“This is not my story…”

Originaltitel: Sucker Punch
Herstellungsland: Kanada/USA 2011
Regie: Zack Snyder
Buch: Zack Snyder / Steve Shibuya
Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Jon Hamm, Scott Glenn, Oscar Isaac
★☆☆☆☆ Batzman
½☆☆☆☆ Jet Strajker

Pupsi Blubb (Emily Brown) wird von ihrem bösen Stiefvater in die Psychatrische Anstalt gesteckt, nachdem sie sich gegen seine diversen Übergriffe gewehrt hat. Dort ist alles aber auch eher unerfreulich, bis sich Pupsi im Rahmen einer lobotomievorbereitenden Maßnahme in eine Traumwelt flüchtet in der die Psychatrie ein Edelbordell ist, aus dem sie zusammen mit den anderen Mädels Bummsi, Schnucki, Stupsi und Mopsi fliehen will…

Okay was haben wir hier? Mätressens Flug über das Kuklux-Nest? Lord of the Dings? Pans Bordell? Alice im Arschlochland? Eigentlich ziemlich egal, Hauptsache es ist hibbelig und laut. Und das ist Sucker Punch für überlange 110min die im nicht auf PG13 getrimmten Directors Cut dem Vernehmen nach auf stolze 128min anwachsen sollen, falls die Firma Avid nicht doch noch eine Einstweilige Verfügung gegen Zack Snyder erlässt und ihm verbietet sich je wieder einem Schnittrechner zu nähern. Aber ich greife vor.

Man könnte behaupten Sucker Punch sei nicht so gut. Aber das wäre untertrieben. Sucker Punch ist etwa im selben Maße nicht so gelungen, wie der Golfkrieg jetzt keine so Super-Idee war. Zack Snyder – darauf deutet zumindest seine oft nur rudimentär von öden 90er Jahre-Musikvideos zu unterscheidende Inszenierung hin – wäre vermutlich gerne der Sohn von Baz Luhrman und Tarantino, der Bruder von Peter Jackson oder zumindest der besoffene Schwager von Michael Bay.

Leider ist er nur Zack “der Eulenfilmmann” Snyder und da er sich diesmal nicht bewusst an eine große Vorlage klammern kann, sondern seine eigene Idee umsetzt, die dem Vernehmen nach etliche Jahre in ihm gereift ist (wahrscheinlich so wie der eine Joghurt der seit Monaten bei mir ganz hinten im Kühlschrank steht und dessen Deckel sich bedrohlich wölbt), bleibt ihm mangels eigener visueller oder intellektueller Inspiration nur halbverdautes Klauen, von Leuten die er wahrscheinlich zutiefst verehrt.
Das Resultat ist ein zutiefst ärgerlichen Anti-Film, der in etwa halb so unterhaltsam ist wie zwei Stunden in einer Blechmülltonne eingesperrt zu sein, auf der von außen eine Horde Kinder mit Baseballschlägern herumhaut, die alle 30Sekunden kurz mit einer Taschenlampe reinleuchten.

Das Nichts was Snyder als Story und sogar noch als feministische angehauchte Kritik am sexistischen Frauenbild der Nerdkultur ausgibt, wirkt wie ein erbrochener Wust aus Moulin Rouge, Herr der Ringe, Rückkehr nach Oz und ungefähr jedem anderen Film der in den letzten 10 Jahren Erfolg hatte – dem aber jede ordnende Hand fehlt. Kein raffiniertes Zitaten-Mash-Up das Altbekanntes gekonnt zu einem neuen Ganzen fügt, sondern eher das Gegenstück zu einem zurückgebliebenen, triebigen Teenager, der versucht einen Picasso mit Fingerfarbe nachzumalen.

Als brachialer Anschlag auf die Sinne, mit wirklich ganz schlimmer, banaler Rockmusik (die immer wieder dafür sorgt, das man sich im Airbrush-Motorhauben-Bild eines Metalfans gefangen wähnt), schafft es der Film extrem hektisch, extrem laut und gleichzeitig extrem langweilig zu sein. Ja, Babes and Bullets in over the top-Actionszenen können langweilig sein – wer hätte das gedacht. Selbst ein Debakel wie Bitch Slap – dessen Visuals verdammte Ähnlichkeit mit denen von Sucker Punch hatten, hat da noch mehr zu bieten, spielt er doch mit dem Genre. Von anderen gelungenen Filmen, die mit Exploitation-Setups-Flirten ganz zu schweigen. Sucker Punch spielt nicht. Er ist so ernst wie die Psycho-Gedichte von Teenagern die über die Ungerechtigkeit der Welt sinnieren. Dort wo eine gewisse Distanz gefragt wäre, kommt Sucker Punch mit grimmiger Selbstgerechtigkeit daher, die jeden Spaß vermissen lässt und scheint zu glauben, er würde eine Story mit überraschenden Wendungen zu erzählen. Dort wo es er sleazy sein könnte, ist er doch nur die prüde Wichsphantasie eines Kleinstadtdekans am Casual Friday und lässt die angeblichen Underage-Mädels alle von deutlich als solche erkennbaren Mittzwanzigerinnen spielen, die etwa so glaubhaft wirken, wie die kesse Sekretärin die sich zu Fasching ins Häschen-Kostüm wirft, weil sie auch mal verrucht wirken will.

In ermüdender Repitation, schlimmer als das monotonste Videospiel der Welt, dekliniert Sucker Punch seine Queste und versucht dadurch das er alle Männer als perverse Arschgeigen darstellt und die nierenbeckenentzündungsgefahrlaufend gekleideten Heroinen Ärsche kicken lässt, irgendwie was über emanzipierte Heldinnen hervorzustammeln. Der Film weiß aber wohl selbst nicht genau was, aber ich vermute es fängt mit “Boah…” an und hört mit “Aldäää” auf und irgendwo in der Mitte kommt sicher ein “krass” vor.

Snyder hat ja durchaus die Fähigkeit geleckte Bilder zu komponieren und mit einem vergleichsweise kleinen Hollywood-Budget Spektakel zu erzeugen, doch außer Gritty und Bad ist im diesmal auch optisch wirklich nichts eingefallen, was nicht wie der Aufguss vom Aufguss wirkt. Völliger narrativer Stillstand, bei größtmöglicher Geldvergeudung unter Umgehung jeglicher Intelligenz, Witz, optischer Ideen oder interessanter Charakter, für die man sich auch nur einen Jota interessieren würde. Snyder klebte immer an seinen großen Vorlagen in Ermangelung eigener Ideen, was je nach Qualität der Vorlage mal besser, meist schlechter gelang – aber bislang war er zumindest ein Hit und Miss-Regisseur.

Mit Sucker Punch transzendiert er sein Werk in den Bereich des Unansehbaren, das selbst “300” und den Eulenfilm noch wie dramaturgische Meisterwerke wirken lässt. Dieser Film ist nicht als spaßiger Trash goutierbar und selbst als Verkehrsunfall-Film, bei dem man einfach nicht weggucken kann, obwohl es ganz furchtbar ist, taugt er leider nicht, denn er langweilt und nervt leider mehr als er unfreiwillig komisch unterhält. Er nimmt sich zu ernst und glaubt seine ausgeleierte Prämisse auch noch erklären zu müssen, die ab der ersten Minute absehbar ist und deren Ende wohl wirklich niemanden überraschen dürfte. Was vom Grundansatz her ein “America McGee’s Alice” fürs Kino hätte werden können, ist eine hirnlose Ansammlung von Effektszenen, die wirken als hätte Snyder billig bei Ebay FX-Showreels eingekauft und krampfhaft versuch sie alle in einen Film zu quetschen.

Fast tun einem die Schauspieler leid, die oftmals selbst ungläubig schauen über die furchtbaren Dialoge die sie immer dann aufsagen müssen, wenn gerade nichts explodiert. Wobei ich mich tatsächlich im Wechselbad der Gefühle befand, denn immer wenn die Musik wieder auf 11 gedreht wurde und irgendeine der egalen Action-Fantasy-Szenen losging, wünschte ich die Handlung ginge weiter und immer wenn die Handlung weiterlief, hoffte ich nach Sekunden es möge bald wieder etwas explodieren, damit die Beteiligten endlich schweigen und nicht weiterhin versuchen so zu tun, als wäre irgendetwas was sie sagen und tun auch nur im Entferntesten interessant.

Und ich glaube ich habe seit Transformers 2 nicht mehr sehr gewünscht, dass ein Film endlich, endlich, endlich enden möge.

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Bestes Zitat des US-Kollegen Peter Sobczynski von eCritic: “So bad that when the film’s friendly lobotomist shows up to do his thing, I almost found myself standing up in my seat and shouting “I’ll have what she’s having!” ”

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Jet StrajkerJet Strajker meint:

Zack Snyder ist ein faszinierender Regisseur. Binnen weniger Jahre hat er sich ein filmisches Œuvre erarbeitet, dessen Sujets, Motive und Visuals sich mit Konsequenz und Geschlossenheit zu einem stimmigen Gesamtentwurf fügen. Kaum ein anderer Filmemacher bricht die Möglichkeiten der nahezu vollständig digitalen Inszenierung so vehement auf ihre eigene Redundanz herunter. Kaum jemand nutzt Bilder aus dem Computer so nachdrücklich, um sich an eigenen Obsessionen und Fetischen abzuarbeiten. Snyders Filme folgen einer so persönlichen ästhetischen Logik, einer bei aller ideologischen Willkürlichkeit erstaunlichen Homogenität des Wahllosen und unverkennbaren Handschrift, dass er zu den wenigen wirklichen Autoren des gegenwärtigen amerikanischen Mainstream-Kinos zählen dürfte.

Jede seiner bisherigen Arbeiten ist auf ihre Art unerträglich und beeindruckend zugleich. Sein zynisches Remake-Missverständnis “Dawn of the Dead”, das sich in jenem hedonistischen Wertesystem eingerichtet hat, welches George Romero einst noch besorgt karikierte. Seine Comicadaptionen “300″ und “Watchmen”, in denen er frame by frame vorbildliche Nachstellungsarbeit geleistet und doch überhaupt nichts verstanden hat. Und schließlich sein endgültiger Wechsel ins Animationsfach mit der Buchverfilmung “Legend of the Guardians”, einem Tier-Fantasy-Trickfilm, mit dem Snyder seiner Vorliebe für die faschistische Form einen Dank des Formats noch hüllenloseren Ausdruck geben durfte. Nazi-Façon-Eulen, die in Riefenstahl-Anordnung zum Kampf ausrücken, besitzen wohl tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal.

Mit “Sucker Punch” feiert der Regisseur vorerst am Eindrücklichsten die Übernahme des Blockbuster-Kinos durch das schier Primitive. In diesem surrealen Lolitabilderrausch ist ihm nunmehr alles erlaubt. Alles heißt bei Snyder die totale Entfaltungsfreiheit von vorzugsweise fetischisierten Machtfantasien in scheinbar grenzenlosen digitalen Bilderwelten. Die Möglichkeit, mit dem Computer alles generieren zu können, geht bei ihm jedoch nicht zwangsläufig mit erzählerischer Freiheit einher. Stattdessen folgt der Film dem nochmals reduzierten Prinzip seines Vorreiters George Lucas: Je mehr Arbeit und Kreativität in Prozessoren umgesetzt wird, desto weniger inhaltliche Komplexität ist erlaubt. Daraus ergibt sich letztlich die einfache Formel, ohne jede über den reinen visuellen Eindruck hinausgehende Sinnstiftung Spektakel im Überwältigungsmodus programmieren zu können.

Was aber nützt eine annähernd unbegrenzte visuelle Vielfalt, die computergenerierte Images ermöglichen, wenn sie doch nur Bilder produziert, die wie in “Sucker Punch” an Zeitgeschichte (Grabenkämpfe im Ersten Weltkrieg), literarische Vorbilder (“Alice in Wonderland”) oder haufenweise andere Filme (“Lord of the Rings”, “Brazil”, “I, Robot”) erinnern. Was nützt die Fähigkeit der digitalen Inszenierung, mit der neue synästhetische Bereiche erforscht und ungeahnte filmemacherische Energien freigesetzt werden können, wenn sie wie bei Zack Snyder, Michael Bay und leider auch jüngst James Cameron letztlich keinerlei Komplexität mehr zuzulassen scheint. Wenn sie letztlich nur passive Erlebnisse schafft, die wie Computerspiele aussehen, aber durch ihre fehlende Interaktivität nicht einmal mit diesen konkurrieren können. Vielleicht ist die sukzessive Reduktion jedweder Intelligenz in Snyders Filmen eine Antwort auf genau diesen Widerspruch.

To be continued.

  • Flinx

    Wow, da kann ich ja wohl froh sein, dass der “Männersachen”-Kinoabend im Kinopolis heute abgesagt wurde.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Also ich freu mich jetzt direkt noch mehr auf den Film. Denn bei euch stand der grobe Punktestand doch schon vor einem Jahr fest. Generell kommt er in der weltweiten Presse ja eher schlecht weg, generell halten aber auch viele Leute Toy Story 3 für den besten Animationsfilm ever :) Vielleicht werde ich ja auch bitterst enttäuscht, halte aber bis dahin einen und weniger Sternchen erstmal für eine allgemeine Anti-Snyder-Kampagne eurerseits.

    Schauen wir mal…

  • Phil

    Also so ganz kann ich das Gejammere nicht verstehen. Spaetestens beim ersten Trailer war doch klar, was einen da erwartet. Eine Reizueberflutung fuer Augen und Ohren der dafuer (nicht leider) auf Intellekt verzichten muss.
    Ich erwarte von dem Film ein Bombast fuer meine Sinne bei dem der Verstand außen vor bleibt.
    Ich habe erstmals von dem Film gehoert mit den Worten:” Alles Coole in einem Film gestopft und ohne wirklichen Anspruch.”
    Der Versuch von Snyder da mehr rueber bringen zu wollen, ist halt laecherlich.
    Viele schauen sich mit Kumpels und Bier Crank und Crank 2 an. Bei mir steht da dann 300 und Sucker Punch.
    Ein Film, bei dem man auch mal Pinkeln kann ohne was wichtiges zu verpassen.
    Wer mehr erwartet hat: Selbst Schuld.

  • der alte Sack

    Es ist doch keine französische Kabarettverfilmung des Lebens von Edith Piaf. Es ist nur ein Actionfilm. Transformer, Star wars oder anderes ist auch nicht viel mehr. Computertricks, Geballer, etc.

    denkt nicht so viel nach. Wenn ihr hochgeistiges Kino sehen wollt, dann glotzt doch Fassbinderfilme oder siniert über den Sinn eines Malicks-Films und schreibt dann eine Doktorarbeit drüber, immer nur motzen das kann jeder.

  • http://www.bloggbuch.blogspot.com/ Gerhard Köpke

    Der Begriff “Actionfilm” ist doch aber nicht gleichbedeutend mit “schlechter Film”. Verwechselt das nicht. Und ausserdem schreiben hier ja keine Leute, die noch nie einen Film gesehen haben. Man kann vergleichen; es gibt subjektive Merkmale; es gibt gute und schlechte Actionfilme.

  • http://www.spieleschloss.de Mam – Goku

    Es gibt so einen ganz schmalen Grat zwischen “wow, wie cool” und “och nö, lass mal…”. Manche Filme schaffen das ganz gut, und bei anderen geht’s halt gehörig in die Hose…

  • der Paul

    also ich werd ihn mir morgen ansehen gehen und freue mich tierisch drauf. die offensichtliche Hetztirade hier bezeugt – mangels klarer Aussagen zum Film selbst, sodass sich jeder hier überlegen kann “guck ich’s oder lass ich’s sein?” – doch nur eins: ihr habt es bis heute nicht gelernt, Filme nach ihren Genren zu beurteilen (oder ihr habt’s wieder verlernt, kann ja auch sein). Dieses pseudointellektuelle Geschwafel und gehetze, dass aus einer vor Jahren als starre Schablone für jeden Film jeder Art konstruierten Selbstwahrnehmung unter bildungsbürgerlichem Verwirklichungsdruck und Zugzwang hervor zu gehen scheint, sollte euch eher peinlich sein. Gnadenlos wird dieses engstirnige Raster an jedem Genre angelegt und alles verrissen was nicht rein passt (witziger Weise wird dann noch alles als Nazi beschimpft, was sich nicht ins Weltbild gliedert – denkt mal darüber nach ;))

    Vielleicht ist der Film ja Scheiße – kommt ja vor, aber der vorprogrammierte Verriss ist hier weit zurück zu verfolgen, was natürlich schon früh die Erwartung auf eine brauchbare und hilfreiche Kritik von euch schwinden ließ (wie schon so oft). Ihr seit mit dem Alter unter dem selbstauferlegten Druck hier was wichtiges Darstellen zu müssen echt bemittleidenswert geworden – die Qualität des Blogs ist entsprechend auch für den Arsch – was wirklich wirklich schade ist. Wie hier schon oft von anderen festgestellt wurde, scheint ihr die Freude am Film verloren zu haben (sofern der Film nicht ins enge Raster passt)

  • Mein Senf

    Obwohl in den Reviews auch eine gute Portion subjektive Antipathie mitschwingt, werden die (mutmaßlichen) Mängel sehr gut rausgestellt und erklärt. Scheinbar bastelt der Film nur zur Pose erstarrte Klischees aneinander und das wäre in der Tat ein künstlerisches Ärgernis ohne weiteren Nährwert

    @Batzmann:
    Ich finde deine kurzen Ausschweifungen ja immer ziemlich witzig. Aber wenn du den Unterhaltungswert eines Films damit vergleichst “in einer Blechmülltonne eingesperrt zu sein, auf der von außen eine Horde Kinder mit Baseballschlägern herumhaut, die alle 30Sekunden kurz mit einer Taschenlampe reinleuchten.” dann begibst du dich -Unterhaltungswert hin oder her- genau in jene Stil-über-Inhalt-Gefilde, die dir bei Zack Snyder so übel aufstoßen. Eventuell könnte mir “Sucker Punch” also doch gefallen :-)

    @Phil:
    Mein Filmverständnis ist etwas anders. Ich finde Filme, in denen ich kurz raus pinkeln gehen kann, ohne was wichtiges zu verpassen, zum Kotzen. Das würde ja bedeuten, dass der Film völlig überflüssige Szenen hat, die man ebensogut hätte weglassen können.

