bist ein Antisemit.
    hoffentlich platziert der mossad sprengsätze unter deiner 120€ ikea matratze.

    lG X

  • Reply Renington Steele 8. 9. 2010 at 1:26

    @ Ben: >Das wirklich erschreckende am Holocaust ist doch genau diese Banalität.

    Nein. Das Erschreckende am Holocaust ist die maschinelle Vernichtung von Menschen.

    Ich verachte jeden, der Völkermord in irgendeiner Weise verteidigt, denn es gibt keine Gründe für Mord. Die Art und Weise, wie wir, als Deutsche, als Kinder dieses Landes, dieses Vergehen an der Evolution, dieses Verbrechen an der Evolution, auf eine neue Stufe gestellt habne, das verdient einen eigenenen Namen und den hat er auch: Holocaust.

    Wir sind die Kinder des Holocaust. Unsere Großeltern haben Menschen umgebracht, weil sie mit nem verfickten Stern geboren wurden.

    This is our fault. And it will last on us for thousand years, and for a reason.

    This is why i say: Uwe Boll hat jedes Recht, diesen Film zu drehen. This is why i have every right, to say: This person should not. Because he should not.

    Period.

  • Reply Nilz N Burger 8. 9. 2010 at 1:40

    okay leute, das scheissegelaber hier in den comments reicht mir jetzt. jeder hat jetzt seinen standpunkt dargelegt. die einen finden es okay und normal, das boll geld mit auschwitz macht, die anderen finden das nicht okay. die einen meinen kampfvokabular wie „gutmenschen“ benutzen zu müssen, die anderen nicht. die einen meinen boll hätte „gute“ „filme“ gemacht, die anderen nicht. ich bin tatsächlich relativ erschüttert, was hier zum teil in diesen kommentaren abging und -geht. was sich für krude weltsichten offenbaren, bei einem thema, bei dem es tatsächlich keine zwei meinungen geben kann und darf – nämlich auschwitz. und das ist kein dummes gelaber oder political correctness oder irgendeine scheisse, leute: das war ein lager, verdammte kacke nochmal, in der verfickte nazi-wichser leute systematisch getötet haben. familien komplett ausgelöscht. und dann verbuddelt. und uwe boll möchte mit dieser geschichte, von genau diesem konkreten lager geld verdienen. und inszeniert sich nicht nur selber als ss-mann, für den das so normal ist, das er beim massenmord vor der tür sitzt und schläft, sondern nimmt das auch noch als fast einzige szene für den trailer/teaser zum film. sorry, nochmal: dazu kann es keine zwei meinungen geben. der mann inszeniert sich da, mit einem bewussten tabubruch der in erster linie „krass“ sein soll für die leute, die früher auch „gesichter des todes“ geguckt haben. wer da anderer meinung ist, der kann sich gerne auf den naziseiten seiner wahl mit gleichgesinnten vergnügen.

    ich begreife nicht wie abgestumpft man gegnüber gewalt sein muss und kann, um das als „lustig“ oder „provokant“ zu sehen. ja, das ist nur ein trailer, nein ich kenne den ganzen film nicht. aber der trailer reicht, verdammt nochmal. es geht hier nicht um trash oder exploitation, nicht um indiana jones comic-nazis oder spielbergs kitsch-film. es geht um einen typen, der noch nichts wirklich ernstzunehmendes geschaffen hat, aber sich jetzt dem wirklich schrecklichsten WAHREN thema annehmen will, das man sich vorstellen kann. der überlebenenden des lagers ins gesicht spuckt und sagt: fickt euch, ich will nur geld!

    nochmal: das ist falsch!

  • Reply Ben 8. 9. 2010 at 1:48

    @Rene: Kein Widerspruch, nur eine kleine, aber imho wichtige Korrektur: Die maschinelle Vernichtung von Menschen ist vor-industriell, sogar antik. Das können sich die Nazis nicht auf ihre Fahnen schreiben. Sie haben aber durch ihr bürokratisches System und die ständige „Verbesserung“ der Vernichtungsabläufe den Massenmord industrialisiert.

  • Reply Anmerkungsmann 8. 9. 2010 at 1:51

    Rampage war geil, ich freu mich schon auf Auschwitz.
    Kommentar von sgffsdfs am 08.09.2010 um 00:06 Uhr

    DAS ist doch wohl der Facepalm Kommentar des Jahrtausends. Ich freu mich schon auf Auschwitz… was soll man dazu sagen?

  • Reply hash 8. 9. 2010 at 1:56

    Die Frage ist doch folgende: Wieso regen sich nun alle über einen Film auf, den sie bisher nicht gesehen haben?

    Ich möchte an dieser Stelle mal an den Film „Die Grauzone“ erinnern. Meiner Meinung nach wurde doch auch sehr viel über visuelle Gewalszenen gemeistert und der Film traf nicht wirklich den Kern des Holocaust, nämlich die Abartigkeit der maschinellen Venrichtung.

    Ich glaube, dass einige den Faktor Boll überbewerten. Vielleicht wird es sein erster brauchbarer Film, vielleicht wird er aber auch so schlecht, dass es ihn den Kopf kostet. Wir können nur abwarten…

    Und was einzelne Szenen angeht: Die Mini-Serie Holocaust mit James Woods und Meryl Streep hatte auch derbe Szenen im Portfolio. Wer hat geschrien? Richtig…Niemend!

    Und man darf eine Sache nicht verwechseln: Nur weil ich Uwe Boll nun wegen dem Trailer nicht gleich tot sehen möchte, bin ich noch lange kein Nazi!

  • Reply Renington Steele 8. 9. 2010 at 2:04

    @ Ben (77) Echt? ich hab die alten Griechen eigentlich ganz gut studiert, aber schick mir mal nen Link…

  • Reply Renington Steele 8. 9. 2010 at 2:05

    @ Nilz: Dont feed the trolls. ;)

  • Reply Ben 8. 9. 2010 at 2:57

    @Rene: Vgl.: Versnel, Henk: An Essay on Anatomical Courses.

  • Reply Ben 8. 9. 2010 at 3:03

    and once again @Rene: Darüber hinaus empfehle ich Dir dann noch das Interview von hagalil mit Gideon Greif: http://www.schoah.org/auschwitz/sonderkommando.htm

  • Reply picknicker 8. 9. 2010 at 3:33

    oh mein gott, ihr habt doch alle nen knall, es ist nur ein bekackter film egal über was oder wen. die wirkung die er auslöst liegt bei euren emotionen. heult oder schreit aber das hier geht zu weit.

  • Reply armond white 8. 9. 2010 at 4:17

    @ rené: „erde und blut von kiernan“
    http://www.amazon.de/Erde-Blut-V%C3%B6lkermord-Vernichtung-Antike/dp/3421058768/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1283912086&sr=8-1

    oder das.

  • Reply bongokarl 8. 9. 2010 at 5:23

    Stimme Nilzenburger und dem Anmerkungsmann zu. Mir war bis eben nicht klar, wie schamlos ein Mensch sein kann. Und ja, die „Unverständnis“ hier in den Kommentaren („Man wird jawohl mal nach 65 Jahren..!“) ist erschreckend und widerlich.

    Nochmal für die Dummen: Es gibt keine direkten Aufzeichnungen vom Tod in der Gaskammer. Was darin passiert ist IST unvorstellbar. Wer sich eine Vorstellung vom Ausmaß und Charakter des Holocausts machen will, kann sich „Shoah“ von Claude Lanzmann ansehen oder Interviews mit Zeitzeugen lesen, hören, sehen oder diese selbst befragen.

    Szenen, wie sie im Trailer angedeutet werden helfen niemandem beim Verständnis. Sie befriedigen lediglich einen kranken Voyeurismus, den Boll bedient, weil er es selbst geil findet und an denen, die seine Neigungen teilen, Geld verdienen will. Und ja: Es wäre nett, wenn ihm dafür irgendwer mal auf’s Maul hauen würde.

  • Reply TopF 8. 9. 2010 at 7:03

    wenn jemand wie uwe boll… der nur szene an szene reiht, ohne seele, ohne verstand..
    ohne herz… so etwas verfilmt…
    und es tatsächlich leute hier gibt die das geil finden…
    ich bin schockiert.

    einfach nur schockiert.
    merkt ihr überhaupt was ihr da bejubelt?!
    einen film der herzlos draufhält,der sich an abartigkeiten aufgeilt… und das auch noch in AUSCHWITZ??

    das ist verachtenswert… hunderttausende sind gestorben, auf diese art.. .spielberg wusste genau weshalb sein film schwarz weiß war…

    und…boll im nazidress zeigt seine abartige art und weise, wie er die geschichte mit den füßen tritt.

    sein film wird hierzulande beschlagnahmt, und wenn das nicht geschieht ,soviel steht schonmal fest,werde ich mir dieses abartige machwerk nicht ansehen.

    alle die meinen der kerl hat eier in der hose sollte nochmal gründlich nachdenken, er will nur euere kohle und schreckt vor nichts zurück.. nicht einmal vor einem schrecklichen thema,was einfach nicht verfilmbar sein darf..nicht in dem ausmaß.

    wenn morgen peter jackson,robert rodruigez oder christopher nolan ähnliches ansagen würden, würde ich auch auf die barikaden gehn!
    ausschwitz darf nie stoff der filmindustrie werden…

  • Reply Fred 8. 9. 2010 at 9:23

    Eigentlich war ich ja der Meinung, dass das Thema Faschismus, 2.WK, Nazis, etc. im Geschichtsunterricht in der Schule einen zu großen Teil der Zeit einnimmt, weil man es dann irgendwann doch mal verstanden hat, wie unvorstellbar schrecklich das alles gewesen sein muss.
    Wenn man aber manche Kommentare hier liest, scheint es mir, als wäre dem nicht der Fall, oder es gibt Menschen, die so Empathie-verkrüppelt sind, dass aller Geschichtsunterricht nicht mehr hilft.

    Wer meint, sich bei Boll den Nervenkitzel holen zu müssen, dem empfehle ich (wenns denn näher liegt als Auschwitz) stattdessen zum Beispiel einen Kurztrip nach München, wo man die Gedenkstätte des Konzentrationslager Dachau besichtigen kann. Wobei das den entsprechenden Individuen hier wahrscheinlich nicht spektakulär genug ist, weil es „ja nur“ ein Arbeitslager und „kein echtes“ Vernichtungslager war und dort nur gut 40.000 Menschen im Vergleich zu über 1.000.000 Menschen in Auschwitz ermordet wurden.

    Wenn ich jetzt ein „Gutmensch“ bin, weil ich da keinen Entertainment-Faktor entdecken kann und finde, dass es bessere Wege gibt, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn man den wirklich will, dann lasse ich mich gerne als „Gutmensch“ bezeichnen..

