Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (Review)

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-”Next time, we don’t date the girl with eleven evil ex-boyfriends. ”
-”Seven.”
-”Oh thats not that bad.”

Originaltitel: Scott Pilgrim vs. the World
Herstellungsland: USA 2010
Buch und Regie: Edgar Wright
Darsteller: Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead, Kieran Culkin, Chris Evans, Anna Kendrick, Brandon Routh, Alison Pill, Jason Schwartzman
★★★★½ Batzman
★★★½☆ Jet Strajker (Review gibt’s hier)

Scott Pilgrim (Michael Cera) ist ein typischer Slacker. Anfang 20, weiß er nicht so recht was er mit seinem Leben anfangen soll, wohnt bei seinem schwulen Kumpel Wallace (Kieran Culkin) zur Untermiete und spielt ohne große Ambitionen in einer Band, genauso wie er etwas gelangweilt die 17jr Knives (Ellen Wong) dated.

Das ändert sich, als er das Mädchen seiner Träume trifft: Ramona Flowers (Mary Elisabeth Winstead). Zu seiner eigenen Überraschung funkt es zwischen den beiden und es könnte alles so schön sein, wären da nicht ihre 7 Evil Ex – die sich geschworen haben jeden Nebenbuhler umzubringen und gemeinsam den Kampf gegen ihn aufnehmen…

Schon jetzt mein Favorit des bisherigen Jahres, der jedes bißchen Hype einlöst, den er zuvor bei allen Fans verursacht hat. Was nicht nur an Gags wie dem in 8Bit-Look gehaltenem Universal-Logo am Anfang liegt. Edgar Wright entfesselt eine furiose Mischung, einen genial großartigen Genremix, mit einer Referenzdichte und Zitatfreude, die jedem Geek, Gamer und Filmfan Spontanorgasmen verursachen muss – wohlgemerkt ohne dabei herablassend oder kalkuliert zu wirken. Hinter Wrights hyperkinetischem Inferno steckt eine enorme Spielfreude, eine überbordende Phantasie, die es schafft die ebenfalls schon nicht gerade zahme Comicvorlage nochmal um ein paar Stufen weiter zu drehen.

Wie seine geniale (und hierzulande zu unrecht immer noch recht unbekannte) TV-Serie Spaced auf Adrenalin gelingt dem Film der Spagat eine warme, anrührende Love-Story zu erzählen und gleichzeitig ein gigantisches Actionspektakel zu entfesseln, das der Comic-Vorlage mehr als gerecht wird. Die Besetzung ist Spot-On und Michael Cera überzeugt sowohl in seinem gewohnten Awkward-Geek-Mdous, wie als Actionheld mit überraschendem Wums. Nachdem er schon in der etwas braven, aber unterhaltsamen Romanverfilmung “Youth in Revolt” gezeigt hat das er nicht nur lieb und hilflos sein kann, läuft er auch in den akrobatischen Actioneinlagen als Scott zur Hochform auf.

Doch nicht nur Cera, sondern die gesamte Cast hat einen Heidenspaß mit ihren Rollen. Mary Elisabeth Winstead gibt als Ramona den ruhigeren, mysteriösen Gegenpool zu Scott, währen Kieran Culkin als sarkastischer Kumpel Wallace eindeutig die Coolness-Trophäe gewinnt. Jason Schwarzmann als evilster aller Evil Ex genießt seine schmierige Rolle genauso wie Ex-Superman Brandon Routh, der als Veganer mit Superkräften wesentlich eindrucksvoller kämpft als im blauroten Stählernen-Outfit.

Wright liebt die Vorlage, er liebt Film und er weiß wie man Geschichten in hohem Tempo erzählt, ohne hysterisch zu wirken. Wright ist niemand der sich auf zu seinem Material herablässt, sondern jemand der es liebt und verinnerlicht hat. Ein erwachsenes Kind, das genug Abstand zu seinem Sujet hat um es nicht als reiner Fanboy zu behandeln, es aber doch so intim kennt, dass er weiß was die Fans daran lieben.

