Golden Globes 2011 – Gewinner

38 Comments

Schöne Show. Dafür, dass man die Veranstaltung genauso wie die Veranstalter nicht ernst nehmen kann, war es doch sehr lustig, was vor allem an Ricky Gervais lag, der einige extrem gute Jokes in seiner Moderation auffuhr. Tom Cruises Sexualität ist wohl endgültig zum Hollywood-Treppenwitz geworden. Robert De Niro erhielt den Cecil-B.-DeMille-Award für sein Lebenswerk und seine Rede war für mich das persönliche Highlight der Show. David Finchers “The Social Network” ist mit vier Auszeichnungen der (verdiente) Gewinner des Abends.

Die Golden-Globe-Gewinner 2011 im Überblick:

BEST MOTION PICTURE – DRAMA

THE SOCIAL NETWORK

BEST MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL

THE KIDS ARE ALL RIGHT

BEST FOREIGN LANGUAGE FILM

IN A BETTER WORLD

BEST DIRECTOR – MOTION PICTURE

DAVID FINCHER – THE SOCIAL NETWORK

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – DRAMA

NATALIE PORTMAN – BLACK SWAN

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

COLIN FIRTH – THE KING’S SPEECH

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL

ANNETTE BENING – THE KIDS ARE ALL RIGHT

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL

PAUL GIAMATTI – BARNEY’S VERSION

BEST ANIMATED FEATURE FILM

TOY STORY 3

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A MOTION PICTURE

MELISSA LEO – THE FIGHTER

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN A MOTION PICTURE

CHRISTIAN BALE – THE FIGHTER

BEST SCREENPLAY – MOTION PICTURE

AARON SORKING – THE SOCIAL NETWORK

BEST ORIGINAL SCORE – MOTION PICTURE

TRENT REZNOR – THE SOCIAL NETWORK

BEST ORIGINAL SONG – MOTION PICTURE

“YOU HAVEN’T SEEN THE LAST OF ME” — BURLESQUE

Die weiteren Gewinner aus den TV-Kategorien hier.

So, die Spaßgala ist vorbei, jetzt geht’s mit den Oscars ans Eingemachte.

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About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  • Kuchenkind

    Gut so, Fincher hat schon seit “Sieben” einenhochkarätigen Award verdient. Mit dem vierten Unabstreitbaren Meisterwerk in seiner Vita hats nun endlich zumindest für den Globe gerreicht

    und ps:
    In your face Nolan Liebhaber :,D

    Überbewertetes toterklärtes TRaum-Geschwurbel da….

  • schokakola

    >und ps:
    >In your face Nolan Liebhaber :,D
    >
    >Überbewertetes toterklärtes TRaum-Geschwurbel da….

    0/10, try harder.

  • Kuchenkind

    Neidling :D

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Die Liste wird bei den Oscars dann sicher nicht wirklich anders aussehen.

  • Thomas

    Interessant, dass ein Score gewinnt, an den ich mich nach dem Film an keine einzige Stelle erinnern kann. Und das in einem Jahr, wo wirklich einige gute Scores rauskamen!

  • Tippi

    Ooh ich bin so verliebt in Golden-Natalie!

  • http://www.starsfilter.de Michael Freitag

    Aujedenfall zurecht. Jedoch finde ich es schade, dass Ryan Gosling schon wieder leer ausgegangen ist :-(

  • Grunt

    Gnaaaaa, da bleibe ich extra auf um es live zu sehen, und ausgerechnet als Natalie’s Sieg verkündet wird, gab es natürlich Übertragungsstörungen.

  • bassline8

    @Thomas: So unterschiedlich sind Mensch und Geschmäcker. Mir sind direkt mehrere Stellen im Ohr haften geblieben. Ich fand den Score gut. Allerdings gab es bestimmt auch einiges andere gute, was man besser finden kann. Da wiederspreche ich nicht.

