Reviews: Thor, Scream 4

42 Comments

Hier zwei Starts der Woche: Thor +++ SCRE4M

Thor – USA 2010
Batzman: ★★½☆☆
Renington: ★★★☆☆

Thor wird auf Grund seines arroganten Verhaltens aus Asgard auf die Erde verbannt und seiner Kräfte beraubt, derweil Loki die Macht übernimmt…

[Hier Hammerwitz einsetzen]. Das Hauptproblem der quietschigen Göttersohn-Verfilmung ist wahrscheinlich ihre völlige Spannungsfreiheit. Nichts in dieser Geschichte lädt zum Mitfiebern ein, denn ob die aseptisch, nuttige Renderwelt von Asgard zerstört wird (in der abgesehen von einer Handvoll kostümierter Recken anscheinend sonst eh niemand wohnt),die Welt der Eisriesen vom Genozid bedroht ist oder ein austauschbares Wüstenkaff dem Erdboden gleichgemacht wird (was wahrscheinlich noch als Beitrag zur Aktion Unser Dorf Soll Schöner Werden ausgelegt werden kann) – nie besteht für den Zuschauer irgendein Anlaß sich wirklich über die reine Behauptung hinaus emotional für das Geschehen zu engagieren.

Branagh hat sich natürlich keine leichte Vorlage ausgesucht, denn mit seinem Pidgin-Shakespeare-English, den Regenbogenbrücken, den Rummelplatzkostümen und einem Vokabular das klingt als würde man vom Ikea-Katalog angegriffen, ist Thor tatsächlich ein ziemlich absurder Franchise, der noch schwerer ernstzunehmen ist, als Grüne Leuchte.

Am besten funktionieren dabei – und das muss man Branagh lassen – noch die Dialogszenen zwischen Thor, Odin und Loki, in denen er versucht ein bißchen echte Emotionen zu vermitteln. Doch davon gibt es leider viel zu wenig, denn schon nach kurzer Zeit liegt Odin in der galaktischen Tupperdose und Thor stolpert durch das erwähnte Wüstenkaff und dem Film fehlt eigentlich nur noch die Lachspur um völlig auf Sitcom-Niveau herunterzufallen. Chris Hemsworth, ist ja ein ganz sympathischer Kerl, aber sein halb debiles Dauergrinsen nagt, wie die unsäglichen Gags und Kalauer schon gewaltig an den Nerven. Nathalie Portmans Rolle ist fast nicht existent, genau wie eine echte Entwicklung, denn das was hier als Reifeprozess des arroganten Göttersohns gedacht ist, hat weniger Tiefgang als eine Folge der Cosby-Show und weniger Schauwerte als eine Season-Finale von Heroes.

Die einzige wirklich spannende Figur ist Loki, der von Tom Hidleston mit faszinierender Ambivalenz gespielt wird. Sein Charakter hat als einziger etwas Fleisch und emotionale Fallhöhe, er ist kein platter Bösewicht sondern in der Tat eine zerrissene Figur – die mit Leichtigkeit einen eigenen Film tragen könnte, der um einiges besser wäre als der in dem er hier verheizt wird. Leider gehen seine wenigen Szenen in dem übrigen Tumult fast unter.

Was bleibt ist viel Lärm um gar nichts und das Gefühl einen Pilotfilm gesehen zu haben, der sich mit Andeutungen begnügen muss, weil (wie in Iron Man 2) die ernsthafte Action mal wieder für den Avengers-Film zurückgehalten wird. Statt echtem Drama und großer Action gibt es völlig uninspirierten Renderschlonz nach Schema F, wenn Computerwelten aufeinanderprallen die keine Sau interessieren, weil sich niemand die Mühe gemacht hat sie mit echtem Leben zu erfüllen. Und ganz ehrlich bin ich es langsam leid, wie Genozid zur billige Plotdevice für Lazy Screenwriter verkommt, die sich nicht die Mühe machen wollen, echte Bedrohungen und echte Anteilnahme zu erzeugen. Und kann bitte irgendjemand Thor dieses Grinsen aus dem Gesicht wischen? Danke.

PS: Und spart euch endlich das 3D – die Sachen sehen nicht beeindruckender sondern nur unschärfer und dunkler aus.

