Die Verfilmung von Max Brooks (ja der Sohn von Mel Brooks) Bestseller tut sich weiterhin sehr schwer. Obwohl mit Brad Pitt ein zugkräftiger Name und mit Mark Forster ein erfahrener Regisseur an Bord sind, fehlt Paramount wohl der Mut und die Investoren diese 125 Mio$ teure Zombie-Extravaganz in Produktion zu schicken, die die Bemühungen eines Reporters schildert den Ablauf einer weltweiten Zombie-Epidemie nachzuverfolgen. Nachdem es schon fast so aussah, als wäre das Projekt tot, erweist es sich jetzt, wie Vulture berichtetdoch als Untot. Der Film hat noch eine letzte Chance, allerdings nur als entschärfter Kinderfilm mit PG13-Rating:
Paramount Film Group president Adam Goodman insists to Vulture, “We’re really committed to making a big, kick-ass giant movie with Marc Forster and Brad Pitt.” Pressed on whether the studio would move forward without a financial partner, Goodman declined to elaborate, saying it was too early to tell. Absent such a financial partner, it’s highly unlikely that Paramount would go forward; in today’s economic climate, few studios are shouldering such budgets alone. Just two weeks ago, Universal shut down Guillermo del Toro’s similarly costly and graphic adaptation of the H.P Lovecraft novel At the Mountains of Madness. But, to be fair, Del Toro was intent on an R rating, while Goodman says that Paramount signed a deal with Forster assuring them of a PG-13 cut.
Schlimm genug, dass DelToros sicher hochspannende “Mountain of Madness”-Adaption flach fällt – aber einen Film über die Zombie-Apocalypse als PG13-Film? Sheeesh.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 23rd, 2011 •
- 16 Kommentare
- Schlagwörter: Horror, Max Brooks, Production, World War Z, Zombies
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- 29.03.2011 - was mich so beschäftigt… « Muetzenmaedel's Blog


















Ohweia! Das Buch fand ich wirklich lesenswert und hab mich schon lange auf den Film gefreut. Aber PG-13? Kann mir nur schwer vorstellen, dass das dem Buch gerecht werden kann. Wobei in der Originalquelle ja von einem “PG-13 cut” die Rede ist. Vielleicht heißt das auch, dass wir wenigstens für die DVD-/BluRay-Auswertung wieder hoffen dürfen…
Kommentar #1 von Ben am 23.03.2011 um 18:50 Uhr
Die Zombie-Welle ist meiner Beobachtung nach doch ohnhehin schon wieder abgeflaut. Gott sei Dank, möchte ich dazusagen. Selbst wenn sie diesen Streifen jetzt noch raushauen – die Reaktionen wären, glaube ich, überall mit einem “Meh, seen it before” zusammenzufassen.
Kommentar #2 von Olli K. am 23.03.2011 um 19:12 Uhr
@Olli
Naja im Gegensatz zum landläufigen Wald-und-Wiesen-Zombie-Streifen hat World War Z schon einen recht originellen Ansatz und könnte dem Genre den dringend benötigten neuen Impuls geben, denn dort wird wirklich mal ernsthaft das große Welt-Panorama gezeigt, das noch deutlich über Zombieland, Walking Dead und Land of the Dead hinausgeht. Deswegen wäre der Streifen wohl auch so teuer…
Kommentar #3 von Batzman am 23.03.2011 um 20:08 Uhr
Schade, wäre die Gelegenheit, mal die Zombieapokalypse von einer globalen Perspektive aus zu zeigen. Gerade die Szenen auf der (Spoiler) ISS hätten mich ja interessiert. Aber man muss wohl realistisch sehen, dass ein Zombiefilm mit so einem riesigen Budget nie realisiert werden wird. Schon gar nicht R-Rated. Aussterben wird das Zombiegenre wohl dennoch nicht mehr und da Zombiegeschichten auch immer ein Spiegel der Zeit sind, ist die Welt 2012 vlt. abgefuckt genug, dass dieses Projekt auf irgendeine Weise realisiert wird…
Kommentar #4 von Fur am 23.03.2011 um 20:08 Uhr
I’m with Batzman!
World War Z ist vielschichtig. Es geht weniger um die Zombies als um die Menschen – vom Durchschnittstypen nebenan, bis zu Prominenten und Regierungen. Beim Lesen beschlich mich mehrfach das Gefühl “Ja, GENAU SO würde das passieren!”
Ich halte sämtliche Daumen gedrückt für eine vernünftige Verfilmung. Ganz ehrlich, ich kann mir kein Studio vorstellen, das einen Film mit großem Budget realisiert und den dann nicht als PG13 veröffentlicht.
Allerdings denke ich auch nicht, dass es unmöglich wird, das unter einen Hut zu kriegen. Wie gesagt, es geht eigentlich nicht um Splatter und Schockeffekte im Buch.
Kommentar #5 von Andrea am 23.03.2011 um 20:27 Uhr
@Batzman
Ich weiß, dass WWZ aus dem Durchschnittssumpf herausragen soll. Aber das Problem ist doch, dass viele, wenn nicht gar die meisten Kinogänger, die sich in einen Zombiefilm setzen, im wesentlichen platzende Köpfe und One-Liner erwarten. Das wird ihnen wohl, wenn das Buch wirklich so “anders” ist, verwehrt bleiben, besonders, wenn der darauf basierende Film zusätzlich auf zahm getrimmt wird. Die Sache ist: Ohne die schon sattsam bekannten Zombie-Film-Elemente bleibt doch aus meiner Sicht nicht mehr als ein x-beliebiges Katastrophenszenario, ob global oder nicht macht da keinen Unterschied. Und wer in den letzten Wochen aufmerksam die Presse verfolgt hat, dem ist aufgefallen, dass wir derzeit durchaus genug reale Katastrophen haben. No need for another apocalypse!
Kommentar #6 von Olli K. am 23.03.2011 um 22:03 Uhr
@Olli K.
Die Art der Berichterstattung und die Einschaltquoten belegen aber, dass die Leute das (leider muss man wohl sagen) aufsaugen. Und World War Z bietet das. Einen Großteil des Buches macht die zweite Phase namens “Die Große Panik” aus, die besonders schon zeitgenössig und offen für einige Seitenhiebe auf die aktuelle Lage wäre.
Leider sehne ich mich so sehr nach dem Stoff, dass ich fast schon sagen würde: OK, dann macht es eben als PG-13 Cut, aber macht es. Aber das käme dem Stoff nicht gerecht. Ich habe WWZ bisher jedes Jahr mindestens einmal gelesen und es kann nur ein R-Rating werden. Kommerziell ist es sicherlich ein schwieriges Unterfangen aus dem einfachen Grund, dass WWZ weder ein normaler Zombiefilm noch ein von der breiten Masse aktzeptierter Dramafilm wäre. Schade, denn richtig gemacht und umgesetzt hätte WWZ tatsächlich das Zeug, selbst als Genreaußenseiter, kommerzieller und kritischer Erfolg zu werden, ganz ähnlich wie District 9. Selbst in der Awardseason dürfte man einen guten WWZ sehen, dazu hat der Stoff das Potential. Es geht eben um die menschlichen Schicksale, nicht um das Splatter. Wenn man die Schicksale aber will, muss man sozusagen das Splatter, die Zombies, mit in den Einkaufswagen holen. Es ist ein schmaler Grat, den man dort gehen muss. Wahrscheinlich ist es besser, wenn es niemals gemacht wird. Wirklich gerecht könnte dem Stoff nur eventuell eine wirklich gut (read: a shitload of money) finanzierte HBO-Serie werden.
Kommentar #7 von reeft am 23.03.2011 um 22:14 Uhr
Unglaublich! da gibt es derat viele schöne Threats hier und die sind leer wie die Wüste. Und dann kommt so ein Nichts von Artikel über WTF ZOMBIES?!? daher und jeder stürzt sich ins Gerede.
