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BeautifulBoyDirekt / via

Neuer Trailer zu “Beautiful Boy”, dem Kinodebüt des Regisseurs Shawn Ku. Michael Sheen, Maria Bello, Alan Tudyk, Moon Bloodgood und Meat Loaf spielen die Hauptrollen. Das Drama handelt von einem verheirateten Ehepaar, das kurz vor der Trennung steht und plötzlich mit der Nachricht konfrontiert wird, dass ihr 18jähriger Sohn einen Schulamoklauf startete und sich anschließend selbst das Leben nahm. Der Film gewann in Toronto den Kritikerpreis.

7 Kommentare

  1. Hey,

    weiß jemand zufällig, wie der Song im Trailer heißt?
    Find den irgendwie schön.

    Danke

    Kommentar #1 von Konsti am 16.03.2011 um 08:33 Uhr

  2. Sieht nach einem echt interessanten Drama aus. Nach *Elephant” bestimmt einer der beten Filma zum Thema.

    Kommentar #2 von Frybo am 16.03.2011 um 18:18 Uhr

  3. @Konsti
    Das Lied heißt “Sea of Regrets” von iLiKETRAiNS. (Nein, meine Feststelltaste ist nicht defekt, die Band schreibt sich wirklich so ;) ).
    Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

    Zum Film:
    Der Trailer sind schonmal sehr vielversprechend aus; werde den Film mal im Auge behalten.

    Kommentar #3 von Kreuzotter am 16.03.2011 um 20:41 Uhr

  4. Kann sein, dass der Film sehr gut ist, aber der Trailer ist sagenhaft mies.
    Gerade dieses Thema wirkt da wie ein amerikanisches Feelgood-Movie mit Arthouse-Ästhetik, nicht zuletzt durch die elegische Schmusemusik.
    Wenn Eltern erfahren, dass ihr Sohn als Amokschütze ums Leben kam, dann gehts da nicht um HOPE, FEEL, TRUST und LIVE.

    Da bräuchten wir jetzt eine Susanne Bier…

    Sorry, aber das da oben sieht nach unangemessenem Weichspüldrama aus, das mit dem Leben so richtig böse gar nix zu tun hat.
    Da bleibt nur zu hoffen, dass der Film “grobkörniger” ist als die Trailer-Politur.

    Kommentar #4 von burns am 16.03.2011 um 20:45 Uhr

  5. Naja burnsie, es mag dir ja entgangen sein aber das Feld der Katastrophenfilme geht über das Thema einer eigentlichen Katastrophe weit hinaus. So muss nicht jedes Holocaustdrama im KZ spielen und die besten Endzeitszenarios finden meist NACH einem Supergau statt, möge dieser nun von Zombies und/oder einem Nuklearangriff und/oder Aliengeister ausgelöst werden.

    Gerade die emotionale Arbeit eines Menschen NACH einer Tragödie ist für den Betrachter besonders spannend, da die Tragödie selber nur das drumherum einer Situation ausleuchten kann. Die Aufarbeitung davon zeigt dem gegenüber jedoch viel mehr und interessantere Seiten eines Menschen.

    Dazu kommt, dass die Menschliche Psyche darauf ausgelegt ist, nach erschütternden Erlebnissen wieder ein “normales” Leben aufzubauen welches nun mal aus HOPE, FEEL, TRUST und LIVE besteht. Das ist ein Prozess, der sehr wohl ein Drama ausfüllen kann und zwar ohne in die Hoffnungslosigkeit abdriften zu müssen. Oder um was bitte soll es einer so traumatisierenden Familie sonst gehen? Schuldzuweisungen und ewiges Durchleben der Katastrophensituation?

    Und schlussendlich ist deine geliebte Grobkörnigkeit ja wohl allzu oft nur ein Mittel, fehlenden Tiefgang zu kompensieren und ich wäre durchaus froh, wenn dieser Film nicht darauf zurückgreifen müsste.

    Kommentar #5 von Frybo am 16.03.2011 um 21:49 Uhr

  6. Äh. Ja.
    Nichts davon widerspricht dem, was ich schrob.

    Nochmal lesen, Frybinger?

    Kommentar #6 von burns am 17.03.2011 um 15:32 Uhr

  7. Mal abgesehen davon, dass ich, als ich gestern Alan Tudyk gelesen hab, ihn mir Carel Struycken verwechselt hab, und mir dachte, wie, der lebt noch, und cool, mal ne Sprechrolle für ihn, und dann hab ich merkte, wie falsch ich lag: Gut, Alan Tudyk mal wieder zu sehen.
    Aber whoa, Michael Sheen! Der Mann ist ja mal irre wandlungsfähig. Ich kannte ihn ja bis jetzt nur aus 30 Rock, The Queen und Frost/Nixon und hatte immer den Eindruck, er sei auf diese “Funny British Guy”-Rolle abonniert.
    Okay, sein imdb-Eintrag hat mich inzwischen eines Besseren belehrt… der Mann scheint jahrelang einfach unter meinem Radar durchgeflogen zu sein.

    Kommentar #7 von DerMatze am 17.03.2011 um 22:06 Uhr

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