    @Gerhard Köpke:
    Deine Vorredner haben keine Gleichsetzung zwischen “Actionfilm” und “schlechten Film” vorgenommen. Es geht ihnen eher um den Unterschied “Film fürs Hirn” und “Film fürs Herz”. Im Idealfall bietet ein Film natürlich eine Kombination aus beiden, aber selbst “Stirb Langsam”, der eine perfekte Story, ein perfekt geschriebenen Drehbuch und eine perfekten Iszenierung bietet ist zwar ein perfekter Actionstreifen, aber kein intellektuelles Erlebnis.

  • Turtle

    Leider keine grosse Ueberraschung, beim Trailer wusste man schon: Der wird entweder ganz gut oder richtig sch****. Snyder hat es irgendwie nicht drauf mit Faschismus Filme zu machen. Ich habe ihm bei WatchMen schon uebel genommen, dass er Moore’s Vorlage so zynisch umgebogen hat. Und wer seine eigenen Ideen umsetzt, wird’s anscheinend auch nicht besser.

    Naja, falls das Kino bei uns noch die OV bringt, werde ich mir den Film wohl noch ansehen.

  • http://www.diehaarigenbiester.de Andrea

    Der Unterschied zwischen lustigem, sehenswerten Trash und blödem, schlecht gemachten Trash ist ungefähr so wie zwischen einem Fastfood-Burger und einer Schaumstoff-Attrappe.
    Aber es gibt Leute, die fressen einfach alles. Umso mehr, wenn Titten im Spiel sind…

    @Batzman & Jet: habt ihr einen internen Wettbewerb laufen, wer mehr verschrobene Metaphern in einem Review unterbringt? ;)

  • Flinx

    Ich glaube, der Punkt bei den beiden Filmfreunde ist – und das hat mir die letzte Lust an diesem Film verleidet -, dass er eben nicht nur ein buntes Actionspektakel sein will, sondern ein Sendungsbewußtsein hat mit dem er sich von den hirnlosen Bay- und Bruckheimer-Filmen abheben will.

    Die Kollegen von Filmstarts schreiben: “Sucker Punch ist eine scharfsinnige Beobachtung zur Vereinnahmung der Frau durch eine von Männern entworfene Popkultur, ein berauschend inszeniertes Gender-Essay.”

    Nunja, ich habe noch Snyders Worte zum Europa-Start von “300″ im Ohr wo er sagte, sein Film wäre ein Statement zur invasiven Kriegspolitik von George Bush, obwohl der Film (aus meiner Sicht) das genaue Gegenteil nahelegt. So scheint es mir hier auch zu sein. Statt den träumerischen Ausbruch von jungen Mädchen aus einer von männlichen Gewaltphantasien beherrschten Welt zu zeigen, werden einfach nur platte männliche Gewaltphantasien gezeigt.

    Nachdem ich das “Dawn of the Dead”-Remake ganz OK und “Watchmen” sogar recht gut fand (“300″ war scheisse und den Eulenfilm hab ich nicht gesehen) hatte ich eigentlich angenommen, dass der Snyder mit “Sucker Punch” vielleicht doch was Gescheites auf die Leinwand bringen könnte. Ist wohl nicht so gekommen.

  • Christian

    Das Augenmerk gilt in diesem Review ganz offensichtlich auf dem Regisseur Zack Snyder, den man wohl nicht mag, und nicht dem Film. Von dem Film hat man sich anscheinend mehr erhofft oder etwas episches erwartet. Anders kann man diesen Abriss nicht erklären. Das ist vollkommen daneben. Einen solchen Film “ernsthaft” auseinander zu nehmen ist über alle Maßen lächerlich. Von Anfang an war klar, dass dieser Film für die Primitivlinge ist: Hirn aus und berieseln lassen. Das sollte spätestens bei den ersten Bewegtbildern auch dem letzten Deppen klar geworden sein. Das dachte ich jedenfalls bisher.

    So sehr mir sämtlicher bisherigen Reviews gefallen haben – egal ob ich mit ihnen konform ging, oder nicht – so lächerlich und enttäuschend finde ich dieses Review. Denn wenn ihr jetzt von jedem Film ein gewisses Niveau erwartet, dann hättet ihr im Review von The Expendables auch keine 3 bzw. 3 1/3 Sterne geben dürfen. Ist das gleiche in grün. Nur war euch dort anscheinen klar, was euch erwartet.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Nein, den FF ist nur klar, welch wunderbares Kommentargewitter dieses Review erzeugt. Traffic ist nunmal des Bloggers Schulterklopfen. Das wird genauso kalkuliert. Überrascht ist hier keiner, es wird sicher freudig gegrinst und auf die Statistiken angestoßen :)

  • kahlcke

    “Seine Comicadaptionen “300″ und “Watchmen”, in denen er framy by frame vorbildliche Nachstellungsarbeit geleistet und doch überhaupt nichts verstanden hat.”

    Was gibt es denn da nicht zu verstehen? Fand beide Comicumsetzungen mehr als gelungen (deutlich besser als Bat-,Spider- oder Superman) gerade weil er sich an das Original gehalten und durch die Visuals auch deren Charakter übertragen hat. Für mich großartige Filme.

    Bei Sucker Punch warte ich lieber erstmal ab, ihr habt im Vorfeld schon sehr viel Snyder-Bashing betrieben… ich will mal keine Voreingenommenheit vorwerfen, aber ich habs im Hinterkopf.

  • z_me

    ab heute werde ich kein einziges review von euch mehr lesen. Die sind zwar literarische gustostückerl und machen spaß zu lesen, am ende habe ich aber immer das gefühl, dass hier eine REIN subjektive kritik abgegeben wird, untermalen mit zig vorurteilen, welche sich seit dem ersten trailer aufgestaut haben. Der Film mag schlecht sein, Snyder mag in euren Augen schlecht sein, der Euloen-film sowieso, aber das hat nichts mit dem Genre zu tun. Und den Eulenfilm mit 300 in einem Satz zu nennen ist doch wohl die größte frechheit, die ich seit langem gelesen habe. Auch darf man die Zeitversetzung nicht vergessen, wüsste nich wie die kritik ausfallen würde, wenn Suckerpunch vor ein paar Jahren und 300 jetzt herausgekommen wäre.

    außerdem, schlimmer als Tron kann es nicht werden, weil der film, wie vieler vorredner schon gesagt haben, nie auch nur irgendwelche erwartungen geweckt hat. und genau ohne diese sollte man, wenn man will, den film ansehen.

  • kahlcke

    btw.: Hier wird ja gerne mehr interpretiert als am Ende an Story im Film vorhanden ist. Ich freu mich auch schon drauf, Gehirn ausschalten und Augen weit aufspannen – und das finde ich stempelt einen nicht als Anhänger dumpfer unterhaltung ab, aber einige Menschen freuen sich auch an Visueller Befriedigung. Isso. (Am besten wie Alex in Clockwork Orange!)

  • Binding

    Ich finde Batzmans Stil zwar auch etwas grenzwertig und ein wenig über das Ziel hinausschießend – aber andererseits entspricht das genau diesem Gaga-Hoch-Zehn-Machwerk mit seiner überrollend-plattmachenden Tsunami-Ästhetik. Selten habe ich so einen sinnlosen Edeltrash-Schund gesehen, der einfach nur ärgerlich ist. Die Vermischung von Rittern mit Schwertern und Babes mit Maschinengewehren ist genauso lächerlich wie ballernde Riesen-Samurai-Roboter und Raketenflugobjekte im Ersten Weltkrieg (das Fantasie-Gegenargument wird jetzt wohl kommen, aber das macht das Lächerliche nicht besser).
    Auch die Pseudocool-Auftritte der kurzberockten bzw. mit pädophil angehauchten Outfits auftretenden Gören gehen gar nicht – zumindest nicht, wenn’s wie hier völlig ernst gemeint ist. Wenn das Ganze feministisch sein soll, sind Berlusconi und Fritzl Ikonen der weiblichen Emanzipation – ein größeres Missverständnis kann es kaum geben! Ich frage mich sowieso vor allem, wer eigentlich die direkte Zielgruppe sein soll. Existieren denn tatsächlich völlig unkritische Nobrainer, die sich so etwas ohne mit der Wimper zu zucken als Unterhaltung reinziehen können? Fremdschämen für die Macher und das ihnen applaudierende Publikum ist angesagt.

  • Mozzerino

    Und wie immer bei den Filmfreunden-Kommentatoren kommen sie jetzt wieder herausgekrochen, diese unsäglich durchgenudelten Nullargumente a la: “Scheißegal, wenns langweilig ist und keine Story hat, dass war doch schon im Trailer klar, so lang es laut und bunt ist, reicht es mir!” und “Selbst schuld, wenn ihr kohärenten Plot oder richtige Figuren erwartet, ich möchte einfach nur zugeballert werden!” oder “Fehlenden Spass kann man auch durch aufdrehen der Lautstärke ersetzen!”

    Immer dieselbe Scheiße. War schon bei TRANSFORMERS 2 so, wird auch bei TRANSFORMERS 3 wieder so sein.
    Aber klar, wenn man etwas nicht verteidigen kann, dann muss man gleich das Gesamtgebilde in Frage stellen. Was bedeutet eigentlich “Spass”? Und wie könnt ihr arroganten Reviewer behaupten, ihr wüsstet, was Spass macht und was nicht? Was für eine lahme Flucht in Gefilde, wo man überhaupt nicht mehr über irgendwas diskutieren kann. Wenn ich euch vor die Haustür kacke, dann kann ich auch behaupten: “Wer bist denn eigentlich du, mir zu sagen, das sei falsch?” Aber wo führt das hin? In ein Niemandsland der unkritischen Volltoleranz, in der man wirklich jeden Dreck toll finden muss. Vielen Dank, aber ohne mich.

  • kahlcke

    ups, erfreuen und satzstellung und so :D

  • kahlcke

    Und wirkt auch alles ein bisschen abgekatert hier. Die Kommentarflut war mit Sicherheit erwünscht. Ich bin erstmal raus.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    >Das wird genauso kalkuliert.
    >wirkt auch alles ein bisschen abgekatert hier.
    >Einen solchen Film “ernsthaft” auseinander zu nehmen ist über alle Maßen lächerlich
    >REIN subjektive kritik
    >Hetztirade

    Eternal Facepalm, und mehr sage ich zu so offen zur Schau gestellter, absichtlicher Ignoranz nicht. Unfassbar.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Arrogante Reviewer, ignorante Kommentatoren… da können wir doch die Eternal-Facepalm-Pfeife friedlich im Kreis herumreichen.

  • Matty

    Vom Film mal abgesehen kommt es mir mehr und mehr so vor das sich Fuenf Filmfreunde in Richtung Regisseur bashen bewegt. Egal ob es Shyamaladingsbums, Michael Bay oder wie hier Zack Snyder ist. Es wird fast nur noch drauf rumgetreten. Schade.

  • kahlcke

    *gähn* Jaja, die ignoranten User. Eternal Facepalm am Hintern.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Silent Rocco: Up in smoke ;)

    Im Ernst: Arroganz ist was anderes. Oben wird mit deutlichen Worten und, ja, auch Lust, ein Film zerrissen. Ich schätze mal, zurecht. Beide Reviews sind vollgepackt mit Argumenten, aber alles, was hier kommt, ist Verschwörungsbullshit und „Hirn aus“. Sorry, aber zu solchem Blödsinn hab’ ich ‘ne ganz eindeutige Meinung.

    @ Kahlcke: >Eternal Facepalm am Hintern.

    Womit wir wohl wieder beim Niveau des Films gelandet wären.

  • Doughnut

    Herrlich, Batz! :)

    Ich hab ja von verschiedenen Seiten gehört, der Film sei zwar hohl, aber die Bilderflut allein sei ganz bestimmt den Kinobesuch wert.
    Du hast mich jetzt mit noch schöneren Bildern (die auf die Blechmülltonne hauenden Kinder haben es mir besonders angetan, man fühlt richtig den physischen Schmerz, den der Film verursachen kann) davon überzeugt, dass das nur Geschwätz ist und spätestens seit Transformers 2 sollte auch jeder nicht Hirnamputierte wissen, dass es sehr wohl Effektspektakel geben kann, die in jeder Beziehung, auch als reine Actionfilme, unerträglich sind.
    Danke für die Warnung jedenfalls.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Ich lese ja auch anderswo Verrisse, aber eben auch hier und dort bisweilen positive Reviews. Problem hier ist halt, dass schon von Bild 1 an alles runtergemacht wurde. Unvoreingenommen wurde der Film definitiv nicht geguckt und es wurde sich sicher schon vorher überlegt, was man dem Snyder alles an den Kopf knallen kann.

    Egal, ich freu mich auf’s Gucken und freue mich für FF, dass es mal wieder Kommentare regnet. Wegen sowas sind wir doch hier :)

  • Arno Nym

    HrHr… geiles Review vom Batz. Wann kommt eigentlich Transformers 3?

  • Christian

    WTF?!

    Es geht nicht um das Argument “Reinsetzen, Hirn aus, genießen” an sich. Es geht darum, dass einfach etwas falsches in den Film reininterpretiert wird und dem Regisseur bzw. dem Film selbst unterstellt wird, dass er sich selbst ernst nehmen würde. Was ein Humbug! Wenn es dafür Belege geben würde, dann würde ich das als Argument gegen den Film gelten lassen. Aber da diese Belege in der Review gänzlich fehlen, ist es nichts weiter als eine Behauptung.

    Dass der Film rein technisch schlecht umgesetzt ist, dass mag richtig sein. Aber sowas kann man auch völlig frei von Emotionen in ein Review verpacken. Es liest sich eben einfach so, als hätte der Regisseur den Autoren die Freundin ausgespannt oder den beiden den epischsten Film ever versprochen.
    Das ist so untypisch für die FF.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    Okay, ich warte noch bis alle Punkte der Kommentatoren-Fibel (fuenf-filmfreunde.de/2008/06/0...) abgehakt sind, dann mach ich die Comments hier mal zu. Kann ja nicht mehr so lange dauern, nachdem wir ja schon 80% der Dummphrasen hier hatten.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    >Was ein Humbug! Wenn es dafür Belege geben würde, dann würde ich das als Argument gegen den Film gelten lassen.

    Aus einem Interview mit Snyder:

    „Would you say the film is a critique on geek culture’s sexism?

    It is, absolutely. I find it interesting, in a lot of ways, that this movie – of all the movies I’ve made – has been universally hated by fanboys, which I find really interesting. It’s like a fanboy indictment, in some ways. They can’t have fun with the geek culture sexual hang ups.

    I thought it was basically you commenting on those attendants at Comic-Con who shout, “You’re hot!” at beautiful cast members.

    Yeah! 100%. They don’t know how to be around it. It’s funny because someone one asked me about why I dressed the girls like that, and I said, “Do you not get the metaphor there? The girls are in a brothel performing for men in the dark. In the fantasy sequences, the men in the dark are us. The men in the dark are basically me; dorky sci-fi kids.”

    Is it wrong to enjoy seeing Babydoll in that school girl outfit, though?

    I have no problem with this dichotomy as to why she is in the outfit. You can say what you want about the movie, but I did not shoot the girls in an exploitative way. They might be dressed sexually, but I didn’t shoot the movie to exploit their sexuality. There’s no close-ups of cleavage, or stuff like that. I really wanted it to be up to the viewer to feel those feelings or not. Does that make sense?

    Yeah, it’s like a guilty-pleasure.

    100%. As long as you’re self-aware about it, then you’re okay.“

    filmschoolrejects.com/features...

    Zum selben Thema auf /Film: On Zack Snyder’s ‘Sucker Punch’: Why Ass-Kicking and Empowering Aren’t Always the Same Thing
    slashfilm.com/sucker-punch-2/

    So, jetzt Du.

  • Marcoz

    Reviews sind immer subjektiv. Das ist ein Fakt. Ich habe noch nie eine objektive Filmkritik gelesen und mE kann es keine geben, weil ansonsten eine Wertung nicht möglich wäre (es sei denn jemand hätte die “Allgemein anerkannte Richterskala und Checkliste für gute Filme (AARUCFGF)” erfunden). Ich will auch keine objektive Filmkritik, ich verlasse mich immer auf Kritiker von denen ich weiss, dass sie so ungefähr wie ich ticken wenn es um Filme geht. Aaaaaaber: Nicht nur die allgemeinen Geschmacksvorlieben des Kritikers bestimmen eine Kritik, sondern auch die momentane Befindlichkeit, eine gewisse Gruppendynamik & Trendhörigkeit sowie Vorprägung in Hinsicht auf Regisseur etc., die den Kritiker veranlassen eine bestimmte Brille aufzusetzen. Insofern: Kritik lesen, das rausziehen was relevant für einen persönlich ist, Film angucken und DANN diskutieren ob die Ansicht des Kritikers der eigenen subjektiven Meinung entspricht. :-)

  • Doughnut

    Weil die Klugscheißer eh keinen der Texte in deinen Links lesen werden, werd ich mal die interessanteste Stelle aus dem letzten rauszitieren:

    “So, what’s the difference between a badass female character and a lazy stereotype of a badass female character? The answer is simple, though you wouldn’t know it from the number of two-dimensional ladies Hollywood churns out every year: You give her an inner life, and you prioritize that inner life over her outer appearance. Your powerful female character doesn’t have to be ugly or dressed in frumpy clothes – go ahead, put her in stilettos and a push-up bra – but if her attractiveness to men is all there is to the character, she’s nothing more than an object.

