Guillermo del Toro verkündete zunächst stolz, den “Hobbit” nicht in 3D zu drehen. Aber Guillermo del Toro dreht den “Hobbit” ja nun nicht mehr. Sondern Peter Jackson. Und der will 3D. Macht er auch. Und dafür werden die neuesten Super-duper-Kameras zum Einsatz gebracht:
Peter Jackson will shoot the two-part adaptation of The Hobbit in 3D next year using state-of-the-art RED EPIC cameras which have an “epic” 5K resolution. The RED EPIC was announced this year and can shoot up to 120 frames per second and has a new HDRx mode for the highest dynamic range of any digital cinema camera ever made. Remember, Jackson and his cast/crew will be shooting for around 380 days next year, so they really need the best equipment, and they’ll be working with “at least thirty cameras.”
(via)
- Jet Strajker •
- November 30th, 2010 •
- 44 Kommentare
- Schlagwörter: 3D, Peter Jackson, The Hobbit


















schwul
Kommentar #1 von dax am 30.11.2010 um 01:44 Uhr
@dax: mega lol
Kommentar #2 von haina am 30.11.2010 um 01:58 Uhr
Unfassbare PR für diese neuen Kameras. Seit Tagen wird von nix anderem Berichtet. 58k oder was kostet so ein Teil? Geil auch: “will be shooting for around 380 days next year”. Hmm.
Kommentar #3 von The Reel Geek am 30.11.2010 um 07:40 Uhr
rofl, er hat lol gesagt :|
Kommentar #4 von Dennis am 30.11.2010 um 07:52 Uhr
cool, ich freu mich drauf.
Kommentar #5 von Gerrit am 30.11.2010 um 08:39 Uhr
Solange Jackson sich nicht in Effekten verliert wie zuletzt in “Lovely Bones” könnte das sogar in 3D was werden…
Kommentar #6 von Marcel am 30.11.2010 um 08:42 Uhr
Bei Them Lovely Bones gab es ganz andere Probleme als die Effekte. Verwirrende Mischung aus Familienkomödie, Märchen und Kinderfickendermörderrei. WTF of tze rong kaind.
Und hier sitze ich und denke mir das die RED doch eigendlich diese unterklasse einsteiger “pro cam” ist. Tüdelü.
Kommentar #7 von Michael am 30.11.2010 um 09:03 Uhr
Wann ist dieser 3D Hype denn endlich vorbei…
Kommentar #8 von sequencer am 30.11.2010 um 09:15 Uhr
frage mich wie die 380 tage im nächsten jahr drehen wollen, aber okay hollywood schafft das bestimmt
Kommentar #9 von chrisse am 30.11.2010 um 09:21 Uhr
Ganz gewaltige Scheiße, das. Von der aktuellen 3D-Technik werde ich schlicht und ergreifend leicht seekrank. Wer will schon (beinahe) kotzend im Kino sitzen?
Kommentar #10 von Ellen am 30.11.2010 um 09:42 Uhr
@ chrisse
Da sie laut Angabe 30 Kameras bestellt haben, wird es wohl mehrere Teams geben. Das ist sehr üblich in Hollywood. Von daher ist das schon möglich
Kommentar #11 von Thomas am 30.11.2010 um 09:43 Uhr
Solange der Film auch in 2D rüberkommt kann Jackson mit seinem 3D machen was er will.
Kommentar #12 von Grundewick am 30.11.2010 um 10:21 Uhr
Für was brauch ich diese 3D-Kameras nochmal, wenn alles schon aus dem Computer kommt ?
Kommentar #13 von boecko am 30.11.2010 um 11:17 Uhr
Die RED EPIC als “Unterklasse-Einsteiger-Pro-Cam.”
Ich mag solche Rants. Vor allem, weil selbige vermutlich all den Unterklasse-Einsteigern, die diese Cams benutzen (von Fincher bis Scorsese), gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen.
Nicht jeder Kommentar hat ein Dieter-Nuhr-Zitat verdient – die #6 aber heute ganz bestimmt.