Renington meint: Wider erwarten eine sehr sympatische Comicverfilmung mit Schwächen. Thor wirkt wie ein buntes Bonbon, das man schnell weglutscht und stellenweise sogar auf ganz neue Geschmacksrichtungen trifft, die einen tatsächlich überraschen. So war die Wahl von Branagh als Regisseur eine wirklich gute Entscheidung, verleiht er dem Film doch stellenweise eine für Comic-Verfilmungen ungewohnte Dramatik und die Parallelen der Marvel-Interpretation nordischer Göttermystik und der Interpretation klassischer Mythen durch Shakespeare ist nun nicht ganz von der Hand zu weisen.

Darüberhinaus spielt sich das gesamte Essemble gut gelaunt durch den Film, es macht Spaß, Natalie Portman dabei zuzusehen, wie sie einen Donnergott anhimmelt und wenn Chris Hemsworth in einen Zooladen latscht und inbrünstig „I NEED A HORSE“ donnert, kann man sich mindestens ein Schmunzeln nicht verkneifen. Dazu durchaus schicke Effekte und die herausragende Figur des Loki, die entgegen der Beschreibung von Batzi im Film durchaus genug Raum bekommt. Schön!

Hilft allerdings alles nicht wirklich darüber hinweg, dass die Spannungskurve dennoch etwas flach bleibt und der Look, auch wenn er ziemlich genau dem der Comics entspricht, sehr künstlich und kühl wirkt, trotz bunter Regenbogenbrücken. Insgesamt eine nette Comicverfilmung, die sich qualitativ im Genre im Mittelfeld ansiedeln lässt. Klassen besser als die Gurken Elektra oder Daredevil, leider aber fehlen ein paar Funken für einen wirklich gelungenen Blockbuster. DVD-Futter.

—————————————-

Scream 4 (SCRE4M) – USA 2010
★★★½☆

Sidney hat ihre düstere Vergangenheit endlich hinter sich gelassen und in einem Buch verarbeitet. Zum Abschluss einer Promotiontour kehrt sie nach Woodsboro zurück.

Es macht Spaß und fühlt sich angenehm altmodisch an, nach über zehn Jahren noch einmal nach Woodsboro zurückzukehren. Was schonmal positiv ist, denn nach dem völlig indiskutablen dritten Teil, hatte mich der Scream-Franchise doch mit einem etwas tauben Geschmack im Mund zurückgelassen, der nicht unbedingt Appetit auf mehr machte.

Doch mit der Rückkehr Kevin Williamsons der den Großteil des Drehbuchs schrieb (der unsägliche Ehren Krueger durfte dennoch ein paar Rewrites beisteuern), schafft es Wes Craven der Scream-Reihe einen spassigen, neuen Eintrag hinzuzufügen, der zwar nicht an die Qualität des ersten Teils rankommt, aber zusammen mit Teil 2 einen soliden zweiten Platz machen dürfte und die hanebüchenen Dummheiten von Teil 3 gnädig ignoriert.

*SPOILER AHEAD*

Wirklich originell ist er dabei selten, verlässt er sich doch sehr auf die Stärken des Originals, die er ausführlich zitiert und varriert. Noch immer ist der Killer ein bißchen unbeholfen, noch immer ist Sidney sensibel, Gale tough und Dewey liebenswert und treu. Die größte Überraschung dürfte wohl sein, wie bewusst und aggressiv sich der Film der Erwartungshaltung verweigert ein Reboot, eine Staffelübergabe an eine neue, jüngere Besetzung zu sein, denn der Fokus liegt weiterhin klar auf den liebgewonnenen alten Figuren. Fast trotzig zeigt Williamson dem Reboot-Wahn den Stinkefinger, nachdem er zuvor sorgsam für jede alte Figur ein junges Gegenstück eingeführt hat. Mit dem Leidverliebten Folterpornos will er ebenso wenig zu tun haben, wie mit den beschissenen “make it dark, make it more gritty and more realistic* Remakes, die Freddy, Jason, Leatherface und viele andere klassische Horrorikonen über sich ergehen lassen mussten.