    Cowboy Bebop’s Faye Valentine makes a good example of how to write a conventionally sexy female character who’s more than just a conventionally sexy character. Not only is she physically perfect in that way that anime women so often are, her outfit is just as skimpy as the ones in Sucker Punch, and she wields a weapon every bit as well as Baby Doll. The difference is that Faye has a distinct personality, a history, an inner life. These make her a character you care about, even while you’re admiring how smoking hot she is.

    Likewise, though the women of Kill Bill are uncomplicated and supermodel-gorgeous, they showcase a physical and emotional power in a way that’s sadly absent from Sucker Punch. Even as we’re reveling in fantasies of chick fights and dragon ladies and naughty nurses, we’re admiring how strong the ladies of the Deadly Viper Assassination Squad are. Though their looks are a large part of the fun in watching them, there’s more to these women than surface appearances. As I pointed out earlier, Sucker Punch is only comfortable showing girls fighting when it’s in a second-level fantasy, and even then they have to look hot the whole time.”

    Sprich: Zack Snyder ist ein Heuchler und genau die Sorte Geek, die er zu kritisieren behauptet. Nur leider erkennt er nicht mal, was es daran zu kritisieren gibt, sonst würd er nicht so völlig danebenschießen mit der Darstellung seiner Heldinnen.

  • Doughnut

    Ach und die behauptete Doppelbödigkeit, die entsteht, wenn man einen reinen Exploitation-Film ohne eventuell störende kritische Zwischentöne macht und damit jede Menge Kohle einstreicht und sich nebenher in Interviews (die sowieso kaum jemand liest, der den Film sieht) hinstellt und behauptet, das Ganze sei eine Art raffinierte Falle und alle, die den Film genossen haben, sollen sich jetzt bitte ein wenig schuldig fühlen und in sich gehen… also diese angebliche Doppelbödigkeit erschließt sich mir nicht so richtig. ^^

  • Christian

    Ok, jetzt ich: Wieso gibt es keinen Verweis zu diesen Texten im Review? Damit wären die Behauptungen belegt und würden als legitimes Argument gelten. Warum nicht gleich so? Verstehe ich nicht…

    Na gut, damit kann man einen Teil der Reviews schon besser nachvollziehen. Aber ich bleibe dabei: dieser Film eignet sich hervorragend zum Hirnabschalten und und Berieselnlassen (sofern man über das schlechte Handwerk hinwegsehen kann bzw. es gänzlich übersieht).

    Was macht das jetzt und wie lautet eure Bankverbindung? *paypalbuttensuch* .oO(Das wird teuer).

  • Mozzerino

    “So lang ich mein Hirn abschalte und über alle groben handwerklichen Fehler hinwegsehe bzw sie gänzlich ignoriere, machts Spass!”
    Mit dem Argument kann ich auch auf den Haufen Hundescheiße an der Strassenecke starren. Kostet auch bedeutend weniger.

  • Comedian

    “so unterhaltsam wie zwei Stunden in einer Blechmülltonne gefangen zu sein, auf der von außen eine Horde Kinder mit Baseballschlägern herumhaut, die alle 30 Sekunden kurz mit einer Taschenlampe reinleuchten” EINFACH GROSSARTIG treffende Beschreibung reinsten Mülls.

  • Hell-G

    …sagt mal, warum kommt ihr alle her?

    Um sich aufgrund des cineastischen Gehalts der FF-Bewertungen ein Urteil bilden zu können, mit dem ihr dann guten Gewissens euer Kino-Ticket kauft?

    Oder weil ihr alle ein Wörtchen mitzureden habt, wenn’s um die einzig wahre Beschaffenheit eines hier rezensierten Films geht?

    Jedem das Seine. Batzman und Jet müssen sich doch jedesmal argumentativ in den Schützengraben zurückziehen, wenn’s hier in den Kommentaren hagelt – und dabei ist es scheiß egal, ob sie den Film gut, bescheiden oder kacke bewerten, die üblichen Verdächtigen kommen doch jedesmal aus ihren Löchern getrollt. Mich machen weniger die Rezensionen mürbe, als die ganzen Leute und andere Filmstudnicks mit ihrem vergeistigten Kontergehabe.
    Lasst es doch einfach mal gut sein und schreibt doch einfach mal nix…das geht auch!

  • Don Pablito

    Am Montag die Presse-Preview gesehen und da leider schon die Tickets für heute Abend (CineMen) gekauft gehabt. Jetzt muss ich da nochmal durch, Gott sei Dank nicht alleine. Ich denke, wir werden uns wohl davor betrinken müssen.

    Sonst schaff ich’s nicht. Ich schaff’s sonst einfach nicht. Geht nicht.

  • http://www.filmforen.de bekay

    Man kann jeden Film interpretieren und ernsthaft deuten. Jeder, der Gegenteiliges behauptet, will einfach nur jegliche Kritik unterbinden.

  • http://awesomatik.wordpress.com Ken Takel

    Wow. Was’n hier los. Also ich bin ganz auf der Linie der Rewiewer. Natürlich bashen die Shyamaladingdong, Michael Bay und Co. Weil die einfach mal scheiß Filme machen.
    Dieses “Urlaub fürs Gehirn” Attitüde vieler Kommentatoren hier ist genau der Grund wieso sich die Blockbuster in einer abwärtsspirale befinden.

    Ohne jeden Film mit Ingmar Bergmann zu vergleichen gibt es auch im Genre “Action”, “Horror” oder “Was-auch-immer” immense Unterschiede. Es gibt eben verschiedene Herangehensweisen. Zum Beispiel den Guy Ritschie Klamauk “Sherlock Holmes” und die aktuelle BBC Serie “Sherlock”. Gleiches Thema, großer Qualitätsunterschied.

    Zu Snyder: Ich fand “Dawn of the dead” super und “300″ Scheiße. “Sucker Punch” gucke ich mir deshalb gar nicht erst an. Bei “Superman” bin ich da wieder optimistischer.

  • http://www.google.de buzz

    Kommentar 40 und immernoch KEINE inhaltliche Auseinandersetzung mit den Argumenten der Beiden…
    Achja @ christian:
    “dieser Film eignet sich hervorragend zum Hirnabschalten und und Berieselnlassen (sofern man über das schlechte Handwerk hinwegsehen kann bzw. es gänzlich übersieht)”
    Ehrlich? Das soll dein Ergebnis sein? Ein Film, der sich nur zum Berieselnlassen eignet UND man muss schlechtes Handwerk übersehen? Sicher, dass du im Film nicht eingeschlafen bist? Hirnabschalten ist eh immer so ein Punkt. Warum dann nicht einfach vor die Rauhfasertapete setzen?

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    Ey ihr seit voll die Opfa! Total geile Chicks, seit ihr schwul oder was? Das doch nur popcorn Film, wollt ihr Shakesbeare sehen, müßt ihr halt woanders hingehen.

  • aZrael

    Herrliches Review!
    Vielen Dank für die inhaltlich fundierte, stilistisch äußerst unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem Visual Porn von Herrn Snyder.

    Ich finde vor allem die handwerklichen Mängel in der Realisation erschreckend: ein Plot, der keine emotionale Verbindung zu seinen Protagonisten aufbaut, Actionszenen, die in keinem narativen Rahmen stehen, sondern reine Schaulust befriedigen sollen, aber dabei vollkommen gelangweilt durch die superglatte CGI-Ästhetik rüberkommen etc.
    “Equilibrium” funktioniert über lange Strecken ähnlich- schafft es aber dennoch, den Zuschauer zu unterhalten und nicht nur anzuöden.

    Und Snyder halte ich persönlich für einen Kulturbanausen:
    “Watchmen” hat er so ohne Kenntnis des Inhaltes abgepinselt, dass sich Alan Moore voller Grauen abgewandt hat. “300″ war ein Schwulenporno mit Leni Riefenstahl-Ästhetik.

    Vielen Dank für die unterhaltsame Review und herzliche Grüße aus Karlsruhe,

    aZrael

  • tcohed

    der 5. Absatz erinnert mich irgendwie an: “And then the last half an hour is the same, except it’s more like having your head strapped to a washing machine while you watch a blender and someone shouts at you.”

  • Jimmy Papadokulos

    beide reviews sehr schön geschrieben und gut nachvollziehbar. aber irgendwie habe ich jetzt erst recht lust, den film zu sehen. bei filmen deren subtext aufrund des fehlenden inhalts durch die inszenierung transportiert wird, mache ich mir wohl lieber selbst ein bild davon.

    bei watchmen hat snyder imo alles rausgeholt, was man aus einer verfilmung des stoffes nur rausholen konnte… der fehler lag imo darin, überhaupt berst damit anzufangen. watchmen entfaltet seine unglaubliche komplexität ja erst aufgrund der geschichtlichen anlehnungen und zahlreichen randnotizen. als doku/drama-serie auf HBO wäre das evtl noch umzusetzen aber sicherlich nicht als kinofilm.

  • doc

    sich betrinken , und anschliessend in einen film gehen , der mit erhöhter wahrscheinlichkeit zum kotzen ist ? keine gute idee das ist …

  • theatricalGhost

    So schwer stelle ich es mir nicht vor, einen Picasso mit Fingerfarben nachzumalen.

  • http://www.efentwell.ch heartattackandvine

    chchch – die Mülltonne, ha ha, die Mülltonne! lol. habe den film noch nicht gesehn, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass diese Beschreibung dem Erlebnis dieses Films sehr nahe kommt. Gehe es mir wohl trotzdem anschauen…hirnloses eye candy, mit n paar bier ertrag ich das schon
    auch wenn ich auch finde, dass der gute Herr Snyder nach dem, sehr gelungenen Dawn of the Dead remake sehr stark nachgelassen hat…
    grüsse aus CH – immer wieder unterhaltsam eure Reviews!!

  • Flinx

    Wirklich sehr unterhaltend hier. Bin schon gespannt, welche Kommentare hier kommen, wenn die ersten den Film gesehen haben :-)

    @Batzman: Von daher, bitte die Kommentare nicht abschalten.

    Übrigens hat SPON den Film auch schon besprochen. Die Rezension endet mit den Worten: “Und wer das für einen genialischen Wurf hält, lässt sich auch eine Kloschüssel als Füllhorn andrehen. ”

    LOL

  • genervt

    Danke, danke danke! Geile Reviews!!

    Und für die Hirn-aus-Fraktion was Schönes von der Spiegel-Kritik drüben:
    “Die angedrohte Lobotomie, vor der sich Babydoll in der Anstalt retten will, wirkt da fast tröstlich: Lieber Hirn ganz aus, als länger diese Hirnverbranntheiten ertragen.”

  • http://seite360.de Plor

    Großartige Verrisse… von euch beiden. Hat Spaß gemacht zu lesen und macht sogar irgendwie neugierig auf diesen cineastischen Unfall.
    Hab den Film auch schon auf meiner Merkliste, obwohl ich Snyder noch nie was abgewinnen konnte. Wenn ein Regisseur derart konsequent immer over the Top agiert, wirds irgendwann eben einfach nur noch schmerzhaft. Aber Sucker Punch stelle ich mir jetzt irgendwie als spaßiges Hass-Film-Erlebnis vor. Und auch wenn Oliver es nicht zugeben würde, hat sich der Film allein schon deswegen für ihn gelohnt, um diesen Verriss schreiben zu dürfen.
    Anyway, die letzten Jahre sind viel zu viele Filme veröffentlicht worden, die versucht haben stilistisch an der Nerd-Kultur anzuknüpfen und dabei kläglich gescheitert sind.

  • pebbles

    hatte schon immer das gefühl, dass der film mist wird. man muss sich nur mal die mädels anschauen, die sehen aus als wären sie direkt von berlusconi zum casting geschickt worden

  • Mozzerino

    Eins muss ich tatsächlich mal loswerden:
    Auch wenn ich hier oft aufgrund einiger Userkommentare die Hoffnung für die Menschheit und die Zukunft des Films völlig aufgegeben habe, gerade habe ich mal in die Kommentare unter der Kritik bei Spiegel Online gekuckt. Und was da so für miesgemachter Dünnpfiff durch die Gegend fliegt, lässt die Ergüsse hier ja beinahe nett und harmlos erscheinen.
    Irre FF5-User, um mit den Flitztüten mitzuhalten, müsst ihr aber schon noch ein Quentchen Crazyness & Mean Spirit obendraufpacken!

  • Tim

    Wooohooooo ! Also bei so nem Bash in den Reviews ist eines ganz klar ! Der Film wird genial.
    Leider muss man als naiver Surfer hier erstmal rausfinden, dass alles was die Nasen hier in Grund und Boden in den Reviews bewerten invertiert zu betrachten ist damit es etwas wahrheitsgehalt gewinnt.

  • miasma

    aktuell auf rottentomatoes.com: 21%. womöglich ist er also wirklich nicht so dufte.

  • Lynsch

    ach göttlich.
    wieder einmal der beweis das die filmfreunde eigentlich nur zum poster und trailer guggen gut sind. texte kann man getrost überlesen weil recht viel mehr als mist steht da nicht drin.
    für bewertungen hält man sich noch eher an imdb. aber das wissen die meisten besucher hier wohl selbst.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Lynsch

    Wahrscheinlich bist du bei dem Querschnitt der Dementen die die imdb-Wertung repräsentiert wirklich besser aufgehoben. Aber eigentlich kannst du dann auch dort die Trailer und Poster angucken.

  • http://www.google.de buzz

    imdb-Kritiken haha. Bei so etwas subjektivem wie Gefallen an einem Film, wirst du überall deine Probleme mit Kritiken oder Trends haben. Sich von der Blödheit der Massen abzugrenzen wird doch mehr und mehr zum Qualitätsurteil…
    Nur die Kritiker zu finden, die den selben Filmgeschmack haben wie man selbst ist oft nicht leicht.
    Was aber nicht bedeutet, dass man sich mit anderen Meinungen nicht auseinandersetzen kann. Der Großteil der negativen Comments spricht hier von Antipathie zu Snyder, davon dass die FFF sowieso alles nur zerreißen und man “auch mal das Hirn ausschalten muss”.
    Nun haben die Beiden oben längere Artikel zu den Film geschrieben. Voll mit Argumenten, warum ihnen der Film nicht gefallen hat. Provokant, aber nicht inhaltslos. Wenn euch die Meinung nicht gefällt, diskutiert doch darüber. Gebt Gegenargumente, nehmt deren Text auseinander. Alles andere ist einfach nur Gewäsch. Was darauf schließen lässt, warum ihr gerne Filme schaut bei denen man sein Hirn abschalten muss.

  • burns

    @Batzman: Ich habe den Film (noch?) nicht gesehen.
    Aber ich bin SO ein Fan Deiner geilen Schreibe, das es wehtut. Einfach nur danke für die fünf Minuten perfekter Unterhaltung beim Lesen.

    Wenn ich sowas lese, HOFFE ich sogar fast, dass Hollywood noch mehr Twilights, Owls, Transformers und Punch rausscheißt! :-) :-) :-)

  • aZrael

    Wenn SPON auch ganz auf der Linie von den FF sind- hat Suchsland auch schon einen Verriss geschrieben? Die sind auch immer allerliebst ;)

  • tom

    ich hab de dne film gerade geguckt, und er hat meinen erwartung entsprochen, es ist nicht mehr und nicht weniger was auch im trailer hervorgeht:halbgekleidete frauen die mit waffen schießen + unrealistische stunts.
    somit : super :D

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    So, in der Preview gewesen. Nicht halb so wild. Ja, es fehlt an Emotionen. Aber gegen Zuguckdreck wie SKYLINE (was ja hier ja noch richtig gut wegkam) ist das hier großes Drama. Und allein der Bilder wegen werd ich ihn definitiv nochmal sehen. Ja, mir werden die 500 Nazis vielleicht nicht persönlich vorgestellt, damit es mich irgendwie auf tiefer Ebene mitnimmt, aber das Ballett, was da abgeht, ist ganz großes, wildes Action-Kino…. handwerklich perfekt und ganz klar ein (ja, lautes) Fest für die Sinne ! (nicht wie die völlig verschnittene Transformer-Soße). Hier Bitch Slap (Ultramüll) als Vergleich ranzuziehen, ist lächerlich. Und immerhin bemüht sich Snyder um ein wenig Komplexität. Ja, ist nicht wirklich rund…. aber dieser Film ist sehr weit entfernt von totalem Filmmüll (das ist die Ecke, wo ich Skyline und Bitch Slap liegen sehe). Ich hatte Spaß, den werden auch viele andere haben. Gäbe ich Sterne, wären es 2,5 … kein Meilenstein, kein Verbrechen, optisch irre, mittel-unterhaltsam. Prost.

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Nachtrag:
    Eine Sache, die ich richtig schlimm war: die Off-Stimme am Ende.
    Eine Sache, die ich richtig toll fand: Björk

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    …und ich hätte auch gern ‘ne Editierfunktion :)

  • K-I

    Das einzig bescheuerte hier ist doch, dass sich die ganze Leute über die Kritik aufregen obwohl sie den Film selber noch gar nicht gesehen haben.

    Man sollte mit den Comments warten, bis man ihn gesehen hat um dann mit Argumenten zu kommen warum die Kritik den ‘falsch’ (gibts bei einer Kritik ja nicht wirklich) ist und was man anders sieht. Ich für meinen Teil kann die Sicht der Zwei allein durch ihre Texte nachvollziehen. Jeder hat andere Massstäbe und Ansprüche an einen Film, aber die Argumentation der Beiden ist durchaus schlüssig, auch wenn ich glaube, dass ich den Film nicht ganz so Grottenschlecht sondern wahrscheinlich eher so , ‘mäh-geht so’ finden werde!
    Deswegen liegen die nicht falsch und hab ich am Ende nicht recht!

