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R.I.P. Bernd Eichinger

Standard, 25. 1. 2011, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 19 Kommentare

Man kann zu ihm stehen, wie man will, aber dass Bernd Eichinger einen eigenen Beitrag verdient, daran besteht kein Zweifel. Dass er Bushidos Story verfilmt hat und dabei ganz große Grütze in die Welt gesetzt hatte, mag ja stimmen, aber großartige Filme wie „Der Name der Rose“, „Das Parfum“ und „Der Baader Meinhof Komplex“ machen das mehr als wieder wett (ja, ich mochte die sehr!).

Eichinger starb gestern abend mit nur 61 Jahren an einem Herzinfarkt in Los Angeles. Den Hinterbliebenen möchten wir unser ehrliches Beileid ausdrücken.

Batzman hat drüben bei moviepilot einen Nachruf geschrieben.

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19 Kommentare

  • Reply jarod 25. 1. 2011 at 19:36

    Wahnsinn, ich bin echt geschockt.
    Eichinger hat ja auch zeitloses wie „Werner Beinhart“,“Ballermann6″ und „Manta Manta“ produziert. Auch mein herzliches Beileid, ein großer Verlust für die Filmszene.

  • Reply faby, botschafter des lächelns 25. 1. 2011 at 19:37

    Dang…

  • Reply Gorky 25. 1. 2011 at 19:47

    R.I.P :/

    Wieder ist einder der Guten zu früh gegangen .

  • Reply Mozzerino 25. 1. 2011 at 20:00

    RIP Bernd.

    Und ich hoffe doch sehr, dass die Leute sich nicht auf den depperten Bushido-Film einschießen.
    WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO, DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, DER NAME DER ROSE, DAS GEISTERHAUS, DER SCHUH DES MANITU, DER UNTERGANG. Um mal nur ein paar zu nennen. Das muss dem Herrn Eichinger ein anderer deutscher Filmproduzent erstmal nachmachen.

  • Reply Anmerkungsmann 25. 1. 2011 at 20:00

    ich kann nach jarods beitrag nichts mehr hinzufügen. damit ist auf sein schaffen bezogen alles gesagt, aber um so was sollte es jetzt eigentlich auch nicht mehr gehen. beileid an die familie.

  • Reply So Do Media 25. 1. 2011 at 20:03

    Ich kann ja immer jedem „Der große Bagarozy“ empfehlen. Dort hat er mal Regie geführt (und dlaub ich auch drehbuch geschrieben) und das trotz schwächen gar nicht mal schlecht

  • Reply Mal Sehen 25. 1. 2011 at 20:13

    Stimmt, die unendliche Geschichte war er ja auch!

    :(

  • Reply jarod 25. 1. 2011 at 20:20

    Naja, mit meinem Beitrag wollte ich nur klar stellen, dass Bernd Eichinger eben auch alles produzierte woran er wohl glaubte. Und wahrscheinlich musste es eben nicht nur Literaturkino sein.
    „Der große Bagarozy“ war in der Tat nicht so schlecht, ist wohl nur damals bei den Kritikern durchgefallen. Er hatte ja auch bei „Christiane F.“ und „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ sowie „Elementarteilchen“ seine Finger im Spiel.

    Letztendlich wird er fehlen.

  • Reply Kaddi 25. 1. 2011 at 20:27

    Mein herzliches Beileid… ja, da bin ich sehr traurig, er hat da schon einiges auf die Beine gestellt. LG Kaddi

  • Reply robgordon 25. 1. 2011 at 20:34

    Das ist eine unfassbar traurige Nachricht. Eichinger hat das deutschen Kino der Nachkriegszeit wie kein Zweiter geprägt und meine Filmsozialisation maßgeblich beeinflusst. „Die unendliche Geschichte“ und „Der Name der Rose“ waren für mich Glanzlichter des 80er-Jahre-Kinos.

    Rest In Peace.

  • Reply robgordon 25. 1. 2011 at 20:36

    Hat er nicht auch „Das Boot“ produziert? Noch ein Grund mehr ihn schmerzlich zu vermissen?

  • Reply hermann hesse 25. 1. 2011 at 21:05

    lo, da wird eichinger jahrelang hart gebasht und jetzt ist er DER Kinoproduzent Deutschlands? Vielleicht aus ökonomischer Sicht, aber Eichinger hat unglaublich viel Mist produziert. Natürlich ist dies der falsche Augenblick, aber jetzt pseudo-mäßig ihn hochzujubeln, ist dann auch nicht korrekt. von den 50 (?) Filmen, die er produziert hat, gefiel mir nur Ausfahrt Brooklyn, Christane F. und Baader-Meinhof war ok, ansonsten nur Schrott.
    by the way: Mit das Boot hatte er nichts am Hut.
    Aber will jetzt nicht als Unmensch dastehen, mein Beileid gilt der Familie, möge er in Frieden ruhen.

  • Reply The Director 25. 1. 2011 at 22:58

    „Aber will jetzt nicht als Unmensch dastehen…“
    so einer bist du aber leider ;)

  • Reply Mr Creazil 25. 1. 2011 at 22:58

    Dennoch einer der ganz großen der deutschen Filmgeschichte. R.I.P.

  • Reply Rob85 25. 1. 2011 at 23:47

    Der beste Deutsche Filmproduzent

    R.I.P. :(

  • Reply SIC 26. 1. 2011 at 0:16

    Wer „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ noch nicht gesehen hat… unbedingt nachholen!

  • Reply TopF 26. 1. 2011 at 4:00

    ich war geschgockt und nun ist es nurnoch traurig drum.
    rest in peace bernd

  • Reply Resur@ction 26. 1. 2011 at 8:01

    Die unendliche Geschichte wird hier eigenartiger Weise derart hochgejazzt, das es einem schlecht wird.

    Selbst Michael Ende (das war der Autor, also der von dem das Buch (analoges Medium zum Datentransport aus der vordigitalen Epoche) dazu stammt) sich von dem Werk distanziert hat. Er hat sogar versucht gerichtlich die Änderung des Titels zu erzwingen, weil sich der Inhalt derart weit von seiner Vorlage entfernt hat. DUG war peinlich, lustlos inszeniert und schlecht besetzt. Im Gedenken an Bernd sollte man diesen Beitrag seines schaffens diskret unerwähnt lassen.

  • Reply Wonschi 26. 1. 2011 at 8:40

    Was ist nur im Januar 2011 los? Viele gehen …

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