Vorraussichtlicher Ablauf des DC-Sellouts

29 Comments

Ich bin ja DC-Fan. Marvel Comics können nix. Aber: Filmisch sind die weitaus besser und vor allem sorgfältiger aufgestellt als mein Lieblingsverlag. Das muss ich leider zähneknirschend zugeben. Wie es um die Zukunft der DC-Verfilmugen höchstwahrscheinlich stehen könnte und warum es ein großes Problem ist, das viele der Filme als “Solo-Filme” konzipiert sind (man bedenke den ins Haus stehende JLA-Film), hat mal Kommentator Mark in den Kommentaren zum ersten “offiziellen” Bild des neuen Gähni…oh, Tschuldigung, hab mich versprochen, ich meinte Nolan-Batman, wie ich finde nicht nur äusserst penibel, sondern auch sehr einleuchtend aufgebröselt. Ehre wem Ehre gebührt, dieser Kommentar erklärt alles, deswegen, damit er nicht verloren geht, hier nochmal als eigener Artikel:

Reboot oder generell Fortsetzung für Batman wird verdammt schwer und undankbar.

Fakt ist, Nolan lässt dank seiner realistischen herangehensweise ein sehr limitiertes Batman-Universum zurück. Sollte man also wirklich krampfhaft auch ohne Nolan (und womöglich sogar ohne Bale und restlichen Main Cast) versuchen nur ob des Erfolges diese Reihe fortzusetzen?

Ich sage NEIN, denn ohne dne Regiseeur und weite teile des Cast ist es ohnehin ein gewaltiger Stilbruch, und ein neuer Regisseur kann eh nicht einfach mal so “der neue Nolan” sein. Nolan ist schon einzigartig.

Ausserdem würde ein neuer Regisseur sowieso nur an Nolan gemessen werden, was dazu führen würde das er sowieso unter dem Druck zerbricht und der Film schlechter wird.

Und ein Punkt der auch GEGEN eine Fortsetzung der Nolan Kontinuität spricht wäre eben die bereits von mir erwähnte limitierung, das man viele Magie-Monster-Fantasy Elemente die Batman in den Comics so vielseitig machen (und auch irgendwie einfach dazugehören) niemals würde verwenden können, zumindest nicht ohne sie zu entfremden.

Also keine Fortsetzung, stattdessen ein kompletter Reboot?

Wäre wohl besser, dann wäre neues Regisseur / neuer Cast kein Problem, man könnte eine frische und offenere Herangehensweise wählen, und wieder mehr Comic-Elemente einbringen. Allerdings würden dann wieder die Nolan-Fanboys aufschreien und heulen weil sie Nolans Batman für das Maß aller Dinge halten.

Davon abgesehen sollte man dann mindestens wieder 5 bis 7 Jahre Batman Pause einlegen , sonst ist der Bale / Bolan Batman einfach noch zu präsent im Kopf der Leute. The Dark Knight in nun beinahe 3 Jahre alt und es wird immer noch eifrig über den Film geredet und gesprochen, zumindets in meinem Bekanntenkreis.

Und wie war das noch gleich mit den angeblichen JLA Film Plänen die WarnerBrothers vor einigen Wochen durchsickern ließ? Sie wollen jetzt offenbar echt ernst machen mit einem Justice Leauge Film, geplant sei er schon für 2013.

Ich denke WarnerBrothers hat noch gar nichts entschieden, ihnen geht einfach nur gehörig die Muffe weil THE AVENGERS ein bombastischer Erfolg für Marvel / Disney werden könnte, sie wollen bereit sein um gegebenenfalls gleich nachlegen zu können.

Der Unterschied ist bloss, Marvel hat mit Geduld und Mühe ein Filmuniversum aufgebaut, Earner hat egsagt sie wollen den JLA Film als STAND-ALONE Kontinuität (geht auch nicht anders, weil sie ihn ja schnell raushauen müssten dann, keine Zeit für Universum und so).