  • Pingback: Kurze Meinung zu "Sucker Punch" | PolkaRobot

  • Baron

    Sooooo,
    ich habe den Film gerade gesehen. Wohlgemerkt sogar mit meiner Freundin die nicht immer meinen Geschmack teilt. Als ich vor 6 Monaten den Trailer zu diesem Film gesehen habe war ich total begeistert. Seit diesem Tag habe ich mich auf den Film gefreut und, ihr werde es kaum glaube, ich bin nicht enttäuscht. Nicht mal im Entferntesten. Im Großen und Ganzen kann ich Silent Rocco zustimmen. Doch ich war wirklich mehr als begeistert. Es ist keine Meilenstein aber doch ein bildgewaltiges Werk über knapp 2 Stunden. Was hier aus der kleinen Story einer in eine Anstalt gesteckten jungen Dame gemacht worden ist wesentlich besser als eine unglabliche Story einfach nur durchlaufen lassen und mit Effekten vollzustopfen.
    Es ist schwer hier viel zu sagen ohne einen Spoiler mitzugeben. Ich kann hier nur ein Zitat mitgeben was meine Freundin direkt auf dem Weg aus dem Kino gesagt hast: “Wenn ich jemanden diesen Film empfehle oder nur mit jemanden darüber rede, würde ich ihm definitiv sagen den Film komplett durchzuschauen und nicht in der Mitte zu gehen”.

    Kurz zu einem kleinen Fazit:
    Der Film ist meiner Meinung nach ein Anime in Hollywood-Format. Was in diesem Film mit weniger Bildern gesagt wurde ist einfach toll. Auch wenn man keine Animes mag isen t man in dem Film gut aufgehoben. (Dafür hatte ich meine Freundin als Kontrollperson dabei. ) Aus einer Geschichte entwickeln sich 3 Paralellgeschichten. Die Bilder sind einfach gewaltig, da sie mit dem Soundtrack perfekt verbunden sind. Und ich glaube das macht den Film aus. Die Musik und die Synchronisation sind super. Die Verbinungen der einzelnen Charaktere sind einfach aber doch gut inszeniert. Von Anfang an kann man erkennen wieso etwas passiert wird aber überrascht sein wie die Story endet. Es ist schwer etwas über den Film zu sagen ohne zu Spoilern, denn dafür muss man ihn gesehen haben. Ich würde den Film empfehlen und eine 7/1o wäre bei mir sogar drin, da ich die Kritik vorher nicht gelesen haben.
    Wünsch euch einen schönen Abend.

    Der Baron

  • Baron

    1. Hätte ich gerne eine Editierfunktion.
    2. Was ich total vergessen habe: Der Anfange. DER ANFANG… in wenigen bis keinen Filmen waren wir von den ersten 10 Minuten so gefangen wie bei diesem Film. Man merkt nicht einmal dass der Film beginnt und trotzdem ist man mittendrin. Es wurde einfach von der Hauptperson wird kein Wort gesprochen aber doch so viel gesagt…

  • Baron

    Ich denke zu schnell und schreibe zu langsam. Sorry :)

  • Dr. Strangelove

    imdb war lange Zeit eine super Referenz. Aber in den letzten jahren haben mittelmäßige Filme oft die 9.0 Marke gebrochen… und schlechte Filme… früher 4,5 Sterne.. nun gerne 7.0.
    Das hat sich alles irgendwie verschoben. Wenn jetzt Sucker Punch bei 6,9 oder so steht… denkt man: och, ist doch gut.. Aber früher wäre das eine 4 oder 5 Sterne Wertung gewesen.
    Andererseites gibt es genug “gute Filme” die eben dann nicht die Inception Sterneanzahl bekommen.. und dann eben auch bei 7.0 stehen. Auf einer Höhe mit “Sucker Punch” Drecksfilmen.
    imdb war jahrelang echt toll… betonung liegt auf “war”.

    Und generell finde ich Subjektivität ganz schön. Es bleibt ja dennoch die Meinung eines einzelnen. RAY und andere große Filmzeitschriften verwenden auch ab und zu das Wort “DUMM” .. wenn es eben ein wirklich dummer Film ist. Und ich finde es schön das zu lesen.
    Bei Hörzu, Spielfilm und Co… wenn da ein Film “schlecht” abschneidet schrieben die ja noch so was wie: “Nur für Fans des Genres sehenswert” … und vergeben dann 2,5 Sterne… (statt eigentlich nur eine zu vergeben) (in einer Skala von 5)
    whatever. Ich mag beide Reviews hier sehr.

  • http://www.wirreswirken.de Jubai

    Boah, der Film ist ja wirklich so krass shice, wie ihr gesagt habt, Aldäää! ;)

    Im Ernst: Hätte gedacht, dass ich dem Film wenigstens irgendwas (IRGENDWAS!) abgewinnen könnte, aber Fehlanzeige. Da war absolut gar nichts. Hätte ich nicht 8 Euronen dagelassen, wär ich rausgegangen. Wenn ich diesen Mist als DVD gesehen hätte, hätte ich abgeschaltet.

    Spart euch eure Kohle! Der Film taugt rein gar nichts. Null.

  • Pingback: Sucker Punch Review || Film, Browning, Emily, Trailer, Anstalt, Szenen || thingybob.de

  • Claas

    Vorweg, ich habe den Film nicht gesehen. Es geht mir nur um die Debatte.

    #37 Comedian: “so unterhaltsam wie zwei Stunden in einer Blechmülltonne gefangen zu sein, auf der von außen eine Horde Kinder mit Baseballschlägern herumhaut, die alle 30 Sekunden kurz mit einer Taschenlampe reinleuchten” EINFACH GROSSARTIG treffende Beschreibung reinsten Mülls.

    …ihr seit ja offensichtlich alle bekloppt, wenn ihr obiges gutheißt.
    Was ist denn bitte gegen Kinder, die auf Mülltonnen hauen einzuwenden.
    Und ja, sicher ist es auch “Kunst” – ich verwende das Beispiel, weil es ihr auch öfter schon gebracht wurde -, wenn ich jemanden von Euch vor die Tür scheiße. Es ist “Kunst” weil ich es sage. Punkt. Aus. Micky Maus. Noch nie was von Beuys und dem erweitertem Kunstbegriff gehört.
    Wir leben doch nicht im engstirnigen Biedermeier, sondern in der Moderne, ach was red ich, Post-Moderne. Leuten vor die Tür scheißen und das als Kunst bezeichnen ist ja da im Grunde schon wieder ein alter Hut.

    Bitte, wirklich. Dieses konservative Denken kann doch nicht euer ernst sein. “Mit Sucker Punch transzendiert er sein Werk in den Bereich des Unansehbaren, das selbst “300” und den Eulenfilm noch wie dramaturgische Meisterwerke wirken lässt?” Was will man denn bitte von dem guten Mann? Mehr Konsequenz? Immer den gleichen Schmonzes, bei dem man wenigstens weiß, was man bekommt? Nicht konsequent, sondern radikal muss man man sein, wusste schon Walter Benjamin. In diesem benjaminischen Sinne kann ich ja nur begeistert sein, von der gebalten Sinnlosigkeit (oder sagen wir lieber – mit Alexander Kluge – von der Befreiung vom Sinnzwang), vom Desinteresse (am Zuschauer? an sich selbst?) und Langeweile, die auf mich zukommt.
    Ich meine, ein Film der es schafft “extrem hektisch, extrem laut und GLEICHZEITIG extrem langweilig zu sein” ist schon ein außergewöhnliches Schöpfung, die mich an das ein oder andere überlange Machwerk Andy Warhol’s erinnert, der bekanntlich auch sagte “I like boring things.” – zu recht.

    Offensichtlich seit ihr schlicht noch nicht in der Pop-Kultur angekommen, in der es keine Unterscheidung mehr zwischen E- und U-Kunst, ja nicht einmal mehr zwischen Leben und Kunst gibt, seit ihr der Post-Moderne (ganz zu schweigen von der Post-Postmoderne) völlig ferne, die Popkulturelle Phänomene dekonstruierend reflektiert.
    Und andererseits (ob dieser Film nun diese post-modernen Qualitäten hat oder nicht – da er aber scheinbar “nur passive Erlebnisse” aneinanderreiht, läßt mich ahnen, dass dann doch einiges in diese Richtung zu finden wäre, denn was ist in erster Linie den unser modernes Leben anderes als passives Erleben, passives konsumieren?!) ist es mir auch vööööllig wurscht, was ein Herr Znyder zu seinem Filmchen sagt, denn das ist ja für die Rezeption des Films mindestens herzlich sekundär.

    Der Film steht ja bitte erst mal für sich. Der Film ist lebendiges Subjekt das mit uns, mit Dir und Dir ganz persönlich in Dialog treten will und ihm ist es ziemlich egal, was der Zack da über ihn erzählt. (Regisseure sollten öfter mal die Klappe halten. Ihre Filme übersteigen sie oftmals bei weitem.)
    Was wäre das auch für ein furchtbar verklausuliertes, lustloses und undialogisches, letztlich den Film verachtendes Filmschauen, wenn es für mich dabei eine Rolle spielt, was der Macher dazu sagt, was er glaubt, dazu sagen zu müssen, was er angeblich alles wollte oder eben nicht; wenn mir der Macher also gleichsam immer im Nacken sitzt.
    Nein der Film, jeder Film, hat einen Wert für sich – einfach weil er ist. Und wer das nicht verstehen kann, nicht diesen Respekt vor dem Film hat, der macht beim Filmeschauen grundsätzlich etwas falsch.

  • http://www.google.de buzz

    @ 72 schön ausgeführt, dennoch:
    1. Kinder die auf eine Mülltonne hauen sind nur dann unangenehm, wenn man sich wie im Zitat der Fall darin befindet.
    2. So frei dein Kunstbegriff auch ist, er lässt keinen Rahmen um überhaupt über Filme zu sprechen, da man alles irgendwie als Kunst undiskutabel machen kann. Das ist mM nach aber bei keiner Kunst der Fall, sondern nur ein hippes Pseudo-Pop-Kunstkultur-Gequatsche. (siehe auch Film: Banksy) Desweiteren hat Film – meistens – auch noch andere Intentionen als Kunst darzustellen. Diese kann man gut besprechen und kritisieren. Wie hier geschehen.
    3. Natürlich spielt die Interpretation des Schaffenden eine Rolle. Film/Kunst ohne Intention ist bloß (moderner) nonsens.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Claas

    Das ist ganz unglaublich verschwurbeltes Gedöns und ein Kunstbegriff der wohl mit dafür verantwortlich ist, dass viele Leute das Kotzen kriegen, wenn sie nur das Wort Arthaus hören. Alexander Kluges diverse Sendungen und Filme sind zu 90% so spannend wie Willy Millowitsch beim Eindösen zuzusehen – insofern halte ich ihn als Kronzeugen relativ ungeeignet.

    Und mit diesem “Alles ist Kunst”-Gerede wird nicht Diskussion und Auseinandersetzung gefördert sondern erstickt, denn letztlich lässt sich so jeder Scheiss rechtfertigen und jeder Film ist dann “auf seine ganze eigene Weise gelungen”. Group-Hug-Rhetorik aus der Kuschelgruppe, die genauso viel wert ist wie “jeder Mensch ist was besonderes und einzugartiges und irgendwie ist jeder ein Künstler”.

    Das Totschlag-Argument mit dem sich jede kritische Auseinandersetzung erübrigt, dumme Filme sind nicht dumm sondern auf ihre Weise wertvoll, debile Idioten sind in Wirklichkeit bezaubernde Menschenkinder und wenn dir jemand in die Küche kackt ist das eben seine künstlerische Art sich auszudrücken oder sogar eine systemkritische Aussage.

    Danke, aber danke nein.

  • Doughnut

    Nice, Claas, wunderbar ironisch und dermaßen himmelschreiend absurd, dass es ne wahre Freude ist. :)

    Ich hab bestimmte Auswüchse der modernen Kunst auch nie so recht kapiert.
    Hab heute in den Nachrichten gesehn, dass so ein paar stinkreiche Sammler merkwürdige Bilder voller geometrischer Figuren, von russischen Avantgardisten wohl, an Museen vererbt haben. Angeblich waren die Millionen wert…
    Macht mich sprachlos.
    Da liest man dann so Sachen wie:
    “Unter Suprematismus verstehe ich die Suprematie der reinen Empfindung in der bildenden Kunst. [..] Als ich im Jahre 1913 in meinem verzweifelten Bestreben, die Kunst von dem Ballast des Gegenständlichen zu befreien, zu der Form des Quadrats flüchtete und ein Bild, das nichts als ein schwarzes Quadrat auf weißem Felde darstellte, ausstellte, seufzte die Kritik und mit ihr die Gesellschaft: Alles, was wir geliebt haben, ist verloren gegangen: Wir sind in einer Wüste … Vor uns steht ein schwarzes Quadrat auf weißem Grund! [..] Das schwarze Quadrat auf dem weißen Feld war die erste Ausdrucksform der gegenstandslosen Empfindung: das Quadrat = die Empfindung, das weiße Feld = das Nichts außerhalb dieser Empfindung. ”
    Das fände ich fast schon wieder lustig, wenn es nicht irgendwelche dekadenten Reichen gäbe, die vor lauter Blödsinn nicht wissen, wohin mit ihrem vielen Geld, und dann ihre Häuser mit diesem Zeug tapezieren. ^^

    zum Film zurück:
    Ich nehme mal an, dass in den Träumen von Baby Doll (OMG, diese Namen!) nie Gefahr besteht für die “Heldinnen”, oder? Einfach alles durchchoreographiert und völlig sinnfrei, Hauptsache, es sieht stylish aus. Und am Ende jedes Levels dieses Ballerspiel-Gameplay-Videos wartet eins der Puzzlestücke, die sie für ihren Plan brauchen. Stimmt das so in etwa? Falls ja, WÜRG!!!
    Und wird eigentlich erklärt, wieso sie in ihren Tänzen in diese Videospielszenarien voller Gewalt abdriftet? Wurde Baby Doll mit Kriegsspielzeug und zu viel Fernseh- und Videospielkonsum großgezogen oder wie jetzt? ^^
    Oder geht Snyder einfach davon aus, dass seine Zuschauer hirnlosen Bombast so sehr mögen, dass sie gar nicht wissen wollen, wie das alles zusammengehört?

    @ Baron:
    Selten so gelacht. XD
    Schon mal dran gedacht, dass deine Freundin nach deiner im Vorfeld ganz sicher deutlich spürbaren Vorfreude keine Lust hat, sich mit dir wegen so nem blöden Film rumzustreiten? Da sagt sie halt, war super, dann bequatschst du sie nicht pausenlos, um sie zu überzeugen, und sie kann die Scheiße schneller wieder vergessen. ;-)

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Doughnut, einfach selbst mal gucken. Ich weiß, wirst Du nicht :)
    Aber dann nicht anderen absprechen, dass sie vielleicht ihren Spaß mit dem Film hatten. Ja und diese Namen, so voll unrealistisch… ;)

  • t.

    Mhhh, interessante Monologe. Vom Bauchgefühl her steckt in den vielen Kommentaren hier deutlich mehr Substanz, als dem bisherigen Gebashe  polarisierender Kritiken (Ausnahmen/Ausfälle bestätigen die Regel).
    Tolle Entwicklung!
    Zum Film kann und will ich nichts sagen, er interessiert mich nicht. Was mich aber dennoch zum Comment zwingt, ist die Erkenntnis wie wenig so einige Leute erkennen wie wichtig Unterhaltung ist (damit meine ich nicht nur die Horden geistig nicht zu unterbietender Konsumenten/ Filmkritikenkommentatoren, sondern auch die Macher der Konsumprodukte). Da geht es nicht ums Genre, oder die FX, oder den Dummheitsgehalt, sondern um den reinen Unterhaltungswert und der hat definitiv NICHTS mit Hirn abschalten zu tun. Mein Bauch unterhält mich nicht, er sagt mir ob ich Hunger habe, oder Magen-Darmgrippe… oder er bestätigt ein Gefühl welches vom Hirn kommt! Von daher geht ohne Hirn nichts, ausser dem Tod und der setzt die Nichtfunktion dessen voraus, zumindest im existenziellen Sinne. Die große Filmindustrie (der Mainstream) scheint einfach nicht mehr zu schaffen mich zu unterhalten, wieviele unzählige Stunden meines Lebens habe ich in den letzten Jahren an den Filmkonsum verschwendet?! Wie oft hat es gerummst und explodiert, geschrien und geblutet, geknallt und gelitten und es hat mich nicht die Bohne berührt. Was ist los Filmwelt? Wo sind die Charaktere geblieben für die man sich interessiert, die man leiden oder lachen sehen will, denen man den Tod oder alles Glück der Welt wünscht, wo ist das Reale im Künstlichen?
    All das hat nichts mit dem gewählten Genre zu tun, es zählt die Empathie welche man dem Charakter entgegenbringt, sofern man dessen überhaupt fähig ist, oder gewillt es einer Nichtperson zuzugestehen. Was bei all den porträtierten Nichtexistenzen extrem schwer fällt, wenn nicht sogar unmöglich ist!
    Ich liebe FX , ja, auch VFX und ich liebe es auch wenn es rummst, aber Lautstärke nur um deren eigen Willen ist sinnlos, wenn es länger als 10 Minuten sind. Um einen halbwegs lebendigen Menschen länger bei Laune zu halten, zumindest mich, braucht es deutlich mehr als das, es braucht einen Sinn.
    Seltsamerweise war einer der für mich unterhaltsamsten (in jedem Aspekt) Filme der jüngsten Zeit, einer, welcher so altmodisch war, das es einem schon förmlich anschreit. The American…
    Vielleicht bin ich einfach zu alt für das zeitgemäße Kino, oder aber the next generation of storytelling is meaningless?! Dann aber ohne mich, es gibt eh genug aufzuarbeiten…

  • drugstorecowboy

    Die Kommentare hier sind ja alle schön und gut (manche sinnvoller als andere), wer sich aber mal wirklich amüsieren möchte, der klickt auf den nachfolgenden Link. ;-)
    bluray-disc.de/blulife/blog/me...

  • http://goretronic.de McFly

    Werde ich den Film gut finden, wenn ich auf dämlich-trashige Storys stehe und mein letztes heiß geliebtes Videospiel Bulletstorm war? Ja oder Nein? Mehr will ich gar nicht wissen.

  • http://goretronic.de McFly

    Ergänzung: 300 gehört zu meinen Lieblingsfilmen, The Expandables ist der wohl beschissenste Film den ich je gesehen hab.

  • Tobi

    Gestern in der Vorpremiere gewesen – es war bunt und hat ordentlich geknallt! Der Film war primitiv, voller Gewalt und ohne Handlung – kurz: Ein toller Herrenspaß! Ich fühle mich vom Film benutzt und nach dem Höhepunkt verschwitzt allein gelassen, aber ich bin vollends befriedigt. Wer den Film nicht gut findet … ist ‘ne Frau! :) Klare Empfehlung meinerseits, ein gelungener Hassfick.

  • Dr. Strangelove

    @Class: Hör’ auf Walter Benjamin zu zitieren. Sucker Punch ist alles andere als radikal.

  • Baron

    @ Doughnut
    Lach mal weiter, aber stell dir vor, dass es auch Menschen die gibt sich einfach nur über einen Film unterhalten.
    Manchmal frage ich, was Leute zu unnötigen Kommentaren wie deinen hinreißt…

  • http://thingybob.de Mike

    Ich habe den Film gestern gesehen und ich fand ihn super (http://thingybob.de/?p=1248) – jau, er hat keine Story, keinen Tiefgrund, keine Moral. Ist sexistisch, unrealistisch, sinnlos – aber sorry, who cares?
    Jeder wie er mag – ich mag :)

    Was ich nicht mag ist dieses pseudo intellektuelle Worthülsen Gefasel um raus zu stellen wie man doch über allem steht und den Durchblick hat und toll schreiben kann.
    Die Essenz eurer Reviews ist, der Film ist Scheisse – ich fände es besser wenn die die Essenz wäre ‘Ich finde den Film Scheisse’.
    Aber das ist das Problem wohl jeden Kritikers. Er geht davon aus objektiv über etwas zu berichten (zu können).
    Beim Thema Filme, welche man grob in den Bereich Kunst einordnen kann, fällt es mir schwer Kritik als objektiv zu sehen, wie soll das funktionieren? Nach welchem Maßstab wird gemessen?

    Und selbst wenn etwas noch so grottig ist, dann sollte man anderen Leuten zugestehen es trotzdem zu mögen. Das tut ihr scheinbar nicht, ansonsten würdet ihr nicht überlegen die Kommentare hier zu schließen (nur weil 80% eurer Liste abgearbeitet sind) oder euren Lesern zu empfehlen doch hier lieber nicht mehr zu lesen.
    Das ist arrogant – aber da das eure Seite ist steht es euch natürlich frei arrogant zu sein.
    Nur Meinungen aufdrängen funktioniert in der Regel nur bei denen die eh hinter dir her schleimen.
    Nochmal, ich fand eure Reviews teilweise gut geschrieben und musste auch Stellenweise lachen (nicht auslachen sondern lachen) obwohl ich nicht mal eurer Meinung war. Aber das ist doch das schöne – solange man mir nicht versucht seine Meinung auf zu zwängen.

    Danke fürs lesen.
    Mike

  • Doughnut

    Deine ulkige Beweisführung mit deiner Freundin als Kronzeugin, das hat mich dazu hingerissen. ;)
    Wenn du einfach nur geschrieben hättest, dass du den Film toll fandest, kein Problem. Aber so wirkt es, als dächtest du, dieses Anekdötchen mit deiner Freundin wäre in irgendeiner Form dazu geeignet, die Kritiker verstummen zu lassen.
    Bei dem, was ich bisher so über den Film gelesen hab, bezweifle ich das stark.

    Falls sich einige über mein Interesse an dem Streifen wundern, ich hab mich eigentlich auf den Film gefreut, fand die Trailer so derbe überladen, dass es mich schon wieder neugierig machte. So in der Richtung Grenzen des Erträglichen ausloten und Kino als Achterbahn der Sinne. ^^
    Aber die Ausführungen in den Reviews hier und anderswo haben mich eines besseren belehrt. Denn der Film nimmt sich und seine Prämisse offenbar ernst, was bei solchem Trash absolut unverzeihlich ist. Und er scheint es nicht mal zu schaffen, die verschiedenen Traumebenen in einen jenseits von dürftigen Metaphern halbwegs sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Es geht also nur um stylishe Inszenierung von heißen Bräuten in SloMo-Actionorgien, wobei nicht mal deren Leben auf dem Spiel steht. Kurz, die Kulmination all dessen, was scheiße ist am heutigen Actionblockbusterkino. Wenn Zach Snyder meint,den Film könne man als Kulturkritik verstehn, dann hat er damit sogar Recht. Dass er dafür kein Lob, sondern selbstverständlich fast nur Verrisse erntet, muss ihm bewusst gewesen sein, ebenso, dass der Film seiner Karriere schadet. Ich bezweifle sehr, dass ein Regisseur bewusst so etwas tut, nur um der Filmwelt und dem Publikum mal so richtig die Meinung zu geigen. Denke mal eher, er hat die Hirn-aus-Fraktion und ihre unkritische Konsumption jeder Form cool aussehenden Drecks mit einkalkuliert. ;-)
    Wie schon geschrieben, verdammter Heuchler.

    @t. (Kommentar 77):
    WORD! Besser kann man es nicht ausdrücken, danke!

  • Doughnut

    @ drugstorecowboy:
    “Spannend ist darüber hinaus aber zu betrachten, weshalb Snyder hier drei Terrakottakrieger aufstellt und keine x-beliebigen Riesen. Die terrakottaarmee wurde vom ersten chinesischen Kaiser Shihuangdi aufgestellt um sein Mausoleum zu bewachen und so seine Herrschaft über seinen Tod hinaus sicherstellen sollte, anders gesagt das Patriachat zu verweigen. Shihuangdi selbst zeichnete sich durch seine selbst für damalige Verhältnisse ungewöhnliche Gewaltherrschaft aus. Zur Erreichung seiner Ziele schreckte er nicht mal davor zurück, seine eigene Mutter zu töten. Parallelen zur Geschichte Babydolls rein zufällig? – Sicher nicht.”
    Gnihihihihihi!
    Brüller! Danke für den Link, macht immer wieder Spaß, Idioten dabei zuzusehen, wie sie sich mit vollem Ernst nach Kräften blamieren.
    Man würd ja am liebsten reinrufen: “Nicht! Hör auf! Tu dir das nicht an!”.
    Aber dann besinnt man sich und genießt lieber die Show. XD

  • Jürgen Zimmermann

    man muss ja eigentlich ein sehr unzufriedenes leben haben, wenn man soviele filme scheiße findet, aber sich immer so ausgiebig damit befassen muss um ellenlange reviews zu verfassen :)

  • burns

    @Claas, 72.: Sehr witzig! Musste sehr oft schmunzeln, dankeschön! Benjamin und Ästhetische Theorien an Sucker Punch durchzuexerzieren, das hat schon was.

  • Pingback: WiRRESWiRKEN » Review: Sucker Punch

  • Baron

    @Doughnut
    Naja … wenns dir gut tut.

  • der alte Sack

    war heute morgen im wake-up kino in stuttgart um 6.00 Uhr und der Film war ein Film. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt bessere Filme und schlechtere. SAW z.B. ist Gewalt ohne Sinn, bzw. Sadismus für Voyeure.

    Was macht dieser Film falsch? Er versucht zuviel zu erklären. Was macht der Film richtig? Er zeigt Zeitlupe, Action und Elemente die einfach das Auge eines Filmfreaks erfreuen, Die Handlung ist austauschbar, aber das ist sie bei anderen filmen manchmal auch. Synder ist noch jung, hat noch keine dutzend Filme hinter sich, gebt ihm Zeit wer weiß in 30 Jahren ist Sucker Punch vielleicht ein maßstab für Filmstudenten oder aber auch nur ein Popcornfilm für Männer die gerne junge Mädchen tanzen sehen, lassen wir die Zeit darüber gehen und warten auf den nächsten Film.

    mfg.
    the old bag

  • Doughnut

    Mal zur Abwechslung ne Frage in Richtung der Reviewer, speziell Batz:
    “Sucker Punch spielt nicht. Er ist so ernst wie die Psycho-Gedichte von Teenagern die über die Ungerechtigkeit der Welt sinnieren.”
    Kannst du das bitte näher erläutern?
    Woran machst du es fest, dass der Film sich zu ernst nimmt? An den Interviews mit Snyder hoffentlich nicht nur. An den Dialogen? Sind die so sinntriefend und humorlos, dass Fremdschämen angesagt ist, oder wie?

  • http://thingybob.de Mike

    Schade dass scheinbar nicht alle Kommentare frei gegeben werden :(

  • Steve

    Gestern gesehen und ich fand ihn wirklich gut, anfangs wirkt alles doch sehr albern, gegen ende fügte sich das Bild dann doch gut zusammen.
    Ich frage mich was manche nach den Trailern denn erwartet haben? Ich jedenfalls bekam exakt was ich erwartet hatte, augenorgasmus par exellence und gegen ende ein recht mulmiges Gefühl im Bauch.

    Übrigens, wenn man keine Lust hat ein Review zu schreiben dnan sollte man es eventuell doch gleich sein lassen, hatte nach den bisherigen Comments ja eher auf 2 Sterne oder etwas in der Art getippt aber 1/2?
    Bei euch bekommt doch selbst der x-te dröge Animationsfilm sonst wenigstens 3-4.

  • Dachsman

    Hachja, da ist es ja doch noch. Ein Langreview und dann noch mit diesem großartigen Zitat am Ende und absolut klasse geschrieben. Danke Batzman dafür, nach solchen Kritik ist man der Filmindustrie fast nicht mehr böse, dass sie manchmal schlechte Filme rausrotzen.:D

  • Doughnut

    “Ich frage mich was manche nach den Trailern denn erwartet haben?”
    Nen Film mit kohärenter Handlung und Action, bei der auch mal Spannung aufkommt vielleicht? Brachiale Showdowns gegen übergroße Terracotta-Krieger gerne … sind btw Samurai und keine Soldaten aus dieser berühmten Terracotta-Armee, noch mal ein herzhaftes LOOOOL in Richtung der Nase hier:
    bluray-disc.de/blulife/blog/me...

    Aber wenn schon, denn schon mit ein klitzekleinwenig Gefahr und Schrammen, nicht einfach nur als Metzelorgie im Godmode. Wie man das nicht entsetzlich langweilig finden kann, kapier ich nicht.
    Und es wär auch nett, wenn diese Traumsequenzen nicht einfach sinnlos in den Film reingepappt wirken würden, sondern es irgendeinen auch noch so kleinen Bezug zum Rest geben würde.

    Woher ich das alles weiß, ohne den Film gesehen zu haben? Die Reviews, selbst die positiven, verraten es mir. Es gibt an sich keinen ernsthaften Kritiker, der dem Film irgendeinen Sinn attestiert. Die gutmeinenden behaupten einfach nur, der Film sei eine Überspitzung heute gängiger Actionfilmkonventionen und soll den damit Zuschauer abstoßen. Das sei gewollt, um alle zur Besinnung zu bringen und diesen Trend aufzuhalten…
    Wenn man die Kommentare hier und anderswo liest, merkt man aber, dass die Schmerzgrenze eines Teils des Publikums offenbar doch noch etwas höher liegt. Form geht also grundsätzlich über Inhalt, nicht wahr? Wieso muss sich beides eigentlich ausschließen und wieso darf man Filme nicht in Grund und Boden kritisieren, bei denen der Inhalt so völlig hohl und langweilig ist wie ganz offenbar bei diesem? Und wieso glauben einige, stolz darauf sein zu müssen, dass sie ihr Hirn abschalten können?
    Der Film scheint inhaltlich ein Debakel sondersgleichen zu sein und als anständiger Reviewer muss man das durch einen Verriss bestrafen. Wenn man Kino und die Geschichten liebt, die darin erzählt werden, muss man jede Form schlampigen oder lieblosen Storytellings ablehnen, denn jeder dumme oder phantasielose Film, der ein Erfolg ist, verschiebt den Markt weg von Filmen, bei denen sich auch um den Inhalt Gedanken gemacht wurde. Und wer will sowas? Dummköpfe, ganz einfach.

  • Fiete

    Einspruch, euer Ehren! Hörensagen! ;)

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Einspruch stattgegeben!

  • geo70

    beste, witzigste filmkritik ever, bitte kommasetzung beachten.

  • Doughnut

    Beantrage Aussetzung des Verfahrens, Befangenheit des Richters :P

  • burns

    geo70: Du hast wohl die Twilight-Rezensionen noch nicht gelesen und die Terminator-Verrisse? ;-)
    Dringende Leseempfehlung!
    Falsche Kommasetzung und “das” statt “dass” (an hohen Feiertagen auch mal andersherum) wird Batzman noch schreiben, wenn unsere Kindeskinder schon die 5. Rechtschreibreform hinter sich haben, da mach Dir mal keine Illusionen.

  • burns

    Argh. Ich meine natürlich die TRANSFORMERS-Verrisse…

  • goines

    Im Endeffekt ist es doch so, wie immer: Die Fanboys verteidigen ihn und die, die schon von vorherein gesagt haben wird scheiße, finden ihn scheiße. Deswegen jetzt so einen Aufriss zu machen…naja.

  • Dr. Strangelove

    *Spoiler* Harry stirbt am Ende. *Spoiler*

  • http://16bitblogger.de chris

    stimmt es, dass harry am ende stirbt?
    ;)

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Nein, nur Koma. Jetzt braucht den Film wirklich niemand mehr sehen.

  • philler

    Ohne jetzt die hundertfünf vorangehenden Kommentare zu lesen, Ihr habt Popcornkino schon mal besser wegkommen lassen… Von solchen Reviews bekomm ich echt nur Kopfschmerzen, dabei fand ich euer Bewertungssystem recht schlüssig , ( wenn ein Zombiefilm 3 Sterne bekommt dann halt nur als Zombiefilm und nicht als ultimatives Machwerk etc.) deswegen von meiner Seite: Calm Down und macht mal wieder Lust auf nen Kinogang.

  • Dr. Strangelove

    Popcorn Kino… tss. Immer diese “Was habt ihr nach dem Trailer erwartet” Kommentare. Mit solchen “Argumenten” kann man jede Diskussion ersticken.

    Review: Der Film ist scheiße
    Kommentar: Der Film will ja auch gar nichts anderes sein… ihr seid alle zu dumm euer Hirn auszuschalten.

    Ist der Film einfach nur trashig und schlecht ist genau das gewollt. jaaaa klar. Man mäkelt über fehlende Story und schon schreibt jemand das der Film ja eh nur als “Spektakel” konzipiert gewesen sei. Einfach nur albern.

  • http://www.google.de buzz

    *thunbs up* Strangelove.
    Vorhin den Film gesehen und muss dem Review einfach nur recht geben. Selten so einen völligen, kompletten Scheiss gesehen! Wobei bisher glaube ich noch niemand auf die grauselige musikalische Untermalung zu sprechen kam…

  • lukipuki

    na dann: die musikalische Untermalung war grausig!

    ja der film war *negativ*.

    Und, obwohl ich immer für die Rechte der Hirn-Aus-Gruppierung gekämpft habe, muss ich spätestens jetzt erkennen : Niemand kann sein Gehirn komplett ausschalten. Man kann sich bemühen besonders tolerant zu sein – so 2 Stunden in etwa (Alkohol hilft dabei noch etwas) – aber manchmal reicht das nicht. Hier hat es eben auch nicht gereicht. Wenn sich bei einem Menschen die niedersten Instinkte wehren, dann hat der Film irgendetwas falsch gemacht.
    Es gibt Filme, da ist der Trailer ziemlich cool, aber man sollte es dabei belassen. So wie Kurt Cobain oder Tupac erst nach ihrem Tod so RICHTIG legendär wurden, so wäre das bei so einem Film vielleicht gut. Wir hätten den Trailer gesehen und einen Monat später dann kommt die Meldung, dass alle Filmrollen bei einem dramatischen Feuer vernichtet wurden – samst Drehbuch (*hust* wenn das jemals existierte) und niemand sonst kann sich erinner, worum der Film geht. – Hm kann ich auch irgendwie nicht.