Scott Pilgrim ist wie Shaun und Hot Fuzz ein Geek-Fest mit Herz und wohl der große Film des Jahres, bei dem man jeden Cent seines 60 Mio. Budgets auf der Leinwand sieht. Auch wenn das Bombardement an Einfällen, kleinen Gameanleihen, musikalischen wie optischen Sidegags für allzu sensible Gemüter vielleicht zu viel sein mag und je nach Verfassung vielleicht auch ermüdend wirken kann, beindruckt die schiere Verve mit der sich alle Beteiligten ins Zeug werfen um einen Film zu erschaffen den es in dieser Konsequenz noch nicht gegeben hat. Das “Welt als Game”-Konzept ist natürlich in TV-Serien und Webvideos immer mal wieder aufgegriffen worden, doch so konsequent beiläufig und als integralen Bestandteil der Story wurde es noch nie behandelt. Denn bei allem Spielkram bleiben Scott nie nur Game-Figuren sondern sympathische menschliche Wesen. Vielleicht zittert man in den Fight-Scenes weniger mit, als das man die Imagination und den Abwechslungsreichtum der einzelnen “Level” bewundert, aber das ist nur eine kleine Kritik an einem insgesamt großartigen Streifen. Genauso wie das Ende, das vielleicht ein bißchen zu offensichtlich nochmal nachgedreht wurde, damit es mit dem letzten Comicband abschließt. Aber was solls, ich bin Romantiker, so that is fine with me.

Und während das Publikum in grundsätzlich eher konservativ erzählte Streifen wie Inception oder Social Network strömt, um sich hinterher smart zu fühlen, rauscht Scott Pilgrim wahrscheinlich wieder an der Mehrheit vorbei, die nichtmal weiß, was sie wirklich verpasst und die das ganze wahrscheinlich als hibbelige MTV-Ästhetik abtut. Aber was solls, der Film wird seine Zielgruppe finden und sicherlich mehr junge Filmfans und Filmemacher inspirieren als viele der als “wichtig” wahrgenommenen Filme es tun werden.

Denn er macht einfach enorm viel Spaß und wird wiederholtes Ansehen sicher besser bestehen, als viele andere Filme.

In : Review

About the author

Batzman (Oliver Lysiak)
Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Tommy

    Awesome.

  • Triple-B

    Komme gerade aus der Sneak in Duisburg, war ich schon hocherfreut das Universal Logo als Hommage an alte Nintendo Tage animiert mit GameBoy-Gedudel unterlegt erklang, so verlor ich mein Herz in dem Moment in dem das Zeldatheme das erste mal erklang – also nach ca. 45s.

    :) Definitiv ein Fest für jeden (auch vermeintliche) Geek!

  • Stan

    Film gesehen und extrem langweilig, so etwas kann man wohl nur als absoluter Nerd gut finden, daher war auch klar, dass er von Batz fast die volle Punktzahl bekommt.

  • schokakola

    Läuft der irgendwo im OTon? Die üblichen Verdächtigen in Köln und Bonn zeigen ihn nicht bzw wenn nur auf Deutsch.

  • Silent Rocco

    Bin gespannt, in wie vielen zukünftigen Artikeln noch gegen “Inception” angestunken wird. Hier erwarte ich nen feinen Spaß, halte die Bewertung trotz eigenem inneren Geek aber jetzt schon für extrem übertrieben.

    Aber abwarten.

  • Dr.Strangelove

    Toller Artikel! Bin gespannt auf den Film.

  • Niniel

    der lief vorhin in der sneak?!…. son mist, dann hab ich was verpasst. ich freu mich auch schon tierisch den film zu sehen :)

  • Mathias

    @Silent Rocco: Wieso? Man kann bei dem Hype gar nicht oft genug betonen, dass Inception ein im Grunde konventioneller Film ist, der dem Zuseher die Tiefgründigkeit nur vorgaukelt.

    Ich fand ihn super, aber die (hinterher gelesenen) Comics besser. Vor allem, was die Darstellung von Ramona betrifft. Die wirkt im Film ja doch recht kühl und distanziert; im Comic wird hingegen deutlich gemacht, dass sie eigentlich auch ganz schön in Scott verschossen ist und er ihr viel bedeutet.

  • http://. Thomsen

    Also ich kann der Lobeshymne an Kritik des gut beobachtenden Batzman fast in allen Punkten zustimmen. Habe den Film vor ein paar Wochen auf der Insel gesehen und fand ihn nicht zuletzt aufgrund seines enormen Einfallsreichtums und seines gelungenen Timings großartig. Gehört auch für mich zu den Highlights dieses Jahres. Einen kleinen Kritikpunkt muss ich bei all der Zustimmung aber dennoch loswerden: Batzman, der etwas herablassenden Absatz über das “Mainstream-Publikum” wäre nicht nötig gewesen. Gibt der ansonsten wirklich scharfsinnigen und gelungenen Rezension einen ziemlich arroganten Anstrich.