Nolan sagte bereits das in seiner Batman Welt keine anderen Helden existieren (würde aufgrund seines Realismus auch keinen Sinn machen) und Nolan wird auch für eine mögliche Batman Fortsetzung / oder ein Reboot noch als PRODUZENT dabei sein, sagt WarnerBrothers.

Der reboot-Batman wäre also auch ein anderer (andere Kontinuität / HÖCHSTWAHRSCHEINLICH anderer Schauspieler).

Zack Snyder sagte auch das sein Superman im Wuinter 2012 sein EIGENES DING wird, also aich kein Snyder-Cavill-Superman in einem JLS Film für 2013 ode 2014.

Martin Campells /Reynolds Green Lantern ist auch als SOLO-Kontinutät gedreht und produziert worden, man könnte es im Nachhinein vielleicht so wurschteln das es reinpasst in die JLA-Kontinuität, aber Reynolds sagte auch das er davon nichts hält.

Alles in allem: It s a fucking mess.

Bestes Beispiel ist echt Batman. Wenn Warner es so durchzieht wie es ihnen MOMENTAN vorschwebt (WENN The Avenengers ein erfolg wird – wovon ich jetzt einfach mal ausgehe) dann sähe das so aus mit Batman:

2012 :

Dritter und letzter Nolan / Bale – Batman

2013:

JLA mit Batman (STAND ALONE Kontinuität/ Neuer Schauspieler)

2014 o. 2015 :

Batman Reboot (Neue Kontinuität / Neuer Schauspieler UND keine Verbindung zur JLA Kontinuität.)

Mit Superman wäre es etwa so:

2012 : Zack Snyder / Henry Cavill Superman

2013: KLA mit Superman (STAND ALONE Kontinuität – anderer Schauspieler)

Bei Erfolg des Snyder Erstlings dann,

2014 o. 2015: Fortsetzung des Snyder / Cavill Supermans

Also innerhalb von 4 Jahren sähen wie dann DREI Batmans ind DREI Kontinuitäten und ZWEI Supermans in ZWEI Kontinuitäten. LOL !

Tja Warner, da skommt davon wenn man nicht weitsichtig plant und dann einen Teamflick als Schnellschuss raushauen muss.

Und mir bleibt nur zu sagen: Alter! Schon mal überlegt ein eigenes Blog aufzumachen? ;) Danke Mark!

In : Filmfun

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  • Der Paul!

    Argumentativ schlüssig und defnitiv mal lesenswert, hätte man wenigstens mit entspr. Zustimmung/Hilfe des Autors aus dem Schnellschuss-Comment-Text mal die Rechtschreibfehler tilgen können – dann wäre der Artikel ‘ne runde Sache!

  • Dr.Strangelove

    2014 schon ein Batman Reboot?

    Zwischen Joel Schumacher Batman … und Christopher Nolans Batman vergingen 10 Jahre. 2012 kommt “The Dark Knight Rises” … und da Nolans Batman mehr Wucht hat als die Werke von Schumacher müssen auf jedenfall wieder 10 Jahre (mindestens) vergehen bevor da ein Reboot stattfindet. (Weil wie gesagt Nolans Werke mehr Wucht hatten als Schumacher)

    Batman Reboot frühestens 2022. Hoffe ich. Und die “Magie-Monster-Fantasy Elemente” in Batman.. hmm. Ich fand Scarecrow schon sehr gut. Und wie am Ende all die Leute Halluzinieren. Ich denke das läßt sich schon verbinden. Und an Batman ist ja nach wie vor das tolle das alles ‘real’ ist… selbst der Superheld ist ‘real’.

    Ich glaube man kann da gar keine Prognosen aufstellen. Damals mit Tim Burton … das war eine Wucht. Ich war da jünger aber ich für mich war klar das man Batman nicht besser verfilmen kann. Das war perfekt. Und 10 Jahre später wirken die Filme billig und Nolan hat was komplett neues draus gemacht. Vielleicht wird in 10 Jahren wieder alles kunterbunt… und ich werde es lieben. Ich kann es mir das absolut nicht vorstellen. Aber vielleicht ja doch.

