edit: Und der Trailer ist auch schon da. Na sowas.
Poster zum zweiten Teil des Überraschungshits “Hangover”, bei dem sich vor zwei Jahren die ganze Welt in die Hose gemacht hat vor Lachen. Abgesehen von einigen ganz wenigen, einschließlich mir. Folglich fand ich bereits den Teaser zur Fortsetzung, der kürzlich vor “Sucker Punch” lief, unfassbar ungeil. Und das Poster schnalle ich irgendwie auch nicht. Waren das nicht mal vier Idioten? Na ja, auch egal. “The Wolfpack is back” – klingt wie eine Androhung.
PS: “Due Date” war aber sogar noch schlimmer als “Hangover”!
(via)
- Jet Strajker •
- April 1st, 2011 •
- 65 Kommentare
- Schlagwörter: Comedy, Hangover 2, Poster, Trailer



















Ich hab wohl auch nur ein paar Mal geschmunzelt, und hab so gar nicht verstanden, warum dieser Film in Gesprächsrunden der totale Renner war.
Kommentar #1 von Silent Rocco am 01.04.2011 um 01:21 Uhr
Affen. sind. nicht. lustig.
Kommentar #2 von Dachsman am 01.04.2011 um 01:28 Uhr
Dachte ja zunächst, dass dieses Poster ein Fake wäre oO Sieht irgendwie danach aus. Und der erste Teil war unterhaltsam, aber mehr auch nicht.
Kommentar #3 von Bert am 01.04.2011 um 01:41 Uhr
… ist “Due Date” nicht “Tranes, Planes and Automobiles” in schlecht?
Und ja – du bist nicht der einzige, der Hangover doof fand. Ich habe zu dem Zeitpunkt in nem Kino gearbeitet und den umsonst sehen können – ja auch Umsonstkino bereut man manchmal.
Hangover ist auch nur unbewustes copy-paste aus anderen Las-Vegas-Drogen/Jungesellenabschieds-Filmen.
Kommentar #4 von lukipuki am 01.04.2011 um 02:14 Uhr
Saufen in Thailand, großes Kino.
Kommentar #5 von Lite am 01.04.2011 um 03:18 Uhr
der erste film war völlig überschätzt. konnte kaum lachen. hab den hype auch nicht verstanden, werd mir die fortsetzung sicherlich sparen.
Kommentar #6 von Tino am 01.04.2011 um 03:55 Uhr
Dto.
Sicher gleiches Strickmuster mit einfallslosen Auflösungen, Figuren ohne Geschichte und Reißbrettklischees.
Das hat dann einmal schon gereicht.
Kommentar #7 von burns am 01.04.2011 um 07:19 Uhr
“Abgesehen von einigen ganz wenigen, einschließlich mir” – das hättest du nicht schreiben brauchen. wir wissen doch, dass du über jeden zweifel erhaben bist ;)
Kommentar #8 von der Paul am 01.04.2011 um 08:22 Uhr
Hangover? War das nicht der Film der im Trailer alle lustigen Scenen in einer Art Funny-Preview zusammengefasst hat und man sich im Kino gefragt hat warum man sich das dumme gesülze drumrum anguckt, anstatt nochmal 2 Minuten den Trailer zu gucken und danach dem Alkohol zu frönen?
Kommentar #9 von DerSchuki am 01.04.2011 um 08:23 Uhr
C’mon!
Kommentar #10 von Alex am 01.04.2011 um 08:54 Uhr
Vielleicht findet man den nur lustig, wenn man sich in sowas wiederfindet… mir ging’s zumindest so… ;)
Kommentar #11 von Mam - Goku am 01.04.2011 um 08:56 Uhr
P.S. Due Date war wirklich furchtbar…
Kommentar #12 von Mam - Goku am 01.04.2011 um 08:56 Uhr
“The Hangover” basierte auf keiner erfolgreichen Vorlage und hatte keinerlei Startpower außer einem vorbestraften, gesichtstätowierten Boxer. und trotzdem wurde er ein Millionenhit.
Komödien haben das Hauptziel, ein möglichst breit gefächertes Publikum zum Lachen zu bringen. Wenn sie das nicht schaffen, haben sie versagt. Die Prämisse schließt sowohl ein, dass sie Leute jeder Bildungsschichten, Geschlechts oder Kultur zum Lachen bringen müssen, aber gleichzeitig, dass sie nicht alle zum Lachen bringen können.
Denen, die sich hier durch Jets Beitrag verstanden fühlen sei das -ganz wertfrei- einfach nur gegönnt.
