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Paul Thomas Anderson – BOOGIE NIGHTS, MAGNOLIA, PUNCH DRUNK LOVE, THERE WILL BE BLOOD-, der wahrscheinlich herausragendste amerikanische Regisseur der Gegenwart und zweifellos der talentierteste Filmemacher seiner Generation, wird vielleicht endlich wieder einen Film inszenieren. Angeblich möchte er Thomas Pynchons Ende der 60er Jahre in L.A. angesiedelten Kriminalroman “Inherent Vice” (dt.: Natürliche Mängel) adaptieren.

Bitte, lass es wahr werden.

(via)

31 Kommentare

  1. Großer Paul Thomas Anderson Fan. Leider bin ich letztens die Sundance Filmliste durch. Die letzten 10 Jahre. Alles großartige Filme. Aber mir viel halt auf das alles immer sehr USA lastig war. Schulkantinen zum Beispiel. Cadillacs. Bis zum Kinostart wird es ja noch dauern. Da werde ich einfach ganz ganz viel Europäisches Kino konsumieren und dann geht auch L.A. der 60er Jahre.

    Kommentar #1 von Dr.Strangelove am 02.12.2010 um 23:25 Uhr

  2. geschmacksache würde ich sagen… magnolia war sicherlich nicht schlecht.
    ich mag snyder dennoch lieber.

    Kommentar #2 von rockwood am 02.12.2010 um 23:27 Uhr

  3. Habe jetzt nur Magnolia und There Will Be Blood gesehen, aber ich würde trotzdem immer noch sagen, dass entweder Edgar Wright oder David Fincher der beste Regisseur dieser Generation ist.

    Kommentar #3 von Henry am 02.12.2010 um 23:37 Uhr

  4. “zweifellos der talentierteste Filmemacher seiner Generation”, naja, ist defintiv ein Guter, hat kein Flop gelandet, waren alle nett, mir persönlich gefiel Magnolia am besten, There will be Blood find ich ein bissi überschätzt, vielleicht muss ich den nochmal sehen. Aber Nolan und Fincher haben da schon auch einiges im Kasten, Fincher mit Fight Club, The Game, Panic Room, Nolan mit Prestige, Memento, Dark Knight…nunja, bin Nolan-Fan, von daher würde ich sagen, dass er zweifellos der talentierteste Filmemacher seiner Generation ist.

    Kommentar #4 von hermann hesse am 02.12.2010 um 23:59 Uhr

  5. Oh mein Gott! Das ist fast zu schön, um wahr zu sein. Zwei große und originelle amerikanische Geschichtenerzähler treffen zusammen… und das passt auch noch so perfekt. So als würde Terry Gilliam die Illuminatus-Trilogie verfilmen (diese Hoffnung habe ich bereits aufgegeben) oder die Coens die Romane von Rushdie (ich hoffe immer noch ein wenig).
    Und wenn hier schon verglichen wird: Anderson > Fincher > Nolan…

    Kommentar #5 von Plor am 03.12.2010 um 00:57 Uhr

  6. Und was ist mit dem geplanten Film über den an L. Ron Hubbard angelehnten Charakter? Gab’s da nicht mal hier diverse Meldungen zu bzw. stand nicht auch schon Philip Seymour Hoffman als Hauptdarsteller dafür? Oder waren das nur Gerüchte?

    Kommentar #6 von Bill_Door am 03.12.2010 um 01:01 Uhr

  7. also wenns um talentierteste filmemacher einer generation geht, dann sehe ich anderson und tarantino (ja ich weiß; überbewertet, abgedroschen, kennt ja jeder, ich kann die soundtracks nicht mehr hören usw.) noch ein gutes stückchen vor fincher und nolan.

    @6
    ne waren keine gerüchte. der wird “the master” heißen. produktion stockt aber im moment irgendwie.

    Kommentar #7 von bioschock am 03.12.2010 um 03:05 Uhr

  8. “zweifellos der talentierteste Filmemacher seiner Generation”
    - die Provokation von Jet hat zweifellos gesessen. Paul Thomas Anderson ist tatsächlich ziemlich weit vorn, auf jeden Fall überdurchschnittlich.

    Kommentar #8 von Gerrit am 03.12.2010 um 10:03 Uhr

  9. PTA – schöner Versuch der Inszenierung eines Personenkults wie bei unser aller Bundeskanzler in spe “KT” zu Guttenberg.

    Ist ein(e) PTA nicht eher ein “Pharmazeutisch-technischer Assistent” bzw. eine “Pädagogisch-Theologische Arbeitsstelle”?

    Ich persönlich würde zwar schon von “meinen Lieblingsregisseur” sprechen, dann aber niemals behaupten, dass er “zweifellos der talentierteste Filmemacher seiner Generation” sei. Das erinnert mich irgendwie an ein Kind, dass so lange rumschreit und provoziert bis es Aufmerksamkeit bekommt.