Kommentar #14 von Magineer am 30.11.2010 um 12:21 Uhr
Ich schliesse mich @Grundewick an, solange der Film auch in 2D toll ist und keine Effekt-Schlacht wird ist’s mir egal. Ich brauch kein 3D.
Kommentar #15 von Gamlor am 30.11.2010 um 13:42 Uhr
@Magineer: Ich wollte gerade ähnliches schreiben.
Kommentar #16 von Flo am 30.11.2010 um 14:11 Uhr
Selbst bei mehreren Teams bleiben die Drehtage dennoch gleich. 380 Tage im Jahr klingt einfach dumm. So.
Zur Kamera. Die Leute von RED haben ‘einfach mal angefangen’ und dann vor 3, 4 Jahren eine Kamera auf den Markt gebracht (die RED One), die um die 17.000 Dollar kostet und 4K Aufnahmen machen konnte. Und die Bilder sahen einfach super aus. Ein paar Filme die mit der RED One bzw… der neuen RED Kamera gedreht wurden.
- The Social Network
- District 9
- Antichrist
- Che
- Rabbit Hole
- The Informant
Und die RED ist “Unterklasse Einsteiger” … was den Preis angeht! Die neue RED One mit dem Mysterium-X Chip kostet nicht mehr 17.000 sondern 25.000 Dollar. Das ist verdammt noch mal extrem günstig im Vergleich zu einer ARRI 35mm Filmkamera. Zudem muss der Film nicht erst entwickelt und digitalisiert werden… sondern man hat die Daten auf Festplatte und kann sie sich jederzeit sofort anschauen. In Echtzeit. In 4K dank dem tollen RED Raw Format. (Wenn ich sehe wie Notebooks bei Sony/Panasonics HD Format in die Knie gehen… ist der Codec von RED einfach mal extrem gut konzipiert.)
RED bringt nun bald die RED Epic raus.. aber auch die Scarlet. Wahrscheinlich Anfang 2011. Die Scarlet soll eine “Konsumer Kamera” werden. Kommt für ca. 3500 Dollar in den Handel. Fester Linse, aber mit allem drum und dran… so das man damit Filmen kann muss man wohl doch knappe 10.000 Dollar für zahlen.
Aber was sind schon 10.000 Dollar für eine Kamera die Bilder liefert die sich von analogen 35mm kaum unterscheiden, die Kamera selbst nicht größer als eine DV-Kamera ist, zudem kinderleicht zu bedienen, und die Daten hat man sofort auf dem Rechner. Das ist absolut revolutionär.
(Genug Werbung gemacht. Skepsis ist ja gut. Aber die Leute sollten sich einfach mal die Philosophie von ‘RED’ genauer anschauen. .. http://www.red.com)
Kommentar #17 von Dr.Strangelove am 30.11.2010 um 15:04 Uhr
danke für den kommentar (@strangelove).
Ich finde das immer interessant, was so kamerasachen betrifft. Wäre es mit so einer kamera eigentlich möglich – “einfach, weils möglich ist” den ganzen film mit 60fps (oder halt genau 50fps (2 mal 25 fps) oder so zu filmen?
Bei der ganzen neuen Technik müsste das doch irgendwie möglich sein.
Dann könnte man den Film ganz am Ende erst für 35mm wieder auf die 25 fps runterrechnen. Müsste doch eigentlich gehen.
Ich warte wirklich auf den ersten zeitlich höher aufgelösten kinofilm.
weißt du da was? (du scheinst dich da gut auszukennen)
gr. lukipuki
Kommentar #18 von lukipuki am 30.11.2010 um 16:33 Uhr
Rein theoretisch ginge das. Wenn man jedoch 50fps aufnimmt… und diese dann bei 25fps abspielt… hat man Slow-Motion. Und zwar echtes Slow-Motion. Mehr fps = mehr slow-mo wenn die Ausgabe immer 25 fps beträgt. Wenn man 50 fps aufnimmt und diese auch als 50fps abspielt. Läuft alles ‘normal schnell’ ab. Es macht also wenig Sinn 50 fps aufzuzeichnen und dann nur 25fps abzuspielen. Da hätte man Slow-Mo… also würde man die 50fps beschleunigen… aber dann zeichnet man lieber gleich in 25fps auf.