  • Kuchenkind

    Okay, jetzt hab ich mich einmal kurz ausgebitcht, jetzt kann ich meine Meinung zu dem Nolan / Fincher Awardbattle das in vielen Foren abgeflamed wird mal sachlich darlegen.

    Ich denke das geflame zwischen den Nolan und Fincher Fraktionen ist darauf zurückzuführen das Fincher für drei absolute Meisterwerke drei mal absolut schändlich übergangen wurde, und Nolan für seine letzten beiden Filme, welche zwar gut waren, aber keine Meisterwerke, hochgewichst wird als hätte er das cineastische Rad neu erfunden.

    HYPE ist hier das Stichwort. HYPE verblendet Publiikum, verschiebt die Ansicht.

    Nolan hat mit seiner Traumhoppserei ganz dolle auf ernst gemacht und mit dem Dampfhammer aufs Publikum die Vielschichtigkeit eingebügelt sodass am Ende alle geglaubt haben sie hätten den intelligentesten Film der Dekade gesehen, obwohl es in Wahrheit nichts weiter war als eine nette kleine Hirnakrobatik, der man aber leicht folgen kann wenn man nicht gerade cineastisch hirntot ist weil man zuviel Emmerich und Bay konsumiert hat.

    The Dark Knight war gehobene Mainstream-Kost die jedoch aufgrund ihrer Schwermütigkeit nur noch leidlich zu unterhalten wusste und obendrein die Bezeichnung Comicverfilmung nicht mehr verdiente. Nehmt den Figuren die Kostüme weg und voila:
    Heat 2.Dann kam der Tod Ledgers noch finanziell und hypemäßig sehr passend.So unschön es ist das zu sagen, es stimmt einfach.

    Fincher wurde bisher kaum, um nicht zu sagen nie wirklich gehyped. Multimedial oder unter Fans im Vorfeld. NIE. Jetzt bei The Social Network vielleicht zum allerersten mal ein kleines bisschen, etwas public awareness schon vor Filmstart, aber vorher?

    Seine drei größten Filme bisher, Sieben, Fight Club und Zodiac (alles klare Meisterwerke, wer was anderes behauptet weiß nicht was besonderes Kino ist)WURDEN zum Zeitpunkt ihres Erscheinens alle mehr oder weniger unter “ferner liefen” abgewatscht und wer nicht gerade sowieso schon erklärter Fincher-Fan ist hat diese Filme zu 99% gar nicht wahrgenommen bzw. erst später als sie auf DVD zu Kultteilen wurden.

    Es besteht also eine gewisse Ungerechtigkeit zwischen Nolan und Fincher in Bezug darauf wie sie überhaupt wahrgenommen werden. Deswegen verstehe ich jeden der es Fincher mehr gönnt als Nolan.

    Und von der Gesamtvita kommt Nolan auch nicht an Fincher heran.Bei Fincher ist es wie bei Scorsese. Irgendwann musste er ja mal einen Preis kriegen. Scorsese hatte viel ebssere Filme als Departed, wurde aber oft übergangen. Same here with Fincher, jetzt. Hoffentlich auch bei den Oscars.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Ach süß, wenn es hier bei uns allen um ein Fincher-gegen-Nolan gehen sollte (hab von diesem *kicher* Krieg gar nix mitbekommen), dann passt das “Kind” im Namen doch sehr. Meiner Meinung nach treten einige gute bis großartige Filme (auch nicht nur von 2 Regisseuren) in den ganzen Wettbewerben gegeneinander an. Gewinnen tut der, der den Geschmack der Jury getroffen hat, nicht der beste. Kann man gucken und abhaken und ist auch gut für’s Marketing im Nachhinein, sagt aber nicht aus, dass Film A jetzt besser ist als Film B. Hier haben Filme oft einfach Glück oder Pech und sie brauchen gefühlt den gewissen Oscar-Touch (wir wissen doch mittlerweile, was da zieht und das nicht). Und ich will auch nicht wissen, was hinter den Kulissen getan und geschoben wird, damit ein Film überhaupt erstmal in die Nominiertenliste kommt, das ist bei so ‘nem Millionengeschäft nie ‘ne saubere Sache. Dass da ein reiner, frei erfundener Unterhaltungsfilm (egal wie sehr er (mich) wegbläst) grundsätzlich ein bissel schwerer Aufgestellt ist gegen ernste/realistische Dramen, Literaturverfilmungen usw., das ist doch klar. Und dieses Jahr ist da einfach auch gute Konkurrenz am Start. Ich persönlich wäre klar für Inception (allein so ein Drehbuch verdient mehrere Preise meiner Meinung nach), fand aber The Social Network auch ganz gut, schickes und elegantes Dialogdrama (kein Riesenfilm, aber immer noch herausstechend). Jetzt hier Buuuuuh oder Jaaaaaaaa zu rufen, käme mir nicht in den Sinn. Solche Hahnenkämpfe (“Aber mein Star ist viel cooler!”) werden den Kindern überlassen. Die haben sichtlich Spaß damit.

