“I thought you knew what you had signed up for? “
Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2010
Regie: David Yates
Buch: Steve Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Helena Bonham Carter, Ralph Fiennes, Alan Rickman, Tom Felton, Maggie Smith, Bill Nighy,Jason Isaacs






Nach dem Tod Dumblesdores, ergreifen Voldemorts Schergen die Macht. Sie übernehmen das Ministry of Magic und Hogwarts, während Harry, Ron und Hermione sich auf eine einsame Suche nach den verbliebenen Horcruxes machen um diese zu zerstören…
Bei jedem Film denke ich, er könne nicht dunkler werden, aber jedesmal stelle ich mit Rückblick auf Teil 1 fest: Nichts ist mehr geblieben vom zuckersüssen und quietschbunten ersten Teil, mit dem Chris Columbus damals einen nicht gerade gelungenen Aufschlag präsentierte. Potter ist tatsächlich erwachsen geworden und in diesem Auftakt zum Finale ist die Weltsicht grimmiger als zuvor.
Gegen die Tödlichen Heiligtümer wirken stellenweise selbst skandinavische Depressionsdramen wie fluffiges Wohlfühlkino. Der Film stapelt – getreu dem Buch, dessen Stimmung er sehr gut einfängt – Unglück auf Unglück, Tod auf Streit und Verderbnis auf Leid. Das ist gut gemacht und angesichts der zweifellosen Längen die Band 7 mit seinen “Harry Potter Camping Diarys”-Seiten hat, auch gut gelöst, lässt aber notgedrungen den Spaß und eine gewisse magische Leichtigkeit vermissen, was den sehr langen Film nicht eben zu einem beschwingten Kinoabend werden lässt. Ja er hat wie die Buchvorlage längen – und dort wo er rafft (Ron’s Weggang und Rückkehr) – wirkt es dann doch etwas gehetzt und verliert dadurch ein wenig an emotionaler Wucht.
Um es offen zu sagen: Potter 7.1 ist arschbetäubend lang und er lässt einen jede Minute spüren. Was als Fan der Bücher zu verschmerzen ist, weiß man ja worauf man sich einlässt, für Neueinsteiger (sollte es die zu diesem Zeitpunkt noch geben) wird der Film aber wohl eine kleine Tortur sein, denn es wird nichts mehr erklärt und keine Rücksicht mehr auf Gelegenheitsgucker genommen. Wie zuvor wird mit filmischem Steno gearbeitet, das die Lektüre der Bücher fast vorausetzt, will man verstehen was eigentlich im Detail passiert. Wie Tonks und Lupin zueinander stehen wird wohl nur begreifen, wer die Vorlage kennt – der Film handelt sie in einem Nebensatz ab.
Es wird blutig, düster, brutal und stellenweise auch sexuell überraschend deutlich – ohne einen echten Lichtblick – denn gemäß dem alten Spruch “Es muss erst schlimmer werden, ehe es gut wird” ist dieser halbe Film ein Musterbeispiel in Verzweiflung und Leid, in dem ein erschöpfter Tanz von Harry und Hermione schon den Gipfel des Positiven darstellt – ehe sie am Ende wieder die Realität erinnern und sich in linkische Gesten flüchten.
Hier rächt sich auch ein wenig die Entscheidung das Buch in zwei Teile zu spalten – denn so bleibt dem Zuschauer die Erlösung versagt, wenn sich im Finale die Dinge dann doch zum Guten wenden. Teil 1 bricht ab, wenn die Lage am traurigsten ist und schickt die Zuschauer mit einem Schlag in die Magengrube zurück in den düsteren November – das mag nicht jedermanns Sache sein.
Technisch und handwerklich ist der Film wie seine Vorgänger natürlich gut gemacht und überrascht auch bei den Hauptdarstellern durch eine gewisse Reife. Radcliff wird wohl nie überragend sein, aber er ist hier besser als in allen Vorgängern – besonders die Double-Szene zu Beginn in der er seine Doppelgänger spielt, deuten an, dass er doch ein bißchen dazugelernt hat – auch wenn er sich gerne hätte die Brust rasieren dürfen. Grint und Watson – die neben Radcliffe den Film tragen müssen, da sie das Gros der Szenen dominieren, bekommen endlich auch mal mehr dramatische Momente und dürfen sich freispielen, was ihnen überraschend gut gelingt und den Verdacht bestätigt, das sie schon immer besser waren als sie zeigen durften.
Regisseur Yates hat im großen und Ganzen zu seinem Potter-Stil gefunden. Nicht so flappsig wie Newell in “Goblet of Fire”, nicht so eigensinnig wie Cuaron in Azkaban liefert er eine solide Leistung an, der anzumerken ist, dass die Macher sich ihrer Verantwortung bewusst sind und mit aller Macht versuchen dem Stoff gerecht zu werden. Die Filme haben ihre Schwächen, aber sie wirken nie runtergekurbelt oder gefällig glattgebügelt.
