
Und hier kommt wieder der Megaartikel, in dem wir fünf unser Filmjahr abhaken. Das Schlimmste, das Beste und die Reste von 2010.
Auf geht’s: Jahresrückblicke von Batzman, Renington Steele, Jet Strajker, Nilz N Burger und Mal Sehen.
THE GOOD – Die besten Filme 2010
Nerdgasm des Jahres: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Regie-Geek Edgar Wright lieferte wohl einen der inspiriertesten und verspieltesten Filme des Jahres ab. Die Comic-Adaption um den jungen Slacker Scott und seinem Kampf um die Angebete Ramona Flowers, bei dem er sich gegen deren 7 Ex-Lover durchsetzen muss, ist ein derart hyperkinetisch-rasanter Film, das es mehrmaliges Anschauen erfordert, will man wirklich alle Nuancen erfassen.
Ein klassischer Gap-Movie, der polarisiert und polarisieren muss – wie das bescheidene Box-Office des Films weltweit zeigt. Wer zur Pop-, Superhelden- und Gamer-Kultur so gar keinen Draht hat wird mit dieser Welt die Brian Lee O’Malley erschaffen hat wohl wenig anfangen können. Für alle anderen bietet der Filme eine warmherzige, spannende und mitreißende Liebesgeschichte und ein zeigt einen Regisseur mit eigener Vision, der sein Material absolut beherrscht. Wright hat nicht nur den Stilwillen, sondern auch die Fähigkeit eine Geschichte zu erzählen – und er mag seine Figuren und Schauspieler, was ihnen von vielen visuellen Regisseuren unterscheidet. I’m still in Lesbian with Scott Pilgrim.
Geweint und geliebt: Toy Story 3
Ich bin selten zu Tränen gerührt, aber Pixar hat es in den letzten beiden Jahren tatsächlich geschafft. Erst mit Oben und dieses Jahr gleich nochmal mit Toy Story 3. Es ist selten, dass sich ein Sequel tatsächlich von den Vorgängern abhebt aber mit der lange aufgeschobenen Rückkehr zu Woody, Buzz, Andy und Co. hat es die kalifornische Renderschmiede wiedereinmal geschafft. Düster, ironisch, anrührend und immer wieder erfrischend witzig bleibt dieser Animationsfilm eines der Highlights des Jahres.

Dokus des Jahres Banksy – Exit Through the Gift Shop und Collapse
Banksy liefert eine Dokumentation ab. Oder doch eine Mockumentary? Egal wie man die Geschichte des Street-Art-Documentarian-turned-artist Thierry Guetta auch interpretiert, es ist ein faszinierender Blick auf die Medien und Kunstszene und die Vermarktung und Vereinnahmung des Subversiven in den Mainstream. And a rose is still a rose.
Collapse ist weniger klassische Doku als manipulatives Kammerspiel. Der 90min Rant des umstrittenen Michael Ruppert der den Kollaps der Industriegesellschaft propagiert, entfaltet – unabhängig davon ob man ihm Glauben schenken will – eine bemerkenswert, apokalyptische Sogwirkung. Man muss nach diesem Film nicht gleich auf Bauer umschulen, aber vielleicht kauft man sich ja einen Blumenkasten in dem man ein bißchen Gemüse für die “Zeit danach” züchtet.
Action-Sadisfaction: Machete und Kick-Ass
Aus einem Trash-Trailer einen ebenso spassigen Film zu machen ist nicht einfach. Auch Robert Rodriguez fiel es nicht ganz leicht die rohe Energie seines Grindhouse-Trailers auf 90min zu strecken. Aber trotz kleiner Abstriche lieferte er einen blutigen, derben Streifen ab, der Gangster-Visage Danny Trejo] mit über 60 endlich die verdiente Hauptrolle bescherte und in seiner unsubtilen, überdeutlichen Breitseite gegen die US-Einwanderungspolitik ebensoviel Spaß machte wie in in seiner trashigen, old-school Dramaturgie. We haven’t crossed the border – the border has crosses us. Nuff said.
Kick-Ass hatte ebenfalls seine derben Probleme, er begann als Satire und endete als klassischer Superheldenfilm, der das Prinzip Held dann doch etwas zu ernst nahm. Trotzdem hatte er mit Kick-Ass, Hit Girl, Big Daddy und Red Mist ein extrem starkes Ensemble und einige der besten Actionmomente und Gags des Jahres zu bieten und lieferte blutige Unterhaltung der empfehlenswerten Art ab, die die Big-Budget-Konkurrenz auf ihre Plätze verwies. Kein Wunder, dass auch dieser Film an der Kasse unterging.
