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The Sexual Subtext of „Predator“

Standard, 12. 4. 2011, Renington Steele, 17 Kommentare

Tolles Posting auf Hippo vs Wale aus dem Jahr 2010, ein Auszug aus „Sir J. Thurgood Snorpington-Pittwickett’s classic “Sexual Tyrannosaurus: ‘Predator’ and the masculine struggle with homosexual self-identity,” first published in the 1988 Journal of Psychosexuality and Cinematical Hermeneutics 6, p. 122-254.“

Using post-freudian dialectical analysis, it becomes clear that the 1987 action film ‘Predator’ is an allegory for the gay male struggle to accept a differing sexual identity than is appropriate in a dominant hetero-normative cultural system. As we see the character Dutch, played by Arnold Schwarzenegger struggle to understand and accept the existence of the Predator, we are actually witnessing the struggle for dominance in the psyche of a gay man who has not yet understood or accepted his own identity. The jungle of Dutch’s mind is the setting for the fight between his Super-Ego, manifested in the team of hyper-masculine marines, and the Id of the Predator, who represents a pure homosexual archetype.

Dutch is the leader of his team, but just as society determines what conduct is normatively appropriate and thereby holds a strong control over our actions, Dutch’s team correspondingly operates to influence his choices. For example, Jesse “The Body” Ventura expresses disapproval with homosexuality when, on the chopper, he excoriates his teammates as “Slack-jawed faggots.” This works to maintain the hegemony of dominant heterosexual ideology within Dutch’s mind. In spite of this, the film introduces the internal conflict raging inside of Dutch early on. When he first meets his old friend, Dillon, played by Carl Weathers, we see hints of his inner turmoil. Dillon is the model of a masculine authority figure, dressed in a too-broad tie and incredibly tight work shirt. When he claps hands with Dutch, we see Dutch’s eyes light up at the touch of another man. The film adoringly focuses on the masculine form, as we see the two gigantic biceps, veins bulging, arm-wrestle for dominance. This mimics Dutch’s own internal struggle. Will he embrace his own way, or will he accept society’s dominant conception of appropriate sexual identity?

An exegesis of sexual subtext in “Predator.” (via MeFi)

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17 Kommentare

  • Reply projekt2501 12. 4. 2011 at 11:01

    Stellt wenig Fragen und hat viel zu sagen. Typisch Top Down Analysis. Post freudianer: Vielen Dank für dieses Wissen. Ich dachte immer Maschinen haben keinen Sex…

  • Reply Mein Senf 12. 4. 2011 at 11:49

    Deshalb hat sich Arnie für die Homo-Ehe stark gemacht.

    Immer wieder faszinierend, wie diese Gender-Deppen ihre halbwissenschaftlichen Gummitheorien einfach über alles stülpen können. Und immer wieder demaskierend wie sie es dabei trotz einer vorgeblich wissenschaftlichen Neutralität einfach nur auf die größtmögliche Provokation anlegen.

    Arnold spielt in Wahrheit einen verkappten Homo. Höhö, wenn er das gewusst hätte. Krass oder?

  • Reply Silent Rocco 12. 4. 2011 at 11:58

    Wie ich so eine Hineininterpretationswichse hasse.

  • Reply Doughnut 12. 4. 2011 at 13:21

    Ich wollte grad schreiben, dass das nicht sonderlich witzig ist und der Autor sein Hobby wechseln sollte, Persiflagen liegen ihm nicht.
    Da seh ich erst, das ist gar kein Scherztext, sondern ein ernst gemeinter Beitrag in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift! Unfassbar.

  • Reply Comedian 12. 4. 2011 at 13:54

    „the Predator (….) represents a pure homosexual archetype“. Soso.

  • Reply pfc_läsion 12. 4. 2011 at 14:10

    Psychoanalyse-Hirngespinste *gähn*

  • Reply Jet Strajker 12. 4. 2011 at 15:03

    Sehr guter und schlüssiger Text. Vor allem interessant als analoge Auslegung zum psychosexuellen Subtext von Scotts ALIEN.

    Ich schrieb ja schon damals im PREDATORS-Review, dass der Predator für mich sowieso schon immer nur so ’ne Fummeltunte mit Rastalocken war.

  • Reply Dudley 12. 4. 2011 at 15:06

    Der Ansatz des Artikels gefällt mir.

    @ #3:
    Das Wort „Hineininterpretieren“ ist Unfug. Ein Interpretation ist immer eine Deutung, die nicht zwingend der Intention des Künstlers bedarf.

