Hier der Trailer zu MTVs Serienremake von „Teen Wolf“. Hat erwartungsgemäß genau nichts mehr mit dem Original zu tun, dafür aber umso mehr mit Twilight-Schlonz. Another Memory destroyed by Dickheads. Meh. Hier der Plot:
“Teen Wolf,” stars Tyler Posey (“Maid in Manhattan,” “Brothers and Sisters”), as the newly bitten werewolf, ‘Scott McCall,’ Dylan O’Brien as his best friend ‘Stiles,’ Crystal Reed as the mysterious new girl in town, ‘Allison,’ and Tyler Hoechlin (“Road to Perdition,” “7th Heaven”) as the older and possibly quite dangerous werewolf, ‘Derek Hale.’ Always an outsider and often unnoticed, Scott McCall yearns to be recognized in some small way that takes him out of his typical state of high school anonymity. When his best friend, Stiles, convinces him to go into the woods one night to join a police search for a dead body, Scott encounters a creature in the darkness. Narrowly escaping an attack with a vicious bite in his side, the next day brings strange surprises for Scott at school and his life will never be the same.
Originaltitel: Sucker Punch
Herstellungsland: Kanada/USA 2011
Regie: Zack Snyder
Buch: Zack Snyder / Steve Shibuya
Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Jon Hamm, Scott Glenn, Oscar Isaac Batzman Jet Strajker
Pupsi Blubb (Emily Brown) wird von ihrem bösen Stiefvater in die Psychatrische Anstalt gesteckt, nachdem sie sich gegen seine diversen Übergriffe gewehrt hat. Dort ist alles aber auch eher unerfreulich, bis sich Pupsi im Rahmen einer lobotomievorbereitenden Maßnahme in eine Traumwelt flüchtet in der die Psychatrie ein Edelbordell ist, aus dem sie zusammen mit den anderen Mädels Bummsi, Schnucki, Stupsi und Mopsi fliehen will…
Okay was haben wir hier? Mätressens Flug über das Kuklux-Nest? Lord of the Dings? Pans Bordell? Alice im Arschlochland? Eigentlich ziemlich egal, Hauptsache es ist hibbelig und laut. Und das ist Sucker Punch für überlange 110min die im nicht auf PG13 getrimmten Directors Cut dem Vernehmen nach auf stolze 128min anwachsen sollen, falls die Firma Avid nicht doch noch eine Einstweilige Verfügung gegen Zack Snyder erlässt und ihm verbietet sich je wieder einem Schnittrechner zu nähern. Aber ich greife vor.
Man könnte behaupten Sucker Punch sei nicht so gut. Aber das wäre untertrieben. Sucker Punch ist etwa im selben Maße nicht so gelungen, wie der Golfkrieg jetzt keine so Super-Idee war. Zack Snyder – darauf deutet zumindest seine oft nur rudimentär von öden 90er Jahre-Musikvideos zu unterscheidende Inszenierung hin – wäre vermutlich gerne der Sohn von Baz Luhrman und Tarantino, der Bruder von Peter Jackson oder zumindest der besoffene Schwager von Michael Bay.
Leider ist er nur Zack “der Eulenfilmmann” Snyder und da er sich diesmal nicht bewusst an eine große Vorlage klammern kann, sondern seine eigene Idee umsetzt, die dem Vernehmen nach etliche Jahre in ihm gereift ist (wahrscheinlich so wie der eine Joghurt der seit Monaten bei mir ganz hinten im Kühlschrank steht und dessen Deckel sich bedrohlich wölbt), bleibt ihm mangels eigener visueller oder intellektueller Inspiration nur halbverdautes Klauen, von Leuten die er wahrscheinlich zutiefst verehrt.
Ein kurzer, aber pointierter Videoessay über die Darstellung der Frau in Stanley Kubricks Filmen. Sehr gut gemacht, nur mit dem deutenden (Misogynie schönredenden) Schlusskommentar stimme ich nicht überein. But that’s just me.
Kurzer Teaser von der US Blueray von „Tron: Legacy“, offensichtlich werden wird es Flynn Jr. im nächsten Tron-Film (wenn er denn kommt) mit Dillinger und Sohn und einem neuen Master Control Programm zu tun bekommen.
Interessanter Trailer zu „0000“, einem SciFi-Film um irgendetwas Seltsames. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll und ich weiß erst recht nicht, ob ich einen Mann, der sich sophisticated Bauklötze auf den Kopf setzt, ernst nehmen kann. Aber interessant sieht das allemal aus.
The mind of one man will galvanize a global revolution. His technology will birth a new era of human existence and social connection, but this great gift is rooted in dark tragedy. If he is to survive, he will need the help of many, and if we are to survive, our awareness must grow.
Vor anderthalb Jahren bloggte ich hier über ein 500 Euro teures Buch aus dem Taschenverlag, das sich akribisch Kubricks Materialsammlung zu seinem geplanten Mammutwerk „Napoleon“ widmet. Das Ding war superlimitiert und schweineteuer und genau dieses Buch gibt’s jetzt in einer erschwinglichen Version für den normalverdienenden Filmfreund.
Basierend auf der limitierten Originalausgabe von 2009, die zehn Bücher in der ausgehöhlten Reproduktion eines Geschichtsbuchs über Napoleon verbarg, vereinigt diese Publikation sämtliche Originalelemente in einem Band. Der Leser kann darin durch eine Auswahl aus Kubricks Schriftwechseln, diverse Kostümstudien, Fotografien von der Drehortsuche, Recherchematerialien, Drehbuchentwürfe und mehr blättern, wobei jeder Kategorie ein eigenes Buch gewidmet ist. Kubricks endgültiger Drehbuchentwurf wurde als Faksimile nachgedruckt.
Das Textbuch enthält das vollständige Original-Treatment, Essays, die das Drehbuch unter historischen und dramatischen Gesichtspunkten beleuchten, einen Aufsatz von Jean Tulard zu Napoleon im Film sowie eine Abschrift von Gesprächen, die Kubrick mit Professor Felix Markham von der Universität Oxford führte. Dieses einzigartige Werk ist die Krönung jahrelanger Recherchen und Vorbereitungen. Es gibt Lesern die Möglichkeit, den schöpferischen Akt eines der größten Talente des Kinos kennenzulernen, aber es gewährt auch faszinierende Einblicke in die schillernde Persönlichkeit des Napoleon Bonaparte.
*Zu dem Buch gibt es eine Datenbank mit Kubricks gesamter Bilderkartei: die TASCHEN-Keycard im Buch gewährt den unbegrenzten Online-Zugang zu mehr als 17.000 Napoleon-Bildern*
Nach dem wunderschönen Trailer und einem spartanischen ersten Teaser-Motiv nun ein weiteres starkes Poster zu Terrence Malicks heißerwartetem neuen Film “Tree of Life”. Eine größere Version des Posters gibt es hier zu sehen (man achte auf den Dinosaurier in der Mitte, fünfte Reihe von unten).
Toller Trailer mit Standardposter zu Takashi Miikes 13 Assassins, klassische Samurai-Action mit jeder Menge Wums. Wird ganz großes Kino, jede Wette!
Cult director Takashi Miike (Ichi the Killer, Audition) delivers a bravado period action film set at the end of Japan’s feudal era in which a group of unemployed samurai are enlisted to bring down a sadistic lord and prevent him from ascending to the throne and plunging the country into a wartorn future.
So beknackt Sucker Punch sehr wahrscheinlich werden wird, so sehr mag ich das Design und die Visuals, die den Film begleiten. Hier vier animierte Kurzfilme, die verschiedene Prequel-Stories erzählen, oben „Dragon“, drei weitere nach dem Klick.
There were five chairs set up for us in a semi circle. Our names were on pieces of paper so we knew where to sit. I was between Rob and Corey, and Jerry and Richard sat to Corey’s left. When we all sat down, Rob looked down the row of seats and softly said to me, “it feels like there should be an empty seat here for River.”
People ask me about River all the time. He and I were close during filming, and for about a year or so after filming, but the sad truth is that he got sucked into a lifestyle that I just don’t have room in my life for, and we drifted apart. When he died, I was shocked and horrified, but I wasn’t completely surprised. I didn’t feel a real sense of loss at the time — the River I knew and loved had been gone for a long time at that point — but I felt sad for his family, and angry at the people around him who didn’t do more to help him help himself. Since he died, when I’ve talked about him, I’ve felt like I’m talking about the idea of him, instead of the person I knew, if that makes sense.
