The Girl with the Dragon Tattoo – Bootleg-Trailer

71 Comments

[update] Video wurde mittlerweile von Sony „This Video is not available in your Country“ Entertainment gelöscht, den Trailer gibts allerdings auch in un-bootleged auf Dailymotion.

Ursprüngliches Posting:

Der erste Trailer zu Finchers Verfilmung von „The Girl with the Dragon Tattoo“ in einer verwackelten Bootleg-Fassung, der Soundtrack kommt von Trent Reznor, ein Remix von Led Zeps „Immigrant Song“, gesungen von Karon O von den Yeah Yeah Yeahs. Killer. Ich kenne das schwedische Original noch nicht, werde ich mir aber sicher vor dem Kinostart am 29. Dezember noch anschauen.

Der Plot: „Journalist is aided in his search for a woman who’d been missing, or dead, for forty years, by a young female hacker, played in this one by Rooney Mara. Based on Stieg Larsson’s Millennium series of novels.“

In : News, Trailer

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  • Mark

    Großer Gott, ist das geil.

    Danke fürs posten !

    Diese Atmosphäre. Seine spärlich beluchteten Szenebilder haben nie zuvor so gut gepasst. Genauso will ich Fincher sehen.

    Der Mann wird echt immer besser, der kriegt die Oscars die er verdient. Wohl kaum hierfür weil es zu viel Action ist, aber….Mann Mann Mann.

    Ich hatte den neuen Fincher-Flick jetzt gar nicht so auf dem Schirm, um so geiler ist das jetzt natürlich.

    Nur warum war der RedBand? wegen dem Mini Tittchen von der Seite: Hmm. Amis eben. Aber egal.

    Und das Editing des Trailers lässt auch schon schön Fincher Stimmung aufziehen, und hey, FEELBAD MOVIE OF CHRISTMAS !

    Eine Aussage mit Eiern. Da will ich ihn gleich zweimal sehen.

    Danke fürs posten.

    Und hallo, Led Zeppelin Cover von Trent Reznor? Gehts noch geiler? Nö.

  • Rocksteady

    Hm, die Bilder sehen dem Original schon sehr ähnlich, teilweise sogar 1:1. Warum sollte man sich das als Kenner der Originaltriologie ansehen wollen?

  • Vas

    Stimme Rocksteady zu. Warum sollte man das tun? Teilweise war das sogar mimisch von Craig 1:1 nachgespielt. Nee, ich kann mich damit nicht abfinden…. So ein Quark das noch mal zu verfilmen… genauso eine Pleite wie “Willkommen im Süden”….

  • Arno Nym

    - Ich kenne die Bücher und hab die TV-Fassungen der Schwedenfilme im Regal stehen.
    - Ich finde die Bücher wirklich überaus gelungen.
    - Die schwedischen Filme hingegen finde ich bei weitem nicht so gelungen wie Bücher.
    - Als ich gelesen habe, die Amis drehen schon ein Remake musste ich lachen, habe es zur Kenntnis genommen und weiter ignoriert.
    - Dann gabs Promobilder mit Rooney Mara und ich dachte das ganze sei zum Scheitern verurteilt.
    - Jetzt sah ich den Trailer und muss sagen: Ich freue mich auf die Filme. Ich weiß nicht ob es an Reznors Art Musik zu machen liegt oder ob es irgendwie die Bilder schuld sind, aber der Trailer strahlt genau die düstere Atmosphäre aus, die in den Büchern immer präsent wär und von der ich in den Originalfilmen leider nicht viel von gemerkt habe.
    - Nun will ich das Remake sehen.

  • Myk

    Vollkommen unnötig. Das wurde schon perfekt verfilmt.

  • http://urbanehymnen.wordpress.com Charlott

    Ich kenne das Original nicht, aber vielleicht einfach wegen dem schon jetzt ziemlich geilen Soundtrack gucken?! Nur ne Idee.

  • Mozzerino

    Feel Bad Movie of Christmas
    Best. Tagline. Ever.

    Ich bin ja mal gespannt, ob die ganzen Nörgler, die der Meinung waren, dass dieses Remake dämlich und unnötig war, jetzt noch genauso laut schreien. Spätestens an Weihnachten werden die vermutlich ganz ganz still geworden sein. So wie es aussieht hat Fincher gerade einen heftigen Lauf.

  • Leo

    vielleicht sollte man sich den hier angucken, weil das schwedische original im vergleich zu den Büchern ziemlicher Mist war und man jetzt hoffen kann, dass diese Verfilmung besser ist. Vor Allem nach dem Trailer. Sweet.
    Was mir beim SWE-Original gefehlt hat war ganz einfach Atmosphäre. Ich fand den so unglaublich langweilig. Die verfilmten Szenen waren einfach falsch gewählt, die Spannung aus dem Buch kam nicht rüber. Jetzt lassen wir mal Profis ran und freuen uns auf einen Blockbuster der vielleicht keine Goldene Palme gewinnen kann. Aber Spaß macht. Gibt’s was wichtigeres?

  • Baschdi

    Saugeiler Trailer. Und die Tagline ist wirklich sehr genial!

  • dlb

    Geil! So ist Fincher und der Sounddtrack lässt großes erahnen. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir Rapace rein optisch besser gefällt, aber okay, ist ja nur eine Rolle und das, was man da sieht, sieht großartig aus!

  • Dr.Strangelove

    Fincher wird nicht immer besser. Benjamin Button, Zodiak, The Social Network… sind so langweilig. Ich bin ja froh das Fincher von so Thrillern wie “Sieben” (der dennoch geil war… ) und “Panic Room” weg ist. Reinen Genrefilmen eben.
    Habe “The Social Network” gestern angeschaut. Keine Liebe für Nerds, kein Gefühl für Nerds…. entwerder Psychopathen, Schweigende Freaks, oder Mitläufer, … im Grunde aber die gleichen pupertären Gelüste wie alle anderen an der Uni auch. Die Figuren hätten im Verlauf des Films ebenso Amok laufen können. Dazu widerholen sich Parties und Witze. Parties = Frauen und Drogen. (als sei das die einzige Art Party zu machen. .. ich erinnere mich nur an den tollen Film “23″ von Hans Christian Schmitd… wie die Party gemacht haben als die den Mega Deal an Land gezogen hatten.. ein Traum… Fincher dagegen kommt nur auf die Idee die Zahl 1.000.000 auf einer großen Leinwand zu präsentieren… und dann wieder Drogen und Frauen und Alk. *gähn*. Und Zuckerberg muss bei diesen ‘Anwaltsgesprächen’ jedes Mal etwas überhebliches sagen. Gefühlte zehn mal… das schien das einzige Konzept zu sein.
    The Sozial Network ist richtig schlecht. Allein die Story ist halt cool… aber das wars dann auch schon.

    Fincher dreht also Stieg Larsson neu. Thriller. Die Originale sind erfolgreich. Ja. