Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten (Review)

49 Comments

“Captain, I wish to report a mutiny. I can name fingers and point names.”

Originaltitel: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Rob Marshall
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio
Darsteller: Johnny Depp, Penélope Cruz, Geoffrey Rush, Ian McShane, Stephen Graham, Gemma Ward, Richard Griffiths, Sam Claflin
★½☆☆☆ Jet Strajker
★★★½☆ Batzman (okay eigentlich eher 3.25 aber ich runde mal auf)
★★★★☆ Nilz N. Burger

Captain Jack Sparrow (Johnny Depp), Captain Barbossa (Geoffrey Rush), Captain Blackbeard (Ian McShane), Angelica (Penélope Cruz) und ein Äffchen im Flaschenschiff machen sich auf die Suche nach der magischen Quelle ewiger Jugend. Ihre Wege kreuzen Nixen, Zombies und eine Handvoll miese One-Liner, ehe sich unterschiedliche Interessen zu einem finalen Kampf zuspitzen. That’s pretty much it.

Aus der vielleicht irgendwann einmal halbwegs reizvollen Idee, eine Disneyland-Attraktion zum digitalen Piratenfilm mit milden Fantasy- und Horroreinlagen aufzublasen, ist längst ein süffiger Familien-Franchise mutiert. Alle Versuche, aberwitzige Abenteuer auf See als epische Bombasttrilogie mit losem “Star Wars”-Mittelteil aufzuziehen, verlaufen sich in “Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides” nunmehr im verkrampften Vorhaben, Jack Sparrow nach Entledigung bisheriger Nebenfiguren endgültig die One-Man-Show überlassen und ihn als tapsigen Seemann zur Piratenversion eines Indiana Jones hochstilisieren zu können.

Ein grotesk überbezahlter Johnny Depp schultert den Film in gewohnt exaltiert tuntigen Posen und ungekonnter Komik im Over-Acting-Überbietungsduell mit Geoffrey Rush, der als Captain Barbossa noch einmal mehr aufdreht als in den Vorgängern. Neuzugang Penélope Cruz wiederum gibt ganz die geheimnisvolle Exotin – in der Tradition eines der langbärtigsten (vormals rassistischsten) Hollywoodklischees sind ihr größter Vorzug fremdartige Unnahbarkeit und eine große Klappe. Der Rest ist Schweigen.

Dem dramaturgischen Kauderwelsch der bisherigen “Pirates”-Episoden hält dieser vierte Film eine verhältnismäßig gradlinige Geschichte vor, die um die Suche verschiedener Parteien nach einem magischen Jungbrunnen kreist. Der Regiewechsel verleiht der Serie allerdings keine neuen Impulse. Ob sich nun ein facettenloser Gore Verbinski oder ein mit leicht missglückten Musicals erprobter Rob Marshall an den strikten Auflagen Jerry Bruckheimers orientiert, ist letztlich unentscheidend – “Pirates of the Caribbean” ist zielstrebiges Produzentenkino in Reinkultur, Knöpfe drücken kann jeder.

Trotz einer etwas überschaubareren Handlungskonstruktion bleiben die teils parallel gezogenen Plotstränge episodisch und zerfahren wie eh und je. Von Schauplatz A wird munter zu Situation B gehopst (Schauplätzchensituatiönchen), und am Ende wird sowieso alles wieder auf Null, also Neutrilogie, gesetzt. Umso unverständlicher, dass auch der vierte Teil erneut nahezu zweieinhalb Stunden veranschlagt, um seine popelige Schrumpfmodellausgabe eines großen Abenteuerfilms zu basteln.

Restliche Unerträglichkeiten garantiert abermals Hans Zimmer, der die bekannten Themen seines Joint-Venture-Zöglings Klaus Badelt weiterhin unverändert über jede noch so kleine Regung donnert und mit dieser Gebrauchsmusik ein neues Kapitel im persönlichen Manifest der Vordinglichkeit aufschlägt. Die Penetranz seines “Pirates”-Getöses hat mich jedenfalls zum ersten Mal in vielen Jahren Kinogängerei dazu veranlasst, meine Ohren mit kleinen, aus Taschentuch geformten, Kügelchen zu schonen, was eigentlich einer Praxis spießiger Konzertgänger entspricht, hier aber zum Wohle meiner Sinnesorgane unablässig war. Lautstarke Soundeffekte, die beharrliche Aufdringlichkeit mit epischer Größe verwechseln, verleihen der akustisch gefährlichen Zimmer-Primitivität zusätzliche (Ir)Relevanz.

“Pirates of the Caribbean 4″ ist eigentlich nichts weiter als maximale Anstrengung. Der Film ist so frei von Spaß, Innovation und Handwerk, dass man weinen möchte ob der ungenutzten Fähigkeiten, dem ja nur allzu sehr gebeutelten Piratenfilm neues Leben einzuhauchen. Selbst noch Blockbuster-Freunde werden Dank geschrumpften Budgets um jedes Spektakel gebracht, weil Action durch endlose Quasseleien und aufregende Spezialeffekte durch nichts weiter als eine Handvoll jugendfrei zugeknöpfter CGI-Meerjungfrauen ersetzt wurden.

Schauwerte gibt es auch keine, die wenigen Momente mit touristischem Karibikflair werden ausgiebig von einem Aschenbecher-3D der besonders unansehnlichen Sorte sabotiert. Unterm Strich ist dieser Film glanz- und niveaulose Sommerunterhaltung, die vor gedankenlosen Zügellosigkeiten nur so strotzt. Nervpotenzial: 10/10 mögliche Flaschenschiffchen.

BatzmanBatzman meint:

“The pellet with the poison’s in the vessel with the pestle; the chalice from the palace has the brew that is true! Right?”