Scream 4 ist ein Fun-Film – nicht im kinderfreundlichen Sinne eines blut- und flucharmen PG13-Slashers – aber als Thrill-Ride, der stets die Balance zwischen Bedrohung und komödiantischen Elementen findet. Versuchte Teil 3 die Metaebene zur Hauptebene zu machen und erschlug die Zuschauer mit platten 4. Wall-Jokes und lahmem Insider-Witz, kehrt Teil 4 dazu zurück die Figuren gerade mit soviel Popkultur-Wissen auszustatten, dass sie die Agenda des Killers erahnen können, ohne das dieses Wissen zur einzigen Triebfeder des Films wird. Noch immer besteht das Fleisch des Films aus dem Katz- und Maus-Spiel das Ghostface mit seinen Opfern treibt, den klassischen Attacken und durchaus blutigen Morden die zu einem Slasher nunmal dazu gehören. Die Dialoge grooven, das Timing stimmt meist und das Tempo ist unhysterisch ohne lahmarschig zu werden.

Anstatt zu versuchen das Genre zu revolutionieren oder weiter zu bringen, zieht sich Williamson ganz bewusst zurück und zelebriert sein Mantra: Don’t fuck with the original. Die neuen Charaktere bleiben Abziehbilder ohne echten Tiefgang, weil sie nur Köder sind. Wir sollen glauben, dass Gale, Dewey oder Sidney hier nur Extended-Cameos abliefern und entweder sterben oder anderweitig abtreten um ihren Doubles Platz zu machen – denn das Publikum will junge Stars, will Teenager die Ghostface in den Arsch treten oder von ihm gekilled werden. Doch in Scream 4 werden sie nicht siegen, ja der Kampf Alt gegen Neu ist quasi der Dreh und Angelpunkt des Film – den Williamson und Craven eindeutig zugunsten der alten Recken entscheiden. Das ist durchaus wertkonservativ. Facebook und Internet betrachten die Macher ebenso unverstehend und als Gimmick, wie dies The Social Network tat. Dieses Internetz, für das Leute ja irgendwie alles machen um berühmt zu werden. Die Chance es als Möglichkeit zur Modernisierung des Franchise zu nutzen, ignoriert Williamson völlig. Weder spielt Facebook eine Rolle, noch Twitter und auch der angeblich immer Live-Streamende Jungreporter mit der Webcam am Kopf sendet (zumindest im Film und das mag böser Kommentar sein) ohne ein Publikum zu erreichen. Für Williamson und Craven bleibt das Telefon das Mittel der Wahl und Apps, Netz und dieser neumodische Tüddelkram bleiben Buzz-Words die sie ebenso gestelzt einsetzen, wie ZDF-Moderatoren im Jugendprogramm ihre Webadressen durchsagen.

Ein Film von alten Männern, für alternde Horrorfans könnte man meine, was vielleicht auch den bescheidenen US-Erfolg erklären könnte, denn die Zeiten haben sich gewandelt und der altmodische Thrill eines Slashers zieht heutzutage die Teenies nicht mehr in seinen Bann. Ein bißchen ist Scream 4 deswegen auch Schwanengesang und Huldigung an eine simplere Zeit, die humorvoller und weniger zynisch war, als der moderne Horrorfilm, der zum Lachen ja nichtmal mehr in den Folterkeller geht, sondern es sich gleich ganz verkneift. Scream 4 erscheint wie das letzte Aufbäumen gegen grittige Remakes, gegen die Platinum-Dunes-Scheisse und ähnliche freudlose Sadismen, ohne Phantasie, Freude und Mitgefühl.

Nach der Vorstellung waren die Meinungen gespalten, ob die Coda den Films, nun beschädigt oder gerettet hat. Für mich war er konsequent und unterstrich die Grund-Attitüde, die im Bewahren liegt und in der trotzigen Weigerung diesen “jungen Leuten mit ihrem neumodischen Gedöns und Promiwahn” das Feld zu überlassen. Das ist eine Haltung, die ich nicht teilen muss, aber respektieren kann, denn letztlich ist die Weigerung der Staffelübergabe ja auch schon wieder ein Akt der dem Klischee zuwiderläuft. Geht kacken, Kids – drei alte Humpel starten durch.

Scream 4 ist damit ein Throwback in die simpleren 90er, der sich strampelnd und schreiend weigert sich zu ändern. Und als solcher macht er dann doch wieder verdammt viel Spaß.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • rob

    @ Batz: Schönes Scream-Review, aber die Punkte fehlen, schließlich wollen wir uns aufregen.