So lange im Kino die Projektoren mit 24 oder 25 fps laufen werden die auch genau exakt in diesem Format aufzeichnen. (Außer für Slow-Motion Aufnahmen)
Die Jungs von RED bringen aber nicht nur Kameras raus sondern auch Grafigkarten, Linsen, und auch “Red Ray” …
“On set, in the lab or at the Cinema Multiplex, REDRAY PRO™ offers the ability to play, in real time, 2K and 4K RAW R3D™ files recorded on the RED ONE or EPIC, through its (4) HD-SDI or DVI-D connectors, directly to projector or panel.”
Alles was man heutzutage im Kino sieht ist 2K. 4K ist die Ausnahme. RED will aber noch weiter gehen. In der Vergangenheit hatten die sogar Chips die 28K Aufnehmen können!
2k = 2048 × 1536
4k = 4096 × 3072
4k ist nicht nur doppelt so groß sondern von der Fläche her 4 mal größer als 2k. 28K rechne ich jetzt nicht aus.
Auf die Frage nach dem Warum antwortet RED ganz pragamtsich…. weil sie es können… weil es möglich ist, weil sie keine Grenzen sehen, usw. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen das in Zukunft 4K Projektoren in Kino’s stehen. Und dank der Digitaltechnik wird vielleicht dann auch mit 50fps aufgezeichnet und 50fps abgespielt. Ein analoger Projektor hätte da bestimmt seine Schwierigkeiten. (Denke ich jetzt mir mal so)
Kommentar #19 von Dr.Strangelove am 30.11.2010 um 16:56 Uhr
@first post: comment approved
Kommentar #20 von nocomment am 30.11.2010 um 17:01 Uhr
Eben entdeckt… nur auf der englischen Wikipedia Seite:
en.wikipedia.org/wiki/IMAX#IMA...
“Variations on IMAX included the 48 frames per second IMAX HD process, which sought to reduce strobing and offer a more high definition image by filming and projecting at twice the normal film rate.”
Und hier noch ein ganz guter Link zu dem Thema. Schon etwas älter (2007) .. aber liest sich gut:
hifi-forum.de/viewthread-166-1...
Vielleicht ‘stören’ 24fps bei einer analogen Projektion auch mehr als bei einer digitalen Projektion. Könnte ich mir vorstellen. Weil zu Hause auf meinen Monitor schaue ich ja auch Filme mit 24fps oder 25fps und da ‘ruckelt/flackert’ nichts. Aber da kenne ich mich einfach zu wenig mit analogen Projektoren aus. Und wenn ich ins Kino gehen schaue ich wenig Blockbuster… sitze also eher selten (gar nicht= in Cinemax) sondern meistens in kleinen Kinos und 35mm analog Film.
Ich erinnere mich da gerne an Haneke der meinte ‘gute Filme’ schaue er sich lieber zu Hause auf DVD an. Und so langsam kann ich ihn verstehen. In letzter Zeit habe ich so viel schlechte Vorführungen erlebt.
Das schlimmste war bei Inception. Die rechte Seite der Leinwand war einfach unscharf. Die linke Seite dafür scharf. Was will man da machen? Vielleicht mal die Linse putzen oder so… oder gerade drauf schrauben.