    Jedenfalls hoffe ich das mehr als 10 Jahre vergehen. Das wäre so übel wenn Batman zu verheizen wie sie es mit Alien vs. Predator gemacht haben.

  • http://www.kunstundso.com/category/inspiration/3view/ Silent Rocco

    Ich halte diese “Vorausplanung” eher für viel schlimmer. Weil so jeder teilnehmende Regisseur zu einem Industrie-Handwerker verkommt, der statt wirklich eine eigene Handschrift einzubringen sich einem riesigen Produktionsplan unterordnen muss. Das ist genau die Art von Hollywood-Industrie, die mir absolut gestohlen bleiben kann. Klar, ist dann mal der ein oder andere Film ganz ok bis gut. Aber ein Meisterwerk KANN so gar nicht entstehen. Weil da viel zu viele Köche mit versalzen. Das ist Nährboden für Stangenware, wie man sie ganz schnell wieder vergessen hat. Dann sogar lieber jedes Jahr ein eigener Batman von einem anderen Regisseur. Da besteht zumindest einmal im Jahr die Chance, richtig überrascht oder umgehauen zu werden.

    Bei allen Avengers-einleitenden Filmen grad müsste uns ein Meisterwerk erwarten, dass die Kinowelt geradezu revolutioniert. Aber wir wissen alle, dass es ein vielleicht guter Superheldenfilm wird, mehr nicht.

  • Moviesteve

    In Sachen Comic-Verfilmungen bin ich eigentlich generell für häufige Reboots – solange aber nicht jedes Mal wieder mit einer Origin-Storyline angefangen wird!

    Comics sind doch das “Reboot”- oder besser “Re-Imagining”-Medium schlechthin. Als Comicleser ist man seit jeher daran gewöhnt, dass die Lieblingsfigur immer mal wieder neu interpretiert und von einem neuen Autor-Zeichner-Gespann umgesetzt wird. Dafür benötigt man aber nicht immer wieder eine Einführung.

    Comic-Filme sollten im Grunde wie Mini-Serien oder One-Shots funktionieren, d.h. eine etablierte Figur erlebt ein abgeschlossenes Abenteuer (dabei könnte es sich auch gern mal um eine Trilogie handeln, bei der sich im Hintergrund eine größere Storyline abzeichnet oder sowas).

    Und um Neulinge nicht abzuschrecken, könnte man an den Anfang des Films ja gern auch eine ganz kurze Einführung als Off-Text oder in Form einer schönen Collage (vgl. Sam Raimis Spider-Man 2) einbauen.

    Die ersten Superhelden-Comics, die ich als Kind gelesen habe, waren auch keine Null-Nummern, Origins oder Neustarts. Das waren irgendwelche Ausgaben mittendrin (teils sogar in laufenden Storylines), halt einfach was der Kiosk gerade hergegeben hat. Mir haben damals die winzigen 3-4 Zeilen Einleitung vollkommen ausgereicht (“Als Schüler wurde Peter Parker von einer radioaktiven Spinne gebissen, seitdem hat er Superkräfte. Jetzt ist er… Spider-Man” so in etwa ;)), ich konnte problemlos einsteigen. Warum sollte das bei Kinogängern anders sein?

  • Snake

    Großartiger Kommentar, der das ganze genau so darstellt, wie ich selbst das auch sehe. Ich persönlich ziehe den Hut vor Marvel, die es geschafft haben, eine Kontinuität durch ein Film-Universum zu ziehen, die in sich schlüssig ist. Auch wenn weiterhin große Hausnummern wie Spider-Man und die Fantastic 4 noch außen vor sind. Dagegen stehen Batman/Superman und die JLA von Warner, die keinerlei Verbindung besitzen.

