Resident Evil: Afterlife (Review)

30 Comments

“Well, this is a pleasant surprise.”

Originaltitel: Resident Evil: Afterlife
Herstellungsland: USA/GB/D 2010
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Milla Jovovich, Zombies, Ali Larter, Wentworth Miller, Sienna Guillory, Boris Kodjoe, Shawn Roberts, Spencer Locke
★★★☆☆ Jet Strajker
★★☆☆☆ Batzman

Story: Irrelevant. Die gleiche wie in den bisherigen drei Teilen. Milla gegen Zombies. Quatsch mit Soße.
Nachdem sie im letzten Teil eine Gruppe von Überlebenden in Richtung eines scheinbar sicheren Zufluchtsortes entließ, muß sich Alice mit Albert Wesker rumplagen, der es fast schafft sie umzubringen. Doch einmal mehr entkommt sie und muß feststellen, dass die sichere Zuflucht nocht existiert. Oder doch? Und was ist mit den Überlebenden passiert…

Rückblick: Der bessere Uwe Boll, eigentliche Game-Verfilmungs-Auteur und veritable Genreprolet/Ideenklauer Paul W.S. Anderson durfte 2002 für Bernd Eichinger das heißeste Ding unter den heißen Videospielen ins Kino bringen – “Resident Evil”. Gefilmt wie eine lausige TV-Show in High-Tech-Katakomben, blieb von dem handzahmen Zombiegestreichel einzig manch kurioser Einschlag in Erinnerung, etwa die köstlichen Schwachsinnsauftritte von Powerweib Michelle Rodriguez (“Ich bin nicht lesbisch!”) oder Heike Makatsch als untote Wissenschaftlerin (so was ähnliches zumindest). Kaum auszudenken, was das für ein Film geworden wäre, hätte George Romero – wie eigentlich geplant – seine Version des Stoffes inszenieren dürfen.

Nach “Resident Evil” ohne Beinamen kam dann “Resident Evil” mit Hinweis auf die “Apocalypse” und einer Milla Jovovich in noch engeren Höschen und diesmal digital getunten Möpsen, die diese Blaufilterkatastrophe von Film mit ihren wahllosen Actionszenen im nervtötenden Schnittmarathon auch nicht erträglicher machten. “Extinction”, mittlerweile von Regisseur No. 3, erschien da schon als flamboyante Abwechslung mit lauter dusseligen Filmzitaten und einer penibel bekloppten Fortführung der Geschichte, hatte aber bis auf (endlich mal) ein wenig Blutgekröse auch nichts zu bieten. Milla sieht zwar gut aus, wenn sie zulangt, kann aber keinen vernünftigen Satz geradeaus sagen. Und die Zombies sind in allen drei Filmen die reinsten Luschen. Fazit: Unerklärlich erfolgreicher Kackfranchise.

Deshalb ist mir eigentlich auch nicht ganz klar, warum ich nach drei unterschiedlich blöden “Resident Evil”-Filmen nun ganz plötzlich Vergnügen mit diesem vierten vom Video- zum Kinospiel konvertierten Zombie-Action-Stuss hatte. Das wird ja wohl kaum daran liegen, dass Anderson seine Rückkehr zur Serie mit einem großspurig vermarkteten 3D-Event feiert, ich gehe schließlich keinem Gimmick auf den Leim, der mich nicht einmal in “Avatar” begeistern konnte. Oder doch? Das hier ist ja ein echter 3D-Film, also nix nachträglich rumgebasteltes, sondern ein mit dem “Cameron Fusion System” gedrehter, total lizenzierter, authentischer Superoriginal-3D-Film. Milla ist nicht länger der Star von “Resident Evil”! Die Zeitlupen gelten hier Patronenhülsen, die ins Publikum fliegen, oder Zombietentakeln (ja, so was gibt es), die einem unerwartet entgegen schießen. Schon ziemlich cool, das.

