Fuck: Buffy Remake is not going away

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Wie jeder anständige Mensch weiß ich, dass “Buffy the Vampire Slayer” die beste Serie im Universum war und Joss Whedon mindestens der Messias ist – auch wenn Dollhouse nur okay war. Und ich wollte als ich klein war immer Spike heiraten, aber das ist eine andere Geschichte. Natürlich war ich wie jeder Fan auch entsetzt, als ich von den Plänen eines Buffy-Kino-Remakes hörte, die ohne Whedons Mitwirkung erfolgen sollte.

Denn die Rechte an Buffy (allerdings nur an ihr, nicht an der Scooby Gang) liegen bei den Produzenten des scheusslichen und zurecht vergessenen Kinofilms, der im Grunde nur deswegen bemerksenswert ist weil dort PeeWee Hermann nach seinem ersten Sexskandal erstmals in einer Schurkenrolle auftrat.

Ich hatte wie viele gehofft das Gerücht um den neuen Film, den Buffy-Reboot würde sich wieder nur als Luftnummer entpuppen, doch ein neues Interview deutet an, dass die Schnappsidee nicht nur lebendig ist sondern jetzt auch schon eine Autorin hat. Whit Anderson heißt die junge Dame die bisher eher schauspielend tätig war, u.a. in Perlen wie dem Jim Carrey-Klops “The Yes Man” und sich seit kurzem jetzt dem Drehbuchschreiben widmet. Auch wenn ihre Vita sich laut L.A. Times liest, als wäre sie an der Schule eines der Girly-Girls gewesen denen Buffy gern mal aufs Maul gehauen hat, schwört sie die Serie zu lieben:

“That was the one show I would watch when I got home. I just loved this character. I was the same age as Buffy, and it was so rare to have a female lead character on TV in those days who was strong and capable and smart but also allowed to be feminine.”

Der Produzent des Reboots ist auf jeden Fall schonmal total begeistert:

“Generally, I wouldn’t have said, ‘Let’s revive this,’ but Whit’s take is pretty compelling and a lot of fun, and it’s interesting to see all of this reimagined. This is a completely new reboot. Tone is extremely important, and you want the audience to realize what is at stake and the peril is real, but at the same time what’s going on should be fun and inviting and keep everyone engaged. It needs to be relevant to today too, and that is what Whit has found a way to do.
There is an active fan base eagerly awaiting this character’s return. … While this is not your high-school Buffy, she’ll be just as witty, tough and sexy as we all remember her to be.””

Die active Fanbase ist, wenn man den Kommentaren auf diversen Websites glauben kann, aber eher dabei eine Runde abzukotzen und durchläuft die 5 Phasen der Trauer. Oder wie es ein bekanntes Internet-Meme sagen würde: Leave Buffy alone.

Die ganze Story in der L.A.Times

UPDATE:
Wie Sebastian der Ex-Hamster eben twitterte hat Joss Whedon sich auch zu Wort gemeldet in einem Interview mit E! – und ist ebenfalls not amused über die Idee eine Figur einem Reboot zu unterziehen:

” This is a sad, sad reflection on our times, when people must feed off the carcasses of beloved stories from their youths-just because they can’t think of an original idea of their own, like I did with my Avengers idea that I made up myself.

Obviously I have strong, mixed emotions about something like this. My first reaction upon hearing who was writing it was, “Whit Stillman AND Wes Anderson? This is gonna be the most sardonically adorable movie EVER.” Apparently I was misinformed. Then I thought, “I’ll make a mint! This is worth more than all my Toy Story residuals combined!” Apparently I am seldom informed of anything. And possibly a little slow. But seriously, are vampires even popular any more?

I always hoped that Buffy would live on even after my death. But, you know, AFTER. I don’t love the idea of my creation in other hands, but I’m also well aware that many more hands than mine went into making that show what it was. And there is no legal grounds for doing anything other than sighing audibly. I can’t wish people who are passionate about my little myth ill. I can, however, take this time to announce that I’m making a Batman movie. Because there’s a franchise that truly needs updating. So look for The Dark Knight Rises Way Earlier Than That Other One And Also More Cheaply And In Toronto, rebooting into a theater near you.”

PS: Jeder der etwas Buffyfeindliches kommentiert wird gelöscht und gepfählt. Just saying.

In : News

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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25 Comments

  1. Sebastian

    I’ve said it before, I’ll say it again: Fuck them. Ein Buffy-Reboot ist eine ähnlich gute Idee wie BTTF mit Justin Bieber.