Sweet Surprise: Cyrus und Humpday
Angeblich nennen sich diese Art von Filmen ja Mumblecore, was aber nichts daran ändert, dass diese sympathisch Low-Key erzählten Filme unglaublichen Charme und Menschlichkeit besitzen und sich wohltuend vom üblichen Romcom und Beziehungsfilm-Einerlei abheben. Die ungelenke Lovestory die vom eifersüchtigen Sohn gestört wird ist dabei ebenso grandios besetzt und gespielt, wie die Story um zwei alte Schulfreunde, die sich, obwohl beide hetero, für ein Kunstprojekt entscheiden zusammen vor der Kamera Sex miteinander zu haben.
Aus beiden Stoffen hätten man laute, grelle Klamaukorgien machen können mit vielen “hoho”-Witzen a la Sandler oder Hangover. Doch die Macher von Cyrus und Humpday wissen es besser – statt pubertärem Klemmiwitz erzählen sie ganz untypische Geschichten von Erwachsenen Menschen, die trotz ihrer Schwächen nie denunziert werden.
Schön schwul: A Single Man
Nachdem Jim Carrey als trickbetrügende Paradetunte in I Love You Phillip Morris ja unterhaltsam war, aber die Balance zwischen Drama und Comedy nicht immer ganz hinbekam, bot die hyperstylishe Isherwood-Adaption A Single Man eine humorvolle, anrührende und blendend besetzte Melancholie.
WTF-Erwähnung: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen
Werner Herzog und seine Filme lohnen sich, egal ob man sie mag oder nicht. Nach der grandiosen Comedy Grizzly Man (die vermutlich nicht als solche gedacht war) liefert er mit dieser Nicolas Cage -Extravaganza neben Kick-Ass den zweiten Beweis das Jahres, dass Mad Nicky ja doch ganz unterhaltsam sein kann, vorrausgesetzt er spielt durchgeknallte Psychos. Und neben Rapunzel – Neu verföhnt ist dies der zweite Film in dem kleine Echsen eine wichtige Rolle spielen!
It’s so fluffy! – Einfach zu haben
Teeniekomödien treffen ja eher selten wirklich ins Schwarze, denn entweder geht es um untervögelte Teenie-Jungs (die von Endzwanzigern gespielt werden – ja Jay Baruchel ich guck dich an) oder um Klamotten kaufen und Scheisse labern. Doch aus jedem Stereotyp kann man einen guten Film machen und nachdem in Superbad das schon für die Jungsfraktion bewiesen wurde, zeigt die erzsympathische Emma Stone, wie sowas mit Mädchen aussieht. Dank ihr und der selbstironisch-spassigen Erzählweise wird die vorhersehbare Story zum süffigen Weggucker. Manchmal ist Spaß ja doch so leicht zu haben.

Fanatisch ähh fantastisch: Four Lions
Was für eine ernsthafte, witzige und bösartige Satire über vier Möchtegern-Selbstmord-Attentäter, die zu keiner Zeit entschuldigt oder verharmlost und den Terror doch auf eine ganz irdische Ebene holt – Die Terroristen sind auch nur ganz normale Loser. Das macht sie nicht weniger gefährlich, aber entdämonisiert sie ganz gewaltig. Vielleicht der Film, der in diesem Jahr den größten Mut bewies, denn er kann von praktisch jeder Seite falsch verstanden werden.
Aussenseiter: Misfits und Glee
Zwei Serien über Aussenseiter die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwei Serien die 2010 ihre zweite Staffel begannen und nicht nachließen sondern nochmal ordentlich nachlegten. Ob die asozialen britischen Teenie-Helden oder die sangeswütigen Glee-Kids: hier zeigen die Serienmacher was sie drauf haben und was gute Darsteller und gewitzte Dialoge ausmachen können.
THE BAD – Die schlimmsten Werke von 2010
Fieses Federviehzeug – Die Legende der Wächter
Harry Potters Hedwig in ihrem eigenen Film? Schön gerendert und animiert, aber kreuzblöde, ist dieses fliegende Federgerümpel einer der ärgerlichsten Ausfälle des Jahres. Martialische Nachtvögel mit Kulleraugenkomplex und Nazi-Ambitionen, die sich gegenseitig auf die Schnauze hauen – doof, doofer, huhu! Abflug, bitte!
Folterfilme: Rock it
Nicht Saw 3D, der selbstverständlich ebenfalls unerträglicher Schrott war, sondern Disney katastrophaler Versuch ein deutsches High School Musical zu drehen, war die schlimmste Folter des Jahres. Wo die niedlich-sympathische Romcom Groupies bleiben nicht zum Frühstück alles richtig machte, langte das betuliche Hupfdohlenspektakel um ein musisches Internat gekonnt daneben. Choreographien wie beim Senioren-Aerobic auf Bayern 3, Witze die zu Zeiten der punischen Kriege schon als betagt galten und Jungschauspieler die man auf keiner Konfirmantenfreizeit das Showprogramm bestreiten lassen würde. Das ist die Musik, von der jeder von uns Herpes kriegt…
Power to the Pöbel: From Paris with Love und Harry Brown
Natürlich spielen John Travolta und Michael Caine nicht in einer Liga, aber es ist schon bemerkenswert welche Konjunktur das dumme Selbstjustiz-Genre erlebt. Ob im arthausigen Gewand wie bei Harry Brown, dem ebenso gut gespielten wie reaktionären Gegenstück zu Gran Torino oder als stumpfer Popcorn-Rassismus wie bei Travolta. Ausländer ausmerzen, Hoodies kaltmache für eine bessere Welt. Dagegen nimmt sich Dirty Harrys-Weltsicht dann schon wieder wie ein differenziertes Sozialdrama aus. Weg damit!