  • http://chaosmacherin.de Chaosmacherin

    Batzman wenn du den Film gut findest, finde ich das ein bisschen gruselig, denn es gibt nur wenige Filme bei denen wir uns einig sind :P Das bedeutet, hier handelt es sich um eine der wenigen Ausnahmen, oder ich kommen total enttäuscht aus dem Kino :P Ich hoffe es ist die Ausnahme.

  • andreas

    was mich stört ist das wörtchen geek. diese selbstbeweihräucherung und bauchpinselei der eigenen nische führt ne kategorie ein, die auf einmal andere filme schlechter bewertet und eigentlich selbst schon zu einem eigenen hypephänomen geworden ist. irgendwie ist da nichts romantisches mehr dran.
    was aber nicht gegen scott pilgrim sprechen soll, ich fand die comics super und warte auf den film ebenfalls sehnsüchtig. auch wenn ich den seitenhieb gegen inception wie immer lächerlich finde…

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    Auch wenn ich Scott Pilgrim nicht gesehen habe (und wohl so schnell auch nicht sehen werde, da er hier nicht läuft), freue ich mich das auch Batzman und Straiker mal so richtig den Fanboy rauslassen.
    Das aber dieser Film an der Masse vorbeirauscht sollte doch wohl niemanden ernsthaft wundern – dafür muss man nicht (schon wieder) Inception bashen…

  • Jakob

    batz hat gerade 4,5 sterne für nen film gegeben. krasser scheiß!
    ich glaube ich muss demnächst mal nach berlin fahren um ihn mir im o-ton anzusehen, 4,5 sterne…. krass

  • hermann hesse

    der letzte absatz ist ja höchst erbärmlich, aber naja, lassen wir das…wer eine vernünftige kritik lesen will und kein geekorgasm, der sollte auf knörer zurückgreifen: http://www.perlentaucher.de/artikel/6549.html
    da wird der spuk als das entlarvt, was er wirklich ist…

  • Tino

    Schade, dass so ein Film an den Kinokassen versagte, aber ist ja irgendwie bei allen Geek-Geheimtips so… Constantine… Spawn…

    Dadurch werden wir in Zukunft auf solche Highlights verzichten müssen und Jennifer Aniston oder Kathrin Heigl in ihrer 1000en Liebeskomödie bewundern können.
    Sehr schade, dass man mittlerweile den finanziellen Erfolg so klar kalkulieren kann. Und wenn ein Filmstudie mal ein Experiment wagt, geht es damit zu 90 % aufgrund des Fastfoodgeschmacks der Massen baden.

  • http://- der sepp

    … batz kinofilme des jahres sind toy story 3 und scott pilgrim … wahnsinn … mit filmkompetenz hat das nichts mehr zu tun … und selbst wenn inception noch so simpel, pseudo tiefsinnig oder sonstwas is, ändert es nichts daran das ihn viele menschen gesehen haben und scott pilgrim nicht ;) … ich gucke scott pilgrim mal so wie geeks das tun … zuhause ;)
    übrigens liegt es meist nicht an der qualität des films, sondern am schlechten bzw. guten marketing ob ein film im kino funktioniert oder eben nicht und scott pilgrim hab ich so in der öffentlichkeit kaum wahrgenommen irgendwie …

  • Gnihihihihihi

    AAAAAaaaaaahhhhh!!! Kein Kino in der Gegend hat den Film im Programm, eben 3 Kinos abtelefoniert, die haben alle noch den 06.01.2011 im System, noch jemand mit solchen Problemen?

  • PunkZERO

    @der sepp: Und weil Inception von vielen Menschen gesehen wurde, macht das den Film automatisch besser? Fresst Scheisse, Leute: Milliarden Fliegen KÖNNEN nicht irren.

    Zum Film: das ist der Film, auf den ich das ganze Jahr gewartet hab…genauso wie meine Freunde (ein Nerd mit Freunden…oho, schaut schaut) und der Kinogang ist schon fest eingeplant.

  • Gnihihihihihi

    @PunkZERO

    Inception wird durch die Tatsache das er ein guter Film ist automatisch zu einem guten Film, so einfach ist das!

