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Mindcontrolled Choose-your-own-Adventure-Movies

Standard, 14. 4. 2011, Renington Steele, 6 Kommentare


(Youtube Direktmynd)

Heute launcht MyndPlay eine Technologie, die mittels eines Headsets Gehirnströme ausliest und damit Filme steuert, die entsprechend der Stimmung des Rezipienten unterschiedliche Wendungen nehmen. Wird sich natürlich nicht durchsetzen, denn Filme wollen ja auch immer überraschen, aber interessant ist das allemal.

Von New Scientist:

The Myndplay system uses a headset to pick up the patterns of brain waves associated with different states of mind, and based on the readings takes film stories in different directions to various possible endings.

In the films the viewer takes the role of the protagonist. They can achieve positive outcomes for their character if they achieve either high levels of mental focus or relaxation at key plot junctures, as measured by a headset sensor measuring patterns of electrical activity in the brain.

„It brings a level of interactivity to video that has never been achieved before,“ said Mohammed Azam, managing director of Myndplay, based in London. „The viewer chooses who lives or dies, whether the good guy or the bad guy wins or whether the hero makes that all-important save.“

Your brain signals can drive how the movie ends, hier die Website von MyndPlay

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6 Kommentare

  • Reply Mindcontrolled Choose-your-own-Adventure-Movies - Nerdcore 14. 4. 2011 at 9:58

    […] Choose-your-own-Adventure-Movies (Youtube Direktmynd, Crossposting von den F5, will ich auch hier […]

  • Reply braveheartninjaturtle 14. 4. 2011 at 13:07

    in einem kinosaal könnte man die mehrheit entscheiden lassen…

  • Reply jAnsen 14. 4. 2011 at 15:55

    weil die mehrheit auch immer die interessantesten entscheidungen trifft…

  • Reply braveheartninjaturtle 14. 4. 2011 at 19:33

    nein, darum geht es ja auch nicht. aber dann ist es wenigstens nicht ganz so vorhersehbar…

  • Reply mein Senf 14. 4. 2011 at 22:24

    Ich bin skeptisch:
    Wenn ein Handlung jede beliebige Richtung einschlagen kann, dann ist doch schon grundsätzlich was schiefgelaufen.

    Dann ist sie nämlich beliebig statt zwingend und austauschbar statt einzigartig.

  • Reply Mathias 16. 4. 2011 at 11:37

    Die Handlung kann natürlich nicht jede beliebige Richtung einschlagen. Es gibt alle paar Minuten einen Entscheidungspunkt, a la „Wo soll ich lang gehen. Rechts oder Links?“ Daraufhin wird dann eben die entsprechende Sequenz abgespielt. Gab’s auch schon mit Handys (oder war das nur’n Aprilscherz?) und ganz früher mal in Vergnügungsparks mit Knöpfen an der Stuhllehne (da hat dann tatsächlich die Mehrheit bestimmt). Das hauptproblem liegt darin, dass man nicht weis, welche Konsequenzen die Entscheidung hat. Siehe oben genanntes Beispiel, woher soll man wissen ob der Killer links oder rechts lauert. Hinzu kommt dann noch, dass die Entscheidungen nur seltenst wirkliche Konsequenzen im Ablauf haben, da üblicherweise ein Erzählgerüst besteht, dem immer gefolgt wird. Das ist (zumindest mir) also immer noch sehr passiv. Da spielt man lieber gleich Computerspiele…

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