The King’s Speech (Review)

33 Comments

“Fuck. Bugger Bugger Fuck Fuck Fuck Fuck!”

Originaltitel: The King’s Speech
Herstellungsland: Australien / Großbritannien 2010
Regie: Tom Hooper
Buch: David Seidler
Darsteller: Colin Firth, Helena Bonham Carter, Guy Pearce, Michael Gambon, Geoffrey Rush, Timothy Spall, Jennifer Ehle, Derek Jacobi
★★★★☆ Batzman
★★½☆☆ Jet Strajker

Ein Oscar-Bait-Movie wie er im Buche steht: Großer Schauspieler statt Stars, historisches Thema, Patriotismus und gediegenes Ambiente. Formal keine Experimente und inhaltlich eher Konsens als Dissonanzen. Natürlich könnte man den Film als kalkuliert bezeichnen und deswegen abstrafen.

Doch damit täte man ihm bitter Unrecht, denn trotzdem er nicht viel wagt, bleibt er großes Schauspielkino, das mit starken Dialogen, viel Humor und Herz überzeugen kann.

Eine herausragend gespielte Zweimann-Show die natürlich hauptsächlich durch das Bromance-Duell von Rush und Firth funktioniert. Historisch hat man sich, wie gewohnt ein paar Freiheiten genommen und unschöne Kleinigkeiten die der Dramaturgie im Wege standen glattgebügelt, aber innerhalb seiner Konstruktion funktioniert diese Story wunderbar. Erstaunlich dabei, das es tatsächlich mehr um diese Männer-Freundschaft geht, als um die Selbstüberwindung eines Stotterers.

Und deswegen stehen natürlich auch weniger die revolutionären Therapiemethoden, als die scharfzüngigen Wortwechsel im Mittelpunkt des Geschehens. Mit der kriegswichtigen Rede, in der der König wider Willen sein Volk einen muss, entsteht genug dramaturgische Fallhöhe um der ganzen Sprachtherapie die notwendige Dringlichkeit zu verleihen, die sie alleine nicht unbedingt gehabt hätte.

Geoffrey Rush beweist einmal mehr, das er alleine mit einem Blick mehr sagen kann, als andere mit einem Monolog. Auch wenn sein Background nur gestreift wird, schafft er es einen vielschichtigen, spannenden Menschen zu erschaffen, der zwischen Eitelkeit und Engagement oszilliert. Firth erschafft wohl die bisher glaubwürdigste Darstellung eines sprachbehinderten Menschen, der sich aber nie auf diese Eigenschaft reduzieren lässt. Sein Berti ist eine differenzierte Figur, die sich nicht auf Mitleid verlassen will, ein intelligenter Mann, ein liebevoller Vater und manchmal auch eine Diva – der mit gewaltigen Anstrengungen aus dem Schatten des übermächtigen Vaters und Bruder heraustritt.

Technisch ist das Ganze natürlich wie zu erwarten untadelig. Kamera und Ausstattung sind gediegen und ordnen sich der Geschichte unter. Dynamisch genug um es nicht zum hölzernen Bühnendrama gerinnen zu lassen, aber dennoch ohne modische Sperenzchen und Überraschungen.

Schauspielerkino wie es sein soll und das die Vorhersehbarkeit der Story durch Charaktere und geschliffene D-D-Dialoge wettmacht.

Jet StrajkerJet Strajker meint:

Nach breiten Zuschauervorlieben gefertigtes Oscarmaterial der besonders gediegenen Sorte, das in bauernschlauer James-Ivory-Tradition mit einnehmendem Pathos und ausgespieltem Sentiment einiges an Sympathie auf sich zu vereinigen sucht. In “The King’s Speech” geht es zunächst einmal um die Thronfolge von King George V. und den Amtsantritt seines jüngsten Sohnes nach dessen Tod, aber der Film erzählt statt vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, den politischen Umbrüchen im Königshaus oder anderer relevanter Dinge lieber eine Geschichte davon, wie es George VI. gelang, eine relativ stotterfreie Rede zu halten. Das folgt in erster Linie einer typischen Lehrer-Schüler-Dramaturgie, hier einmal zwischen sanftmütigem Logopäden und König in spe.