But when Rob said that to me, with such sadness in his eyes, it was like I’d been punched in the stomach by eighteen years of suppressed grief. I knew that if I tried to say anything, all I would do was cry, and I didn’t know if I’d be able to stop. I took a deep breath, swallowed hard, and nodded. “Yeah,” I whispered.
Schöner Trailer zu „Yakuza Weapon“ von Tak Sakaguchi und Yûdai Yamaguchi, die schon gemeinsam am Zombie-Martialarts-Schlachtfest „Versus“ gearbeitet hatten.
The team who brought you VERSUS have returned with another hard-edged battle royale featuring tough gangsters, deadly women and cybernetic penis implants! Working as a hard-to-kill mercenary in South America, ex-yakuza Shozo Iwaki (Tak Sakaguchi) is informed of the death of his gang boss father, Kenzo (Akaji Maro). Returning home after four years, Shozo discovers that his fatherʼs number-one man, Kurawaki (Shingo Tsurumi), has double-crossed and assassinated Kenzo, leaving Shozo not only in charge of what little remains of the Iwaki Family, but also burning with the desire for vengeance. After a titanic battle in which an entire building is leveled, both Shozo and Kurawaki are left barely alive, Shozo missing an arm and a leg.
Despite his debilitating wounds, the nearly superhuman Shozo clings to life, and wakes up in a mysterious medical facility with an M61 Vulcan cannon in place of his right arm, and a rocket launcher where his left leg used to be! Although confused by his new body and tormented by the pain it brings him, Shozo quickly learns to love his weaponized frame, and makes himself ready for a rematch with Kurawaki, who also has some mechanical improvements of his own.
Britischer Trailer zum Horrorfilm “The Silent House” (La Casa Muda), dem Regiedebüt von Gustavo Hernández aus Uruguay. Der Film ist in einem einzigen Take gedreht, was man dann bei Sichtung genauer betrachten müsste, aber ja durchaus möglich ist (siehe z.B. “Russian Ark” oder “PVC-1″). Lief hierzulande im Oktober breits auf dem Fantasy Filmfest, aber in einer wohl fehlerhaften Kopie.
Im “Superman”-Reboot von Zack Snyder vervollständigt Amy Adams als Lois Lane die bisherige Besetzung, zu der Henry Cavill als Superman und Diane Lane und Kevin Costner als Mama und Papa Kent gehören. Adams tritt damit in die Fußstapfen von Noel Neill, Phyllis Coates, Margot Kidder, Teri Hatcher, Erica Durance und zuletzt Kate Bosworth. Gute Wahl. Nur: Wer braucht noch einmal einen Versuch, den langweiligsten aller Superhelden zu reanimieren? Und dann auch noch von einer Nulpe wie Snyder. Da kann man sich ja jetzt schon ausmalen, wie das aussehen wird…
Hier zwei Reviews zu aktuellen Starts, sowie ein nachgeholter Film: Ich bin Nummer Vier +++ Gnomeo und Julia +++ Wir wollen Sex +++ In einer besseren Welt
Ich bin Nummer Vier (I am number four) – USA 2011
John (Alex Pettyfer) ist eines von zehn ausserirdischen Kindern, die als letzte ihres Volkes vom Planten Lorien auf der Erde versteckt wurden. Doch böse Ausserirdische sind ihnen auf den Fersen und bringen die mittlerweile fast erwachsenen Kids in der Reihenfolge ihrer Nummern um. Nachdem Eins bis Drei schon das Zeitliche gesegnet haben, muss sich jetzt auch John, alias Nummer Vier seiner Haut erwehren… und dabei will er doch nur ein ganz normales Teenie-Leben führen.
Was auf dem Papier noch als ganz nettes Twilight für Jungen mit weniger schmollen und mehr Explosionen ausgesehen haben mag, entpuppt sich dann auf der Leinwand leider als uneinheitlicher Mischmasch, dem leider jedes Quentchen Originalität abgeht.
Auch wenn das Finale actionmässig mit Monsterhunden, ordentlich Krawumm und der (viel zu späten) Einführung des Kick-Ass-Babes Number Six durchaus punkten kann, dominiert zuvor leider der dramaturgische Leerlauf, Unlogik und Dialoge die einem wahrlich die Schuhe ausziehen. Das Subtilitätslevel der Inszenierung wird auf den Punkt gebracht, wenn dem Hauptcharakter John (gespielt vom Sympathiebolzen Alex Pettyfer, der sich selbst für den nächsten DeNiro zu halten scheint und der für einen Teenager dann doch etwas zu erwachsen und alt ausschaut) gesagt wird, er solle sich sich unauffällig verhalten und man ihn im nächsten Schnitt aus dem Bus steigen und sich die Kapuze eines Hoodies überstülpen sieht. Ah! Unauffällig. Wir haben verstanden.
Das ihm im folgenden pubertätsbedingte Superkräfte erwachsen und er wie jeder Junge feststellt, das er mit seinen Händen ganz wunderbare Sachen machen kann, mindert keinesfalls die unfreiwillige Komik, wenn dann später Sätze wie “Shoot me with your Lumen!” geäussert werden.
Hier der erste Trailer zu Paul W.S. Andersons 3D-Musketieren gespielt von Matthew Macfadyen, Logan Lerman, Ray Stevenson und Luke Evans und mit Christoph Waltz, Milla Jovovich, Til Schweiger, Juno Temple und Orlando Bloom in Nebenrollen. Die Kombination aus Mantel-Degen-Kram und Andersons Action-Halligalli finde ich gar nicht mal so uninteressant. Mal sehen, hier der Plot:
The hot-headed young D’Artagnan (Logan Lerman) joins forces with three rogue Musketeers (Matthew MacFadyen, Luke Evans and Ray Stevenson) in this reboot of Alexandre Dumas’ story. They must stop the evil Richlieu (Christoph Waltz) and face off with Buckingham (Orlando Bloom) and the treacherous Milady (Milla Jovovich). The action adventure is given a state of the art update in 3-D.
Tolles Ding von The Onion: „The nation is still reeling from accident at Sony Pictures which unleashed dozens of films starring the irritating actress on an unsuspecting public.“
Schöner Trailer zum chinesischen Vigilante/Martial Arts-Film „Legend of the Fist“ von Andrew Lau, dem Regisseur von „Infernal Affairs“. Sieht gut aus! Hier der Plot:
In 1925, the nation of China is divided by infighting, and Japan has become the most powerful force in Asia. With the city of Shanghai torn in half by international conflict, Club Casablanca has become a hotbed of spies, mobsters, English officials and the Japanese military- all looking to gain control of the country, with little regard for what happens to its citizenry. Into this den of intrigue enters Chen Zhen (Donnie Yen), who has returned to China after fighting alongside the Allied forces in Europe, bringing some dark secrets from his past along with him. During the day, he’s known as “Qi”, and appears to be just another wealthy playboy. But at night, he takes to the street as a masked warrior, determined to subvert the Japanese invasion while becoming entangled with the sultry Kiki (Played by Shu Qi), who has a dangerous secret of her own. When his past catches up to him, Zhen is faced with near impossible odds- but his skills are formidable, and he’s up to the challenge.
Laut dem Hollywood Reporter wurde eins der größten Geheimnisse des modernen Kinos gelöst: Seit Jahren geistert die Frage herum, ob Donald Sutherland beim Dreh der Sexszene aus „Don’t look now“ (Wenn die Gondeln Trauer tragen) tatsächlich Geschlechtsverkehr mit Julie Christie hatte.
In einem neuen Buch von Peter Bart, damals ein hohes Tier bei Paramount, behauptet dieser nun, bei einem Besuch am Set zu genau dem Zeitpunkt des Drehs, genau gesehen zu haben, wie Sutherland seinen Penis in die Christie steckte. Sutherland hat schon dementiert und das Geheimnis bleibt weiterhin zwischen Donald und Julie, wo es hingehört.
In the book, Bart tells a funny, profane, revealing anecdote about visiting the Venice set on that “auspicious day.” At the time, Bart was a Paramount executive and, according to the new book, Roeg told him as he arrived on set, “Good day to come by.”
While he was watching the filming, Bart claims his mind drifted off for a few moments to other logistics of his trip before suddenly focusing back on the actors, who were completely naked. And — apologies for the adult language, I’m quoting from the book — he writes, “It was clear to me they were no longer simply acting: they were fucking on camera.”
According to Bart, he then had the following whispered exchange with Roeg:
Bart: Nic. Don’t they expect you to say “cut?”
Roeg: I just want to be sure I have the coverage.
Bart: His dick is moving in and out of her. That’s beyond coverage.
Trailer zu “Mr. Popper’s Penguins”, einer auf einem Kinderbuch basierenden Familienkomödie mit Jim Carrey. Also diese Pinguine kriegen mich ja mal sowas von. Ich find’s süß. Und Angela Lansburry spielt mit!
Aber man kann doch nicht mehr ernsthaft Vanilla Ice in einem Trailer spielen, was sitzen da nur für Leute in den Marketing-Abteilungen der Fox?
Jason Segel als Loser-Sportlehrer, Cameron Diaz die sich die Titten vergrößern lassen will, um an Justin Timberlake mit einer hässlichen Fliege und versehentlicher Hipster-Brille ranzukommen. Muss man mehr über den Film wissen? Nein? Dachte ich mir.
Netter Trailer zu „The Big Bang“, einem Mytsery Thriller mit Antonio Banderas, Snoop Dogg und James Van Der Beek. Der Plot klingt irre und ich mag die Optik des Trailers, aber das Gesamtpaket macht mich aus irgendeinem Grund dennoch nicht wirklich an. DVD-Futter.
Late one night, Los Angeles private investigator, Ned Cruz (Antonio Banderas) gets a visit from a recently paroled Russian boxer with an intriguing job offer: find Lexie, his missing girlfriend—and the 30-million dollar stash of diamonds she’s hiding.
As Detective Cruz sets out to find her, the clues send him into the city’s seediest corners, from a Hollywood action star with a dirty little secret (James Van Der Beek), to an enterprising porn producer who takes a personal interest in his own work (Snoop Dogg), and a kinky waitress with an unusual fetish for particle physics (Autumn Reeser). Lexie proves to be as elusive as she is beautiful and Cruz becomes obsessed with finding her. With time running out, Cruz discovers the trail leads to reclusive billionaire (Sam Elliott), and his physicist (Jimmi Simpson), intent on recreating The Big Bang underneath the New Mexico desert.
Tailed by a trio of cops also looking to find the missing diamonds, and with the body count piling up, Cruz soon realizes that what appeared to be a standard missing person’s case is anything but, and could quite possibly bring about the end of the world as we know it.
Die Verfilmung von Max Brooks (ja der Sohn von Mel Brooks) Bestseller tut sich weiterhin sehr schwer. Obwohl mit Brad Pitt ein zugkräftiger Name und mit Mark Forster ein erfahrener Regisseur an Bord sind, fehlt Paramount wohl der Mut und die Investoren diese 125 Mio$ teure Zombie-Extravaganz in Produktion zu schicken, die die Bemühungen eines Reporters schildert den Ablauf einer weltweiten Zombie-Epidemie nachzuverfolgen. Nachdem es schon fast so aussah, als wäre das Projekt tot, erweist es sich jetzt, wie Vulture berichtetdoch als Untot. Der Film hat noch eine letzte Chance, allerdings nur als entschärfter Kinderfilm mit PG13-Rating:
Paramount Film Group president Adam Goodman insists to Vulture, “We’re really committed to making a big, kick-ass giant movie with Marc Forster and Brad Pitt.” Pressed on whether the studio would move forward without a financial partner, Goodman declined to elaborate, saying it was too early to tell. Absent such a financial partner, it’s highly unlikely that Paramount would go forward; in today’s economic climate, few studios are shouldering such budgets alone. Just two weeks ago, Universal shut down Guillermo del Toro’s similarly costly and graphic adaptation of the H.P Lovecraft novel At the Mountains of Madness. But, to be fair, Del Toro was intent on an R rating, while Goodman says that Paramount signed a deal with Forster assuring them of a PG-13 cut.
Schlimm genug, dass DelToros sicher hochspannende “Mountain of Madness”-Adaption flach fällt – aber einen Film über die Zombie-Apocalypse als PG13-Film? Sheeesh.
Schöner Trailer zu Morgan Spurlocks neuer Doku „The greatest Movie ever sold“ über Productplacement, die mit eben jener finanziert wurde. Schöne Idee! Das Poster hatte ich neulich hier gepostet.
Morgan Spurlock returns with tongue-in-cheek perfection as he examines the world of product placement, marketing and advertising by making a film financed by product placement, marketing and advertising.
Nette Mini-Episode von Dr.Who zum Red Nose Day 2011. Oben der erste Clip namens „Space“, der zweite nach dem Klick, hier der Plot:
Dr Who is back with a vengeance as the Doctor (Matt Smith) provides some cosmic relief. The wonderful Amy Pond (Karen Gillan) is usually a handful on her own but in this special episode she confronts herself, literally.
A mysterious incident allows the Tardis to materialise within itself, causing double trouble for our heroes…
Ich weiß gar nicht, ob man wegen der Ereignisse in Japan den neuen Film von Yoshihiro Nishimura (Regisseur von Tokyo Gore Police, Co-Regisseur von Vampire Girl vs Frankenstein Girl und Mutant Girl Squad, Effektmann von Robogeisha und Machine Girl) überhaupt zeigen kann („An alien-spawned, mysterious mist blankets the northern half of Japan, transforming those who inhale it into ravenous, flesh-eating zombies hell-bent on devouring the surviving human population“), ist vielleicht ein bisschen früh. Oben jedenfalls ein neues Trailer dazu, hier nochmal der Plot:
An alien-spawned, mysterious mist blankets the northern half of Japan, transforming those who inhale it into ravenous, flesh-eating zombies hell-bent on devouring the surviving human population. Plunged into chaos, Japan is torn in two – the southern half of the country, where the populace remains untouched by the deadly gas, lives behind a heavily-fortified wall, while the northern half is a lawless, zombie-infected wasteland. Political forces are locked in a stalemate over whether the living dead should remain protected as family members or be exterminated like a plague. The economy withers away, and all hope seems lost for the people and the nation of Japan.
Hope arrives in the form of Kika (Yumiko Hara), a beautiful high school girl armed with a chainsaw sword powered by an artificial heart. Recruited by the government, Kika leads a ragtag group of desperados on a secret mission into the zombie-infected wilds to exterminate zombie queen Rikka (Eihi Shiina from Audition and Tokyo Gore Police) and put an end to the plague of the living dead. But the road is fraught with a thriving zombie culture that, with its own designs on the living half of Japan, refuses to lay down and die.
Schöner Clip von Ian Albinson von Art of the Title für seinen Vortrag „Excellence in Title Design“ beim SXSW-Festival. Das Video ging letzte Woche schon rum, da hatte ich aber keine Zeit, ist hiermit nachgereicht. Eine Liste aller verwendeten Filme nach dem Klick, der Track ist RJD2s „Ghostwriter“
Aufpassen, René: It’s time for James Gunn’s “Super” again. Auf der Facebook-Seite des Films gibt es vier Beware-Motive zu sehen, außerdem finden sich dort noch Fan Arts und anderer Krams.
Neuer Trailer zu “The Bang Bang Club”, einem Drama über Kriegsphotographen zur Zeit der Apartheid in Südafrika. Die Hauptrollen spielen Ryan Phillippe, Malin Akerman und Taylor Kitsch. Sieht nicht uninteressant aus, nur das allzu ausgeprägte Colour Grading stört mich mal wieder.
Teaser zu “11-11-11″ vom “Saw”-Sequel-Regisseur Darren Lynn Bousman. Sehr bizarr und eigentümlich, nur die Ethno-Untermalung nervt ein wenig. Vor einiger Zeit tauchte im Internet übrigens bereits ein anderer inoffizieller Teaser zum Film auf. Vorher kommt aber auf jeden Fall erst mal noch Bousmans Remake von “Mother’s Day” in die Kinos.