Die sollen aber bitte ganz unvoreingenommen anerkennen, dass “The Hangover” nicht nur ein exzellentes Drehbuch in Punkto Setting, Charaktere, Storystruktur, Szenenaufbau und Dialog hat, sondern durch Todd Phillipps und seinem Team optimal inszeniert wurde. Situationskomik, Timing in den Gags auf den Punkt besetzte Schauspieler.
“The Hangover” hat es geschafft ein scheinbar durchgenudeltes Thema frisch, innovativ und vor allem brüllendkomisch zu erzählen. Wenn der Nachfolger nur halb so viel Klasse hat, dann ist er immernoch ein überdurchschnittlicher Film.
Kommentar #13 von Mein Senf am 01.04.2011 um 08:59 Uhr
ist das aprilscherz für heute?
Kommentar #14 von chris am 01.04.2011 um 09:11 Uhr
endlich “Mein Senf” ist jemand der Kinofilme kritisiert nicht um der Kritik willen und sich hochgeistig einen runterrubbeln will, sondern der einfach mal den Film Film sein lässt und ihn bewertet, etwas das hier durch die ganzen fremdwörterfreaks die nur französisches Truffaut-Kino glotzen meistens nicht geschieht…
danke mein Senf, ich geb Dir 100 % recht…
Kommentar #15 von der alte Sack am 01.04.2011 um 10:34 Uhr
…ich poste auch immer die dinge, die mich nicht interessieren.
Kommentar #16 von qbert am 01.04.2011 um 11:06 Uhr
hangover fand ich damals überraschend lustig… wohingegen due date einzig auf galifianakis’ freak-faktor gesetzt hat(und der trägt wahrlich keinen ganzen film).
Kommentar #17 von Jimmy Papadokulos am 01.04.2011 um 11:21 Uhr
100ack für Senf. Sicherlich nichts für den Feingeist, aber lustig war auch der erste Teil schon. Wird sicherlich geguckt. (Muss ja nicht im Kino sein :))
Kommentar #18 von kahlcke am 01.04.2011 um 12:27 Uhr
Kenne den ersten Teil nicht. So Filme interessieren mich einfach nicht.
Aber was mir auffällt ist das der eine Typ auf dem Poster zu 99% das gleiche Tattoo hat wie dieser Pornoproduzent/Darsteller…
Robert Rosenberg
img.topky.sk/zivot/89450.jpg/R...
Kommentar #19 von Dr. Strangelove am 01.04.2011 um 12:35 Uhr
April, April? Nicht? Oh……
Werd ich nicht gucken. Geh ich lieber nochmal in Troll Hunter, auch wenn er deutsch synchronisiert sein könnte.
Kommentar #20 von Casaloki am 01.04.2011 um 13:09 Uhr
@ mam – goku …fand mich in dem film schon selbst wieder, aber um ehrlich zu sein, kann ich in diese richtung bessere geschichten erzählen…denn wie schon erwähnt wurde: orginell war in dem film rein garnichts. wobei ich glaube, dass ich nach ‘very bad things’ auch keinen lasvegas-film mehr brauche…
Kommentar #21 von pfc_läsion am 01.04.2011 um 13:26 Uhr
Habt ihr schon den Trailer geposted?
aintitcool.com/node/49093
Kommentar #22 von bassline8 am 01.04.2011 um 14:29 Uhr
Ein Affe mit Jeansweste. GEKAUFT!
Kommentar #23 von Stephen am 01.04.2011 um 14:32 Uhr
zum memorialday. das ist doch schon mal großartig
Kommentar #24 von walter white am 01.04.2011 um 14:38 Uhr
Erinnert mich irgendwie an KEVIN ALLEIN IN NEW YORK. Selber Film wie Teil eins, lediglich Setting wurde ausgewechselt.
Solang ich drüber lachen kann gehts in Ordnung. Teil 1 war ganz witzig.
Kommentar #25 von Mozzerino am 01.04.2011 um 15:22 Uhr
Mittlerweile ist sogar der Trailer draußen und der ist total, total, total, total unwitzig…nein, isser zum Glück nicht.
Mich würde mal interessieren, ob Jet Streiker Teil 1 anders bewerten würde, wenn Justin Bieber da ein Cameo bekommen hätte. Obwohl… da war der glaub ich noch gar nicht geboren.
Hier der Trailer
youtube.com/watch?v=ohF5ZO_zOY...
Kommentar #26 von mein Senf am 01.04.2011 um 15:40 Uhr
Strajker, bitte.
Danke, mein Senf, habe es mal aktualisiert.
Sehe ich das eigentlich richtig: Die wiederholen einfach noch mal 1:1 die Chose des ersten Films? Na wahnsinn…
Unfassbar unkomischer Trailer btw.
Kommentar #27 von Jet Strajker am 01.04.2011 um 16:22 Uhr
- eine peinliche ‘Rede’ vor Freunden
- gemeinsames saufen
- gemeinsames aufwachen mit dummen Tattoo an einer dummen Stelle. (So was habe ich ja noch nieeeee in einem Film gesehen.)
- lustige Tiere die noch mehr für Chaos sorgen (bitte nicht)
- ausversehen mit einer Knarre rummballern. (Habe ich ja auch noch nieeeee in Filmen gesehen.. der Witz mit “Die ist nicht geladen” .. eine Sekunde später: BÄNG.. gefolgt von ein “Ups”.)
Die Slapstickeinlage mit dem toten Schwein ist einfach nur geschmacklos.
Danach noch ein Peniswitz… doof.
Kommentar #28 von Dr. Strangelove am 01.04.2011 um 16:31 Uhr
Dem Trailer nach zu urteilen brauch ich den Film auch nicht. Da fehlt die Seele und das Herz, von den platten, vorhersehbaren und sich wiederholenden “Gags” und der offensichtlich schlicht aus Teil 1 kopierten Story mal abgesehen. Das reisst auch der Affe nicht raus. Und leider auch die Herren Galifianakis und Jeong nicht, die dazu verdammt zu sein scheinen, ein und dieselbe Figur nun fuer den Rest ihres Lebens spielen zu muessen.
Kommentar #29 von miasma am 01.04.2011 um 17:01 Uhr
Finde schön, dass sie mal einen Film machen, der nicht in den USA spielt. Kommt leider viel zu selten vor…
Kommentar #30 von Ken Takel am 01.04.2011 um 18:12 Uhr
Hangover ist ein beschissener, unlustiger Film. Wer über die Tazerszene lachen kann ist eine arme Wurst!
Kommentar #31 von werner wurst am 01.04.2011 um 19:10 Uhr
@meinsenf
“Komödien haben das Hauptziel, ein möglichst breit gefächertes Publikum zum Lachen zu bringen.”
Das stimmt nur im Rahmen der jeweiligen Zielgruppe. Jede Komödie spricht unterschiedliche Menschen an und versucht unter diesen möglichst viele zu amüsieren. Im Fall Hangover ist die Zielgruppe nun ein leicht debiler Haufen, der gerne über Furzwitze lacht und jede noch so flache Grenzüberschreitung (Baby) als mutig feiert.
Aber über Humor lässt sich wohl an der Stelle nicht gut streiten, daher eher etwas zum Handwerklichen:
- Setting (war da wirklich irgendetwas Besonderes dran?)
- Charaktere (ebenso fast durchgehend alle uninteressant)
- Storystruktur (Plot-twists? Erzählstruktur? Was soll Storystruktur überhaupt sein?)
- Szenenaufbau (auch keine Ahnung was du damit meinst.)
- Dialog (mit einem Wort: Flach.)
- optimal inszeniert (wenn nicht mehr drin war, stimmt das wohl. Machts aber nicht besser.)
- Situationskomik (Wieder Geschmackssache. Für mich Null.)
- Timing in den Gags (Das Gleiche.)
- Schauspieler (Passen wohl in den Film. Macht deren Leistung aber auch nicht besser.)
Du fandest den Film anscheinend lustig und gut, was aber nichts absolutes über den Film aussagt. Ich fand den Film langweilig, habe kaum bis nicht gelacht und mich im Gegenteil darüber geärgert, dass darüber all die guten Vorlagen des Filmes von den meisten Fans wohl nie gesehen werden.
Kommentar #32 von buzz am 01.04.2011 um 19:39 Uhr
Ah noch zu dem Trailer: Man ersetze fehlenden Zahn mit fehlenden Haaren und Tattoo, Tiger mit Affe, onanierendes Baby mit Blowjob vom Affen. Dann noch das Ganze von Las Vegas nach Bankog verschieben und schon hat man das Remake eines Films, des fast alles nur geklaut hat. Der erste Teil malt ein Bild von einem Filmprojekt, dass alle Ideen aus anderen Filmen konsumiert und nach dem Verdauungsprozess uns die Scheiße auf einem silbernen Tablett präsentiert. Bei dem Gedanken, wie der Entstehungsprozess aus alter Scheiße neue Scheiße zu produzieren aussehen könnte, wird mir etwas schlecht…
Kommentar #33 von buzz am 01.04.2011 um 19:49 Uhr
“Im Fall Hangover ist die Zielgruppe nun ein leicht debiler Haufen, der gerne über Furzwitze lacht und jede noch so flache Grenzüberschreitung (Baby) als mutig feiert.”
Nettes Vorurteil.