  2. bar

    Also ich fand ja, dass “Buffy” letztlich mit der letzten Staffel von “Angel” übertroffen wurde und dass “Firefly” erstaunlicherweise vom Zusammenspiel, Witz, Storys und Gruppendynamik direkt dort einsetzt, wo “Buffy” und “Angel” erst in ihren jeweils vorletzten Staffeln hingelangt sind.

    Firefly… so viel Potential… *seuftz*

  3. Silent Rocco

    Stimmt, leave Buffy alone, weil: Ich war froh, als dieser Fernsehmüll mit seinen noch lächerlicheren Spin-Offs nicht mehr lief. Das muss wirklich nicht nochmal wiederkommen.

    The Yes Man war wenigstens absichtlich und nicht freiwillig komisch.
    Und man könnte den Reboot gleich nutzen, um Buffy mal mit ‘ner attraktiven Frau zu besetzen. Hey, ich glaub, ich bin doch dafür…. :)

    Frohes Löschen.

  4. Silent Rocco

    unfrei… :) Mein ich. Aber ist ja eh egal, weil gleich schon wieder weg.

  5. TopF

    ich rieche soetwas wie drei engel für charlie x.x
    üüürghs bitte nicht feminin oder son scheiß,
    buffy hat dämonen gekillt
    und sich nicht im supermarkt beschwert ,
    dass ihr lieblings lipgloss nicht vorätig ist!

  6. Stan

    Sollen sie doch ein Reboot machen, die Zielgruppe von Buffy ist doch die gleich wie die wo den Moonlight Filmen, dürfte sich also lohnen, denn es gibt genug kleine Mädchen auf dieser Welt, die auf verweichlichte Vampire stehen. Wenn Buffy die beste Serie im Universum ist, dann muss ich wohl auch wirklich den Leuten glauben, die Transformers für den besten Film im Universum halten. Ich dachte immer die Leute machen nur Witze, aber es scheint manchen wirklich erst damit zu sein

  7. Liz

    Ich bin so schockiert, ich weiß gar nicht was ich schreiben bzw. schreien soll.

  8. Ricarda

    Sehen wir es doch einmal so. Durch den Film kann es natürlich auch sein, dass eine neue Welle losbricht, die sich dann wieder auf die Serie konzentriert. Buffy war ja eher vor der Zeit der durchschnittlichen Twilight Dreizehnjährigen. Und wenn die dann mal ein bisschen Qualitätsserien zu sehen bekommen. Meinetwegen :)

  9. mrFryday

    es stimmt sicher, dass die zielgruppe von BUFFYanfänglich kleine mädchen waren. aber im fall von BUFFY sagt das nichts über die qualität der serie aus. ich habe die serie (und ANGEL) erst gesehen, nachdem mehrere drehbuchdozenten die serien hoch gelobt hatten. zu recht.
    ich verstehe auch leute, die BUFFY nicht sehen wollen – aber schlecht über die serie reden (oder schreiben) kann wirklich nur jemand, der sie nicht gesehen hat und dem damit jede grundlage zu einem urteil fehlt. also lieber nicht urteilen.

  10. Gerrit

    Ich hab mich mittlerweile durch drei Staffeln Buffy geguckt, meistens wars sehr unterhaltsam, vor allem in den Einzelepisoden sogar teilweise sehr kreativ und genial. Gerade die längeren Storyarcs waren aber meistens relativ schwach auf der Brust hatten kaum Entwicklung und teilweise endlose Wiederholungen. Davon abgesehen ist die Serie überdurchschnittlich gut geschrieben.

    Ich denke mal, aus Oliver Lysiak spricht diesmal weniger der halbwegs objektive Kritiker, sondern vor allem ein verliebter (in Spike – ich dachte Schwule hätten Geschmack ;-) und nostalgisch verklärter Fanboy, der mit Buffy vor allem Jugenderinnerung verbindet. Nachvollziehbar, dass er diese heilige Kuh nicht ausgeschlachtet sehen möchte….

    …bis der erste Trailer kommt und er sieht, dass ein blondierte Joseph Gordon-Levitt den “Spike” spielt.

    @TopF: Den Charme der Serie macht es doch gerade aus, dass Buffy Dämonen gekillt hat UND SICH DANN ganz feminin im Supermarkt beschwert hat, dass ihr Lieblingslipgloss nicht vorrätig war.

  11. Marcel

    Hab gerade das eher unbefriedigende Ende (weil abgesetzt) von Angel gesehen. Scheisse. Da ging’s ja richtig zur Sache.

    Ich fand die Serie damals ziemlich behämmert, mittlerweile ist es aber so, dass die Charaktere wirklich gut durchdacht sind. Und Angel sollte zumindest ein Filmfinale erhalten.