Der zweite Trailer zu “Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides”. Habe jetzt schon wieder ein bisschen das Gefühl, bereits den ganzen Film gesehen zu haben. Bin auch ehrlich gesagt null gespannt drauf. Vielleicht eine gute Voraussetzung.
Letztens hat mir Rajko erzählt, wie sein Job als Statist in diesem fürchterlichen Speed Racer Film war. Das ist nichts, im Vergleich zu diesem Burschen. Ist er schonmal jemandem aufgefallen? Werde zukünftig mal mehr die Augen offen halten:
Warner/New Line Cinema/MGM haben ihre Pressemitteilung zum Produktionsstart von Peter Jacksons “Der kleine Hobbit” mit zwei niedlichen Setphotos geschmückt, auf denen der Regisseur den Bilbo gibt. Gleichzeitig wurde der bisherige Cast präsentiert, womit den Gerüchten erst einmal ein Ende gesetzt ist. Bestätigt wurden unter anderem Martin Freeman als Bilbo, Ian McKellen als Gandalf, Cate Blanchett als Galadriel, Andy Serkis als Gollum und Elijah Wood als Frodo.
Ich fand ja bislang alles, was ich von James Gunns „Super“ gesehen habe, ziemlich fantastisch. Vom Trailer bis zu den Postern stimmt da alles. Und dann sah’ ich obigen Clip aus dem Film. Mind = blown.
Tom Hodge hat in enger Zusammenarbeit mit Regisseur Ti West ein zweites Poster zu dessem neuen Horrorfilm “The Innkeepers” entworfen, das wie bereits das erste wunderschön ist. Es hätte sich zwar deutlich besser als Teaser-Motiv angeboten, aber wir können das ja gedanklich einfach umdrehen. Vorfreude wächst und wächst!
Es gibt ja nicht vieles worauf ich mich in diesem eher schlappen Kinojahr freue, was Blockbuster-Kino angeht, aber das Potter-Finale gehört eindeutig dazu.
Im New Yorker Magazine ist ein sehr lustiger Artikel der vorrauschaut, wer und was in den kommenden Jahren einen Oscar erhält. Besonders gut gefällt mir der Text über “Avatar 2″:
A tremendous coup for Twentieth Century Fox, which, amid rancor, took this much heralded project away from the director James Cameron and reassigned it to Tom Hooper, an Oscar winner for “The King’s Speech,” in 2011. Hooper reportedly cut the climactic undersea battle between the hostile Space Marines, with their quantum harpoons, and the harmonious yet wrathful team of Water-Na’vis, replacing it with a gentle lakeside chat in which a sobbing Cha’ales (Daniel Radcliffe), the newly crowned leader of the tribe, explains to Queen Ka-Mila (Helena Bonham Carter) that he never really wanted to be blue. As a bonus, Alan Rickman was named Best Supporting Actor for his interpretation of Puph, the Tragic Dragon.
Über die ganzen anderen Filme kann man hier noch weiterlesen.
Trailer zu “Larry Crowne”, den Tom Hanks geschrieben und inszeniert hat, und in dem er neben Julia Roberts auch die Hauptrolle übernahm. Ich mag den Tom und die Julia sowieso. Trailer ist aber arg belanglos.
Until he was downsized, affable, amiable Larry Crowne (Hanks) was a superstar team leader at the big-box company where he’s worked since his time in the Navy. Underwater on his mortgage and unclear on what to do with his suddenly free days, Larry heads to his local college to start over. There he becomes part of a colorful community of outcasts, also-rans and the overlooked all trying to find a better future for themselves…often moving around town in a herd of scooters. In his public-speaking class, Larry develops an unexpected crush on his teacher Mercedes Tainot (Roberts), who has lost as much passion for teaching as she has for her husband. The simple guy who has every reason to think his life has stalled will come to learn an unexpected lesson: when you think everything worth having has passed you by, you just might discover your reason to live.
Neuer Trailer zum Genre-Mashup “Priest”, mit Paul Bettany als futuristischem Vampirjäger, Karl Urban, Cam Gigandet, Maggie Q, Christopher Plummer, Brad Dourif und Mädchen Amick (die ich immer irgendwie mochte). Musik kommt übrigens von Christopher Young.
Das beste Label der Welt bringt endlich eine vernünftige DVD/BD von Brian De Palmas bestem Film auf den Markt. Nachdem die MGM-Version keine Extras aufwies, veröffentlicht Criterion “Blow Out” am 26. April mit haufenweise Bonusmaterial, darunter zum Beispiel dem kompletten Film “Murder à la Mod”, den De Palma 1967 inszenierte. Gekauft!
Neuer Trailer zu “X-Men: First Class”, der komischerweise nur auf russisch erschienen ist, aber einiges an neuem Material im Vergleich zum ersten Trailer zeigt. Also Augen auf, Ohren zu.
Neues Poster zu “Pirates of the Caribbean 4 – On Stranger Tides”. Ich sehe dem vierten “Fluch der Karibik”-Film sehr emotionslos entgegen. Den ersten mochte ich, auch wenn er aus seiner Prämisse nicht viel gemacht hat und statt 90 gleich 150 Minuten für seinen überschaubaren Zombie-Piraten-Ulk veranschlagen musste. Ein Problem, das sich mit den beiden Sequels fortsetzte – den dritten Teil fand ich dann sogar grauenhaft. Bin aber guter Dinge, dass der Regiewechsel dem Franchise neue Impulse geben könnte.
Morgen startet Dreamworks neue Adaption einer Young Adult-Novel-Serie mit dem Titel “Ich bin Nummer Vier” – von der sich die Macher den Start eines neuen Franchise erhoffen, ein bißchen Twilight für Jungs, mit weniger Rumgemaule und mehr Explosionen. Wir waren für einen Filmcheck mit dem Regisseur D.J. Caruso und der knuffigen Teresa Palmer, die im Film die Nummer Sechs spielt, in der Videothek und haben sie nach ihren Lieblingsfilmen gefragt.
Nach dem Klick gibts noch ein Interview-Special zum Film, das ich unter Einsatz meines Lebens in London gedreht habe.
Da habt ihr ihn. Ende April kommen sie auch zu uns ins Kino, die Prolos. Scheint ganz lustig geworden zu sein, der Film. Sieht halt echt so aus, als wenn jeden Augenblick Mutter Flodder um die Ecke biegt. Aber die fand ich ja damals auch schon lustig. Und der Gabelstapler-Gag ist gut. Ich hab zumindest gelacht.
Die Dreharbeiten zu Roman Polanskis neuem Film “Carnage” (Arbeitstitel: “God of Carnage”) mit Kate Winslet, Christoph Waltz, Jodie Foster und John C. Reilly wurden beendet. Zur Einstimmung gibt es schon mal ein paar Bilder von der Abschlussparty am Set zu sehen. Der Film wurde von Constantin co-produziert und deshalb auch u.a. mit deutschen Fördergeldern finanziert. Nach dem meisterlichen “The Ghost Writer” kann ich nun nach langer, langer Zeit endlich wieder sagen: Ich freue mich auf einen neuen Polanski! Und die Besetzung ist wirklich mega.
Neuer Trailer zu “Beautiful Boy”, dem Kinodebüt des Regisseurs Shawn Ku. Michael Sheen, Maria Bello, Alan Tudyk, Moon Bloodgood und Meat Loaf spielen die Hauptrollen. Das Drama handelt von einem verheirateten Ehepaar, das kurz vor der Trennung steht und plötzlich mit der Nachricht konfrontiert wird, dass ihr 18jähriger Sohn einen Schulamoklauf startete und sich anschließend selbst das Leben nahm. Der Film gewann in Toronto den Kritikerpreis.
Trailer zu “Snow Flower and the Secret Fan”, dem neuen Film von Wayne Wang (“A Man, a Woman, and a Killer”, Smoke”), der auf dem gleichnamigen Roman von Lisa See basiert. Trailer ist recht schön, macht aber einen etwas kunstgewerblichen Eindruck. Der Voice-Over nervt tierisch, wird aber mit Sicherheit nicht im fertigen Film auftauchen.
A story set in 19th century China and centered on the lifelong friendship between two girls who develop their own secret code as a way to contend with the rigid cultural norms imposed on women. (imdb)
Wenn es einen Film gibt, auf den ich mich in nächster Zeit wie ein kleines Kind freue, dann wohl “Super 8“. Wie damals, bevor ich von Transformers so bitter enttäuscht wurde, sammle ich auch hier alle Schnipsel, die ich finden kann. Auch wenn es nur kleine Filmschnipsel sind, die kryptisch daherkommen.