  • Kameni
  • jokko

    kann mir einer erklären, wieso in der Kategorie “Best Motion Picture – Comedy Or Musical” auch The Tourist nominiert war? Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber das ist doch weder Comedy noch Musical oder hab ich da was verpasst?

  • Claas

    Bin sehr einverstanden mit den Globes.
    Bale hat es endlich mal verdient, Fincher eh. The Social Network ist wirklich klasse, Glee ist zugegeben wirklich toll und Boardwalk Empire – wow!
    Ricky Gervais hat aus allen Kanonen geschossen und ich hoffe, dass er auch nächstes Jahr wiederkommt. De Niros Rede hat überrascht und war ein Highlight!
    I like!

    @12: Dazu schau Dir nur mal Ricky Gervais Eröffnungsrede an. Ganz groß!

  • Mein Senf

    boah, jetzt bitte nicht wieder diesen dümmlichen Kleinkrieg.

    Fähige Regisseure sind sie beide. David Fincher ist nicht deswegen der coolere Regisseur, weil er noch nicht so viel gehypt wurde.

    “Inception” ist ein sehr guter Film “The Social Network”, ist auch ein sehr guter Film. Alle, die jetzt so unendlich stolz hier berichten, “Inception” als plumpes Effektkino durchschaut zu haben, saßen 1998 bestimmt ganz gebannt vorm Fernseher und dachten “The Game” sei total tiefgründig. Alle, die „The Social Network“ für „gnadenlos überschätzt“ halten, finden das gleichzeitig das Drehbuch von „Wag the Dog“ für voll scharfzüngig. Guess what: Ihr habt euch seitdem weiterentwickelt, habt einfach mehr Filme gesehen und lasst euch infolgedessen schwerer begeistern bzw. überraschen. Ist ne ganz normale Entwicklung, nicht nur bei Filmen. Macht doch nicht den Denkfehler und verreißt auf dieser Basis aktuelle Streifen bzw. verklärt Filme aus eurer Vergangenheit.

    Als Anhänger einer speziellen Subkultur ist es zwar emotional nachvollziehbar, aber intellektuell ebenso kurzsichtig sich vom Mainstream abgrenzen zu wollen. Der ist nämlich entgegen der landläufigen Filmnerd-Meinung nicht zwangsläufig dumm, oberflächlich, unwissend und leicht manipulierbar. Ein ziemlich durchschnittlicher Kinogänger erkennt Qualität und unoriginelle Klischees wie der erfahrene Kritiker– einziger Unterschied: Der neunmalkluge Filmkritiker macht das analytisch, der strunzdumme Mainstreamer instinktiv. Das Urteil ist dann meistens verblüffend ähnlich. Genau deswegen (und natürlich um aufzufallen) verfallen Filmnerds gerne dem Reflex, alternative, stark abweichende Ansichten über einen Film abzusondern. Manchmal geschickt argumentativ verschleiert, ein anderes Mal auch plump offensichtlich, etwa wenn hier “Inception” im grunde genommen nur wegen seines Hypes herabgewürdigt wird. Ein Hype ist ein recht zuverlässiger Indikator dafür, dass ein Film qualitativ gut ist. Aufgrund verschiedener Geschmäcker muss gefällt einem natürlich nicht jeder gehypte Film, aber einen Film AUFGRUND seines Hypes kritisch zu betrachten, das zeugt nur von einem dummen, selbstgefälligen Egoismus.