Keine Überraschungen
Und natürlich gab es viele Ausfälle die schon so typisch sind, dass es fast müssig erscheint, sie noch zu erwähnen: Die Legende von Aang bestätigte M. Night Shyamalan einmal mehr als kritikresistenten Egomanen. Während derweil in der Arthaus-Ecke Gaspar Noé ein weiteres Mal die Kamera zur Masturbation gebrauchte und eine kreuzbiedere Junkie-Drama-Story mit einem einzigen schwurbeligen optischen Einfall auf zweieinhalb Stunden aufblähte. Wie 2001 Lichttunnel mit Ficken oder der Blick in eine Lavalampe, während nebenher DSF-Sexyclips und Deutschlands schönste Bahnstrecken laufen, beweist der Franzose einmal mehr, dass es ihm mehr um die Oberfläche als die Tiefe geht.
Alternativ-Empfehlung zu diesem Schwulst: Trash Humpers von Regie-Berserker Harmony Korine – der wirklich dahin geht wo es wehtut.
Leck mich am Lost
Nach Jahren und Jahren mysteriöser Andeutungen und Monster die man in der Pfeife rauchen konnte, endte die “wichtigste Serie des Jahrzehnts* in einer implausiblen Implosion aus Tränen und Schmalz, die noch weniger Sinn machte, als die ärgerlichen Boredom-at-the-backlot-Folgen mit denen sich die Serie nach dem grandiosen Auftakt zu oft über die Runden rettete. Eisbären, my Ass.
THE MEH – Die mediocre Mitte
Das Schlimme an 2010 war nichtmal die Flut an extrem schlechten Filmen, sondern die Mittelmässigkeit der Masse und das selbst Filme die “okay” waren unter ihren Möglichkeiten blieben.
Wie die Karnickel: Alice im Wunderland
Auch wenn er für sich genommen schon ganz okay war, blieb Tim Burton Alice im Wunderland doch hinter den Erwartungen zurück. Nicht nur das nachträglich hinzugefügte 3D war eher mau, auch die stromlinienförmige Story blieb hinter den wunderschön-skurrilen Bildern zurück. Wenn sich Burton und Depp zusammentun um DIE psychedelische Jugendphantasie des genialen Lewis Caroll auf die Leinwand zu bringen, dann muss mehr herauskommen, als eine brave Schlacht ums Märchenland.
Schlafstörung: Inception
Noch unterträglicher als der Hype um gewisse Filme sind die Fanboys die glauben irgendetwas Tiefschürfendes gesehen zu haben und sich auf jeden stürzen, der ihnen sagt, dass der neuste angebliche Mindfuck bestenfalls eine gepflegte, entspannende Hirnwichserei ist. Christopher Nolan liefert mit seiner selbstgefälligen Traumtänzerei (die übrigens gerade auf einer grandios-lieblos zusammengestoppelten Blu-ray herausgekommen ist) den Beweis dafür ab, dass man nur mit todernstem Gesicht sehr wichtig aus der Wäsche gucken muss, um die Leute davon zu überzeugen, dass der alte Schmelzkäse von Gestern der genialste Brotaufstrich ist, denn die Menschheit je gegessen hat. Doch wie bei Matrix, Avatar oder Gattaca ist unterm Strich doch viel heiße Luft unterm Hut. Kann man gucken, aber die Revolution sieht anders aus.
Men on a Mission – ohne Gewischen: Das A-Team, The Expendables, Red und The Losers
2010 war das Jahr der Teams – anschauen konnte man sich alle diese Filme, aber irgendwie wäre bei jedem etwas mehr drin gewesen. Ob Hannibal und sein funktionierender Plan, Bruce Willis und seine betagten Nahkampfrochen, die völlig unbekannten Loser oder Stallones-Metzelveteranen – immer blieb es bei solider Unterhaltung, die nie so ganz das einlöste, was die Besetzung versprochen hatte. Aber gut – immerhin war auch kein Totalausfall dabei.