Der gedeihende Lernerfolg wird, wenn sich nicht gerade die bewährte Schuss-Gegenschuss-Didaktik der Filmhochschule dazwischen drängt, in verlotterten Montagen erzählt, denn so formschön kann schweißtreibende Zeit nur im Kino vergänglich gemacht werden. Irgendwann schließlich wird ersichtlich, was der Film anfänglich wenig diffizil ohnehin schon Einstellung für Einstellung kolportierte: Des Königs Stimmbänder wurden einzig durch die unbarmherzigen Korsettschnüre britischer Adelsmeriten verengt – ein Glück also, dass Colin Firth seinen stotternden King George gleich zu Beginn als stocksteifen Tunichtgut exponieren muss, dem jede noble Geste einen Krampf ins Gesicht drückt.

Die vordringliche Inszenierung, die offenbar alle augenscheinlichen Klischees eines altbackenen Kostümfilms zu umschiffen gedenkt, soll dabei wohl die betagte Haltung des Films verhängen. Doch die besonders hinsichtlich der Figuren ausgeprägten Indifferenzen in der als Personendrama angelegten Adelsschmonzette spiegeln sich letztlich vor allem im Casting wider, dem wunderbar pretitiösen Spiel eines Geoffrey Rush steht hier die völlige Fehlbesetzung von Guy Pearce oder Timothy Spall gegenüber. Bei all der konventionellen Manieriertheit muss man dem Film Tom Hoopers Versuche zugute halten, die steifen Vorgaben des Kostümformatkinos wenigstens mit teils lakonischem Humor aufzulockern – in manchen Momenten zwischen Firth und Rush entwickelt der Film zeitweilig eine angenehm amüsante Eigendynamik, die seinen sonst allzu kontrollierten Überbau zumindest momentweise vergessen macht.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • El_Skeletto

    Jet, du schreibst wie ein Großer. Das muss auch mal gesagt werden. Beneidenswerter Duktus.

  • http://diehaarigenbiester.de/ Andrea

    Ich finde allerdings, die Kritik von Jet sagt mehr über ihn aus, als über den Film…

  • mein Senf

    @Andrea:
    Zustimmung. Irgendwo in Batzmann Kritik steht “Kamera und Ausstattung sind gediegen und ordnen sich der Geschichte unter.”

    Wenn man den Satz gegen Ende um ein “nicht” erweitert, dann kann man das sinnbildlich wunderhübsch auf Jet’s Rezenssion übertragen :-)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Es ist in der Tat witzig, dass Batz – ohne wissen zu können, was ich über den Film schrieb – meine Kritikpunkte schon vorweg greift, ohne ihnen zuzustimmen. Aber das zeigt wohl deutlich, dass sie legitim sind.

    Ist hier wohl die klare Glas-Geschichte: Für ihn halbvoll, für mich halbleer.

    @El_Skeletto:

    Danke.

    Lob hört man hier ja in der Tat eher selten.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Für mich ist das Glas hier auch eher halbvoll. Hat auf mich irgendwie so eine edle BBC-Wirkung. Eklig auf Oscar getrimmt und deshalb zum Kotzen finde ich dagegen The Fighter (nur Bale und die coole Fernsehoptik der Kämpfe machen das kitschige Reißbrettding halbwegs sehenswert). Da ist dieser hier um Klassen schöner. Kann man sehen, man hat aber auch keinen Meilenstein verpasst, wenn nicht.