    Und wenn man sich mal zurückerinnert: Es gibt ja bereits bestehende Continuitys für Batman (basierend auf Burtons Batmans),bei denen die Darsteller schon jedes Mal gewechselt haben. Sowie für Superman (basierend auf den Christopher Reeve Filmen), die bereits mit Superman Returns nochmal in der Mitte aufgebrochen wurde. Daneben steht dann noch das Smallville-Serien-Universum, in dem auch wiederum verschiedene Helden neu und anders interpretiert wurden. Also insgesamt zerschießt sich DC seit Jahren die Continuity im Film selbst, was allen zukünftigen Projekten natürlich vorab schon ganze Geröllhalden in den Weg schmeißt.

    Ich bin gespannt, wie es da weitergeht, vor allem da Marvel ja jetzt auf einer Basis viel schaffen kann, während DC auf potenziell finanziell erfolgreiche One-Shots wie den JLA-Film hoffen muss.

  • Dr.Strangelove

    Hollywood schlachtet wirklich alles aus. Und Regisseure sind in Hollywood eben auch nur ein “Posten” auf der Produktionsliste. Die können wie Schauspieler auch gerne mal getauscht werden. Auf der einen Seite wird dann gerne Teil 2, 3, 4 gedreht. Auf der anderen Seite hört man aber auch immer wieder das über eine Neuauflage, ein Reboot Jahrzehntelang verhandelt wird, das über Jahre an einem guten Drehbuch geschrieben wird, 2, 3 Regisseure ins Boot eingeladen werden, dann wieder rausgeworfen werden… mit jedem neuen Regisseur ändert sich dann noch mal die Besetzung und dann wird doch noch mal am Drehbuch gefeilt.

    Abwarten. Und das alle immer über “Comic Universen” sprechen. Oder sagen: Im Comic war das aber so und so. Ich oute mich jetzt mal das ich von DV und Marvel null Ahnung habe. Ich freue mich einfach über einen guten Film der in sich funktioniert.

    Aber Smallville ist schon irgendwie lächerlich. (da sehe ich schon so etwas ein ‘Universum’ kaputt macht… und es schwirig wird einen neuen Film zu drehen)

    Selbst Smallville hat Fanboys.. ganz irre Fanboys….

    SMALLVILLE: FINALE EMOTIONS

  • Ben

    Ich bin wahrlich kein großer Comicleser, aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen im Fehlen von Kontinuität und Kohärenz ein Problem zu sehen. Im Gegenteil hat sich mir die Leichtigkeit mit der Comics sich und ihre Geschichten neu erfinden, neu interpretieren, mit anderen kreuzen und wieder verwerfen immer als Stärke dargestellt.

  • k-d

    “Ich persönlich ziehe den Hut vor Marvel, die es geschafft haben, eine Kontinuität durch ein Film-Universum zu ziehen, die in sich schlüssig ist. ”

    so ein käse. was ist den bisher so schlüssig an allem? das marvel-universe hat quasi mit iron man 2 begonnen, wo zum ersten mal avengers elemente in den hauptfilm eingefügt wurden. war das positiv? nein. bei thor dasselbe, alle shield elemente waren grausam eingefügt. und hulk ist sogar ein problem weil nortons hulk so lala gelaufen ist und somit da mit ruffalo auch ein neues casting eingeführt werden muss. was ich bisher gesehen habe, ist das die einzelnen filme beinahe sabotiert wurden um die avengers zu rechtfertigen, der erfolg des ganzen marvel universums steht aber noch in den sternen, von daher wüsste ich nicht warum dc da nun mitziehen müsste. einzelnen abgeschlossene filme zu drehen, ist nämlich per kein nachteil, wie das hier suggeriert wird, sondern auch immer eine chance für neuinterpretation.

  • Svente

    Kontinuität ist für fanboys. Muss ich mich erst durch den mittelmäßigen Iron Man 2 und den grottigen Thor mit ihren drangepappten Avengers Elementen durchgucken, um den gehypten Avengers Movie sehen zu können?! Wer macht das?!

    Neee. Gute Filme! Kontinuität my ass!

  • k-d

    und:
    alles andere was sich in die avengers einfügt oder seperate filme bekommen könnte ist alles risikoreich, da diese comicfiguren obskur bis völlig unbekannt sind udn somit durch marketing neu etabliert werden müssen.

    das andere große film-franchise von marvel – x-men-, was durch first class demnächst rebooted wird ist beispielsweise überhaupt nicht in das universum eingebunden (ode rhalt nru auf dem papier) und wird das auch in den kommenden filmen nicht, da diese weiter retro-chick fahren werden.