Was dem Film nach allen Vorgängern deutlich unterscheidet ist der Scope, der ja schon in den letzten Teilen behutsam erweitert wurde. Diesmal bleibt die Handlung nicht nur auf London beschränkt sondern spielt überall in Großbritannien, was die magische mit Muggelwelt in seltsamen Einklang bringt. Nicht umsonst zeigt das seltsamste Potter-Character-Poster Ron, wie er vor den Kühltürmen eines AKWs steht – was der Tagline “Nowhere is safe” eine nicht unbeabsichtigte Doppelbedeutung gibt.
Es hat fast etwas verstörendes Harry, Ron und Hermione außerhalb Hogwarts und des gewohnten Umfeldes zu sehen, das in der Vergangenheit bei aller Bedrohung immer noch einen sicheren Hafen suggerierte. In fahlen, ausgebleichten Landschaftsaufnahmen zieht unser Triumvirat durch öde Gegenden, abgewrackte Landschaften, leerstehende Trailerparks und über unwirtliche Berge. Ohne den romantischen Abenteuerhauch eines Herr der Ringe stehen diese Bilder stellvertretend für die Frustrationen und die Hoffnungslosigkeit der Drei, die herausgelöst aus ihrem schulischen Kontext nun völlig auf sich alleine gestellt sind. Auch in dieser Hinsicht steht der Film für das Erwachsenwerden. Nachdem die Vaterfigur Dumbledore gestorben ist, müssen die Kinder die keine Kinder mehr sind das elterliche Haus verlassen und sich alleine in der Welt zurechtfinden. Yates Kameramann Eduardo Serra findet dafür die richtigen Bilder, die gleichzeitig vertraut und ungewohnt aussehen.
Auch musikalisch geht es diesmal wieder etwas erfreulicher zu. Der Score von Alexandre Desplat ist dem Thema angemessen, ruhig und melancholisch wo er es sein soll und wuchtig, wenn die Action einsetzt. Das reicht natürlich trotzdem in keiner Sekunde an John Williams genialen Score heran den er für “Prisoner of Azkaban” komponiert hat (und natürlich das eingängige Potter-Theme), ist aber deutlich besser als die bestenfalls belanglose Musik von Nicholas Hooper und das furchtbar öde Zeug das Patrick Doyle abgeliefert hat. Ich hätte mir zwar eine Rückkehr von Williams für das Finale gewünscht, aber mit Desplat wurde zumindest ein okayer Ersatz gefunden. Und es hätte schlimmer kommen. Immerhin hat Harry Gregson-Williams nicht den Zuschlag erhalten.
Etwas schade (und deutliche Altlast aus Teil 2) ist die Figur und Animation Dobbys, die auch im Jahre acht nach Gollum immer noch ziemlich cheesy und künstlich aussieht, was natürlich auch am Creature (bzw. Kreacher)-Design liegt. Als komischer Sidekick konzipiert und animiert, fällt es schwer dieser Figur wirkliche Dramatik und Entwicklung abzunehmen – zumal der gesamte Subplot um Hermiones Elf Liberation Front aus den anderen Filmen herausgekürzt wurde und Dobby jetzt ein bißchen wie Kai aus der Kiste hervorgezaubert wird. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass den Machern die (sicher notwendigen und verständlichen) Kürzungen aus den vorangegangenen Teilen auf die Füsse fallen und auch diesmal bleibt vieles notgedrungen auf Strecke, was im Buch von überragender Bedeutung war. Harrys Selbstzweifel und seine Vertrauenskrise bezüglich Dumbledore als er von dessen Jugendeskapaden mit seinem Lover Grindelwald erfährt fallen unter den Teppich und nehmen so seinem inneren Kampf ob er sich Voldemort überhaupt stellen soll, viel an Potential – es wird spannend zu sehen, ob und wie Yates und sein Autor Kloves das im letzten Part noch unterbringen wollen.
Und für einen Blockbusterfilm ist es bei aller Kritik auch ungewöhnlich wie viel an Story und Komplexität, an Härte und Dialog den Zuschauern zugetraut wird. In Zeiten in denen sonst hirnlose Popcornorgien und platte Westernfabeln in modischem 3D-Kleidchen die Kassen füllen, ist der wohltuend klassisch inszenierte Potter – der zum Glück NICHT nachträglich aufgepoppt wurde – ein Kuriosum und eine wohltuende Ausnahme. Was nicht zuletzt der Vorlage zu danken ist – denn ohne die Bücher hätten sicher dutzende von Script-Doctoren und Marketing-Wichsern solange an den Filmen herumgeschraubt, bis alles in einer einzigen Effektorgie aus Explosionen und Pups- und Tittenwitzen untergeht.
Für die ganz kleinen Potter-Fans mag der Film deswegen ein bißchen schwer verdaulich sein, aber Grimms Märchen waren ja auch nie was für Zartbesaitete.