  • Reply Rainer Rumöhren 8. 9. 2010 at 9:49

    Nilz weisst du vielleicht ob „Auschwitz“ in 3d gedreht wird, oder später vielleicht konvertiert wird? Dann würde ich ihn mir vielleicht ansehen.

    Erwarte von dem Film nicht viel, aber mit Chips, Bier und paar Kumpels wird das schon passen.

  • Reply Photo 8. 9. 2010 at 10:54

    BolldudämlichesSchwein,duSau.Ist mir egal, was hier dazu geballert wird, ob es passt solche und solche Filme zu drehen, wie schlecht Boll als Regisseur ist oder nicht, es gibt einfach verfickte scheiß Sachen…: der Regisseur als erste Szene zur Anwerbung des eigenen Filmes in Nazimontur, dazu als weiterer Punkt Greueltaten, perverse Verbrechen. Ich bin nicht schockiert, ich bin verfickt nochmal beleidigt und fühle diese Person als Demütigung des Geschehenen. Hier hast du deinen Skandal, Boll, du miese Ratte!

  • Reply ggrobi 8. 9. 2010 at 11:29

    Die wenigsten finden Ausschwitz geil oder das Leid der anderen ansehen zu müssen, jedenfalls hier in den Kommentaren. Ein Teil der Leser und auch ich will sich halt einfach nicht vorschreiben lassen was er sehen darf und wer etwas drehen darf.

    Und das schon gar nicht von einem Ex-Viva-Moderator mit lustigen Mützen, der auf adam-Sandler Filme steht und hauptsächlich Kinderfilme bewertet – Sarkasmus!
    Das wäre wohl die richtige Antwort nach deiner Logik, denn wenn Boll keinen Film über Ausschwitz machen darf, sondern nur Spielberg und vergleichbare Regisseure, dann sollte ein Kommentar dazu auch nur von einem Geschichts-Prof oder der Süddeutschen abgegeben werden dürfen und nicht von dir ;-)

    Ich würde dich ja verstehen, wenn der Trailer verhöhnend oder lächerlich wäre, aber er ist provokant und direkt. Boll ist wahrscheinlich ein Scheiss-Regisseur, der nur Gurken abliefert, aber auch er entwickelt sich und wer sagt, dass er immer nur dieselben Genres drehen darf. Ich finde es eher mutig, dass er sich an was rantraut, was nicht so einfach ist, anstatt immer nur z.B. nur Komödien oder nur Actionfilme etc. zu drehen. Das sieht eher nach Dokustil aus und auch wenn der Film dann letztendlich scheisse wird, anhand des Trailers sehe ich keine Herabwürdigung des themas oder dergleichen. Die Leiden der Opfer werden nicht verharmlost oder dergleichen und das Grauen wird deutlich gezeigt und schreckt umso mehr ab als wenn man das vielleicht in einem Buch liest. Und besonders als Deutscher ist er sich sicher seiner Verantwortung bewusst.

    Danke Renington für deine Antwort. Ich will ja auch keinem vorschreiben was er zu denken hat und den Film wie zu finden hat. Aber müsst ja den anderen dann nicht sofort Ignoranz oder Blutgeilheit vorwerfen oder als troll bezeichnen. Und was gar nicht geht sind dann Worte wie: „…oder irgendeine scheisse, leute: das war ein lager, verdammte kacke nochmal, in der verfickte nazi-wichser leute systematisch getötet haben.“ Wenn ein User sowas schreibt würdet ihr den Kommentar auch sperren. Man kann ja auch sachlich drüber reden, wobei ja jeder weiss,jedenfalls jeder unseres Alters, was damals geschehen ist.
    Und ich muss nochmal fragen, was würdet ihr sagen, wenn der regisseur Spielberg wäre und Gary Oldmann den ss-Mann spielen würde? Auch wenn ihr den Trailer dann ebenfalls schlecht und unsensibel finden würdet – ich glaub nicht dass dann solche Beleidugungen kommen würden oder?
    Bye

  • Reply pebbles 8. 9. 2010 at 11:32

    meint ihr im ernst, dass boll durch diesen artikel eins in die fresse gekriegt hat? Dass ich der 87. bin der zu diesem thema etwas schreibt beweist doch dass dies eine super promo für boll ist.

  • Reply guts cake earshot 8. 9. 2010 at 13:11

    @ 84 & 85 & 76 Bangokarl & Topf & Nilzenburger:

    Absolut korrekt auf den Punkt gebracht! manchen ist der Verstand eben leider auch nichtmehr einzuprügeln!
    Mehr schreibe ich auch nichtmehr dazu, weil der dilletantische Pfosten von Boll keinerlei weitere Aufmerksamkeit & erst recht keine Zeit verdient hat!

    Das einzige was den meisten stumpfen Comments hier noch die Krone aufgesetzt hätte, wären posts von Revisionisten. Aber ich will den Teufel nicht an die Wand malen!

  • Reply Buwe Lol 8. 9. 2010 at 14:22

    na bessere Werbung für den Film kann man ja fast nicht mehr machen.

  • Reply ph0 8. 9. 2010 at 14:30

    Mhh, ich will mal ggrobi (87.) weitgehend sekundieren. Habe mir den Trailer angesehen und konnte nicht erkennen dass ich mich an den Bildern aufgeilen soll.. ob ich den Film gucken werde, da bin ich mir nicht sicher. Aber wenn, sicher nicht um mich an den drastischen Effekten zu erfreuen, wie man/ich das beim anschauen von Saw oder Zombiefilmen tue.

    Dass er den Film in Verbindung mit Bloodrayne dreht, könnte doch durchaus bedeuten, dass er auf diese Weise ein Projekt was ihm am Herzen liegt mitfinanzieren kann. Muss es nicht.. aber ich finde die Unterstellung dass er mit dem Thema ausschließlich provozieren und Geld verdienen will genau so unmöglich wie das was Boll hier so unterstellt wird. ;)

    Ebenso unpassend finde ich, wie hier teilweise über die „fehlende Empathiefähigkeit“ und „mangelnde Sensibilität“ mancher Poster geurteilt wird, aus welchen Gründen auch immer.

    Ich finde es auch etwas Zweifelhaft dass Boll selbst sich da so inszeniert, allerdings für mich auch kein Ding der Unmöglichkeit.. die Motive dafür interessieren mich aber schon und die kann man in dem Teaser nicht erkennen (oder eben nur Unterstellen..).

  • Reply Seagal 8. 9. 2010 at 14:31

    Man könnte ja zur Abwechslung mal darüber reden ob so ein Film, der einfach nur die industrielle Massentötung ins all seiner Abartigkeit kommentarlos zeigt, nicht vielleicht mal nötig ist? „Sowas wird man ja wohl noch zeigen dürfen“, schließlich war es so.

    Stattdessen darf man sich hier vom Sänger vom von „Fritten und Bier“ aufklären lassen, dass Boll aufgrund seiner Trashfilme keine ernsten Soffe anfassen darf. Naja.

  • Reply blubb-o-matic 8. 9. 2010 at 14:40

    @89: er hat 300 gurken gedreht und mag jetzt seriös werden?
    und er muss schon eine unglaublich unsensible und/oder hohle frucht sein, sich selbst als ss-mann zu installieren.
    außerdem wird man gerne über einen kamm geschert und ich mag mich mit diesem arschloch nicht verglichen sehen. und wenn du, 89., nicht raffst dass das einfach die totgeburt eines kommerz-arschlochs ist, dann bist du nicht besser als die anderen.

    einen trailer kann man schön machen, seine filme nicht.
    ich verbiete ihm das filmemachen nicht, es bleibt mir scheissegal. ich finde nur befremdlich, dass so viele ihn hier verteidigen.
    LÄCHERLICH :)

    LLLLG X

  • Reply tonci 8. 9. 2010 at 14:58

    Dass man ihn nach einem TEASER nicht gleich mit Schaum vor dem Mund steinigt heisst ja nicht dass man ihn verteidigt. Wenn nötig kann man sich allenfalls eine Meinung bilden nachdem man den Film gesehen hat.

    @blubb: JEHOVA, JEHOVA, JEHOVA!

  • Reply Twinni 8. 9. 2010 at 15:00

    Weiter oben wurde gefragt wieso Spielberg den in seiner Holocaust-Verfilmung nicht das wahre Grauen gezeigt hat… kann ich euch sagen: Weil er nicht durfte. Schlicht und ergreifend. Den Boll interessiert es nicht was die „Quasi-Intelektuelle Elite“ über ihn oder seine Filme denkt. Wenn er meint das es an der Zeit ist den wahren, unvorstellbaren Schrecken des Holocausts in ebenso schrecklichen Bilder zu zeigen kann das einigen Deutschen nur gut tun. Gerade die junge Generation hat schon viel vergessen – und wenn ihn ein solcher Film das Grauen in den Kopf hämmert passt das. Die derzeitigen Generationen sind schon so abgestumpft das nichtmal mehr die alten schwarz-weiss-Fotos von Leichenbergen irgendeine Wirkung zeigen.

    Ich finde den Trailer fast schon brilliant… wie der Nazi der Minuten vorher den Opfern noch erzählt hat das alles gut wird sich mit einem leicht schelmlischen Gesichtausdruck an die Wand lehnt und ein wenig vor sich hindöst… genauso abgestumpft wie wir heute wenn es um das Thema geht… … fällt irgendjemandem sonst noch der Bezug auf?

    Ob der Boll das so gewollt hat oder ob ich mir das jetzt nur einbilde ist mir egal. Wenn der Boll sich endlich mal am Riemen reisst und wirklich einen ernsten Film dreht ist der Holocaust das perfekte Thema für jemanden wie Boll… der muss sich nicht wie ein Spielberg um seinen Ruf Sorgen machen. Dieser Film würde dann schonungslos zeigen was damals passiert ist. Aber wenn der Boll aus diesem Thema einen weiteren billigen „Shooter-Film“ und nur um des Schock-Effektes willen macht kann er seine Karriere wohl endgültig begraben… obwohl ich irgendwie glaube das auch das ihn nicht wirklich interessiert.

    Zu dem ursprünglichen Blog-Eintrag kann ich auch nur sagen: Perfektere Publicity „im Kleinen“ hätte man Boll keinesfalls geben können. Ich jedenfalls bin grade dabei mir Postal und Rampage zu bestellen um zu sehen was er als letztes so verbrochen hat. Und von dem Boll-Projekt Auschwitz habe ich vorher nie gehört – werde das aber weiter mit Interesse verfolgen was daraus wird…

  • Reply Tino 8. 9. 2010 at 15:54

    Und da kommen Sie wieder alle aus Ihren Löchern, die Möchtegernweltverbesserer, die irgendwann mal 5 Euro für WWF gespendet haben und seitdem glauben, dass eine Aura des Guten sie begleitet.