  • slowcar

    hab ihn vor einigen wochen in Dublin gesehen, die Zuschauer waren die totale Nerd-Crowd und alle haben gefeiert :)

    Superfilm!

  • http://- der sepp

    @punkzero … ich habe die qualität von inception nicht erwähnt … es ging nur darum das ihn sich menschen angucken, weil batz ja der meinung is das ein film der viele zuschauer hat schuld daran is das solche filme wie pilgrim floppen

  • Fred

    Ganz tolle, bunte Wohlfühl-Achterbahn!
    (…und Tom Jane!!!)

    -> Ergibt in Summe *****+1 Bonus *

  • Stan

    @PunkZERO

    Natürlich haben heute auch Nerds Freunde, andere Nerds. Früher war das eben einsame Gattung, heute gibt es davon schon zu viele :D

  • Jan

    Inception ist total überbewertet – meiner Meinung nach. Eine pseudokomplizierte Handlung und ein paar Effekte, von denen man 90% schon im Trailer sah und alles nur für eine mies arrangierte Schießerei im Unterbewusstsein. Also sorry, aber das hätte man wirklich besser machen können.

    Egal, der oben beschriebene Film ist von der Thematik her für eine kleine Zielgruppe gemacht, die auf sich allein gestellt die Kohle nunmal nicht so einfach wieder einbringen kann. Aber das sagt über die Originalität des Films ansich nichts aus. Donnie Darko war im Kino auch ein Flop. Als Beispiel.

  • Mayhem

    Anhand Strajkers Review lässt sich sagen: Er hat den Comic nicht gelesen :)
    Behaupte ich jetzt einfach mal dreist. Die Begebenheiten aus Scotts Umwelt so darstellst, als würden sie in seinem Kopf so ablaufen, es aber in der Realität garnicht tun ist verkehrt. Eddy hält sich einfach nur an den Comic und DA läuft das nunmal so ab. Das Veganer unheimliche Superkräfte haben ist Quatsch, klar, im Comic ist dem aber so, und so soll es auch im Film sein. Wie auch viele andere Merkmale (zum Beispiel, dass Scott sich ein 1Up besorgt, geschieht im Comic auch und wird auch von seiner Mutter im Comic dann erwähnt ;) )

    Bevor man also über Inszenierung und Darstellung schreibt, doch bitte besser informieren. Ansonsten kann ich den beiden ReviewernMenschen nur zustimmen, was in letzter Zeit sehr selten der Fall ist, hier so.

  • sweettooth

    @mayhem: es gibt im comic aber einige andeutungen, dass sich vieles nur in scotts kopf abspielt

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Außerdem ist das total kleinkarierter Quatsch, der nichts, rein gar nichts an der Beurteilung des Films ändert.

  • http://www.grindthatauthority.de PlayStar

    Bingo. Alles andere ist Fanboy-Generve.

    Apropos: War heute zum zweiten Mal drin, nach der (O-Ton-)Vorstellung im August (Nochmal danke dafür!), und als Fanboy bin ich immer noch begeistert. Die Übersetzung ist gelungen, der Witz immer noch vorhanden und die Synchronstimmen gut besetzt.

  • Pingback: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt » Im Kino gesehen

  • Frybird

    Ich habe auch die Preview in Köln gesehen und als Fan der Comics war ich relativ zufrieden (eine akkurate Verfilmung müsste 3mal so lang sein, und am besten eine Trickserie, aber der Film versteht gut den Stil und den Funfaktor der Comics einzufangen, auch wenn die Message arg simplifiziert ist), und als Filmfan begeistert ^^.

    Traurig stimmt mich zu sehen das die Kinos sehr zurückhaltend damit sind den Film ins Kino zu bringen und Werbung habe ich bisher auch keine gesehen.
    Liegt wohl daran das der Film am US-Kino so dramatisch gefloppt ist und in UK auch nicht so starkt war, aber das hilft natürlich nicht der Sache.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    So. Ich war vorgestern. Ich war gestern. Und mal gucken, wie oft ich noch gehe. Das sagt wohl alles. Knallerfilm, der wirklich ein besseres Marketing verdient hat. Wird aber auf DVD/Blu-Ray/Download ein Hit, ganz sicher.

    Die deutsche Synchro (mein erster Kinogang) war ok, trotzdem gehen viele Gags aufgrund der Sprache verloren (“I’m getting a life.”). Darum musste ich einfach nochmal in die Originalversion. In Berlin zum Glück alles kein Problem.