Ich freu mich – trotz der Längen und Schwächen die auf dieser Teil hat – aufs Finale… das dann auch wieder ein bißchen hoffnungsvoller werden dürfte – hoffentlich dann auch in glorious 2D!
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- November 18th, 2010 •
- 41 Kommentare
- Schlagwörter: Daniel Radcliffe, Fantasy, Harry Potter, Harry Potter And The Deathly Hollows, Review
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spitzen review!
trotz 2 teilen und sie bekommen immer noch nicht die ganzen wichtigen sachen unter? mann oh mann.
aber ich freu mich und lass mich überraschen.
Kommentar #1 von Stollentroll am 18.11.2010 um 07:18 Uhr
Als ich hörte, sie teilen den siebten Band in zwei Teile, dachte ich spontan “Harry Potter und der große Reibach”; aber ansehen werde ich mir den Film respektive die Filme dennoch und sei es auch nur der Vollständigkeit halber.
Dein Review hat mir aber gerade einiges an Vorfreude dazugegeben.
Kommentar #2 von Andrea am 18.11.2010 um 10:29 Uhr
Hallo, ich hab den Film gestern abend gesehn und ich fand ihn ziemlich gut gelungen. Ich hab die Bücher gelesen, und ich fand doch, das kein Teil bisher so nah an den Büchern war, klar, die Grindelwald-Dumbeldore Sache fehlt noch, aber die könnte ich mir eigentlich gut im 2. Teil vorstellen (Da passiert ja jetzt nicht mehr sooo viel, nur noch zwei Stationen…) Das sie Dobby nochmal extra rausgeholt haben (am Anfang in Sirius Haus), um ihn wenigstens etwas sympatisch zu machen, verstehe ich, denn in allen bisherigen Teilen fand ich Dobby eher nervend. Am Ende musste ich dann doch heulen, aber ich musste auch im Buch weinen.
Viele stellen waren ziemlich erschreckend, einmal hab ich fast mein Popkorn weg geworfen, dazu kommt auch einiges an Blut. Definitiv kein Kinderfilm mehr und das ist auch gut so! Ich bin beim lesen der Bücher erwachsen geworden, genau wie Harry, und genau so sollten die Filme sein. Ich freu mich auf den 14. Juli !
Kommentar #3 von Meri am 18.11.2010 um 11:18 Uhr
Wann gibt es eigentlich mal wieder gute Filme im Kino? Interception und Dr. Parnassus sind auch schon wieder Monate her…
Kommentar #4 von Schwarzmaler am 18.11.2010 um 14:33 Uhr
Ist das Ding etwas noch düsterer als der direkte Vorgänger!? Da hatte ich ja schon den Eindruck, dass man am Set die Beleuchtung einfach vergessen hatte…
Kommentar #5 von Ranor am 18.11.2010 um 16:13 Uhr
Ich hoffe dann mal auf das Beste. Die bisherigen Potter-Filme von Yates waren zwar solide, reichten aber lange nicht an Teil 3 heran.
Hauptsache, die “Silver Doe”-Szene wird grandios, dann bin ich mit dem Film quasi schon versöhnt. ^^
Kommentar #6 von Peter am 18.11.2010 um 18:54 Uhr
mit “noch düsterer” ist dann hoffentlich nicht das BILD gemeint – der letzte war ja schon so finster , dass ich dachte , der beamer bräuchte eine neue lampe …
Kommentar #7 von doc am 18.11.2010 um 19:16 Uhr
Was batzmann wohl macht wenn keine Harry Pottes Filme mehr rauskommen werden?
dann wird wahrscheinlich nie mehr ein Film mehr als 3 Sterne bekommen …
Kommentar #8 von Lukas heinzel am 18.11.2010 um 20:29 Uhr
Vielleicht kann er sich ja für den Hobbit begeistern !
Batzmans Reviews sind immer sehr gut begründet und ganz oft deckt es sich auch mit meienr Ansicht abe rmanchmal….sollte man ihm sienen Presseausweis wegnehmen und erst wiedergeben wenn er 8 mal Batman und Robin innerhalb 1er Woche gesehen hat.
Kommentar #9 von Kuchenkind am 18.11.2010 um 21:47 Uhr
Ich finde Batzman hat ein Recht auf seine eigene Meinung und jemand zu Batman und Robin zwingen, fällt unter die Sachen, die laut Genfer Konventionen verboten sind oder?
Kommentar #10 von Andrea am 19.11.2010 um 13:20 Uhr
Die Story und Erzählweise ist in diesem Potter wirklich gelungener.
Sehr guter Potter.
Allerdings wundert mich, dass die Special Effekts einen Rückschritt gemacht haben. Das ist sehr selten. Dobby, die Schlange und Hogwarts wirken wie aus einem Computerspiel.
Kommentar #11 von Hugo am 19.11.2010 um 13:48 Uhr
Als Filmmusik-Fan fand ich auch die Aussagen zum Score in diesem Review wichtig und gelungen. Nicht erst seit HdR weiss man um die Wichtigkeit angemessener musikalischer Untermalung in einem Fantasyfilm.