Oft erlebt man auch das das Bild einfach oben oder unten abgeschnitten wird. Merkt man eigentlich recht schnell wenn die Titel nicht zentriert erscheinen, oder das Kinn von Schauspielern fehlt. Oder so. Und man denkt so… leg einfach ein scheiß Buch unter den Projektor und fertig. Jedes mal die Frage: soll ich jetzt aufstehen und mich beschweren, aber dann verpasse ich den Film… die werden das doch merken. (aber die merken das nie) .. und schon ist der Film rum. ;-)
Kommentar #21 von Dr.Strangelove am 30.11.2010 um 17:27 Uhr
… also, wenn der Film nicht so ganz stimmt, beschwere dich gleich beim Projektionisten. Auch, wenn mal der Bildstrich nicht stimmt – SOFORT was sagen. In großen Kinos wird leider heute oft gespart bei den Projektionisten. Habe bis Ende Oktober selber in eine Multiplex gearbeitet. Da verwalte ich 9 Kinos gleichzeitig – man ist ständig am rennen, um die Filme wieder einzulegen, oder Werbung abzunehmen, oder sonstwas machen. Wenn dann irgendwo ein Bildstrich nicht stimmt, oder die CS-Linse statt der BW-Linse reingeklappt ist, bekomme ich das oft zu spät mit. Solche Sachen, wie Unschärfe dürfte eigentlich nicht sein. Leider kann man so etwas nicht so leicht beheben (da muss die Optik neu eingestellt werden – das geht nicht mal so eben während dem Betrieb. Ein Buch drunter legen ist auch eher schwer :D – Die Projektoren sind meist im Boden verschraubt ;-). Wenn mal was abgeschnitten ist, könnte das auch daran liegen, dass die Kaschierung nicht sitzt. Die Zugseile, zum Verstellen werden mit den Jahren länger – da verzieht sich manches.
soweit ich weiß hat Cinemaxx vor (nicht so wahnsinnig langer Zeit) auf 4k-Digitalprojektoren aufgerüstet. Leider gibt es bis jetzt noch nicht wirklich viele Filme, die das ausnutzen (Avatar war 2k) – da werden wir uns gedulden müssen.
nochmal zu den 50 fps – mir ist schon klar, dass eine 50ps Aufnahme in 25fps abgespielt = slomo ist. Ich meinte eher, ob man theoretisch einen kompletten Film in 50 fps aufnehmen könnte. Den ganzen Postproduction-Kram könnte man sicherlich auch mit 50fps durchziehen.
Am ende könnte man für die 35mm versionen dann eine 25fps version erstellen (einfach jedes 2te Bild, oder irgendwas dazwischen interpolieren).
Für digitale Projektoren könnte man dann die 50fps version nehmen.
Ich habe neulich irgendwo ein Interview mit James Cameron gelesen, der ein wenig über zukünftige Technologien in Kino usw gesprochen hat. Avatar 2 würde er gerne in einer höheren zeitlichen auflösung filmen – das würde mich freuen, da ich das wichtiger finde als die 4k.
Je höher die Pixelanzahl wird, desto mehr merkt man nämlich die 25 fps.
Schnelle bewegungen könnten enorm davon profitieren.
Digitale Projektoren müssten so eine Framerate eigentlich heute schon hinbekommen. In meinem Kino gabs auch einen Digiprojektor. Der hat jedes Halbbild (bei 3D-projektion – das bild fürs rechte oder linke bild) 3 mal belichtet.
also links,rechts, links, rechts, links, rechts – und das 25 mal pro sekunde.
Da wäre noch jede Menge Luft, um die generelle Framerate zu erhöhen. Würde mich ja freuen, wenn das irgendein Regisseur mal macht – einfach, weils geht.
mal gucken, was da noch so kommt
Kommentar #22 von lukipuki am 30.11.2010 um 23:50 Uhr
Mit RED einfach alles in 50fps oder 48fps zu drehen geht. Die Files sind dann natürlich auch größer. Aber wenn man sich 30 Kameras leisten kann…. kann man sich auch ein paar Festplatten leisten. Postproduktion in 50fps ist auch kein problem.
Von 50fps auf 25fps zu gehen oder von 48fps auf 24fps ist, denke ich, auch ziemlich einfach. Probleme gibt es eigentlich nur wenn man von 25 auf 24 oder umgekehrt gehen will… Da muss ja dann quasi nur 1 frame gelöscht, bzw dazuadiert werden. Aber Profis bekommen das auch gut hin.
Ich bin mir nicht sicher ob bei Bewegungen 50fps besser sind als 25fps. Es gibt ja auch noch den Shutter Speed. Bei dem Film “Hooligans” war der ziemlich hoch eingestellt… somit kaum Motion Blur. Bei den schnellen Kampfszenen hat jedes Bild kaum Bewegungsunschärfe, obwohl ein Arm gerade durch die Luft fliegt. Das kann einen dann auch wie ein ‘Diashow’ vorkommen… eine extrem schnelle.