    Kommentar #9 von mein Senf am 03.12.2010 um 10:12 Uhr

  10. Jetzt wird hier endlich Mal jemand Gutes gut gefunden, doch das Gemecker folgt auf dem Fuße.

    Kommentar #10 von Sims Alabim am 03.12.2010 um 10:20 Uhr

  11. Zwischen wollen und dürfen ist ein großer Unterschied. Unrealistisch, dass Pynchon (s)ein Buch zur Verfilmung freigibt.

    Kommentar #11 von alfie am 03.12.2010 um 10:36 Uhr

  12. Also so toll ist der jetzt auch nicht. Habe auch Mangolia und TWBB gesehen.

    David Fincher und Quentin Tarantino sind auf ihre Art beide besser.

    Kommentar #12 von Kuchenkind am 03.12.2010 um 16:01 Uhr

  13. Ich mag ja Paul Thomas Anderson trotz “Magnolia”.

    Kommentar #13 von Rocksteady am 03.12.2010 um 16:44 Uhr

  14. Ja, blah… Aber ist das nicht Ghostbusters Karre auf dem Cover?

    Kommentar #14 von ken Takel am 03.12.2010 um 17:18 Uhr

  15. Magnolia und TWBB, sorry, aber die fand ich beide wirklich schnarchlangweilig, so irgendwie.

    Kommentar #15 von Eva am 03.12.2010 um 18:48 Uhr

  16. Ich mag Paul Anderson auch, freue mich auch auf die drei Musketiere, der soll nächstes Jahr ja auch kommen

    Kommentar #16 von JMK am 03.12.2010 um 19:02 Uhr

  17. Schön wie im gefühlt jedem zweiten Beitrag irgendein Superlativ oder irgendeine Provokation ausgepackt wird, auf die sich die hungrige Meute stürzen kann. Sollte nicht doch nur peinlicher Geltungsdrang dahinter stecken eine wahrlich geniale Taktik um (An)Spannung der Blog-Community hoch zu halten. Chapeau!

    Kommentar #17 von Kameni am 03.12.2010 um 22:59 Uhr

  18. fincher mit PWA zu vergleichen, obwohl man nicht mal alles gesehen hat, ist nun wirklich wie apfel mit birnen zu vergleichen. im vergleich zu fincher, bringt PWA immerhin eine konstante Leistung. das find ich bei fincher eben nicht. und wenn ein PWA es schafft, frösche im film regnen zu lassen und man hinterfragt das nicht oder er eine ewig lange kamerafahrt von der straße in den club als eröffnungsequenz hat, die damit endet, auf mark wahlbergs gemächt (und das ist halt seine stärke: die konzeption. schließlich geht es nur um mark´s riesen penis) zu fahren, ist das wahrlich gutes filmhandwerk.

    ob er jetzt der beste seiner generation ist, find ich eine gewagte äußerung. aber ist nicht mein ding, das zu beurteilen. kannst ja hier sagen, was du willst… :)

    Kommentar #18 von Curv am 04.12.2010 um 10:50 Uhr

  19. Schön, wie einige die Postings hier verstehen und andere verstört bellend in ihre Ecke kriechen. :)

    Kommentar #19 von sgotsch am 04.12.2010 um 11:22 Uhr

  20. @18
    “im vergleich zu fincher, bringt PWA immerhin eine konstante Leistung”

    naja…bei seinen 4 (bzw 5, aber sidney hat ja niemand gesehn^^) filmen kanns auch glück sein. zumal davon nicht alle meisterwerke waren, was aber auf alle genannten regisseure zutrifft.

    Kommentar #20 von bioschock am 04.12.2010 um 16:10 Uhr

  21. boar eh… Fincher ist besser als Paul und Nolan wäre besser wenn er nicht und haste nicht gesehen.
    Ich kann dazu nur sagen das ich letztens ‘Greenberg’ gesehen habe von einem Regisseur deren Filme mich noch nie begeistert haben. (Tennenbaum, Tiefseetaucher.. etc.. fand ich alles doof) Aber ‘Greenberg’ ist super. Mir ist dann ziemlich egal welcher Regisseur der beste ‘seiner Zeit’ ist. Von mir aus kann ein Regisseur 10 schlechte Filme drehen und einen guten. Dann freue ich mich darüber und sage nich: Aber Nolan ist mit jedem Film gut.

    Kommentar #21 von Dr.Strangelove am 04.12.2010 um 23:06 Uhr

  22. Hier stehen seltsame Dinge…

    Der Regisseur von Greenberg (Noah Baumbach) ist nicht der Regisseur sondern der Drehbuchautor von den Tiefseetauchern, (das war Wes Anderson) und hat mit den Tennenbaums gar nix am Hut.
    Warum wird Paul Thomas Anderson mit PWA abgekürzt? Und was haben die drei Musketiere mit all dem zu tun??