    Wieso soll ein Hype etwas schlechtes sein. Nur, weil es etwas ist, was man mit anderen teilen muss und nicht für sich allein in Anspruch nehmen darf? Man mag jetzt einwerfen, dass Hypes inzwischen durch Werbekampagnen, die mitunter mehr kosten als der Film an sich von den bösen Studios gesteuert werden. Falsch! Ein Studio kann einen Hype allerhöchstens über ein Startwochenende steuern, der Mainstream ist dann für den nachhaltigen Hype zuständig. Deswegen war “Inception” so langlebig erfolgreich, deswegen war “Avatar” so langlebig erfolgreich, deswegen war „Titanic“ so langlebig erfolgreich, deswegen war “The Social Network” „Der Herr der Ringe“ so langlebig erfolgreich und -verdammt- deswegen war beispielsweise auch “Keinohrhasen” so langlebig so erfolgreich.

    Die meisten dieser Filme würde der durchschnittliche Benutzer dieser Seite wahrscheinlich forentypisch mit der Energie einer mittleren Kernschmelze als „hochgewichste (scheint der neue Szeneausdruck im Submileu zu sein) Mainstreamgrütze“ verdammen ohne sich mal gesteigerte Gedanken über die möglichen Qualitäten des Films zu machen. Man muss ja um Himmels willen nicht jeden Film mögen, man kann ihnen aber bitte auch dem Respekt entgegenbringen, der ihm zusteht.

    Kino ist ein Erlebnis. Es soll berühren, einen intellektuell fordern, visuell beeindrucken, und Denkanstöße liefern. All das trifft auf alle hier genannten Filme zu. Es ist aber absolut müßig darüber zu diskutieren, welcher nun der beste ist.

  • antimanti

    Yeah!
    Globe für Jim Parsons…Bazinga!

  • http://mnightfans.de Rob85

    Super Beitrag “Mein Senf” *daumen hoch*

    “The Social Network” hat es vollkommen Verdient den Globe so abzuräumen aber auch “Inception” hätte es verdient gehabt. Zwei Filme auf einem gleichen Level, meiner Meinung nach.

  • justus_jonas

    Gute Beitrag von “MeinSenf”. Die Sache mit dem Hype-Vorwurf läuft wirklich ins Leere. Schönstes Beispiel hierfür :”Snakes On A Plane”. Ein Riesenhype im Vorfeld, ein absoluter Einsturz an der Kinokasse. Weil Grütze einfach Grütze bleibt.

  • Wonschi

    Ein Film über Facebook! So, so … noch vor 5 Jahren hätte Fincher einen Film über MySpace und/oder Second Life gemacht, da aber beide Internethypes so gut wie Tod sind, hat man eben mit Facebook den akt. Hype entsprochen und gehofft das viele Nutzer die “echte” Facebook-Geschichte verfilmt sehen wollen!

    Komisch, gerade Finchers schlechterster Film bekommt einen Bämbel! Na, immerhin schön Zielgruppengerecht, man will ja nicht das jüngere Publikum vergraulen. Ich hoffe, Fincher mach mal wieder einen guten Film für die Zielgruppe Ü30/ohne Facebook!

    Der sterbende Schwan-Gedöns, da ich mich nicht für Ballerinas und “getanze” interessiere, werde ich mir die Hüpferei nicht angucken!