Man müsste generell mal schauen wie viele Bilder das Gehirn in der Sekunde verarbeiten kann. Sind bestimmt mehr als 25. Aber ich glaube es liegt sicher unter 100. Was die Pixelanzahl angeht ist auch irgendwann Schluss. 4K ist da auf jedenfall noch drin. 8k wahrscheinlich auch. Wenn dann der größte Teil in der Tiefenunschärfe unter geht ist das okay. Schon jetzt kann man ja einen höheren Kontrastumfang erzielen als das menschliche Auge in einer realen Situation sehen würde.
Deswegen wird ja auch vieles in “orange/Teak” eingetüncht damit das Auge ‘unwichtige’ Sachen ausblendet und geleitet wird.
Ich finde 2K und 24fps immer noch ganz gut. Das reicht mir um ‘mitzuheulen/mitzufiebern”.
Kommentar #23 von Dr.Strangelove am 01.12.2010 um 01:30 Uhr
kommt der den alternativ auch in 2d raus oder müssen wir uns 3d only antun?
Kommentar #24 von ignos am 01.12.2010 um 03:20 Uhr
mann…der ist echt dünn geworden…
Kommentar #25 von brc am 01.12.2010 um 08:11 Uhr
Diese Filme kommen im Regelfall alle auf 2d raus. Ganz einfach:
3d (echtes 3d) sind zwei Kameras auf einem speziellen Rig nebeneinander montiert. Das bedeutet, dass nicht ALLES am PC passiert. Echtes und ausschließlich am Computer generiertes 3d erkennt man “aber Hallo” auseinander. Und somit kann man einfach auf das Material von einer Ca zurückgreifen (so wird der Film ja auch geschnitten, sonst kotzt der Editor sechs Wochen am Stück).
Zu dem 50fps Thema: Für was? Die Bewegungen würden überflüssig aussehen. Stell dir eine Zeitrafferaufnahme in Echtzeit vor: Viel zu krass! Mal abgesehen davon: PAL Standard: 25fps. Blu Ray kann 24fps. Ach ja, by the way: Von 24 auf 25fps – schonmal ne DVD geguckt ;-) Das ist bei den meisten DVDs der Fall.
Und die Red als Einsteigerkamera zu bezeichnen… Ähm, ja… Das ist so als würde man Arri sagen “hey, die ALEXA ist doch dieser Camcorder den ich für meinen Urlaub organisert hab”!!!!
Kommentar #26 von special-edition am 01.12.2010 um 10:44 Uhr
OT: seit einiger Zeit kann ich keine neuen Einträge auf dieser Seite sehen. Ruf ich sie direkt auf ist der erste Eintrag der Trailer zu “The Eagle” vom 11.11.10. Will ich die aktuellen Meldungen sehen muss ich die Seite über den Google Cache aufrufen. Problem besteht sowohl bei IE als auch FF.
Irgendwer das selbe Problem oder einen Lösungsvorschlag?
Kommentar #27 von kap04 am 01.12.2010 um 11:51 Uhr
@kap04
Habe das gleiche Problem!
Kommentar #28 von special-edition am 01.12.2010 um 13:56 Uhr
special-edition: “Zu dem 50fps Thema: Für was? Die Bewegungen würden überflüssig aussehen. Stell dir eine Zeitrafferaufnahme in Echtzeit vor: Viel zu krass! ”
Quatsch. Was meinst du denn mit “die Bewegungen würden überflüssig” aussehen???
Computerspiele laufen ja auch mit mehreren FPS (so viel der Computer eben hergibt. Und das ist auch sehr variabel, je nachdem wie viele Polygone/Pixel gerade berechnet werden). Und den Unterschied zwischen 60fps und 120fps merkt man da nicht. Erst wenn es unter 20 fps geht.. und es anfängt zu ruckeln.
Wie gesagt. Dieses 24fps merkt man wohl am ehesten noch im Kino. Und hängt es wohl auch noch mit der analogen Projektion zusammen. Am Computer finde ich 24fps super flüssig. Im Kino stören mich auch keine 24fps.. aber manche wohl schon. Ich kann es leider nur ‘erahnen’. Das Phänomen ist ja leider schwer zu beschreiben.