Der Tod auf Raten: The Walking Dead
Was wollte ich diese Serie mögen. Doch auch wenn ich Frank Darabont und seine Werke normalerweise wirklich mag, diese ambitionierte Adaption der kultisch-verehrten Comicserie kam einfach nicht aus der Hüfte. Unterschriebene Charaktere, die viel redeten ohne viel zu sagen, mittelgute Schauspieler und eine Serie die bis zum Schluss keinen rechten Drive oder einen roten Faden entwickelte. Wo britische Serien es schaffen innerhalb von sechs Folgen epische Stories zu entwickeln, stolperten Die Akteure über weite Teile der Zombieserie nur umher, ohne das wirklich irgendetwas passierte. Da halfen auch grandiose Masken- und harte Gore-Effekte nichts – nach einem mehr als mauen Season-Finale müssen die Macher in Staffel 2 wirklich mal lernen Gas zu geben. Und zwar nicht mehr Zombie-Metzeleien, sondern mehr Handlung!
Ruf doch einer den Arzt: Doctor Who
Nachdem der geniale zehnte Doctor sich verabschiedet hatte und mit Matt Smith der 11. Doctor antrat, war klar das sich vieles verändern würde. Leider krempelte der neue Showrunner Steven Moffat den lieben Doctor so um, dass er kaum wiederzuerkennen war. Auch wenn Smith eine gute Figur machte, enttäuschten klamaukige Drehbücher, billige Tricks, dutzende Folgen die in irgendeinem Dorf spielten und ein fieser Rückfall in die 70er Jahre, als es wichtiger war, dass des Doctors Companion sexy, denn charismatisch war. Ein öder Story-Arc, ein Doctor der zum Trottel mutierte und uninspirierte Stories ohne emotionalen Tiefgang, machten es nicht leicht Doctor Who-Fan zu bleiben. Nachdem auch das Weihnachtsspecial ehr meh als yay war, muss sich Moffat ordentlich anstrengen, wenn er die Show für Erwachsene interessant halten will.
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Kurz und schmerzlos: Hier meine 15 Lieblingsfilme 2010:

1. Piranha 3D – Tolles Horrorkino mit spürbarer Lust am Genre und Mut zum ernsthaften Trash. Hat mich 2010 am meisten begeistert.
2. Toy Story 3 – Ganz tolles, schnörkelloses, klassisches Storytelling, stellenweise extrem bewegend. Hätte nicht gedacht, dass man aus Toy Story nochmal soviel rausholen kann, mit Abstand bester Film der Serie.
3. Machete – Handfeste Exploitation-Satire mit wahrscheinlich zufällig entstandenem politischen Kontext.
4. Crazy Heart – Liebevolles Musikerdrama mit einem grandiosen Jeff Bridges.
5. Lebanon – Klaustrophobisches Kriegskammerspiel vor dem Hintergrund des Libanonkriegs 1982.
6. Kick Ass – Beste Comicverfilmung des Jahres. Trotz gewaltverherrlichender Tendenzen und zu mainstreamigen Ende ganz einfach mitreißend und kickass inszeniert.
7. Scott Pilgrim – Ganz liebevolle Comicverfilmung, so verspielt, wie ich mir Alice im Wunderland gewünscht hätte. Tolles Production-Design.
8. Restrepo – Doku um eine amerikanische Einheit im Afghanistan-Krieg.
9. The Social Network – Finchers Web2.0-Drama um Freundschaft, Frauen, Betrug und Arschgeigen. Tolles Portrait einer Generation, ohne auf technischen Firlefanz einzugehen.
10. Marwencol – Doku über Illustrator Mark Hogancamp, der vor 10 Jahren von fünf Teenagern ins Koma geprügelt wurde. Als er daraus erwachte, hatte er einen großen Teil seines Gedächtnisses und sein Talent zum Zeichnen verloren. Also schnappte er sich eine Kamera und fotografierte miniaturisierte WWII-Szenen im Inglorious Basterds-Style, die er hinter seinem Haus aus altem Holz und Actionfiguren bastelte und in einem imaginären Dorf ansiedelte. „Marwencol“ ist eine Doku über das alles und die ist alleine schon für ihr Thema mehr als sehenswert.
11. Four Lions – Terrorismus-Satire in Real Life-Optik. Toll gespielt, stellenweise extrem bösartig.
12. The House of the Devil – Atmosphärisch superdichter Horrorfilm mit fantastischer Ausstattung mit leider enttäuschendem Ende. Aber Jocelin Donahue. Hach!
13. Inception – Völlig überhypter Actionfilm, der sich als Mindfuck anmalt und viel zu distanziert erzählt wird. Dennoch stellenweise die schicksten Bilder des Jahres.
14. Exit through the Gift Shop – Banksy überrascht als ernsthafter Filmemacher. Glaubte man zunächst an eine weitere Streetart-Doku, war der Film ein Verwirrspiel um Indentität und ein fieser Kommentar auf den Kunstbetrieb.
15. The Town – Gradliniger Gangsterthriller vom gerne unterschätzten Ben Affleck. Überrascht zwar nicht, macht das aber großartig.
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Meine Jahresliste 2010

Top 10
01. The House of the Devil (USA, Ti West)
02. Mary and Max (AUS, Adam Elliot)
03. The Ghost Writer (GB/D/F, Roman Polanski)
04. The Road (USA, John Hillcoat)
05. Greenberg (USA, Noah Baumbach)
06. Halloween II (USA, Rob Zombie)
07. Bad Lieutenant: Port of Call – New Orleans (USA, Werner Herzog)
08. The Social Network (USA, David Fincher)
09. Survival of the Dead (USA, George A. Romero)
10. Fish Tank (GB, Andrea Arnold)
Runner Ups:
Jackass 3-D (USA, Jeff Tremaine)
Shutter Island (USA, Martin Scorsese)
Scott Pilgrim vs. the World (USA, Edgar Wright)
Der Räuber (D/A, Benjamin Heisenberg)
Carlos (F/D, Olivier Assayas)
Frühstück (D, Kristina Hofmann)
Vengeance (HK/F, Johnnie To)
Day & Night (USA, Teddy Newton)
Cycle (D, Volker Schreiner)
A Serious Man (USA, Joel & Ethan Coen)
Crazy Heart (USA, Scott Cooper)
A Single Man (USA, Tom Ford)
Der Da Vinci Timecode (D, Gil Alkabetz)
Precious (USA, Lee Daniels)
I Love You Phillip Morris (F, Glenn Ficarra & John Requa)
Kick-Ass (GB/USA, Matthew Vaughn)
Toy Story 3 (USA, Lee Unkrich)
Avatar – Special Edition (USA, James Cameron)
The Expendables (USA, Sylvester Stallone)
Rammbock (D/A, Marvin Kren)
Gut:
My Son My Son What Have Ye Done (USA/D, Werner Herzog)
9 (USA, Shane Acker)
Alice in Wonderland (USA/GB, Tim Burton)
You and Me (D, Karsten Krause)
The Twilight Saga: Eclipse (USA, David Slade)
The Last Airbender (USA, M. Night Shyamalan)
Resident Evil: Afterlife (USA/GB/D, Paul W.S. Anderson)
Exit Through the Gift Shop (GB/USA, Banksy)
Fair Game (USA, Doug Liman)
Nie wieder frei sein (D, Christian Zübert)
Yuri Lennon’s Landing on Alpha 46 (D/CH, Anthony Vouardoux)
Annehmbar:
Piranha 3D (USA, Alexandre Aja)
Nine (USA, Rob Marshall)
Der Prinz (D, Petra Schröder)
Up in the Air (USA, Jason Reitman)
Green Zone (USA, Paul Greengrass)
Knight and Day (USA, James Mangold)
Red (USA, Robert Schwentke)
Ondine (IRL, Neil Jordan)
Saw 3D (USA/CDN, Kevin Greutert)
Tangled (USA, Nathan Greno, Byron Howard)
9einhalbs Abschied (D, Halina Dyrschka)
You Will Meet a Tall Dark Stranger (USA/S, Woody Allen)
Solitary Man (USA, Brian Koppelman, David Levien)
Pour elle (F, Fred Cavayé)
Schwach:
Veronika Decides to Die (USA, Emily Young)
Moon (GB, Duncan Jones)
Bob (D, Jacob Frey & Harry Fast)
Sherlock Holmes (GB/USA, Guy Ritchie)
Edge of Darkness (USA, Martin Campbell)
The Men Who Stare at Goats (USA, Grant Heslov)
The Kids Are All Right (USA, Lisa Cholodenko)
The Wolfman (USA/GB, Joe Johnston)
Iron Man 2 (USA, Jon Favreau)
Salt (USA, Phillip Noyce)
The Last Exorcism (USA, Daniel Stamm)
The Town (USA, Ben Affleck)
The Other Guys (USA, Adam McKay)
Sorority Row (USA, Stewart Hendler)
Cabin Fever 2: Spring Fever (USA, Ti West)
Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1 (GB, David Yates)
Schlecht:
The Last Station (D, Michael Hoffman)
Riss (D, Birnur Pilavci)
From Paris with Love (F, Pierre Morel)
El Secreto de sus ojos (ARG, Juan José Campanella)
Triangle (GB/AUS, Christopher Smith)
Splice (CAN/F/USA, Vincenzo Natali)
Chloe (CAN/F/USA, Atom Egoyan)
The Runaways (USA, Floria Sigismondi)
The Crazies (USA, Breck Eisner)
Predators (USA, Nimród Antal)
Das Paket (D, Marco Gadge)
The Sorcerer’s Apprentice (USA, Jon Turteltaub)
Tamara Drewe (GB, Stephen Frears)
Machete (USA, Ethan Maniquis & Robert Rodriguez)
Inception (USA/GB, Christopher Nolan)
Das geheime Geräusch (D, Michael Watzke)
Rare Exports (FIN/F/NOR/S, Jalmari Helander)
Monsters (GB, Gareth Edwards)
Bis nichts mehr bleibt (D, Nikolaus Stein von Kamienski)
Frozen (USA, Adam Green)
The Loved Ones (AUS, Sean Byrne)
Daybreakers (AUS/USA, Michael Spierig & Peter Spierig)
Uwe + Uwe (D, Lena Liberta)
Red Hill (AUS, Patrick Hughes)
Brechmittel:
