Melancholia-Regisseur Lars von Trier: “Israel is a pain in the ass! I am a Nazi.”

33 Comments


TrierGoesNaziDirekt

Lars von Trier ist für seine Cannes-Pressekonferenzen mindestens so berühmt wie für seine Filme. Keine Überraschung also, dass die gestrige “Melancholia”-PK in “einem Skandal” mündete, als sich von Trier als Nazi bezeichnet, der Hitler verstehen könne (auch wenn dieser “ein paar falsche Dinge” getan habe) und der Israel als “pain in the ass” abstrafte. Logisch also, dass alle Welt dem Regisseur jetzt braunes Gedankengut unterstellt. Auch wenn von Trier so etwas freilich kalkuliert, sind seine Äußerungen eher ziellos provokant und weder witzige ironische Rhetorik noch sonderlich clever. Aber die mediale Aufregung ist’s wiederum auch nicht wert. Die komplette Pressekonferenz kann man sich hier anschauen. Man achte bitte auf Kirsten Dunst.

Lars von Trier wurde mittlerweile des Festivals verwiesen…

In : News

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

Related Articles

  • Habib, She Wolf of the SS

    Gott, diese Attention Whore ist sich auch für keine plumpe Provokation zu schade. Fazit: Affe.

  • 42

    Kirsten Dunsts Reaktion ist herrlich. :D

  • Claas

    nu hat cannes in ausgeschlossen

  • Alex

    Das Einzige, was mir dazu einfällt: “Von Trier is a PR-Pain in the Ass” Trottel!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Schön auch, wie von Trier in Minute 18 und Minute 30 Udo Kier als “Typecasting-Homosexuellen” vorführt.

    Wer nur den Nazi-Teil sehen will, der switche zu 34:40.

    Natürlich merkt man, dass von Trier die ganze Zeit “Spaß” macht, aber ich find’s trotzdem nicht sonderlich witzig, sondern viel zu selbstgefällig.

  • El_Skeletto

    Ich habe auch ein wenig das Gefühl, dass er auf etwas ganz anderes hinauswollte und sich – wohl auch aufgrund seines in dieser Situation nicht ganz ausreichendem Englisch – unfreiwillig um Kopf und Kragen geredet hat.

    Man sieht förmlich sein Hirn rattern, wenn er nach der “salvation” sucht und das mündet dann in dem sicherlich als Witz gedachten: “Ok, I’m a Nazi!”. Nur war das eben das blödeste, das er in der Situation hätte sagen können.

  • http://www.kunstundso.com/category/inspiration/3view/ Silent Rocco

    Ich find immer nur Leute extrem lächerlich, die sich über sowas aufgeilen. Am dümmsten ist da noch der Reporter, der unbedingt dieses Thema provoziert, der ist die Medienhure.

  • genervt

    Ein schönes Beispiel für Medienmanipulation.
    Gott sei Dank kann man sich selbst ein Bild machen, wie er sich unbedacht um Kopf und Kragen redet, dann verpufft ddas Geschrei um den “Skandal” ganz schnell wieder.

  • Morten (Däne)

    Ich glaube hier ein kulturellen Unterschied zwischen Dänemark (oder Skandinavien?) und anderen Länder Europas zu spüren.
    Wenn Lars von Trier bei einer Pressekonferenz in Dänemark etwas ähnliches gesagt hättest, würde es kaum jemand ernst nehmen.

    Ich muss aber zugeben, ihn auch manchmal viel zu selbstgefällig zu finden.

  • Ben

    Immerhin, schön wie es Trier immer schafft doch noch jemanden zu finden der sich provoziert fühlt.

  • http://awesomatik.wordpress.com Ken Takel

    Die Leude… Hat das Sommerloch schon begonnen?