    @‘ #6:
    Mit Psychoanalyse hat das nichts zu tun.

  • Reply Mein Senf 12. 4. 2011 at 15:55

    @Jet: In sich schlüssig sind übrigens auch die meistens Verschwörungstheorien – das macht sie zwar unterhaltsam aber auch nicht unbedingt richtiger.

    Beides eint ein gewisser Hang zu Totschlagargumenten.
    „Aber warum…“
    „Na, hat die Regierung vertuhuuuuscht.“

    Wenn man seine pseudo-wissenschaftlichen Instrumente nur diffus genug gestaltet, findet man wohl selbst in einem Stempelkissen noch einen sexuellen Subtext.

    Der Artikel besitzt wegen seines kalkulierten Tabubruchs und einiger wahnwitzig „verqueeren“ Theorien definitiv Unterhaltungswert. Trotzdem würde ich am liebsten mit einer Zeitmaschine ins Jahr 1988 reisen und dem Autoren dafür eins in die Fresse schlagen. Ganz ohne sexuelle Konnotation.

    Warum, weil sowas in ein Film und nicht in ein wissenschaftliches Magazin gehört. Insofern ist Tarantinos Gay-Top-Gun-Rede auch eine Parodie auf wahnsinnig gewordene Gender-Fantasten.

  • Reply Mein Senf 12. 4. 2011 at 16:02

    Außerdem sieht das Gesicht des Predators wie eine Vagina. Aber ich wette mit ein paar geisitgen Verrenkungen passt das auch in die Argumentation des Wissenschaftlers.

  • Reply Jet Strajker 12. 4. 2011 at 16:03

    @Mein Senf:

    Gut, dass ich jetzt weiß, wo sowas hingehört. Danke.

    Tarantino ist postmoderne Bedeutungslosigkeit, die schneller implodiert, als seine Filme altern können.

  • Reply philler 12. 4. 2011 at 22:28

    Wird Zeit für ne Abhandlung ob auf solche Beiträge, die latent homosexuelle, die homophobe oder die homosexuelle Schicht die auf den Arnie der 80er abfährt, seine Comments postet. :-) Ich hau mich weg, ich würde gern wissen wie die ganzen Akademiker ihren Lebensunterhalt vor 100 Jahren bestritten hätten, als der ganze Schrott kein Schwein interessiert hat…

  • Reply mein Senf 12. 4. 2011 at 22:38

    @Jet Strajker:
    genau das meine ich. Tarantino ist triviale Bubblegum-Kunst und genau da gehört auch dieser Artikel hin.

    @Philler:
    Lass mcih raten. Du studierst Gender-Studies :-)

  • Reply Hans 13. 4. 2011 at 0:31

    Solche Texte erinnern mich immer wieder daran, warum wissenschaftliche Arbeiten in Geisteswissenschaften wesentlich einfacher sind als in den (objektiv überprüfbaren) Naturwissenschaften. Man halt wirklich jede Theorie irgendwie begründen, solange es keine klaren Gesetzmäßigkeiten gibt.

  • Reply Kurz verlinkt, 16. April 2011 | Butt-kicking Babes 16. 4. 2011 at 9:26

    […] An exegesis of sexual subtext in “Predator.” – An excerpt from Sir J. Thurgood Snorpington-Pittwickett’s classic “Sexual Tyrannosaurus: ‘Predator’ and the masculine struggle with homosexual self-identity,” first published in the 1988 Journal of Psychosexuality and Cinematical Hermeneutics 6, p. 122-254. (via) […]

  • Reply Musicals sind nicht mehr nur für Schwule! - - So Do Media: Filmblog – Medienblog 13. 6. 2011 at 19:07

    […] Ach und ich finde Musicals übrigens echt ziemlich doof meistens. Wobei es bei youtube auch heterosexuelle Musicals gibt. So zum Beispiel Predator the Musical. Wobei Predator ja eine Allegorie für die Probleme eines einen schwulen Mannes ist, seine andere sex… […]

  • Reply Trierer Medienblog » Blog Archiv » Musicals sind nicht mehr nur für Schwule! 16. 6. 2011 at 23:01

    […] Wobei es bei youtube auch heterosexuelle Musicals gibt. So zum Beispiel Predator the Musical. Wobei Predator ja eine Allegorie für die Probleme eines einen schwulen Mannes ist, seine andere sex… Schlagwörter: musicals, SATIRE, […]

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