Arrrr! Natürlich ist der vierte Teil schwächer als seine Vorgänger. Das er auf der RED gedreht wurde tut ihm nicht gerade gut, sehen die Bilder doch weniger detailreich aus und gerade in dunklen Szenen teilweise eher billig. Das Color-Grading scheint ebenfalls etwas mit der heißen Nadel gemacht worden zu sein und im großen und ganzen erreicht der Film leider an keiner Stelle den epischen Look und Spektakelgrad der vorigen Teile. Alles wirkte eine Nummer günstiger, angefangen bei den Seeschlachten bis hin zu den Gegnern, die diesmal leider wirklich eher ein schlapper Schlag ins Wasser sind: Meerjungfrauen sind weder interessant noch gruselig und nach Zombie-Piraten und Davey-Jones famos animierter Gruseltruppe tatsächlich eine herbe Enttäuschung. Sie funktionieren als Gegner überhaupt nicht, was anscheinend auch die Macher gemerkt haben, denn abgesehen von einer Wasserschlacht spielen sie als Gegner so gar keine Rolle.

Was man von dem Priester und der einen französischen Nixe leider nicht behaupten kann, die wohl als halbherziger Versuch eines Orlando/Keira-Ersatzes angesehen werden müssen, aber selbst diese beiden noch unterbieten. Die Nixe guckt die ganze Zeit wie ein Guppie der seine Tage hat und der Priester ist im wesentlichen da und verbraucht Luft. Als eigener Subplot sind die beiden zu flach und nichtssagend und machen zuwenig Entwicklung durch (die dann in einem hölzernen Dialog mal einfach behauptet wird) und als witzige Nebenrolle sind sie auch zu egal und verblassen neben den wirklichen Schwergewichten wie Davey Jones und Black Beard.

Der Showdown ist ebenfalls kein echtes Ruhmesblatt, wirkt er doch wie eine Rauferei in der 007-Halle, die nie den Schwung des finalen Duells aus Teil 1 entwickelt und Spektakelmässig auch nicht mit dem Kraken oder der gigantischen Seeschlacht in Teil 3 mithalten kann. Das sich niemand wirklich ernsthaft für die Quelle der ewigen Jugend interessiert, macht die Sache nicht einfacher – aber dies ist eh kein Film der sich wirklich für seine Story interessiert.

That being said… ist der Film dennoch wirklich solide Unterhaltung, die zwar viel zu lang ist und locker einen kleinen Schnitt von 40min vertragen hätte, die aber dennoch viele schöne Momente bietet und durch die grandiose Besetzung selbst kleiner Nebenrollen (Richard Griffith als König, Stephen Graham als Scrumm, Judy Dench in einem Cameo und dem unvermeidlichen Auftritt von Keith Richards dessen einer Kalauer schon sein dasein rechtfertigt) immer wieder Punkten kann. Wobei diese nachsichtige Beurteilung sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen Kritikern und Zuschauern Teil 2 und 3 ebenfalls sehr gern mochte – trotz ihrer Schwächen. Wer die schon nicht mochte, wird sich vermutlich mit Teil 4 noch wesentlich schwerer tun.

Ich habe mich gefreut Captain Jack mal wieder zu sehen. Johnny Depp spielt wie gewohnt und strauchelt nur ein bißchen, das er diesmal nicht der charismatische Widersacher sondern der positive Held sein soll, was der Figur nicht so ganz zu Gesicht steht und deutlich macht, dass er besser der Katalysator einer Story ist, als deren Motor. Er ist ein Zustand, eine Idee, eine Attitüde, die sich nicht entwickeln kann und darf, wenn sie funktionieren soll. Das er hier den Held spielen soll und es keinen wahren, guten und reinen echten Helden gibt der von Belang wäre und dem Sparrow Antagonist sein kann, lässt den Film oft recht antriebslos erscheinen. Was nicht heißt, dass Sparrow keine guten Momente hat: Seine Flucht aus London, die Zickerein mit Penelope Cruz und sein generelles Jack-Sein, sorgen allerdings dennoch für nostalgische Wiedersehensfreude. Er ist nicht mehr ganz so cool, wie in Teil 1 und so richtig verlieben will ich mich nicht mehr in ihn, aber er behält dennoch einen warmen Platz im Herzen, genau wie Barbossa, den Geoffrey Rush gewohnt souverän mit Leben erfüllt. Ian McShane, der nach viel Voice-Work hier mal wieder sein markantes Gesicht zeigen kann, ist als Black Beard eine willkommene Ergänzung und hilft das Vakuum aufzufüllen, das nach dem Abschluss der großen Story in Teil entstanden ist.

Natürlich bleiben Probleme, natürlich wirkt das ganze wie Teil 3 sehr episodisch und nicht besonders geschickt ausbalanciert, ja es fehlt neben dem narrativen Zug auch das Gefühl das wirklich etwas auf dem Spiel steht. Trotz einzelner Bedrohungsmomente, spielt Regisseur Rob Marshall schon ziemlich auf Nummer sicher und präsentiert eher eine ulkige Truppe Raufbolde, als tatsächlich blutrünstige Piraten. Die moralischen Scharaden aus Teil 3 sind eher einem leichtfüssigen Fangenspiel gewichen, bei dem nie der Eindruck entsteht, es könnte tatsächlich etwas schlimmes passieren. Fast als wären sich alle Beteiligten dann doch bewusst, das man in einem Spaß, einem Cash-In mitspielt, das nicht wegen seiner zwingend guten Story (die Quelle der ewigen Jugend ist fast nichtmal mehr MacGuffin zu nennen, sowenig Bedeutung hat sie), sondern einfach der Fortführung eines erfolgreichen Franchises wegen gedreht wurde.