Dann sind also etwa 90% derer, die den Film gesehen habe, leicht debil?
Unfassbar, Pseudointellektueller Wichtigtuer – mal ganz davon ab dass das Leben von Leuten, die anderen etwas vermiesen wollen, mit dem sie selbst so oder so nix anfangen können, extrem beschissen sein muss. Mein Beileid, aber wenn man sonst nichts zu tun hat.
Bleibt auch mein einziger Kommentar zu der ganzen armseligen Bande von Möchtegern-Kritikern.
@Topic
Ich freu mich drauf, brauch mal wieder ‘ne Komödie die mich richtig abschalten lässt.
Kommentar #34 von appetizingly am 01.04.2011 um 19:59 Uhr
rrrrrright @ buzz
Hangover ist für jemand der die Vorlagen nicht kennt neu und lustig (wobei ich auch nicht alle kenne). Aber man kannte fast alles schon aus dem einem oder anderem Film.
Ich sage euch, bei Hangover wird es so wie bei Eis am Stiel oder American Pie ablaufen von den Sequels her. Und es wird genauso NICHT lustig sein.
Kommentar #35 von med am 01.04.2011 um 20:07 Uhr
“Komödien haben das Hauptziel, ein möglichst breit gefächertes Publikum zum Lachen zu bringen.”
Diesen Satz finde ich auch interessant. Für mich nur nachvollziehbar, wenn man Produzent des Films ist oder für den Verleih arbeitet. Für meine Meinung als Konsument ist nur relevant, ob der Film MICH zum Lachen bringt.
Kommentar #36 von Geoff Peterson am 01.04.2011 um 20:18 Uhr
@appetizingly
Woher willst du wissen wer nicht/pseudo- oder Intelektuell ist?
Hab schon damit gerechnet, dass die Vorlage gerne genutzt wird um es als einzige verwertbare Information aus meinem Post zu nehmen.
Ja genau das wollte ich damit sagen. Wenn schon nicht permanent debil, dann doch zumindest mit der hier oft genutzten Floskel “Hirn abschalten” temporär.
Wenn ich mir allerdings parallel dazu Politik vs. Realität anschaue, oder platter das Unterhaltungsprogramm in deutschem Fernsehen, halte ich es doch lieber mit Einstein der unendlichen Dummheit und keinem temporären Moment.
Kommentar #37 von buzz am 01.04.2011 um 21:58 Uhr
@33
zu Deiner Frage:
Ja.
Kommentar #38 von JMK am 01.04.2011 um 21:59 Uhr
Das wird ganz ganz schlimm.
*börks*
Kommentar #39 von burns am 02.04.2011 um 00:09 Uhr
@buzz:
Danke für deine detaillierte Auseinandersetzung, ich steige natürlich sehr gerne in die Diskussion ein:
zu deinem Einwand, der Humor einer Komödie spricht nur gewisse Zielgruppen an:
Humor funktioniert universell (nett auf dem Punkt gebracht übrigens durch die letzte Szene im Hangover-II-Trailer). Sicherlich gibt es Spielarten von Humor. Es gibt ultraflache-Pupsikacka-Witze und jene feinsinnige Beobachtungen und Pointen, bei denen sich das überdurchschnittlich gebildetete Publikum einreden darf, sie würden es als einzige schnallen. Tatsächlich ist der Kern jeder Pointe aber um die gleichen Dinge. Überraschende Wendungen, ungewolltes Fallenlassen von Fassaden, Bloßstellungen und Wahrheiten über Menschen die viel blöder sind, als sie zu sein scheinen.
“The Hangover” hat ja eben nicht nur der eng umrissene Zielgruppe hirnloser Idioten Fans. Mit dieser Zielgruppe ließe sich ein derartiger Kinoerfolg gar nicht realisieren. Mir ist übrigens auch kein einziger Furzwitz bei „The Hangover“ im Gedächtnis.
Setting: Eine Maßgabe lautet: Schreibe die Geschichte so, dass sie nur an einem bestimmten Ort funktionieren. Die Themen an sich mögen universell sein, aber die konkrete Geschichte muss mit einem ganz bestimmten Ort verwoben sein. Dieses Kriterium erfüllt „The Hangover“ mit Bravour.
Charaktere: Eigentlich sollen Hauptcharaktere ja immer schön dreidimensional sein. D.h. ihre wesentlichen Charakterzüge sollen durch widersprüchliche andere Handlungen kontrastiert werden. Der Mensch ist nun mal ein wandelnder Widerspruch. Eine Ausnahme kann da die Komödie bilden. Auch hier sind natürlich 3D-Charaktere nicht unerwünscht, können der Grundintention, dass Publikum einer Komödie aber oftmals im Weg stehen. Einen gut geschriebenen Charakter einer Komödie macht beispielsweise aus, dass er sich in seinem Charakter gnadenlos selbst überschätzt. Paradebeispiel ist der unverwüstliche „Inspektor Clousseau“.