    Finde die Grundstory jetzt eher lächerlich (also nicht die Evil-Xes, sondern die “Ich hab dich mit ihr betrogen”-Kinderschnulzen-Scheiße) und habe deshalb auch keinen Bock auf die Comics, aber was einem hier optisch und musikalisch um die Augen und Ohren fliegt, ist einfach HAMMER. Dagegen ist ein “Kick-Ass” wirklich nur noch ein Witz, der maximal als Trailer rockt.

  • http://- Dan

    Da möchte man mal wieder den Glauben an das Gute verlieren – oder zumindest an Universal bzw. die Hamburger Kinokasper:

    In unserer “Kulturmetropole” läuft Scott Pilgrim – Lobeshymnen hin oder her – nur mitten in der Pampa (alias UCI Smart City). Ab Do. wird das Ganze noch getoppt, dann gibt’s nur noch eine Spätvorstellung.

    Dafür Wall Street 2 & ähnliche Kracher bis zum Abwinken…

  • Frybird

    Bei uns zwischen Köln und Koblenz auch nicht besser, ab Donnerstag wechselt Scott Pilgrim zwischen “kaum” zu “so gut wie garnicht”. Selbst der gewaltige Cinedom lässt sich nurnoch zu Spätvorstellungen herab (Dabei wollte ich mir den Film dann gerne zusammen mit dem Tron-Preview nächsten Donnerstag anschauen).

    Was bin ich froh das ich bei der Gamescom Preview dabei war, da es in der Provinz auch nicht einfach ist seine Freunde zu überreden mit ihnen in die Stadt zu tuckern um einen Film zu sehen der sich eh nur schwerlich beschreiben lässt siehts nicht so aus als bekomme ich den Film nochmal im Kino zu sehen.

    Sehr enttäuschend, aber zum Glück ist die US-Blu Ray schon vorbestellt und in den nächsten 2-4 Wochen dann auch bei mir ^^
    (Ich hoffe mal die ist Codefree….aber ist normal Standard bei Universal BRs)

  • http://none.at limonchiki

    ich hab zwar gewusst, dasses eine comicverfilmung ist; aber hab sie nie gelesen. ich wurde mitgezerrt, und war begeistert.
    der film hatte mich bei dem 8-bit-universal-intro xD allerdings, was ich schade finde, hatte ich den eindruck das außer mir und meinen zwei begleitern die restlichen … knapp 15? leute im kino überhaupt nicht kapiert haben, was sie da sehen.
    ich plus anhang haben uns schlappgelacht; hinter uns wurde gemotzt das wir lachen und das “sie auch gern so laut lachen würden, wenns lustig wäre”. o_Ö
    schade. ich fand ihn klasse. inception hin oder her XD

  • http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-10/18376278-spannende-filmgeschichte-n-im-swr-fernsehen-dokumentationen-ueber-christopher-lee-am-4-november-und-leo-tolstoi-am-18-november-jeweils-um-2 john

    hab die Comics (sry Graphic Novel) geliebt. frag mich aber auch wo ich den Film im O-Ton sehen kann.

  • stefan

    film des jahres. voll vererrored dass er nicht erfolgreich zu sein scheint.

  • Michael

    Fand das ende etwas schlap nachdem der Film doch sehr geladen war. Aber alles in alem auf jedenfall sehr gute unterhaltung für die geek genneration.

  • Michael

    Ich fand Incepton btw. auch super, tolles Popkornkino auch wenn ich nicht verstanden habe was es da nicht zu verstehen gab. Ist für mich neben diesem hier bisher das was mir aus diesem Jahr am meisten im Kopf hängen geblieben ist.

  • sabotage

    This is what I call quite good! Was für ein Film! Sehenswert! Und wer den Film nicht als das versteht, was er ist, soll Inception schauen ;-)

  • stb247

    Der Hammer!!! Ich bin mal sprachlos. Da hat der Edgar Wright so unglaublich viel richtig gemacht, dass mein Geek-Herz ganz schnell pocht.

    Ich bin weder großer Videospiel- noch Comicfan. Und Indiemusik kenne ich kaum. Aber wie hier alle Elemente verwoben wurden und als Ganzes eine hübsche Geschichte erzählen, das ist einfach meisterhaft.

    Und das Casting… mein Gott, wie gut war der Film denn besetzt!