Unter Nicholas Hoopers einfallslosem Gedudel haben die letzten Potter-Filme sehr gelitten (und ich auch…;-)) .
Ich habe den Desplat-Score schon mal vorab probe-gehört und empfinde ihn auch als gewaltige Steigerung. Mit John Williams kann es natürlich niemand aufnehmen, das ist richtig, aber ich war schon bei “The Ghostwriter” von Desplats Fähigkeiten sehr beeindruckt.
Kommentar #12 von Leto am 19.11.2010 um 17:59 Uhr
also für mich kann die neue brutalität und ernsthaftigkeit die potter reihe nicht aus dem kinderkackestatus herausheben. da schaue ich mir lieber zum zwölften mal das tolkien zeug an^^
Kommentar #13 von zackbumm am 19.11.2010 um 21:34 Uhr
Klasse Review!
Das erste Mal schafft es eine Kritik mir direkt aus der Seele zu sprechen, und alle Punkte darzulegen, die auch mir gefallen oder mich gestört haben.
TH
PS: “Kinderkackestatus”??? Bin immer wieder erstaunt, wie viele vermeintliche Fantasy-Fans einen Hass auf die Bücher bzw. die Filme haben. Kann ich gar nicht verstehen, finde beides klasse, und auch ich bin ein Tolkin und Pratchett Fan. Naja, Geschmächer sind schließlich SEHR unterschiedlich.
Kommentar #14 von THofmann am 20.11.2010 um 12:19 Uhr
Wieder mal ein sehr schönes Review Batz, in letzter Zeit überrascht du mich nur noch positiv ; )
Kann eigentlich nur in sämtlichen Punkten zustimmen – für mich war es bisher ganz klar der stärkste und überzeugendste Potter und im gleichen Atemzug (imo) die beste schauspielerische Leistung der drei Hauptprotagonisten.
Natürlich gibt es hier und da wieder Kritikpunkte, niemand hat eine absolut perfekte und fehlerfreie Umsetzung erwartet, aber Yates hat es diesmal geschafft den Flair und das Setting der Vorlage präzise und wirklich mehr als zufriedenstellend auf die Leinwand zu übertragen, ich war/bin begeistert.
@13
Genau, Tolkien war mit seinem komplett überzeugendem Kriegsszenario, in dem nicht ein (ansatzweise) “wichtiger” Charakter sein Leben verliert, natürlich viel erwachsener und aussagekräftiger – aber du teilst scheinbar die beschränkte Sichtweise, dass ein Film nur erwachsen ist, wenn ein paar Köpfe rollen, richtig?
Wie mein Vorredner schon sagte: Geschmäcker sind verschieden, ändert aber nichts an so einer dämlichen Ignoranz.
Kommentar #15 von appetizing am 20.11.2010 um 15:55 Uhr
Tolkien mit der ollen Rowling vergleichen alles klar, sonst gehts noch.
Lies mal Die Kinder Hurins, dann siehst du was mit wichtigen Charaktern passiert.
Ich mag Harry Potter ist wirklich ein schöner Epos. Aber das mit Tolkiens Meisterwerken zu vergleichen, na ja.
Kommentar #16 von ignos am 21.11.2010 um 03:40 Uhr
Wer hat Tolkien mit Rowling verglichen?
Es ging lediglich um Harry Potter – Herr der Ringe und den Begriff Kinderkacke. Und HdR ist nunmal (auch wenn ich die Reihe ansich wirklich mag) an vielen Stellen leicht lächerlich. Es fällt mir etwas schwer einen Schriftsteller ernstzunehmen, der seine Helden immer, wieder wie durch ein Wunder, dem Tod von der Schüppe springen lässt und das beinahe ausnahmslos.
Mir ist klar, dass Tolkien auch ganz andere Werke verfasst hat aber darum ging es überhaupt nicht.
Aber jetzt auch genug davon.. leicht Off-Topic und ich will wirklich keine HP/HdR Diskussion starten, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Kommentar #17 von appetizing am 21.11.2010 um 14:33 Uhr
Habe den Film am Freitag auch gesehen.
Ich muss sagen, es ist keine besonders gute Idee, in Harry Potter 7.1 zu gehen, wenn man vorher noch gar kein bisschen der anderen Teile gesehen und auch noch kein Buch gelesen hat (wurde quasi von Freunden genötigt).
Die Handlung habe ich kaum verstanden, und bei vielen Worten wusste ich nicht, ob die von Gegenständen, Zaubersprüchen oder Personen reden.
Aber: Gedreht fand ich den Film ganz gut, die Schauspieler waren auch mehr als ok und sehr düster war er auch ordentlich. Gerade bei dieser Szene “In fahlen, ausgebleichten Landschaftsaufnahmen zieht unser Triumvirat durch öde Gegenden, abgewrackte Landschaften, leerstehende Trailerparks und über unwirtliche Berge”, dachte ich: Da können sich einige Weltuntergangs-Filme was abschauen.