Bei Hangover: Ein Übermacho, der sich als treuer, verheirateter, piefiger Lehrer entpuppt, ist ein komischer Charakter. Ein stockbiederer Zahnarzt, der sich im Suff einen Zahn zieht, ist ein für mich ein komischer Charakter. Dazwischen ein völlig unberechenbares 40-jähriges Kind, das Verantwortung über einen fremden Säugling übernehmen will, ist ebenfalls ein komischer Charakter.
Die Figurenkonstellation untereinander ist so anzuordnen, dass jede Figur für einen anderen emotionalen Wert stehen muss. Des Weiteren muss sich das Publikum in den Figuren wiederfinden können, sie müssen lebensecht beobachtet sein und –egal wie absurd ihre Taten und Handlungen auch immer sind – immer sagen können. Genau so jemanden kenne ich auch oder so was hab ich auch schon mal erlebt. All diese Prüfungen hat „The Hangover“ bis in die kleinsten Nebenrollen bei mir geschafft. Beispiel: Die tyrannische Frau vom Zahnarzt, deren Beziehungen so steril ist, dass ihr mittlerweile sogar körperliche Nähe unangenehm ist.
Storystruktur: Damit ist der Aufbau einer Geschichte gemeint. Es gibt zwar unzählige Modelle dazu über die Unterscheidungsmerkmale von Storystrukturen, Konsens herrscht jedoch darüber, dass es so etwas wie einen „Archeplot“ gibt. Im Archeplot gerät –wirklich ganz grob gesagt- der oder die Protagonisten im Rahmen mehrerer Akte (mindestens drei) nach und nach in immer größere Schwierigkeiten bis er am Ende die antagonistischen Kräfte überwindet. Das trifft im Prinzip auf alle Genres zu. Dann gibt es natürlich noch dass Genre an Filmen, die sich dieser Plotstruktur bewusst verweigern, sie aufbrechen oder ad absurdum führen. So etwas findest du wahrscheinlich interessant, ist aber ein fast genauso alter Hut, wie die klassische Form an sich und im Grunde genommen nur eine Reaktion darauf. „The Hangover“ hat eine klassische Struktur, wenn du meine genannten Punkte darauf abklopfst, wirst du sehen, dass er im Rahmen der klassischen Struktur sehr gelunegn ist.
Ich hab jetzt zwar keine Zeit mehr, weil ich arbeiten muss, aber der Rest wird in Kürze folgen. Nur noch eins:
Es gibt wirklich einen Haufen Filme, über die man sich völlig zurecht heiß und innig aufregen kann, die Kritik an „The Hangover“ kommt mir aber immer arg bemüht vor. Wenn ich jetzt mit der Antimainstream-Fahne winke, kommt Batzmann sicherlich gleich wieder mit seinen idiotischen „Das-wollen-wir-hier-nicht-hören-Artikel um die Ecke. Letztendlich werden hier erstklassige Filme wie „The Hangover“ aber vor allem deshalb kritisiert, um sich selbst eine gewisse Attitüde zu geben. Und das ist schade.
Hier noch mal eine treffende Kritik von Roger Ebert
Kommentar #40 von mein Senf am 02.04.2011 um 09:46 Uhr
rogerebert.suntimes.com/apps/p...
Kommentar #41 von mein Senf am 02.04.2011 um 10:16 Uhr
Geil, ich freu mich wie harry drauf!
PS : nöö es earen auch im 1. Teil 3 Typen….
Kommentar #42 von deftoner am 02.04.2011 um 10:40 Uhr
@mein Senf: über alles erhaben? Was ist dein Problem, dass du nicht verstehen kannst, dass Menschen diesen Film nicht witzig finden können?
Der Film war lahm, nicht besonders schlecht, aber weit unter seinem Hype.
Kommentar #43 von dios am 02.04.2011 um 15:10 Uhr
Auf der anderen Seite gibt es aber dennoch Leute, die ihn witzig finden. Ist man aufgrund dieser Sache, dass man Gefallen an Hangover findet, etwa ein debilerer Mensch?
Kommentar #44 von Mayhem am 02.04.2011 um 17:49 Uhr
@Mayhem:
Genau darum geht es. Es mag jedem es gegönnt sein, wenn “The Hangover” für manche Menschen nicht funktioniert. Im selben Atemzug das ach so debile Mainstreampublikum dafür zu kritisieren, dass sie sich gut unterhalten hat, ist einfach nur ziemlich daneben und legt zudem den Verdacht nahe, dass starrköpfige Abgrenzungsgedanken gegenüber Hypes und Mainstream das Urteil über den Film maßgeblich mitbestimmt haben.