  • Rhimol

    Nur so als Frage zwischendurch (rein interessehalber :D)

    Gibts irgendwo ne Zusammenfassung der Zitate / Referenzen? (Macht sowas überhaupt wer?) Ich bin mir sicher, dass ich nicht alles erkannt habe, würde aber echt gerne wissen, worauf sich Wright alles bezogen hat ;)

  • Rhimol
  • med

    @14

    Ich kann mir denken, dass dieser Mensch

    http://www.perlentaucher.de/artikel/120.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ekkehard_Kn%C3%B6rer

    mit dem Film definitiv nix anfangen kann ;) Ihm fehlt einfach der Background dazu.

    Wird wohl die Sichtweise der Menschen sein, die in ihrem Leben nie ein Pad in der Hand gehalten haben.

  • Wizardkira

    Ohne Scheiss,

    im Gegensatz zu fast jeder Comicverfilmung wurde hier mal eine Menge richtig gemacht. Ich würde es sooooo sehr begrüßen, dass mal andere Filmemacher eine Comicverfilmung so liebevoll umsetzten wie Wright es getan hat. Schau dir Resident Evil (das Spiel selbst bietet eine deutlich bessere Story) an, oder Spiderman. Alles Rotz! Und dennoch mögen es leider viele.

    Zwischen all dem Misst der heutzutage rauskommt hat dieser Film wirklich eine gute Bewertung verdient. Und bis auf das Ende, welches man noch ausführlicher hätte gestalten können, war hier alles Top!

  • Frybird

    Ach nebenbei:

    Wenn man bei Axelmusic bestellt, wird die US-Blu Ray von Scott Pilgrim vermutlich heute nacht noch losgeschickt. Und die ist Codefree.

  • http://www.darthfj.de DarthFJ

    Na ihr Filmfreunde?
    Ich wollte eigentlich mal wieder von Transformers reden ;) aber zurzeit ja bisschen Funkstille…
    aber das hier hat mich gerade echt geflasht:

    Ich glaub kein Film kann von sich behaupten, so eine Gagdichte vorzuweisen. Wir haben im fast leeren Kinosaal (schämt euch, ihr analog-menschen) am Boden gelegen vor Lachen. Ich war selten so berührt (wie halt bei Transformers). Mal sehen wer wieder den ersten Stein wirft? ^^
    Es wundert mich, dass ich mit Batzman mal einer Meinung bin, aber dieser Film ist wirklich das Beste seit 3 Jahren!

    Wunderbares Timing, eine unfassbare Detailverliebtheit, VFX en mass und das an den richtigen Stellen, eine Soundkulisse die ein jedes Nerd/Geekherz höher schlagen lässt, wunderbar besetzt, ein überraschender Indie-Soundtrack (ok, hier meine Kritik.. es hätte schon noch Prodigy wie im Trailer reingepasst) … einfach der verkannteste Film des Jahrzehnts… kann es nicht anders sagen… überzeugt euch selbst.. und wenn ihr ihn schlecht fandet… dann schaut ihr längst Florian Silbereisen *muhaha*

  • danguerra

    Also ich muss mal was los werden, hab mir Scott pilgrim vor 2 tage gesehen, bin kein NERD ( habe auch nichts gegen sie : ), ich muss echt gestehen der FILM ist der Brüller, also man muss auf jeden fall seiner Fantasie frei laufen lassen und sich wieder in seiner Jugend versetzen, der Film lässt eine/r richtig aufblühen, die Story ist total Toll umgesetzt sowie es wirklich sein sollte und er ist von anfang an bis zum ende nicht langweilig !! Habe gehört es gibt auch ein Buch(Comic) über dem Film, werde ich mir auch mal zulegen! Der Film ist auf jeden fall nicht nur für ein gezielte Gruppe gedacht, sondern es Spricht jeder an!! Auf jeden fall eine der beste Film des Jahres…

  • Natsu

    wirklich hammer, nicht für jeden geschmack aber für meinen 100%. HAMMER Fights. ^^

  • DoughNut

    Für meinen Geschmack wars z.B. nix.

    Hab ne Weile gesucht, um einen Review zu finden, der meine Gefühle zu dem Film widerspiegelt. Hier isser:
    http://homepages.sover.net/~ozus/scottpilgrim.htm

    zu den Gags:
    Die gabs bis auf wenige Ausnahmen nicht. Die Veganer-Story-Auflösung war einfach nur lahm und die ganzen optischen Gags haben bei mir bis auf das Logo am Anfang, den Erleichterungs-Statusbalken und den leuchtenden Hammer überhaupt nicht gezündet. Ansonsten gabs ja auch kaum Gags, die hatten schließlich alle Hände voll damit zu tun, ihre genauso belang- wie sinnlose Story runterzuspulen.
    Irgendwie hat mich der ganze Film an ein schlechtes Jump’n Run erinnert, in dem sich die Level zu sehr gleichen und das dadurch ermüdet. Find es zwar irgendwie wieder lustig, dass der Regisseur offenbar derselben Meinung war und das Ganze in “Level” aufgeteilt hat, aber das macht es nicht weniger langatmig.
    Ich kann schon lange nicht mehr über nerdiges Insiderwissen zu Pacman oder die lachen, die es vortragen, und die ganze Gimmicks mit den Münzen, 1-ups, coolen Street-Fighter-Moves usw waren auch alle nicht wirklich witzig. Mich haben sie nicht gestört, aber wie man darüber lachen kann, ist mir schleierhaft. Sicher, man kann das mögen und als nette Huldigung für Videospiele verstehen, aber Gags sind für mich was anderes.
    Und wie man bei dieser Masse an unsympathischen selbstverliebten Posern emotional berührt sein kann, zumal die Chemie weder zwischen Scott Pilgrim und Ramona noch zwischen ihm und seiner Ex stimmt, versteh ich auch nicht.
    Cera ist ne wandelnde Schlaftablette und Winstead ist die ganze Zeit über unnahbar und kühl. Zwischen den Zweien funkt es nicht eine Sekunde, wenn überhaupt ist Pilgrim scharf auf Ramona und steigt ihr nach, mehr nicht. Die finale Wendung mit seiner anderen Flamme ist außerdem ein schlechter Witz, denn das ist eine noch einseitigere Kiste als die Beziehung mit Ramona.
    Ich hatte nach dem ersten Drittel des Films jedenfalls genug und gegen Ende wurde es eine echte Geduldsprobe, nicht wegen der angeblichen Bilderflut (waren immer dieselben Bilder, was soll daran so überwältigend sein?) noch wegen der Aufmachung als Videospiel (ich spiele selber seit den frühen 90ern Videogames, ich mag die), sondern weil mich der Streifen entsetzlich gelangweilt hat.

  • Pingback: Beziehung mit einer Frau » Blog Archive » Das muslimische Internet – 3sat Bauerfeind vom 9.05.2009

  • tor7ten

    aufmachung, und stil – ja, nett. sonst aber ein total überflüssiger film.
    schade um den netten hauptdarsteller.

  • James

    Der Film war super. Erfrischend schnell erzählt, dabei aber nie zu hastig oder konfus. Viel, viel Liebe zum Detail und tolle Charaktere.

    Batzmans Kritiken allerdings lese ich mittlerweile jedes Mal mit einem Schmunzeln. Sicher sind viele von ihm genannte Aspekte (meiner Meinung nach) zutreffend. Am Ende aber macht er sich (mal wieder) lächerlich, indem er folgenden Unsinn schreibt:

    “Und während das Publikum in grundsätzlich eher konservativ erzählte Streifen wie Inception oder Social Network strömt, um sich hinterher smart zu fühlen, rauscht Scott Pilgrim wahrscheinlich wieder an der Mehrheit vorbei [...].”

    Batzman ist also nicht nur Filmkritiker/Filmanalyst, sondern ebenso Möchtegern-Psychologe. Er weiß nämlich sogar WARUM die Leute z. B. Inception gucken und ebenso WIE sie sich danach fühlen.
    Hut ab, das kann nicht jeder.

    Da Batzman nach eigener Aussage keine 5 Sterne vergibt, gehe ich nun davon aus, dass sein 4,5 Sterne eigentlich doch 5 entsprechen. Aber klar, 5 vergeben wir nicht, wäre zu einfach. Weird.

  • http://www.spassbaron.de/ Erlebnisgeschenke

    Fand den Film schon witztig, aber teilweise ein bisschen zu “nerdig”. Michael Cera spielt wieder die gleiche Rolle die er in anderen Filmen schon gespielt hat (Juno,Superbad…). Allerdings ist man auch noch nicht müde den immer coolen aber dennoch verängstigten Nerd zu sehen.
    Der Film ist sehenswert, allerdings nur wenn man die schrägen Schnitte und Animationen unbeachtet lässt.