Und dann noch der Hinweis auf LOST…
At the conclusion of the full length trailer there is a url in the camera lens that leads fans to the s8editingroom.com, a portion of the film’s official site. Once there, you will find options to play some “archival” footage which consists mostly of “missing” clips with intermittent incomplete scenes. The scenes reveal a group of scientists referring to the “craft” and “biology” of what we assume is the space creature in the film. The footage has a feel and look that is strikingly similar to The Dharma Initiative videos in Abrams’ seminal television series Lost.
Your IMDB profile says you were „Once held hostage at gunpoint at a supermarket in Snyder Plaza in Dallas.“ What was that all about?
A man saw I had mangos in my shopping cart. He pulled out a .45 and stuck it into my head, and said “I don’t know why I picked you today.” The only thing I could think of for some reason were scenes from the TV show medical center.
I ended up talking to the man about my father, Chad Everett, and eventually I invited him over to my house for dinner. Unfortunately I gave him my real address. Fortunately the swat team intervened and dragged him out kicking and screaming.
Der Trailer zu J.J. Abrams “Super 8″ wurde hier ja erst kürzlich heiß diskutiert, jetzt schiebt Paramount ein weiteres Teaser-Poster hinterher (zum Runterladen in voller Größe hier klicken). Wir sind wohl alle ziemlich gespannt auf den Film, auch wenn mir nach wie vor nicht ganz klar ist, was diese Hommage (?) an Spielberg bezwecken soll und wieso er sowas auch noch selbst produziert.
Kurzer knackiger Red-Band-Trailer zu Elliott Lesters “Blitz”, in dem Jason Statham Jagd auf einen Killer macht, der vornehmlich Polizisten ermordet. Joa.
Letzte Woche war ich noch etwas enttäuscht, dass Del Toros Cthulhu-Film „At the mountains of madness“ verschoben wurde (weil Del Toro sich weigerte, den Film als PG-13-Film zu planen) und sein nächstes Projekt „Pacific Rim“ werden würde. Jetzt haben sie den Plot von Rim veröffentlicht und der klingt komplett wahnsinnig, so als würde Del Toro alle Godzilla-Flicks in einem Film vereinen wollte. Mich freut’s!
This project will give the Hellboy filmmaker the opportunity to create two worlds.
The first is an alternate version of Earth in the near future, decades after a historic date in November 2012 when the first kaiju, a towering Godzilla-like beast, emerged from a hole in the Pacific Ocean and attacked the city of Osaka, Japan. The second is “The Anteverse,” another universe on the other side of that gaping portal, 5 miles below our ocean’s surface.
Since the first attack, the rim has been “spitting out” a variety of gigantic monsters at an increasing rate, which then stride out of the ocean and begin destroying sea-bordering cities, like Tokyo and Los Angeles. In order to combat these monstrous, otherworldly menaces, the military developed the “Jaeger” program, which trains teams of two pilots to jointly operate massive, building-sized mechanized suits of armor and high-tech weaponry.
Within the first act alone, we are given enough detailed background on the god-like Jaeger systems, its shared neural piloting system (called “pons”), and the relentless beasts. But Beacham is an absolute master at immediately establishing characters and their conflicts.
Hier der erste Teaser zum Conan-Remake. Dafür, dass der Film im Sommer in die Kinos kommt, sieht man hier ziemlich wenig und ich erwarte sowieso nicht.
A quest that begins as a personal vendetta for the fierce Cimmerian warrior soon turns into an epic battle against hulking rivals, horrific monsters, and impossible odds, as Conan realizes he is the only hope of saving the great nations of Hyboria from an encroaching reign of supernatural evil.
Schönes Mashup aus Geodaten von IMDB und Googlemaps: „I’ve taken the top 2000 films from 1910-2010 according to IMDB, and fed their locations into the Google Map below. You can browse in the window below or click the “full screen” link to see a larger version.“ Leider bieten die keinen Link zur Map auf Google selbst an, so geht Streetview nur in der Miniversion auf Box Office Quant, die Fullscreenversion von dort kann aus irgendeinem Grund kein Streetview. Trotzdem nettes Ding!
Zwei aktuelle Starts der Woche im Halblang-Review: Rango +++ Der Plan
Rango – USA 2011
-”They say they are Thespians..!”
-”Thesbians? But that’s illegal in seven states!”
Eine frustrierte Echse mit Schauspielambitionen (Johnny Depp), die bisher als Haustier gelebt hat, strandet versehentlich in der Wüste nahe Las Vegas. In der Tier-Stadt Dirt erfindet er sich als Revolvergeld Rango neu und wird prompt zum Sheriff gemacht – doch damit fangen seine Probleme erst an.
Wunderschön und in einem sehr eigenen Stil animiert, der sich deutlich von Pixar, Dreamworks oder BlueSky unterscheidet, erzählt Rango eine sehr klassische Western-Story, die sich an ein deutlich erwachsenes Publikum wendet.
Die nicht sonderlich originelle Story, die im wesentlichen “Three Amigos”, “Galaxy Quest” und “Chinatown” paraphrasiert, funktioniert vor allem als Hommage an den klassischen Spaghetti- und grittigen Spätwestern – jedes Moment wirkt vertraut, denn Rango bedient sich nicht nur beim Namen bei Corbucci und bei den Fistful-Referenzen bei Leone, sondern auch in der liebevollen Detailfreude mit der er abstossende und eklige Charaktere entwirft (von denen eine Echse mit einem Pfeil durch den Kopf wahrscheinlich die irritierenste ist).
In wohltuendem 2D inszeniert, verlässt sich Regisseur Gore Verbinski neben den Bildern ganz auf die exzellente Voice-Cast, die neben Johnny Depp und Ned Beatty (der nach “Toy Story 3″ hier seine zweite Rolle als animierter Schurke spricht) bis in kleine Nebenrollen fantastisch anzuhören ist und viel Western-Atmosphäre vermittelt. Kleine One-Liner wechseln sich ab mit Pathos und Klamauk – oft kommt es mehr drauf an wie ein Satz gesagt wird, als auf die tatsächlichen Worte.
Dafür das es ihr erster reiner CGI-Film ist, haben sich die oft so gelangweilt wirkenden Trickser von ILM diesmal wirklich reingehängt und erschaffen fantastische Bilder, die an der Grenze zwischen Photorealismus und Cartoon liegen.
Adam Green, Regisseur der beiden sympathischen “Hatchet”-Filme und des banalen Thrillers “Frozen”, hat in Zusammenarbeit mit Atom.com von Comedy Central eine Webserie namens “Sexy Nightmare Slayers” entwickelt. Darin machen sich zwei knapp bekleidete Babes auf die Jagd nach schleimigen Monstern, die kleinen Kindern Alpträume bescheren. Den Pilotkurzfilm gibt es jetzt zu sehen, das Ergebnis ist wie immer bei Green ausgestellt trashig und äußerst pubertär. Also Geschmackssache.
Der offizielle Trailer zu JJ Abrams/Spielbergs „Super 8“ sollte eigentlich erst heute beim Start von „Battle LA“ veröffentlicht werden, auf der Facebookseite zum Film gibt’s ihn aber jetzt schon. Hier der offizielle Plot:
In the summer of 1979, a group of friends in a small Ohio town witness a catastrophic train crash while making a super 8 movie and soon suspect that it was not an accident. Shortly after, unusual disappearances and inexplicable events begin to take place in town, and the local Deputy tries to uncover the truth – something more terrifying than any of them could have imagined.
After their latest heist goes wrong legendary outlaw couple Bonnie and Clyde are on the run from the law and in need of fast money to fix up their companion who was shot during the robbery. Finding shelter in small town they crash at the mansion of the notorious Dr. Loveless. When Bon-nie and Clyde arrive at the Doctor’s mansion they discover he has a secret. Deep in his cellar, the recently revived Dracula awaits…and when gangsters meet vampires, there’s bloody hell to pay.