  • Pingback: Review: THOR « ChristiansFoyer

  • The Director

    Ich seh für Scream keine Sternewertung, nich dass es wichtig wäre aber wollt nur mal drauf hinweisen. Vielleicht liegts auch an mir ;)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Re: SCRE4M – Die Meinung eines enttäuschten Fans:
    http://psycho-rajko.blogspot.com/2011/05/kino-scre4m.html

  • Kiran

    @ Batzman: Trotz meiner Comicpassion hab ich immer einen großen Bogen um die Thor-Hefte gemacht. Fand dat alles irgendwie “scheiße”. Nun zum Film selber!

    Das hier wird kein Revie sondern nur ne Meinungsabgabe :D

    Generell hatt ich meine Erwartungen bezüglich des Thor-Films sehr heruntergeschraubt. Die Story mag platt sein, die Optik Asgards gelackt und die Dialoge haben nicht gerade mehr Tiefe als eine Herbstpfütze. Trotzdem gefiel mir das Gesamtwerk recht gut. Die Unbeschwertheit des Films überzeugt einfach.
    Zu den Figuren : Chris Hemsworth spielt den Thor sehr passabel und Natalie Portman bringt mich immer zum grinsen mit ihrem kleinen, süßen Gesichtlein. Desweiteren fand ich Anthony Hopkins ziemlich grossartig in der Rolle des Göttervaters Odin(ich glaube den goldenen Thron hat er wirklich bei sich im Wohnzimmer stehen) Tom Hiddleston als Loki fand ich auch gut besetzt. Man weiß natürlich nach einer Minute dass er den Part des Bösen im Film annimmt. Schlimm ist dass aber nicht. Stellan Skarsgard(welchen ich ziemlich cool finde) hat teilweise als alternder Wissenschaftstolpatsch genervt. Trotzdem überzeugt aber die Kombo Alter Wissenschaftssack, junge Wissenschaftsstute und zynisches “Kein-Bock” Mädchen durchaus! Idris Elba als Heimdall fand ich alleine vom Kostüm und vom gesamten Erscheinungsbild top! Die blöden Sidekicks von Thor welche anscheinend nix können, waren halt nur als Kanonefutter für den Destroyer gedacht. Ansonsten bis auf einen Xena, Jackie Chan und Robin hood Gag überflüssig.

    Der Sound des Films war auf Krach-Wumm ausgelegt und hat nicht enttäuscht. Der 3D-Faktor ist wohl echt nur zum Geld verdienen da. Schade.

    Die Story ist so lalala, enttäuscht aber trotzdem nicht da Thor den Weg zum Avengers Film geebnet hat. Kein künstlerisch wertvoller Film aber solides Popcornkino welches Lust auf mehr macht. Es wird Zeit für die Avengers. Ohhh jaaaaa….ich freu mich drauf :D hihihi

  • Sven

    3D war bei Thor besonders schlecht. Und das bei einem Film der damit wirbt, dass er nur in ausgesuchten Kinos in 2D läuft. Ein echtes Ärgernis.
    Pfui.

  • http://www.metalimpetus.de Fur

    mich würd ja mal ne meinung zu new kids turbo interessieren :) thor macht mir nur in der edda spaß.

  • Tino

    seltsam, dass thor sonst fast einheitlich sehr positive reaktionen in der kritikerwelt hervorruft. aber immer schön gegen den strom…

  • http://www.silentrocco.com Silent Rocco

    Thor fand ich ok. Insgesamt immer noch ziemlich egal aber durchweg unterhaltend. Die Effekte stimmten, Loki war top. Ist jetzt kein Must-See, aber ich hab nen Reinfall erwartet. Und fühlte mich positiv überrascht und gut unterhalten. Avengers ist mir aber weiterhin egal. SO gut kann kein Film der Welt werden, so, wie der die Erwartungshaltung schürt.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    “Thor fand ich ok. Insgesamt immer noch ziemlich egal aber durchweg unterhaltend.”

    Mit wem unterhält sich Thor denn?

  • burns

    @Silent Rocco:
    Mir ist leider das Thema “Avengers” recht egal, aber als Fanboy von Joss Whedon kann man da mal reingehen.
    Auch wenn ich es jetzt schon nicht mag, weil er da kein eigenes Script verfilmt.

