Top & Flop 2010 – Batzmans Jahresrückblick

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Das Jahr nähert sich seinem Abspann und natürlich bedeutet das für jeden von uns dasselbe: Koks und Nutten. Und eine Rückschau auf das Kinojahr 2010, der unvermeidliche Jahresrückblick. Den gibt es diesmal von mir, nicht in Form der üblichen Top- und Flop-Liste, sondern als kompaktes Video.
Batzmans Jahresrückblick – The Good, the Bad, and the Meh!


YouTubeDirect Jahresrückblick
(sponsered by: Pringles)

Was die Kollegen von Widescreen von diesem Jahr so halten könnt ihr euch hier in ihrem hörenswerten Podcast anhören.

About the author

Batzman (Oliver Lysiak)
Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Gamb

    Wie kann da die beste Komödie des Jahres fehlen?? Get Him To The Greek gehört da noch dazu!

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Skyline?! Hahahahahahaha…

    Frohen 2. Weihnachtsfeiertag.

  • Pool

    Scheinbar hat Batzman nicht nur den Vornamen mit Oliver Kalkofe gemein.
    Inception fand ich nun auch nicht so pralle.
    The Men Who Stare at Goats hingegen fand ich schon gelungen.
    Naja frohe Weihnachten.

  • http://negativespace.blogger.de/ Schwanenmeister

    Der Hollywood-lastigste Jahresrückblick, den ich jemals gesehen habe.

  • http://www.life-suxx.net Yaab

    toller jahresrückblick… :-D

  • Dr.Strangelove

    Schöner Jahresrückblick. Mir gefallen sogar die Gags. Aber die Filmauswahl ist mir jedes mal ein Rätsel. Mainstreamlastig, okay. Kindisch (den ganzen 3D Quatsch), von mir aus … dazu aber immer wieder Teeny-Action Filme wie “Clash of the Titans” oder “Saw 3D” oder irgendein Alien Film …so Filme von denen ich nicht mal wüsste das sie überhaupt existieren.
    Das sind so Filme die offensichtlich so schlecht sind… gerade so an “Direct to DVD” vorbeischrammen, wo man beim Trailer und anhand der Darsteller schon sehen kann was das für ein Müll ist… und selbst solche Filme finden im Jahresrückblick platz.

    Das ist schon irgendwie ärgerlich. Vorallem wenn über solche Filme kein Wort fällt:

    - Greenbeeg (Noah Baumbach)
    - Enter the Void (Gaspar Noé.)
    - Shutter Island (Martin Scorsese)
    - The American (Anton Corbijn)
    -The Ghostwriter (Roman Polanski)

    Und das ist jetzt alles nicht super “Arthouse”. Takeshi Kitano hat auch einen neuen Film draußen. Mich wundert es einfach wie euch doofe Alien-Monster in 3D Filme auffallen… aber andere Randerscheinungen nicht. Und die oben genannten Regisseure hätten es jedenfalls mehr verdient als so ein x-belieber Monster 3D Film.
    Und ‘Greenberg’ war mal echt DIE Überraschung des Jahres. Bei Scott Pilgrim zündeten die Gags mal gar nicht. Wie Inception einfach nur ein großer Hype, gefolgt von großer Enttäuschung. Aber da sind die Geschmäcker einfach verschieden. das ist ja okay.

    Ernsthaft: Warum ist Karate Kid mit im Jahresückblick? Für nen Witz ist das ja okay. Aber ich glaube in dem Film waren exakt 0,0001% der Leserschaft hier. Bitte übergeht doch einmal so einen Film und packt dafür einen Takeshi Kitano Film mit rein. ;-)

  • Andi

    Hehe, netter Rückblick, auch wenn ich bei einigen Dingen wirklich widersprechen muss. z.B. bei der Bewertung von “The Men Who Stare at Goats” und dem – für meinen Geschmack – grandiosen “The Lovely Bones.” Mein persönliches Highlight war aber dann definitiv der Kommentar zu “Skyline”. Da gehe ich komplett konform, auch wenn ich große, böse Aliens nur dann mag, wenn sie so jemand wie Emmerich macht im Normalfall.

  • kobolt

    Dieser Jahresrückblick wurde ihnen gesponsert von pringels

  • braveheartninjaturtle

    batz du stehst auf fluffig ne ;-)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Schwanenmeister & Dr Strangelove

    Ich mag Kitano nicht, deswegen gucke ich seine Filme nicht. Ansonsten: Shutter Island war drin, hab ich aber wie ein paar andere Filme (Due Date) rausgekürzt – zumal es eh nur was für die Meh-Kiste geworden wäre.