    Als ich den „Gutmenschen“ hier in die Diskussion eingeführt hatte, habe ich genau das gemeint, was No 37 auch treffend erkannt bzw. definiert hat. Für mich ist das hier nicht mehr als populistischer Opportunismus.

    Ich persönlich bin weit weg von irgendwelchem braunen Gedankengut, aber ich finde es ekelerregend, wenn jemand wie Nilz sich hier eine Plattform nimmt, um bei diesem heiklen Thema seine eigene Egozentrik zu nähren.
    Filme wie Saw, Texas Chainsaw Massacre u.s.w. sind Kunst, weil Sie fiktionale Tötungen bis zum letzten Blutstropfen und Knochensplitter ausreizen? Aber eine historische Verfilmung von Tatsachen ist pervers?
    Erkenn nur ich hier die Doppelmoral?
    Hier in diesem Forum hat einer geschrieben, dass man dieses Thema ästhetisch verfilmen sollte. Bitte was? Wie verfilmt man so ein unmenschliches Verbrechen ästhetisch? Sollen da ein paar Bollywoodschauspieler in der Gaskammer Ihren Tod tanzen?

    Ich mag einfach keine Menschen, die Wasser predigen und Wein trinken. Der moralische Zeigefinger ärgert mich maßlos. Ja und ich sage es, wahrscheinlich werde ich da wieder von irgendwelchen „Moralisten“ gescholten…
    Mich kotzt es einfach an, mich permanent als Deutscher für die Vergangenheit zu entschuldigen. Keiner der heutigen Generation war daran beteiligt und niemand von der Generation davor und selbst damals gab es viele, die dagegen aufbegehrten. Man darf es nicht vergessen und sollte daran arbeiten, dass so etwas nicht wieder passiert.
    Aber um Himmels Willen…man muß es nicht permanent thematisieren, die Schwemme an Naziverfilmungen nimmt doch gar kein Ende mehr und jeder, der nicht die aktuelle Migrationspolitik unterstützt, wird sofort in die braune Ecke geschoben, gar als Nazi bezeichnet. Damals wurde schwarz/weiß gedacht, Ihr seid aber nicht besser.

    Ich glaube sogar, dass ein Film, der diese Verbrechen schonungslos, ungeschönt und real darstellt, wesentlich mehr Menschen zum Nachdenken anregt, als jede Moralistenpredigt.

    Die Frage ist nur, ob Uwe Boll dafür der Richtige ist, da mich seine Werke in der Vergangenheit nicht überzeugt haben. Allein Rampage konnte die Trostlosigkeit des männlichen Hauptdarstellers gut darstellen.

  • Reply Der Merlin 8. 9. 2010 at 16:05

    Hmmm…. Ich würd hier gern was schreiben, was noch nicht geschrieben würde, weiss aber nicht ob das bei den ca. 100 Kommentaren, welche hier verfasst wurden noch möglich ist. Ich hab mir jetzt auch nicht gemerkt wer was schrieb und welche meinung hat. Dafür reicht mein kurzzeitgedächtniss nicht. Ich habe bisher nur Postal von Uwe Boll gesehen und muss zugeben, dass ich den sehr lustig fand, weil er nicht auf der Stereotypen-Ebene Witze macht sondern über die Stereotypen-Ebene Witze macht (so hab ich das zumindest verstanden). Wie viele hier habe ich Unmut über die meisten von Uwe Bolls Game-Verfilmungen wahrgenommen, kann mir aber darüber kein wirkliches Bild machen.

    Jetzt zum eigentlichen Punkt: Ehrlich gesagt hat die pädagogisch unwertvolle Ausschlachtung des Themas im Geschichtsunterricht meiner 13 Jährigen Schullaufbahn bei mir keine Gefühlsregung hervorrgerufen. Ich habe in dieser Version der „Aufarbeitung“ verstanden, dass die Taten schlimm waren, konnte jedoch keinen Bezug dazu entwickeln. Doch auch Spielbergs Moralmeisterwerk hat in mir keinen Stein ins Rollen gebracht. Die grausammkeit realisiert habe ich das erstemal, als ich in Buchenwald Haken sah an denen einst Menschen aufgehangen wurden. Menschen an Haken!!! Wie Schweine in einer Fleischerei (obwohl das ja eigentlich genauso schlimm ist). Die Beendigung von Leben auf eine Art und Weise die meinem Verständniss von Menschen untereinander auf keinem Fall entspricht.

    Vielleicht versucht Uwe Boll, obwohl ich mir auf Grund der Tatsache, dass ich den Film auch noch nicht gesehen habe, genau das dar zu stellen. Und wenn dem so wäre und es funktionierte wäre es ein Wertvoller Film. Wenn dem nicht so ist, ist das vielleicht geschmacklos, aber darüber kann man ja im Anschluss Subjektiv urteilen.

    Das eigentliche Problem, und Sorry, dass ichs sage, da ich das Wort selber hasse, ist die Bildungspolitik und die Faulheit der Lehrer. Und vielleicht auch die Reportagen auf Phönix, die mir stets nur erzählen das Hitler Eva Brauns Hund im Gegensatz zu seiner Blondie nicht mochte.

    Ich weiss nicht ob mein Punkt rüber kommt, aber an die Folgekommentatoren falls es welche gibt: Vielen Dank fürs bis hierhin durchkämpfen.

  • Reply Lolrus 8. 9. 2010 at 17:01

    @der Merlin: Genau so siehts nämlich aus.

    Wenn man den Leuten wirklich klar machen will, was damals passiert ist, muss man sie emotional packen. Im Geschichtsunterricht wird die Massenvernichtung doch unter ferner liefen behandelt!
    Ausflüge in Konzentrationslager – ja, gibt es.
    Da werden die Kiddis dann einmal rumgeführt und dürfen sich das trockene Gelaber des geschulten Personals anhören. Ein emotionales Verständnis für Das, was damals passiert ist, entsteht dabei nicht.

    Als Lehramtler stößt es mir sauer auf, dass einem in Didaktikseminaren beigebracht wird, die Schüler bloß nicht zu überfordern. Um Schindlers Liste im Unterricht zu gucken bedarf es schon eine Erlaubnis der Eltern und die meisten sagen „Nein, sowas darf mein Kind nicht sehen“. Und nicht wenige angehende Lerhrer sind derselben Meinung.

    Und was ist das Ergebnis?
    Siehe Sarrazin Debatte. Da darf jemand auf allen Kanälen und unterstützt vom Springer Verlag mehr oder minder Rassentheorie betreiben und nicht wenige wundern sich, dass sowas für Empörung sorgt und schreien „Sowas wird man ja wohl noch sagen dürfen“ über sowas wird man ja wohl noch „diskutieren“ dürfen.

    In Deutschland herrscht es durchgehend immer noch an einem Nichtverständnis was für eine unglaubliche Scheisse damals abgegangen ist, nur so lässt sich zumindest erklären, dass ein Großtel der Bürger hier völlig naiv ihrer Xenophobie frönen.

    Wenn es, um wenigstens ein paar dieser Leute zu bekehren, einen Film braucht, in dem Kinder vergast und verbrannt werden – bitte.

  • Reply ph0 8. 9. 2010 at 17:22

    @blubb-o-matic schön zu sehen dass man mit dir diskutieren kann ohne persönlich zu werden. ;)

    Verteidigen != Mir andere Gedanken machen als z.B. du

    Und zum ernsthaften Verteidigen müsste ich den Film sehen.. zumal ich sagte dass Bolls Auftritt im Trailer selbst zweifelhaft ist.

    Und.. jaja, Rampage.. das war ja nur EIN Film, und das Beispiel ist ausgenudelt – aber ich fand den alles andere als unseriös.

  • Reply Arctic 8. 9. 2010 at 17:34

    Der einzig vernünftige Schritt dem ganzen Bullhsit ein Ende zu setzen, ist, diesen Bullshit nicht eine Sekunde länger zu beachten als nötig.

    Also : Who the Hell is Uwe Boll?

  • Reply ph0 8. 9. 2010 at 17:52

    Ach und.. mich quält jetzt die Frage: Darf ich über Hans Landa in Inglorious Basterds lachen?

  • Reply blubb-o-matic 8. 9. 2010 at 18:15

    @100: du hast nicht mal eine leise Ahnung was populistischer Opportunismus ist, du phrasendreschendes Etwas. =)

  • Reply pipapop 8. 9. 2010 at 21:31

    *dös* worum geht’s?

  • Reply armond white 8. 9. 2010 at 22:04

    „Und ich muss nochmal fragen, was würdet ihr sagen, wenn der regisseur Spielberg wäre und Gary Oldmann den ss-Mann spielen würde? Auch wenn ihr den Trailer dann ebenfalls schlecht und unsensibel finden würdet – ich glaub nicht dass dann solche Beleidugungen kommen würden oder?“

    warum muss dieser blödsinnige vergleich immer wiederholt werden? und dazu noch ein falscher? den dann müsste spielberg selbst denn ss-mann spielen, gleichzeitig deutscher sein und schlechte nazi-witze über sich selbst in der vergangenheit gerissen haben.

    „Ich finde den Trailer fast schon brilliant… wie der Nazi der Minuten vorher den Opfern noch erzählt hat das alles gut wird sich mit einem leicht schelmlischen Gesichtausdruck an die Wand lehnt und ein wenig vor sich hindöst… genauso abgestumpft wie wir heute wenn es um das Thema geht… … fällt irgendjemandem sonst noch der Bezug auf?“

    du hast wohl einen anderen trailer geshen wie ich, erzählt tun tut da die naziwache nix und boll steh vor einer kulisse und versucht zu schauspielern. wuh-hu.

    „Hier in diesem Forum hat einer geschrieben, dass man dieses Thema ästhetisch verfilmen sollte. Bitte was? Wie verfilmt man so ein unmenschliches Verbrechen ästhetisch? “

    facepalm.jpg ästhetisierung von gewalt ungleich ästhetisch filmen.

    „Mich kotzt es einfach an, mich permanent als Deutscher für die Vergangenheit zu entschuldigen. […]. “

    imemr der selbe dumme relativismus. bei wem musst du dich den entschuldigen? weiuter war die zahl derer die aufbegehrt haben war doch statistisch gesehen eher gering. auch schön die gefühlte „schwemme an nazifilmen“ mit einer migrationspolitik gleichzusetzen und dann allgemeinplätze zu bedienen. und als abschliessendes arguement natürlich das beliebte, „die antifaschisten von heute bedienen sich den emthodenen der damailigen nazis“. selten so viel blödsinn auf einem haufen gelesen.