  • bale

    lol eben gerade im radio … der nilz guckt jetzt zusammen mit einer zickigen transe fernsehen für einen bekannten berliner radiosender!!!

    wow, und dabei dachte ich du bräuchtest mal ein kleines bisschen abwechslung zu batzman und den FF …

    :)))

    *ka-tsching!*

  • lukipuki

    Wow
    in 100 Jahren werden die Menschen die Filme mithilfe von 2 Indizes sortieren. Und das ist nicht gut!

    Batman 1.1,1.2,1.3*,1.4* (Michael Keaton,same , ValKilmer, Clooney)
    Batman 2.1,2.2,2.3 (Nolander Batman)
    Batman 3.? – hoffentlich kommt so ein Film nicht.

    Superman 1.1,1.2,1.3,1.4 (Reeve)

    Spiderman 1.1,1.2,1.3 (Toby Maguire)
    Spiderman 2.1 ist ja schon am Horizont zu erkennen

    Hulk 1.1 (from the seventieth)
    Hulk 2.1,2.2* (Bana, Norton)

    Ich mag ja die meisten Comicverfilmungen irgendwie. Aber die meisten Comics sind halt auch ganze Sammelsurien verschiedener Interpretationen des Stoffes. Da kann man bis ans Ende unserer Tage immer neu Verfilmen. Muss es jetzt im 10 Jahreszyklus neue “Reboots” des Franchise geben, nur weil irgendwer noch MEHR Geld damit machen kann. Es geht immer nur ums Geld – auch, wenn mancher hier wohl glaubt, dass es gemacht wird, um noch näher am Stoff zu sein. Pah!

    Leute irgendwann ist doch mal gut. Lest öfters mal ein Buch – es gibt unendlich viele großartige Universen noch viel gewagter und größer, als alles was ihr euch vorstellen könnt.
    (wie wärs mit Charles Stross – Singularität, oder Ian M. Banks – Der Algebraist (it blew my mind! DAS will ich mal verfilmt haben!)) Sie schlummern zwischen hunderten von Seiten und warten nur darauf zum Leben erweckt zu werden. Wer weiß, vielleicht werden sie ja auch mal verfilmt. Das wäre jedenfalls viel interessanter als ein altbekanntes Thema mal wieder neu abzufilmen.

    Ist doch im Grunde ne ultra-konservative Idee, denselben Stoff immer und immer wieder zu verfilmen, bloß weil man Angst vor was neuem hat. (Bedeutet: Weil man Angst hat, mit einer neuen Idee nicht so viel Kohle zu machen). Denn je öfters ihr euch immer nur altbekannte Filme anschaut, desto weniger seid ihr bereit vollkommen offen an neue Filme heranzugehen.

    “If you keep your progressive thoughts too long they might become conservative.”- oder so ähnlich.

  • lukipuki

    Superman 2.1 (der mit Kevin Spacey als Lex)
    Superman 3.1 (Snyder)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    Nur ein paar lose Anmerkungen zwischendurch:

    - Natürlich ist es im Prinzip vollkommen egal, wer was wann wie spielt. Es geht im Grunde genommen ja nur darum, das es schön wäre, wenn es der gleiche Schauspieler bleiben würde. Alles sehr konjunktiv.

    - Der Nolan-Batman würde, aus verschiedenen, auch schon genannten Gründen, rausfallen. Das Ding ist halt: Der basiert ja auf den Millers, die ja nie “reguläre” Batman-Comics waren, also müssens die Filme auch nicht sein. Das ist ja schon fast “elseworld”. Deswegn braucht auch keiner Bale als Batman in den folgenden Filmen, weil der eh aus einem anderen Universum kommt.