  • TheOriginalDog

    Man kann an den Kommentaren schon gut erkennen, dass der Film polarisieren kann und es auch total tut. Mir persönlich tat es gut, mal einen Film zu sehen, wo der gesamten Videospielästhetik gehuldigt wurde, sowas gibt es einfach viel zu selten in den “anderen Medien”.
    Wirklich ein toller Film, natürlich auch mit vielen Schwächen, aber der Enthusiasmus der Macher, die spürbare Begeisterung hat einiges wieder wettgemacht. Auf keinen Fall einer der besten Filme der letzten Zeit, aber auf jeden Fall eine der Filme, die mich am meisten mitgerissen haben. Für mich persönlich also durchaus eine der besten.

    Inception fand ich auch nicht so prickelnd, ich kann aber nicht verstehen, warum die hier dauernd verglichen werden ist doch ein völlig anderer Schuh. Der Anmerkung im Review, das Inception ein konservativer Film sei, stimme ich vollkommen zu, das restliche “Mainstream”-Gebashe war aber wirklich mehr als unnötig.

  • burns

    So, auch endlich gesehen.
    Ich bin kein Gamer, und ein Nerd nur in gewisser Hinsicht, aber Film ist toll.
    Und deswegen bin ich von Scott mehr als hochgradig begeistert.
    Batzman hat eine wunderschön geschriebene und in jeder Hinsicht treffende Review dazu hinterlassen, merci!
    Warum sich hier ständig Leute auf den Schlips getreten fühlen, weil Batzman als leidenschaftlicher Filmseher die Publikumsrenner (Inception) gegen dieses innovative, perfekte Geheimtippfilmlein absetzt, erschließt sich mir nicht.
    Ich fand Inception einen gut gemachten Film mit Längen, weiß aber trotzdem, wie Batzman das oben gemeint hat.

    Ich würde die schreibende Allgemeinheit immer wieder mal dazu aufrufen wollen, weniger persönlich zu werden, nur weil die Jungs hier ihre (begründete!) Meinung kundtun…

  • MrBrown

    Begründete Meinung? Das mit Inception hier ist doch “Fishing for Trolls,” um hier etwas Stimmung in die Kommentare und Views auf die Seite zu bringen. Genauso wie Rüdiger Suchsland auf Telepolis bis heute noch in jeder dritten Rezension ‘nen Seitenhieb auf Herr der Ringe einbauen muss. Das regt große Teile des Publikums auf, verschafft Aufmerksamkeit, und man festigt sein Image als ganz krasser Fisch, der immer gegen den Strom schwimmt. Naja, jedem das seine.

    On Topic: Für Scott Pilgrim gäb’s 3 Sterne von mir. War ganz nett, aber auch nicht mehr. Speziell die Videospiel-Elemente waren alle sehr klischeehaft und krampfhaft auf Massenkompatibliät getrimmt, damit auch bloß Oma Erna noch kapiert, daß das eine Anspielung auf ein Videospiel ein soll.

  • jim

    ….danke….danke….danke….Leute.Es ist unglaublich was sich hier auf dem Blog schiebt.Aber vermutlich bin ich`s einfach nicht mehr gewohnt… komprimiertes,geistiges In/Output.Vor allem hock ich hier und bin nur am Lachen…was für ein Portal….Polemik at it’s best.Stellt euch mal nen Film über den FFFBlog vor.Bin begeistert und muß mich jetzt locker machen.

  • burns

    Aber gerne doch, jim. Ist doch auch schön, wenns Dir hier gefällt.

    Ich für meinen Teil finde Meta-Kommentare, die die eigene Coolness forcieren, anstatt sich in die Sache rein zu begeben, immer etwas langweilig, weil die Haltung leicht und billig einnehmbar ist.
    Aber wir sind natürlich alle schon ganz lustige Kerlchen hier.

  • jim

    Hey Burns :-)
    Nein – ihr seid cool….das war eigentlich mein Statement.Viele,viele gute Gimmicks in den Comments,die mich einfach erstmal zum Lachen bringen…und die sich grade aus topicangelegten Wortgefechten ergeben -auch wenn dann mal der Ton schärfer wird.Ansonsten werde ich mir weiterhin Mühe geben,meinen Teil dabeizusteuern.Danke für dein Feedback……..so long….

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    Oh Boy, ob uns was einfällt? Hahahahaha:

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