Cannes 2011 – Die Gewinner und ihre Trailer

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Zugegeben, Cannes hat bei uns dieses Jahr hier auf dem Blog nicht wirklich statt gefunden. Nächstes Jahr fahr ich aber vielleicht hin und kriege dann vielleicht etwas ähnliches hin, wie seinerzeit zur Berlinale. Falls das jemanden interessieren sollte (nächste Berlinale werde ich auf jeden Fall auch wieder machen…).

Hier also die Gewinner aus Cannes in diesem Jahr (man könnte noch sagen, das dass Festival der große Verlierer ist, wegen der von Trier-Geschichte, aber reden wir einfach nicht mehr drüber, da haben andere schon alles gesagt, was gesagt werden musste):

Goldene Palme für Terrence Malick und seinen “Tree of life” (auf den ich sehr gespannt bin, aber auch ein wenig Angst habe vor einer eventuellen Enttäuschung…)


[YouTubeDirektBaum]

Grand Prix der Jury zu gleichen Teilen an:

“Once upon an time in Anatolia” von Nuri Bilge Ceylan (dessen Trailer wirklich super aussieht – ich habe danach aber immernoch keinen Plan um was es gehen soll…)


[YouTubeDirektApfelbach]

Und an “The Kid with a bike” von Jean-Pierre und Luc Dardenne (Trailer fand ich nur auf französisch, hatte ich zwar in der Schule, hilft mir aber nicht so wirklich weiter…wenigstens kriegt man einen “Look and feel”-Eindruck…)


[YouTubeDirektHuitehuite]

Beste Regie bekam der Däne Nicolas Winding Refn für “Drive”, von dem ich zwar keinen richtigen Trailer gefunden hab, aber einen Ausschnitt, der tatsächlich schon ganz cool aussieht…vielleicht so ein Intellektuellen-Fast and the furious :)


[YouTubeDirektAbhauen]

Beste Darstellerin wurde Kirsten Dunst für ihre Rolle in Lars von Triers “Melancholia” (Ja, ich weiss….aber der Trailer sieht super aus – ich mag von Trier immer dann, wenn er am filmischsten wird und zumindest bildsprachlich von den Experimenten (Dogville, Dogma etc.) Abstand nimmt..)


[YouTubeDirektFontänenhände]

Bester Darsteller wurde Jean Dujardin in Michel Hazanavicius “The Artist”. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich von dem Trailer halten soll. Erst war ich so “Och nöö…” aber je länger der lief, desto mehr war ich so “Aha, hmmm…” und jetzt würd ich den schon gerne sehen, weil der nach einer ganz guten, klassischen Story von Erfolg und Niedergang aussieht. Zu einer, wie ich finde, stylischen Zeit.


[YouTubeDirektSwing]

– Das beste Drehbuch wurde “Hearat Shuyalim” von Joseph Cedar und ist der erste Film, zu dem ich nach sehen des Trailers so gar keine Meinung habe. Ist halt Kunst. Dieses Studio-Licht und so. Jo. Vielleicht so eine Arthouse-Reallife-Version von “Up”. Zumindest ein Bisschen. Hier stand der falsche Trailer (Danke David in den Kommentaren!). Jetzt hab ich den Richtigen und damit ist alles anders: Das Ganze ist eine Geschichte über die Rivalität zwischen Vater und Sohn, die beide Wissenschaftler in Israel sind. Gut, nach dem Trailer ist das Thema (Talmud etc.) schon eher speziell. Andererseits scheint das hier so aufbereitet sein, das jeder was damit anfangen kann (um nicht zu sagen: Es scheint sich eher um einen McGuffin zu handeln…). Sieht lustig aus!


[YouTubeDirektCheeeeeeeeeeeeese]

– Der Jury Preis ging an “Polisse” von Maïwenn, der mir dem Trailer nach zu urteilen nach einem ganz guten, kleinen, dreckigen Poilzeifilm aussieht. Ich hab auf jeden Fall Bock auf mehr, nachdem ich das hier gesehen hab (und nein, ich gucke niemals Tatort, weil mir das zu langweilig und glatt ist):


[YouTubeDirektDritterWagen]

Alles in allem bin ich doch überrascht, das die Preisträger alle recht mainstreamig aussehen. Aber vielleicht bin ich da auch nur Berlinale-geschädigt (an dieser Stelle bitte Zwinkersmiley vorstellen, weil das ein kleiner Witz sein sollte)…ich sehe in der Liste hier auf jeden Fall nur einen keinen reinen “Kunst”-Ausreisser. Schön!

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  1. Silent Rocco

    Freu mich seeehr auf Drive. Refn ist grad einfach einer der geilsten & mutigsten Regisseure. Freu mich auch extrem für Mr. Charisma persönlich – Doujardin. Der Trailer von The Artist ist aktuell mein absoluter Lieblingstrailer. Dunst nackt und am Ende – ja, wird super. Malick macht den Malick – epischer Kitsch zum genüsslichen Mitfließen, da so selten, wird das sicher auch ganz ok. Für Dresen freue ich mich auch sehr.

    Hach, wenn man das mal mit dem vergleichsweiße erbärmlichen Berlinale-Wettbewerb vergleicht. Cannes 2011 war schon ein dickes Jahr.

  2. David

    Der Trailer von “Hearat Shulayim” ist falsch, das ist der (vielversprechend aussehende) Trailer von “Le Havre” (Aki Kaurismäki, siehe auch http://bit.ly/kuJeor) – steht auch im Kommentar bei Youtube :-)

  3. Ken Takel

    Mit Malick kann ich nicht viel anfangen, schließe mich aber ansonsten “silent Rocco” in allen Punkten an!

  4. Grundewick

    Hab bei TREE OF LIFE das gleiche Gefühl wie Du. Bin sehr gespannt, hab aber Angst vor einer Enttäuschung.

  5. tobi

    @ Silent Rocco
    Stimmt, wenn man Cannes mit der Berlinale vergleicht wirkt diese eher wie ein Provinzfestival.

  6. curv

    @ nilz:
    bitte umbedingt beides machen… ich fand deine beiträge zur berlinale super!
    grüße vom adapter verleiher… ;)

  7. niles

    Sehr schöne Zusammenstellung!
    IMDB-Links wären noch toll gewesen.

  8. Mark

    Danke für die schöne Übersicht! Ich freue mich in erster Linie auf “Tree of Life” , da erwarte ich so einiges…

  9. high.noon « monstropolis

    […] Rösler: Geheim-OP! Preise für Koks und Nutten wieder auf Vorkrisenniveau Cannes 2011; Die Gewinner und ihre Trailer Photography: Paul Steel ~ Tenerifa Monochromatic Photography […]

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    officialgaygeeks:

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14