  12. Ralph

    Doch, doch. Alles was Batzman schreibt ist wahr. Buffy ist eventuell wirklich die beste Serie des Universums. Auch ohne nostalgische Verklärtheit.

  13. Michael

    Spike war cool, vor allem als er den Chip in der Birne hatte. Und ich versteh immer noch nicht, warum der Gehilfe in der ersten Staffel von Angel dran glauben musste.

  14. hermann hesse

    beste serie, pfff….leute, schaut euch breaking bad an, dagegen ist Buffy die Wanderhure…

  15. hammerhenning

    @ hermann hesse
    100% Zustimmung und by the way, vielen Dank für diesen Vergleich bin vor lachen grad fast vom Stuhl gefallen!

  16. Dominik Jungowski

    Irgendwie hab ich bisher nie verstanden, was viele an Buffy so gut finden, fand die Serie immer eher meh.

  17. Silent Rocco

    Dominik, Du hast halt keine Ahnung und ‘nen schlechten Geschmack.

    ….so wie ich.

  18. justus_jonas

    Ganz ehrlich: Wen schert’s? Buffy bleibt als Serie unantastbar. Der Film wird in etwa so wichtig für den Gesamtkanon wie der ’92er Film mit Kristy Swanson. “Buffy” ist nämlich doch auch Giles, Willow, Xander, Cordelia, Oz, Drusilla, Spike, Angel, Sunnydale, undundund… Dreht ja auch Niemand ein “Herr der Ringe”-Remake nur mit Frodo…

  19. DoughNut

    Guckt Buffy im OV, ihr Nasen.
    Wer danach noch behauptet, die Serie wäre nicht überirdisch, dem ist nicht mehr zu helfen. Kritik an einzelnen Staffeln mal außen vor gelassen, denn sicher war nicht jede Staffel so gut wie die 5. und 6.

  20. Mareike

    Ich kann mir vorstellen wie Joss Whedon, Marti Noxon und den weiteren Autoren zumute ist wenn sie daran denken, dass eine Schauspielerin die bislang keine Erfahrung im Drehbuch schreiben hat, auf die Idee kommt einen Buffy Film zu machen. Wenn sie wirklich selbst “Fan” der Serie ist, wie kann sie annehmen das ausgerechnet sie diejenige ist die es schafft den Witz, Charme, das Drama der Serie in einem Kinofilm zu transportieren?! Das könnten nur diejenigen, die Buffy über 7 Staffeln lang zu dem gemacht haben was sie heute ist: eine Kultserie, die ihresgleichen sucht. Das ist Fakt und das weiß auch jeder der sich durch die Staffeln “gekämpft” hat.

    Klar das so ein Film jetzt kommt, wo Vampire doch grad total “in” sind. Aber bei Buffy gehts doch um soviel mehr als um Vampire und Dämonen. Die Serie ist vorbei, hat ein gutes Ende gefunden. Wir Fans sind zufrieden, die Macher sind zufrieden und jetzt sowas… Der Film wird Buffy in den Dreck ziehen und alle die bisher denken die Serie ist schlecht und der Hype um sie ist unberechtigt, der wird sich nach dem Film dann wohl leider bestätigt sehen. Und das alles zu unrecht.

    Ich habe gelitten, geweint, gelacht… 7 Staffeln lang Buffy. Die Serie ist eng verbunden mit meiner Jugend und ich könnt einfach nur kotzen wenn ich dran denke das dem Whedonverse völlig unbekannte einen Buffy-Reboot machen!!!

  21. Anubiz

    @13: Der type (doyle glaub ich?) wurde rausgekickt, weil er mit Boreanaz’ Frau rumgemacht hat … :D

    irgendsowas mal auf serienjunkies gelesen

  22. bar

    Also der Tod der Figur Doyle war wohl nicht von Anfang an so geplant:

    David Fury (Angel producer) on killing off Doyle:
    Fury also confirmed what many suspected: The death of Doyle (Glenn Quinn) on “Buffy” spin-off “Angel” last season was not planned from the start of the series.
    “Joss has bandied about, ‘I love the idea of putting a character in the main credits as one of the stars of the show and then kill him right off the bat.’ But in the case of Doyle, he didn’t want to kill off Doyle. It just became a situation. The work situation became difficult… It’s hard enough to make a television show without the headaches.”

    Glenn Quinn(* 28. Mai 1970 in Dublin, Irland), der übrigends den “Mark” in “Roseanne” spielte, starb am 3. Dezember 2002 (also ca. 1 Jahr nach Angel Season 1) an einer Überdosis Heroin in Hollywood. Er hatte wohl schon vorher Alkohol und Drogenprobleme.