Jedenfalls könnte ein Film auch 300fps haben.. und in 300fps abspielen. Und es sähe absolut gut aus. So was wie “überflüssig und zu krass” gibt es nicht.
Kommentar #29 von Dr.Strangelove am 01.12.2010 um 14:15 Uhr
Und “Zeitrafferaufnahme” geht in die andere Richtung. 1fps oder so. Wir reden hier von ganz ganz vielen Bilder pro Sekunde. Und da gibt es eigentlich keine grenze. Bei der ‘realen Welt’ gibt es ja auch keine fps Beschränkung.
Kommentar #30 von Dr.Strangelove am 01.12.2010 um 14:56 Uhr
@kapo4, special-edition
glaube, das hat damit zu tun, das er die seite aus dem cache lädt. einfach mal in die about:config gehen und dort den browser.cache.disk.enable auf false stellen. dann könnte man noch mal schauen, ob die cookies nicht zu lange verfallszeit haben. einfach mal in firefox – einstellungen – datenschutz – chronik – einzelne cookies gehen und dann mal den für fuenf-filmfreunde.de löschen. könnte mich aber auch total irren aber das würde ich zunächst probiern
good luck
Kommentar #31 von wry am 01.12.2010 um 18:25 Uhr
Die Seite macht schon länger solche Probleme.
Kommentar #32 von Michael am 01.12.2010 um 19:07 Uhr
Mhh, ich freu mich auf die 3D Version. :) “Solange die 2D Version auch gut aussieht..” das ist genau das Problem, eigentlich sollte man für einen richtigen 3D-Film halt auf Unschärfen usw. verzichten.
Und dass man 50fps nicht mit 25fps abspielen kann weil man dann slo-mo hat ist doch unsinn, man kann “einfach” die dargestellten Bilder halbieren. Wie sich das allerdings z.B. auf Bewegungsunschärfen auswirkt, weiss ich nicht. ;)
Kommentar #33 von ph0 am 01.12.2010 um 19:55 Uhr
Der Peter ist krass dünn geworden.
Kommentar #34 von George am 01.12.2010 um 20:02 Uhr
ph0: 50fps Aufnahmen in einer 25fps Sequenze angelegt und abgespielt = Slowmotion. Was meinst du mit halbieren? Interlace? Bei Kinofilmen stellt sich diese Frage nicht. Und auch nicht bei 1080p. Vielleicht meinst du ja 3D Kino.. da ist manchmal von 48fps die Rede… für jedes Auge 24fps. abwechselnd. Hat aber auch absolut gar nichts mir “halbieren” zu tun. Und FPS hat erstmal rein gar nichts mit Bewegungsunschärfe zu tun. Bewegungsunschärfe ist abhängig von der Belichtungszeit. Die kann man bei 25fps ebenso erzeugen/vermeiden wie bei 48fps oder sogar 120fps.
Kommentar #35 von Dr.Strangelove am 01.12.2010 um 20:04 Uhr
@lukipuki, strangelove
Douglas Trumbul hat als Alternative zu IMAX das Showscan Format entwickelt, 65mm Film bei 60fps, und wohl auch ein paar Filme gedreht.
Laut Wikipedia hat er bei Versuchen festgestellt, dass bei steigender Framerate die “emotional reaction” der Zuschauer zunimmt, und zwar bis zu 72fps. Insofern bin ich schon auf 50fps Filme gespannt, denn wenn Trumbul’s These stimmt, müsste man die Filme intensiver erleben als bei 24fps. Ich hab allerdings meine Zweifel ob man da einen bewussten Unterschied bemerken wird…
en.wikipedia.org/wiki/Showscan
Kommentar #36 von escape am 01.12.2010 um 22:05 Uhr
escape: Danke für den Link. Sehr interessant!
Kommentar #37 von Dr.Strangelove am 01.12.2010 um 23:35 Uhr
Magineer
Fick dich.
Kommentar #38 von Michael am 02.12.2010 um 10:12 Uhr
Flo auch.