Möchte dann wohl also doch vorsichtig gestehen, bisher noch nie so viel Spaß mit diesem neuen Kinorevolutionsgimmick gehabt zu haben. Und geschaut habe ich fast jeden 3D-Film. Aber die Technik allein ist es auch nicht, es ist wohl eher der Umstand, diesen Hochglanztrash nun plötzlich so zu sehen. So umgeben, so donnernd, so mit cheesigem Krawall zum Anfassen eben. So billiger Quatsch, absolut aufpoliert. Und Zombies in 3D! Kaum effektiv ausgenutzt und trotzdem ziemlich dufte. Mit dem Cameron Fusion System. Da wird sich richtig angebiedert, wenn das Bild einfriert und man jedes 3D-Detail genau inspizieren kann, wenn jede Actionszene in Bullet Time gefilmt ist oder man angesichts des Formats auf, zumindest für die Verhältnisse der Serie, recht großzügige Einstellungen setzt. Aber noch mal zu den 3D-Zombies: Neben mir saß ein Freund, der fürchtet sich vor Zombies, ist mir unerklärlich, stimmt aber. Der hat sich so sehr gegruselt, obwohl es nichts Gruseliges zu sehen gibt (und die Untoten sowieso eher spärlich zum Einsatz kommen), dass ich mich davon habe anstecken lassen. Deshalb hat dieser Film auf seiner profan-unterhaltsamen Ebene zusätzlich bestens funktioniert und wurde seinen Ansprüchen vollends gerecht.

Und, na ja, da ist natürlich noch das Wichtigste: Der Trash-Faktor bei “Resident Evil: Afterlife”, der ist wirklich sehr hoch und nicht zu verachten. Da gibt es herrlich schwachsinnige Gags und haarsträubend unlogische Ploteinlagen. Da sitzt nicht ein einziger One-Liner (“Das war ja eine geile Landung.” – “Du meinst wohl eine geile Bruchlandung.”… Brüller!), und überhaupt ist es eine Freude, Andersons eigenwilliger Vorstellung von Inszenierung zuzuschauen, so mit all den unmotivierten Abblenden oder der hilflosen Schauspielführung. Die vorherigen drei Filme erwiesen sich diesbezüglich ja noch um einiges ehrgeiziger, das wollten schon ziemlich dufte Genreklopper sein, jenseits etwaiger Unfreiwillig- und Peinlichkeiten. Deshalb haben sie genervt, weil sie ja trotzdem peinlich waren, nur eben ohne charmantes Bekenntnis zum Blödsinnigen. “Afterlife” hat den Mut zum veritablen Schwachsinn, ohne sich mit Selbstironie zu boykottieren. Deshalb ist es ein schöner Quatsch, an dessen Ende so was wie der ultimative 3D-Camp steht.

BatzmanBatzman meint:

Ich mag die Resident Evil-Filme. Ohne den erfolgreichen ersten Teil hätte es vielleicht nie die Zombie-Renaissance gegeben, die wir heute erleben. Er war etwas blutarm und mainstreamig, aber er hatte ein paar coole Szenen, gute Schocks und Milla als Kick-Ass-Alice. Teil 2 war trotz 18er Freigabe wesentlich blutleerer, bot fast keine Zombies und war auch filmisch größtenteils lahm. Kretsche Kretschmann gab den Bösewicht und die Kamera wackelte herum wie bei Stärke 10 auf der Richterskala. Der dritte Eintrag machte dann schon wieder mehr Spaß dank Russel Mulcahey der zumindest weiß, wie man apokalyptische Landschaft effektvoll in Szene setzt. Außerdem gab es erstmals fressende Zombies, ja überhaupt richtige Massen an Zombies und Alice durfte richtig im Gekröse wühlen. Dazu ein paar ganz schicke Referenzen auf die anderen Teile und einen Albert Wesker, der im Hintergrund die Fäden zog. Kein großes Kino, aber guter, rasanter Zombie-Trash.

Mit einer ähnlichen Erwartung bin ich dann auch an den 4. Teil herangegangen, denn als Fan der Serie und von Milla Jovovich, der bisher davon ausging dass es unmöglich ist einen wirklich schlechten Film mit Milla und Zombies zu machen, musste ich mich jetzt eines Besseren belehren lassen.