    Beide Filme haben mich wegen ihres Themas überhaupt nicht angesprochen. Zwei Hypethemen (Ballerinas sind bei der LOHAS-Zielgruppe z.Zt. sehr angsagt) die Fachgerecht für die Zielgruppe zusammengeschustert wurden und über die kaum jemand in 12 Monaten sprechen wird! Vielleicht gibt es da bereits schon ein neues Social-Network und die Facebook-Blase ist geplatzt wie so viele Iternethype Anfang der 2000er ;o)

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    @Wonschi
    Aber Du weißt schon den Unterschied zwischen ‘ner Doku zum Thema Ballett und einem spannenden Horror-Thriller-Drama (usw.), das halt mal nicht in ‘nem Polizeibüro sondern in Proberäumen und auf Bühnen spielt. Schade, wenn Du Dir selbst den Horizont klein hältst.

    Noch was anderes, gerade den Comedy-Gewinner durchgestanden und für totalen Müll befunden. Will super zeitgeistig und realistisch rüberkommen, vergisst aber total das Drehbuch. Einzig die Schauspieler waren gut, ansonsten für mich ein egales Stück Film zum Sofortvergessen. Wäre auch eher in der Ecke Drama aufgehoben, wären mir die Charaktere nicht so egal gewesen. Lustig ist er auf jeden Fall noch weniger.

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    wenn die Revolution kommt, kommen Pantomimen zusammen mit den lustigen Clowns als erstes an die Wand. Just sayin’.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    @JMK Oh, hab ich zufällig schon wieder einen Deiner Lieblingsfilme erwischt? Tut mir leid, dass wir da wohl ‘nen unterschiedlichen Geschmack haben. Tut mir auch leid – für Dich – dass ich anstatt einer argumentativen Antwort eine quasi persönliche Anmache lesen muss. Übrigens: Ich finde Pantomimen auch scheiße. Wirklich.

  • Pingback: Golden Globes 2011 – TV-Serien Gewinner | Serien-Load.de

  • Wonschi

    @ Silent Rocco: Man muss sich nicht alles anschauen! Da genieße ich eher in der Mittagspause eine Probe in der Kölner Philharmonie. Black Swan hat den Status erreicht, dass alle die meinen besonder anspruchsvoll zu sein, den Film hochloben zu müssen! Und alle die sich für das Thema/Film nicht interessieren natürlich einen begrenzten Horizont haben … man stelle sich mal vor, ein Kinozuschauer der sich nicht von Kritikern, Blogs, Facebook, Twitter instrumentalisieren lässt und einfach das schaut was ihm gefällt … heute fast unglaublich, genauso wie ohne bei Facebook registriert zu sein ;o)

  • andreas(mag inception)

    schöner beitrag, @ meinsenf
    genau das versuche ich hier irgendwie auch immer wieder zu erklären, eine fundierte kritik am film kann man gar nicht anbringen, man referiert immer darauf, der film würde sich für besonders klug verkaufen. vielleicht lags aber auch einfach daran, dass ich mir vor jeglichen nolan-filmen der werbung entziehe.

    oh und zum fincher/nolan vergleich: immerhin gabs bei nolan nicht so einen komplettausfall a la benjamin button. wie man so eine gute prämisse in den sand setzen kann, ist mir ein rätsel…

    @23: irgendwie ganz schön unhaltbar. dieses “die da oben, die sich besser fühlen”rumgesülze über einen film, von dem du scheinbar nichts weiter weißt außer,dass es um ballett geht und du dir damit deine meinung unabhängig von irgendwem schon gebildet hast, verweisst doch gerade auf ein schmalspurdenken, die auseinandersetzung mit dem, was man nicht kennt führt zur erweiterung des geistigen horizontes. von daher hinkt deine argumentation gewaltig.