  • Doughnut

    Er bezeichnet sich also als Nazi, weil sein Vater Deutscher war. Logisch, das war ein Versuch, witzig zu sein und Vorurteile gegenüber Deutschen vorzuführen.
    Dummerweise zündet der Gag irgendwie nicht, weil ihm (vielleicht aus Mangel an Englischkenntnissen) keine gute Pointe einfällt.
    Stattdessen kommt dann so was über Hitler:
    “I think I understand the man.”

    Soso. Interessant, Herr von Trier.
    Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, dass Hitler auch nur ein Mensch war und nicht der Leibhaftige und dass es die vereinte Anstrengung sehr vieler überzeugter Nazis erforderte, die Ungeheuerlichkeiten zu tun, die sie taten. Das ist ganz bestimmt nicht alles Hitlers Schuld, nicht mal zum großen Teil, und vielleicht war er trotz all seines Größenwahns ein Mensch, den man irgendwie verstehen kann, wenn man sich lang genug mit ihm auseinandersetzt…
    Nur war mir persönlich immer meine Zeit zu schade, mich mit diesem übergeschnappten Hanswurst ohne Talente (nein, reden konnte er auch nicht, nur geifern und an den verletzten Stolz anderer minderbegabter unbehaarter Affen appellieren, aber das reichte offenbar) näher zu befassen.
    Ist halt ein Jammer, dass so ein dummes und charakterloses Arschloch in so eine Machtposition gelangen konnte. Das macht ihn jedoch noch lange nicht als Person interessant.

    was von Trier vermutlich sagen wollte:
    Er versteht Hitler, hat wohl die eine oder andere Biographie gelesen und weiß, dass jede Dämonisierung falsch ist und eine sinnvolle Auseinandersetzung mit der Nazizeit verhindert.
    Und er findet die Ästhetik der Nazis gut, ob nun Speer oder Riefenstahl, das beeindruckt ihn. Das ist auch nichts Besonderes, den Film 300 mögen auch viele (nur als Beispiel, da wir grad auf einer Filmseite sind ^^) und Leichtathletikwettkämpfe stehen auch heute noch hoch im Kurs. Also auch nichts, wofür man sich grundsätzlich schämen müsste.

    Nur frag ich mich grad, wieso dieser Vollhorst so schwer verdauliche Aussagen mit so viel möglichen Fallstricken und mitschwingenden Subtexten mal eben in einer Pressekonferenz bringt. Und da fallen mir nur 2 Antworten ein:
    1. Lars von Trier ist ein ungeheurer Schwachkopf.
    2. Er wollte bewusst einen Skandal provozieren, warum auch immer.

    Sicher, mir gehn diese gutmenschelnden Moralapostel auch auf den Sack, die überall Böses wittern und Leuten die Worte im Mund umdrehen oder Denkverbote aussprechen, weil sie allen außer sich selbst die Fähigkeit absprechen, selbstständig denken zu können und der “Verführung” gefährlicher Ideologien widerstehen zu können.
    Aber trotzdem, was soll so ein Satz wie “I understand Hitler.” so völlig ohne Erläuterung? Was hat der Schwachkopf sich dabei gedacht?

    Ihn deswegen aus Cannes zu verbannen ist aber auch keine Lösung, lieber zu ner Gesprächsrunde einladen, wo er Zeit hat, seine Aussagen noch mal in Ruhe zu erläutern. Scheint ihm ja wichtig zu sein, die Botschaft, was genau auch immer für eine Botschaft das eigentlich gewesen sein soll. ^^

  • bogomil

    Für mich ist das wieder einmal Aufregung um nichts. So viele Menschen auf der Welt sagen täglich “dumme” Sachen. Das ganze wird doch nur so hochgespielt, weil er eine Kamera und Medienvertreter vor der Nase hatte.
    Wayne!? :)

  • http://qltih.posterous.com Simeon

    Schaut euch mal das Interview an: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=25085 er hat wohl verstanden, dass er Bullshit erzählt hat und ihm ist es wohl sichtlich peinlich. Damit sollte man es aber auch beruhen lassen.

  • Bootie

    Naziästhetik ist halt einfach cool, genau.