Was dem Film hilft ist die immer noch große Liebe zum Detail, die Darsteller, die teilweise witzigen Dialoge und Oneliner, die schmissige Musik die immer neu die ewig gleichen 3 Themen variiert und die Südseekulisse, die dann oft doch ein wenig von echtem Film spüren lässt, der anderen Green-Screen-Orgien heutzutage abgeht. Ja im Grunde profitiert der Film enorm vom Niedergang des Blockbusterkinos der letzten Jahre – denn so viele Schwächen er auch hat, gemessen an dem was Hollywood einem ansonsten zumutet, ist das Wiedersehen mit Captain Jack Sparrow immer noch schmuddelig-altmodisches Popcornkino, das sich zumindest ein bißchen für seine Figuren interessiert.

Und wenn sie die dummen Meerjungfrauen, den verkaterten Goldfisch und den Priester rausgeschmissen hätten, wäre er sogar nochmal eine Nummer besser.

PS: Schaut den Film in 2D – 3D saugt wie immer und ist natürlich eh wieder nur die postkonvertierte Sparversion, die hauptsächlich für matschig-düsteren Brei sorgt obwohl Teile des Films sogar in echtem 3D gefilmt wurden.

Nilz N. Burger meint:

“Sieht mein Gesicht aus, als wenn ich an der Quelle der ewigen Jugend gewesen wäre?”

Fangen wir mit den Schwächen an: Die Priesterfigur ist nun wirklich eine der dümmsten und ärgerlichsten Figuren, die jemals in ein Drehbuch geschrieben wurden. Vor allem in ein Hollywooddrehbuch, die ja sonst eher für ihre Sorgfalt und ihre sehr bewusste Ausbalanciertheit bekannt sind (im Sinne von: Nichts dem Zufall überlassen). Aber was auch immer Bruckheimer dazu veranlasst hat, diese Figur aufzunehmen, er hat Schläge mit dem Script verdient. Der Kleriker ist nicht nur blass, er hat auch keine wirklich eigene Geschichte (ausser eben praktizierender Christ zu sein), nur nervige Textzeilen und läuft wie der größte Trottel der Welt immer mitten in jede Waffe munter hinein, die in seiner Nähe hochgehalten wird. Eine angestrengte Ernsthaftigkeit mit einer klassischen Telenovela-inneren-Zerrissenheit runden das Bild der überflüssigen Gähnfigur noch ab. Ja, schon klar, man wollte hier einen Bloom-Ersatz schaffen. Aber nur so halbherzig. Das bringt mich aber, nach allem Ärgernis, schon zur positiven Seite vom vierten Teil von “Fluch der Karibik”:

ENDLICH! Endlich ist diese total langweilige und von Teil zu Teil immer unnachvollziehbarere und viel zu viel Screentime eingenommen habende Gähni-Gähni-Story von Bloom/Knightley weg! Einer der Gründe, warum ich mit den Filmen, die ich ja eigentlich mochte, nie so richtig etwas anfangen konnte. Diese On/Off-Beziehungsgeschichte mit den 1000 Twists war mir einfach zu kompliziert zu folgen, in all dem Storygewühl. Warum so viele Nebenkriegsschauplätze? Das hat man sich wohl jetzt auch gefragt und gibt dem Publikum endlich das, wofür es ein Ticket zu “Fremde Gezeiten” kauft: Jack Sparrow, Jack Sparrow und Jack Sparrow.

Der vierte Teil löst alles ein, was man immer sehen wollte. Jack Sparrow auf großer Fahrt, in Gefahr, mit einem kleinen Love Interest und wie er sich aus dem ganzen Quatsch wieder rauswindet. Endlich hat man den Fim gemacht, auf den die Leute seit drei Teilen warten mussten. Die Quelle der ewigen Jugend ist egal? Stimmt! Egal! Na und? Es geht hier um One-Liner, um ein bisschen Spektakel und jut ist. Ja, ich gebe gerne zu: Die Actionszenen sind nicht gerade prickelnder geworden. Ehrlich gesagt sind die alle relativ lahm und zahm, wenn man sie mit denen vergangener Teile vergleicht (ich denke immer an dieses Mühlrad mit dem die durch den Dschungel planiert sind – das war toll. Bezeichnenderweise weiss ich aber schon gar nicht mehr, welcher Teil das war…). Aber immer noch okay. Marshall ist halt ein relativ unvisionärer Regisseur und vielleicht ist das ja auch vollkommen in Ordnung für Fluch der Karibik. Vielleicht muss man Johnny Depp hier einfach machen lassen. Das Ergebnis zahlt sich jedenfalls aus. Ausserdem sind die Nixen coole Figuren. So eine Art Vampir-Meerjungfrauen. SpookySexyCool.

Der Film ist ein Spass. Ein Kindergeburtstag. Ein Wochenendanheizer. Ich kann mir gut vorstellen danach noch auf eine Party zu gehen und den ganzen Abend Rum zu trinken. Dabei mag ich gar keinen Rum.

In : Review

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  • Thadeuz

    Und trotzdem noch anderthalb Sterne?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Eigentlich hätte ich nur einen gegeben, aber das wäre womöglich auf zu viel Gegenliebe der Sparrow-Fans gestoßen. Da es immerhin einen kurzen vergnüglichen Cameo gibt, der den Film für circa 20 Sekunden aufwertet, gibt es einen halben Stern extra. Spendabel!

  • http://www.fleshgordon.de Jack Diamond

    Sagt Oliver auch noch was hierzu? Ist da was geplant?

  • mightymib

    da hab ich wohl einen anderen film gesehen. “On Stranger Tides” war für mich nach dem überlangen verschwurbelten dritten Teil ein echter Lichtblick, und ich ging ohne jegliche Erwartungen rein. Der erste Teil bleibt freilich der beste, aber von den Sequels hat mir dieser am besten gefallen.

  • http://www.diehaarigenbiester.de Andrea

    Also auch wenn man das Review unter dem Aspekt deiner mittlerweile legendären Liebe zu Hollywoodblockbustern betrachten muss: ich fürchte Du hast recht und er ist wirklich so eine Gurke.
    Traurig finde ich ja, dass diese Form von Fließband-Fastfood-Film sich tatsächlich für die Investoren auszahlt und daher kein Ende in Sicht sein wird.

  • Don Pablito

    http://www.youtube.com/watch?v=FNhYJgDdCu4

    Mit so einer Hand kann niemand irgendwelche Knöpfe drücken!

  • Pät

    Was hatten die Protagonisten eigentlich immer mit ihrer Seele? In den vorigen Filmen hat sowas keinen auch nur die Bone gejuckt. Und warum plötzlich der christliche touch durch den Kleriker? Als würden sie es jedem ach noch so mild gestimmten Fan versuchen den Film zu versauen.

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    Der Abschnitt über Zimmer ist großartig, auch wenn ich das sicherlich wieder völlig anders sehen werde ;)

  • george.taylor

    Johnny Depp grotesk überbezahlt? Wenn die Piratenfilme nahezu 1Mrd pro Film machen, durch seinen Jack, ist das rechnerisch voll legitim.
    Überbezahlt war er vielleicht eher in The Tourist.

  • Michael

    Das heißt für mich doch mal Thor ansehen und den hier im Fernsehen nachholen.

  • Turtle

    Teil 1 war ja wirklich ganz lustig, Teil 2 hat mich dann schon davon abgehalten Teil 3 ueberhaupt anzuschauen. Als ich den Trailer von Teil 4 gesehen habe, hatte ich schon befuerchtet, dass der Film so schlecht wird wie es hier beschrieben wird. Schade eigentlich. Aber in der Karriere von Johnny Depp gibt es eben doch einige sehr seltsame Punkte.

    Der Film ist wahrlich einer von diesen Blockbustern die in der Arte-Doku von letztens beschrieben wurden.

  • http://aptgetupdate.de Björn

    Sorry aber ich habe selten so ein lächerliches Review gelesen!

    Ich habe mir den Film heute Nacht selber angetan und muss sagen, dass er im Gegensatz zu Teil 2 und 3 recht gelungen ist. Schönes Popcorn Kino.

    Bei Johnny Depp von “grotesk überbezahlt” zu reden ist ebenfalls ne Frechheit. Die FdK-Franchise lebt von genau diesem Typen und deshalb ist er in diesen Filmen jeden Penny wert, egal wie “schwul” Dir sein Verhalten da vorkommt.

    Ich bin hier eigentlich sachliche Kritik von Euch gewohnt aber das hier war mal gar nichts!

  • http://www.tentaclething.de Meri

    Könnte Spoiler enthalten…

    Der Film kommt lange lange lange nicht an die Vorgänger heran. Ich mochte die Filme bisher wirklich gerne, und zwar alle 3. Was mir bei dem neuen Teil vor allem gefehlt hat war das Piratenfeeling. Irgendwie wurde diesmal keiner so richtig übers Ohr gehauen, das ganze hin und her war total durchschaubar, es gab keine (ernstzunehmenden) Seeschlachten, es kam kaum das Meer vor.
    Ich hatte das Gefühl die Piraten werden ganz schön eingequetscht, wo doch eigentlich die große Freiheit sein sollte. Außerdem sind mir ständig die Stuntdoubles und In-Door Studio Kulissen aufgefallen.
    Penelope Cruz spielt grottig. Im Nachhinein hab ich herausgefunden, dass sie tatsächlich immer so einen albernen Akzent hat, aber während des Films hab ich echt gedacht sie spielt da einen schlechten spanischen Akzent vor. An mehreren Stellen im Film hab ich gehofft dass sie stirbt und wurde dann ja immer wieder enttäuscht. Das Finale sollte wahrscheinlich irgendwie spannend sein, aber da die Personen so flach und unglaubwürdig waren konnte ich mich gar nicht mitreißen lassen. die Stelle da an der Quelle war sehr vorraussehbar, und doch war ich irgendwie enttäuscht, dass Angelica wieder überlebt… Also, für mich war die Cruz auf jedenfall das schlimmste Übel des Films.
    Ein bisschen rausgerissen hat es Geoffrey Rush. Ich mag dieses “neeeej” und für mich war er in diesem Film die einzige Person die ein paar witzige Stellen hatte.
    Dann zu Blackbeard dem bösen Piraten… den konnte ich nicht wirklich ernst nehmen. An Davy Jones mochte ich dass er eine Geschichte hat, und Beweggründe… Blackbeard hingegen sollte scheinbar einfach böse sein. Bei mir warfen sich Fragen auf wie: Warum kann der eigentlich Vodoo? Und was ist jetzt an dem so furchteinflößend? Da war ja LeChuck gruseliger.
    Interessant war der Mermaid Plot, der aber irgedwie dann auch zu kurz kam und deswegen total fehl plaziert wirkte. Schön fand ich wirklich die Stelle auf dem Boot. Wie sie singt. Die erste Mermaid hatte ein wunderschönes Gesicht, bei der anderen kam mir auf einmal “Taken by a stranger” in den Kopf, ich fand die Dame hatte totale Ähnlichkeit mit Lena… Und ein Priester? Naja… Da hätte einfach mehr draus werden können, man nimmt es den beiden einfach nicht ab, dass sie verliebt sind, da war doch gar keine Zeit sich zu verlieben!
    Ich bin eigentlich ein totales Jonny-Depp-Jack-Sparrow-Fan Girl. Aber in diesem Film hat er mir nicht gefallen. Ich hatte irgendwie das Gefühl der “wahre” Jack Sparrow hätte sich ganz anders benommen. Es wirkte alles eher gezwungen.
    Jetzt habe ich gehört es soll noch ein Teil 5&6 kommen… ichsag jetzt mal werds mir sicher nicht mehr im Kino ansehn (wenn soweit ist geh ich wahrscheinlich trotzdem) aber solange Cruz da mit spielt keine Chance… UND ich hab die Karibik vermisst! Und die East India Traiding Company! Und Tortuga. Mann… ich geh jetzt Monkey Island spielen, damit ich mich doch wieder ein bisschen piratisch fühlen kann ;)

  • http://hybrissimo.com Lino

    @Björn: Gutes Blockbusterkino = Man kann sich zurücklehnen, Popcorn essen und genießen. Wenn der Film aber – wie hier der Fall – zwischendurch so unlogisch wird, dass man es unmöglich hinnehmen kann, kann ich zumindest nicht mehr genießen. Beispiele:
    - Eine elendig lange Sequenz mit dem wippenden Schiff. Man sieht von außen: Okay, es steht über auf einer Seite. Und dann kippt es vor und zurück ohne Grenzen. Es tut mir leid, aber da saß ich einfach nur im Kino und dachte: “Hä? Wo sind die denn jetzt?”.
    - Stundenlanges Gerede darüber, wie anders dieser Missionar doch ist. Und wie anders, laut Missionar, diese Meerjungfrau doch ist. Und dann hilft die Meerjungfrau auf einmal Jack Spearow. Und… ich könnte noch nichtmal zusammenfassen, worum es in der Meerjungfrauen-Story ging. Und was da jetzt wer warum getan hat. Riesig aufgebaut und am Schluss macht einfach nix Sinn.

    Kurz: Das Drehbuch ist einfach beschissen. Punkt. Und das sagt jemand, der auf Superhelden- & Abenteuerfilme steht und reines Kopfkino nicht leiden kann. Klar, man kanns sich schönreden. Ja, es sind ein paar coole Dialogstellen drin. Aber im großen & ganzen ist es großer Mist. Vielleicht (!) besser als Teil 2 & 3, aber das wäre keine besondere Leistung.

  • burns

    Das “überbezahlt” an der Review ist doch vollkommen verständlich und kann nur mit Absicht missverstanden werden:
    Depps Fähigkeiten als Kreator einer Figur und seine mimischen Fertigkeiten sind hier gemeint, wie sonst auch, wenn ein Kritiker einen Schauspieler schlecht wegkommen lässt.
    Ich hab dat Dingen noch nicht gesehen, aber die gefühlt 289 Trailer, Teaser und Character-Dinger, die im Netz kursieren, haben mir ziemlich schnell erzählt, dass ich Depp kein weiteres Mal in seiner ewig gleichen Sparrow-Manier ertragen kann – und das sagt einer, der Teil 3 noch richtig geil fand (gerade WEGEN des sich selbst überladenden Plots).

    @Lino: Danke. Wenn ich “beschissenes Drehbuch” lese, bin ich auch schon draußen und spar mir das Ding.

  • freakpants

    Dank dem Verriss hier weiss ich mal wieder dass ich den Film mögen werde :)

  • Tommi

    10/10 Nervpotential und das ohne die zwei bisherigen Nervensägen Bloom und Knightley? Nicht schlecht…

  • justus_jonas

    Schade eigentlich, aber die Trailer sahen schon nicht sonderlich vielversprechend aus. Vielleicht für ‘n DVD-Abend reservieren. Eine Frage habe ich aber doch noch, Jet. Wieso findest Du Verbinski “facettenlos”? Schaut man sich seinen “Back-Katalog” so an, dann ist der ja durchaus “facettenreich”… “Mäusejagd”, “Mexican”, “The Ring, “Fluch der Karibik”, “Weather Man”, “Rango”. Immerhin legt er sich nicht bequem auf ein Genre fest und handwerklich sind seine Filme allesamt gut gemacht….

  • schweppepes

    Der Film ist einfach der Höhepunkt einer schlechten Reihe! Schade, dass sowas aus Johnny Depp werden musste.

  • Teleprompter

    “Schaut den Film in 2D – 3D saugt wie immer und ist natürlich eh wieder nur die postkonvertierte Sparversion, die hauptsächlich für matschig-düsteren Brei sorgt.”

    Nach allen Informationen, die ich habe, ist das eine eche 3-D Produktion. Wenn der 3D-Eindruck trotzdem mäßig ist, ist das natürlich schade und angesichts des Budgets auch ein bisschen peinlich.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Teleprompter

    Du hast recht, ich war weil es so mistig aussah davon ausgegangen, er sei postkonvertiert wurde aber wohl zum Großteil mit 3D RED-Kameras gedreht.

  • Mr. Hankey

    Ich denke Batzmans Kritik trifft es am besten. Der Film ist beileibe nicht so wunderbar wie das Original, insgesamt sicher sogar der Schwächste von allen, aber er macht auf seine eigene Art und Weise immer noch ziemlichen Spaß, was vor allem an Johnny und Geoffrey liegt.
    Sicher kein Muss, aber auch keine Fehlinvestition.