Kommentar #45 von mein Senf am 02.04.2011 um 19:27 Uhr
“Humor funktioniert universell” …. ganz so einfach ist es dann doch nicht. Die “Breite Masse” kommt mit unkonventionellen Humor ja auch nicht so klar. Beispiel: Andy Kaufman.
Mario Barth füllt Stadien… und ich konnte noch nicht exakt ein mal über den Typ lachen. Ich bin kein Mario Barth Hasser…. ich verstehe nur einfach die Witze nicht. Frauen und Männer Themen nerven ja sowieso… aber wenn da mal ein guter dabei ist… habe ich keine Probleme mit. Aber ich versteh die Witze einfach nicht.
Ebenso Bülent Ceylan. Der steht auf der Bühne.. setzt sich eine Kappe auf.. und sagt: “ich bins.. der Herbert” .. und der Saal brüllt vor Lachen.
Das trifft auf soooo viele “Komiker” zu.
Und für mich muss Humor nicht “anspruchsvoll sein”. Nackte Kanone fand ich damals super.. und da gab es einige “Klo Witze”…
Bei “Hangover” sehe ich eben “Klischee-Männer” … oder was auch immer… Figuren über die ich einfach nicht lachen kann. Ich wehre mich ja nicht dagegen. Es passiert einfach nichts.
Kommentar #46 von Dr. Strangelove am 02.04.2011 um 20:30 Uhr
@mein Senf:
Mit Drehbüchern kenne ich mich nun auch ein wenig aus, und ich wüsste nicht, WAS an der Tatsache, dass Hangover klassisch gebaut ist, für ihn sprechen sollte.
Er erfüllt ein bekanntes Schema – und das tut er so lustlos, so komplett ohne Leidenschaft und ohne Fleisch, dass ich ihn beim Schauen einfach nicht mochte.
Dass gerade die Sparte Komödie immer mehr in ihren Konventionen erstarrt anstatt wirklich Geschichten zu erzählen, finde ich nun beileibe keinen Vorteil des Genres oder von Hangover, ganz im Gegenteil.
Schau Dir mal Billy Wilder oder Chaplin oder sogar Superbad an.
Das sind auch Komödien – aber so, wie sie am besten funktionieren:
Nämlich wie Dramen, die mit witzigen Elementen erzählt werden. Die Figuren interessieren einen und was sie als nächstes tun und warum.
Die Jungs aus Hangover waren mir komplett wurscht.
Dir etwa nicht?
Nicht mal der Regisseur hat sich für die Geschichte der Ehe mit der Gogo-Tänzerin interessiert, dieses Element wird so hilflos einfach stehengelassen, dass es für einen Drehbuchautor wirklich peinlich sein müsste, aus Elementen, die er einführt, nichts zu machen.
Es ist ja doch vollkommen okay, wenn er Dir gefällt, richtig UR schlecht war er jetzt meiner eigenen Ansicht ja auch nicht.
Aber mit handwerklichen Dingen begründen zu wollen, warum er dann auch noch GUT sein soll, das halte ich dann doch für schwierig.
Kommentar #47 von burns am 02.04.2011 um 22:01 Uhr
Aja, noch Charaktere: Ich habe durchaus gelesen, was Du drüber geschrieben hast, muss Dir aber leider sagen, dass die gezeigten Infos über die Figuren ALLEINE nicht ausreichen.
Diese Stereotypen habe ich in anderen Filmen schon zigmal gesehen – nur besser erzählt. Hangover kommt über Schablonen, die man glaubt, nur anreißen zu müssen, nicht hinaus.
Tatsächlich ist Galfiniakis Figur immer noch die beste Rolle, weil sie einen jeden zumindest noch irgendwie angeht in seiner Unfäöhigkeit zum sozialisierten Benehmen.
Kommentar #48 von burns am 02.04.2011 um 22:06 Uhr
@Burns
Hast ja allgemein nicht Unrecht, aber in erster Linie soll eine Komödie schlichtweg unterhalten. Was bringt mir eine durchdachte Charaktertiefe, wenn der Film im Gegenzug überhaupt nicht lustig ist? Dass Komödien, so wie von dir beschrieben, am besten funktionieren, ist davon abgesehen nur deine persönliche Ansicht.
In der Regel lege ich auch sehr viel wert darauf, mich mit Charakteren in irgendeiner Forum identifizieren zu können, was natürlich eine entsprechende Charaktertiefe voraussetzt.. ABER: es gibt Ausnahmen und eine davon ist Hangover, ich durfte voll und ganz abschalten und mich einfach nur unterhalten lassen.