    @ Golden Globes: ja, irgendwie… unspektakulär… aber gervais!!! yäy :)

  • blubidiblub

    @wonschi: versteh ich das jetzt richtig? du hast ‘black swan’ nicht gesehen, sprichst dem film aber ab, dass er gut ist bzw. den geschmack einiger leute trifft und gleichzeitig unterstellst du den leuten, die ihn gut finden, dass diese ihn nur gut finden, damit sie sich “profilieren” können, da wiederrum andere (die bösen kritiker, die ja eh gekauft sind) ihn für gut erklärt haben, und dass sie ja nicht ansruchsvoll seien können, da sie einen film für anspruchsvoll erklären, von dem du weisst, er ist nicht anspruchsvoll ist, obwohl du ihn ja nicht gesehen hast

    …aber das kann man wahrscheinlich für sich beanspruchen, wenn man so anspruchsvoll ist und in mittagspause zu einer probe der kölner philharmonie geht…

    @kucheknind: du kannst auch 3mal ‘biggie smalls’ vor einem spiegel sagen und er wird nicht erscheinen, genauso wenig wie ‘zodiac’ zu einem meisterwerk wird, je öfter du das wiederholst

    …versteh mich nicht falsch – ich mag fincher bzw. seine filme sehr gerne und nolans ‘inception’ (von dem ich übrigens gut unterhalten wurde) ist meiner meinung nach nicht ein so schlauer film wie ‘fight club’- aber ‘zodiac’ zu einem meisterwerk und gleichzeitig alle für idioten zu erklären, die ihn nicht als solches empfanden, ist doch ein bisschen plump, oder nicht?

    ich bin eigentlich kein idiot (na ok, manchmal schon) und kann mir durchaus eine meinung bilden über dramaturgische, künstlerische, handwerkliche etc. aspekte eines filmes und ich fand den film ausser im handwerklichen höchstens gut.

  • blubidiblub

    ach ja…was vergessen zu ergänzen…soll ja nciht bedeuten, dass du zodiac nicht ganz dolle lieb haben darfst, da meine meinung von deiner abweicht. ich wollte nur sagen, dass ein film von einem bestimmten konsens zu einem meisterwerk erklärt wird und der ist im falle zodiac irgendwie ausgeblieben – der konsens war eher so, dass der film so lala war …und ich meine damit keinen generischen filmpreis aus hollywood

  • http://www.pcprima.de PC Prima

    Ich LIEBE Boardwalk Empire. Super Serie und Steve Buscemi wie immer einfach nur genial. Beide Golden Globes sind voll verdient :)

  • Pingback: Golden Globes 2011 | jphoenix

  • the third

    Alles SCHWACHSINN……. wir werden die Monate schon noch sehen was uns blüht

  • http://my-fuzzy-logic.de FK

    Eins ist klar: Black Swan ist ein beknackter frauenstreifen mit vorhersagbarer story, bei dem nur das surreale ein wenig überraschend bleibt, aber man trotzdem allein bei den pseudoaufreger-sexszenen wegen der lächerlichen darstellung den eigenen schoss vollkotzt.
    Allerdings hat Fr Portman ja als hauptdarstellerin gewonnen, der film selbst hat nix abgeräumt und das ist fair: sie hat ihre figur durchaus gut gespielt, hat in punkto ausdruck exakt das unsympathisch-dumme ballerinamädel getroffen, und zwar so gut, dass ich sie am filmende gehasst und die daumen gedrückt habe, dass ihr wunde im körper echt ist und sie endlich draufgeht.
    von daher: schauspielerische leistung der spitzenklasse!

  • braaains

    wieso kann man das nicht ernst nehmen, deiner meinung nach? meinst du award shows im allgemeinen oder speziell diese? bitte um aufklärung!

  • Eskobar

    Wenn ich den Scheiß hier so lese, bin ich froh, dass mir “The Social Network” und “Inception” beide exzellent gefallen haben und ich mir um einen hirnrissigen Vergleich keine Gedanken machen muss

  • Binding

    Ich habe leider das Gefühl, dass die meisten hier keine Cineasten sind, sondern nur Fanboys, die sich ausschließlich für die von ihnen gewählte “Richtung” interessieren und anderes daneben einfach nicht gelten lassen. Nehmt das: Ich finde “Inception”, “The Social Network” und “Black Swan” gleichermaßen gut und alles auf seine Art jeweils superinteressant.