Auch wenn Teil 2 schon schwach war, riss Russel Mulcahey mit dem apokalyptischen Scope und der gorigen Härte von Teil 3 eine Menge raus. Leider macht Anderson all den Goodwill gegenüber dieser Guilty-Pleasure-Serie gleich wieder zunichte, denn er schafft es wirklich den langatmigsten und spannungslosesten Eintrag in die Reihe abzuliefern.

Mag die Werbung noch so sehr trommeln und posaunen, dass dieser Film in echtem “James Cameron 3D” gedreht sei – das Ergebnis enttäuscht maßlos. An vielen Stellen kann man die Brille abnehmen und merkt keinen Unterschied, außer das das Bild plötzlich vernünftig hell ist. Die Bilder bieten kaum Tiefe, selbst direkt in die Kamera geworfene Gegenstände blieben seltsam entfernt und dank der 3D-Brillen sieht auch dieser Film wieder so düster aus wie durch eine russige Glasscheibe gedreht. Vielleicht hätte sich Anderson auch mal einen 3D-Berater holen sollen, der weiß wie man diese Kameras benutzt. Nur draufhalten reicht leider nicht.

Es scheint als wäre jegliche optische Inspiration und ein Großteil des Budgets in den Kampf mit dem Executioner Majini gesteckt worden, der als einzige Szene des Films wirklich 3D nutzt und zudem vom Timing stimmt. Hier wird der Film für 6 Minuten plötzlich ziemlich cool und gibt einen Eindruck davon, was in den restlichen Minuten so schmerzlich fehlt: Guter Schnitt, optische Ideen und Wucht und wirklich “Fucking Cool”-Momente.

Der Rest sind doofe Dialoge, die in der deutschen Fassung die ich leider ansehen musste von gelangweiltern Synchronsprechern heruntergeleiert werden, unlogische Wendungen und eine Handvoll Buh-Effekte, die alle nicht spannender sind als ein Blick ins untere Fach von meinem Kühlschrank. Die als Oneliner gedachten Sprüche verrecken kläglich, weil sie stets wirken als hätten die Schauspieler ihren Einsatz verpasst, Zombies spielen fast mal wieder fast keine Rolle und kommen erst nach 20min überhaupt mal vor und der mit Shawn Roberts neu besetzte Albert Wesker ist als Bösewicht ungefähr so beeindruckend wie Patrick Lindner wenn er böse guckt.

Dazu kommt ein extrem enttäuschender Showdown, als optisches Gegenstück zu einer Rauferei im Apple-Store mit abgenudelten Matrix-Einlagen, die wir in den Vorgängern schon wesentlich mitreißender gesehen haben. Woher Alice am Ende weiß in welches Fluggerät sie genau den Schlussgag passen muss, bleibt wohl alleine ihr Geheimnis.

Wie Anderson, der mit “Death Race” ja erst kürzlich einen wirklich spaßigen B-Trasher abgeleifert hat, hier derart drivelose, gedehnte und öde Momente aneinanderreihen kann, ist schwer nachzuvollziehen: Wenn man alle Slow-Mo-Szenen des Films in normaler Geschwindigkeit ablaufen ließe, wäre RE4 vermutlich keine 50min lang. Wenn man alle Szenen in denen tatsächlich etwas passiert zusammenschnitte, wäre er sogar noch kürzer. Wenn jeder peinliche Dialog wegfiele, wäre es ein Stummfilm.

Trotz 60 Mio Budget wirkt das ganze über weite Strecken billiger als RE:Extinction, wenn wenige Landschaftsshots und Skylines (die allesamt ihre Rechnerherkunft nur schlecht verbergen können) darüber hinwegtäuschen sollen, dass der Großteil der “Handlung” in einem alten Betonbunker stattfindet und aus Leuten besteht die in Ausrufesätzen sprechen und hysterisch dummes Zeug reden. Und einige der Zwischenszenen, wenn Alice mit dem Flugzeug unterwegs ist, sehen auch verdammt nach nachträglichem 3D aus – und stellen die Frage ob die Produktion tatsächlich komplett mit dem “Avatar-System” geschossen oder nur in einigen Szenen – so gravierend sind die Unterschiede.