  • Mayhem

    Ach Jet, nun tu nicht so. Deine Reviews/Rezensionen selbst sind klasse geschrieben, das geben selbst Hater bei den wöchentlichen Anonymen-Wir-Mögen-Jet-Nicht-Menschen zu. Du darfst nur nicht immer auf Zustimmung bzgl. dem Inhalt hoffen ;)
    Aber diesmal darfst du, meine hast du nämlich. Obwohl mir der Film als solcher zwar gefallen hat, sind mir sämtliche Kritikpunkte auch aufgefallen. Auch liest sich deine Review vielmehr wie eine 3 statt 2 1/2, weil 2 1/2 liest sich so nach 1 1/2. Weißt schon.

  • Fred

    Frechheit, machen die einfach einen guten Film, ganz ohne Zynismus und morbiden Unterton. Da gehört Firth und Co aber mal richtig der Marsch geblasen.

  • bobo

    es heißt “oszilliert” und “preziös” und ich “ossiziliert” und “pretiös”:)

  • bobo

    ein n vergessen…ich seh, man verschreibt sich doch schneller als gedacht

  • burns

    Dass beide Rezensentin die Nicht-Schauspielerin Bonham-Carter nicht mal für erwähnenswert halten, freut mich ein ganz kleines und gemeines Bisslein.

  • http://calibanmuc.de caliban

    Ich weiss echt nicht, was die ganzen Kritiker an Timothy Spall in “Kings Speech” auszusetzen haben. Ständig liest man “Fehlbesetzung”.
    Ich fand den unfassbar witzig und klasse in der Rolle von Churchill

  • Krake

    Das ganze Ding und ob der olle König Probleme mit dem Stottern hatte, geht mir sowas von meilenweit an sonstwas vorbei, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Ich kann den Hype um manche Filme einfach nicht nachvollziehen und schon gar nicht diese vielen Oscarnominierungen… Außerdem hat der gute Colin Firth nur ein bis zwei Gesichtsausdrücke drauf. Ich halte ihn für keinen besonders guten Schauspieler. Aber das mag jeder sehen wie er will.

  • Chris

    So macht das Spaß: zwei gut geschriebene Kritiken von Leuten, denen man anmerkt, dass sie was von Filmanalyse verstehen und die in der Bewertung auch etwas auseinanderdriften. Schönes Ding.

  • Tino

    Betrachtest Du Dich beim Schreiben im Spiegel oder reicht Dir Deine Rhetorik völlig aus um scharf zu werden, Jet?

    Es ist auch eine Kunst leicht verständlich zu schreiben. Es ist einfach schneller zu verstehen, wenn man nicht jeden Satz 2-3 mal lesen muß um wirklich alle Feinheiten zu verinnerlichen.

    Geht es Dir wirklich um den Film oder ist es endlich nur wieder ein Grund einen Text zu verfassen, vor dem Du aufgeregt wartest, bis die ersten Komplimente im Kommentarfenster eintreffen?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Kann mich gerade nicht zwischen den zwei Fragen entscheiden, deswegen beantworte ich einfach mal beide mit ja.

    Nur zur Anmerkung: Mein Text oben ist ganz bewusst blasiert formuliert. Reviews werden von Filmen inspiriert.

  • Chris

    @Tino, Jet: Einseitg bissige Kommentare wegen des Schreibstils, komplette Irritationen aufgrund Justin Bieber Posts… bald wird der gute Jet zum absoluten Enfant terrible gewählt, von denjenigen, die es immer schön glatt und einfach in ihrem Text- und Medienkonsum haben wollen… ;)
    By the way: Texte verfassen – egal ob z.B.Filmkritiken, Geschichten oder dröge Essays für die Uni – bedeutet immer Arbeit und Anstrengung. Ein bisschen mehr Wertschätzung bzw. konstruktive Kritik fänd bei den Kommetaren hier angebrachter. Das würde sicher auch die Autoren in der Weiterentwicklung ihrer Schreibe effektiver unterstützen.