    Zu Fincher und Nolan könnte man übrigens Darren Aronofsky noch schön mit dazunehmen, der auch bereits ein paar obergeil kultige Filme gemacht hat, aber für “The Fountain” teils gehasst wird. Obwohl ich Wrestling megadämlich finde und Ballett hasse, habe ich mir dennoch “The Wrestler” und “Black Swan” angesehen und beide klasse gefunden – weil mich die Schauspieler, die Storys und der Regisseur interessierten und die Ergebnisse dann auch entsprechend waren. Ich finde Ballett immer noch scheiße, aber “Black Swan” ist trotzdem ein ziemlicher Hammer, und ihn einen “beknackten Frauenstreifen” zu nennen ist eine ähnlich “kluge” Aussage wie “Sin City ist ein lächerlicher Kinderfilm” (ohne jetzt die beiden Filme direkt miteinander vergleichen zu wollen).

    Zum “Social Network”-Soundtrack: Endlich hat mal ein elektronischer Score gewonnen und nicht der übliche Klassik-Klischee-Mist. Außerdem: Trent Reznor, “Nine Inch Nails” – hallo?! Bitte unbedingt mehr davon!

    Zu “The Tourist” und jokko: Natürlich war das eine (Thriller-)Komödie! Gibt es wirklich jemanden, der den Film ernstgenommen hat? Wieso diese schlaffe Megagurke aber überhaupt nominiert wurde, ist mir allerdings schleierhaft.

  • http://pcprimaerfahrungen.de/ PCPrima

    @Binding: Da stimme ich Dir voll zu. Ich kann mich auch schwer auf eine Richtung festlegen, weil die Filme einfach unterscheidlich faszinierend sind. Inception fand ich genauso gut wie The Social Network. Halt beide auf ihre Art und Weise. Man kann ja auch nicht Kartoffeln mit Bohnen vergleichen, auch wenn es beides was zum Essen ist ;)

  • Pingback: Quick & Dirty « monstropolis

  • Binding

    Nochmal zu “Black Swan” und von wegen “beknackter Frauenstreifen”: Obwohl es bei “The Wrestler” um Wrestling ging und Mickey Rourke so ziemlich das absolute Gegenteil von Natalie Portman ist, sind die Parallelen doch frappierend. Thomas Groh schrieb in der “taz”-Filmkritik: “Im Filmuniversum von Darren Aronofsky sind sie (…) nahe Verwandte, wenn nicht Zwillingsgeschwister.”

    Und zum Ballett-Thema schreibt Groh auch sehr treffend: “Für das Ballett und den Arbeitsprozess, der jeder Kunst zugrunde liegt, für den unter übersteigerten Anforderungen zuschanden geratenden Menschen freilich interessiert sich ‘Black Swan’ nicht im Geringsten. Angesichts der ganz großen Horror-Oper, die Aronofsky hier im Sinn hat, muss man fast sagen: besser so.” Aronofsky selbst meint übrigens auch, dass es kein Film über Ballett ist, aber “ein Film, der nur durch dieses Ballett so erzählt werden konnte.” Ich hätte ihn mir sonst wohl auch nicht angesehen.

  • http://its-just-a-film.blogspot.com/ Hitmanski

    Gestern IN A BETTER WORLD gesehen; auch ein heißer Kandidat für die Academy-Awards: Total problemüberfrachtete und großspurige Gewaltspiralen-Parabel in IKEA-Optik, die letztlich recht banale Lösungen anbietet. Als bewusst angelegter Anti-Unterhaltungsfilm somit prädestiniert als scheinintellektuelle Legitimation dieser ganzen Kasperle-Auszeichnungen – hat bei den Globes ja schon wunderbar funktioniert :)

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

  • photo from Tumblr

    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14