Kommentar #39 von Michael am 02.12.2010 um 10:15 Uhr
Ich hab auch gelesen, dass Cameron gern ne höhere Framerate nutzen würde. Aber tritt dann nicht verstärkt der sog. Soap-Effekt auf? Durch 3D wird das ganze nochmal verstärkt, was mir besonders bei Resident Evil 3D aufgefallen ist. Vielleicht muss man sich daran auch erst gewöhnen – aber nur wenn es gut umgesetzt ist. 3D hat/braucht halt eine völlig eigene Bildsprache.
de.wikipedia.org/wiki/Soap-Ope...
Kommentar #40 von Silencer am 03.12.2010 um 11:47 Uhr
@Silencer
Genau das meine ich mit überflüssig. Den Soapeffekt.
Wir reden ja auch nicht von Computerspielen… 24fps sind meiner Meinung nach übrigens auch im Heimkinobereich (blu ray) sehr relevant geworden.
Strangelove – beruflich was mit Kameras zu tun? ;-)
Kommentar #41 von special-edition am 06.12.2010 um 09:44 Uhr
jetzt erst entdeckt, aber zum Soap-Opera-Effekt folgendes:
Im verlinkten Wikipedia-Artikel steht “Der Soap-Opera-Effekt entsteht durch Zwischenbildberechnung bei der Filmwiedergabe”.
Die Zwischenbilder werden also erst direkt vor der Wiedergabe berechnet und nicht schon mit aufgenommen. Dieser Effekt hat mit der Frage, ob man mit 25, 50 oder wieviel fps aufnimmt, folglich nicht das geringste zu tun, und tritt ganz sicher auch nicht auf, wenn man Filme wiedergibt, die mit 50 fps aufgenommen wurden.
an Dr. Strangelove und lukipuki:
Tolle Diskussion, hat man hier selten, dass man beim Lesen der Kommentare sogar noch was lernt. :)
Kommentar #42 von Doughnut am 21.03.2011 um 07:14 Uhr
“mit 25, 50 oder wieviel fps” – Dahinter fehlt natürlich noch was. ^^
ergänzend noch zur Begriffswahl Soap-Opera-Effekt:
Das Wort hat man sicherlich nicht deshalb gewählt, weil bei der Aufzeichnung von Soap-Operas mit 50 Halbbildern/s aufgezeichnet wird, mir egal, was mir der Wikipedia-Artikel weismachen will. Erst mal sind das auch nur 25 fps, wie man leicht im Wikipedia-Artikel zu Halbbildern nachlesen kann. Und dann leitet sich der Begriff wahrscheinlich eher davon ab, dass Soap Operas allgemein so schlecht ausgeleuchtet werden und die Sets so billig und Studio-mäßig wirken, dass die Schauspieler jederzeit als solche erkennbar sind und deplaziert wirken im Set.
Kommentar #43 von Doughnut am 21.03.2011 um 07:23 Uhr
@Doughnut
Du hast recht, der Effekt kommt vor allem durch die Zwischenbildberechnung. Das kann man im Geiz-Markt sehr gut sehen; einfach mal auf 100/200Hz Modus bei der Bluray-Trailer Wiedergabe stellen, schon sieht es aus, als ob Mila mit einer Videokamera gefilmt wurde. Der Soap-Effekt bezieht sich rein darauf, denn Kontrastumfach, Licht, Kulisse sind ja gleich geblieben. Denn 50 Halbbilder sind nicht gleich 25p! Sie können zwar zu 25p konvertiert werden, aber nur mit Qualitätsverlust. Denn es wird nicht erst das eine Halbbild und dann das andere vom gleichen Auschnitt gespeichert (da könnte man ja gleich 25p speichern), sondern beim 2. Halbbild ist das Geschehen schon etwas weiter; daher die flüssigere Bewegung. Das Auge kann die fehlenden Infos zum Großteil interpolieren. Daher die flüssigere Bewegung bei Video (Soap) und das 24p/24Hz “Ruckeln” im Kino, was auch für den Film-Look verantworlich ist. Dass der Zuschauer sich bei > 50p mehr angesprochen fühlt, halte ich für eine gewagte These.
Kommentar #44 von Silencer am 15.04.2011 um 11:00 Uhr