Anderson ist immer ein Hit und Miss-Regisseur. In Teil 1 hat er gezeigt, dass er von Romero zumindest ein bißchen was gelernt hat. In Teil 4 klaut er sich jetzt munter Carpenter-Versatzstücke zusammen, vom Assault on Precinct 13 bis zu The Thing, schafft es aber nicht eine Sekunde auch nur einen Hauch Spannung aufzubauen.

Sorry Alice, du warst auch schon mal cooler. Und bitte dreht schnell einen 5 Teil der besser ist, ehe Milla zu alt für die Hüpfereien wird. Ich möchte Alice nicht so in Erinnerung behalten müssen.

In : Review

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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30 Comments

  1. Jott

    Mich hat schon der Trailer mit dem 1:1 abgekupferten Fenstersturz á la Matrix nur gelangweilt…

  2. Jet Strajker

    Batz, was soll ich nur mit dir machen.

  3. Läscher

    Sehe es eher wie Jet: Nicht so stimmungsvoll wie der 3., aber dafür satte Action und papierdünne Charakter, die nicht einen emotionalen Moment haben (Treffen der Geschwister – Hallo?).
    Hatte meinen Spaß im Kino.

  4. Jet Strajker

    So wie ich kannst du es nicht sehen, ich fand den dritten nicht stimmungsvoll. :P

  5. Matthias

    Haha… diese Bewertungen immer. Ich flippe aus.

  6. Tino

    Ich war gestern zur Premiere und mein Fazit: Naja

    “Naja” trifft es, glaub ich, am Besten. Der Film schließt nahtlos an den dritten Teil an. Die Actionelemente sind natürlich phänomenal umgesetzt, die Story ordnet sich erwartungsgemäß dieser Prämisse unter.

    Das alles soweit so gut. Das möchte man, das bekommt man. Gerade das Design des Excutioners erinnert einen doch angenehm an das Spiel.

    Aber was wirklich an dem Film stinkt sind die gräßlichen Synchronstimmen. Völlig emotions- und ausdruckslos rasseln sie Ihren Text runter. Gerade Alice konnte man mit der Zeit nicht mehr zuhören.

    Ebenso schlimm sind die Logiklöcher. Ich erwarte keine Doktorarbeit, aber etwas Hirnschmalz ist doch nicht zuviel verlangt…
    Woher hat der Zombieboss diese geile Axt? Können sich Zombies jetzt die Dinger selber schmieden? Wieso stehen die Flüchtlingsflugzeuge alle eng nebeneinander? Wäre natürlich ein Kunststück so zu landen. Wie arbeiten sich die Zombies durch meterdicken Beton ins Gefängnis? Hat sich dort ein infizierter Tunnelbauingenieur doch an sein Studium erinnert?
    UND WIESO BRENNEN DIE HOCHHÄUSER NACH 6 JAHREN ZOMBIEINVASION IMMER NOCH???? Und hier auch wirklich jedes Hochhaus…

    Richtig enttäuscht hat mich das überschaubar Vorkommen von Zombies. Mal abgesehen von der Traube um das Gefängnis. He, wir sind in einem Untodenfilm, als bitte mehr infizierte Freunde und wesentlich Gore.

    Und der Umbrella “Endboss” war ja mal ein schlechter Witz. Irgendwie habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass er sagt “Mr. Anderson, mein Name ist Smith, Agent Smith”. Der Showdown war langweilig und ziemlich unspektakulär

    Alles in Allem… Naja eben

  7. Ranor

    Oh man, da hat der Jet schon wieder recht…

    Unterhaltsamer Stuss, bei dem man aber auch gut nach 15 Minuten gehen und kurz vor Schluss wiederkommen kann ohne irgendetwas wichtiges zu verpassen.

  8. Matty

    Gestern geschaut und mich hat er gut unterhalten. Trash wie auch die anderen Teile. Wenn ich was zu bemängeln habe dann nur das der Film zu kurz war.

    Der Showdown war wirklich extrem von Matrix geklaut. Fand ich aber nicht wirklich weiter schlimm. Teil 3 war für mich auch irgendwo von Mad Max geklaut.

    Resident evil war für mich immer reine Unterhaltung ohne große Ansprüche und bisher hat mich keiner der 4 Teile wirklich enttäuscht. Auch der 4te nicht.