    „Ich glaube sogar, dass ein Film, der diese Verbrechen schonungslos, ungeschönt und real darstellt, wesentlich mehr Menschen zum Nachdenken anregt, als jede Moralistenpredigt.“

    und wieder der selbe blödsinn. jaja klar ästhetisierte filmgewalt regt immanent zu denken an. und klar eine weitreichende und komplexe doku wie shoah kann natürlich nie so zu nachdenken anregen wie nazis die 90 minuten in nachaufnahme leute abschlachten mit effekten sponsored by olaf ittenbach, den da stellt sich keien abstumpfung ein und niemand nimmt den film als film war.

    alter schwede, was für trolle hier wieder aus den löchern schlüpfen.

  • Reply stb247 9. 9. 2010 at 0:13

    Wenn der Herr Boll sämtliche Einnahmen an die Simon-Wiesenthal-Stiftung oder ähnliche Einrichtungen spendet, habe ich nichts dagegen, dass er einen Film über das Thema machen will. Denn dann würde er es ja nicht aus wirtschaftlichen oder egoistischen Gründen tun.

    Alles andere wäre jedoch ein „Ausnutzen“ der Opfer – ich habe mir den Trailer nicht angesehen, sollte der Film aber ein reiner Torture-Porn werden, ohne relvanten Plot oder respekvollen Umgang mit dem Thema Holocaust, dann kann man sich für Boll nur schämen und dann wäre das einer der wenigen publiken Fälle, in denen sich ein Deutscher am Leid der Opfer der Nazis auch Jahrzehnte nach dem Geschehen bereichert. Und dann verliert der Uwe auch das letzte bisschen Respekt, das ich für ihn übrig hatte.

  • Reply Jan 9. 9. 2010 at 0:18

    Da die Diskussion hier ja nun eigentlich in dem Allgemeinen Konflikt – Vergangenheitsbewältigung oder nicht angekommen ist möchte ich nochmals den Exkurs auf den eigentlichen Anlass dieses Beitrages und seiner Reaktionen legen:
    Uwe Boll – und der Hass bzw die Bewunderung anderer Leute

    Ich denke das Uwe Boll der falsche Mann ist weil er es nicht drauf hat. Den beweis hat er bereits oft genug geliefert.
    Darf er also so einen Film drehen? Ja sicher darf er das!
    Sollte er so einen Film drehen? Nein, sollte er nicht!
    Sollte er überhaupt Filme drehen? Nein, sollte er nicht!

    Sarrazin, Schulpädagogik und Selbstverleumdung nach 65 Jahren haben für diese Frage absolut keine Relevanz.

  • Reply buzz 9. 9. 2010 at 0:37

    Wer auch immer da was von Gutmenschen angefangen hatte /fullsign.
    Schön zu sehen hier, wie die Pseudomoralapostel sich ihrer Keulen bedienen um jede andere Meinung im Keim zu ersticken. Beim Thema, ob Boll der Richtig für den Film ist, ob so etwas so drastisch gezeigt werden darf etc. kann man leicht unterschiedliche Meinungen zu haben. Indem man jemanden, der vllt. nicht alle Bollfilme scheiße findet sofort als Nazisympatisant betitelt nicht man der Diskussion jede Grundlage. Der ist ein Nazi, der muss Unrecht haben. Das meinte ich auch mit meinem Vorpost über die Empörungspolitiker. VdLeyen hat in einer Bundestagsdebatte alle Kritiker der Internetsperren zurecht gewiesen, man könne doch nicht dagegen haben Kinderschänder das Leben schwerer zu machen. Die ganze Sarrazin-Debatte ist nur ein großer Aufschrei, dass man so etwas doch nicht sagen dürfe. Anstatt sich mit dem Thema an sich auseinander zusetzen reicht es den Diskussionskontrahenten lächerlich bzw. unmöglich zu machen. Schöne Diskussionskultur die ihr da habt. Passt zur aktuellen Runde der Politik und den geistlosen BILD-Lesern.
    so long buzzz

  • Reply möööp 9. 9. 2010 at 8:56

    Der Trailer ist ja einfach mal *würg*!
    Selbst wenn der Film dann von einem Super-Jew handelt, der die ganze Nazibaggage nach allen Regeln der Kunst tarantinoesk ausweidet, bleibt das alles nur billiger Abklatsch, unnötiges Reiten auf der Torture-Welle und ein Film mit der miesesten Promo überhaupt.
    Moment. Hab ich grad Boll mit Kunst in Verbindung gebracht?

    Nachdem ich hier neulich nen Pro-Boll-Artikel gelesen habe ( http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/06/22/happy-bollsday-uwe-boll-zum-45/ ), hatte ich mich entschlossen, dem Typen noch mal ne Chance zu geben. Nach dem Auschwitz-Trailer geht mir dieser Mensch aber so am Arsch vorbei wie Koran-Verbrennungen in einem us-amerikanischen 50 Seelen-Dorf.

  • Reply aZrael 9. 9. 2010 at 13:02

    @109: Genau, ich denke, das ist hier von Relevanz. Es hat halt schon einen schalen Beigeschmack, wenn ein Regisseur, der nicht gerade für die Qualität seiner Produkte bekannt ist, hier scheinbar (wir haben den Film noch nicht gesehen!) lediglich einen weiteren billigen Schocker abliefert, der die historische Vorlage einfach zum Geldverdienst ausschlachtet. Ohne dabei zu bedenken, um was es geht. Und das wirkt nach außen wie ein Ausnutzen der Opfer, indem ihr Leid nicht entsprechend dargestellt wird. bzw. werden wird, wovon wir ja ausgehen, da wir die bisherige Qualität der Boll-Filme zu Grund legen.
    Persönlich halte ich Boll für viel zu unreflektiert und unsensibel, um mit dem Thema angemessen umzugehen. Zitat Boll „Ich finanziere meine Filme mit Nazi-Gold“. (Quelle: http://www.f-lm.de/2007/08/02/%C2%BBich-finanziere-meine-filme-mit-nazi-gold%C2%AB/) Das ist weder selbstironisch noch metakritisch noch sonstwas, sondern lediglich platt.
    Natürlich soll Boll seine Filme drehen können. Aber man muss sie nicht gut finden. Und darf sich wünschen, er würde manche Themen für den puren Kommerz nicht in seiner eigenen Art und Weise ausschlachten.

    Just my 2 Cents,
    aZrael

  • Reply Troll 9. 9. 2010 at 14:00

    „und klar eine weitreichende und komplexe doku wie shoah kann natürlich nie so zu nachdenken anregen wie nazis die 90 minuten in nachaufnahme leute abschlachten mit effekten sponsored by olaf ittenbach, den da stellt sich keien abstumpfung ein und niemand nimmt den film als film war.“

    Selber Troll.
    Selbst Geschichtsdidaktiker sind sich einig das Shoa nur ein gelungenes Experiment ist, sich der Realität, filmisch, so weit wie möglich anzunähern. Das ist eine uralte Debatte. Gleichzeitig wird es dieser Film aufgrund seiner Laufzeit NIE schaffen ein Publikum abseits von Studenten oder ohnehin interessierten zu erreichen.

    „Alles andere wäre jedoch ein “Ausnutzen” der Opfer – ich habe mir den Trailer nicht angesehen, sollte der Film aber ein reiner Torture-Porn werden, ohne relvanten Plot oder respekvollen Umgang mit dem Thema Holocaust, dann kann man sich für Boll nur schämen und dann wäre das einer der wenigen publiken Fälle, in denen sich ein Deutscher am Leid der Opfer der Nazis auch Jahrzehnte nach dem Geschehen bereichert.“

    Ja, klar. Und Constantin berreichert sich mit Filmen wie „Der Untergang“ nicht an dem Thema? Und Spielberg auch nicht? (Oder darf der das?)
    Was heißt respektvoller Umgang? Das Leid nur andeuten?Das könnte man respektvoll nenen, man kann es auch als Weichspülen deuten.

  • Reply Manu 9. 9. 2010 at 14:47

    Würde jetzt Mel Gibson drunter stehen…..“Meisterwerk, das die unfassbaren Taten schonungslos zeigt“
    Bei Gibson Jesus Film war das auch so.

    Was ist eigentlich so anstößig? Das es passiert ist oder das man es zeigt?

  • Reply aZrael 9. 9. 2010 at 14:56

    „Was heißt respektvoller Umgang? Das Leid nur andeuten?Das könnte man respektvoll nenen, man kann es auch als Weichspülen deuten.“ –> Respektvoll bedeutet, es nicht in einen reinen Gewaltexhibitionismus darzustellen, und den Zuschauer nicht durch die reine Angstlust am Schauen zu halten. Denn das wäre so, als würde man reale Vergewaltigungen mitschneiden, um Pornos draus zu machen – oder eben Faces of Death für die Snuff-Liebhaber.
    Es geht hier auch mit um die Absicht des Filmschaffenden- und Boll steht nunmal nicht für durchdachtes Art House Kino, sondern billige Produktionen, die möglichst schnell Gewinn bringen sollen. Dagegen ist als solches nichts zu sagen. Aber vlt. sollte er sich nicht in der Art einem Thema widmen, dass eine so billige Widmung einfach nicht verdient hat. Und der „Untergang“ ist meines Erachtens auch nicht gerade ein guter Film. Handwerklich solide, aber voller schalem Hitler-Faszinosum. Wer sich wirklich mit der Figur des GRÖFaZ auseinander setzen will, dem sei hier mal die Biographie aus der Feder von Ian Kershaw et al. ans Herz gelegt: http://www.amazon.de/Hitler-1889-1945-Ian-Kershaw/dp/357055094X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1284036789&sr=8-2
    Aber das geht alles am Kern vorbei.
    Das Thema Auschwitz ist ein dunkler Punkt in der Geschichte und steht als solches für eine unüberschauhbare Menge an Leid, Gewalt, Mord und Verzweiflung. Daher muss sich Boll auch fragen lassen, ob er wohl der richtige ist, sich damit zu befassen und in Szene zu setzen – und genau das zweifeln wir hier an, in Reaktion auf die ersten Bilder des Trailers.

    so long,
    aZ

  • Reply möööp 9. 9. 2010 at 15:45

    Mel Gibsons Jesus-Massaker war ebenfalls gequirlte Scheisse! Nächster bitte.

  • Reply buzz 9. 9. 2010 at 19:56

    Alter Schwede, was hier für gequirlter Mist geschrieben wird, weil man einen Teaser gesehen hat. Auch wenn ich Boll nicht zutraue zwingend einen guten Film zu machen, halte ich ihn auch nicht für blöd genug das Thema ohne den nötigen Respekt anzugehen. Am besten den Film abwarten bevor man solchen Quatsch schreibt.
    Stellt euch mal damals nen Trailer vor von Monty Pythons Das Leben des Brian. Mir fallen da ein paar Szenen ein wo alle Welt aufgeschrieen hätte.