Nur die Effekte waren teilweise sehr billig. Dieser Gollum-Verschnitt war wirklich sehr mäßig.
Übrigens: in der aktuellen TV-Movie steht, dass der zweite Teil in nachbearbeitetem 3D rauskommt.
Kommentar #18 von Andi am 21.11.2010 um 18:20 Uhr
ohne ein einziges buch gelesen zu haben, aber die filme gesehen… kann man mit buch 7 einsteigen? oder welches der bücher ist wirklich das lesenswerteste?
Kommentar #19 von Claas am 23.11.2010 um 11:25 Uhr
@Claas
Nein geht nicht. Einsteigen würd ich generell niemandem raten. Buch 1 und 2 sind nette Kinderunterhaltung, aber sehr schnell weglesbar und bieten die Grundlage für alles weitere. Ab Band 3 wird es dann wirklich gut, auch wenn die Bücher unterschiedlich stark sind und gerade 5 und 7 ein paar Längen haben… Aber wenn du mit einem der letzten Bücher einsteigst wirst du nichts kapieren, da die Sachen sehr stark aufeinander aufbauen.
Kommentar #20 von Batzman (Oliver Lysiak) am 23.11.2010 um 12:15 Uhr
@ batz
ok thx.
hm mal sehen, ob ich mich durch die ganzen bücher nochmal schlage…
aber mich interessiert schon zu wissen, was das geheimnis der bücher/geschichten ist, dass millionen menschen aller bildungsgrade, aller kulturen, altersstufen und religionen so drauf abfahren…
Kommentar #21 von Claas am 23.11.2010 um 18:08 Uhr
@Claas: ganz einfach: Die Welt um Harry Potter ist sehr genial erdacht und, zumindest in den frühen Bänden sehr amüsant, augenzwinkernd und lustig beschrieben. Die Komik weicht dann zunehmend der Dramatik, die nicht minder unterhaltend ist. Insgesamt halte ich die Potter-Bücher, bis auf einige wenige, schon angesprochene, Schwächen und auch Logiklöcher die sich die Autorin leistet, für ganz großes Kino (Im Gegensatz zu den Filmen die mir gar nicht gefallen). Ein Tipp: unbedingt auf Englisch lesen!
Kommentar #22 von Schlaumeier am 23.11.2010 um 20:59 Uhr
Meine Mitbewohnerin hat nur das 7. Buch gelesen und sonst die Filme gesehen und sich nicht beschwert, auch diesen neuen Film für sehr gut befunden. Kann man also durchaus machen, so komplex ist das Gesamtwerk ja nun nicht.
Seit langem mal wieder ein Review auf diesem Blog, das sich angenehm liest und eine differenzierte Kritik äußert, sehr erfreulich. Trotz der massiv guten Bewertung kein reines Abfeiern in jeder Silbe (wie noch bei Scott Pilgrim, das wohl mit Recht, aber naja…). Ich werde mir den kommende Woche geben und hoffe auf großes Kino, nachdem der formidabel verfilmbare sechste Teil daran verrottet ist, dass er eine Buchvorlage abzuarbeiten hatte, eigentlich aber was anderes erzählen wollte, wie das so ist, Teenie zu sein in einer dunklen Welt. Da Buch #7 ebenfalls dut in 2 Stunden Lauflänge verfilmbar gewesen wäre und man sich bei WB offensichtlich Zeit lässt, zu erzählen, wird sich vielleicht dieses Mal ein ausgewogenes Szenario bestaunen lassen. Die Vorabbilder waren auf jeden Fall wuchtig.
Dass die Potter-Welt sich dem Reifegrad seines Protagonisten anpasst, ist das große Plus der Bücher. Warum man also denken sollte, dass ein Film über 18jährige was für 6jährige ist, scheint mir schon seit Band 3 schleierhaft, deshalb verwehrt sich die Story jedem “Kinderkacke” Vorwurf. Und dass Chris Columbus einen Film über 11jährige märchenhaft (aber nicht undüster!) gestaltet, sollte auch keinen Kritikpunkt darstellen. Der Reihe ist ob ihrer inneren Logik aus keinem Grund zu unterstellen, gemütstechnisch auf einem Niveau zu bleiben. Es fängt klein an und wird erwachsen, düster, das ganze blabla, was die Reihe seit Band/Film #3 begleitet und fast schon Kritikerphrase ist, demnach nicht essenziell und gut.