    Das die Oneliner nicht gesessen haben kann ich nur teilweise unterstreichen.

    Das 3D fand ich recht gelungen. Vor allem die Szene in der Dusche, aber auch so einige Szenen die im freien spielten.

    Alles in allem Hirn aus Kino.

  9. freeminder

    @Batzman
    Einspruch, euer Ehren. Die heutige Zombie-Renaissance haben wir ja wohl ganz klar 28 days later zu verdanken. (Ich weiß, auch wenn es technisch ja gar keine Zombies in dem Fim sind, bla bla)

  10. Tino

    naja, da beide 2002 erschienen sind, brauch man sich hier, glaub ich, nicht um den Thron streiten…

  11. Stadtschreier

    Mag komisch klingen, aber ich fand diesen Film wirklich gut, hat mich gut unterhalten, mein Mädel hat 3-4 mal herrlich losgequiekt und auch wenn die Story jetzt nicht besonders einfallsreich war, bin ich aus diesem Film befriedigter herausgegangen, als aus Expandables.

    Hab es aber hier in Irland in Englisch gesehen, vielleicht ist die Synchro auch nicht gerade gelungen und so kommen die One-Liner nicht so gut rüber. Hey, und der Typ von Prison Break spielt mit, mit diesem Spruch bekommst du jede Frau mit ins Kino. ^^

  12. Julian

    Das bestätigt mich in meinem Entschluss, den Film nicht kostenpflichtig zu konsumieren, sondern zu warten. Dank Werbeunterbrechungen wird er dann ja auch länger und spannender. Ähem…

    Bisher wahrlich kein gutes Kinojahr, wenn man mich fragt.

  13. Klugscheisser

    Habe ihn gerade gesehen und fand den Film nur schlecht. Eine Mischung aus Matrix, Blade, Silent Hill und am Anfang ein bischen Terminator. Alles bleibt zu offensichtlich konstruiert und unlogisch – die Schauspieler mussten sich anscheinend keine Mühe geben…viel zu viel SlowMotion…schade, was aus Resident Evil geworden ist !!
    Batzman trifft es perfekt…….hätte ich das nur vorher gelesen…oO

  14. Lukas Heinzel

    Ich komm echt echt nicht darüber hinweg dass einer der am besten von Batz bewertete Film son Harry Potter Movie is…

  15. med

    ich hatte heute meinen Spaß in dem Film. Den 3D Effekt fand ich nach der Rache-Aktion am Anfang sehr angenehm – überwiegend dezent im “Hintergrund”, so dass es einem nicht die Augen “verbiegt”.

    Im Gegensatz zu der Meinung der Reviewern, finde ich das dieser Teil eine konsequente Fortsetzung der vorherigen Teile war und sich durchaus weniger ernst nimmt. Für mich ein Tick besser als der dritte Teil. Und der massive Einsatz von bullet time ist für mich ein Pluspunkt. Wenn gut gemacht (und das ist hier der Fall gewesen), kann ich mich da dran nicht satt sehen :) .

  16. TopF

    eigentlisch haben wir zack snyder die zombierückkehr zu verschulden.
    dawn of the dead hat die zombies wiederbelebt.

    ich wundere mich immerwieder über eure sterneverteilung..
    die ist meist so extrem unlogisch ,da eure reviews nie darauf schließen dass ihr für Terminator vier 3!!!! sterne vergebt oder ähnliches ich raff euer wertungssystem nicht, schmeißt es raus,
    es ist nämlich total unnütz wenn ihr den film schlecht redet und dann hoch bewertet.

  17. TopF

    ich red vom MCG versatzstück, damit keine missverständnisse aufkommen.

  18. Resident Evil Promo mit Zombiearmen - Nerdcore

    [...] Aktion für den Zombie-Murks Resident Evil: Afterlife (hier das Review auf den Filmfreunden, mir hat der gar nicht gefallen, aufgeblasener, langweiliger Mist), in der sie in Madrid jede Menge [...]