  • Reply stb247 9. 9. 2010 at 20:19

    @114 Troll, hast du dir den Namen jetzt aus Ironie gegeben, oder was soll das eigentlich?

    Mal ein anderes Beispiel: Mel Brooks hat mit „The Producers“ nach eigener Aussage gut an Hitler verdient. Das stört niemanden, weil er Jude ist und weil er mit Hitler (und nicht dessen Opfern) Geld gemacht hat.

    Wie auch immer. Wenn jemand den Unterschied nicht erkennt, zwischen einem Film, der Judenfolter zeigt und „Schindlers Liste“, selbst einem Film, der Judenfolter zeigt und einem der versucht, die Initiatoren dahinter zu verstehen (was wohl zumindest ansatzweise in „der Untergang“ passierte), dann kann ich dir und einer (gefühlten) Menge anderer Leute auch nicht helfen.

    Ich will weder das deutsche Schulsystem, noch eure Eltern verantwortlich machen, aber wie man als Deutscher so wenig Sensibilität für das Thema haben kann ist mir dann doch rätselhaft.

  • Reply armond white 9. 9. 2010 at 21:13

    @buzz
    „Passt zur aktuellen Runde der Politik und den geistlosen BILD-Lesern.“

    jaja, scheinst ja den großen politischen durchblick zu haben. deswegen zieht die bildzeitung nun auch eine megakampagne mit sarrazin durch „das darf man doch gesagt haben“ „meinunsgfreiheit uh ih uh ah ah“.

    warum der trailer schlecht ist kann man nur wiederholen:
    es ist kein zufall das boll sich da selbstreferentiell als ss-wache im trailer positioniert, das wäre in seinem weltbild also humor im sinne von postal. danach kommt dann eine vergasungsszene und eine kinderpuppe wird verbrannt. uwe boll. never forget. das da was nicht zusammenpasst, geschenkt schliesslich legt hier der sarrazin gnadenlos die wunden offen. DAS MUSS DOCH MAL GEZEIGT WERDEN DÜRFEN.

    not.

  • Reply Troll 9. 9. 2010 at 21:37

    @119
    „Wie auch immer. Wenn jemand den Unterschied nicht erkennt, zwischen einem Film, der Judenfolter zeigt und “Schindlers Liste”, selbst einem Film, der Judenfolter zeigt und einem der versucht, die Initiatoren dahinter zu verstehen (was wohl zumindest ansatzweise in “der Untergang” passierte), dann kann ich dir und einer (gefühlten) Menge anderer Leute auch nicht helfen.“

    „Judenfolter“, wie du es nennst (andere nennen es die industrielle Massenvernichtung eines Volkes) hat damals nun mal stattgefunden.
    Schindler Liste hat SO nicht stattgefunden. Was glaubst du, warum der Film nicht im Filmekanon der Schulen auftaucht?
    Der Untergang versucht Intentionen aufzuzeigen? Pruuuuust. Wo?

    Ich bin mir als Geschichtsstudent (ja, Skandal) SICHER:

    Würde Boll im dokumentarischen Stil, wortlos, 120 Min. lang, Massaker an Juden zeigen, also einfach nur teilnamslos, ohne roten Faden, wie in einer Doku über einen Schlachthausbetrieb, gestützt auf Fakten (was wurde mit den Juden angestellt, was nicht), würde dieser Film von Historikern einem Schindlers Liste vorgezogen werden (letzterer hat dort eh einen miesen Ruf).

    Es gibt Unterschiede zwischen menschenverachtenden Filmen und Filmen die menschenverachtendes zeigen.

    Ob Boll das vor hat kann hier niemand sagen, auch nicht wiederlegen. Abwarten.

  • Reply buzz 9. 9. 2010 at 22:02

    @armond
    Falls du dir den Post duchgelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich nicht Sarrazins Meinung zugestimmt habe.
    ABER: andere Meinung sollte man akzeptieren, ohne die Person dahinter lächerlich zu machen. Solange man sich auf einer vernünftigen Diskussionsfläche befindet.
    Dein Kommentar zum Trailer ist der Gleiche, der hier schon ein paarmal kommentiert wurde, deshalb spar ich mir das jetzt.
    Nur noch zum Schluss: „DAS MUSS DOCH MAL GEZEIGT WERDEN DÜRFEN.

    not.“
    Gottseidank hast du sowas nicht zu entscheiden. Nachher willst du noch entscheiden, ob ich Jude sein darf oder nicht… (*sarkasmus)
    @119
    Mal angesehen davon, dass noch keiner den Film gesehen hat, bezwifelt doch auch niemand einen möglichen Unterschied zwischen „Schindlers Liste“ und „Auschwitz“. Und bezüglich Schule ist es wohl nicht Sensibilität. Aber ich kann mir und meinem Weltbild als aufgeklärter Deutscher keinen Vorwurf machen über das Thema zu reden. mMn hat die heutige Generation der Deutschen nicht mehr Verpfichtung sich darüber Gedanken zu machen, als der Rest der Welt.

  • Reply armond white 9. 9. 2010 at 22:23

    ich habe nirgends behauptet, dass du sarrazins meinung zustimmst, sondern die bildzeitung ebenmit ihm und eine kampagne führt im sinne der „meinungsfreiheit“. hast du offensichtlich nicht verstanden. genauso wenig wie den abschliessenden satz der sich wiederum darauf bezieht, das dass ganzen nichts mit meinugsfreiheit zu tun hat, das ist ein totschlagargument. herr boll darf gerne drehen was er möchte.

  • Reply Troll 9. 9. 2010 at 22:25

    So und jetzt können mal alle Empörer wieder runterkommen. Uwe hat dem Vice Magazin nämlich ein Interview gegeben (spontan, nach Facebook Anfrage!). Link dürft ihr selbst googlen:

    – Die Gewaltszenen machen nur 20 % des Films aus.
    – Der Film besteht zu nicht unwesentlichen Teilen aus INTERVIEWS, geht also in Richtung Shoa.
    – Den Teaser empfindet er selbst als eher unglücklich, die Rolle als Wache hat er wohl aus der Not übernommen, da dies kein einheimischer Darsteller tun wollte.

    Insgesammt klingt das sehr mutig, was er da vor hat.

  • Reply ph0 9. 9. 2010 at 23:40

    Manchmal kommt es mir hier so vor, als hieße sensibel sein: mit zweierlei Maß messen.

  • Reply ph0 9. 9. 2010 at 23:46

    Danke für den Hinweis zum Interview!

  • Reply Stefan 9. 9. 2010 at 23:59

    Aus dem Trailer geht nicht hervor, das hier geschichtliche Fakten verdreht werden. Daher versteh ich die Kritik nicht. Nur weil er Uwe Boll heißt, darf er keinen Film machen, der sich mit dem Holocaust befasst? Keine sonderlich rechtstaatliche Regelung. Jeder Geschichtsrevisionist würde sich über solche Regelungen freuen: Wer sich mit sensiblen Themen befasst bekommt auf die Fresse.

  • Reply buzz 10. 9. 2010 at 4:14

    Soviel zum Regisseur des „neuen Torture-Shockers Auschwitz“.

  • Reply ToddAO 10. 9. 2010 at 5:12

    Wow, also was hier so abgeht… Den Anfang des Threads mit den „blauen“, güte wie ihr euch hier fetzt. @91 ggrob: Mal ein dickes Dankeschön wieder niveau zu liefern.
    WENN Boll hier einen §131 hinlegt, und bei dem Thema ist man sensibler, dann wird er verboten. Glaube ICH aber nimmermehr. Und ein Shoa wirds auch nicht, kann ich mir ehrlich nicht vorstellen. Alles andere was hier von „manchen“ über Moral und Holocaust vorgebracht wird, na ja, ich habe den Eindruck ihr wart selbst Opfer, oder mit welchen bekannt, verwandt? Kann ja sein und dann verstehe ich diese persönliche Ebene auch. Ansonsten sind gerade Filme mit realem Hintergrund gerade wichtiger, und dürfen auch mehr als alle Saw oder Hostel. Darfur, Tunnel Rats und Rampage sind alle mit realen Bezügen, aber da schreit keiner so laut, was geht uns Darfur oder Vietnam an, oder wie? Verstehe ich nicht.
    Exploiter wie u.a. auch Basterds von uns Quentin sind Grotesken, aber No Problem, Benigni dreht ne (Tragig)Komödie über ein KZ, oder Zug des Lebens über die Deportation, und wenn Helge Schneider Komödien-hitlert, der Boll geht eben nen härteren Weg an statt, aber nicht weniger historisch adäquat als erwähnte Filme denke ich. Wenn der Boll sich aber wie in den 3 anfangs erwähnten Filmen getan, nicht im Ton und Respekt vergreift, sollte da niemand was dagegen haben. Völlig gleich ob ihr Uwe und seine Filme scheiße findet. Dan sieht man sie nicht, und klar, darf auch allen sagen das er damit ein Problem hat. Aber kommt schon, das war doch teils heftig, und im gegensatz zu Boll Sachen kenne ich anderes was mehr aufregen sollte, meiner Meinung nach echte §131 – wie Serbian Film. Da hab ich dann auch meine Probleme mit, aber nicht mit Uwe Boll, das finde ICH eben etwas ausser Fokus. Merci

  • Reply Ranor 10. 9. 2010 at 10:01

    Hier ist der Link zum absolut lesenswerten Interview mit Boll.