The Lovely Bones (USA/NZ, Peter Jackson)
Mutants (F, David Morlet)
Harry Brown (GB, Daniel Barber)
Dear John (USA, Lasse Hallström)
Jud Süß – Film ohne Gewissen (D/A, Oskar Roehler)
Brennendes Interesse (D, Claus Oppermann & Gerald Grote)
Despicable Me (USA, Pierre Coffin & Chris Renaud)
L.A. Zombie (D/USA, Bruce La Bruce)
Der kleine Nazi (D, Petra Lüschow)
Legend of the Guardians (USA/AUS, Zack Snyder)
Clash of the Titans (USA/GB, Louis Leterrier)
Due Date (USA, Todd Phillips)
Invictus (USA, Clint Eastwood)
The Tourist (USA, Florian Henckel von Donnersmarck)
Die Grenze (D, Roland Suso Richter)
The Fourth Kind (USA, Olatunde Osunsanmi)
The Descent: Part 2 (GB, Jon Harris)
Nur eine Nacht (D, Matthias Krumrey)
Skyline (USA, Colin Strause, Greg Strause)
Körperverletzung:
Zeiten ändern dich (D, Uli Edel)
A Nightmare on Elm Street (USA, Samuel Bayer)
Vampires Suck (USA, Jason Friedberg & Aaron Seltzer)
Centurion (GB, Neil Marshall)
La Horde (F, Yannick Dahan & Benjamin Rocher)
Rampage (D/CDN, Uwe Boll)
Il Giardino (D, Michael Ester)
White Lightnin’ (GB, Dominic Murphy)
The Blind Side (USA, John Lee Hancock)
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Was hat mir denn eigentlich dieses Jahr im Kino gut gefallen? Gucken wir mal:

Toy Story 3
Ich war schon immer ein Fan von Buzz Lightyear und Woody. Seit dem ersten Film. Ich mochte die Figuren, ich mochte die Idee, ich mochte es das der zweite Teil sich um so ein ultra-spezielles Nerd-Thema dreht (Professionelle Spielzeughändler/sammler? Come on!) und ich mochte immer auch die Mythiologie der einzelnen Figuren. Abgesehen natürlich vom angenehmen Wiedererkennungswert. Aber: Was die im dritten Teil gemacht haben ist nicht nur unglaublich, sondern auch noch absolut unglaublich. Diese Emotionalität, diese Gefühls-Achterbahn, dieses Spiel auf der Klaviatur der Emotionen eines jeden Zuschauers, das ist das ganz große Rad im Geschichtenerzählen. Das vereint alle Gründe, warum ich amerikanisches Kino liebe und für das best-erzählte der ganzen Welt halte. Das hat mir eine lang anhaltende Maulsperre verursacht. Der absolute Wahnsinn und mit Sicherheit ab nun Lehrfilm in Drehbuchseminaren auf der ganzen Welt. Weltmeisterklassechampionsleague.
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Ja, schon wieder ein Animationsfilm. Die haben halt einfach im vergangenen Jahr sehr viel richtig gemacht (und auch einiges falsch, dazu aber erst später…). So auch “Wolkig”, den ich für einen äusserst poetischen Film halte. Ja, gut, er ist auch sehr lustig, die Abziehbildcharaktere funktionieren alle einwandfrei. Aber zum Beispiel die Fast-Liebesszene von Flynn und dem Mädchen, wie sie durch den riesigen Wackelpudding toben, ist für mich eine der romantischsten Filmszenen ever und kommt im Prinzip schon der Ikonografie einer Scarlett O Hara nah, die vor den Flammen des Hauses gehalten wird. Ein unglaublich süßer Film. Hat mir das Jahr versüßt.
Drei
Das coole ist ja eigentlich das es am Ende doch immer mindestens ein deutscher Film in meine Jahresbestenliste schafft. In diesem Fall ist das der Tykwer-Film, der mich auch jetzt ca. 2 Wochen nachdem ich ihn gesehen habe noch nicht loslässt und das ist auch so ziemlich das Beste, was man über einen Film sagen kann, finde ich.
Kindsköpfe
Kommt, das habt ihr erwartet! :) Ich mochte den aber wirklich, weil das so ein guter Jungens-Film ist in dem es um alte Schulfreundschaften geht und so was mag ich sehr oft sehr gerne. Ausserdem ist Rob Schneider wirklich lustig in dem Film und diese verzogenen Kinder von Sandler sind auch eine gute Idee (wenn auch der Kleinere von den beiden mit einer unglaublichen schauspielerischen Talentfreiheit gesegnet ist…). Und hey: Salma Hayek. Reicht eigentlich als Begründung.