    - In den Comics (wenn man jetzt von den regulären Serien ausgeht) werden natürlich immer andere Stories und Stränge erzählt, aber: Es sind immer die gleichen Figuren. Auch wenn es andere Zeichner sind. Clark Kent ist immer Clark Kent und deutlich als dieser zu erkennen. Deswegen wäre es eben DOCH schön, bei verfilmungen auch die gleichen Darsteller zu haben.

    - Prinzipiell stimme ich natürlich zu das in erster Linie gute Filme wünschenswert wären und man sich dann erst Gedanken über die (Cross-)Besetzungen machen würde. Keine Frage. Aber man wird ja wohl noch Gedankenspielchen betreiben dürfen.

    - DC hat wirklich noch lange nicht aus den Vollen geschöpft, was die Superheldenverfilmungen betrifft. Und ich warte nachwievor auf meinen Lobo-Film! :)

  • bogomil

    Also wenn der Batman-Reboot kommt, dann nicht vor 2016/2017. 5 Jahre werden schon ins Land gehen, bevor ein neuer Darsteller und Regisseur sich am Batman probieren wird. Aktuelles Beispiel, Spider-Man, ist ja bereits in Produktion und wird, wenn es fertiggestellt sein sollte, seine 5 Jahre Entwicklungsprozess/Pause hinter sich haben.

    Ein weiterer Punkt könnte ebenfalls sein, dass, sollte Green Lantern und Superman an den Kassen funktionieren, diese beiden Franchise sich wahrscheinlich erst einmal im Wechsel austoben werden und damit evt. vielleicht noch ein drittes Franchise – wahrscheinlich The Flash – etablieren (von der JLA mal ganz abgesehen).
    Wonder Woman wird sich hinten anstellen müssen, denn Comichelden bleiben doch immer noch eher männliches Gebiet. Die Angst mit einer Wonder Woman baden zu gehen, ist doch immer noch größer bei den Produzenten, als mit einem männlichen Helden. *Chauvinismus Off* ;-)

    @Nilz

    “- In den Comics (wenn man jetzt von den regulären Serien ausgeht) werden natürlich immer andere Stories und Stränge erzählt, aber: Es sind immer die gleichen Figuren. Auch wenn es andere Zeichner sind. Clark Kent ist immer Clark Kent und deutlich als dieser zu erkennen. Deswegen wäre es eben DOCH schön, bei verfilmungen auch die gleichen Darsteller zu haben.”

    Für eine abgeschlossene Reihe Stimme ich dir zu, ich würde auch nicht wollen, dass in Batman 3 Bale plötzlich ersetzt würde. Was mich übrigens schon bei dem Recast von Rachel Daws damals von Batman Begins zu The Dark Knight gestört hat. Mir ist dabei völlig egal, ob Katie Holmes schlechter gewesen sein mag, als Maggie Gyllenhaal, aber dieses Ersetzen der Figur, durch eine andere Schauspielerin, “schmerzt” doch immer wieder.

    Wenn es sich aber um unterschiedliche Serien, innerhalb der Serie handelt (Bsp. Batman-Franchise), dann bin ich doch eher für einen neuen Schauspieler. In den Comics, wie du schon meintest, wechselt zwar meist auch nur der Zeichner, jeder neue Zeichner interpretiert seinen Helden – zumindest optisch – aber auch immer wieder ein wenig neu (Zeichenstil). Und genau das gilt doch eben auch für den Film. Der Name und das Aussehen – zumindest im Groben – bleiben immer das gleiche, auch wenn der Schauspieler wechselt.

  • mink

    word of the day: Kontinutät (oder so ähnlich)

    Und schade, daß Nolan keinen “Magie”-Bösewicht bringen will. Der Sandmann hat in Spiderman 3 supi funktioniert. Kann aber auch daran gelegen haben, daß der Rest derbst Scheiße war.

    …und außerdem kommt mit den Avengers ja schon der Hulk 3.1.
    Schade irgendwie, da ich Nortan in der Rolle gut fand. Aber der Ruffalo ist auch in Ordnung. Nur hoffentlich bekommt er genügend Screentime, um seiner Rolle ein bissel Charakter zu geben.