  • Bootie

    “find a solution … for journalists”? gut, dass wir uns über die ermordung von millionen menschen lustig machen können. und das nur, um sich aufzuspielen.
    -nice

  • Bootie

    @ Morten (Däne)

    einen weiteren “kulturellen” unterschied kann man auch spüren, wenn man sich die dänische regoierung anschaut, die nur dank duldung der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei regiert. “kulturelle unterschiede” gibt es viele in dieser welt: zu china, wo 10’000 menschen jedes jahr exekutiert werden. auch in der vergangenheit gab es viele “kulturelle unterschiede”, wir sind ja sowieso gerade beim thema holocaust.

  • Pingback: Kirsten Dunst reacting to Lars von Trier on a Wall of GIFs - Nerdcore

  • bar

    Ich mag Kirsten Dunst trotzdem genausowenig wie die Rollen die sie spielt. (Ausser die Rolle der Mary-Jane in den CGiderman-Filmen; da muss ich sagen, die Figur hat sie super ausgefüllt – “unsympatische Ziege” – passte für mich perfekt.)

    Natürlich kann es sein, dass sie ja menschlich ganz nett ist – mein Ablehnung ist auch nur rein filmischer Natur.

  • Morten (Däne)

    @ van Bootie

    Ich hätte auch lieber eine andre Regierung, aber mit Lars von Triers Aussage hat das wohl sehr wenig zu tun. Vielleicht sollte ich mehrere smileys verwenden, denn mein Eintrag war kein Versuch arroganter Däne zu sein.

    Na ja, ich wollte nur sagen das es meiner Meinung nach selbstverständlich als ein Scherz zu verstehen ist, wie blöd man es auch finden mag. Lars von Trier will provozieren, das hat er mehrmals früher getan – es ist völlig in Ordnung ihn als egozentrischer Provokateur zu bezeichnen, aber ihn vom Filmfestival ausszuschliessen finde ich völlig sinnlos.

    Dass der stereotyp “Deutsch = Nazi” in Dänemark sehr verbreitet ist, kann ich leider nur bestätigen.

  • Dr.Strangelove

    Wieso müsst ihr eigentlich so beschissen aus dem Zusammenhang zitieren?
    (“Israel is a pain in the ass! I am a Nazi.”)

    “I am a Nazi” hat er ja nur zum Spaß gesagt… weil er selbst merkte das er seinen Satz nicht zuende bringt. Das ist als klarer Witz zu erkennen. Der eigentliche Skandal ist auch nicht das es sagt “Hitler zu verstehen”… sondern das seine Eltern oder Großeltern Deutsche waren.. und somit Nazis. Das fand ich wirklich dumm. Ebenso Worte wie “Er war kein guter Mensch” … was ein wenig untertrieben ist.

    Der Spiegel hat das eigentlich ganz gut zusammengefasst.
    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,763514,00.html

    Owbohl deren Übersetzung fürn Arsch ist. Hätten lieber Untertitel eingesetzt… wenn die schon das Video zeigen wollen. Viele Spiegel Leser werden doch auch englisch verstehen.
    Aber was Spiegel sonst so +ber Mel Gibson, den Bunkerfilm und Lars von Trier schreibt… und über Canne… da stimmt einfach alles. Ich bin froh das der Film nach wie vor im Wettbewerb läuft und das von Trier weiterhin Förderung bekommt und nächstes Jahr wahrscheinlich wieder kommen darf. (Der braucht eh minimum 2 Jahre für einen nächsten Film. Nicht jeder ist ein Woddy Allen)

    Er hat einfach den Faden verloren. Mehr nicht. Und ein paar dumme Witze gerissen um aus der Nummer raus zu kommen. Und die Anwesenden haben ja sogar gelacht als er sagte “ok, ich bin ein Nazi”

    Mel Gibson wäre Wochen später aus einem Loch gekorchen.. und hätte bei Ophrey und Co… sich in höchster Form entschuldigt.
    Von Trier macht es sofort und sagt das es “total schwachsinnig”n sei was er da esagt habe. Finde ich gut.

    Die Kirsten Dunst schaut jedenfalls genauso schön naiv verstahlt wie in den Filmen wo sie mitspielt. Manchmal gefällt ir das ja. Manchmal nicht. Aber bei der Pressekonferenz hätte sie doch auch mehr sagen können als “omg”. Iregendwann hockt sie da nur noch mit ernster Mine dämlich rum. Bestimmt wollte sie von Trier irgendwann nicht mehr ‘helfen’ … weil sonst wäre sie vielleicht selbst als “Nazi-Unterstützerin” gesehen worden. (Das ging wohl so durch ihren Kopf.) War jedenfalls mein Eindruck.
    Ich fand’s jedenfalls sehr lustig.

    Und Trier ist alles andere als ein dämliche Affe. Schaut euch seine Filme an. Leute!. Und der ist privat auch kein Rassist oder Nazi. Wobei. Er kann ein großer Arsch sein,… siehe “The Five Obstuktions” …aber selbst dafür liebt man ihn dann.

  • handzon

    *yawn*

  • Doughnut

    Scher dich nicht um Bootie, Morten, er ist wie mir scheint genau die Art Wichtigtuer und arroganter Moralapostel, die ich im letzten Beitrag meinte und wegen denen man sich doch ein wenig freuen kann, wenn ab und zu mal einer den Tabubrecher spielt.
    Wär nur gut, wenn dann auch ein wenig Eloquenz und Bissigkeit rüberkommen würde und nicht so ein hilfloses Rumgestammel wie bei von Trier.
    Nichts ist erheiternder, als einen weiteren hysterischen Anfall von Seiten dieser Oberlehrer zu provozieren und sich dann über sie lustig machen zu können. ;-)

    Wir mögen die Dänen und rechtspopulistisch ist nicht gleich Nazi, das weiß außer Bootie auch fast jeder.

  • Dr.Strangelove

    Eben weil es doch hilfloses rumgestammel war… ist es absurd wie Leute wieder vom Enfant terrible, oder einem Typ der nur provozieren will. Trier wollte saß einfach nur da und hat versucht zu antworten. Da steckte jedenfalls kein Plan dahinter. Einfach Original Video anschauen. Und das Entschuldigungvideos. Trier kommt da doch ziemlich normal rüber.

  • Mein Senf

    Der Typ kommt mir vor wie ein 55-jähriges, trotziges Kind. Ich meine, wie hohl und dünnhäutig ist der Typ, sich auf so eine billige Art aus der Reserve locken zu lassen?

    Insofern ist seine Bestrafung gerechtfertig. Kleine Kinder bestraft man mit Hausarrest, große Kinder mit Hausverbot.

    Satire muss provokant aber eben auch witzig sein. Lars von Triers selbstgefällige Überheblichkeit ist leider keinen Meter komisch.

  • http://www.alrightokee.de Friedemann

    Von Trier ist ein bisschen doof und peinlich und kein guter Pressekonferenzmensch. Aber die Empörungsmaschinerie ist ganz schön blind, wenn sie den Kontext übersieht, in dem die unglücklichen Äußerungen passiert sind. Das Video als Originalquelle zeigt doch, wie das Ganze gemeint war.

    Wenn ich mal berühmt bin, setze ich mich auf eine Bühne und sage: Nazi, Hitler, Juden (Reihenfolge beliebig). Vermutlich liegt meine Prominenz jedoch in jener fernen Zukunft, in der diese Reizworte keinen mehr jucken. Schade.

    http://alrightokee.de/medien/skandal/

  • http://www.zeit.de/kultur/film/2011-05/hitler-von-trier Bootie

    “Das eigentliche Problem an dieser Art des Umgangs mit Hitler und dem Nationalsozialismus: dass die Ernsthaftigkeit und Vorsicht bei dem Thema längst weg ist, und die Aufregung jede sachliche Diskussion erstickt. Es gäbe ja durchaus einiges zur Rolle Albert Speers im Dritten Reich und zu Hitlers letztem Tag richtig zu stellen – und dazu, dass angesichts der von Hitler zu verantwortenden Gräuel eben kein Mitleid mit ihm angesagt ist.”