Sherlock Holmes
Erstmal noch dieses gleich am Anfang dazugesagt: Ich mochte auch Iron Man 2 sehr, aber für mein Best Of wollte ich mich dann doch für nur einen Robert Downey Jr. Film entscheiden und da ist meine Wahl auf den britischen Meisterdetektiv in der Ritchie-Version gefallen, weil ich den so spektakulär toll fand, das alles zu spät ist. Ich mochte den Look, ich mochte den Humor, ich mochte die Spannung ich mochte zum ersten Mal so richtig Jude Law und ich fand die Action großartig. Plus das ich nie auch nur eine Sekunde an der Darstellung des Holmes zweifelte. Da kam so viel Gutes zusammen, für mich ein absolutes Highlight. Und ich freu mich wie Sau auf den zweiten Teil.
SCHROTT OF THE YEAR:
Ich, einfach unverbesserlich
Kommen wir zu den Schattenseiten des Animationsfilms. Ich habe mich nach dem Trailer wirklich unglaublich auf diesen Film gefreut. Die Idee, wenn auch ein bisschen zusammengeklaut, schien frisch genug für einen Animationsfilm, Pharell von den Neptunes betreute den Soundtrack und diese kleinen gelben Viecher sahen alles in allem vielversprechend lustig aus. Oh, wie enttäuscht sollte ich aus dem Kino gehen. Eine Geschichte fand de facto nicht statt, die Witze waren von Oma Trude aus Buxtehude oder gleich komplett unangebracht (Die “Bank of Evil” gehörte den Lehmann Bros. – womit der Film sich selber gleich alt machte, weil man ihn zeitlich sofort genauestens verorten konnte…abgesehen von dem uninteressanten Fakt in einem Animationsfilm vermeintlich “böse” wirtschaftspolitische Witze zu machen…) und das Ding plätscherte uninspiriert vor sich hin. Es ging die ganze Zeit um nix. Und von der deutschen Synchronisation möchte ich gar nicht erst anfangen. Oberfail der Film. Leider.
Triff die Elisabeths
Nach den Schti´s, die ich ja immernoch für einen absoluten Oberknaller halte, hab ich gedacht: Warum sollte ich französischen Komödien nicht mal öfter eine Chance geben? Und die Strafe folgte natürlich gleich auf dem Fuße mit “Triff die Elisabeths”. Dabei fand ich die Grundexposition gar nicht so uncharmant: Eine Familie, die immer knapp an der Pleite entlangschrappt, fährt in den Ski-Urlaub. Der Vater muss ein bisschen rumtricksen, aber letztenendes kriegt er es sogar gebacken und sie fahren in einen verträumten, französischen Wintersportort, wo man noch nie einen Schwarzen gesehen hat. Was die Elisabeths aber sind (bis auf die Mutter). Und so wird so dämlicher Dorfrassismus ein wenig verspottet, aber es sind ja nichrt alle so und man müsse die Vorurteile ja abbauen und so…blablabla. Der Film verliert sein Tempo, bevor er überhaupt richtig an Fahrt aufnimmt. Muss ich in Zukunft also doch wieder vorsichtig sein mit französichen Komödien (was mir übrigens auch “Der kleine Nick” bewiesen hat, der auch gar nicht mal so gut war…).
The A-Team
Liam Neeson? Seriously? You weren’t able to find, at least, an actor?
Und dann hätten wir da noch die Filme unter “ferner liefen”….
Kick-Ass
Ich fand den ja super, als ich den im Kino gesehen habe, aber ich habe den so dermassen schnell wieder vergessen, das er doch nicht so besonders gewesen sein kann. Was war da nochmal? Ach ja, das Mädchen mit dem Waffenvater und der Junge der tut als wenn er schwul wäre, oder so. Hm. Jo. Ist okay.
Die etwas anderen Cops
Hach, den haben die ja mal so richtig in den Sand gesetzt, wenn die erste halbe Stunde auch gut ist, Wahlberg super spielt und ein paar Gags super funktionieren. Leider im krassen Gegensatz zur Geschichte, die viel zu kompliziert ist und deswegen nie richtig an Fahrt aufnimmt. Weniger “talking Heads” die komplizierte Finanzierungs-Konzepte erklären müssen, mehr Buddy-Action und der Film wäre ein sicherer Hit und Megaknaller gewesen. So leider in der Zwischenwelt gefangen…
Männer, die auf Ziegen starren
Auch hier: Ein wenig weniger Buchtreue und mehr Spass am Medium Film hätten dem Teil sicher gut getan, denn ein tolles Cast hatten sie und eine ausreichend absurde Geschichte ebenfalls. So blieb es aber irgendwie ein Coen-Abklatsch und selbst denen tut das once-a-year-filmmaking meines Erachtens nach auch nicht gut gerade. Die kopieren sich selbst. Somit wurde der Ziegenfilm die Kopie einer Kopie einer Kopie. Nix gut.
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Ok, reden wir nicht um den heißen Brei herum: Hier mein Rücblick in aller Kürze
TOP
Ganz weit oben: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Selten war ich so einer Meinung mit Batz. Überhaupt bin ich selten einer Filmmeinung mit Batz, weil er grundsätzlich alles scheiße findet, was ich mag und wenn er einen Film in den Himmel lobt, weiß ich, dass ich die Krätze am Arsch kriege, wenn ich mir den Ranz anschaue. Diesesmal hat er wirklich Geschmack bewiesen und noch mehr!

Kurz dahinter: Kickass
Der einzige Film, den ich mir zwei Tage hinterinander angeschaut habe. Erst nach dem vierten Mal stellten sich Ermüdungserscheinungen ein. Ich denke aber in spätestens einem halben Jahr werde ich dieselbe Freude an dem Film haben, wie beim ersten Mal!
Gleich danach: Inception
Wohlmöglich einer der best insziniertesten Filme der letzten zehn Jahre. “Ganz großes Kino” drückt nicht im Entferntesten aus, was ich nach dem Film dachte.
Lange Zeit nichts, dann aber: Alice im Wunderland
So macht man einen 3D-Schinken. Ich bin ohne Kopfschmerzen, dafür mit breitem Grinsen aus dem Kino gegangen.
Überraschung des Jahres war aber dann doch: Sherlock Holmes
Mir fällt partout nichts ein, was man an dem Film aussetzen könnte. Da stimmte einfach alles. Punkt.
Eine weitere Überraschung: Jonah Hex
Sehr sehr gut. Das Einzige was man an diesem Film aussetzen könnte, ist die Länge. Oder vielmehr: Die Kürze des Films. Nächstes Mal bitte einfach mal 20 Minuten dran hängen. Mindestens.
Selten so gelacht habe ich bei: The Other Guys
Jedesmal wenn mich jemand fragt, muss ich so lachen und antworte mit “Wo soll ich nur anfangen? Wo Shaft und der Skorpion König vom Haus springen und… Nein, warte: Wo Marky Mark bei Ron Burgundy zuhause ist und seine Frau angräbt… Nee, doch anders…” – Und schon fragt man mich nicht mehr.
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Kommen wir zu den “Geht so” des Jahres, in keiner bestimmten Reihenfolge.
Angefangen mit Hot Tub Time Machine
Nicht so schlecht, wie ich anfangs befürchtet hatte, allerdings kein Grund mir die DVD zu kaufen. Ausleihgebühr hatte sich gelohnt.
Solide Familienkomödie des Jahres: Zahnfee auf Bewährung
Ach kommt, der war doch nun wirklich putzig! Aber Dwayne Johnson-Filme sind für mich sowieso Pflicht.
Genau die Art von Komödie, dich nach einer versoffenen Nacht brauche: Zu scharf um wahr zu sein
Und jetzt alle zusammen: “Man muss doch auch mal den Kopf ausschalten!”
Sollte zuerst zu den miesesten Filmen kommen, war aber doch eher geht so: Iron Man 2
Anders als der erste Teil, der scheiße anfing und stark endete, war der zweite Teil von Beginn an cool und hörte ab der Mitte auf zu interessieren.
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Zum Schluss dann noch die “Leckmichamarschwasfüreinemiesescheißewardasdenn?!” des Jahres
Ähnlich: Book of Eli
Ich finde einfach keine Worte für dieses elendige Christengewurschtel. Da hilft auch das nette Setting und Regie nichts. Die Story hat mich mehrfach kotzen lassen.
Überschätzt war außerdem: Das Kabinett des Dr. Parnassus
Ich bin noch nie während eines Films aus dem Kino gegangen. Bis zu diesem überschätzten Scheiß. Ich muss allerdings zugeben, dass ich rausgegangen bin, weil ich nach der Hälfte eingeschlafen war und in mein Bett wollte. Kinosessel rocken nicht so zum schlafen..
Schade, hätte etwas werden können: Splice
Wie fühlte ich mich nach dem Film? Vielleicht eine Mischung zwischen gelangweilt und verstört (die Sexszene!).
Was war nochmal an diesem Film so toll: Men Who Stare At Goats
Ehrlich, ich habe die Kritik nicht verstanden. Ich habe mich so gelangweilt, dass ich selbst beim Schreiben dieses Satzes kurz vor dem Einschlafen bin!
Der schlimmste, langweiligste, selbstüberschätzenste, überflüssigste, weil meeeehhhste Film des Jahres ist aber immer noch: Legion
WAAAAAAAHHH!!! (ohne Worte)
Enttäuschung des Jahres: A-Team
Wessen Idee war eigentlich die Besetzung von Hannibal Smith?! Der Film fing dabei so gut an. Nach dem ersten Drittel nervte er aber so sehr, dass es nicht einmal für ein “geht so” reicht..
Keine Enttäuschung, weil ich es geahnt hatte: Predators
Und doch fühlte ich mich nach dem Film so mies, wie man sich nur fühlen kann, wenn man gerade zwei Stunden seines Lebens verschwendet hat…
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Januar 4th, 2011 •
- 49 Kommentare
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