    Aber jetzt zu etwas konkretem.
    Was hat uns der Trailer versprochen? Einen wirren bunten stylischen Mix aus allen Dingen der Popculture, die wir toll finden. Robo-Samurais, Herr-der-Ringe-Drachen, Steampunk-Nazis mit brennenden Zeppelinen und Roboter in Gelb. Ja das alles gab es irgendwie auch, aber genau bei diesen Dingen hat der Film versagt. – auf die “story” gehe ich jetzt nicht ein und auch nicht auf alles, was in diesem Film das Real-Life darstellte.
    Warum hat dieser Film versagt, bei den Action-szenen?
    Ich will versuchen, das an einem konkreten Beispiel zu erklären.
    die erste Kampfszene fängt ziemlich cool an.
    Babydoll steht vor dem verschneiten Palast und bemerkt, dass da gerade 3 unheimliche Samurais stehen. Ersteinmal – ich fand, dass diese 3 Gestalten tatsächlich ziemlich cool aussahen. Da hat sich ein Designer viel Mühe gemacht. Die rot aufblitzenden Augen – gruselig. Dann kommen die allmählich näher und *holy shit!* – sind alle 4 Meter groß! dick gepanzert und echt gefährlich. Da hätte man doch was draus machen können! Aber nein, es wird einfach dumm drauflosgekämpft. Choreographie-Schema 3f, danach das Schwert, über das unsere Heldin rüberspringt (mit seitlichem Salto), über das unsere Heldin rüberspringt (mit seitlichem Salto), über das unsere Heldin rüberspringt (mit seitlichem Salto) … äh ja genau so war das im Film. Wiederholungen. Derivate von Derivaten von Dingen, die irgendwann man geil waren.
    [So, wie im Banky-Film: Mr Brainwash macht keine Kunst, er wendet etwas an, das mal Kunst war. Den Andy-Warhol-Marilyn-Filter wendet er zum beispiel einmal auf alle Popculture-Köpfe an, die es gibt. Er relativiert die ursprüngliche Idee damit. so ist das auch mit den Dingen in diesem Film - sie sind nur Kopien, keine liebevollen Nachzeichnungen und Neuinterpretationen]
    Der zweite Samurai schießt mit einer Gatlingkanone auf alle Holzsäulen des Tempels. In dem Tempel ist auch nichts drinnen, als ein Altar und die Säulen. Könnte man da nicht mal ein bisschen variieren? z.B.: Babydoll versteckt sich kurz – hat Angst, der samurai macht irgendetwas unerwartetes (zum beispiel: unbeweglich warten, weil er Zeit hat), IRGENDWAS. Etwas, was wir nicht erwarten, etwas was uns zeigt, dass Snyder nicht einfach Konzepte aus anderen Filmen per strg+c und strg+v in seinen Film übernommen hat. Die Szene besteht leider nur aus diesem: Großer Platz, großer leerer Tempel, 3 Samurais.
    Jede andere actionszene ist identisch – ein paar Popculture-Schablonen, anders angemalt, aber ohne Kreativität eingesetzt.
    Der Film ist wie ein Computerspiel, dass nach zufalls-parametern neue Maps erzeugt – alles ist irgenwie anders, aber man kennt es schon von woanders.

    Normalerweise stimme ich den Reviews hier selten zu, aber diesmal habt ihr voll ins schwarze getroffen.

    so – und Jetzt esse ich meinen marshmallow-creme-sandwich, nach diesem trauerspiel vorhin brauch ich das. hm – heute war nicht alles schlecht…

  • Tino

    ich komme gerade aus dem kino und kann den film nur jedem wärmstens ans herz legen. tolle bilder, eingebettet in einer netten kleinen geschichte. visuell ein meisterwerk.

    wie der erste kommentator ja schon anmerkte, die bewertung stand hier ja schon beim ersten trailer fest. ich empfehle der redaktion vielleicht doch bei playerweb anzufangen, die haben sich auch auf die fahnen geschrieben nur noch ukrainische dramen in sepia mit französischem Untertitel als sehenswert zu definieren…

  • Tino

    @Batz

    “Das Resultat ist ein zutiefst ärgerlichen Anti-Film, der in etwa halb so unterhaltsam ist wie zwei Stunden in einer Blechmülltonne eingesperrt zu sein, auf der von außen eine Horde Kinder mit Baseballschlägern herumhaut, die alle 30Sekunden kurz mit einer Taschenlampe reinleuchten.”

    liest du den müll eigentlich selber noch, den du vom stapel läßt? oder zwingt dich deine eigene rhetorische selbstverliebtheit nach so einem geschmiere stundenlang vorm spiegel zu verharren?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    145 Mal gefällt mir, aber nur 111 Lästerkommentare. Ich würde sagen guter Geschmack ist doch mehrheitsfähig.

  • Tino

    moviejones.de/news/news-sucker...

    Ich habe mal einen link angehangen, wie etwas weniger hasserfüllte und voreingenommene Kritik dazu aussieht. Beleuchtet den Film doch von mehreren Seiten und geht auch auf die Licht- und Schattenseiten des Films ein. Weniger mit der wütenden Virtuosität einer Axt…

  • burns

    @Tino:
    Du musst irgendwie lernen, Kritik ANDERER Leute über einen Film, der NICHT VON DIR ist, weniger persönlich zu nehmen.

  • burns

    “liest du den müll eigentlich selber noch, den du vom stapel läßt? oder zwingt dich deine eigene rhetorische selbstverliebtheit nach so einem geschmiere stundenlang vorm spiegel zu verharren?”

    Und poste weniger mit der Virtuosität einer Axt. ;-)

  • der Paul

    witzig ist, dass hier avatar abgefeiert wurde und sucker punch u.a. mit der begründung “effekte machen noch keinen film” verrissen wird.

    klar war der film mist. das argument, dass die action schnell langweilig wird unterschreibe ich auch (viele andere auch etc.pp.)

    aber dieses rumgehacke auf regie und mädels, auf sinn und unsinn ist ganz unterste schublade! und am schlimmsten finde ich’s, wenn dann auch noch user als blöde abgestempelt werden, die sich gut unterhalten fühlten oder einfach eure meinung mal nicht teilen. zumal: wie ernst kann man die meinung von jemandem nehmen, der diesen justin biber-schotter hoch lobte?

    im übrigen formuliert ihr zunehmend eure reviews wie junge doktoranten, die unter wissenschaftlichem legitimationsdruck stehen. das ist – gelinde gesagt – mehr als albern! was soll das? werten viele fremdwörter die kritiken neuerdings auf? habt ihr das irgendwo abgeguckt und fandet es prima? oder hofft ihr dadurch, den tross an ungebildeten lesern abzuschütteln?

    auch wenn in der kritik unbestreitbar viel wahres steckt, ist die art und weise reinste schulhofrethorik

    weiterhin ist aufgefallen, dass der begriff “totschlagargument” hier mittlerweile das “totschlagargument” per se geworden ist. alles was nicht passt, wird nicht etwa akzeptiert sondern verurteilt – schon komisch – irgendwie :)

    und einige hier (keine angst, hab nochmal quer gelesen, betrifft nicht die verfasser der texte oben) sollten sich mal fragen, was sie unter einem nazi verstehen: lasst’s euch von einem historiker sagen: im ganzen film ist kein einziger Nazi zu sehen! wirklich nicht – keine nazis! nirgends! basta :P

    beste grüße – und einfach mal wieder die wortwahl und argumentationsstruktur überdenken – tut keinem weh!

  • Doughnut

    Die moviejones-Kritik ist im Gegensatz zu eurem “Buhuhu! Ihr wollt euch ja nur wichtig machen!!!” endlich mal was, womit man sich auseinandersetzen kann.
    Und das tu ich einfach mal:
    “Es wird viel fürs Geld geboten und Themen, die theoretisch genug Stoff für mehrere Filme hergeben würden, werden hier bunt gemischt.”
    Hat Snyder nicht viel eher massig visuelle Ideen aus allen möglichen Quellen zusammengeklaut? Riesensamurai? Steam-Punk-Roboter? Zombienazis? Mit seitlichen Saltos (sicher in SloMo, gell? ^^) über Schwerter hopsen? Toll! Alles noch nie dagewesen. XD

    “Untermalt wird das Ganze für Snyder typisch mit einer Reihe gut gewählter Songs.”
    Na was denn nun? Gut gewählt oder grausig? Scheint ja offenbar Geschmackssache zu sein. Sprich, das können wir abhaken, das Thema.

    “So ist den ganzen Film über hinweg kein Entwicklungsprozess erkennbar, Ereignisse geschehen, aber für den Zuschauer oft in nicht nachzuvollziehender Weise. Vieles wird zu schnell abgehandelt, wie die Einweisung von Baby Doll, und ehe es sich der Zuschauer versieht, befindet man sich auch schon in der ersten Traumebene – einem Bordell, in dem Dr. Gorski nichts weiter als eine Puffmutter ist, während die wahre Schreckensherrschaft von Mr. Jones ausgeht. Kein Wunder, dass die Mädchen fliehen wollen – und Baby Doll dann noch eine Ebene weiterträumt. Der Bruch im Film von der Klinik zum Freudenhaus ist nicht nachvollziehbar, ebenso wenig, wieso sich Baby Doll gerade in die diese recht abgedrehten Traumwelten flüchtet, die im Film vorkommen. Sie stehen in keinem Zusammenhang zu ihr als Figur.”
    Okay, sehen die also genauso… Das allein wär für viele Leute, mich eingeschlossen, übrigens schon ausreichend Grund für eine vernichtende Kritik. Denn ohne Sinn innerhalb der Filmhandlung machen mir auch die abgefahrensten Actioneinlagen keinen Spaß. Die Geschmäcker sind eben verschieden.
    Ob es nun am Schnitt des Films liegt oder daran, dass Snyder sich einfach keine Mühe gegeben hat, seine Erzählebenen miteinander zu verbinden, ist egal. Es ist einfach mies, und jedem bleibt selbst überlassen, ob er sich von optischen Schauwerten von diesem erzählerischen Totalausfall ablenken lässt oder nicht. Batzman und Jet Strajker ließen sich nicht ablenken, zumal die Musik ihnen offenbar auch nicht gefiel. Wer ihnen das verübeln will und sich persönlich angegriffen fühlt, nur weil sie das Kind beim Namen nennen, ist genau die Art Schwachmat, die zu sein ihm bis dahin niemand unterstellt hat.

  • Doughnut

    Hab da nen Kommentar gelesen, den fand ich dermaßen gut, den kopier ich einfach mal hier rein:
    “Ich spreche da gern vom “Matrix-Effekt”! (in Ahnlehnung an die völlig übertriebenen MatrixFortsetzungen) Soll heißen, diese Effektorgien langweilen nach kurzer Zeit und rufen kein Ah und Oh hervor, eben WEIL ALLES möglich ist. Sowas führt wieder ganz schnell zum Overkill. Aber wers mag . mir ist das in der Regel zu wenig!”

  • http://www.justcurv.de curv

    ein 3/4 jahr habe ich mich auf den film gefreut. ich verehre snyder für seine bildsprache und die details in seinem setdesign. da bin ich voll bei jet, denn niemand beherrscht das aktuell so gut wie er. und dann macht snyder den größten fehler seiner bisherigen karriere. er benutzt keine gute vorlage. kein comic. kein buch. rené hat mir das ja immer gesagt. der man ist nur so gut wie seine vorlagen. ich wollt das nie glauben. und dann das…

    ich fand sucker punch eine derbe enttäuschung!

    alle vorgänger waren irgendwie rund. bei allen kritikpunkten inhaltlicher natur, waren es doch in sich stimmige filme. gut geschnitten, großartig gestaltet und ein schauspiel, an dem man was abgwinnen konnte.

    und bei sucker punch:
    in dem ganzen film sitzt man da und denkt KEIN EINZIGES MAL:”wow. wie geil ist das denn bitte. habe ich ja noch nie gesehen!”. das würde ich von einem guten action film erwarten. da kann die storry die dünste der welt sein. und das kommt ja bei sucker punch noch on top. die geschichte ist ja in 2 sätzen erzählt. da freu ich mich schon auf die “sucker punch in 10 sekunden” filmchen. das sollte gehen… ;)

    ich finde, BATZ trifft voll ins schwarze.

    thema musik hat batz übrings angeschnitten. da würd ich noch mal nachlesen. bei björk war ich noch dabei und dann wird die mukke leider immer unerträglicher. so ein beiläufiges geplärre ohne emotionen. echt schade. teilweise kam ja schon ein fremdschämen auf, für was für billige rock pop chart nümmerchen er sich da entschieden hat.

    das einzige was beruhigt:
    die bilder in dem film sind der wahnsinn.

    aber:
    der herr snyder konnte in diesem film damit leider überhaupt nicht umgehen.

    wer so lieblos inzeniert hat einen denkzettel verdient. da fühle ich mich als fan von snyder verarscht!

  • lukipuki

    @5FF – könnt ihr in Zukunft bitte so etwas wie “Intelligenz-Captchas” vor die Kommentare schalten? Diese One-Liner hier sind in steigendem Maße unerträglich. Die Fremdschamlawine, die mich erwischt, wenn ich das lese macht mir Angst.
    Oder: Wer Kommentieren will muss 50cent per Paypal auf einen Plot-Hilfs-Fond überweisen.

  • miasma

    oha.

  • Pingback: Review: SUCKER PUNCH « ChristiansFoyer

  • Binding

    Nochmal zur Musik: Der Film spielt wann? Irgendwo zwischen den Vierzigern und den Sechzigern, oder? Die Mucke, die im Film beim Tanzen kommt, ist aber aus den Neunzigern bzw. aktuell! Allein das ist doch schon völlig gaga! Passt aber irgendwie gut zu den unmöglichen anderen Kombinationen wie Schwerter/Maschinengewehre, etc. Und hat eigentlich noch jemand den Abspann abgesessen? Was war das denn bitte? Ein Vorgriff auf das kommende “Sucker Punch”-Musical??? Das würde der Gaga-Gigantomanie in der Tat noch die Krone aufsetzen.

  • Binding

    1. Rezensionen inhaltlich zu kritisieren, ohne den Film gesehen zu haben, auf den sie sich beziehen, ist in der Tat nicht ganz koscher.

    2. Bei ernsthafter Filmkritik geht es nie darum, Spaß mit Filmen zu haben (selbst wenn man ihn hatte oder gar Fanboy ist!), sondern darum, die Filme nach gewissen Kriterien einzuordnen und zu bewerten. Filmkritik ist übrigens eine journalistische Profession, die man nicht jedem dahergelaufenen Kinogänger überlassen darf und die nicht zu verwechseln ist mit oberflächlichen Daumen-hoch- oder Daumen-runter-Kurzeinschätzungen in kostenlosen Stadtmagazinen.

  • Paul_Baeumer

    Sry fürs offtopic.

    Gebe #116 recht. In dem Film gibts keine Nazis!
    Warum werden Soldaten wenn sie graue Uniformen tragen gleich als Nazis abgestempelt?
    Nicht genug das eure Urgroßopas in einem sinnlosen Weltkrieg verheizt wurden, nein jetzt werden sie auch noch als Nazis beschimpft! Schon ein bisschen pietätlos…
    Ich sags mal so von Leuten aus dem Ausland kann ich solche Kommentare noch verschmerzen, die haben ja keinen direkten Bezug zu deutschen Soldaten aus dem I. Wk, aber bei euch handelt es sich wie gesagt evtl. um eure Vorfahren!
    Sicher die Leute sind lange tot, und den Minimalrespekt den eig. jeder Mensch verdient hat hilft denen kein Stück, trotzdem haben sie sich solche Schmähungen nicht verdient.

    Sorry dass ich das hier losgelassen hab, aber das hat mir jetzt schon länger auf der Zunge gebrannt.

    Die Bashingrunde ist hiermit wieder eröffnet. ;)

  • oi

    Ja da bin ich ja beruhigt, dass in diesem Scheissfilm keine Nazis verheizt werden, sondern nur unsere “Vorfahren!”
    “Sicher die Leute sind lange tot, und den Minimalrespekt den eig. jeder Mensch verdient” wird ja jetzt endlich durch Hollywood hier bezeugt.

    Merkste was? Nein?!
    Schade!

  • Picknicker

    lustig, ich habe jetzt sowohl bei SPON, bei gameone und hier die “diskussion” verfolgt!überall das gleiche bild: kritiker zereissen den film (auch meiner meinung nach zu recht), leute die ihn noch nicht gesehen haben rassten aus und bashen kritiker! jetzt wo der film zu sehen ist, gibts vereinzelte zustimmtung für die kritiker und das ganze verläuft ansonsten im sand!von den bashern am anfang nix mehr zu sehen…das ist echt arm. und für leute, die ernsthaft filme und filmkritiken diskutieren wollen die reinste zeitverschwendung!

  • Picknicker

    achja und volle zustimmung an binding (123): generell und besonders im netz meint ja jeder zu wissen, was ne richtige filmkritik ist. das ist ja sowieso die einzige kunstform, die keine experten benötigt…

  • Pingback: Biography | Nostradamus | Unauthorized | Nostradamus Future Predictions

  • marCH1LLL

    Man, 4 Stunden nach dem Film bin ich wieder bei vollem Verstand. Was für eine Grütze habe ich mir bloß angetan, dabei habe ich mich sogar auf den Film gefreut, hey, 1. Weltkrieg mit deutschen Zombiesoldaten. Was mir den Film aber sehr schnell vermiest hat:
    1. zu viele Zeitlupen und Slow-Motions
    2. jeder Rotz wird dramatisiert durch ranzoomen, egal ob ein ödes Schloss aufgeschlossen wird oder der Eimer mit den Kartoffeln runterfällt.
    3. zu viel Szenen, die aufgrund mangelnder Kreativität mit Musik unterlegt wurden, egal ob es passt oder im diesen Fall nicht passt.
    4. was passiert eigentlich, wenn keine Action-Szene ist? Geweint, wirklich ständig weint eines der ”Mädchen”. WTF
    5. unförmige und komisch konstruierte Dialoge. Zum Beispiel, in der Szene wo der Satz fällt: ”Wir sind doch schon alle längst tot”. Das war so dermaßen fehlplaziert, der ganze Kinosaal hat geweint vor Lachen
    6. ja, ich bin hetero, ich mag schöne Frauen, aber bitte gibt ihnen doch mehr Gesichtsausdrücke als, traurig, traurig und ähm, traurig. Und meine Zuneigung für die Progagonisten steigt nicht, wenn ich gefühlte 2 Stunden Nahaufnahmen der traurigen Gesichter habe.
    7. irgendwie waren alle Szenen, in der keine Action statt fand fehl am Platz und der Snyder meinte wohl, dass noch mehr Action das komprimieren könnte.