Und dass der Film nicht mit einem Happy End ins Finish rast, ist doch wohl sehr wünschenswert und überhaupt: Feelgood Momente sind noch nie ein gutes Kriterium gewesen, um einen Film zu bewerten. Wer die Vorlage kennt, wird auch nichts derartiges erwarten, da in der Welt eine Art ethnische Säuberung durchgeführt wird, wo soll da noch Friede Freude Eierkuchen herkommen? Man muss wohl warten, was die Fortsetzung bringt. Aber wie gesagt: Es liegt in der Logik dieses letzten großen Bildungsromans des Abendlandes, dass die Welt ihre Schatten immer weiter wirft. Und letztlich besteht ja die große Aufgabe des (hier mal wirklich: Zauber-)Lehrlings ja darin, mit diesen Schatten zu leben, ohne an ihnen zu verzweifeln (Teil 5/6) oder zu Grunde zu gehen (Teil 7). Daraus schöpft die Reihe ihre ganze Dramatik (und auch ihren transkulturellen Reiz), also laste man er ihr besser nicht an, auch nicht als “kleiner Wermutstropfen” oder ähnliches.
Kommentar #23 von robotradar am 24.11.2010 um 21:23 Uhr
Fande auch diesen Teil unglaublich enttäuschend. Ich habe nie verstanden warum die Filme nur 1.30 Std lang sind, und als ich hörte der 7. kommt in 2 Teilen, dachte ich dass vielleicht der Regisseur hätte sich als erster vorgenommen wirklich story in den Film zu packen. In ALLLEN Filmen die gleichen Fehler: Statt 2 Minuten für ein wichtiges Gespräch zu nehmen, wird der Text von Radcliffe monoton runtergespult. (Harrys Reaktion als er erfährt dass Dumbledore mit Grindlewald befreundet war: NEUTRAL)
Der Film ist einfach nur eine Aneinanderreihung von “Action-Szenen”, die ich auch so gar nicht genießen kann. Wenn jeder Zauberspruch entweder “stupify” oder “impetimenta(sp? :P)” ist, und Harry, Ron und Hermine zum Abwehren von (unsichtbaren) Zaubern einfach nur einmal gestresst gucken müssen und ihren Zauberstab in die Luft reißen.
Das beste Beispiel für diese unnötige Action ist die Szene in Mr Lovegoods Haus. Die Szene wo die er die Todesser ruft, folgt auf die Szene in der die Heiligtümer erklärt werden. Da hat sich der Regisseur sogar 3 Minuten für genommen, aber damit der Zuschauer auch ja nicht zuviel aufnimmt, tauchen die Todesser auf und statt zu probiern Harry zu fassen, machen sie Mr Lovegoods Haus kaputt..
Ich vergleich das immer gerne mit Herr der Ringe, denn da waren die Bücher UND Filme eine Klasse für sich. Klar, in den Filmen wurden Dinge rausgeschnitten, aber wenigstens hat sich jemand davor Gedanken drüber gemacht WAS rausgeschnitten wird (tom bombadil wurde völlig weggelassen, hat aber auch kaum Einfluss auf den Lauf der Geschichte). In Harry Potter 6 wurde die Erinnerung mit dem Medaillon und dem Becher einfach weggelassen! Aber statdessen binden sie Szenen wie Dobbys Tod ein. Oder das Stoppen vom Hogwarts Express (Übrigens WTF war das?).
Naja, um nicht noch viel mehr zu Schreiben fasse ich mal meine größten 3 Kritikpunkte zusammen:
1. Anfangen zu Filmen wenn die Geschichte zu ende ist. Ist doch klar dass in den letzten Filmen man überall lose Enden hat. JKRowling hat zwar “anscheinend” mit regie geführt, aber die kannte damals wohl selbst noch nicht das Ende ^^
2. Daniel Radcliff. Ganz ehrlich… Man möchte doch meinen dass selbst das untalentierteste Stück Holz nach 6(!) Blockbustern wenigstens einigermaßen schauspielern kann… Falsch gemeint.
3. Warten bis diese Generation aufwächst. Wie schon jemand hier geposted hat. Viele uns sind während des lesen erwachsen geworden (zugleich mit harry). Ich hoffe wirklich, dass in 10-20 Jahren eine neue Verfilmung kommt. Man könnte so schöne 3 std Blockbuster aus jedem der Bände machen (HdR-like), und da würde man auch die Story unterbringen können, und richtig in der Welt versinken. Ein Gefühl dass ich bei den Harry potter filmen nie hatte.
Kommentar #24 von Benni am 28.11.2010 um 08:01 Uhr
Habe nochmal meinen Kommentar überlesen und scheint doch recht negativ.
Finde selber eigentlich auch dass das der beste der Potter Filme ist. Aber schon allein worüber hier diskutiert wird: Die Protagonisten liefern eine Ok Leistung ab; Die Stimmung wurde getroffen. Ja Leute! Das sind Schauspieler und Regisseure vom Beruf her. Das ist WB! Solche Verbesserungen würde ich als Kompliment aussprechen, wenn der 1. Harry potter in einer garage von Schülern gedreht wurde und sie sich das selbst “erarbeitet” haben oder so. Aber wenn da eine der größten Firmen dahintersteht, und nach dem 7.(!) Band gesagt wird “er hats endlich ordentlich gemacht”, dann finde ich ist das eher ein Grund die alle zu entlassen und das Projekt aufzugeben. Aber das war von Anfang an halt leider von Anfang an nur auf Profit abgestimmt, aber wenn ich mich darin vertiefe schreibe ich noch 3 Seiten. :)
Kommentar #25 von Benni am 28.11.2010 um 08:16 Uhr
Mir gefiel der Film auch sehr.