Schönes Featurette zu Duncan Jones’ „Source Code“ mit Dr. Michio Kaku, einem der bekanntesten Astrophysiker überhaupt. Der Mann ist vor allem für sein Modell der Zivilisationen des Xten Grades bekannt, wir sind derzeit (noch) eine Zivilisation der Stufe 0, da wir unsere Energie aus toter Materie unseres Planeten beziehen. Sehr (sehr) viele Interviews mit dem Mann gibt’s auf Thinkbig.Wired hat derweil ein Interview mit Duncan Jones über sein Leben nach „Moon“.
IGN hat ein paar Concept-Arts der Zombie-Piraten aus dem neuen Pirates of the Caribbean-Film gepostet. Oben ein sensationeller Pfeifenzombie, der Rest nach dem Klick.
Anlässlich des Filmstarts von Rango am letzten Donnerstag waren die mp-Kollegen Paul und manniac mit Switch-Comedian und Berliner Nacht-Taxifahrer Michael Kessler in der Videothek und haben uns von ihm ein paar Filmtipps abgeholt. Von Russ Meyer bis Jaques Tati, von Spielberg bis in die Porno-Ecke – Kessler beweist dass er sich auskennt und einen breit gefächerten Geschmack hat. Danke mal wieder an die Video Collection Berlin, für ihre grandiose Auswahl und das Aussortieren von Manta, Manta.
Und sobald ich Rango gesehen habe, kommt auch das Review ;)
Seltsamer Trailer zu „American Animal“, der grade auf dem SXSW-Festival Premiere feiert. Sieht seltsam aus und damit meine ich gut-seltsam.
Matt D’Elia’s dark comedy is about a guy named Jimmy who is terminally ill and shares an apartment with his friend James. Jimmy is kind of eccentric “bordering on plain old crazy” and he wakes up one morning having made the decision that he is happy and no longer sick. The two share a day with a couple of chicks drinking, drugging and having sex and all seems fine with the world until James announces that he’s leaving to start a new job. At this point Jimmy kind of loses his marbles.
Seit ich die ersten Trailer zu Cars 2 gesehen habe, bin ich ja etwas beruhigt, verspricht er mit dem Agenten-Action-Konzept doch unterhaltsamen Animationsspaß, auch wenn er emotional wahrscheinlich nicht an “Up” und “Toy Story 3″ herankommen wird. Aber Michael Caine ist an Bord und veralbert einmal mehr sein Harry Palmer-Erbe und das alleine klingt ganz drollig. Was ich von dem Spin-Off “Planes” halten soll, weiß ich allerdings nicht. Das wird NICHT von Pixar (wie die kürzlich erschienenen Cars-Shorts) sondern vom Disney-Toon-Department (der Abteilung die für die Direkt-auf-DVD/BD-Filme verantwortlich ist und uns auch schon” Bambi 2″ beschert hat) produziert und beschäftigt sich mit Kühlschrä- ähm Flugzeugen.
Die Presseabteilung schreibt dazu:
“Planes” will introduce an entirely original and hilarious crew of daredevils from every corner of the globe and draws inspiration from the immensely popular world of Disney/Pixar’s “Cars”. “Planes” will fly onto Blu-ray and DVD in spring 2013.
“We had such a great time exploring the world of ‘Cars’ over the course of two films, so it seemed only natural for us to see where our imaginations would take us in a film where planes were the main characters. By expanding the ‘Cars’ world, ‘Planes’ gave us a whole new set of fun-filled situations and a great opportunity to introduce some fantastic new characters,” said John Lasseter, Chief Creative Officer, Walt Disney and Pixar Animation Studios, in the announcement. “The team at DisneyToon Studios has done such an amazing job creating a heartfelt story filled with great comedy, adventure, and emotion. I know audiences are going to love taking off into the wild blue yonder with these daredevil characters, as they experience a whole new kind of animated adventure.”
Neuer Trailer zum mittlerweile fünften Teil der “The Fast and the Furious”-Serie namens “Fast Five”, den ersten hatte Nilz hier gepostet und ist dabei fast ausgeflippt. Sieht nach Markige-Kerle-Kino Deluxe aus – mit tatsächlich extrem fetter Action. Regie führt Justin Lin, der auch bereits die beiden vorherigen Teile der Serie inszenierte.
Neuer Trailer zu Smiths „Red State“. Ich kann’s immer noch nicht einordnen, finde das aber aus irgendeinem Grund gut. Hier nochmal der Plot:
Three horny high-school boys come across an online ad from an older woman looking for a gang bang. Boys being boys, they hit the road to satisfy their libidinal urges. But what begins as a fantasy takes a dark turn as they come face-to-face with a terrifying “holy” force with a fatal agenda
Originaltitel: Justin Bieber: Never Say Never
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Jon Chu
Darsteller: Justin Bieber, Scooter Braun, Pattie Mallette, Boys II Men, Miley Cyrus, Sean Kingston, Ludacris, Jaden Smith, Snoop Dogg, Usher Raymond, Bruce Dale, Ryan Good
Mit 17 Jahren ist Justin Bieber der weltweit populärste Teenie-Star. Sein Bekanntheitsgrad geht weit über seine jugendlichen Fans und deren in Mitleidenschaft geratene Eltern hinaus. Der US-Präsident lud Bieber ins Weiße Haus ein, Ellen DeGeneres holt ihn jede zweite Woche auf die Couch ihrer Erfolgsshow und John Waters schmückt sich mit dem Schmusebübchen auf Photos. Zu seinen Freunden zählen Usher, Ludacris, Snoop Dogg oder Rihanna, selbst ein deutsches 68er-Urgestein wie Rainer Langhans hat schon von dem kanadischen Kinderstar mit der Wuschelfrisur Notiz genommen. Bieber singt von erster Liebe und Herzschmerz, seine Alben und Singles haben sich millionenfach verkauft und diverse Download-Rekorde gebrochen, bis auf den Grammy stehen bereits alle wichtigen Musikpreise in seiner Vitrine. Wenn der Junge sich die Haare abschneidet, füllt das die Neuigkeiten selbst noch der hiesigen Feuilletons, und auch die bei jedem kollektiven Teenphänomen vorprogrammierte virtuelle Gegenbewegung scheint seine Popularität nur noch anzuheizen.
Mit 12 präsentierte Justin Bieber seine Wohnzimmervideos bei YouTube, mit 16 spielte er im ausverkauften Madison Square Garden in New York vor 20 000 kreischenden Fans. Er ist das jugendliche Aushängeschild der Web-2.0-Generation, sein Erfolg wäre undenkbar ohne Social Networking. Und hinter dem Medienphänomen verbirgt sich auch eine geradezu märchenhafte Cinderella-Story, die findige Musikproduzenten jetzt nach der bereits erschienenen Autobiographie auch noch einmal in 3D erzählen, im Film zum eigenen Hype. Die allzu frische Karriere des Sängers wird darin auf dem vorzeitigen Höhepunkt des so genannten Bieber-Fiebers als Erfolgsgeschichte zwischen Erbauungsduktus, Aufsteigerfantasie und medialem Größenwahn zum Teenage Dream stilisiert. Du kannst es schaffen, du musst daran glauben, du darfst niemals nie sagen. Die Message ist klar und unverstellt, ihr Protagonist ein niedlicher und talentierter Sunny Boy aus der Nachbarschaft.
Hier der erste Trailer zu „Super“ von James Gunn (Slither), Kick-Ass als Indiekomödie, quasi. Sieht super aus! Der Plot: „After his wife falls under the influence of a drug dealer, an everyday guy transforms himself into Crimson Bolt, a superhero with the best intentions, though he lacks for heroic skills.“
Schickes Poster zu Morgan Spurlocks (Supersize Me) neuer Product-Placement-Doku „The Greatest Movie ever sold“: „Morgan Spurlock returns with tongue-in-cheek perfection as he examines the world of product placement, marketing and advertising by making a film financed by product placement, marketing and advertising.“ Link (via First Showing)
Das erste Poster zu Ti Wests neuem Horrorfilm “The Innkeepers”, den er erneut geschrieben, inszeniert, produziert und geschnitten hat. Die Hauptrollen spielen Sara Paxton, Pat Healy und – oha – Kelly McGillis. Das sieht absolut fantastisch aus, ähnlich retro wie bereits das Poster zu seinem letzten Film “The House of the Devil”. West ist für mich die derzeit größte Genrehoffnung, neben Rob Zombie beherrscht keiner die Mechanismen des echten puren Horrorfilms so wie er. Most wanted film 2011.