  19. Binding

    @ Batzman: Bei den erwähnten Carpenter-Filmen darf “Die Klapperschlange” wegen der Hochhaus-Landung mit dem Flugzeug nicht fehlen! Meintest Du übrigens eine russische oder eine rußige Glasscheibe? ;-)

    Abgesehen davon pflichte ich Dir bei, denn obwohl der Film mit gutem Willen halbwegs als No-Brainer funktioniert, ist die Story ja wohl mal so ziemlich das Blödeste und Uninteressanteste, was es in letzter Zeit zu sehen gab (okay, auf “The Expendables” trifft das auch noch zu). Das Ganze wirkt wie eine lieblose Episode in einer Fernsehserie, die lediglich irgendwie dazwischen hängt, ohne eigene Impulse zu geben. Außerdem: Die Alice-Klone sind beim Kampf am Anfang alle ausgemerzt worden, und die echte Alice wird schnell mal so per Spritze wieder normal? Selten so eine dämlich-dreiste Handlungskorrektur gesehen, die alles Vorangegangene negiert! Nur eine einzige Sequenz war meiner Meinung cool (SPOILER): Als Milla an einem Seil vom Dach springt und die ganze Horde Verfolger-Zombies wie die Lemminge hinterher – nur ohne Seil halt. Und noch ein kleines Lieblingsdetail: Das Flugzeug kriegt nicht gleich genug Höhe und matscht die Zombies zu einer breiten Blutspur, die man von oben aus der Ferne sieht. (SPOILER ENDE). Der 3D-Effekt war zwar ganz gut genutzt, aber wie immer völlig sinnlos und langweilig. Und weil die Produzenten vorab so einen Bohei um die Technik gemacht haben, ist es eben auch doch wieder eine Enttäuschung. Braucht echt niemand.

    Zur neuen Zombiewelle: Es war “28 Days Later” mit zusätzlichem Anschub vom “Dawn of the Dead”-Remake, denn die waren beide saugut und außerdem die beiden Filme, in denen die Zombies erstmals rannten. Die “Resident Evil”-Reihe lief da eher so nebenbei mit und hatte auch immer einen starken SciFi-Touch, der nicht nur Zombie-Fans ansprach.

  20. zjgu

    Laaaaangweilig! Aber wie immer findet selbst der größte Scheiß seine Fans.

  21. Die uralte Morla

    Ich fand den Film einfach nur richtig unterhaltsam und auf seinem Niveau gelungen. Ich find die Kritik das die story blah wär und die Dialoge fad nur begrenzt angebracht. Ich mein wir reden hier von nem scifi-zombie-Milla-Jovovich-Film. Das jetzt keine großartigen philosophischen Ansätze in dem Film waren hat mich jetzt nicht wirklich überrascht. Außerdem fand ich das reichlich genug Zombies in dem Streifen waren. Das der Fokus bei den RE-Filmen nicht hauptsächtlich auf die Zombies gelenkt wird find ich sogar das Interessanteste bei den Filmen. Es geht ja eigentlich um die Umbrella und ihre Machenschaften, das ist ja auch der Grund warum man davon mehrere Filme drehen kann. Wenn wir ehrlich sind gehts in den Filmen ja auch eigentlich um Milla und das sie immer genug Knarren dabei hat mit denen sie sich aus jeder noch so beschissenen Lage rausballern kann! :D Schön anzusehen… und er führt die Chronologie passend weiter- auch wenn nicht erklärt wird warum die Zombies jetzt so krass mit ihren Tentakeln abspasten.

  22. reeft

    @freeminder

    Es sind vielleicht begrifflich gesehen keine Zombies, aber die Entwicklung (Globalisierung usw) der Menschheit erfordert laufende “Infizierte”.

  23. knalltüte

    Also ich schau mir den auf jeden Fall an, schon weil der Dritte wieder besser war (der zweite hatte seinen Höhepunkt, als der schwarze Typ den Angriff auf das Polizeirevier überlebt und singt: “I`m a bad Motherf***er…” – was haben wir gelacht!). All zu viel erwarten darf man wohl nicht, aber da muß ich wohl durch…

  24. zhahadum

    Das einzig überzeugende waren die 3D Effekte, mal erhlich ich hab mich noch nie bei einem Actionfilm während der Actionszenen so gelangweilt, fand auch die Musik wieder mal unpassend (ok Geschmackssache) aber wie man das hinbekommt sein Publikum bei voller Action zum einschlafen zu bringen ist mir unbegreiflich…