  • hauptsache_dagegen

    also wer Black Swan mit 1,5 Sternen bewertet und dagegen
    Skyline mit 3 Sternen. Hat alles aber nur keine Ahnung von Filmen.
    Dazu passt dann die sinnfreie Bewertung von the King´s Speech.
    Nur als Tipp, vielleicht einfach mal dazu schreiben ob in OV gesehen oder nicht. Bei The King´s Speech ist das ein großer Unterschied. Im Original sehr gut, in der deutschen Fassung vollkommen daneben.
    Black Swan ist im OV auch besser als in der deutschen Fassung. Aber bei the King´s Speech ist der Unterschied gewaltig.

  • burns

    @Tino: Was ist Dein Problem? Bist Du Grundschüler oder was?

  • burns

    @Chris: Dto.

  • burns

    @Krake: Schau Dir Firth mal in “A single man” an.

  • justus_jonas

    @Jet: Was ist eigentlich eine “verlotterte Montage”? Wieso sind Timothy Spall und Guy Pearce eine Fehlbesetzung? Wieso denkst Du eigentlich, dass Tom Hooper für den “lakonischen Humor” zuständig war (geht der nicht eher auf die Kappe von David Seidler, der das Drehbuch geschrieben hat?)

  • Binding

    Natürlich ist der Film aus cineastischer Sicht nicht unbedingt erquicklich. Aber ich gönne ihm jeden Oscar, den er bekommt, denn er hat es trotzdem verdient – vor allem Colin Firth, der ihn eigentlich auch schon für “A Single Man” hätte kriegen müssen (yep, burns!). Dies ist ein Film, der durch die Bank weg 1A-Schauspieler aufbietet (habe keine Fehlbesetzung gesehen) und trotz fehlender äußerlicher Action superspannend ist. Die deutsche Version kenne ich nicht, aber die englische war göttlich.

    @ Krake: Wenn sich die zwei Gesichtsausdrücke auf den aktuellen Film beziehen, hast Du aber alles andere als richtig hingeschaut (denn in dem Mann brodelt es ja sozusagen, und es gibt auch ein paar kurze Ausbrüche)! Dass man obeflächlich gesehen diesen Eindruck haben kann, passt aber zur bewusst reservierten und steifen Rolle des Königs. Firth ist ein Meister der kleinen Bewegungen und Gesichtsregungen. Vielleicht spielt er zu subtil für Dich? Aber apropos: Was siehst Du Dir den Film an, wenn Dich die Story nicht interessiert? Oder hast Du ihn etwa gar nicht gesehen? Dann troll Dich bitte, weil Du das scheinbar am besten kannst.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    @justus_jonas:

    “Was ist eigentlich eine “verlotterte Montage”?”

    Ein Schnitt, der abgenutzt erscheint.

    “Wieso sind Timothy Spall und Guy Pearce eine Fehlbesetzung?”

    Spall erschien mir, wenn überhaupt, wie eine Karrikatur von Churchill. Aber eigentlich spielte er offenbar eine Hitchcock-Parodie.

    Pearce nahm ich nicht eine Sekunde den älteren Bruder von Firth ab, was auch damit zusammen hängen könnte, dass er – im Gegenteil – sieben Jahre jünger ist…

    “Wieso denkst Du eigentlich, dass Tom Hooper für den “lakonischen Humor” zuständig war (geht der nicht eher auf die Kappe von David Seidler, der das Drehbuch geschrieben hat?)”

    Sicherlich. Aber der Regisseur setzt es um. Und das tat er durchaus zuträglich hinsichtlich der leichten, komischen Momente zwischen Firth und Rush.

  • Claas

    Jet – was sind denn mal so deine fünf lieblingsfilme?
    ich frage das wirklich ohne zynischen unterton und ohne einen schulmädchen versuch dich in die pfanne zu hauen und zu sagen “haha, das passt”. sondern es interessiert mich wirklich – um mir als stammgast und großer f5 fan nur ein leises bild von deinem filmgeschmack zu machen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Einfach auf mein Profil ganz rechts klicken, dort sind meine Lieblingsfilme aufgelistet.