Das Review geht soweit es mich betrifft in Ordnung, mir gefällt besonders der hier:
“denn ohne die Bücher hätten sicher dutzende von Script-Doctoren und Marketing-Wichsern solange an den Filmen herumgeschraubt, bis alles in einer einzigen Effektorgie aus Explosionen und Pups- und Tittenwitzen untergeht.”
Herrlich, wie der Batz das ganze wieder auf den Punkt bringt. Auch wenn ich oft über seine Reviews den Kopf schüttele, hier musste ich echt lachen.
Kommentar #26 von ZSSnake am 29.11.2010 um 09:09 Uhr
“Die Protagonisten liefern eine Ok Leistung ab; Die Stimmung wurde getroffen. Ja Leute! Das sind Schauspieler und Regisseure vom Beruf her. Das ist WB! Solche Verbesserungen würde ich als Kompliment aussprechen, wenn der 1. Harry potter in einer garage von Schülern gedreht wurde und sie sich das selbst “erarbeitet” haben oder so. Aber wenn da eine der größten Firmen dahintersteht, und nach dem 7.(!) Band gesagt wird “er hats endlich ordentlich gemacht”, dann finde ich ist das eher ein Grund die alle zu entlassen und das Projekt aufzugeben.”
1. Watson und Grint hatten zum ersten mal eine wirkliche Chance, sich richtig zu beweisen und das haben sie sehr gut gelöst. Es ist Blödsinn, zu behaupten, das wäre ihr siebter Anlauf gewesen.
Schauspieler wie Fiennes, Isaacs und Bonham Carter haben natürlich schon vorher überzeugt, hatten es aufgrund ihrer Rollen allerdings etwas ‘einfacher’ im Sinne der nachhaltigen Ausdruckskraft – andere Schauspieler (wie beispielweise Felton) durften in anderen Teilen glänzen.
2. Es ist Yates’ dritter Versuch (mal ganz davon ab, dass er auch 5. und 6. ganz gut umgesetzt hat, wenn man den enormen Schwierigkeitsgrad und die nunmal gegebenen Einschränkungen berücksichtigt) und bei DH Part 1 war einfach eine deutliche Verbesserung zu sehen, was natürlich verständlich ist, aber wieso sollte man das nicht loben?
3. Aus jedem Band einen 3 Stunden Blockbuster machen.. wäre löblich, nur ist WB keine Wohlfahrt und halt schlichtweg profitgeil.
Und welcher Harry Potter Film ist bitte 1 1/2 Stunden lang? Den musst du mir mal zeigen ;)
Und diese dauernden HdR Vergleiche gehen einem nur auf den Keks. Bleiben wir mal objektiv, alle HdR Teile waren gut verfilmt, aber auch um Welten einfacher umzusetzen.
Kommentar #27 von appetizing am 29.11.2010 um 20:08 Uhr
Dieser Review spricht aus demherzen und hätte wohl kaum treffendener sein können. Danke
Kommentar #28 von Jule am 01.12.2010 um 10:56 Uhr
mir hat vor allem emma watson sehr gut gefallen. da freut man sich doch, dass die dame bereits im begriff ist in hollywood fuß zu fassen.
Kommentar #29 von Jan am 23.12.2010 um 10:39 Uhr
Hab gestern den Film begutachten können und muss sagen, der “Kinderkacke” Vorwurf irgendwo oben ist voll und ganz gerechtfertigt. Egal wieviel Köpfe rollen oder wichtige Charaktere sterben, sind die Probleme der nervigen Blagen doch stets die gleichen uninteressanten Teenagerdinge. Es gibt viele düstere Momente etc. aber um bei dem ganzen Gehype nur einen Vergleich anzustellen: Wenn man sich tatsächlich düstere Filme anschaut (z.B the road) ist auch ein düsterer Harry Potter weiterhin gummibärenbandenlieb.
Ich hab den ganzen Film über überlegt, welche Zielgruppe dieser Film haben könnte. Die Dialoge, Probleme etc. schrecken mM jeden halbwegs anspruchsvollen erwachsenen ab und die Gewalt und Gruselmomente die Kleinen.
Nach etwas Kommentarlesen dämmert mir, dass auch Wendyleser älterwerden.
Genauso wohl mit Harry Potter.
Ich hab gestern im Fernsehen auch sehr über Bud Spencer und Terence Hill gelacht. Man sollte sich aber bei Kindheitshelden im klaren darüber sein, dass vllt. nicht alles daran kritiklos toll ist.