  • stb247

    Versteht ihr keinen Spaß mehr? Wie muss denn heute ein Blockbuster daherkommen, damit ihn die FF mal loben?

    Thor unterhaltsam und spaßig. Man hat in jeder Minute das Budget gesehen, zumal die Asgardwelt wunderschön gebaut und gerendert war. Ist doch toll, dass Hollywood solche Bilderwelten schafft.

    Cast war durchweg super besetzt. Action etwas lahm, aber das passte auch zum Film.

    Also ich kann den empfehlen.

  • http://isavedlatin.de Sebastian

    @burns “Auch wenn ich es jetzt schon nicht mag, weil er da kein eigenes Script verfilmt.” Doch, er hat auf jeden Fall maßgeblich daran mitgeschrieben. Mach mir keine Angst, das ist der einzige Grund sich den Film anzusehen :D

    Und wann hat denn Bastian Sick Rajkos Account übernommen?

  • Gnus

    Ach kommt schon…..das ist unterhaltenes Popcorn Kino…..nich mehr und nich weniger….und ich hab mich prächtigt amüsiert….besonders über die Verweise auf Iron Man waren doch sehr amüsant…..nicht authorisierte Waffentechnologie…da steckt sicher STARK dahinter….und natürlich S.H.I.E.L.D…..wer mal 2 stunden das Hirn ausmachen will …. perfekt….

  • burns

    “Doch, er hat auf jeden Fall maßgeblich daran mitgeschrieben.”

    Hurrraah!

  • freeminder

    Ich finde Thor leidet zu sehr unter der Setup Krankheit. Brannagh erzählt das ganze zwar sehr ordentlich, nur kommt der Film aus der ganzen Erklärerei gar nicht mehr raus. Der Film ist nur ein einziges großes Setup für Sequels und natürlich die Avengers ohne echte Höhepunkte, ohne Magic Moments, ohne Szenen, die dem Film eine eigene Identität geben. Alles was am Ende bleibt ist die Hoffnung auf bessere Sequels, jetzt wo das Universum voll und ganz klar ist.

    Zu Scream: Schon wieder dieses Ehren Kruger Bashing hier. Der Mann schrieb Arlington Road verdammt nochmal! Der hat einen der besten Schlusstwists aller Zeiten.

  • Turtle

    Wie schrieb R. Suchsland bei Telepolis über Thor? “Der Film ist besser als erwartet, aber was erwartet man schon.”

    Ich bin mit dem festen Vorsatz in den Film reingegangen das Hirn für die 2 Stunden an der Kasse zu deponieren. So war der Film ganz nett, stellenweise auch witzig, wenn auch weit entfernt von gut. Der Anteil der Fremdschämdialoge war allerdings deutlich zu hoch. Naja, vielleicht taugt Avengers ja was.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/07/bela.jpg Batzman

    @freeminder

    Arlington Road war bestenfalls nett und gerade das Ende fand ich ziemlich jämmerlich. Gute Grundidee aus der dann inhaltlich wenig gemacht wurde um statt einer Auseinandersetzung mit Terroristen einen inhaltsleeren “WoooooW”-Effekt loszuwerden, was dann schon für seine restliche Karriere bezeichnend ist, die letztlich die Menschheitsverbrechen Transformers 1 und 2 (und wahrscheinlich auch 3) zu verantworten hat und auch ansonsten so rein gar nichts in der Vita stehen hat, dass über ein “okayish” hinausgeht und aus dem ein talentierterer Autor nicht was wirklich gutes hätte machen können.

  • Rorschach

    @Thor

    HAAAMMMERRRR!?

  • Thies

    Zu “Scream 4″ – ich hatte nur wenige Tage vorher den auf grandiose Weise unsinnigen “Rubber” auf DVD gesehen und die dort vorgebrachte “No Reason”-Begründung wohl noch im Hinterkopf verankert. Mit dieser Eselsbrücke ausgestattet hatte mir der Film großen Spaß bereitet. Alles schien sich nur noch in Zeichen, Anspielungen und Übertreibungen aufzulösen und mehr als einmal fragte ich mich, ob das Abgleiten der Handlung in den Richtung Trash a) absichtlich , b) fahrlässig oder c) durch komplette Inkompetenz herbei geführt wurde. “Scream 4″ wirkte stellenweise schon wie ein weiterer Teil der “Scary Movie”-Reihe nur von Menschen mit Talent umgesetzt.

  • r3v

    “Versteht ihr keinen Spaß mehr? Wie muss denn heute ein Blockbuster daherkommen, damit ihn die FF mal loben?”
    Steht doch im Review ;-) nicht gelesen? Die aufgeführten Kritikpunkte beseitigen wäre schon mal ein erster Schritt zum Blockbuster.

    zu Scream 4:
    Nach den ganzen doch recht düsteren Horrorfilmen der letzten Jahre war es zumindest mal wieder was lockereres. Das Geld war jedenfalls keine Fehlinvestition wie es Thor 3D wohl geworden wäre. Den gucke ich jetzt lieber auf 2D. Danke für den Tipp :)

  • Mein Senf

    zu Thor:
    Ganz klarer Erwartungsüberbieter in Punkto Story, Charaktere, Witz und Hauptdarsteller. Keine Angst, Chris Hemsworth nervt überhaupt nicht mit debilen Dauergegrinse und ist auch eher ein muskelbergiger Schauspieler als umgekehrt. Sogar die Szenen in Asgard funktionieren ganz passabel, obwohl ich mich da immer irgendwie in einer gaaaaanz klassischen Geschichte aus einem Reclamheftchen aus der 8. Klasse gefühlt habe. Heimlicher Star ist Loki, der sich nebenbei auch als Bösewicht fürs kommende Avenger-Movie empfiehlt.

    zu Scream
    als riesengroßer Fan, habe ich im Vorfeld alle Infos, Trailers, Interviews weggebissen und gestern Abend um 20.20 Uhr kurz vor Beginn innerlich gebetet “HOFFENTLICH VERKACKEN SIE ES NICHT” Und sie haben es nicht verkackt. 90er-Jahre Athmo at its best. Batzmanns Kritik ist ziemlich passend. Dieses wirklich unangemessene Ehren-Kueger-Bashing finde zwar ich etwas befremdlich, aber die Stärken von “Scream 4″ wurden ansonsten sehr schön analysiert.

  • Jasper

    “aseptisch, nuttige Renderwelt” – Das sollte wohl eher im Ikea-Katalog stehen

    “Schaut mal her, ich zerfetze einen Film und gebe ihm trotzdem ein paar Sterne. WEIL ICH ES KANN!”

  • Kiran

    ACHSO: Bei Thor sollte man nach dem Abspann noch sitzen bleiben :D

  • Arne

    ich finde es schade, dass ihr nicht die zwei seiten der kinobesucher beleuchtet(n könnt)

    vorweg ich selber bin ein grosser fan der thor comics
    und eigentlich vor-vorweg, im film ist in asgard wirklich nicht viel los, das stimmt. Asgard hat nicht so viele Einwohner wie eine Großstadt auf der erde. Man kann dem Film also nicht anprangern, es sei zu wenig los dort. Im gegenteil sogar, im comic ist da weit aus weniger los.

    So:
    Thor ist die beste marvel verfilmung bis dato. Fertig! ^^
    er hält sich teilweise zwar mehr am zeichentrick als am comic aber ist dennoch sehr stimmig was die charaktere angeht.
    er hat nicht die action krachbum fast&tranformious Butz von iron man, kommt aber wesentlich näher an das comic als die iron man filme.
    (tony stark ist eigentlich das letzte arschloch)

    man hat jeden ort aus dem comic auch im film wieder erkannt.
    naja eigentlich teilen sich Thor und Donald Blake einen Körper.
    Die Adoption von Loki ist vollkommen abgedreht und nicht vergleichbar mit der im Film (aber vermutlich kann man allein daraus einen halben film drehen).
    Thor ist eigentlich mit Lady Sif und Donald Blake mit Jane Foster zusammen und beide sind ärzte.
    blablabla
    Aber hey wie will man das bitte dem publikum in einem Film verkaufen?!
    Und da Marvel bekanntlich ein Multiversum ist, stimmt das was in dem Film passiert auch automatisch mit allem überein^^

    Ich bin wegen dieser ganzen miserablen Trailer mit einer eher meh stimmung da rein und boah hat mich voll umgehauen.
    Ich als Marvel Leser, kann wirklich jedem nur empfehlen geh in den Film! Los!
    Ich geh nächste woche definitiv wieder rein!