    Außer wenn man in die 3D-Fassung geht. Denn selbst als riesiger 3D-Fan (nächste Woche wird endlich das Heimkino entsprechend aufgerüstet :-)), muss ich sagen, dass der 3D-Effekt völlig verschenkt wurde. Sieht IMO schlechter aus als “Thor”, welcher sogar nur konvertiert ist, aber dafür in den Götterszenen und vor allem beim Abspann trotzdem besser rüberkam als Jack. Leider! :(

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Konsens-Hankey hat gesprochen. Ich vermisse noch einen Absatz, in dem Du die Synchro mit David Nathan (oder wie auch immer der heißt) lobst. :)

  • klang

    Mit der Bewertung der Qualität des 3D wäre ich vorsichtig. Ich habe “Tina” von Wim Wenders am Premiereabend gesehen und war von dem 3D äußerst beeindruckt (von dem Film sowieso). Als er Film anlief sah ich ihn mir nochmal an, in einem anderen Kino – und es war schrecklich. Matschiges, wenig tiefes, unscharfes und dunkles Kopfschmerz-3D. Ob es an der Technik oder am Vorführer lag weiß ich nicht, ich kenne mich mit der Technik zu wenig aus. Ich wage aber zu behaupten dass, wenn ein 3D-Film Scheiße aussieht, es nicht unbedingt am Film liegen muss.

  • Alex

    Hier erklären zwei “Großmeister” (Michael & James) was die 3D Technik für das Kino von heute und morgen bedeutet. Leider ist das ziemlich uninformativ und es werden kaum irgendwelche Argumente genannt, nur 2 mal das Wort “Spielzeug”. Großartig. Selbst ich hätte mehr Argumente bringen können als die beiden zusammen.
    Ich gehe gerne ins 3D Kino, aber auch nur wenn es “echte” 3D Filme sind. Von dem konvertiertem Papptheater halt ich nichts, und ich unterstütze es auch nicht. Es ist eine Frechheit das die Kinos dafür auch noch Preise wie bei einem IMAX verlangen. Gerade wenn es wie oben beschrieben Fälle gibt, wo man denkt “Jetzt hab ich mehr bezahlt, damit ich kaum was erkennen kann, bravo”.

  • Alex

    Sorry hab den Link vergessen zu Posten ^^ (kann das jemand editieren)

    ^http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=77793

  • mikadomaster

    Habe den Film vorgestern in 3D im Kino gesehen. War mein erster 3D Film und vermutlich auch mein letzter. Neben dem 3D Debakel kam vor allem noch hinzu das dieser Film strunz langweilig ist. Im gesamten Film wurde nicht 1! Kanone abgefeuert?!wtf?! Stattdessen Degenkampf hier, Messerkampf da und das immer ohne Ergebnis, ohne Gewinn, find ich nicht lustig. Überhaupt gab es gefühlt ganze 5 eher schwache Lacher aber das wars dann auch, die Musik bringts im 4.Mix auch nicht mehr, zum Priester brauch man auch nichts mehr zu sagen und zudem fragt man sich die ganze Zeit wo der Kaiser/König und die Engländer geblieben sind… Tut mir Leid, aber der Film ist Zeit und Geldverschwendung!
    1Stern, weil Jack dabei ist.

    @Nilz: Die “1000 Twists” fand ich eigentlich recht amüsant, aber Recht haste trotzdem^^

  • Binding

    Die Kritiken treffen ziemlich genau zu, finde ich. Als ich mir nach dem Film nochmal den Trailer ansah, konnte ich mich an nichts mehr erinnern, was noch gefehlt hätte – so gut rafft er den ganzen Film zusammen. Okay, die Episode mit dem englischen König war wirklich superunterhaltsam, aber sonst hab’ ich mich fürstlich gelangweilt – vor allem, weil der Tentakel-Captain mit seiner Meeresfrucht-Crew und geile Mega-SFX mit Kraken, Strudeln oder splitternden Schiffen komplett fehlten.

    Zum “wippenden” Schiff: Das war inmitten der totalen Unkreativität wenigstens noch eine halbwegs cineastische Szene, weil es sich dabei um eine Hommage an den oscargekrönten Kurzfilm “Balance” der Brüder Lauenstein handelte! Sonst war ja völlige Fehlanzeige mit interessanten Dingen. Und das Interessanteste – die Meerjungfrauen – interessierten den Film überhaupt nicht richtig. Schade, das!

    Zur deppen Überbezahlung: Es ist natürlich eine logische Entwicklung dorthin gewesen, die innerhalb des Hollywood-Systems auch einen gewissen Sinn ergibt. Aber mal von einer höheren Warte aus betrachtet, sind solche hohen Gagen doch einfach nur pervers! Selbst wenn er die Hälfte davon spenden würde, wäre er noch überbezahlt.

  • Alex_der_Pirat

    Die Story hat mich nicht umgehauen und war bisweilen sogar recht langweilig. Das Ende war auch nicht der Bringer und man hat den Film nur des FdK-Willens gesehen. Er war nicht schlecht, aber schlechter als erwartet. Nicht dass man ihn nicht ansehen könnte, er macht immer noch Spaß, aber eben nicht mehr so sehr wie die vorherigen Teile. Man merkt das gekürzte Budget an und von epischer Filmkunst kann leider nicht sprechen.

  • Bebop

    Ach, ich hatte Spaß und werde mir auch Teil 5 anschauen. Hah!

  • http://www.le-mag.de LeMag

    Mir hat der Film überhaupt nicht gefallen.
    Meine durchschnittlichen Anforderungen hat der Film nicht erfüllt, schauspielerisch, Kamaratechnisch, Inhaltlich, und und und alles unterste Kanone.

  • Alex

    Komme grad aus dem Kino und muss schon sagen: Selten so gelangweilt – ich war sogar 2x auf Toilette und habe mir noch ein Bier besorgt. Etwas von der Handlung verpasst? Eher weniger… das nächste mal gehe ich für die 15 € zwei Cocktails trinken und erfreue mich an der Farbenvielfalt die mein Kleinhirn produziert.