    Ich weiß nicht warum ich den Film bis zum Ende geguckt habe, ich war schlicht zu faul aufzustehen und zum einschlafen war mein Gehirn einfach geschockt.

  • http://no jürgen

    Erster Gedanke nach dem Film: “Jau – OK”. Nicht mehr nicht weniger.
    Aus den Actionsequenzen hätte man mehr machen können. Die “Finishing Moves” waren eher enttäuschend.
    Schade, dass man nie das Gefühl hatte, dass die Heldinnen in Gefahr sind. Baby Doll war jedoch konsequent immer mit demselben gelangweilten Gesichtsausdruck dabei. Ungefähr so, als ob die sich gerade ein Wurstbrot schmiert. Und nicht eine Schweißperle auf der Strirn !

  • http://www.ausgespuckt.de Marc Boos

    Wenn man schon meint ein solch hochtrabendes Review zu einem Popcorn-Movie verfassen zu müssen, würde ich vorschlagen vorher noch einmal kurz den Grammatik-Duden durchzublättern.

    Kleines Beispiel von unzähligen Fehlern:

    “… dekliniert Sucker Punch seine Queste und versucht dadurch das er alle Männer als perverse Arschgeigen darstellt und die …”

    Hier darf gerne auf die korrekte Varianten “dadurch, dass” zurückgegriffen werden.

    Schönen Samstag und erst mal wieder runterkommen!

  • evilnerd

    Ach nachdem alle “gekommen” sind ist das Blut wohl wieder ins Gehirn getröpfelt. Und jetzt sind alle geschockt dass der Film nichts als ne Wichsvorlage ist? Schaut einfach das nächste mal im Netz nach “Chicks with guns” und dann spart man viel Zeit (im Schnitt 6 Minuten) und Geld.

  • deftoner

    Der Film ist wirklich übelste Sorte,ganz und gar megaschlecht.
    Wenn ich Frauen sehen will nehm ich Xhamster.com

  • Pingback: Links fürs Wochenende

  • Robert

    So, ich habe den Film gesehen, bin mit null Erwartung da reinspaziert… im Gegenteil ich WOLLTE geistlose Unterhaltung, aber für einen derartigen Tiefflieger war ich dann doch nicht gewappnet. Das Machwerk taugt nichteinmal als Streifen für einen “Herrenabend” da die Szenen zwischen den Actionclips derart peinlich (und wie mir schien auch ernstgemeint) sind das man sich nur noch genervt fragt wann die Weiber denn endlich wieder ballern anfangen, wie meine Kinobegleitung hinterher trefflich anmerkte. Wenn ich mir dagegen so ansehe was mein “Lieblingskritiker” Jan Hamm von Filmstarts.de in dieses hirntote Gedöns so alles hineininterpretiert fällt auch mir nur noch der Schlußsatz der SPON Kritik ein…. dabei hat mir Watchmen echt richtig gut gefallen. :-(

  • Frybo

    Ihr kennt mich, egal wie schwachsinnig und nichtssagen was ist, ich muss was dazu sagen. Hey, ich steh`wenigstens dazu!

    Aber MANN, auch nach 133 Kommentaren, wobei 76 die vier gleichen Grundkomponenten beinhalten (hirnloses konzept, überbewertete nicht-Action Szenen, Masturbationsirgendwas, Inhaltliche Inkoherenzen), 16 gar nichts sagen und ich den Rest nicht verstehe und/oder verstehen will fällt mir echt kein einziger Grund ein, sich den Film anzusehen oder darüber zu schreiben.

    Man denke sich nur, dass es geschätzte sechs Minuten zum schreiben und korrigieren eines Comments braucht…dann sind das etwa 798 Minuten oder 13,3 Mannstunden die total verschwendet sind! (Die hasserfüllte Reviews und das betrachten des Films noch nicht mal mitgerechnet!).

    Wäre meine Nachrechnerei nicht noch VIEL sinnloser würde ich jetzt echt den Kopf schütteln. Aber ich steh auf die paradoxe Realität des Cyberspace. So: well done everybody! Ihr hättet in der Zeit auch was dümmeres machen können. Ne Katz umbringen oder so…

  • Paul_Baeumer

    @125
    ?

    Ich hab doch gesagt dass mein Kommentar nicht direkt auf den Film bezogen ist sondern, sondern nur auf einen unbedeutenden Wesenszug der “typisch deutschen Mentalität”.

  • http://blockbusterandmore.blog.de tobe78

    @batzman: DER FILM WAR EIN UNFASSBARES DESASTER! Mußte gerade schon Bemerkungen vernehmen wie: es hätte nicht viel gefehlt, und der Film wäre zum Klassiker geworden, das muß man erst mal ein paar Tage alles sacken lassen… Auweia!
    Sucker Punch ist ein wirklich unfassbarer Punch, und zwar in die Weichteile…

  • Dieter

    Für mich einer der besten Filme aller Zeiten. Als Gesamtpaket sogar meine Nr. 1. Mehr kann ich dazu nicht sagen…

  • LWK

    Die Kritiken sind in euphemistischerweise unzutreffend. u_u

  • justus_jonas

    @Dieter: Du solltest Dir definitiv mehr Filme ansehen.

  • Mister Maikel

    Sucker Punch scheitert doch schon nach der Einführung an der durchgängigen geleckten Monotonie und visueller Eintönigkeit der heutigen CGI Filmkunst. Selten hat mich ein Film so schnell gelangweilt. Es fehlt an Handlung, an Dramatik, an einem Spannungsbogen, an Schauspielern und an dem Talent gezielt visuelle Höhepunkte zu setzen. Weniger, ist halt immer noch Mehr. Nach diesem Film wünsche ich mir mehr Ökostrom, für weniger CGI; dafür mehr Handwerk und mehr Handlung. Heutzutage kann man echt jeden Hirnfurz den man als Regisseur hat visuell verfilmen. Zum ersten Mal habe ich mich nach einem Kinobesuch, sehnsüchtig nach einer Filmvorstellung mit “Rambo” gesehnt.
    Als Gesamtpaket war dieser Film -300.
    Mehr kann ich dazu nicht sagen…

  • andi

    komm gerad raus…fand ihn unterhaltsam. watchmen geb ich 8/10, 300 8.5/10, Sucker Punch 7/10

  • Tino

    @justus_jonas:

    …und das entscheidest Du, der Nabel des gutes Geschmackes…

  • oi

    @ 142
    sekundiere Justus Jonas hart.
    Wer Sucker Punch für den besten Film aller Zeiten hält, hat eigentlich nur 3 Optionen:
    - Mehr Filme gucken
    - Nie wieder Filme gucken (und lieber häkeln oder töpfern oder ritzen…)
    - Die Schnauze halten.

    Ich denke Justus war nur so vornehm die beiden Letzteren nicht zu nennen.

  • justus_jonas

    @Tino: Jupp.

  • Nörgler

    Unterhaltsame Polemik, aber die vielen Rechtschreibfehler bei Batzman nerven echt. Könnte er nicht lieber 50 % weniger schreiben und dafür den eigenen Text noch einmal gegenlesen, bevor er ihn online stellt?
    Ziemliche Zumutung.

  • Schwarzmaler

    Wow. 300 und Watchmen auf eine Ebene gestellt mit Transformers 2. Man wird hier immer wieder überrascht. Schaut. euch beide Filme lieber noch einmal an.

  • 345653

    Der Trailer hat mich angefixt. Ich habe zig Kritiken zum Film und Synder-Interviews gelesen sowie ausführlich die Diskussionen des Publikums verfolgt. Spoiler habe ich vermieden und kenne die Kontexte von Hollywood bis Lobotomie bestens, habe alle Interpretationen bereitgelegt und kann nötigenfalls komplett auf Action-Sparmodus umschalten. Ich bin so gutmütig wie möglich ins Kino, mit absichtsvoll blindem Vertrauen, denn ich wollte den Film unbedingt “mitnehmen”. Ich habe alles versucht: Aber ich fand den Film schrecklich langweilig und überhaupt nicht cool. Ständig heulen alle Charaktere, aber der Film gibt keine Chance, mit ihnen mitzufühlen. Die zu bestehenden Quests haben keine Spannung und die Optik allein reißt nicht mit, da nichts Neues zu sehen ist – jede Figur und jedes Schlachtfeld kenne ich aus anderen Filmen. Es macht überhaupt keinen Spaß, denn der Film ist nicht einmal erotisch oder blutig (PG13). Die supersimple Handlung wird zudem verschachtelt, dass man gezwungen ist, sich Blödsinn zu merken. Immer wenn es spannend werden konnte, gab es keine Auflösung, sondern einen Sprung in eine Parallelwelt. Alles ist absehbar und die Moral der Geschicht am Ende hat sich schon jeder Hollywood-Film auf die Fahne geschrieben. Ich habe immer versucht, die von Snyder beachtsichtige Ironie wahrzunehmen und am Ende stieß sie mir auf: die Moral klingt wie ein Spott auf die Lobotomie-Opfer, die ja schließlich Opfer wurden, weil sie ja sie selbst und gesellschaftlich “aufsässig” waren. Ich hätte mich mit einem blöden Film unterhalten können – aber logischerweise nicht mit einem langweiligen.

  • proton

    Mich wundert, dass Ihr alle die 4 Erzählebenen ohne Probleme verstanden habt und sofort in den richtigen Kontext setzen konntet. Wahrscheinlich besuchen nur Menschen mit IQ150+ diese Seite (die FF selbst haben natürich IQ 250+, vor allem Batzmann) . Ich hatte doch etwas länger zu überlegen, wie sich die Realitätsebene von Sweet Pea zu den anderen verhält. Und: Woran ich heute noch überlege: Gab es die 3 anderen (verstorbenen) Mädels überhaupt in Wirklichkeit ? Da Ihr den Film ja alle mit einem Wimpernschlag durchschaut habt, könnt Ihr mir diese Fragen bestimmt sofort beantworten.

  • Pertrowskinska

    Sucker Punch = Handel mit Es

    *Brilleaufsetz*

  • genervt

    @148
    Ich hab nur die ganze Zeit überlegt, warum ich mir diesesn Blödsinn angeschaut habe. Wahrscheinlich, weil ich das Bier nicht schnell genug austrinken konnte. Wenn Snyder den Film nicht ernst nimmt, warum soll ich es tun?

  • Binding

    @ proton: Egal wie raffiniert (?) verschachtelt der Film ist, es bleibt ein schlechter Film! Die Handlung ist so dermaßen dämlich, dass dieser Aspekt völlig wurscht ist.

    Hier übrigens eine schöne und absolut zutreffende Einordnung von Susan Vahabzadeh (sueddeutsche.de am 01.04.2011): “Es dämmert einem, wo sich Zack Snyder hinträumt: ‘Sucker Punch’, das soll so sein, als hätte Christopher Nolan einen Film mit den Frauenfiguren von Tarantino inszeniert. Aber Tarantinos Frauen sind nicht künstlich und nicht leblos – man lernt, sieht man Zack Snyders Maschinenmenschen zu, erst so richtig zu würdigen, mit wie viel Feingefühl und Liebe zu kleinen Gesten und Dialogwitz Tarantino sie gestaltet. Und wie spannend und komplex Nolans ‘Inception’ ist.”

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  • Mayhem

    Inception? Komplex!? Miau.

  • Doughnut

    @Mayhem:
    Im Vergleich zu dem Schrott hier durchaus…
    Aber verglichen mit Sucker Punch ist sogar Urmel aus dem Eis komplex.
    Alles, was ne nachvollziehbare Handlung hat, deren Ebenen sinnvoll miteinander verknüpft sind, ist verglichen mit diesem Rotz komplex, sogar jeder xbeliebige Steven-Seagal-Film oder CSI Miami, ja, selbst Ed Woods Plan 9 from outer Space. ^^
    Und ich weiß inzwischen, wovon ich schreibe, denn ich hab mir den Film wider besseren Wissens dann doch angetan. Großer Fehler, das war nicht mal die Sorte Trash, die man wieder genießen kann, weil sie lustig ist.
    Ne, der Scheißfilm glaubt echt, er würde sowas wie ne wertvolle Message transportieren. Und er täuscht perfiderweise sogar Anteilnahme an seinen Protagonistinnen vor, nur, um sie dann wieder bloß wie Pinup-Girls in einer weiteren abartig sinnlosen Actionsequenz posieren zu lassen.
    Die Actioneinlagen stehen also als Metaphern für den Wunsch der Heldinnen nach brutalstmöglicher Rache an ihren Peinigern? Verarschen kann ich mich selbst! Die stehn für den notgeilen Voyeurismus der Zuschauer und nicht mal in der Beziehung funktioniert der Müll, denn bei mir regt sich bei all dem einfallslosen Rumgehampel gar nix. Naja, vielleicht wird die ungeschnittene Fassung besser, sprich, die Sahneschnitten zeigen darin etwas mehr Haut und es wird etwas blutiger als die blutleere Action, die man in der momentanen Fassung zu sehen bekommt. Wenn schon Exploitation, dann mach es bitte richtig, Mr. Snyder!

  • bale

    auweia… hab ihn gestern sehen dürfen(?)…
    das ist wohl das dümmste, belangloseste stück dreck was ich in jahren (ja, mehrzahl!) gesehen habe. jeder einzelne kackfilm aus 2010, für den ich bis gestern noch vor fremdscham im boden versunken wäre ist citizen kane gegen diesen fragmenthaften rotz. würde zack snyder neben mir stehen, würde ich mit dem finger auf ihn zeigen und stundenlang lachen… was soll das sein? dieser kackhaufen kann sich doch nicht ernsthaft mit dem wort “film” schmücken?! ich habe trailer zu drittklassigen ps3 games gesehen, die mich mehr fesseln konnten. wer ist die zielgruppe für diesen dreck? einzeller?! selbst transformers 2 fans sind von diesem müll peinlich berührt.

    kommentar 137 ist echt der geilste von allen! muttis liebling im konfirmanden-anzug erklärt sucker punch zum weltkulturerbe. :))) bitte mach einen eigenen filmblog auf, ich möchte unbedingt noch deine restlichen top 3 der besten filme aller zeiten hören!

  • Pingback: Katana Action im Matrosenkleidchen « Tentaclething

  • Binding

    Was mir auch noch nachträglich einfällt: Der Film beginnt ja auf einer Theaterbühne, auf der dann die Szene nahtlos in den Filmhandlungs-Prolog übergeht. Hui, wie metacineastisch und intellektuell ist das denn?! Da hat wohl Mr. Snyder einmal zuviel Peter Greenaways “Das Wunder von Macon” gesehen …

  • nambuto

    Nach dem Review war ich traurig. Ich hatte mich auf den Film sher gefreut.
    In der Hoffnung, dass die Kritik nicht so objektiv ist, bin ich dann gestern ins Kino.
    Obwohl ich Snyder eigentlich ganz gut finde (Watchmen ist meiner Meinung nach gut umgesetzt gerade weil es so werkgetreu ist) muss ich sagen:
    - Das Review trifft ziemlich genau zu
    - Der Film ist nicht rund und nervt stellenweise tierisch
    - Man hätte aus dem Thema viel mehr herausholen können
    - Deutlich zu wenig Sex und Gewalt :-)
    - Visuell sehr gut gemacht, aber das ist ja auch Snyders (einzige?) Stärke
    Diese ewig verheulten Visagen der Anstalts-Mädchen (sic) wollte man dann nach einer Zeit schon selbst gerne einschlagen.
    Na ja 4,50 Euro haben sich dann für das Visuelle gelohnt, das wars aber auch.

  • VooDoo01

    war gestern drin und muss sagen, das mir der film total gefallen hat!!
    ein absolutes audio- visuelles kino erlebnis. absolut genial. wenn ich ne gescheite story brauche, dan schaue ich mir green mile oder die verurteilten an. hier bekommt man alles was einen coolen kinoabend ausmacht.

  • http://... Nano

    Also ich hab den Film jetzt gesehen und wirklich vom Hocker gerissen hat er mich auch nicht, ABER “Steam-Punk-Zombie-Nazis”!!! Ich glaube das allein wars wert ^^

  • Pingback: „Sucker Punch – Review“ « sirdoom’s bad company Weblog

  • http://bewegtbilder.blogspot.com mo

    ich glaub der film hat vor allem ein casting-problem. ich fand die mädels alle total uninteressant und unglaubwürdig. das war so ne arme version der huren aus sin city…aber egal

    und natürlich ist der film recht schrottig. aber zack snyder weiß nun mal, wie man gute momente inszeniert und was man aus bewegten bildern alles rausholen kann. die sequenz im zug-level, in der nicht geschnitten wird, sondern nur mit speed-ramps und slow-motion gearbeitet wird, ist solch ein moment. das hab ich in dieser nahtlosen ausführung mit vielen verschiedenen “events” noch nicht gesehen. sowas kann einen film nicht komplett retten, aber anerkennen kann man das schon.
    genau so beim töten des drachens als die kamera an babydolls schwert entlangfährt…

    das rockt halt und sowas bringt das kino und seine ästhetiken auch nach vorne. und das hat genau so seine daseinsberechtigung wie der x-te oscar-contender, in dem wunderschöne schauspieler white-trash-crack-heads aus kentucky spielen…so!

  • Pingback: Sucker Punch » Im Kino gesehen

  • Doughnut

    Psst, Nano, nenn die Pickelhauben nicht Nazis, damit beleidigst du Paul Baeumers Urgroßvater. ^^
    (s. Kommentar 124)

  • http://... Nano

    Joa, ein Kumpel hat mich auch schon darauf hingewiesen dass es sich in diesem Film um WWI-Steam-Punk-Zombie-Landser handelt. Auch schön ^^
    Und die Friedland heißt vermutlich nur Friedland weil sich der Snyder dachte “Wenn wir jetzt auch noch die Hindenburg in die Luft jagen, gibts wohl Ärger mit den Krautz…” xD

    Nebenbei, welche Kathedrale soll die Ruine in dieser Episode darstellen? Wir streiten uns hier ob das wohl der Kölner Dom, Notre Dame oder St. James ist.