Der neue Trailer zum Period Piece “Water for Elephants” (den ersten hatten wir hier nicht gepostet), der Adaption des gleichnamigen Romans von Sara Gruen. Regie führt Francis Lawrence (“I Am Legend”, “Constantine”), die Hauptrollen spielen Robert Pattinson (*kreisch*), Reese Witherspoon, Christoph Waltz, James Frain, Hal Holbrook und Ken Foree (der offenbar immer noch gut im Geschäft ist und nicht nur auf Horror-Conventions rumhängen muss). Der Trailer kommt irgendwie nicht gut, Pattinson gibt offenbar den Aushilfs-James-Dean.
Und noch mehr DreamWorks: Teaser-Trailer zu “Puss in Boots”, dem “Shrek”-Spin-Off des gestiefelten Katers, erneut gesprochen von Antonio Banderas. Der Film wird Ende des Jahres in 3D in die Kinos kommen. Teaser ist schon wieder so derart auf lustig getrimmt, inklusive DreamWorks-Pflicht-Popsong, dass ich bereits nach 30 Sekunden entnervt ausgemacht habe.
Trailer zur Fortsetzung des DreamWorks-Hits “Kung Fu Panda” (Kinoeinspiel: über 630 Millionen US-Dollar), den Teaser hatte René hier bereits gepostet. Sieht witzig aus, aber der Comedy-Zuschnitt auf Jack Black und der Black-Eyed-Peas-Song riechen schon wieder sehr nach DreamWorks-Agenda. Aber ich werd’s eh nicht schauen, habe schon den ersten Teil ausgelassen.
Spencer Susser, der grade mit Hesher unter Umständen einen echten Knaller am Start hat, wird seinen ganz großartigen Zombie-Kurzfilm „I love Sarah Jane“ neu drehen, als abendfüllenden Spielfilm. Ob das gut gehen wird und ob der Stoff (Lovestory in einer Welt nach dem Zombie-Outbreak) genug dafür hergibt… wer weiß. Ich freue mich einfach mal ein bisschen, hier der Kurzfilm:
Schöner Trailer zur Indie-Komödie „Surrogate Valentine“, der dieses Jahr auf dem SXSW-Festival Premiere hat. Hier der Plot:
San Francisco musician Goh Nakamura (playing himself) is barely scraping by playing live gigs and teaching guitar. So when a filmmaker friend asks him to teach guitar lessons to TV star Danny Turner (Chadd Stoops) for his upcoming movie role, Goh jumps at the chance.
Hier der Trailer zu „Attack the Block“, dem urbanen Alien-Invasion-Film, in dem eine Gang ihren Block gegen fiese Monster verteidigen: „Think Assault on Precinct 13 only with monsters and a tower block. Or La Haine crossed with Aliens. It’s inner city vs. outer space.“ Sieht okay aus.
Schickes Motionposter für das Remake von Conan. Ich halte Jason Momoa zwar immer noch für zu schmächtig für die Rolle des Son of Crom, werde mich aber dennoch damit anfreunden können, denke ich. Poster nach dem Klick, vorsicht: Autostartmucke.
Und mal wieder drei aktuelle Starts im halblang Review: True Grit +++ Unkown Identity +++ The Green Hornet
True Grit – USA 2010
Die 14jr Mattie Ross (Hailee Steinfeld) beauftragt den abgewrackten Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges) den Mörder ihres Vaters (Josh Brolin) zu fassen. Gemeinsam mit dem Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) machen sie sich auf die Jagd.
Als altmodischem Western ist True Grit wenig vorzuwerfen – außer vielleicht das er ein überraschungsloser altmodischer Western ist. Haillee Steinfeld ist in jedem Fall eine Entdeckung und trägt mit ihrer Mischung aus altjüngferlicher Sturheit und der Weisheit eines zu früh erwachsen gewordenen Kindes, den Film über seine vorhandenen Längen hinweg. Sie ist das Herz und im Grunde der einzige echte Grund, warum wir uns für die Story interessieren.
Matt Damon und Jeff Bridges wirken in ihrer bärbeissigen Männlichkeit bisweilen dann schon eher wie Westernkarikaturen, besonders Bridges der nichtmal mehr im Ansatz versucht seine Texte verständlich herauszunuscheln. Seine guturale Knarzigkeit rückt ihn in den schönsten Momenten in die Nähe von Fuzzy und ähnliche Recken des Western von Gestern. Was vielleicht nicht wirklich beabsichtigt ist, genauso wie der surreale pythoneske Auftritt eines alten Zausels im Bärenfell.
Doch das sind seltene Momente in denen True Grit in all seiner geleckten Edelwestern-Optik mal für leichtes Schmunzeln sorgt (am Ende sorgt ein unerwarteter Gewehrrückstoß noch für einen kleinen Slapsticklacher, der sicher auch nicht so gedacht ist) . Dazwischen reagiert kunstfertige Gemächlichkeit, die sich immer dann etwas zieht, wenn Bridges zuviel Dialog abbekommt.
Vielleicht würde es helfen, wäre dies kein Coen-Film. Kein Film der Macher von Filmen die früher durch eine gewisse Einzigartigkeit, einen besonderen Touch überzeugten. Im Vergleich mit True Gritt wirkt Eastwoods Unforgiven schon fast wie Punk – so simpel, so überraschungsfrei arbeiten sich die beiden Brüder durch den Plot. Die Bilder sind schön, die Schauspieler gut, die Dramaturgie konventionell und die Musik fügt sich wunderbar in alles ein – aber es gab mal mehr Gründe sich einen Coen-Film anzusehen, als gutes Handwerk: Überraschungen.
Der Hamburger Regisseur Daniel Stamm landete im letzten Jahr mit “Der letzte Exorzismus” unter der Produktion von Eli Roth einen Überraschungserfolg. Inszeniert als getürkte Dokumentation über einen Priester, der vermeintliche Exorzismen durchführend US-Provinzen bereist, bewegt sich der Film zwischen augenzwinkernder Komödie und düsterem Satanshorror.
Zum Verkaufsstart der DVD und Blu-ray von “Der letzte Exorzismus” verlosen wir in freundlicher Zusammenarbeit mit Kinowelt Home Entertainment jeweils eine von drei Blu-rays oder DVDs und jeweils eines von drei signierten Postern zum Film. Als “Trostpreise” gibt es außerdem “Saw”-Mützen und -Schlüsselanhänger, sowie “Piranha 3D”-Shirts zu gewinnen. Wer also bei unserem Underground-Event kürzlich keinen Preis abgreifen konnte, der möge nun hier sein Glück versuchen.
Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist einen Kommentar zu hinterlassen, in dem ihr folgende Frage beantwortet: Wer müsste Euch exorzieren, wenn Ihr einmal vom Teufel besessen sein solltet? Bitte gebt an, ob Ihr die Blu-ray, DVD oder das Poster gewinnen möchtet. Und nicht vergessen die Email-Adresse in das entsprechende Feld einzutragen, damit Ihr über den Gewinn benachrichtigt werden könnt. Das Gewinnspiel läuft bis 9. März, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!
Das TRON:Legacy nur ein Teil des gesamten Franchise-Reboots war, merkten Kinozuschauer ja unter anderem daran, dass die eigentlich interessante Handlung nicht im Film (bzw dort in einem Nebensatz vorkam), sondern im Computerspiel “Tron:Evolution” stattfand. Wer noch genauer wissen möchte, was eigentlich genau passiert ist zwischen dem ersten Tron und Legacy, der kann sich ab Herbst wohl “Tron: Uprising” erst als Miniserie auf Disney XD anschauen, ehe dann im Sommer 2012 die ganze Serie folgt.