  23. Christian Lukas

    Bin in gewisser Weise erschrocken. Ein “Buffy”-Remake? Es ist in Ordnung, ein Thema neu zu intrpretieren. Habe vor einigen Wochen das Remake von Romeros “The Crazies” gesehen und bin von dem Film begeistert. Er nimmt die Idee des Originals auf, aber findet doch einen sehr eigenen – modernen – Weg, eine eigene Geschichte zu kreieren, ohne beim Original Szene für Szene stehlen zu müssen. Ich erwähne “The Crazies” um aufzuzeigen, dass es sehr wohl möglich ist, starke Remakes zu inszenieren. Nur kommt es eben darauf an, wie ich mich als Autor einer Geschichte nähere. Im Fall von “Buffy” reicht es nicht aus, eine coole Idee zu covern (cooles High-SchoolGirl killt Dämonen und Vampire). Schon der Spielfilm scheiterte an der Idee. Der Spielfilm ist zwar gar nicht schlecht, aber er ist alles andere als ein Meisterstück. Und auch “Buffy” – die Serie – brauchte einige Zeit, um ein Fanpublikum zu generieren. Die Serie lebt eben nicht vom Monster der Woche, sie lebt von der Entwicklung der Figuren, von ihren Kämpfen. Und diese Kämpfe müssen keine Kämpfe gegen düstere Unterweltbewohner sein. Es sind Kämpfe um den eigenen Platz in der Gesellschaft (die Scooby-Gang ist eine Gemeinschaft von Außenseitern), es geht um Familie (Buffy als Tochter einer alleinerziehenden Mutter – inklusive des Todes der Mutter), es ist der Blick auf die Welt des Erwachsenwerdens, etc.

    Vielen Fans ist es, glaube ich, gar nicht bewusst, dass es eben gar nicht die vordergründigen Horrorelemente sind, die “Buffy” ihre Fangemeinde bescherrt hat, sondern jene erzählerischen Momente, die über sie hinaus gehen.

    Und das macht ein Remake so schwierig. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die gleich den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören, wenn sich Hollywood mal wieder an ein Remake begibt. Allerdings erscheint es mir, als habe man nicht verstanden, warum der Buffy-Spielfilm ein Flop wurde – die Serie aber ein internationaler Hit. Ich befürchte, man sieht nur die oberflächliche Glanzfläche – ohne tiefer zu blicken. Man engagiert ein hippes Mädchen als Autorin (und schielt offenbar auf den “Juno”-Effekt / da hat es ja geklappt, mit einem wirklich schlecht konzipierten Drehbuch einen Hit zu landen, der dann auch noch für genau dieses grottenmiese Drehbuch einen Oscar erhielt!), man wird einen Regisseur finden, der das Ganze passabel inszenieren wird und dann sucht man im “Twilight”-Publikum nach Zuschauerinnen, denn dieses Publikum wird zurzeit von Produzenten umworben (siehe “Twilight” oder “High School Musical 3″, “Hannah Montana” etc.).

    Lassen wir uns überraschen. Im Guten – wie im Bösen.

  24. Lowelll

    Hach wenn ich sowas lese eine neue “autorin” , arme buffy serie, ich liebe buffy, habe mir auch die comics gekauft, will mir jezt auch bevor in deutschland die staffel im tv auf deutsch kommt, die US comic serie kaufen. ich fande das erste buffy band total krass! das gehört einfach nur in joss whedons händen! genau wie angel! mann kann jezt nicht so stell ich mir des vor wobei ich mir das fasst gedacht hab, buffy in eine underworldd jägrin verwandeln, oder in eine resident evil figur, buffy hat ihr eigenes level, das gehört einfach zu joss whedon, und seiner crew, was die sich wohl vorstellen, das 2014 auf einmal n film kommt, und die alten figuren keine existens mehr haben, ich wünsche mir das die figuren beim alten bleibn buffy – buffy faith – faith – angel – angel und spike – bitte spike genau wie willow, willow hatt noch eine ganz große rolle zuspielen wie die hexe amy, und worren sie 2014 auszuschließen, finde ich irgendwie traurig für das ganze kapitel buffy, jedoch freue ich mich auf einen buffy film.

  25. Lowelll

    und buffy rebooot könnte nicht mit unterirdischen und her der ringe zutun haben? dazu sag ich liest die comic’s es ist gerade zu ein meisterwerk. ich glaube buffy reboot könnte wenn es nach den comics geht ursprüglich ein “hit” werden.

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