Französisches Poster zum Donnersmarck-Hollywood-Debüt. Nicht so schlimm wie das erste, aber immer noch ziemlich hässlich und unproportional. Posterdesign war ja mal eine Kunst für sich, heute liegt sowas offenbar in den Händen von Photoshop-Praktikanten. Ein Klick und Depps Kopf sitzt auf dem Körper eines Doubles. Photoshop sucks. Ich wünsche mir Saul Bass zurück.
(via)
- Jet Strajker •
- Oktober 29th, 2010 •
- 14 Kommentare
- Schlagwörter: Poster, The Tourist


















Haben die da nicht die irgendwie Namen vertauscht? :D
Kommentar #1 von Paul am 29.10.2010 um 15:53 Uhr
Ein wenig Irritation tut dem Poster ganz gut.
Kommentar #2 von Dr.Strangelove am 29.10.2010 um 16:37 Uhr
Nicht Photoshop sucks, sondern die Leute, die es nicht benutzen können. Ansonsten könnte man gleich sagen, dass auch Pinsel und Farbe sucken, weil manche nicht in der Lage sind, diese richtig einzusetzen.
Das Poster gehört davon unabhängig auf jeden Fall zu den Photoshop Disasters. Man merke: ein Schauspieler sollte auch so viel Zeit mitbringen können, um in einem Studio kurz ruhig dazustehen. Oder die Auftraggeber so viel Willen, für deutlich bessere Qualität auch was zahlen zu wollen.
Kommentar #3 von Gunther am 29.10.2010 um 16:54 Uhr
Dieses Rumgejammer erinnert mich irgendwie an konservative, alte Menschen, die sich nebulös “die gute alte Zeit” zurückwünschen.
Ich persönlich finde diese gemalten Poster vergleichsweise hässlich.
Kommentar #4 von Gerrit am 29.10.2010 um 17:23 Uhr
dieses namenvertausche passiert total oft.
voll dumm sowas!
und depp sieht einfach total schrecklich aus – auch im film! wie konnte das bloß passieren?!?
Kommentar #5 von Claas am 29.10.2010 um 19:20 Uhr
Irgendwie scheinen die produzenten in den letzten jahren immer mehr zu meinen das den kinogängern die alten gemalten poster ala drew struzan zu altmodisch sind. Wer die auf diesen trichter gebracht hat weiss ich auch nicht. Was photoshop angeht so kommt es immer noch drauf an wer es zu bedienen versucht. Man sollte den schauspielern das recht einräumen, gegen die präsentation ihrerselbst auf postern, einspruch zu erheben.
Dabei gibts auch schöne photoshop arbeiten im poster bereich. Selten schaffen sie es aber die geschichte und das feeling eines films zu transportieren bevor man den film überhaupt mal gesehen hat.
“The Art Of Drew Struzan” mal ne buchempfehlung. So wirds richtig gemacht.
Kommentar #6 von Tigaer am 29.10.2010 um 19:20 Uhr
Ich finde es ein bisschen dumm zu sagen, dass Photoshop suckt. Wie viele geile Poster wurden schon mit Photoshop gezaubert? Ich sage schließlich auch nicht, dass Filmkameras sucken, nur weil Uwe Boll damit irgendwelchen Schrott dreht.
Kommentar #7 von Flo am 29.10.2010 um 19:35 Uhr
Jonny Depp als Overstylete ausgabe von Eddie Vedder?
Kommentar #8 von Michael am 29.10.2010 um 22:26 Uhr
Photoshop saugt definitiv nicht.
Kommentar #9 von kumi am 30.10.2010 um 10:31 Uhr
Johnny Depp sieht aus, als hätte man Robert Downey Jr. auf Johnny Depp hinoperiert.
Kommentar #10 von www am 30.10.2010 um 15:15 Uhr
Davon abgesehen lässt der Trailer zu dem Film auf ein viel handfesteres Desaster schließen.
Kommentar #11 von Flinx am 30.10.2010 um 19:58 Uhr
Ich hab mich wegen dem Namensvertauschen auch schon oft gefragt, was das soll. Aber ich habe dann nach jahrelanger Forschung herausgefunden, dass die einfach dem Alphabet nach (Nachname) aufgelistet werden. Meistens. Irgendwie. Oder nicht?
Kommentar #12 von Damian am 31.10.2010 um 11:16 Uhr
Saul Bass hätte auch mit Schoppenfoppen gearbeitet. Und Leo (daVinci) auch.
Kommentar #13 von Charley Varrick am 01.11.2010 um 22:19 Uhr
Wie oft hat man diesen Plot so oder ähnlich ertragen müssen?! Zuletzt “Knight and day”, dann “Kiss&Kill”: der (oder die) mysteriöse Unbekannte, die einen zufällig herbeigestolperten Naivling, männlich/weiblich, in ach-so-undurchsichtig-aufregende Kalamitäten verstrickt. Ausgelutscht bis zum get no. Und: Frau Jolie ist nicht “hot”, sie hat keinen “glamour”, erst recht kein “Geheimnis”, sondern wirkt wie eine abgemagerte, hohläugige, mimikfreie Jolie-Wachspuppe mit irgendwie zu großem Kopf. Madame verschwindet kein Sekündchen hinter ihrer “Figur”, sondern evoziert immer nur sich selbst, ihren Gatten, ihre (überschminkten) Tattoos, ihr halbes Dutzend Blagen, Lara Croft, die Weltrettung, die Botox-und-Implantate-ja-oder-nein-Frage usw. Das Ergebnis: zu Tode fotografierte Zuckerwatte, ein überstyltes, langweiliges Nichts, triviale Venedig-Klischees, die jeder Espresso-, Cinzano- oder Campari-Werbung entstammen könnten. Ein pausbäckiger (!), völlig blutleerer Johnny Depp ohne jedes Charisma. Ärgerlich! Wie gesehen, so vergessen. Bestenfalls.
Kommentar #14 von Rosenkranz007 am 13.12.2010 um 12:38 Uhr