  25. Rufus

    Hirn bitte vorher an der Kasse abgeben.
    1) Handlung !?
    2) Logik !?
    3) Dialoge !?
    4) Effekte (teils von MAtrix abgekupfert, nur um Längen schlechter) !?
    Was zurück bleibt ist 2 Stunden langes geballere.
    Hab’ selten so einen Schwachsinn gesehen

  26. chris

    @nr.6: hast vollkommen recht bezüglich der logiklöcher, es war einfach nur lächerlich. klar, man geht mit gesenkten erwartungen an die story in einen actionfilm. aber was uns hier geboten wurde, war so unlogisch und schlecht konstruiert, dass es auch auf die glaubwürdigkeit der action abgefärbt hat. daher wahrscheinlich auch das nickerchen von nr.23.

  27. Johnny

    Man, Resident Evil war mal so ein gutes Videospiel… heute steht der Name nur noch für hirnlose Ballerfilme auf Ed Wood-Niveau.

  28. Dominik

    Ok ich habe es endlich geschafft ihn mir anzusehen und sage ” was für ein scheiss Film” Logikfehler, seltsamer Endgegner und was mich am meisten nervt, das ich wirklich alles so in die Länge zieht.. Bei der hälfte vom Film dachte ich mir “warum macht Umbrella Corp das alles? Die Weltherrschaft kann es nicht sein, wenn alles Zombies sind :p und wegen des Geldes .. ? Zombies arbeiten und zahlen denke auch nichts.. also langsam aber sicher sollte die Reihe wirklich enden…Hab mir die BD eines Freundes geliehen und sehr froh sie mich nicht selbst gekauft oder in der Videothek geliehgen habe…

  29. Stollentroll

    wahnsinn, was die in amerika für müll produzieren und für wen eigentlich?
    für leute die nicht auf die story achten? gut, dass ich mir das kinogeld gespart und für 3 euro in der videothek war. zwar ohne 3 d aber davon wird mir eh immer schlecht.

    logik: achtung spoiler.
    also nach der anfangsszene wollt ich schon wieder ausmachen das ding.
    ein geballere vom feinsten, das elitekommando der umbrella corp. fällt um wie nasse säcke, ohne nur einmal zu treffen. für wie doof halten, die die zuschauer?
    warum sagt die die daten und koordinaten in ihren videotagebuch, wenn es eh alles unterm bild festgehalten wird?
    warum sind die tussies die ganze zeit geschminkt und top gestylt, in einer welt wo alles fehlt. is klar.

    im 3. teil wurde ja noch die ressourcenknappheit an benzin und munition und waffen thematisiert, hier scheint es jetzt wieder alles im überfluss zu geben inklusive geiler outfits für die milla klone.

    dann landet die hohle nuss auf dem dach von nem gefängnis, ohne zu wissen, welche freaks sich dort aufhalten. logo.

    im 3. teil hat die milla ja noch auf die satelliten geachtet, scheint sie jetzt nicht mehr zu interessieren.

    gefühlter 4 meter typ mit nägeln im kopf und riesen axt kommt und wird erschossen. ah ja.

    und was sollen die münzschrotkugeln eigentlich? waffen und mun gibts ja wieder genug.

    dann die charaktere vom feinsten wieder: die eine wird gerade von nem zombie gefressen, 5 sekunden später, kommentar von milla wo sie die waffen im depot sieht: “Geil!” ah ja. die andere tussie interessiert nich mehr.

    warum lockt die umbrella corp. die leute nach arcadia/kannada wenn es doch eigentlich ein schiff is. wenn ich leute für experimente anlocken will, dann sag ich, ich bin in poppenbüttel süd-genau an der ausfahrt x und mach nich ein rätsel aus meinem standort.

    und warum hat die crew nochmal das schiff verlassen?
    wenn die umbrella soviele waffen hat und sich vor den zombies unten verstecken muss, wieso zünden sie dann nich ein paar von ihren geilen bomben und gut is?

    scheinbar mach ich mir zuviele gedanken, wenn ich filme schau. wahnsinn.

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