Story laut Wikipedia: “Beck, a young program who becomes the unlikely leader of a revolution inside the computer world of The Grid. His mission is to free his home and friends from the reign of the villainous Clu 2 and his henchman General Tesler. Beck will be trained by Tron – the greatest warrior the Grid has ever known. Tron will not only teach Beck the fighting skills he needs to challenge this brutal military occupation, but will be a guide and mentor to him as he grows beyond his youthful, impulsive nature into a courageous, powerful leader. Destined to become the new protector of the system, Beck adopts ”
Und das könnte so vom Look her durchaus was werden. Wenn sie diesmal dran denken das es neben dem coolen Look und der Musik auch eine Story braucht. Das die Drehbuchautoren von Legacy hier ihre Finger im Spiel haben, stimmt allerdings nachdenklich. Andererseits könnte ein Serienformat, einer vernünftigen Handlung eher Rechnung tragen, als ein weiterer Film, der nach den doch eher enttäuschenden Einspielergebnissen von Tron: Legacy derzeit noch unsicher ist.
Achja… solange nicht jeder gute alte Film (und die meisten nicht sooo guten alten Filme) mindestens durch ein Sequel beleidigt wurden, fasst in Hollywood ja niemand mehr eine originelle Idee an (wie Mark Harris von GQ.com ja sehr anschaulich beschreibt in seiner sehr bitteren und sehr lesenswerten Analyse “The Day The Movies Died”). Da wundert es nicht, wenn jetzt auch mit Blade Runner Pre/Sequels zu rechnen ist.
Die Spaßnasen die für die grauenhaften Werke “Book of Eli” und “The Blind Side” verantwortlich zeichnen, namentlich Alcon Entertainment, bemühen sich gerade um die Rechte vom Blade Runner-Produzenten Bud Yorkin. Der schließt zwar immerhin ein Remake aus, was das ganze natürlich auch nicht erfreulicher macht. Denn ganz ehrlich: Blade Runner war durcherzählt und es würd mich sehr überraschen wenn da mehr rauskäme als ein hohles CGI-Überladenes Gequietsche, das sich die Sachen die im ersten Film angesprochen wurden vornimmt um sie unnötig zu illustrieren.
Die Alcon-Leute lassen in ihrer Presseerklärung natürlich den erwartbaren Sermon los: “Johnson and Kosove stated: “We are honored and excited to be in business with Bud Yorkin. This is a major acquisition for our company, and a personal favorite film for both of us. We recognize the responsibility we have to do justice to the memory of the original with any prequel or sequel we produce. We have long-term goals for the franchise, and are exploring multi-platform concepts, not just limiting ourselves to one medium only.””
Franchise. Wer hätte gedacht, dass Blade Runner ein Franchise ist.
Ich für meinen Teil kann sehr gut drauf verzichten gigantische Schiffe draußen vor der Schulter des Orion brennen zu sehen und ich will mir auch die Vorstellung von glitzernden C-Beams nahe dem Tannhäuser Tor nicht nur durch die 08/15-Bilder eines ILM-Renderbeamten kaputt machen lassen.
Die Oscarverleihung am vergangenen Sonntag war nicht nur die langweiligste Preisverleihung seit der Erfindung von Preisverleihungen, sondern außerdem noch unschön zensiert. Der – auch das sagt schon einiges – Skandal um Melissa Leos F-Wort bei ihrer Dankesrede für den “The Fighter”-Oscar war nur die halbe Miete, die in der internationalen Ausstrahlung auch immerhin noch unangetastet blieb. Als jedoch die beiden “No Country for Old Men”-Schauspieler Josh Brolin und Javier Bardem ihr beschwingtes Tänzchen mit einem Kuss kredenzten, blendete die Regie bei der leicht verzögerten Übertragung fix auf Bardems Ehefrau Penélope Cruz, sodass der Kuss nicht gezeigt wurde.
Wenn Adrien Brody die doofe Halle Berry abknutscht, müssen wir hinschauen, aber ein solches Highlight wird einem vorenthalten? Sind selbst harmlose Späßchen, die eine so derart triste Verleihung ja durchaus aufzuwerten gedroht hätten, nicht mehr vor Homophobie gefeit?
Über “Hop” habe ich hier schon ausreichend berichtet (Poster / Teaser / Trailer), der Vollständigkeit halber gibt’s jetzt dehalb noch das neue Poster sowie über ein halbes Dutzend recht niedlicher internationaler Motive zu sehen.
Trailer zu “White Irish Drinkers” von Regisseur und Autor John Gray, der vorwiegend Fernsehfilme und -serien, sowie den Seagal-Klopper “The Glimmer Man” inszeniert hat. Besetzt ist der Film mit Nick Thurston, Geoff Wigdor, unserer geliebten Karen Allen und “Avatar”-Badboy Stephen Lang. So wie es aussieht ist der Titel Programm. Mir gefällt das schon mal. Und nach dem Klick noch das Poster. Jau.
Ein alternatives Postermotiv zu Wes Cravens “Scream 4″, das von Olly Moss für die nächste Ausgabe der Empire angefertigt wurde. Gefällt mir, sehr minimalistisch und Giallo-mäßig. Der Film wurde übrigens kürzlich von der MPAA geprüft und bekam ein R-Rating, also nichts mit PG-Kinderkacke hier. Ich kann’s kaum erwarten.
Ein Clip und zwei Bilder zum Kurzfilm “Toy Story: Hawaiian Vacation”, der im Kino vor “Cars 2″ laufen wird. Pixar hat die Abenteuer von Woody und Co. ja mit dem dritten “Toy Story”-Film beendet, behält es sich aber offenbar vor, ihre Helden für Kurzfilme und ähnliches weiter am Leben zu erhalten. Schön! Regie führte Gary Rydstrom, der für Pixar bereits den wunderbaren “Lifted” inszenierte.
io9 hat einen kurzen Blick auf einen ersten Entwurf der amerikanisierten Akira-Realverfilmung werfen können. Und. Das. Sieht. Gar nicht gut aus. Gar nicht gut. Tetsuo nutzt seine Superkräfte um (Achtung!) Bowlingkugeln rumzuwerfen und das damalige Script (das mittlerweile wohl internen Quellen zufolge komplett überarbeitet wurde) schien eine ausgeprägte religiöse Note zu haben. Ist zwar nutzlos, aber: Ey! Don’t fuck this up!
Kaneda and Ky confront Tetsuo at a bowling alley of all places, where he’s murdered a rival gang member gruesomely, and is chowing down on pills. The scene is a bad mashup of a bit in the original movie when Tetsuo confronts two members of his gang who once picked on him in a pool hall, and the intense final fight between Tetsuo and Kaneda after Tetsuo has discovered the jars that hold Akira’s remains. […]
This scene, with its weird bowling alley setting, makes their relationship feel like something out of a sitcom rather than a gang epic. I mean, at one point Tetsuo levitates some bowling balls and shoots them at Kaneda. Really, people? So you turned the space laser fight with Akira’s organs into a bowling ball brawl? Not good! […]
Still, I could do without lines like this, from Tetsuo:
Akira. I hear his voice. I am his savior. His resurrector. His breath of life. I’m going to find him. Set him free. Help him break it all apart again. […]
Given that the Hughes Bros., writer/directors of Book of Eli, are helming the American version, however, I get the feeling that there will be some unwelcome injections of random Bible stuff.
Jeder Jahr bekommen alle Oscar-Nominierten, die nicht gewonnen haben, einen Haufen Trostpreise von der Academy. Dieser Jahr fliegen alle gemeinsam into Space. Ich würde ja meinen Oscar zurückgeben und lieber da hochfliegen.
The infamous “consolation prize” swag bag — presented by Distinctive Assets the morning after the Oscars to all nominees who don’t win — will include the following trinkets at these estimated retail values:
* $200,000: An orbital space flight on Virgin Galactic (allowing nominees to be among the first to fly the friendly skies of space — kind of).
Gestern abend sind erste Details zum nächsten Projekt – einem Spaghettiwestern – von Quentin Tarantino geleakt. Franco Nero hatte gegenüber einer italienischen Filmwebsite gesagt, dass „the film will be called The Angel, The Bad and The Wise (or something like that – we’re going by a fairly literal Google Translate version of the title right now), and it will also feature Treat Williams and Keith Carradine.“
Die Googleübersetzung des Titels hat sich bereits als falsch herausgestellt, dafür gab’s aber mittlerweile das Update, dass Christoph Waltz wahrscheinlich mit an Bord ist.
Erste Character Posters zu Matthew Vaughns “X-Men: First Class”, die sich auf Erik Lehnsherr und Charles Xavier, also Magneto und Professor X konzentrieren. Ganz schön hässlich bearbeitet, finde ich. Was sollen diese Farben?