  • Reply Moebius 10. 9. 2010 at 11:48

    *hmpf*….dieses boll-gebashe (auch hier) der selbsternannten -ich nenn es mal ganz einfach – „anspruchsvollen Filmkritikerszene“ ist doch echt albern.
    `tschuldigung…der mann dreht filme…der eine mag sie, der andere nicht (sei es wegen des themas, der herangehensweise an ebenjeniges, oder der darstellung).
    ich für meinen teil denke er hat einige gute ansätze (z.b. postal), nichtsdestotrotz ist der grossteil seiner filme trash. (wenn auch lustiger trash für einen bierseligen abend *lol*)
    aber…das ist halt halt geschmacksache….hier aber den bollhater zu geben geht eindeutig zu weit..vor allem in der form wie es der „rezensent“ im eingangsposting betrieben hat…
    mit sicherheit hätte ich mir für ein derartiges thema einen etwas eloquenteren regisseur gewünscht…nur ist jetzt boll der erste der sich mal „anders“ damit auseinandersetzt (ich wünsch ihm nur dass er sich daran nicht die finger verbrennt).
    direkt an den verfasser der „rezension“: komm mal was runter und befleissige dich einer etwas zurückhaltenderen wortwahl…was du hier speziell im letzten absatz praktizierst ist ja schon (fast) ein aufruf zur gewalt gegen herr boll (schonmal über potentielle juristische konsequenzen nachgedacht???…jajaja,,,die schöne anonymität des internet *grins*)
    man muss seine filme nicht mögen, man muss seine filme nicht anschauen, aber vor allem sollte man -wenn man herrn boll aus wasweissichfürgründen- nicht leiden kann keine „hater-rezension“ schreiben und damit dem von dir persönlich verabscheungswürdigen film auch noch eine werbeplattform bieten.
    -just my 50cent-
    p.s.: ich werde mir diesen film sicher ebenfalls nicht anschaun allerdings nicht weil er von uwe boll ist, sondern aus anderweitigen gründen, welche anzuführen zu sehr ausufern würde, und auch abseits des themas wäre

  • Reply buzz 10. 9. 2010 at 12:57

    Naja, dass Nilz anonym sei ist auch falsch.
    Nachdem nun das Interview aufgetaucht ist, sollten die fff mal über eine Entschuldigung an Boll nachdenken. Allein wegen „schäbiger Trottel“ und „Idiot“. Mal abgesehen vom Film. Außerdem solltet ihr vielleicht dem Interview mit einem Link die gleiche Aufmerksamkeit geben wie Nilz Ausraster…

  • Reply oi 10. 9. 2010 at 13:15

    Boll erkennt die eigentliche Problematik nicht, einen Film über Auschwitz zu drehen. Es geht in erster Linie nicht um seine Qualität als Regisseur. Selbst wenn man nur seine letzten, besseren Filme betrachtet bleibt ein Problem: Damals als Schindlers Liste in die Kinos kam, wurde die Frage laut, ob es denn angebracht sei, wenn ein Regisseur, welcher sich in erster Linie durch putzige Ausserirdische, weisse Haie und Dinosaurier seine Sporen verdient hat, nun einen Film über den Holocaust dreht?! Nur hat das deutsche Feuilleton (zu Recht) das Maul zu halten, wenn ein amerikanisch, jüdischer Filmemacher sich berufen fühlt, sich dem Thema anzunehmen.
    Anders bei Boll: Postel und insbesondere Rampage lassen erahnen, welche Richtung der Film einschlagen wird. Sein Argument für die Notwendigkeit dieses Films: Kaum ein Jugendlicher weiss heute noch was Ausschwitz ist.

    Abgesehen davon, dass ich diese Aussage schlichtweg für Unfug halte, ist ein Bollscher Film über den Holocaust genause wenig dafür geeignet über das Thema aufzuklären, wie Schindlers Liste.

    Zum Einen Liegt das am Medium selbst: Selbst ein gut elaboriertes Werk wird immer in seinem medialen Kontext stehen: D.h.: Es ist nicht gefeit davor, von seinen Lesern, Zuschauern, etc. wie vergleichbare andere Werke konsumiert zu werden.

    Zum Anderen liegt es am Thema: Die Unvorstellbarkeit der Tat, das Jahrzehntelange Schweigen der Überlebenden und die unerträgliche Rhetorik der Täter haben es schlichtweg unmöglich gemacht, ja es verboten sich dem Thema künstlerisch zu nähern (vgl. Adorno).
    Selbst heute kann ein einzelnes Werk die Gesamtheit des Holocausts nicht erfassen.

    Ein Auschwitz-Film von Boll kann dem Thema nichts hinzufügen. Deshalb sollte er es lassen. Ein nachgeborener deutscher Regisseur sollte sich nicht anmaßen der Welt zeigen zu können, „wie es wirklich war“ indem er seinen Film zu 20% mit drastischen Folter- und Hinrichtungsbildern füllt, während die letzten Überlebenden, welche ihr Leben lang nie über das Geschehene angemessen und ausfürlich berichten konnten und wollten, langsam aussterben

    Warum sollte ein „deutscher“ Regisseut dies nicht tun?

    Weil es trotz der ganzen „igendwann-muss-mal-schluss-sein“-Rhetorik so etwas gibt, das sich Kulturelles Erbe nennt. Dafür kann jeder Einzelne die Verantwortung übernehmen oder auch nicht.

    Meine Position ist klar.

  • Reply Troll 10. 9. 2010 at 13:16

    Boll scheint ja was Interviews angeht echt spontan zu sein. Facebook Anfrage scheint zu reichen.
    Wie wär´s, NILS:
    Vereinbar doch mal mit Boll ein (Streit-)gespräch! Da kannst du ihm dann alles vorwerfen was du hier schreibst und er darf sich ausnahmsweise dazu äußern. Möchte aber fast wetten das dir dazu die Eier fehlen…

  • Reply oi 10. 9. 2010 at 13:29

    Gerade die von Boll benannte Zielgruppe der unwissenden Jugendlichen laufen Gefahr die fiktiven Spielszenen genauso wahrzunehmen wie vergleichbare Gewaltszenen in anderen Filmen: Als Fiktion.

    Auch das Anliegen, zu zeigen, zu was ein Mensch alles fähig ist läuft ins Leere. Der Film würde für bildungsferne Jugendliche (für die der Film laut Boll ja in erster Linie sein soll) mit orgish , rotten und den anderen com Seiten im Netz in Sachen Drastik den kürzeren Ziehen.

    Auch Batzman hat den Vergleich mit „Men behind the sun“ gezogen. Einfach mal gucken auf welchen Seiten der Film behandelt wird und wer so das tatsächliche Publikum ist.

  • Reply Auschwitz (by Uwe Boll) « medium – wenn schon n3rd, dann richtig! 10. 9. 2010 at 14:22

    […] ein paar Tagen hatte ich schonmal diesen Rant über den Trailer zu Uwe Bolls neuestem Film Auschwitz verlinkt. Jetzt gab’s ein durchaus […]

  • Reply Jan 10. 9. 2010 at 14:22

    Schönes Interview :)
    Man muss ihm lassen er hat eine politische Meinung und die kann er auch formulieren. Immer wieder schön zu lesen und unterhaltsam. Wenn nur sein Ego ob seiner eigenen Arbeiten ab und an etwas weniger groß wäre und ein bischen mehr Reflexionen zulassen würde.

    Er ist auch derjenige, der sein eigenes Zeug selber absolut geil findet (das nenn ich wirklich selbstbewusst oder realitätsfremd – jenachdem ob man ihn schätzt oder nicht). Großartige Filme, wogegen Hurt Locker mal gewaltig abstinkt :) !!!! Und immer Ron Howard, der die Meisterwerksplakete vergibt. Warum hat er dann noch keine Oscars?

    Ich kenne auch die meisten seiner Filme – auch die nach House of Dead. Und die Meisterwerke hab ich da noch nicht gesehen (ok, ich muss noch Dafur schauen!) Aber er hat damals auch Tunnel Rats als Geil angeprießen, von Postal ganz zu schweigen – Schade, das seine Meinung auch viele vom Publikum nicht geteilt haben (der Rest ist ja teilweise hier im Blog). Also mir muss unser wirtschaftskundiger Doktor der Literatur (also ob das was aussagt über die Qualität der Filme, da müsste ja Peter Jackson gleich einpacken!) erst noch beweisen das er es als Regisseur drauf hat!
    Und was nun seinen Film Auschwitz angeht – abwarten und eine eigene Meinung bilden. Ich erwarte rein handerwerklich nicht wirklich viel aber vielleicht haben ja diesmal seine markigen Ankündigungen etwas Substanz.

  • Reply SuppenkaZper 10. 9. 2010 at 15:07

    Das Interview ist tatsächlich relativ interessant, macht die ganze Sache aber keinen Jota besser. Boll hat nicht wirklich den Grund der Empörung begriffen, siehe Comments: 40,52,108,116,133.

    Was mich an diesem Interview aber wirklich ankotzt ist Bolls Heul-Attitüde.
    Die ersten drei Absätze kann man bequem als :“ mimimimi“ zusammenfassen. Wie er sich das als Opfer zelebriert ist einfach lächerlich und außerhalb jeder Relation.
    Außerdem lügt er schlicht ergreifend. Nicht damit wie man ihn sieht, aber damit das er der einzige wäre denn man so sehen würde. Wie Comment 133 schon aufzeigt wurde damals auch Spielberg kritisiert aufgrund seiner vorangegangenen Werke. Leute im Filmbuisness werden IMMER mit ihren Durchbrüchen und vor allen Dingen den „Negativ Ausschlägen“ in Verbindung gebracht. Das ist nicht nur bei Uwe Boll so, er soll bitte das Gejammer sein lassen. Schau sich einer Tom Cruise (den ich übrigends hasse ;)) an. Der hat tatsächlich gute Filme gemacht alles was man ihm immer und immer wieder vorhält ist das Scientology-Zeugs und Top Gun. Ich finde auch Michael Bay hat gute Filme gemacht, ich mochte Bad Boys 1 und The Rock. Trotzdem wird darüber nicht mehr gesprochen.
    Es gibt noch zig weitere Beispiele von Leuten die nur an ihren schlechten Leistungen gemessen werden. Ich find dieses Gejammere von jemandem der sich gerne als so ehrlich, derb und direkt sowie authentisch inszeniert einfach nur erbärmlich und wirklich unerträglich. Ich habe Boll nie weniger gemocht als nach diesem Interview.
    Buhuuuuu wuähh…

  • Reply ToddAO 10. 9. 2010 at 19:08

    Vielen Dank für den Link zum Boll Interview.
    @oi Also bitte, so einen Unfug habe ich selten gelesen. Einen Film, jede Form von Kunst danach zu bemessen wie sie von irgendwem rezipiert oder betrachtet werden könnte ist schlicht bodenlos… Wenn irgendwer zu salo – 120 Tage von Sodom masturbiert, hätte Passolini den Film nie drehen dürfen, den Film vlt. verbieten, ist er deswegen schlecht? Oder weil ein paar Nazis Nietzsche gut fanden, hätte der gute Friedrich seine Bücher nicht schreiben dürfen, sind sie keine wichtigen philosophischen Werke? Wenn Boll an Schulen Kinder und Jugendliche interviewt hat die NICHT wußten was Ausschwitz ist – so unvorstellbar finde ich das leider gar nicht – ist das vlt. nicht der Punkt, aber einen Film, Bücher oder sonst irgendeinem Mittel der Kunst Ausschwitz zum Thema zu machen ist so viel intelligenter und besser, als alle SAW und Hostel Scheiße. PUNKT.