    Zum Rest hier:

    asgard wie schon erwähnt, da ist halt wirklich nicht viel los. Auch im Comic!

    Wüstenkaff: ja genau wie im Comic, ausser dem Cafe, dass wird nicht von der omma geführt sondern von nem Typen namens Bill (der stark an den gilmore girls cafe besitzer heini erinnert). Sogar die Typen die da sitzen erkennt man wieder.

    diese eisriesen genozid sache, ich glaub da interpretiert ihr zu viel rein.

    Odin in der galaktischen Tupperdose: Odin hat da sogar wirklich viel zu tun, sonst liegt er tatsächlich fast nur im odin schlaf, also auch hier gut gemacht.

    Die Kalauer sind im comic noch wesentlich größer.

    Nathalie Portmans Rolle ist fast nicht existent: Der Film heisst ja auch Thor und nicht Jane Foster (Klingt zwar unprofessionell, ist aber so^^)

    ach ich könnte jetzt weiter machen. Alles in allem seht ihr den Film ohne Bezug zur vorlage, was man euch ja auch nicht negativ auslegen kann. Ich würde mal sagen wenn ihr den film schon doof findet, würdet ihr das comic scheisse finden^^
    (ok die neuauflage vielleicht nicht ganz, aber die davor :D)

    Wer also eine wirklich gute Umsetzung eines Marvel Comics sucht, kann getrost in Thor gehen und den Filmfreunden nicht zuhören.

  • Rudi Ratlos

    Puh, Batzman, du lässt aber einiges an grammatikalisch fragwürdigem Geschwurbel ab – liest du vor der Veröffentlichung nicht noch mal Korrektur (im Zweifelsfall F7 im Word ;))?

  • Dr.Strangelove

    Arlington Road hat bei weitem nicht den besten “Twist am Ende” .. sondern ist einfach nur extrem unplausibel. Gäbe es ein Top10 Ranking… Arlington Road wäre ganz weit oben.

  • TopF

    http://www.youtube.com/watch?v=tpItSma-nDg

    durch den kerl hab ich mich erst überreden lassen :D
    wenn das nicht so verlagsabhängig wäre würde ich sagen :
    nehmt mal frank in eure riege auf :PPPP

    seine reviews sind sehr gut :)

  • Doughnut

    mal völlig abseits vom Thema:
    Kann es sein, dass eure Seite nicht Firefox4-kompatibel ist?
    Ich muss jedes Mal den Cache leeren, bevor ich hier reinschaue, weil sonst nur die alte Seite aus dem Cache geladen wird und nicht die aktuelle.
    Ich hab das Problem bei sonst keiner Seite und hab auch irgendwo gelesen, dass die Seite dem Browser signalisieren muss, wann es was zu aktualisieren gibt. Tut sie aber scheinbar nicht.

  • Arne

    Ich benutze den IE und hatte das selbe Problem mit FF bis vor einer Woche etwa.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @TopF

    Franc Tauschs Reviews erinnern mich immer irgendwie an das was in den Gratis-Zeitungen die im Kino auslegen drinsteht. Selten mal eine echte Einsicht oder Analyse, wenig kontroverse middle-of-the-road-sowohl-als-auch-Reviews, die niemandem auf die Füsse treten wollen.

  • Alex_der_Pirat

    Scream 4 ist der Hammer. Genau dass, was man erwartet. Super Film.

  • stb247

    Scream4 ist das allerletzte. Ich habe damals alle Teile im Kino gesehen – nichts kommt an den ersten ran, obwohl der zweite auch noch ganz gut war. Der dritte ist ja nicht so doll, aber gegen diesen lamgweiligen, passiven, geradezu uninnovativen vierten Teil sieht die 3. Version wenigstens noch nach Unterhaltung aus. So wie ich mich dran erinnere… ist alles lange her.

    Hier weiß man aber gar nicht, was der Film will. Denn keine der Figuren wird nah genug begleitet, als dass ich mit irgendwem mitfiebern könnte. Es ist nicht Sidneys Film, nicht der von Dewey und Gale und auch nicht von der Cousine. Es ist nur Scheisse. Meta, meta, meta… oder eben nicht. Und das Ende ist fast genauso schlimm, wie in Teil 3. Das wichtigste ist jedoch die Frage, wo der Humor geblieben ist. Beim ersten Teil hab ich mich über Insidergags (der Hausmeister Fred) und Horrorfilmreferenzen weggelacht. Hier funktionierte nix (der Bruce Willis Gag war ja wohl unter aller Sau).