  • Claas

    cool, i check

  • inyrie

    Hm, ich find das Review von Jet auch anstrengend zu lesen, liegt bestimmt an den Sozialwissenschaften :)
    Aber grundsätzlich find ich es spannender, wenn sich die Rezensenten nicht einig sind.

  • Franz

    Ich bin kein Filmkenner, der hier etwas über Kinokunst sagen kann.
    Mich hat aber sehr erstaunt, dass dieser ruhige Film so hoch in die Kinocharts kommt und dort auch seinen Platz eine Weile behaupten kann. Klassischer Mainstream ist das nicht!
    Und soweit ich das beurteilen kann, war zumindest die Leistung von Colin Firth sehr gut, weil der Kinozuschauer das verzweifelte “Etwas-Sagen-Wollen-Es-Aber-Nicht-Herausbringen”, mit dem Stotterer täglich kämpfen, durch seine Darstellung unmittelbar miterleben konnte.

  • http://teehausammarkt.de/ Larisa

    @Franz
    Der Film ist ruhig aber sehr interessant und deshalb so gut benotet. Das Anschauen ist ein großes Vergnügen. Und ich denke, dass er sich zurecht die Oskar-Preise verdient hat .

  • Bodo W.

    Jet Strajker ist ja extrem intellektuell! Das Bookmark wird gelöscht. Wer so geschwulstet schreibt, ist nicht besonders schlau, sondern hat in der Regel wenig Ahnung. Ich wollte Reviews und kein Fremdwörterlexikon. Geradezu peinlich …

  • glacios

    Also sehr oft trifft Jet den Nagel auf den Kopf, aber hier labert er echt nur schwülstigen Dünnpfiff. Versteht doch kein Mensch.
    Ich erwarte witzige, pfiffige Texte mit Esprit und nicht ein Haufen sinnlos zusammengewürfelter Wörter.
    Abgesehen davon ist der Film bei weitem nicht so Mainstream wie er hier dargestellt wird.
    Der Film ist okay. Nicht Super, aber okay.

  • Pingback: Geoffrey Rush sitzt neuer australischer Filmakademie vor

  • jim

    …Colin Firth hat ein Herz wie ein aktiver Kachelofen…geht mir sehr nah,der Mann.The King’s Speech ist grade seit 10 Minuten vorbei(im JimPalace)…Schauspielkunst at it’s best – und zwar das komplette Ensemble.Inszenierung: bestes Handwerk. Die patriotische Einfärbung integriere auch ich für mich als organischen Part der Handlung(obwohl sie mir dörnelt im Auge…)und ich schätze es ist richtig ,wenn man diese nicht als Message des Filmes handelt.Hoffentlich.Womit sich auch die Frage stellt: Aristokraten sind auch nur Menschen? Sicherlich – und durch “the King’s Speech” dürfen sie sich geschmeichelt fühlen….Nichtsdestotrotz ,der Film hat mich gut abgeholt.Und seine insgesamte Haltung in Verknüpfung mit dem authentischem Sujet(Jet) wirft auch – nichtsdestotrotz – Fragen auf….
    Die OV ist natürlich nicht unerheblich – da das klassische Englisch unweigerlich von der Rahmenhandlung aufgesogen wird und schon allein dadurch diesen blasiert-aristokratischen, tendenziell künstlich-steifen Effekt forciert – was nicht am Schauspiel festzumachen ist.Hier wird die Sprache mit zum Hauptdarsteller erhobenen…was z.B. Colin Firth manchmal etwas nervig quäkelnd klingen läßt…wogegen die deutsche Synchro dann streckenweise zwar holprig erscheint – dafür aber mehr Wärme transportiert…was dem Charakter Bertie entgegen kommt.Das wird z.B. dort bemerkbar,wo Colin seinen zwei Filmkindern die Geschichte vom verzauberten Pinguin darbringt.
    Generell war es die durchgehend herztemperierte,dichte Atmosphäre des Films,die mich fest im Griff hielt…wo der Batz gut dokumentiert,warum das so ist. Also – wer ihn noch nicht gesehen….

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