    Wenn Uwe Boll das macht, hat er meinen Respekt. WIE er es hingekriegt hat weiß ich nicht, ich habe ihn noch nicht gesehen…
    Und ehrlich, ich könnte mir gut vorstellen das mir der Film so lieber ist als La vita è bella, so sehr ich Benigni mag, und wohl sicher auch ein Mein Führer.
    Und andernorts hat Batzman ja auch einen objektiveren Blick auf Uwe Boll riskiert, zum Geburtstag. Und in einem hat Uwe Boll nicht vollkommen recht, aber auch nicht ganz unrecht, seine Filme sind nicht so gut wie er wünschte, aber auch nimmer so schlecht für wie sie geprügelt werden. Und interessant ist doch wohl die Passage über die kommerzielle Auswertung des Streifens, also das nehme ich dem Uwe sofort für „bahre Münze“…
    PS
    Zitat: Der Film würde für bildungsferne Jugendliche (für die der Film laut Boll ja in erster Linie sein soll
    Dann hast du ein anderes interview gelesen. Das war ein bsp. und es geht ihm um die darstellung der Grausamkeit von Ausschwitz, und das Erinnern daran. Wie sagt der Trailer: Never forget…

  • Reply oi 10. 9. 2010 at 20:42

    Lieber @ ToddAO
    du hast selbstverständlich recht über deine Betrachtung der Kunstrezeption im Allgemeinen. Darüber schrieb ich aber auch nicht.

    Es ging mir um Kunst über den Holocaust und deren Angemessenheit gegenüber dem Thema.

    Du schriebst: „…aber einen Film, Bücher oder sonst irgendeinem Mittel der Kunst Ausschwitz zum Thema zu machen ist so viel intelligenter und besser, als alle SAW und Hostel.“

    Du befindest dich schlichtweg auf dem Irrweg mit diesem Satz. Denn du setzt Form und Inhalt gleich. Aus der Auswahl eines Themas kann kein Schluss über die Qualität gezogen werden.

    Auch dass „es […] ihm um die Darstellung der Grausamkeit von Ausschwitz, und das Erinnern daran [geht]“ wie du schriebest, ist sachlich natürlich vollkommen richtig.

    Nur das ist genau das Problem: Das Erinnern an den Holocaust auf die „Grausamkeit “ von Auschwitz zu reduzieren, ist nicht nur gefährlich und wird weder der Sache noch den Opfern gerecht, sondern ist schlichtweg überflüssig.

  • Reply ToddAO 10. 9. 2010 at 21:28

    @ oi: zitat: Gerade die von Boll benannte Zielgruppe der unwissenden Jugendlichen laufen Gefahr die fiktiven Spielszenen genauso wahrzunehmen wie vergleichbare Gewaltszenen in anderen Filmen: Als Fiktion.

    Auch das Anliegen, zu zeigen, zu was ein Mensch alles fähig ist läuft ins Leere. Der Film würde für bildungsferne Jugendliche (für die der Film laut Boll ja in erster Linie sein soll) mit orgish , rotten und den anderen com Seiten im Netz in Sachen Drastik den kürzeren Ziehen.

    Sorry, ich hatte da sowas herausgehört, wegen Bewertung von Kunst-Form der Rezeption. Da habe ich dich dann wenn du es sagst, missverstanden…

    zitat: Du befindest dich schlichtweg auf dem Irrweg mit diesem Satz. Denn du setzt Form und Inhalt gleich. Aus der Auswahl eines Themas kann kein Schluss über die Qualität gezogen werden.

    Eigentlich wollte ich genau darauf hinaus. bei Bolls Ausschwitz sehe ich eine Intention des Künstlers, und eben bei SAW (Formebene).
    Die Qualität des Produkts ist eine andere, wie ich schrieb bei Boll für mich noch nicht zu beurteilen. Hier ergeben sich aber interessante Fragen. Was mit Kunst dieren schlechte Intention auf der Hand liegt, das Produkt/Inhalt aber wichtig ist und überzeugt: nehmen wir mal Riefenstahl…

    zitat: Das Erinnern an den Holocaust auf die “Grausamkeit ” von Auschwitz zu reduzieren, ist nicht nur gefährlich und wird weder der Sache noch den Opfern gerecht, sondern ist schlichtweg überflüssig.

    Hast du recht, zu oberflächlich formuliert.

    Aber eins noch, selbst wenn Adorno das für unmöglich hielt, zeugt doch gerade die übermäßige Vielfalt der medialen Verarbeitung des Holocaust (Gedichte, philosophie, Historische Wissenschaft, Film, Poesie, Dokumentationen…) von seiner historischen Dringlichkeit, der Wichtigkeit dieses „Ereignisses“. Und wenn Adorno das nicht wollte, hat er ebenso dazu beigetragen. Und die mediale Verarbeitung dieses Themas per se als Tabu zu Erklären, wäre das Gegenteil von dem was zu Gebote steht…Und wenn es speziell um Film geht, also Film ist nicht gleich Unterhaltungskino, oder?
    Aber klar bei Uwe Boll muss man sehen, das wird wohl jetzt nicht unbedingt ein wirklich wichtiger Film zum Thema, aber ich bin überzeugt – wenn er nicht verrückt und Grenzdebil ist – macht er keinen Exploitationkracher daraus.

    Deshalb mein Post, Respekt vor dem Mut einem Großen, WICHTIGEN Thema der Geschichte zu begegnen und der Auseinandersetzung damit…

    Merci

  • Reply David 10. 9. 2010 at 23:45

    Ich lese den Artikel und denke nur: „warum benutzt der Nilz kein ß?“. Äh, wie auch immer, ich besitze 2 Boll-DVDs und darf bestimmt deswegen hier gar nicht erst kommentieren :-P

  • Reply Geballter Wahnsinn 10 – Raus aus dem Sommerloch 11. 9. 2010 at 5:56

    […] den Filmfreunden geht es heiß her wegen des aktuellen Machwerkes von Uwe Boll. Sein neuester Film soll “Auschwitz” heissen und der Regisseur posiert im Trailer […]

  • Reply Silencer 12. 9. 2010 at 12:41

    Und wieder einmal: der Internetkindergarten ist los! Für mich gehören immer mindestens 2 Parteien dazu: die eine Seite ist maßlos schockiert und fordert (Selbst)Zensur aufgrund der Frecheiten eines Künstlers, der Künstler selbst mimt den Unschuldigen (Boll weiß doch um sein negatives Image und jetzt wieder mal den Unverstandenen zu geben, ist schon extrem kindisch). Trotzdem mag ich irgendwie Uwe Boll, denn er hat Ecken und Kanten, sagt und produziert extrem Vernünftiges und auch Hohles…irgendwie ein Typ von nebenan, der so recht in keine Schublade passen mag.

    Zum Holocaust/Auschwitz-Thema:
    Warum habe ich als Deutscher hier eine größere Verantwortung als jeder andere Mensch der die Menschenrechte hochhalten sollte? Das würde bedeuten:
    a) deutsche Kultur ist übermäßig gefährlich (was spätestens seit der massiven kulturellen Globalisierung durchs Netz relativ vom Tisch ist)
    b) dass irgendwo in mir ein deutsches Bösheitsgen schlummert
    c) beides

    Fakt ist, dass die ganze Shice noch lange nicht richtig durchgekaut wurde, obwohl sie quasi täglich in den Medien präsent ist. Warum lesen wir nicht „Mein Kampf“ im Unterricht, warum sind Bücher von Holocaust Leugnern verboten, wo nur die Auseinandersetzung mit deren Theorien eine wirkliche Verarbeitung und Wappnung mit Argumenten ermöglichen kann?

    Hier mag ich einfach Bolls politisch unkorrekte Art, z.B. wenn er in Postal massiv Judenwitze einstreut. Die kann ja wer will geschmacklos finden, aber Judenwitze beziehen ihren dunklen Humor doch aus der Akzeptanz des Leids.

    Fazit: Uwe Boll ist seit Postal von der Liste der schlechtesten Filmemacher (sic!) runter und hat genau wie jeder andere das Recht, einen Film über den Holocaust zu drehen. Wird der gut? Abwarten. Ist dies notwendig? Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber bitteschön erst wenn man das fertige Ergebnis gesehen hat.

    Und wie ich schon bei meinen Avatar Kommentaren herausgestellt habe: die 5Filmfreunde & Leser kiffen einfach zu wenig :). Also Pfeifchen anzünden und bei Postal mal richtig herzhaft ablachen (vor allem in der Originalfassung).

  • Reply T1mekiller 12. 9. 2010 at 15:08

    Eure Vorveruteilunegn könnt ihr euch echt sparen, das gilt sowohl für die (offenbar wenigen) Hardcore pro-Uwe Boll Fans hier, wie auch für die Pseudomoralapostel die ihre Empörung als Selbstzweck inszenieren.

    Im Interview deutet Boll an, dass sein Konzept des Filmes daraus besteht, REALE Interviews mit Schulkindern etc., einen DOKUMENTARISCHEN Teil UND diese massiven Gewaltdarstellungen besteht.
    In einem Punkt hat Boll doch Recht: Wie viele Leute gibt es denn noch, die gar nicht glauben, dass es den Holocaust überhaupt gegeben hat (manche davon sind sogar Präsidenten geworden!!!!).

    (Man kann nicht jeden Menschen auf dem Planeten zwingen „Shoah“ zu sehen, um sich einne Einblick in das entsetzliche Grauen der damaligen Zeit zu gewinnen.)

    Dementsprechend ist der Teaser als das zu sehen was er ist, ein provokatives, werbetreibendes Mittel um den Film schon vorab ins Gespräch zu bringen. JA ich sehe ein, dass es Menschen gibt, die ihn sich NIEMALS ansehen würden und das ist auch legitim. ABER ich kann nicht verstehen, warum IRGENDEIN echter Filmfan, der sich ein bisschen für die Thematik interessiert, den Film schon jetzt abledert. Wartets doch mal ab.

  • Reply Dezorian 12. 9. 2010 at 15:44

    Habe mir eben das Interview durchgelesen, hm….sein Vorhaben wäre sozusagen eine Premiere was das Thema angeht und ich bin ein offener Mensch ohne Vorurteile. Uwe Boll hat Mistfilme gedreht (oh ja!), doch Postal war ein Film der „ok“ war…und Rampage war genial (Schauspieler, S torywendungen, Camera…ok, bissel viel Shaky).
    Uwe lernt es noch den Dreh rauszubekommen, gebt ihm noch paar Filme bis zur Katharsis.

  • Reply Akionkino 12. 9. 2010 at 18:50

    Jeahh Dezorian hat schon recht. Auch die Judenvergasszene is mir n bisschen zu schnell geschnitten und zu „shaky“. Na wenigsten hält Boll voll drauf wenn se das Kind verbrennen. Da kanns meinetwegen in der Gaskammer abgehen wie in der Rappelkiste. Hauptsache die Schauspieler sind gut und die „Storywendungen“ passen.
    Dann wird Auschwitz der Knaller!

  • Reply T1mekiller 12. 9. 2010 at 23:07

    „Hostel“ Fan, was?