    Greenberg mochte ich auch nicht sonderlich, Enter the Void hab ich mir gar nicht angesehen weil ich den Regisseur hasse, The American warn belangloser Fotoband und Ghostwriter fand ich auch nen extrem schwachen Film, vor allem gemessen am eigenen Genre. Vorhersehbar, lahmarschig und hat aus seiner Prämisse mal so gar nichts rausgeholt.

    Und natürlich wird die Auswahl auch mitgeprägt von der Zielgruppe – und die ist bei YouTube eben eher an den großen Releases interessiert – da hab ich mich bei kleineren Filmen wie Cyrus eben auf Sachen konzentriert die ich wirklich mochte und nicht noch alle Independent-Sachen aufgezählt, die ich auch eher Meh fand.

    Die F5-Leser sind für meine Videos eben nicht Haupt-, sondern Nebenpublikum, d.h. ich mach die Sachen eher für YouTube als für die Leser hier – weil sich der beträchtliche Aufwand der dahintersteckt sonst einfach nicht lohnt und es im Grunde egal ist, welches YT-Tube-Video man hier einstellt (ob eigene oder von anderen YTubern) – es ist eh klar welche Kommentare hier kommen ;)

    @Andi

    Danke… Skyline ist wirklich doof aber dennoch unterhaltsam. Und das er fürn vergleichsweise Taschengeld von 18Mio gedreht wurde macht ihn bei aller Doofheit dann auch wieder etwas sympathisch. Zumindest sympathischer als den verquasten Monsters, der vor lauter Ernsthaftigkeit gar nicht merkt wie doof er ist.

    @kobolt

    hast du das ganz alleine gemerkt? Was hat es verraten? Die Hinweistafel am Ende? Oder der Sponsered by Pringles-Hinweis im Artikel oben?

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Yay, Skyline feiern und Monsters nochmal nachhaltig verreißen.
    Die YouTube-Kinder grölen mit und ziehen sich danach gleich noch ein paar Herr Tutorial Videos. Doofe Filme sind trotzdem geil. Und doofes Publikum wird nicht erzogen, sondern bedient, weil Quote und so.

    Und sich gewisse Filme nicht anzuschauen, weil man den Regisseur für ‘nen totalen Doofheini hält, ist die ideale Voraussetzung für einen ernstzunehmenden Filmkritiker. Wäre ja schlimm voreingenommen zu sein. Enter The Void – pah – allein der Name is schon assi, schon deshalb guck ich mir diesen Dreck nicht an.

  • Dachsman

    Du magst Kitano nicht? Hat er dir mal die Freundin ausgespannt? Und selbst wenn ja, was würde das an der Qualität seiner Filmen ändern (von denen du laut Moviepilot ja auch nur den blinden Schwertfuchtler gesehen hast)?
    Das ist weit weniger flapsig gemeint, als es klingt, sondern eine ganz ernst gemeinte Frage.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @SilentRocco

    Monsters war auch ein dummer Quatsch. Da kannste noch so sehr strampeln und quengeln. Und wenn du harmlosen Trash-Fun wie Skyline nicht magst, weil du lieber sinnlos-selbstverlorenes Gelaber hörst, sei es dir gegönnt.

    Ich unterstelle mal, dass ein Teil der “YouTube-Kinder” weitaus unterhaltsamere Clips erstellen als du :)

    “Are you aiming for these people?”
    “No… well, maybe that mime…”
    -Die hard 3

    “Learn the words”
    -Havelock Vetinari

    Und sorry wenn ich mir Herrn Noes Drogen-Existentialismus-Geschwurbel nicht ansehen möchte… aber du kannst dich ja an andere Kritiker halten. Ich empfehle den SF Chronicle: “Gaspar Noé has followed up his 2002 Irreversible, an unwatchable exercise in provocation, with Enter the Void, an unbearable exercise in provocation. ” oder Variety: “Not clever enough to be truly pretentious, Noe’s tiresomely gimmicky film about a low-level Tokyo drug dealer who enjoys one long, last trip after dying proves to be the ne plus ultra of nothing much. “

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Dachsmann

    Nein er hat mir keinen Freund ausgespannt. Ich gebe auch zu nicht viel von ihm gesehen zu haben. Hana Bi, Dolls und Zatoichi sind die Filme die ich von ihm kenne und auch wenn die Filme optisch und handwerklich stark sind, fand ich sie alle etwas anstrengend und dramaturgisch eher fade. Mich hat einfach nicht interessiert, worum es ging. Die ganze Erzählweise war mir zu getragen und andeutungsschwanger.

    Im Zweifel gucke ich glaube ich lieber nen schlechten Miike-Film als einen guten Kitano, denn bei Miike fand ich sogar die Fehlschläge bislang interessant anzusehen.

  • Dachsman

    Gut, das ist dann natürlich etwas anderes. Jemanden auf Grund persönlicher Vorlieben nicht zu mögen ist legitim, selbst/gerade/natürlich auch für einen Kritiker. Hatte mich nur interessiert, ob es eben der Geschmack ist, oder da “mehr” dahinter steckt, wie bei deiner Haneke-Aversion.

    Was mich aber schon das ganze Jahr über interessiert: Für jemanden, bei dem man fürchten musste, er würde Luc Besson bei nächster Gelegenheit die Scheiben einschmeißen, wegen “Taken”, scheinst du den Subtext bei “Kick-Ass”, der ja mindestens genauso problematisch ist (auch im teilweise entschärften Film), gekonnt zu ignorieren.
    Warum eigentlich? Ich meine, “Kick-Ass” ist ja nichtmal als Film an sich sooooooo viel kompetenter gemacht (wenn ich da an den peinlichen 3. Akt denke).

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Dachsmann

    Ne Kitano hasse ich ganz und gar nicht, ist einfach nur nicht sehr interessant für mich.

    Kick-Ass ist in der Tat problematisch, gerade der 3, Akt und mit dem habe ich auch große Probleme – weil er die (ebenfalls nicht unproblematische Vorlage) stark verändert und statt einer Superhelden sind armseelige Arschlöcher die aufpassen müssen, das sie im Größenwahn nicht draufgehen eher sagt: Yay Superhelden sind toll. Und natürlich ist der Film dümmer als zB Watchman.
    Dennoch hat er viele Stärken und ich find ihne gerade in den ersten zwei Akten sehr unterhaltsam und rasant erzählt, zumal der “Held” ja oft genug auf die Fresse bekommt und somit keineswegs glorifiziert wird – bis halt zum vergeigten Ende.

    Taken ist rassistischer Selbstjustiz-Scheiss, den ich nichtmal sonderlich rasant oder spannend inszeniert fand – der gerade weil der Held NIE ernsthafte Gegenwehr bekam oder in Gefahr schwebte extrem öde inszeniert war. Das war wie Egoshooter im God-Mode gucken. Zudem war die Reaktion des Publikums sehr deutlich: Yay endlich mal einer ders den ganzen Scheiss-Ausländern zeigt und sie kalt macht.

    Bei Kick-Ass befürchte ich solche Auswüchse nicht und empfinde ihn bei allen Problemen (und auch der Comic hat ja durchaus seine homophoben und rassistischen Untertöne wie meist bei Mark Millar) als harmloseren Spaß, da er im wesentlichen doch als Superhelden-Action-Comedy angesehen wird. Und auch wenn der Film am Ende die im Grunde spannende Aussage des Comics versaut (der Held ist ein erbärmlicher Versager, der sein Mädchen eben nicht bekommt) – hält er sich zumindest mit den zweifelhaften Momenten des Comics eher zurück.

    Ausführlich hab ich das damals auch in meinem Review zum Film erklärt: http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/04/22/kick-ass-review/

  • Dachsman

    Jedesmal, wenn der Held auf die Fresse kriegt hat das aber auf lange Sicht keine negativen Folgen für ihn:
    Beim ersten Mal bekommt er seine Quasisuperkraft (kaputte Nervenende [womit wir wieder bei "dumm" wären]) und muss auch “nur” mal kurz ins Krankenhaus.
    Beim zweiten Mal retten ihn die beiden Ursympathen Hit-Girl und Big Daddy.
    Beim dritten Mal mag zwar letzterer Hopps gehen, letztendlich macht das Kick-Ass und Hit-Girl aber nur “stärker” und führt letztendlich zum Happy End.

    Das er rasant und unterhaltsam sein mag (bis zu einem gewissen Punkt) kann dabei auch nur bedingt als Entschuldigung herhalten. Das sind “Superbad” oder “Iron Man” auch und die sind zusätzlich auch noch intelligent, oder sich ihrer eigenen “Dummheit” wenigstens bewusst.

    Und wie er angenommen werden könnte kann man nun wirklich schlecht als Kritikpunkt/Bewertungsmaßstab anlegen (zumal Millar schon penetrant damit geworben hat die “realistischere” Variante von “Watchmen” [mein Arsch, Herr Millar, mein ARSCH] zu erzählen). Vielleicht wird “Taken” ja auch nur als kompromissloser Actionreißer angesehen. Würde ihn nicht zu einem besseren Film machen, aber dann könntest du ihm den Subtext schwerlich vorhalten.

    Natürlich ist “Taken”, aus genannten Grund, noch schlechter, aber in meinen Augen kommt “Kick-Ass” auch zu keinem Zeitpunkt über “Guilty Pleasure” hinaus, dafür erbt er einfach zu viele Schwächen des Comics und macht einfach zu viele Fehler, oder aber nichts wirklich besser als die versammelte Konkurrenz.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Da haste wohl mit vielen YouTubern im Kino gesessen bei Taken, was? Wenn man den Film mit halbwegs differenzierenden Leuten anguckt, kann man seinen Spaß mit einem der schnörkellosesten Actionfilme der letzten Jahre haben, ohne danach gleich auf Alarm und Pseudomoral zu machen. Einfach nur den Film als Film sehen, aber ich weiß, geht ja bei Dir auch bei Harry Brown und sicher auch bei Man on Fire nicht, ist dann ein persönliches Problem, der Film wird dadurch aber nicht schlechter :)

    Ja, es gibt nette YouTube-Clips, aber es gibt auch noch mehr Scheiße. Ein Grund, warum ich z.B. Vimeo zu jeder Sekunde vorziehen würde, weil da zumeist ein Niveau gehalten wird, von dem YouTube nur träumen kann. Da zählen nicht nur Zuschauerzahlen um jeden Preis, sondern handwerkliche Qualität und Kreativität. Aber das ist ‘ne andere Diskussion. Ich mache auch gar keine YouTube-Clips und ignoriere diesen Diss deshalb.

  • Dr.Strangelove

    Das lustige ist… ich hasse Gaspar Noé auch. Habe diesen Vergewaltigunsgfilm gesehen und fand den doof. Danach die “Durch die Nacht…” Folge. Wo ich dachte: Was für ein Idiot. Deswegen tue ich mich mit “Enter the Void” auch schwer. Titeldesign = top. Aber Trailer… zu blurry und die Farben finde ich eher grottig als innovativ. ABER. (jetzt kommt das große große aber) … ich würde mich dennoch eher für “enter the void” entscheiden als in einen 3D Kinderfilm zu gehen, oder in Alice Wunderland, oder diesen grottigen Alienfilm. ‘Enter the Void’ gehört einfach rein. Und ein paar andere Film dafür raus. Wenn schon schlechte Filme schauen, dann doch ‘Enter the Void’.
    Kitano nicht, Haneke nicht, von Trier nicht. omg. All meine Lieblinge mag man hier nicht. Und Anton Corbijn’ Control war super… da kann man schon ein paar mehr Worte über seinen Zweitfilm verlieren. Genauso auch über Greenberg. Aber es ging ja eh mehr um den Fun-Factor. Und den fand ich dieses mal sogar richtig lustig!

  • Ufomuschi

    Batzman der Barmherzige.

    So manche Gurke kommt hier noch zu gut weg.
    Es war ein furchtbares Kinojahr.

    Nächstes mal ruhig die “Meh-Kiste” weglassen und nen größeren Abfalleimer bereitstellen. Und vorm entsorgen noch kräftig eins mit der Rute verpassen damit es nicht gleich wieder rauskriecht.

  • Hans

    Also dass das 3d bei Alice noch so ging, da möchte ich widersprechen. Das war doch wirklich schlimm (und ich mag 3d Filme). Da haben teilweise die Tiefeninformationen überhaupt nicht gestimmt so dass teilweise Objekte im Vordergrund dargestellt wurden die eigentlich im Hintergrund waren und umgekehrt. Wenn Clash of the Titans da wirklich NOCH schlechter ist, dann hab ich ja Glück dass ich den nicht geseheh habe.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Silent Rocco

    Nein, es reichten mir die oftmals unterirdischen Kommentare der F5-Leser die offenbart haben, wie süffig die Law&Order-Attitüde des Films weggetrunken wurde.

    Vimeo – das ist doch dieses YouTube für Leute die in Räumen Hüte tragen und Sätze mit “Als Künstler finde ich…” beginnen. Oder wie war das? ^^
    Wer in den Wald herein”disst”…

    @Dachsmann

    Sehe ich anders. Ich fand Kick Ass aus genannten Gründen wesentlich unterhaltsamer als Taken – trotz der ganzen Abstriche. Das er es knapp ins gute Töpfchen statt ins Meh-Töpfchen schafft, liegt aber wohl an der allgemeinen Qualität des Kinojahres, die nicht eben umwerfend war. Aber ich find auch ein Guilty Pleasure kann eine Guckempfehlung sein – wie eben Skyline – und nichts anderes wird mit der Einstufung ja getan.

    @Strangelove

    Es geht um den Fun-Faktor. Aber auch im die großen Veröffentlichungen des Jahres. Da im Rahmen so eines Videos eh keine differenzierte Kritik, sondern nur eine Einschätzung bzw. Guck/Nichtguck-Empfehlung abgegeben wird, habe ich eben die Filme gewählt die ich für viele spannend fand – und Sachen rausgelassen, die eh nur in die Meh/Bäh-Tonne gekommen wären und die zusätzlich viele Leute eh nicht kennen.

    Und warum ich eher einen schlechten Arthaus-Film mit reinnehmen soll, als einen unterhaltsamen Animationsfilm, erschliesst sich mir nicht. Ich hab mich wohl selbst in einem eher insgesamt enttäuschenden Film wie Alice im Wunderland wohl mehr amüsiert als ich es in Enter the Void getan hätte. Klar ich hätte auch Kaboom von Greg Araki (ähnlich schräg wie Noe nur hundertmal so spannend anzusehen)) reinnehmen können, aber in einem Video gibts eben eine Auswahl zu treffen. In dem gegen Jahresende erscheinenden Text zum Thema werde ich sicherlich noch ein paar Filme aufgreifen, die es nicht ins Video geschafft haben – aber auch da sicherlich dann bei den Nischenfilmen eher welche vorstellen die ich empfehle, als von irgendwas abzuraten, dass sich freiwillig eh kaum jemand ansieht.

    Kitano hab ich aus genannten Gründen nicht gesehen. Greenberg fand ich Meh, aber Rajko liebt ihn. Haneke hat dies Jahr nichts neues gemacht genau wie von Trier (Das Weiße Band und Antichrist sind beide 2009), fällt insofern raus. The American war eben nicht Control und ziemlich belanglose und langatmiges Photographenkino, der immer ein Bild vor der völligen Erstarrung war.

    Komplett oder umfassend ist der Jahresrückblick sicher nicht und kann er nicht sein… aber ich überlege ab kommendem Jahr monatlich etwas in der Art zu machen, wenn ich es zeitlich schaffe – und da wären dann sicher auch mehr Filme dabei die es in die große Tüte eines Rückblicks nicht schaffen.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Ich finde allein schon immer diese Trennung in Nischenfilm und Massenfilm Schwachsinn, da das ausschließlich ‘ne Marketingnummer ist. Erinnert mich an den lächerlichen 90er Grabenkrieg zwischen Kommerzmucke und Undergroundsound. Alles, was erfolgreich war, war schlecht und alles, was weniger als 10 Mann gehört haben, war gut. Im Kino verhält es sich gerade oft andersrum. Wird ein Film kaum beworben, gehen kaum Leute rein und da muss das im Nachhinein dröge Arthousescheiße sein. Totaler Dünnpfiff.

    Es gibt gute Filme und schlechte Filme (und das ist zum ganz großen Teil einfach immer ‘ne Geschmacksfrage). Punkt. Aber ein Nischenfilm ist nur Nischenfilm, weil nicht 100 Mille für Bravowerbung ausgegeben wurden.

    Und gerade Filmseiten/-blogs/-etc. sollten eher ‘ne Lanze für den mutigen, den guten, den anderen Film brechen und nicht auch einfach für die 80% Standard-Kram mitwerben. Das hilft der Gesamtqualität kein bissel und dann wird auch im nächsten Jahr wieder über ein laues gemosert. Vor allem auch, weil man mutige Versuche – wie Enter The Void (ja, im Ganzen gescheitert, aber auf einem Niveau, wovon andere Filmemacher eine ganze Karriere lang träumen) – selbst ignoriert. Dann hat man Shreck 15 und Toy Story 11 auch verdient, ganz einfach. Fluffig, leicht, unmutig, lauwarm, blöd. Aber Experimente sind scheiße, wenn man doch weiß, was man bei McDonalds kriegt.

    Btw, komme grad aus Rare Exports. Herrlicher Nischenfilm :)

  • med

    cool gemacht! Thumbs up :D

  • Moviesteve

    Schönes Video. Kurzweiliger, wunderbar amüsanter Jahresrückblick, der tatsächlich alle wichtigsten (Hollywood-)Filme abhandelt.

    Dass man in der Kürze der Zeit stark fokussieren muss, sollte sich von selbst verstehen. Das ging uns ja sogar bei mehr als 60 Minuten noch so. (Apropos: Riesiges Danke fürs Verlinken!) Es steht jedem frei, einen eigenen Arthouse- (oder Euro-, Asia-, Bollywood- etc.) Rückblick abzuliefern.

    PS: Kick-Ass war gemessen an der Vorlage eine Mega-Enttäuschung, bei der man glauben könnte, die Macher hätte das Comic nicht begriffen oder dessen Aussage böswillig ignoriert. Für sich als eigenständiger Film genommen, fand ich die Adaption einfach nur plump und peinlich. Nur mal als mein Senf (mittelscharf).

  • willtrop

    boah enter the void nichtmal gesehen? durchgefallen. da hilft auch keine ausrede.
    “Is Enter the Void the ultimate trip? One could argue Gaspar Noé doesn’t make films at all: he makes endurance tests. Yet the feeling this is a landmark moment in cinema is hard to shake.”

    und skyline positiv bewertet aber monsters nichtmal erwähnt?
    das ist wirklich ein unglaublich hollywood orientierter rückblick…nichmal meh…
    was ist mit the road, prophet, dogtooth, when you´re strange, black dynamite selbst greenberg der wenigstens unterhaltsamer ist als clash of the titans?
    nett gemachter rückblick aber inhaltlich leider zu flach. ab in die meh kiste.

  • Gerrit

    Das war eine sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Jahresrückblick mit einigen gut getimten Gags. Was mir aufgefallen ist: Du hast wirklich einen ordentlichen Faible für Animationsfilme. “Toy Story 3″ war für mich ebenfalls eines der Jahreshighlights, sowohl inszenatorisch, als auch erzählerisch. “Megamind” war die eindeutig bessere Variante des recht drögen “Ich, einfach unverbesserlich”

    Den einzigen Aussetzer beim Jahresrückblick hattest du eigentlich nur bei “Inception”. Nicht, weil der Film jetzt besonders gut oder schlecht ist, sondern weil du da in erster Linie die Zuschauer statt den Film bewertest und dabei eine gewisse intellektuelle Überheblichkeit an den Tag legst.

    Das hast du doch gar nicht nötig (wie der Rest des Videos zeigt).

  • http://www.google.de buzz

    “dabei eine gewisse intellektuelle Überheblichkeit an den Tag legst.
    Das hast du doch gar nicht nötig (wie der Rest des Videos zeigt).”

    Mehr muss man dazu nicht sagen, auch wenn ich eventuell das Wort nötig streichen würde…

  • blablub

    @buzz (28): made my day :D

    b2t: nettes Video vom Batz, verstehe gar nicht warum hier alle rumheulen dass ihre Lieblingsfilme des Jahres net drin waren.
    Ich meine, ich finde es auch schade, dass mein Highlight des Jahres (The Big Lebowski – A XXX Parody) nicht mit drin ist, aber mache ich deshalb hier so ein Theater? Nein.

    Die Gags von Batz bewegen sind erstaunlicherweise mal nicht alles Rohrkrepierer, sondern landen meistensirgendwo zwischen Flop-Kiste und meh-Kiste…

  • http://negativespace.blogger.de/ Schwanenmeister

    Man sieht ja auch: Da steckt mächtig viel Arbeit drin. Aber zu welchem Preis? 1000 Klicks bei YouTube? Das hat dann teilweise Thomas Gottschalk-Niveau, wie Themen und Filme abgefrühstückt werden. Und einziger deutscher Film, der genannt wird, ist “Zeiten ändern dich (sich)”??? Vielleicht das Ganze dann nicht einen persönlichen Jahresrückblick nennen, sondern die finanziell erfolgreichsten Filme in Deutschland 2010 oder so! ;)

  • thatGuy

    zuviele halbgare bis schlechte effekte und ebensolche gags, konnts mir nichtmal ganz angucken. sorry.

  • EddieBarzou

    @Batzman
    “Taken” rassistisch zu nennen ist ungefähr so inteligent wie dem “Paten” vorzuwerfen italienerfeindlich zu sein! Menschenhandel ist nun mal in Europa in kosovo-albanischer Hand. Aber wenn du besser schlafen kannst können dafür ja in Zukunft Schweizer oder Dänen herhalten….

  • Michael

    Wie man Inception nicht mögen kann verstehe ich nicht, aber der beste Film des Jahres war neben erstgenanntem noch “Die sieben Samurai”. Den habe ich zum ersten Mal gesehen und Mifune hat dort super gespielt. Boom^Boom

  • Caminho

    Über Filmbewertungen kann man sich ja immer streiten. Aber dieser Jahresrückblick ist wirklich toll und sehr unterhaltsam gemacht!

  • proton

    Entgegen Herrn Caminho @32 muss ich sagen, dass ich bereits nach 1:32 Minuten abgeschaltet habe.
    Öde, ohne Wortwitz und ein mißlungener Versuch einen Oliver Kalkofe zu machen. Schade, Batz, das kannst Du sicherlich besser. Schreib lieber Reviews, da musst Du Dich nämlich auf Deinen Wortwitz verlassen, und hast nicht Dein gutes Aussehen, was davon ablenkt ;)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Komisch, dass keiner erwähnt, was für eine unschlagbar gute Figur Batz als Frau macht. Wen interessieren die Filme (deren Auswahl in der Tat höchst fragwürdig und tendenziös ist), wenn man uns Batzilein als Bella UND Hermine bewundern darf?

  • Alex_der_Pirat

    Hat Pringles den Film gesponsort? Schleichwerbung, anyone?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Alex

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  • Mayhem

    Michael Bay verfilmt Ebay? Muss ich sehen!

  • sebastian

    Mimimimimi, “Mein Lieblingsfilm ist nicht dabei/Mein Lieblingsfilm wurde schlecht bewertet” Na und?

    ‘Vincent will Meer’ fand ich dieses Jahr sehr, sehr schön – hat aber wohl kaum einer gesehen.

    Dann erstelle ich halt selbst’n YT-Video und stelle den Link hier rein… not! ^^

    Ehrlich, ich verstehe nicht wie man sich immer so echauffieren kann/muss…

    @Batz: Und jetzt mal Hand aufs Herz -> Edward oder Jacob? :p

  • bierbauch

    sorry, aber bitte halt dich ans schreiben. dieser clip ist grausam … nicht nur inhaltlich sondern besonders auch visuell …

  • Fuxxe

    Is ja ganz ein Lustiger…

  • Mayhem

    Oh, kann da wer keine Kritik vertragen, sodass man die Beiträge editieren muss? Undufte!

  • bar

    BÄM!
    Ein Jahresrückblick, der Filme bewertet MUSS bewertet werden! Also los:
    Bemüht komisch, nicht alle Gags zünden, Laiendarsteller, das nächste mal…

    …also bitte für einen Kritiker, doch ganz nett gemacht… was soll man denn von einem Quasi Mann von der Strasse wie du und ich erwarten? Vollendete Schauspielkunst a la Robert Pattison? Also bitte… mal auf dem Teppich bleiben…

    Jedenfalls hast du (Batzman) mir mit Scott Pilgrim aus der Seele gesprochen! Nun, Inception fand ich schon besser als “Meh” – man kann über die bemüht konstruierte Komplexität und Kompliziertheit schon hinwegsehen und trotzdem einen guten Film erblicken! Jawohl!
    Und die Ziegen… ja, also das hatte schon was, als Cloonie Obi Wan (!) erklärt er sei ein Jedi…

    Guten Rutsch!

  • kumi

    Das Beste am Jahresrückblick sind 1. die 2 Spezialisten, die die Pringleswerbung »entlarvt« haben. Muaha!

    Und 2. diejenigen Kommentatoren, denen der Rückblick nicht artyfarty genug waren und überhaupt. Diese Elfenbeintürmer schleudern sich derartig auf einen (optisch tollen und einzigartigen, aber bemüht den Kunstbegriff transportierenden) Bildschirmschoner wie Enter the void, dass sie vergessen, dass Kino auch Geschichten erzählen soll (Was Gaspar Noé irgendwie nicht schafft. Anscheinend sollen Kino, bildende Kunst und Literatur immer verstören, damit sie gut sind und die Hornbrillenträger mit dem Kopf nicken können). Deshalb – wegen der Geschichten – gehe ich ins Kino und deshalb lese ich hier auch mit. Dann darf es auch gerne ein Arthausfilm sein, wenn er eine tolle Geschichte erzählt. Aber ich beschwere mich nicht, wenn ein Film, den kaum einer sieht, in einem Jahrerückblick nicht vorkommt, im Gegenteil, es ist mir sogar wurscht. Batzmann hat die Filme vorgestellt, die er gesehen hat und fertig. Und das sehr unterhaltsam. Sein Ding. Und wenn er Enter the void nicht sehen wollte, weil er wusste, was einen erwartet: who cares? Ich habe den trotz dem gesehen, und ich wurde nicht enttäuscht in meiner Erwartung (bin selig eingepennt irgendwann, war dann doch zu langweilig).

    Was regt ihr euch eigentlich auf? Wenn ihr einen Kunstfurz-Hirnwix-Jahresrückblick wollt mit den Filmen, die euch fehlen, dann macht euch doch einen. :-)

    @ von bar: Schön, dass es doch so viel Scott-Pilgrim-Fans gibt :-)

    Und was die Ziegen betrifft: Selbst diese Szene war so gewollt komisch, dass ich darüber nichtmal mit dem Arsch gerunzelt habe. Nein, der Film hat mich eher entgeistert, hatte aber seinen Momente, deshalb ist »Meh« gerechtfertigt.