Wenn man also bedenkt, dass Komödien in erster Linie einfach nur Spaß machen sollen, hat Hangover alles richtig gemacht. Dass in diesem Fall nicht der Geschmack von jedem angesprochen wird, ist dabei vollkommen verständlich – vollkommen Genre-unabhängig.
Kommentar #49 von appetizingly am 03.04.2011 um 02:34 Uhr
Hangover? CLASSIC! Ich freu mich jetzt schon, auch wenn der Trailer eher mau aussieht. Bin gespannt.
Kommentar #50 von McFly am 03.04.2011 um 04:23 Uhr
Also sit es “Überraschungs-hits” oder “Überraschung-shits”?
Kommentar #51 von panzi am 03.04.2011 um 05:22 Uhr
bzgl Kriterien für gute Komödien: 100% Zustimmung, appetizingly!
Komödien müssen vor allem komisch sein, mehr nicht. Jeder weitere Versuch, Qualitätsmerkmale für das Genre festzulegen, engt zwangsläufig den Blick ein und dabei werden ungewollt massenhaft sehr lustige Filme (wenn ich lachen kann, interessiert es mich nämlich nicht die Bohne, ob der Film besonders ausgeklügelt ist oder nicht) aussortiert und als zweitklassig degradiert.
bzgl Einschätzung dieses Films: 100% Zustimmung, burns! Der war einfach nicht witzig. Batzmans Rant entsprach noch am ehesten dem, was ich hinterher dachte, wenn auch nicht in so aggressiver Form wie das bei ihm rausklingt. Aber es ist eben auch verführerisch, die küchenpyschologische Keule auszupacken und mal kräftig auszuteilen angesichts der Unmasse Drecksfilme, die immer wieder beim Publikum Anklang finden. ^^
Kommentar #52 von Doughnut am 03.04.2011 um 10:35 Uhr
Edit-Funktion wär übrigens nett, “psyschologische”, ohweh XD
Kommentar #53 von Doughnut am 03.04.2011 um 10:36 Uhr
alles geschmackssache! bitte jetzt nicht subjektivismen als objektive kritik verkaufen! objektivität gibt es nicht!
ich persönlich mochte hangover und fand due date eher mau (ja- planes, trains & automobiles in schlecht). an ey mann… scheiden sich ja auch die geister. ich liebe ihn für seinen absurden humor mit zig anspielungen – andere finden ihn unerträglich. is halt so!
Kommentar #54 von DaReeza am 03.04.2011 um 10:45 Uhr
hangover war langweilig…
mein kumpel meinte so die fotos am abspann sind das beste:
….
keine regung meinerseits.
Kommentar #55 von TopF am 03.04.2011 um 11:45 Uhr
Lustig die ganzen Pseudo kritiker hier… Alle labern rum wie gut sie sich auskennen, im endeffekt sollte jeder selbst entscheiden können ob der Film gut war oder nicht… Der Film wird in 100 einzelteile zerstückelt und darüber diskutiert…. EPIC FAIL !
Entweder der Film ist gut, oder eben nicht.
Mir hat teil 1 Gefallen – NEEEEEIN ! Jetzt bin ich Debil, hab keine ahnung von filmen, lache nur über furz witze und guck nur 08/15 Filme….
Ähm nö, aber mir hat die Story spaß gemacht, Las Vegas gefallen(was bei mir eher selten ist in filmen) manche gags fand ich lustig, manche nicht aber insgesamt gesehen ging ich mit nem Guten Gefühl aus dem Kino.
Teil 2 wird bestimmt auch wieder lustig. Mal ehrlich leute, besonders bei Komödien ist es doch fast immer so das bei Teil2/3 immer nur ein bischen was getauscht wird.
Meet The Fockers 1-3
Rush Hour 1-3
etc..
etc..
Hauptsache nen film schlecht machen…..
Viel Spaß noch ihr PSeudo kritiker, über euch lache ich am meisten, den ihr begreift es einfach nicht das geschmäcker verschieden sind und nur weil ihr nicht drüber lachen könnt, heißt es nicht das alle “Kindisch,dumm usw.) sind ;)
Kommentar #56 von nandor am 03.04.2011 um 13:25 Uhr
Ganz klares Unterschichtenkino, der erste Teil war dermassen furchtbar!
Hohoho der wird von Kindern mit nem Taser angeschossen Hohoho!!!
Was soll daran lustig sein???
Kommentar #57 von henning am 03.04.2011 um 16:16 Uhr
ich find es immer lustig wenn humorlose *****krampen, alles als minderwertig oder unterschichtenunterhaltung deklassieren was sie nicht verstehen, weil sie scheinbar aus einer innern grundlegenden frustration derart verkrampft sind, dass ihnen kein einziger lacher zu entlocken ist, ausser natürlich bei monty python….ist ja kultur…erbe….
Kommentar #58 von picknicker am 04.04.2011 um 08:55 Uhr
Naja, warum wohl:
“it’s only funny until someone gets hurt, then it’s just hilarious”
Kommentar #59 von Marcus am 04.04.2011 um 09:57 Uhr
Vorab: Ich fand Teil 1 auch sehr erheiternd, auch, weil man sich und seine bekloppten Kumpels nunmal in den Filmerlebnissen wiedererkennt.
Ganz ehrlich, die Argumentation irgendwas ist nicht gut/kann nicht gut sein, weil es nur auf schon dagewesenem beruht ist für mich immer sehr dahergeholt.
Als OT Beispiel:
Smartphones? Wieso kauft die plötzlich eigentlich wer? Touchscreen, installierbare Zusatzprogramme, Telefonieren, Email… gabs doch alles schon vorher.
Die Summe ist entscheidend und da hat Apple den Markt nunmal durch ein gutes Gesamtkonzept und effektives Marketing deutlich umgekrempelt.
Um die Apple Diskussion abzuschneiden: Ich besitze kein Apple Produkt.
Humor ist wie vieles nunmal bei jedem Menschen verschieden und auch hier finde ich es völlig daneben, nur weil man selbst nicht lachen oder mit etwas was anfangen kann, gleich den Rest mit irgendwelchen Begriffen wie debil zu beleidigen. Ein bischen mehr Toleranz bitte, denn auch davon lebt differenzierte Kritik.
Ich treffe auch immer wieder auf Filme, die bei mir einfach nich funktionieren, bei anderen Leuten aber DIE Filme sind. Die HDR Trilogie z. B..
Hab die Romanvorlage verschlungen und finde die Filme auch durchaus gut. Dieser ich muss jedes Extended Cut Sekündchen in mich aufsaugen Hype hat bei mir aber nie eingesetzt.
Mmmh vllt bin ich ja doch debil… ;)
Kommentar #60 von Peter am 04.04.2011 um 16:34 Uhr
Hangover war, nach tatsächlich jahrelanger Dürre eine für meinen Geschmack lustige Komödie. Nicht der absolute Brüller, aber stark überdurchschnittlich. (Ich bin kein großer Komödienfan, meine Favoriten sind an sich Monty Python Filme oder dänische Komödien, wie z.B. Adam’s Äpfel, In China Essen Sie Hunde oder Dänische Delikatessen – mal rein vom Humor her. Hangover war seit Very Bad Things und der ersten Hälfte von Verrückt Nach Mary die erste Komödie bei der ich ein paar Lacher hatte…
Kommentar #61 von Fluffy Bunny am 06.04.2011 um 17:25 Uhr
.Vielleicht sollte man den Gurt einfach mal am Anschlag unten umdrehen lassen hat bei mir auch ungemein und dauerhaft geholfen. hm..also beim Handler war ich damit nicht mehr habe Datafranks Post verfolgt seitdem ist auch erstmal gut geht ja auch recht flott wenn es dann das ein oder andere Mal gemacht wird…Ist halt wie mit dem Dach alle 4-6 Wochen mit Kunstoffpflege die Dichtungen und Ruhe ist – …
Kommentar #62 von corporations offshore am 09.04.2011 um 19:28 Uhr
Der erste Teil war super und auch Teil 2 wird uns im Kino herzlich unterhalten. Die Story ist recht einfach aber die Schauspieler werden uns sehr erfreuen.
Kommentar #63 von gradmesser am 11.04.2011 um 11:36 Uhr
Ich war gestern bei der Premiere von Hangover (Angebot von O2).
Teil Zwei ähnelt dem Ersten Teil wie vermutet sehr. Auch das Niveau ist erwartungsgemäß niedrig gewesen. Trotzdem lag der ganze Saal an manchen Stellen vor Lachen am Boden.
Endlich mal eine Komödie, bei der nicht alle Gags im Trailer verraten werden. Einige Szenen waren noch makaberer als im Ersten Teil und ich frag mich wirklich, ob die Amis den halben Film zensieren werden ^^
Mein Lieblingsdarsteller: Das kleine, süße Äffchen, das unter anderem als Drogenkurier tätig ist.
Witzig war’s! Gute Unterhaltung auf sehr niedrigem geistigen Level :)
Kommentar #64 von Besserwisserin am 01.06.2011 um 09:47 Uhr