    Gott, darauf hat man 10 Jahre gewartet? Was für eine Enttäuschung.

  • jAnsen

    “die aseptisch, nuttige Renderwelt von Asgard…”
    der pulitzer ist euch sicher.

  • Doughnut

    Ihr vermisst also bei Thor das fehlende Drama und werft dem Streifen emotionale Flachheit vor?

    Sechs, setzen. *facepalm*
    Denn wer es nicht mitbekommt, wenn ihm so offensichtlich ironisch mit dem Zaunpfahl eins übergebraten wird, der sollte besser keine Reviews schreiben, denn Subtilitäten sind offenbar nicht sein Ding.
    Wenigstens hat Renington zumindest andeutungsweise zu erkennen gegeben, dass er erkannt hat, dass dieser Film sein Sujet nicht im Geringsten ernst nimmt und sich teilweise sogar darüber lustig macht.
    Wie sonst soll man es sich z.B. sonst erklären, dass Thor den hochtrabenden astrophysikalischen Ausführungen seiner neuen irdischen Freundin nichts Besseres entgegenzusetzen hat als alberne, naiv vorgetragene Wikingermythen? Der Film strotzt nur so vor Klamauk (Xena, Jackie Chan und Robin Hood ^^) und es hat Branagh sichtlich Freude gemacht, ironisch sein Spiel zu treiben mit diesem Sammelsurium an aufgebretzelten Clowns. Trotzdem spult er natürlich auch eine ziemlich gewöhnliche Geschichte um einen Bruderzwist mit weitreichenden Folgen runter, doch erkennt jeder Blinde, dass es nicht wirklich darum geht und dass der Regisseur mit der von euch so oft und gern zitierten “Metaebene” deutlich mehr Freude hatte und da hemmungslos Schabernack trieb.

    Ich hab mich jedenfalls köstlich amüsiert und fand den Film rundum gelungen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/07/bela.jpg Batzman

    @doughnut

    Klamauk trifft es ganz gut. Das ist genau das was ich dem Film vorgeworfen habe. Er verwandelt sich auf der Erde in eine langweilige Sitcom – aber das ist meta, das ist einfach “schmeissen wir billige Witze rein, denn die Figuren nimmt eh keiner ernst”.

    Ich schau dann lieber nochmal die Asylum-Version. Die ist auch scheisse, aber versucht zumindest irgendeine Story zu erzählen.

  • Doughnut

    Ok, dann hast du es eben doch verstanden und teilst nur nicht denselben Sinn für Humor. Sry, kam nur nicht so ganz rüber für mich in deinen Ausführungen.

    Ich mag das, was Branagh aus der Story gemacht hat. Mehr war aus dem Schrott imo nicht rauszuholen und ich fand es grade angenehm, dass der Pathos sich in Grenzen hielt und das Ganze so locker flockig rüberkam. ;-)

    3D meiden ging btw nicht, der Film scheint nur in sehr wenigen Kinos in 2D zu sehen zu sein. Der 3D-Effekt ist auch wirklich nicht so doll, isb bei den Asgard-Szenen. Da gibts viel zu viele 2D-Hintergründe ohne Tiefe.
    Eigentlich komisch, dass sie gerade die Renderszenen am laufenden Band versauen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/07/bela.jpg Batzman

    @doughnut

    Ich glaub das “mehr ist aus dem Schrott nicht rauszuholen” würd ich sogar unterschreiben… das Problem ist tatsächlich die Doofheit der Vorlage.

  • Tino

    …die natürlich im heftigen Gegensatz zur Brillianz von Batzman steht…

  • http://twitter.com/#!/David_Theis David

    Leider den Thread etwas vernachlässigt. Hier aber eine alternative Kritik zum Film Scream 4 mit einem Kritiker, der ausschaut, wie Nilz auf dem Opernball………. Mann, würde Nilz einen Bericht vom Opernball bringen… ich würde ihn mir mit Freuden angucken. Sowas von. :-D

  • Scaramanga

    Also, mal kurz gesagt: Mir fallen nur wenige schlechtere Marvel-Verfilmungen ein…..

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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

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