  • http://www.bla.bla fringer

    gibs auch Outtakes zu dem Jahresrückblick… die sind bestimmt lustiger :>

  • Pixeljuice

    schuster, bleib bei deinen leisten…

  • Leto

    Sehr unterhaltsames Video, bei dem ich die Niveauabsenkung (im Vergleich zur 5FF Webseite) zugunsten einer potentiellen Zeilgruppenerweiterung durchaus nachvollziehen kann. Mit den Ergebnissen bin ich zwar nicht vollkommen einverstanden, aber Filmkritik ist und bleibt eben eine subjektive Angelegenheit:
    - “Alice im Wunderland” fand ich fast so schlimm wie “Planet der Affen”(Remake). Tim Burtons neuer Karrieretiefpunkt in meinen Augen.
    - “Scott Pilgrim” ist IMHO doch zu abgedreht, um als Mainstream-Empfehlung durchzugehen. Ich fand ihn bizarr und unterhaltsam zugleich, aber ich kann absolut verstehen, wenn man damit nichts anfangen kann … und Michael Cera ist einfach kein besonders guter Schauspieler mit zudem ziemlich beschränktem Repertoir, sorry.
    - das “Wolfman”-Remake gefiel mir super!
    - “Ghostwriter” gefiel mir auch ausserordentlich gut. Eine klasse Hitchcock-Hommage und Verbeugung von den “kritischen” 70er-Jahre-Geheimdiensthrillern, in denen die böse, omnipotente CIA die Welt manipulierte.
    - einen kurzen, harschen Batzman-Verriss hätte der unsägliche “The Book of Eli” in diesem Video verdient.
    - MiIla Jovovich verdient (nachvollziehbarerweise) immer eine Erwähnung, aber hier hätte man ihr das Angelina Jolie-Pendant “SALT” gegenüberstellen sollen, oder?.
    - Animationsfilme haben irgendwie ein gewaltiges Bewertungsplus bei Batzman, oder? Drachenzähmen… und Toy Story 3 waren schon super, muss ich zugeben

    Wenn Batzman (nicht nur äußerlich) so weitermacht, kann er bald in Kalkofes Fusstapfen treten!? Der Stil hat irgendwie so einen “Mattscheiben”-Touch.

  • Nick

    ich kann nur danke sagen ;)
    haben dank deinem jahresrückblick das erste mal von scott pilgrim gehört, ihn direkt mal angeschaut und bin begeistert :D

  • http://awesomatik.wordpress.com Ken Takel

    Taken > Kickass

  • Mayhem

    Nein. Batzman ist definitiv NICHT der nächste Kalkofe. Da liegen noch Welten.

    Das Jahr ist doch noch gar nicht zu Ende! Keiner hier Black Swan gesehen? Menno!

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Der Film startet bei uns aber offiziell erst im Januar ;)
    Ich find ihn mittel. Großartige Inszenierung (die intime Handkamera aus Wrestler trifft auf physische Wucht alter Aronofsky-Streifen – hab ich so noch nicht gesehen), aber extrem altbackene und klischeebeladene Story. Böse Mutter, Spiegelbildkram, die alles-nur-in-deinem-Kopf-Leier, Erfolgsdruck usw – wirklich nichts neu und in den Horrorfilm-Momenten oft unfreiwillig komisch (Schockmomentchen oder – haha – die lebenden Bilder). Aber Portman spielt grandios, der Soundtrack ist dick und immer mal wieder blitzt Genialität durch. Guter Film, mittelmäßiger Aronofsky.

  • Pingback: Lesezeichen vom 29. Dezember 2010 | PolkaRobot

  • bale

    @33: lol recht hat er! wenn es danach gehen würde wären meine filme 2010

    - thief of bagdad (1940)
    - Z (1969)
    und videodrome (1983) … jajaja, ich weiss ich bin schlecht und gehöre geprügelt, das ich den noch nie gesehen habe..

    Long Live The New Flesh!

  • Theo Faron

    1. ) Nicht lustig
    2. ) Stimme mit vielen Bewertungen überhaupt nicht überein, mag Geschmackssache sein
    3. ) Unbestreitbar nicht lustig

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    Seit wann erkennen Informatiker Humor?

  • Peggy

    Die Auswahl ist ja hinlänglich erklärt worden, und ich kann mich leider auch an keinen einzigen herausragenden Film, egal ob Hollywood oder Arthouse, erinnern.

    Grausam im Jahre 2010 waren für mich Burtons Alice und die Adelskomödie “The Tourist”. Der pure Horror an Einfallslosigkeit, Routine und Desinteresse.

    Batzmans Kommentar zu Inception passt für mich übrigens. Aber es soll ja Leute geben , die noch heute darüber nachdenken, was sie NICHT verstanden haben ;-))) Ansonsten ist Inception auch für mich eine Art Casion Royale mit ähnlichen Mitteln.

    Toy Story 3 war wirklich herausragend, ebenso wie der Drachenanimationsfilm. Der neue Aronofsky ist wieder ein langweiliger, pseudointelligenter Film geworden. Ich zumindest verstehe nicht, warum er noch immer so gehypt wird .

    Ein wirklich grausam schlechtes Kinojahr. Bis auf “Orly” von Schanelec. Aber die muss man wirklich mögen ;-)

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