  • monkey_ffm

    Oh Gott. Er hat halt einen beschissenen Humor und der Reporter ist einfach ein Arschloch. Klassischer Fall von Missverständnis. Peinlich für alle – aber ein Skandal?

  • Nils

    was ich in der Pressekonferenz sehe, ist hauptsächlich jemand, der sich in Aussagen verstrickt, die er so nicht gemeint hatte und sich beim Versuch alles richtig zu stellen nur noch mehr reinreitet. Ärgerlich natürlich, wenn es dabei um die Nazi-Thematik geht, das ganze von einem bekannten Regisseur kommt und obendrein auch noch beim Filmfestival in Cannes passiert. Aber abgesehen von all diesen Faktoren, mal ganz ehrlich: das hätte mir genauso passieren können und ich wette jedem von euch ist auch schon passiert, dass man sich verhaspelt und immer weiter reinreitet, obwohl man weder böse Absichten noch ein verkorkstes Weltbild hat…

  • The Director

    @12. Doughnut
    einen größeren Deckel kann man auf diesen Post glaub ich nicht legen. Dunsts Reaktion zeigt, dass sie wohl nicht darüber aufgeklärt wurde, dass Hitler eben kein Antigott war, sondern ein Mensch. Ich find es schlimm, dass Hitler immer noch so verherrlicht wird. Anstatt ihn zu vergöttern, verteufelt man ihn heute. Das ist nicht gut. Wie kann man nur Angst vor jemandem haben, der Hitler als Menschen sieht? Ich will jetz nich hysterisch wirken aber das is doch krank und ignorant, wenn man so darüber nachdenkt. Aber wenn sie sich damit gedanklich noch nich auseinandergesetzt hat, kann ich das verstehen. Hitler is eben der Teufel, das wollen uns die Dokus über ihn verklickern.

  • Binding

    Ich finde Lars von Triers Auftritt zwar auch total verunglückt, aber nun alles ohne Kontext auf die Nazi-Aussage zu reduzieren, ist genauso bescheuert.

    In gewisser Weise habe ich trotz seines Hangs zu Provokationen sogar Mitleid mit ihm, denn von Trier lebte lange in dem Glauben, einen jüdischen Vater zu haben. Am Sterbebett seiner Mutter erfuhr er als 39-Jähriger (!!!), dass sein Vater ein Schwede deutscher Abstammung war. Danach wurde er depressiv. Daher war er sicher von den Fragen nach seiner deutschen Abstammung genervt – zumal er kurz vorher auch schon gefragt wurde, ob er seinen eigenen Film gut fände. Darauf hatte er ja auch schon provokativ geantwortet: “Vielleicht ist es Scheiß. Es kann gut sein, dass er es nicht wert ist, angeschaut zu werden”. Außerdem schlug er “Endlösung” als passenden Titel vor – was in der Tat ziemlich witzig ist, weil es in “Melancholia” ja um den Weltuntergang geht.

    Ich finde, es ist ziemlich klar, dass das alles nur ironisch gemeint war. Außerdem hat er sich kurz darauf schon entschuldigt und klargestellt, dass er kein Nazi oder Antisemit ist. Die Reaktion des Filmfests ist trotz allem völlig überzogen, denke ich.

    Hier noch ein Interview, in dem er einiges klarstellt:
    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,763798,00.html

  • Pingback: "Natürlich hat er die Nazizeit gemeint"

  • Ryo

    Völlig egal WIE er es gesagt hat ob nun im scherz oder nicht ist doch völlig egal, punkt ist doch daß man Israel nicht kritisieren darf, sonst ist man ein Antisemit oder Nazi, DAS sollte einen mal zum denken anregen.

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr