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Finally. Seit Jahren schon kursieren die Gerüchte um Steven Spielbergs Lincoln-Film, der immer wieder verschoben und auf Eis gelegt wurde. Nachdem eigentlich Liam Neeson eine Ewigkeit im Gespräch für die Titelrolle war, wird nun Oscargewinner Daniel Day-Lewis die Hauptrolle übernehmen. Sehr gute Wahl, Neeson fühlt sich ja mittlerweile besser bei Edeltrash Marke “A-Team” oder “Clash of the Titans” aufgehoben. Spielberg wird nächstes Jahr mit den Dreharbeiten beginnen, das Drehbuch basiert auf dem Beststeller “Team of Rivals” von Doris Kearns Goodwin und wird von Tony Kushner geschrieben. Zur Besetzung der Hauptrolle:

“Daniel Day-Lewis would have always been counted as one of the greatest of actors, were he from the silent era, the golden age of film or even some time in cinema’s distant future. I am grateful and inspired that our paths will finally cross with ‘Lincoln,’” said Steven Spielberg. “Throughout his career, he has been exceptionally selective in his choice of material,” added Stacey Snider, “which makes us feel even more fortunate that he has chosen to join with us for ‘Lincoln.’”

(via)

16 Kommentare

  1. Dritter Oscar für beide.

    Kommentar #1 von reeft am 21.11.2010 um 18:39 Uhr

  2. Klingt auf jeden Fall nach Oscarmaterial.

    Kommentar #2 von Jet Strajker am 21.11.2010 um 18:40 Uhr

  3. Großartig. Day-Lewis ist nochmal doppelt so gut wie Norton in seiner ebsten Performance.

    Das wird was. Nur leider muss Spielberg vorher noch den Knetfilm und den unfassbar öde klingenden War Horse fertig stellen :(

    Kommentar #3 von Kuchenkind am 21.11.2010 um 19:05 Uhr

  4. Ich finde ja, was ja Day-Lewis in THERE WILL BE BLOOD gezeigt hat, lässt sich überhaupt nicht mehr mit Begriffen wie Over-Acting etc. fassen, das war einfach die absolute Ultrakunst. Eine Jahrhundertschauspielleistung.

    Kommentar #4 von Jet Strajker am 21.11.2010 um 19:08 Uhr

  5. in gangs of new york war er besser.

    Kommentar #5 von hermann hesse am 21.11.2010 um 22:14 Uhr

  6. Fand ich gar nicht. Da lautete die Regieanweisung offenbar permanent: “Mach mal so wie De Niro.”

    Kommentar #6 von Jet Strajker am 21.11.2010 um 22:43 Uhr

  7. @ Jet Strajker:

    Da kann ich dir nur zustimmen… eine gewaltige Performance! Jder Satz in There will be blood sitzt.

    Kommentar #7 von stb247 am 22.11.2010 um 00:51 Uhr

  8. @Jet Strajker: Der Begriff “over-acting” ist aber eher negativ behaftet. Nur so als Info.

    Kommentar #8 von Dr.Strangelove am 22.11.2010 um 01:33 Uhr

  9. Ach, sag bloß… Ich meinte das natürlich als Anspielung auf die Vorwürfe vieler. Davon abgesehen, rein im wörtlichen Sinne, ist das schon auf eine Art Over-Acting, weil er eben ‘über’ dem normalen Niveau spielt, nämlich weit drüber, eigene Liga halt.

    Kommentar #9 von Jet Strajker am 22.11.2010 um 01:53 Uhr

  10. Habt Ihr in Sachen Daniel Day-Lewis denn alle schon den linken Fuß von mir vergessen???

    Aber wieso überhaupt einen Schauspieler für die Rolle anheuern? Betrachtet Euch doch nochmal die beiden Fotos von Steven und Abraham: Spielberg braucht doch nur die Brille abzunehmen und sich alle Haare dunkel zu färben – fertig ist der good old President!

    Kommentar #10 von Binding am 22.11.2010 um 01:54 Uhr

  11. ich glaub nicht das spielberg ein guter schauspieler ist.

    schon allein wegen seiner stimme. ich kann verstehen das er keine audio kommentare spricht. würd ich auch nicht mit der stimme

    der klingt immer so…lallend. als hätte er grad einen gepichert.

    ganz deutlich wurde das in der scifi der 50er doku “watch the skies” wo im 2-minuten takt spielberg, lucas, cameron und scott auf dem schirm waren um ihren sermon abzugeben

    da hat man schon gemerkt das spielberg der schlechteste redner ist. lucas ist auch nicht viel besser, cameron ist großartig der wirkt immer entspannt, scott immer etwas zugekeknöpft aber mit sehr deutlichem straighten oxford english.

    spielberg nuschelt und lallt. und schauspieler müssen eben auch sprechen können. deswegen soll er es lieber lassen.

    Kommentar #11 von Kuchenkind am 22.11.2010 um 03:13 Uhr

  12. Na, was so ein Hightech-Regisseur ist, der wird sich doch auch locker nachsynchronisieren lassen können! Ähm, ein Ironie-Marker wäre manchmal nicht schlecht …

    Kommentar #12 von Binding am 22.11.2010 um 11:30 Uhr

  13. Zu Gunsten Liam Neesons muß man aber sagen daß er einfach eine größere Ähnlichkeit mit Abraham Lincoln hat: Die Statur, Wangen- und Kieferknochen.

    Kommentar #13 von Comedian am 22.11.2010 um 12:22 Uhr

  14. “Ich finde ja, was ja Day-Lewis in THERE WILL BE BLOOD gezeigt hat, lässt sich überhaupt nicht mehr mit Begriffen wie Over-Acting etc. fassen, das war einfach die absolute Ultrakunst. Eine Jahrhundertschauspielleistung.”

    Danke, dass es hier mal so ausgesprochen wird. Bin nämlich in letzter Zeit oft über das Argument des “Over-Actings” gestoßen im Bezug auf diese Rolle. Hat das nicht sogar Roger Ebert geschrieben? Ich empfinde jedenfalls genau wie du: Absolut überwältigt.

    Ist der Lincoln-Film eigentlicht die erste Rolle, die er seitdem angenommen hat? Der Kerl ist ja in der Tat “exceptionally selective in his choice of material”.

    Kommentar #14 von El_Skeletto am 22.11.2010 um 18:59 Uhr

  15. THERE WILL BE BLOOD war absolut unerträglich. Ich will meine Lebenszeit zurück. Mindestens genau so schlimm: No country for old men. Kritiker haben wohl einfach keine Ahnung von Unterhaltung.

    Kommentar #15 von freakpants am 27.11.2010 um 06:21 Uhr

  16. FREAKPANTS’ KOMMENTAR war absolut unerträglich. Ich will meine Lesezeit zurück. Mindestens genau so schlimm: Wenn alte Männer Kinder-Country essen. Trolle haben wohl einfach keine Ahnung von Filmkunst.

    Kommentar #16 von Binding am 28.11.2010 um 22:07 Uhr

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