  • Reply Pierre sur Mer 13. 9. 2010 at 11:37

    Hallo,

    also ehrlich gesagt kann ich diese dämliche Meinungsmache gegen Boll nicht nachvollziehen. Wem die Filme nicht passen kann diese ignorieren und ferdisch! Das gleiche gilt auch für Boll selbst. Das ist ja fast genauso bescheuert wie die Sarrazin Debatte…….außerdem sollte man mal festhalten das es schlechtere Regisseure in Deutschland oder Amerika als unseren Doktor gibt……siehe die Masse an C und D Filmen die monatlich auf den Markt kommen….Der Kommentar ist auch nichts mehr als billige Meinungsmache!

  • Reply XLarge 13. 9. 2010 at 12:31

    Uwe Boll ist cool und hat wenigstens Eier!

  • Reply Jennifer 13. 9. 2010 at 17:00

    Hier einige weitere Infos zum Auschwitz Film:
    http://www.youtube.com/watch?v=yp9Eer0qK9Y

    Diese Meinungsmache hier ist echt unerträglich. Uwe weiter so!

  • Reply BillGate 13. 9. 2010 at 17:16

    Boah, dieser Nilz N burger kann ja so gar nicht schreiben. Zumindest mal „dass“ und „das“ zu unterscheiden, würde mir Augenkrebs ersparen :-) Vom inhaltlichen Gefasel mal ganz zu schweigen *g*

    Leute, lasst den Uwe Boll doch machen – ist doch latte. Je mehr sich darüber aufregen, desto mehr Publicity hat der doch. Einfach ignorieren – und immer dran denken: Don’t feed the trolls :-)

  • Reply adrian 13. 9. 2010 at 20:17

    Ich hätte früher auch nie gedacht , das ich die Filmrezesionen eines peinlichen viva Moderators lesen werde und gebe somit auch mal dem Herrn Boll eine Chance. Das Interview mit ihm fand ich symphatisch und Eier hat der Mann wirklich.

  • Reply oi 13. 9. 2010 at 20:52

    @148, 149
    ist „wir brauchen Eier!“ nicht das Oliver Kahnsche Diktum gewesen etwas mehr spielerisches Geschick seiner Mannschaft im Fußball zu zeigen?

    Und hat der Pius Bruder Richard Williamson nicht auch Eier sich gegen so viele Meinungen zu stellen?

    Der Einhodige ist halt immer noch der König der Hodenlosen!

  • Reply Jennifer 13. 9. 2010 at 21:42

    @151

    Du hast glaub ich nicht verstanden was es heißt „Eier zu haben“. Und wenn ich Dir das als Mädchen schreiben muß ist es umso peinlicher für Dich.

  • Reply blubb-o-matic 14. 9. 2010 at 15:55

    @143 Selbstzweck – Egotrip? mich selbst inszenieren?
    So ein Bullshit, ich hab mich minder inszeniert und aufgespielt als du, da bin ich mir sehr sicher.
    So ein unglaublich gequirlter Müll =)

    Belassen wirs dabei, ich mag Mr. Boll nicht, Eagle of America.
    Wenn jemand ein Problem damit hat, dann hat derjenige weit größere Probleme.
    Er hat keine Eier, er fühlt sich missverstanden und muss uns nun zeigen, wie sehr wir ihn unterschätzen.
    Wie pathetisch, lächerlich, unsensibel, ekelhaft und widerlich ist es, sich mit so einem Thema beweisen zu wollen?!

    Schon sein Englisch ist einfach nur banal und plumb, wie er sich artikuliert, die Wahl seiner Wörter und sein vulgärer Unterton, da kriege ich einfach nur das Kotzen.

    Er scheint, das deute ich mal aus dem Interview, zu glauben, dass, egal wie sein Torture-Porn-Flick wird, er sich damit schon bewiesen hat.

    Ein deutscher Regisseur hat eine viel größere Obligation aufzuklären als es z.B. Spielberg müsste.
    Diese Art der Aufklärung gehört aber m.M. nach in die Schule, verdammte Scheiße!
    Dass die Schule mit ihrem Lehrauftrag versagt hat pinne ich mal an den latenten Antisemitismus und Rassimus, der in Deutschland sehr weite Verbreitung hat.
    Das Thema wird auch zu oft stiefmüttlerich behandelt und diese „oh, das war doch nur ein Judenwitz“-Mentalität halte ich für widerlich, geschmacklos und gefährlich trivialisierend.
    Warum wird sich so gedankenlos über Minoritäten lustig gemacht?

    Fast jeder Deutsche kommt aus durch den 2. WK traumatisierten Familien.
    Und hier fehlt die Unterscheidung zw. dem tatsächlichen Schuldträger und den Opfern.
    Natürlich sieht man sich auch selbst als Opfer – kaum Nahrung, keine Hygiene, zusammengepfercht mit Leuten, die einem nicht passen.
    Aber in erster Linie war wichtig, Deutschland wieder auf zu bauen, man konnte damals doch nicht auf so nebensächliches sein Augenmerk legen, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen.
    Pff, wer sind wir denn, dass wir uns unsere Fehler eingestehen?!
    Diese verdammten Juden, die haben uns das alles eingebrockt!

    Will der Plot versöhnen oder ist es einfach nur krankes Gemetzel?
    Womit lässt er uns nach dem Abspann zurück?
    Mit Bildern des Grauens?
    Was hat der Zuschauer davon, ganz ohne aktuellen Bezug?

    Ich ziehe mal ganz direkt Spielbergs „Schindlers Liste“ zum Vergleich hervor – es war das Tribut an einen Mann, der unzählige Menschenleben gerettet hat, als Eigeninterpretation und als Geste der Versöhnung,
    wobei unnötige geschichtliche Details ausgelassen wurden.
    Er ist respektvoll und sachlich mit dem Thema umgegangen.

    Und sollte der Film widererwarten „gut“ werden, werde ich trotzdessen dieses selbstherrliche Arschloch mit der Zahnlücke des Umfangs der Niagarafälle weiterhin meiden.

  • Reply blubb-o-matic 14. 9. 2010 at 15:57

    @142 Alter, dein Ernst? =)

  • Reply Der voreingenommene Boll Basher 14. 9. 2010 at 16:26

    @151: Hallo Jennifer – geile Seite der Boll Support. Besonders die Erfolgsmeldungen sind sehr eindrucksvoll zu lesen. Wenn ich es nicht besser wüsste wäre ich sogar beeindruckt. Leider fehlt das Impressum.

    Na egal. Ich würde Uwe ja vielleicht sogar, aus Mitleid über seine handwerklichen Defizite , emotional unterstützen für seine Filme – aber solange er sich selber so dermaßen geil und talentiert findet braucht er das ja garnicht! Und er hat genügend andere die ihm was abgewinnen können. Da erlaube ich mir bei all der heißen luft mal auf die globale Erwärmung und deren schädlcihe Folgen hinzuweisen ;)
    Und ob er „Eier“ hat ist eine Frage die mich nicht mal ansatzweise interessiert.

  • Reply robgordon 14. 9. 2010 at 16:51

    Wie muss ich mir das eigentlich vorstellen?
    Drehtag bei Bloodrayne 3:

    Uwe: „So, haben wir jetzt auch genug Blut und Titten gezeigt?“
    Josip: „Vielleicht, Sir!“
    Uwe: „Ich möchte im Nachdreh aber noch ein paar platzende Köpfe und die Gedärme müssen … wartet mal, die Sets hier könnte ich doch… Moment. Ich komme gleich wieder…“
    (2,5 Minuten vergehen)
    Uwe: „Ich habe da mal eben ein Script zusammengeschu… äh, ich verkünde hier feierlich, dass ich den wichtigsten Film meines Lebens drehen möchte, der die Menschen aufrütteln soll und den ich jaaahrelang vorbereitet habe. Deutsche Schauspieler habe ich für dieses unglaublich wichtige Projekt nicht organisieren können, aber ich bin ja auch noch da. Ich kratz‘ mal die letzten Kröten von meinem Konto zusammen und dann drehen wir den wichtigsten Film überhaupt. Josip, Du gehst mal in ein paar Schulen und fragst 250 Schüler nach dem Thema Auschwitz, schließlich brauchen wir zwei bis drei O-Töne, in denen wir zeigen, wie wenig die Leute darüber wissen… Aber zuerst brauchen wir in den Sets noch eine Tittenszene für Bloodrayne 3, einen Film, den ich eigentlich gar nicht drehe, weil ich sowas seit Jahren nicht mehr tu‘, ich mach nämlich nur noch ernsthafte Sachen. Scheiß Journalisten! Ich bin Doktor!“

  • Reply Jan 14. 9. 2010 at 22:02

    @robgordon
    DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Du hast mir den Tag gerettet!!!!! Konnte kaum mehr vor Lachen!
    DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Reply Art 14. 9. 2010 at 22:11

    http://vip-promis.blogspot.com/2010/09/auschwitz-uwe-boll-film-radio-interview.html

  • Reply ..... 14. 9. 2010 at 22:49

    „Pff, wer sind wir denn, dass wir uns unsere Fehler eingestehen?!
    Diese verdammten Juden, die haben uns das alles eingebrockt!“

    @153:
    Mach mal den hier: http://www.youtube.com/watch?v=hTk3E4xefhc ….könnte helfen.

  • Reply blubb-o-matic 14. 9. 2010 at 22:56

    hä? willst du mich verarschen?

    @159:
    Mach mal den hier: youtube.com/watch?v=hTk3E4xefh… ….könnte helfen.

  • Reply Silencer 15. 9. 2010 at 12:22

    @robgordon
    LOL!!!!

    @blubb-o-matic
    Ja, du solltest auch mehr Pfeife rauchen :).

  • Reply Ciprian David 22. 9. 2010 at 16:39

    Ich gehöre zu den Menschen, die das nicht so radikal sehen können. Viele andere Namen hätten sonst nach dieser Regel aus den Medien rausgetrollt werden sollen, wurden es aber nicht und es ist auch richtig so.

    Habe zwar nur Darfur und Rampage gesehen, finde sie aber viel besser als viele andere Ergüsse des deutschen oder internationalen Kinos. Darfur ist sogar einer der guten 30 Filme die 2010 zu bieten hatte.

    Was Uwe Boll mit Auschwitz zu sagen hat ist mir noch nicht bekannt, den Film habe ich noch nicht gesehen. Und dieser Teaser ist keineswegs bezeichnend in dieser Hinsicht, sondern offensichtlich eine Marketing Startegie. Wie haben sich überhaupt sonst schon in den sechszigern die großen der Filmgeschichte verkauft? – Durch Provokation oder Irreführung ind Plakatgestaltung. Ja, überhaupt, dass es ausgehend von diesem Teasers zu so einem Artikel kommt, katapultiert Deutschland um einige Jahrzehnte zurück in die Geschichte, und das ist traurig.

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