Gruß und noch schöne Feiertage.
buzZ
Kommentar #30 von buzz am 26.12.2010 um 13:10 Uhr
Sorry eins noch vergessen, was ich oben gelesen hab und einfach toll fand:
“Ich finde Batzman hat ein Recht auf seine eigene Meinung”
Hahahaha
Kommentar #31 von buzz am 26.12.2010 um 13:12 Uhr
Naja, mal was zu Tolkien, ich hab Herr der Ringe gelesen, aber als es im dritten Buch darum ging durch die Orkwelt zu latschen wurde das Ding so langweilig, dass ich aufgehört habe. Und wenn alle mit Tom Bombatil ringelpitz mit anfassen spielen dann wirds auch etwas unfreiwillig komisch.
Ich finde Tolkien ist unterhaltsam, aber Rowling ist für mich die bessere Autorin.
Kommentar #32 von Michael am 05.01.2011 um 10:27 Uhr
Woran man auch immer das misst. Ist halt Kinder-/Jugendliteratur… leicht zu lesen, leicht zu verstehen, leicht darin zu versinken. Große Literatur ist das aber bei weitem nicht und darüber sollte man sich im Klaren sein. ebenso wie die Filme keine große Filmkunst darstellen. Nicht nur aus der abgehobenen Künstlergegend, sondern bezüglich allem was einen guten Film ausmacht. Storytelling, Bilder, Ton, Spannungsbogen etc. An sich stehe ich den Filmen relativ neutral gegenüber, aber so wie er überall überhöht wird läuft es mir dann doch etwas kalt den Rücken runter…
Kommentar #33 von buzz am 05.01.2011 um 23:42 Uhr
Wann besorgt sich Harry Potter endlich mal Kontaktlinsen, oder einen Brillenrahmen der nicht nach totalem Nerd aussieht.
Kleine Jungs mit Brillen sind ja so süss. Und wenn sie Spaghetti Bolo essen spritzt immer ein wenig Tomatensoße auf eins der Brillengläser.Sweet!
Fuchteln die in den Filmen noch immer mit kleinen Zauberstäben rum und fliegen auf Besen um die Wette?
Heisst “düster” eigentlich dass das Bild beinahe monochrom wirkt wenn man die “Muggles” (wohnen die nicht mit Doozern in Fragglerock?) und die Wichtel darstellt? Ist düster dann auch automatisch “erwachsener”?
Kommentar #34 von evilnerd am 13.01.2011 um 17:41 Uhr
Ich fand den Film eher durchschnittlich, da wirklich alles auf das Finale ausgelegt ist. Harry und Konsorten gehen campen, na supi.
Die düstere Grundstimmung des letzten Kapitels wird einigermaßen kolportiert, was Lust auf das dunkle Finale macht. Erst wenn alles verloren scheint, wächst die Hoffnung wie Phoenix aus der Asche.
Allerdings muss ich dem Review in einem Punkt scharf widersprechen. Harry Gregson-Williams ist wahrlich einer der ganz großen in der Filmmusikbranche. Neben Metal gear solid 4, Shrek, Der Staatsfeind Nr. 1, Armageddon, Narnia 1 und the Rock (mit Hans Zimmer, nicht umsonst in “jeder” Pro 7 doku genutzt) hat er gezeigt, dass ein genialer Komponist in ihm steckt, der sein Fachwerk mehr als beherrscht.
Hätte er den Zuschlag bekommen, wäre sicher mehr dabei rumgekommen als das, was wir geboten bekommen.
Dieses Klischee, dass die beiden nur für “Haudrauf” Kompositionen zu gebrauchen sind, ist weit hergeholt. Regisseure wie Joel Schumacher wissen schon, was gut ist, besser als manch vermeintlicher “Kritiker”.
Kommentar #35 von Sockenschuss am 24.01.2011 um 06:08 Uhr
mmmm gute Review aber ich finde der Film kommt noch zu gut weg.
Ich bin ein riesen Potter Fan und fand es sehr schade das viele inhaltliche
Dinge in dem FIlm nicht erklärt worden sind.
Wer macht was und aus welchen Grund !
Warum geht Voldmort auf die Jagd nach den Elder-Stab ?
Das wird in diesen Film überhaupt nicht erklärt obwohl das
den ganzen Plot eigentlich ins Rollen bringt.
Und wie Sie das mit der Hirschkuh im zweiten Teil erklären wollen ist mir
ebenfalls schleierhaft.
Kommentar #36 von Julius am 03.06.2011 um 15:47 Uhr
Was für ein verkacktes Ende. Um genau zu sein, ein Film ohne Ende, nur damit man auf jeden Fall den nächsten Teil sieht.
Kommentar #37 von random am 17.07.2011 um 05:39 Uhr
Düster – schön und gut. Aber ein ewiglanger schwarzer Bildschirm ist schon echt ne Frechheit!!!
Kommentar #38 von Andrea am 14.08.2011 um 21:00 Uhr