    Und, klar, wenn jemand nicht wie Woody Allen jedes Jahr einen Film raushaut, sondern sich zum Schreiben und zur Vorbereitung des nächsten Werkes Jahre Zeit lässt, und deswegen eine kürzere Filmographie vorzuweisen hat, ist es vermutlich nur Glück, wenn diese Filme dann ein konstanteres Qualitätslevel haben…

    Kommentar #22 von Sims Alabim am 05.12.2010 um 13:55 Uhr

  23. Da habe ich wohl den falschen Film zitiert. Hätte aber statt Tennenbaum auch ‘Der fantastische Mr. Fox’, ‘Der Tintenfisch und der Wal’ oder ‘Die Tiefseetaucher’ nennen können. Bei all den Filmen hat Noah Baumbach immerhin mit Anderson zusammen das Drehbuch geschrieben. (Hatte wohl den ‘Tintenfisch’ Film (wo er Regie geführt hat) mit Tennenbaum verwechselt.

    Kommentar #23 von Dr.Strangelove am 05.12.2010 um 15:42 Uhr

  24. Fincher
    Nolan
    Aronofsky
    Anderson

    alle anders, dennoch die besten.

    Kommentar #24 von requiem am 05.12.2010 um 16:06 Uhr

  25. 2. Dezember war das.
    Jungs, wo seid Ihr denn?…

    Kommentar #25 von burns am 05.12.2010 um 16:11 Uhr

  26. Batzman ist auf spiegelglatter Straße verunglückt. Klinik ! Intensivstation !

    JetStraijker wollte seinen Bruder im Knast in Arizona besuchen

    Mal Sehen hat eine Lebensmittelvergiftung und musste die letzten Tage öfters abkoten als es normal wäre !

    Kommentar #26 von Kuchenkind am 05.12.2010 um 18:58 Uhr

  27. Dann ist es immer noch unentschuldbar, dass Renington und Nilz nicht schreiben!

    Kommentar #27 von burns am 05.12.2010 um 19:04 Uhr

  28. Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll, einen Pynchon zu verfilmen. Ich habe bis jetzt das aktuelle Buch nicht gelesen, aber die Vorgänger waren alle komplexe, wortgewaltige Bücher, die sich unheimlich schwer in einem Film wiedergeben lassen, höchstens wenn der Film 4 Stunden geht, was bei ”Gegen den Tag” noch viel zu wenig ist. Ich persönlich brauche keine Verfilmung eines Pynchons und ich Frage mich, ob Pynchon das auch will.

    Kommentar #28 von marCH1LLL am 06.12.2010 um 20:11 Uhr

  29. “Ich bin den schlechten Geschmack der Masse leid,
    Und halte mich nicht an Regeln, wie Christen an ihre Fastenzeit.
    Ich geh im Winter gern joggen im Wald,
    Manchmal ist die Luft wie die Pussy von deiner Hoe, trocken und kalt.
    Ich scheiß auf den Rest wie ein wohlhabender Scheich,
    HipHop Diskussionen sind nicht mein Aufgabenbereich.
    Die Frage ob Gangsta oder Conscious ist echt superinteressant,
    Ihr denkt Tupac sei der beste Rapper, denn Tupac ist bekannt.”

    - Retrogott [auf "Wie schön" von Olli Banjo]

    Anderson, Fincher, Nolan, Aronofsky, Tarantino, Wright – alle bekannt, aber darüber hinaus? Hat einer von ihnen wirklich was zu sagen?

    Und ja, Diskussionen wer der/die Beste in irgendeiner beschissenen Disziplin irgendeiner beschissenen Generation ist, ist vollkommen unwichtig und lässt nicht über die Erbärmlichkeit des Fragestellers, der Diskutierten und der Diskutanten inklusive mir hinwegtäuschen.

    Die meisten Leute sehen nicht, dass diese Typen auch nur die vermarktete Inhaltsleere für Feuilletonleser sind. Aber unter den Blinden sind die Einäugigen auch hier scheinbar die Könige.

    Kommentar #29 von tomatensaft am 17.12.2010 um 01:38 Uhr

  30. der gedankengang ist ja an absurdität dann tatsächlich kaum zu überbieten: weil das feuilleton auch mal einen treffer landet (blindes huhn und so) , darf man den nicht mehr gut finden? PTA ist “vermarktete inhaltsleere”? alter, dann möchte ich wissen was du für gehaltVOLL hältst! ehrlich, das interessiert mich jetzt mal…

    Kommentar #30 von Nilz N Burger am 17.12.2010 um 01:46 Uhr

  31. Sehr geiles Buch, was im Englischen von saugeilen Sixites-Ausdrücken (groovy etc.) nur so wimmelt, die Handlung ist allerdings extrem verworren. Wenn er das gut macht (ich hoffe), kann das auf jedenfall Klassiker-Potential haben.

    Kommentar #31 von Peter1000 am 20.12.2010 um 18:41 Uhr

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