  • Tippi

    Ich fand’s GEIL!
    Und ich will Baby Doll tanzen sehen.

  • Binding

    @ Mo: Snyder mag ja in der Tat ein stylisher Regie-Hecht sein, aber 98 Prozent seines Films sind ganz eindeutig von anderen Filmen geklaut, sodass ich bei der Aussage “sowas bringt das kino und seine ästhetiken auch nach vorne” nur den Kopf schütteln kann. Ich empfinde “Sucker Punch” sogar vollen Ernstes als Exploitation-Movie! Und weil der Film als eben solches nicht mal ironisch ist, ist er so ungenießbar. Er nimmt sich ernst und findet sich toll, dabei ist er eigentlich bereits seine eigene Parodie.

    @ Nano: Spielt es denn wirklich irgendeine Rolle, welche Kathedrale die Vorlage war? Snyder hatte halt irgendwas im Kopf, was er geil fand und umsetzen wollte – mehr steckt nicht dahinter. Im “A-Team”-Remake musste ja sogar der Kölner Dom für Frankfurt herhalten – will sagen: Ist halt Hollywood. Die meisten Amis machen da eh keine Unterschiede – Hauptsache es sieht irgendwie nach Old Europe aus und passt.

  • http://www.123.123 .fringer

    An jedem der hier verfassten Kommentare ist etwa wahres dran.
    Ich bin auch aus dem Film gekommen und musste das erstmal sacken lassen.
    Persönlich finde ich beispielsweise “BITCH SLAP” ultra trashig aber absolut klasse. Dafür war “SKYLINE” die Oberniete schlecht hin. Und “SUCKER PUNCH” rangiere ich mal zwischen diesen schon recht fraglichen Titeln ein.
    Soll heißen, er hat mir optisch und auch musikalisch (ja ich finde den HIP HOP / QUEEN Remix so edel) gefallen aber die Story war schlimmer als in einem schlechten Computerspiel. 4 Dinge, 4 Level. Dabei fallen mir drölftausend Sachen ein die ich besser gemacht hätte. :)
    Hoffentlich wird der nächste Snyder besser…

    fringer

  • Alex

    Gerade bei den Fünf Filmfreunden meide ich meist die Darstellung der Betreiber. Gut gemachte und anders wirkende Filme werden hier genauso kritisiert.. nunja.. wie fast jeder andere Film. Hier habe ich das Gefühl – ist so ziemlich alles mies.

    Gerade Sucker Punch ist für mich ein echter Kinofilm – ich möchte bitte überflutet werden. Dafür wurde der Film gemacht.

    Wie bei vielen anderen Filmen sollte man sich vielleicht einfach nur in den Kinosessel drücken und den Film anschauen und sich mal weniger Gedanken machen. Und welch Wunder: Plötzlich sind viele Filme viel amüsanter, schöner, von mir aus auch erträglicher.

  • Doughnut

    Du kapierst es nicht, oder, Alex?
    Der Film war stinkend langweilig! Da war nichts mit “in den Kinosessel gedrückt”, es sei denn, man rafft nicht, dass in keiner der Actionszenen auch nur ein Hauch von Gefahr für die Heldinnen besteht.
    Ich wette, du gehörst zu denen, die Egoshooter im Godmode durchzocken und das dann auch noch total spannend finden.

  • http://Www.xxx.xxx Editor

    IDKFA!! godmode :) Mensch das waren noch Zeiten. Da kommt mir auch gleich wieder die DOOM Verfilmung in den Sinn. Und selbst die hatte mehr Tiefgang als Sucker Punch.

  • Pingback: Sucker Punch | knuspermagier.de

  • Lukas Heinzel

    Bester Action Film aller Zeiten.

    Punkt!

  • InfantinMaja

    @ Batzmann: Wieder mal ein grandioser Review… bin ja seit “Inception” sowieso Fan von Dir ;-)

    Frage mich die ganze Zeit, wie der Film wohl geworden wäre, wenn den tatsächlich Tarantino gemacht hätte? Hmmm….
    Das einzig gute, was dieser Film hatte, war der Soundtrack, zumindest teilweise. Hat mich doch glatt wieder an die gute alte Björk erinnert… Und wieso sieht man diese Tussi eigentlich nie tanzen???
    Warum nur hat sich Abbie Cornish für diesen Dreck verschwendet? Oder selbst Jena Malone? Mädels, ich bin echt besseres von euch gewohnt!

  • Pingback: “Sucker Punch” suckt gewaltig! – Movieparasite

  • http://www.streifenblog.de Chris

    Hallo,

    das ist seit langen wieder mal ein Film wo es echt nur 2 Meinungen geben kann, entweder ist er Schlecht oder er ist gut ein Mittel Ding zu diesem Film gibt es da überhaupt nicht.
    Leichte Erinnerungen an Tarantino und Rodrigues werden da wach bei denen das ja genauso ist, auf jeden Fall gehörtdieser Film zu denen die man gesehen haben muss.

  • http://www.suckingpunch.de CariCore

    Das Review spricht mir so aus der Seele… Es war der erste Film, bei dem ich nach einer knappen Stunde das Kino verlassen havbe, weil ich es einfach nicht mehr ertragen habe. Dass die Story flach sein soll hab ich vorher schon gehört, hab mir dann gedacht dass es wohl eher ein “Nur gucken nich anfassen” -Film ist, aber, ganz im ernst, wer lächerliche, sinnlose Monster wie Riesenninjas oder Zombienazis mit Pickelhaube gepaart mit postpubertären, halbnackten, allerweltsgesichtigen Weibsbilder, die einem tatsächlich einfach nur leid tun können, dass sie in diesem Film mitspielen müssen, gut findet, dem ist nicht mehr zu helfen. Also wenn sich tatsächlich jemand finden sollte, der das gut findet, was da abläuft, der soll sich bitte mal bei mir melden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es diese Person gibt, und wenn doch muss ich sie kennen lernen und fragen warum.

    Sucker Punch ist zu hundertprozent visuelle und geistige Vergewaltigung wovor die Menschheit gewarnt und beschützt werden muss, denn man darf einfach nicht zulassen, dass jemand seine wertvolle Zeit daran verschwendet, sich so was anzusehen.

  • Pingback: Nerdfilmabriss: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Sucker Punch, Kick-Ass

  • Tino

    @caricore: anscheinend bist Du nicht fähig zu lesen, dein hirn wurde durch den film ja wirklich ziemlich vergewaltigt, denn schon beim post über dir schreibt einer, dass er den film gut fand. Und wenn du das kleine scrollrad an deiner maus noch oben bewegst, findest du noch viel mehr.
    Nachdenken, dann schreiben, Du Wächter der Menschheit und Beschützer des guten Geschmacks…

  • http://www.canv.as fap@home

    rudi suchsland meinte es wäre ein film der einem bilder präsentiert die man so vielleicht nie sehen wollte, aber definitiv noch nie gesehen hat.

    und jetzt meine meinung: ich kam mir in dem film vor wie in einem buch von murakami, der kann einem mit seinem surrealen kram auch gewaltig auf den wecker gehen aber ich mag seine relativ handlungsfreien bücher. als anime wäre sucker punch gut unterm mainstreamradar als nerdbait durchgegangen. die story ist, wenn man sich das ganze öfters ansieht, gar nicht mal so hohl aufgebaut: es gibt mindestens 4 realitätsebenen im film nicht nur 3…, und die laufen auch alle nicht zeitlich synchron. es geht doch schon mit einem theatervorhang los….. (kleiner tipp: nicht mit inception vergleichen sondern mit identität)

    bei mir ist der film von null in die top10 gesprungen. warum? weil ich von der ganzen glattgebügelten mainstream scheisse den hals seit gut 15 jahren voll habe und eine so offene provokation nur bewundern kann……..

    ps: die dampfkraftsoldaten waren nicht aus killzone geklaut sondern aus jin roh.

  • Ambro

    Spät dran, jaja, aber so ganz kann ich mir den Sermon nicht wegdrücken. Sucker Punch, oder die meisten anderen Filme im Äther, als Komplettpaket zu zerreissen, ergibt selten viel Sinn – da wie so oft selten die Zielsetzung konkret beleuchtet wird, bzw. wie gut die Umsetzung gelungen ist, bzw. wie sehr subjektive Meinungen und Erfahrungen ins Erleben mit reinspielen.

    In meinem Fall lief viel der “Immersion” des Films über die genutzte Musik – Eurythmics, Björk, Queen, Beatles, Jefferson Airplane – die übrigens unwissend als irgendein Pop-Gedudel abzutun wie einer meiner Vorposter, beschämend. Erstaunlicherweise war es tatsächlich so: Fing Pussy, Muschi, ich meine Baby Doll mit der Musik zu tanzen an, hat sie mich mitgezogen. Was dann folgte war zumindest für mich audiovisuell gut inszeniertes Action-Kino. Keiner der unsäglichen “Wir zeigen die Action nicht, weil wir’s nicht drauf haben”-Szenenschnitte aus MI2 oder ganz neu Burtons Alice. Jaja, die Action war ausgiebig und orgiastisch. Aber nun einmal gut inszeniert – so wie in 300, Matrix 2+3 oder auch in Unmengen von Animes und Mangas. In dem Fall: Ohne den kulturellen Background und mit der Unfähigkeit sich in den “Fluss” der Sequenz hinzugeben, kann das mit dem Genießen nicht funktionieren. Einige von nur vielen umgekehrten Beispielen wären Kubricks 2011 oder Shining. Wer da hibbelig im Sessel klemmt und wartet, dass etwas passiert, hat leider auch etwas nicht verstanden.

    Wenn ich Snyder etwas zu Gute halten muss, dann das, dass er visuell sauber und bahnbrechend inszeniert. Bahnbrechend insoweit, dass er sich nicht scheut ins Kino etwas zu übertragen, was im Graphischen des Comics bisweilen schon lange Standard ist. Inhaltlich tut er auch genau das, ob das einem gefallen mag oder nicht: Geschmackssache. Er mixt in Sucker Punch munter Versatzstücke aus seinem beliebigen Privat-Reportoire und liefert seinen persönlichen Nerd-Film ab (wie z.B. Kick Ass). Muss einem nicht gefallen, vor allem dann nicht, wenn er die in seinem Film mit Klischees überladenen Frauenstereotypen aus eben diesen einem ganz bestimmten Genre tatsächlich als emanzipatorische Wegweiser glaubend machen will. Den Chuzpe sowas als Blockbuster auf die Leinwand zu bringen und damit tatsächlich einen bigotten Selbstanspruch weltweiter Nerdbewegung, die eigentlich etwas Besseres sein möchte, aber nicht sein kann, zu konterkarikieren, indem er selbst es feiert, diesen Chuzpe muss ich ihm neidvoll anerkennen.

    Vieles an Sucker Punch ist in der Idee weitaus intelligenter strukturiert, als man auf den ersten Blick glauben mag – z.B. der simple Hint darauf, dass es ein Happy End gibt, weil eben nicht Baby Dolls Geschichte ist oder die unterschiedlichen Erzählebenen. Das muss den Film nicht unbedingt besser machen, aber z.B. für mich wertvoller als ein unsäglicher Origins: Wolverine. Die Frage, die man sich hier stellen muss, denke ich, ob man z.B. bereit ist die Meta-Ebene der Tanzsequenzen wirklich so auseinander zu nehmen und zu analysieren, dass sie exakt auf die Anstaltslogik passt. Es ist durchaus möglich, dass Snyder in der Binnenlogik des Films erhebliche Fehler unterlaufen sind – aber wer sich eben nicht damit auseinandersetzt riskiert nun einmal den Vorwurf, dass er das gesamte Konzept nicht verstanden hat / verstehen wollte – ich erwarte da gewöhnlich ein wenig mehr von jemanden, der wirklich kritisieren möchte.

    Für mich der größte Kritikpunkt an einem unterhaltsamen Film: Das Vorspiel zu Baby Dolls Geschichte – das Ding hätte von mir aus gleich in der Irrenanstalt anfangen können – mir hat der Mash-Up der verschiedensten Kulturversatzstücke absolut gereicht. Bei meiner Freundin, der der Film übrigens sehr gut gefallen hat, obwohl sie nur sehr wenig nerdification erfahren hat, war gerade die Vorgeschichte essentiell wichtig um sich emotional besser mit dem Charakter verknüpfen zu können.

    Was ich sagen will: Reviews stilistisch interessant und amüsant geschrieben – ein wenig mehr Umsicht im Verriss hätte ich mir gewünscht. Ich hatte so das Gefühl, dass man nur wenig Verständnis vom Prozess des “Filme Machens” hat. Aber das ist okay… ich meine… Sucker Punch hat mir auch wegen des Stils gefallen, da dürfen das eure Reviews ja dann auch.

    @ doughnut:
    Ehrlich jetz’, du bist ne totale Birne. Erst zerreisst du dir das Maul über etwas, dass du nicht gessehen hast – dann machst du auch noch falsche Aussagen: Von den fünf Mädels bleibt am Ende nur noch eine übrig – Godmode? – wohl kaum.

  • Ambro

    ich meinte natürlich Kubricks 2001.

  • glacios

    Diese Reviews bestätigen mal wieder, warum diese Seite längst No.1 unter allen mir bekannten Filmrezensions-seiten ist.
    Während “Leute vom Fach” wie Franc Tausch bei youtube Heerscharen voller weichgespülter Abonnenten mit den immer gleichen standardisierten Sätzen vollwichsen und jedem noch so beschissenen Daumenkino mindestens ein B- aufzwängen, sind die FF wirklich die letzten Verfechter guten Geschmacks, die sich immer trauen tacheles zu reden. Deswegen kann ich nur hoffen, dass uns und dieser Seite weiterhin ein großes Mainstreampublium erspart bleibt, sonst könnte es auch hier leider deutlich schneller vorbei sein als mit Zack Snyders Karriere.

    Zum Lachen wenn man sich Rezensionen wie bei filmstarts.de zu diesem Film durchliest. Man kann auch in Scheiße noch eine Metapher für Ying und Yang, Leben und Tod erkennen, obs sinnvoll ist, ist ne andere Frage.

  • Pingback: ChristiansFoyer : Review: SUCKER PUNCH

  • stb247

    Also ich kenne seit heute nur die lange Version und muss sagen: kürzer wäre wohl auch nicht besser. Hier stimmt nichts. Der Film macht soviel falsch, dass er kaum als Film durchgeht. Das ist eher eine Art Videospiel ohne Interaktion. Die einzige Handlung, die dem Zuschauer gelassen wird, ist abzuschalten. Und die wird einem mehr oder weniger aufgezwungen, bei diesem absolut unterirdischen Müll.

  • oangasius

    der film ist soooo gut, der könnte von uwe boll stammen!

  • Rai

    Den Film sooooo schlecht zu machen ist eine Frechheit!!!!! Immer diese übertriebene KRITIK im wahrsten Sinne des Wortes im Netz. Das Teil ist absolut gelungen. Habe nichts erwartet, den Film reingeschoben und danach habe ich mich absolut begeistert wieder von der Couch erhoben!

  • Doughnut

    Ambro, mit Verlaub, aber du bist ne Flachzange.
    Was ist bitte an Actionsequenzen spannend, die aussehen wie von nem Tanzlehrer choreographiert? Dieses CGI-Gewichse in den Kampfszenen ist einfach unendlich dröge und ich kann nix dafür, wenn du zu spitz auf die rumhüpfenden Mädels in ihren Miniröcken bist, um nicht mal das zu begreifen. ;)

    eigentlicher Grund, warum ich noch mal hier poste:
    Ich hab kürzlich noch ne herrlich amüsante Kritik gelesen, darin auch folgender erdachter Witz:

    Kommt ‘n Japaner aus dem Kinofilm „Sucker Punch“ und sagt: „Dieser Anime-Stil nimmt langsam echt überhand…“

    Höhöhö. XD

    hier der nicht minder unterhaltsame komplette Review:
    zukunftia.de/3849/sucker-punch...

  • Jan

    JHDie Kritik ist unter aller Kanone- die hat wohl jemand mit schwerem ADHS-Problem mit der Tüte in der Hand getippt. Damit mein ich jetzt die reine Stilistik, die ungefähr so professionell daherkommt wie dieser Film nach Ansicht des Autors sein müsste.
    Abgesehen davon, dass ich über Geschmack nicht mehr streite: ich bezweifle, dass dieser Film irgendwas anderes sein will als absolut linsensprengende und sehnervzerfetzende Popcorn-Unterhaltung, und das gelingt ihm mit Bravour. Es gibt Filme, die stilistisch nicht Fisch noch Fleisch sind (Shaun Of The Dead ist so ein Fall), doch Sucker Punch mixt m.E. einen so perfekten Cocktail aus visuellem Bombast der unterschiedlichsten Art, dass ich mich ernsthaft geärgert hab, den nicht im Kino erlebt zu haben (vermutlich, weil ich die Schwäche hab, zu viel auf die Meinung sogenannter Filmkritiker zu geben).
    Aber ich will ja nicht über Geschmack streiten. Beim nächsten Mal jedenfalls einfach die Bälle flach halten (und vielleicht noch mal die Schulbank zum Thema Interpunktion und das/dass-Grammatik drücken).
    Und eins noch: ich hatte keinen Moment den Eindruck, dass der Film “Wichsfantasien” bedient, ganz im Gegenteil (anders als zum Beispiel DOA, der aus mehr Hintern und Brüsten als Gesichtern besteht). Aber da man hier auch glaubt, misandrische Züge herauszulesen, ist derlei alberne Kritik wohl letztendlich nur auf ein recht wackliges “männliches” Ego zurückzuführen (und ich bin selber ein Kerl).