Als ob nicht alle hier schon alles zum Thema zigmal gesehen und gesagt hätten…
Kommentar #8 von Frybo am 23.03.2011 um 22:24 Uhr
So hat die Erotik also wieder eingeschlagen. Hatte dich schon vermisst Batzmann <3
World War Z klingt sowieso recht langweilig. Ist mir egal wenn der in Schwierigkeiten steckt.
Und mal nebenbei: Pacific Rim klingt sehr viel interssanter als Mountains of Madness, jeder der ein bisschen Ahnung von Film- Vorab-Einschätzung-anhand-weniger-Infos hat weiß das. Batzmann weiß es wohl mal wieder nicht.
Mal wieder lag er daneben. Schade.
Kommentar #9 von kuchenkind am 23.03.2011 um 22:34 Uhr
Gut sagen wir, das war zu wild.
Kommentar #10 von kuchenkind am 23.03.2011 um 23:36 Uhr
Also ICH warte immer noch auf eine weitere GUTE Verfilmung zum Zombie Thema. Vom Stoff her waere World War Z sicher mal ein anderes Kaliber als die unsaeglichen Resis und Romeros oder die ganzen hirnlosen “Zombies of X” oder “X of the Dead” Filme der letzten Jahre. Von daher… immer her damit!
Kommentar #11 von miasma am 24.03.2011 um 01:20 Uhr
@kuchenkind:
Les doch bitte erst einmal das Buch, bevor du den Stoff als langweilig abtust. Die Interviews bilden ja lediglich einen Rahmen und sind so strukturiert, dass es immer noch eine stringente Ausbruch – Chaos – Tod – Sicherheit – Wiederaufbau Storyabfolge gibt.
Und ich glaube, dass At The Mountains of Madness sicherlich interessanter gewesen wäre als Pacifim Rim. DelToros Beeinflussung durch Lovecraft ist kaum zu übersehen und er ist vielleicht der einzige Mann in Hollywood, der eine Adaption vernünftig auf die Leinwand bringen kann. Tausende, wenn nicht Millionen von Fans wollten endlich so etwas sehen. Und der arme DelToro muss schon wieder ein Projekt verlassen. Pacifim Rim wird sicherlich auch gut, wie nahezu alles, was der gute Mann anpackt, aber es wird eine Gratwanderung mit der Katastrophe in Japan und einem thematisch nahe gelegenen Godzilla von dem Monstersregisseur Gareth Edwards.
Kommentar #12 von reeft am 24.03.2011 um 08:04 Uhr
@kuchenkind: wie kann man ernsthaft behaupten pacific rim klingt spannender als mountains of madness??? zu pacific rim kennt man bisher “nur” eine recht knappe synopsis oder eher ein grobes konzept, im Gegensatz dazu ist mountains of madness eine der besten Geschichten, die der herr Lovecraft zu Papier gebracht hat. Somit würde ich zum jetzigen Zeitpunkt ohne zu zögern behaupten: _advantage; mountains of madness_
Kommentar #13 von heartattackandvine am 24.03.2011 um 12:15 Uhr
pg 13 find ich gut . ich wollte schon immer mal die kinder in ‘nen zombiestreifen mitnehmen :)
Kommentar #14 von doc am 25.03.2011 um 10:22 Uhr
waren hier bei WWZ nicht die Concept Art Bilder welche eine schöne zerstörte Welt zeigten?
Wenn ja, warum macht man das nicht einfach…
Akira (Anime) Fist of the North Star (Anime)
Mad Max ?! (geiles Setting obwohl nur Australien…)
Planet der Affen (oldschool Film).
Alle diese hatten so geile Setting und sahen hammer aus, aber neeein es muss ja wieder mainstream sein.
Kommentar #15 von knockingbubs am 25.03.2011 um 17:10 Uhr