  • InfantinMaja

    In der Kürze liegt die Würze…

    +
    Geoffrey Rush!!! (Rum aus dem Holzbein – Will ich auch!), Keith, Judy, der Affe im Glas, der König und auch der Johnny hat sein Ding ganz gut gemacht

    -
    der Priester und sein “Guppi” – Mei, war des eine greuslige Vorstellung! Auch die Musik hat mich nach einer Weile nur noch genervt. Und man hätte den Film wirklich um gut eine halbe Stunde kürzen müssen.

    Fazit: Die Hoffnung stirbt zuletzt… auch ich werde mir wohl oder übel den 5. Teil anschauen, den es, und da brauchen wir uns gar nichts vorzumachen, geben wird.

    PS: Kleiner Wink mit dem Holzbein an die Merchandiser ;-)

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    @ Jet

    Du hattest recht, die Musik war nicht zum aushalten. Genau wie der ganze Film. Ganz schlimmes Kino.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Und das von einem Zimmer-Fan! :)

  • http://www.amazon-deals.de Maren

    Ich kann auch nur der Kritik von Batzman zustimmen. Ein einfaches “Fangenspielen” aller Charaktere machten den Film für mich jedoch tatsächlich an manchen Stellen unmöglich. Nur weil sich Disney jetzt auf seine “größte Attraktion” schmeißt und diese so familienfreundlich wie möglich produziert, müssen sie jedoch auch an die Fans der ersten drei Teile denken, die bei weitem düsterer, spannender und komplizierter waren.
    Apropos kompliziert: Wenn es im Endeffekt so einfach war zur Quelle der Ewigen Jugend zu kommen, warum überhaupt der ganze Tumult?
    Weiterhin kommt die Figur des “Jack Sparrow” als positiver Held wirlich ins Straucheln. Mir gefiel er ironisch und unberechenbar viel authentischer, aber das würde ja nicht zu dem etwas zu jugendlich angesetzten Publikum passen.
    Kurzum: Ich war absolut enttäuscht. Auch wenn der Film familiäre Unterhaltung bietet, nimmt er Actionfans der Vorteile wirklich nicht mit.

  • The Director

    Ich stimme Batz und Nilz eher zu. Ich hab mich unterhalten gefühlt, dafür war da eigentlich noch mehr drin. Der ganze Film wirkt wie eine kleine Nebengeschichte, was nicht schlimm wäre, müsste man man auf den nächsten nicht wieder 2-3 Jahre warten. Jack und Barbossa haben das Schiff mal wieder geschaukelt. Fürs nächste Mal erwarte ich aber wieder mehr. Wie Johnny Depp schon sagte, ist er in diesem Film mit Jack Sparrow an dessen charakterliche Grenze gestoßen. Meinetwegen darf Jack auch mal der Held sein. Dies war eben mal sein eigenes großes Abenteuer. Immerhin ist nun klargestellt, dass er auf Frauen steht. Aber fürs nächste Mal erwarte ich wieder eine Story epischen Ausmaßes, mit Sparrow als unentbehrlichen Nebendarsteller, ohne Keira als Piratenkönigin. Und wenn sie mir DAS geben, darf es meinetwegen sogar einen Aufhänger zum 6. teil geben.

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    @ Jet

    Ja, das von einem Zimmer-Fan… Ich schätze ja die meisten Scores die Zimmer in den letzten Jahren gemacht hat, aber Pirates 4 ist unter aller Kanone. Außer dem Thema für die Mermaids ist ihm anscheinend nichts eingefallen und daher besteht der Score nur aus reinem Copy&Paste der vorherigen Teile. Er hat zwar in vielen Interviews durchblicken lassen, dass er keine Lust auf den Score hatte, aber etwas mehr investierte Mühe wäre schon schön gewesen.

  • Doughnut

    Meine Güte, hab ich mich gelangweilt. Und das bei nem Film mit Überlänge. Ich konnte gegen Ende zu kaum noch die Augen offen halten, so vorhersehbar (Welches Mitglied des Hauptcasts wird das wohl sein hinter der Maske des Schwindlers in London? Oh welch Überraschung! ^^; ebenso die Szene mit dem vergifteten Kelch, war sofort klar, wem er den angedreht hat) und erstaunlich arm an Schauwerten war dieser Fastfood-Blockbuster der untersten Kajüte.
    Wirklich absolut nichts Neues oder Überraschendes in dem Film, das ist nur ein simpler Klon der Vorgänger, sonst nichts.
    Der übliche (langsam ermüdende) Sparrow-Slapstick, eher lustlose Oneliner-Wortgefechte, irgendeine Legende, der alle wie blöde hinterherjagen, und dann noch etwas Gruslig-Ekliges und eine wie bei dem Franchise gewohnt ebenso gruslige Romanze zwischen austauschbaren Nebendarstellern als Sahnehäubchen.
    Was für ein Kuddelmuddel! Und wie billig inszeniert! Und musikalisch eine Katastrophe, immer derselbe debil rumpolternde Bass!
    In meinem Kinosaal gab es sogar höhnisch-abfälligen Zwischenapplaus bei besonders dummen Szenen und zufrieden sah hinterher kaum jemand aus.
    Denke, damit ist das Franchise endgültig tot. Aber das dachte ich ja bereits nach Teil 2. ^^

  • Doughnut

    Ach ja, ein magisches Schwert als Fernsteuerung für ein Segelschiff ist glaub ich eine der dümmsten Ideen, die ich je in einem Film gesehen habe, noch vor Werwölfen als romantische Wilde oder anderem Unfug.

  • Sascha

    Jedem das seine, Aber ich fand den Film grottenschlecht und stehe voll hinter JetS Bewertung. Ich musste den Film aber auch in 3D und deutsch gucken man kann also ggfs. noch einen halben Stern aufschlagen.

    Eine lustlose Reportage über 3 Reisegruppen, die sich gelegentlich im Wege stehen. Die einzige Figur, die mir in diesem Film gefiel, war der Spanier: “Man vermerke den Mut dieses Mannes.” Alle schauspielern und sprechen nur mittelmäßig vor sich hin. Die ersten 3 Teile fand ich dabei noch ganz sehenswert.

  • http://adlerkuss.blogspot.com MTA

    Also ich empfand den Film als zweitbesten der Reihe – gerade weil auf ermüdende Seeschlachten, Riesenkraken, Riesenstrudel und ähnlichen Firlefanz weitestgehend verzichtet wurde. Jacks Flucht in London hingegen ist doch wirklich eine schöne, nahezu altmodische Abenteuerfilmszene.

    Klar ist das ganze kein genredefinierendes cineastisches Meisterwerk, aber doch durchaus nettes und unterhaltsame Sommerkino. In 3D braucht das natürlich keiner.

    Mein Senf: http://adlerkuss.blogspot.com/2011/05/adlerkuss-im-kino-pirates-of-caribbean.html

  • AMH

    Nenene, hab mir den Film auch noch mitten in der Nacht um 00.01 am ersten Tag angeguckt und wäre fast eingeschlafen… Da war einfach nichts, wo ich gesagt hätte: Woah!
    Musik die gleiche, 3D quasi nichtexistent (außer ein, zwei schöne Effekte, Schlange, Regen und so), Depp auch derselbe wie immer (und wenn sich das so wiederholt wirds einfach irgendwann unspannend) und noch dazu diese fürchterlichste Schmonzetten-Romanze aller Zeiten zwischen Fischauge und Möchtegern-Moralapostel. Holy mother of god war das langweilig….

  • http://www.fuenfermarkt.de Marc

    Hi,

    ich gehe kommenden Samstag in den Film, bin tierisch drauf gepannt.
    Nur blöd das nun ein anderer Synchronsprecher Johnny Depp übernimmt. Schade auch das Keira knightley und Orlando Bloom nicht mehr mitspielen.

    Grüße

  • Thaniell

    War im Kino. Superspaßige Kurzweilunterhaltung. Die Story ist schrott. Die neuen Charaktere evtl. bis auf Blackbeard auch! Jack, Barbossa und das Schwein äh ich meine Gibbs sind köstlich, die Meerjungfrauen nettes Beiwerk. Storytechnisch hätte man aus allem Welten mehr rausholen können, aber der Slapstick ist wieder wunderbar, ohne dabei so anzuöden wie in Teil zwei, wo ich mich bei der Mühlrad-szene fragte wann es denn nun weitergeht – allerdings etwas Jack-lastig. Kritikpunkt in Charakterhinsicht: Jack taugt nicht als alleinige treibende gute Kraft, er ist keine typische gute Heldenfigur, im Gegenteil er braucht einen Legolas, äh Turner als Gegenpart, um wirklich piratig – mit einem Hauch von versteckter Gutmütigkeit^^ – zu wirken. Der Priester war da allerdings wirklich ein Griff ins Klo.

  • http://diehaarigenbiester.de/ Andrea

    Hm. Hab ihn nun endlich auch gesehen.
    Warum sprechen die Spanier englisch mit spanischem Akzent miteinander? Das macht ja nun überhaupt keinen Sinn.
    Der Score war zum Kopfschmerzen-kriegen, aber von der unsäglichen Geschichte vom Priester und seiner Meerjungfrau mal abgesehen fand ich den Film eigentlich gar nicht sooo schlecht. So richtig gut allerdings auch nicht. Den ersten Teil habe ich mir damals direkt als DVD gekauft. Das passiert mir mit diesem hier nicht.
    Krieg ich eigentlich Fleißpünktchen, wenn ich weiß, woher Batzman’s Zitat mit dem vessel with the pestle und dem the chalice from the palace stammt? ;)

  • Hans

    Ich fand Teil 1-3 perfekte Unterhaltung, im vierten Teil werden leider einige Punkte der Story nicht erklärt, aber ich finde ihn im Gegensatz zur Konkurrenz, die im Kino läuft viel bessere Unterhaltung… mit witzigen Sprüchen von Jack, perfekt gespielt wie immer.

    Ansehen lohnt sich und ich freue mich auf einen fünften Teil….

  • AZ

    Der Film ist nett. Ich mag die Karibik und ich mag auch Piraten. Leider ist die Story bei genauer Betrachtung recht linear. Man steigt in London auf das Schiff und kommt beim Schatz an. Dazwischen passiert halt immer irgendetwas. Das Finale ist dann ein Plumps ins Klo. Achso da war doch noch die schwangere Cruz, die die leicht dümmliche und blasse Gespielin von Jacky darstellen muss. Aber das ist alles nicht so schlimm, da man durch das zu dunkele 3D die Hälfte der Handlung verpasst.

  • Timmy

    Also ich muss ehrlich zugeben, dass ich Judy Dench beim besten Willen nicht erkannt habe. Und das obwohl ich sämtliche 007-Filme kenne und mehrmals geschaut habe!
    Aber der Film war auch so ganz nett, obwohl der Priester nicht nur keine eigene Story hatte, sondern auch einen Body der ihn eher als Ben Hur qualifiziert hätte. Wozu braucht den ein Priester ein Waschbrett?

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

  • photo from Tumblr

    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14