  • Alex

    Also das es qualitativ schwierig sein dürfte nach der Trilogie von Nolan nachzulegen stimmt schon. Aber ich würde nicht sagen, dass es schwierig eine neue Idee oder Welt zu entwickeln. Ich glaube da man es den Nolan Fanboys eh nicht recht machen kann (oder besser gesagt den Leuten denen das neue Batman Universum gefällt), hat man ja sowieso nix zu verlieren. Ich würde einen kompletten Bruch bevorzugen, die Frage ist nur ob das Warner Bros oder der Produzent (Nolan) zu lässt. Also wenn ich der nächste Regisseur wäre ….^^ . Ne, Spass beiseite. Entweder man sollte den Comic “The Dark Knight Rises” von Frank Miller verfilmen. Der spielt eh in einer apokalyptischen Zukunft mit einem gealtertem Batman, also muss man sich nicht um die Originalbesetzung kümmern.
    Oder ähnliche Idee: es gab so eine Trickfilm Serie die hieß glaub ich Batman of the Future, wo Bruce Wayne nur eine Art Mentor ist für den nächsten Batman.
    Oder 3. Möglichkeit sie gebn das Franchsie Regisseuren wie David Lynch, Jim Jarmusch oder Lars von Trier xD
    Also es gibt Wege das neu zu interpretieren. Aber wie gesagt, einen qualitativ anspruchsvollen Film kann man nicht planen, erst Recht nicht Hollywood-.-

  • jack

    Bei all der schlaueren ökonomischen Herangehensweise an das Universum von Marvel, hat DC doch wahrlich die besseren Filme herausgebracht. Welcher Film lohnt sich wirklich im Marvel-Universum? Iron Man, Spiderman und X-Men sind gute Filme, aber sie können nicht mit Dark Knight oder Watchmen mithalten. Neben Marvels Etablierung einer Gelddruckmaschine sollte man vielleicht auch mal die Qualität diskutieren, die bei DC wirklich um Längen besser ist, auch wenn beide Studios auch gigantische Flops (Elektra, Jonah Hex) zu verantworten habe. Stimme Silent Rocco vollkommen zu.

  • Hans

    Batman und Magie-Fantasy-Quatsch passt für ich einfach nicht. Für mich muss Batman alleine ohne Robin in einer realistischen Welt ohne Superkräft, Magie oder Ausserirdische psyschich kranke und interessante Gegenspieler jagen. Deswegen wenn so ein Quatsch rein kommt, dann bitte mit nem Reboot, so dass nicht die bisherigen Filme rückwirkend kaputt-gemacht werden, so wie es Aliens für Indiana Jones und Götter für Iron Men gemacht haben.

  • Alex

    Sorry ich meinte, natürlich den Comic “The Dark Knight Returns” von Frank Miller. (Es gibt keinen Editier-Button, oder?)

  • http://seite360.de Plor

    Wenn der Regisseur des irgendwann zwangsläufig kommenden Batman-Reboots wirklich Eier hat, dreht er das Ganze im Stil der Adam-West-Versionen.

  • Alreech

    Warum sollen sich Magie, Monster und Nolans Batman ausschließen ?
    Nolans erster Batman enthält mit den Ninjas genügend mythische Elemente.
    Magie & ein realistisches Setting passen IHMO durchaus zusammen, wenn man es mit den magischen Elementen nicht übertreibt.
    Magie wird spätestens dann witzlos, wenn sie nicht besonderes ist oder versucht wird eine pseudowissenschaftliche Erklärung zu bieten.
    ( Highlander II als ultimatives Beispiel wie bescheuert so was ist )

    Noch lieber als ein neuer Nolan Batman wäre mir aber die Verfilmung von Frank Millers “Give Me Liberty” und “Martha Washington Goes to War”
    Kann man den ersten dieser Comics als amerikakritisch sehen bezieht sich der zweite explizit auf Ayn Rands Atlas Shrugged. Eine werkgetreue Umsetzung würde für monatelange Flamewars in den Kulturrubriken der wichtigsten Medien sorgen ;-)

  • Fluffy Bunny

    @ #2

    “2014 schon ein Batman Reboot?”

    Naja, zwischen Spider-Man 3 und dem kommenden Reboot liegen nicht mal 10 Jahre, gerade mal 5…

    Die Studios sollten tatsächlich besser planen und weniger Wankelmut zeigen. Das sieht man zum Beispiel sehr gut an Hulk. Früher hätte man einfach einen besseren Film mit dem selben Schauspieler gedreht – Heute wirft man nur wenige Jahre nach einem Miserfolg Alles um um es nocheinmal komplett neu zu versuchen. Somit haben wir bei Hulk in drei Filmen (Avengers eingerechnet) direkt mal drei versdchiedene Schaupsieler… Völlig sinnlos!

  • Moep

    Gehören die Filmrechte überhaupt noch den Verlagen?

  • Mark

    Freut mich wenn meine Gedanken auf Zustimmung treffen.

    Hätte ich gewusst das meinen Kommentar jetzt dank der Hauptseiten Erwähnung viele lesen hätte ich es noch einmal gegengelesen.

    Ich verspreche, wenn ich nächstes mal meine Meinung so ausführlich niederschreibe in den Comments, werde ich die Tippfehler ausmerzen.

    Ich denke mal das kann ich ja hier auch ab und an mal tuen, hier werden die Kommentare ja offensichtlich auch gelesen ;)

    Danke für die Zustimmung.

  • Hong-An

    Soweit ich das verstehe gab/gibt es bei beiden Verlagen das Problem mit den Lizenzen. Auch Marvel hat nicht alles in seiner Continuity richtig gemacht, da die Rechte an X-Men (20th century fox) und Spider-Man (Sony) bei anderen Studios liegen und somit nicht in die Iron Man/Thor/Avengers Geschichten passen.

    Was DC richtig gemacht hat (wenn auch nur im TV) war die ganze DCAU (DC Animated Universe) Geschichte, die mit Batman anfing, über Superman ging und mit Justice League aufhörte. Paul Dini und Bruce Timm hatten da etwas wirklich großes und passendes geschaffen.
    Lustigerweise sind selbst die meisten animierten Filme nach der DCAU Zeit in vielen Belangen qualitativ besser als das, was Marvel an “Animated Features” herausgebracht hat. Nur ist dieser Markt halt kein Massenmarkt. Ich habe bisher beide Seiten (Marvel und DC) genossen, da ich trotz herber Rückschläge wie Daredevil, Elektra, Batman&Robin (Catwoman habe ich Gott sei Dank immer noch nicht gesehen) immer wieder hoffe, dass es gute und interessante Comicverfilmungen geben wird. Ich persönlich würde mich freuen über einen Justice League Film und die Continuity interessiert mich da weniger (schaut Euch “New Frontier” an), aber ich wünsche mir, dass dieser Film GUT gemacht wird und nicht so eine Gurke wie der erste JL Film.

  • Michael

    Die Masse der Kinobesucher weis doch kaum was mit Marvel und DC überhaupt gemeint ist, und noch viel weniger wo die vielen unbekannteren Figuren zu finden sind.

    Und Batman wird sicher keine Pause machen, solange da Cash gemolken werden kann wird Cash gemolken werden. Wenn die Kuh dann tot ist wird es eine weile dauern, vorher nicht.

  • Rippel

    ich freu mich einfach drauf wenn irgendwann die ganzen mashups kommen und zombie ironman gegen piratenbatman kämpft or what ever :)

  • http://www.madmind.de Gunther

    Wenn DC, Marvel und die endlosen Comic-Fanboys es richtig machen, dann wird Hollywood in ein paar Jahren nur noch diesen Mist in endlosen Wiederholungen (Sequels, Prequels, Reboots, Mashups) verfilmen. Zwischendurch laufen dann noch dreckig-miese Komödien für den männlichen Nicht-Geek und ein paar romantische Comedy-Schlonzen für die moderne Frau.

Fünf Facefreunde
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14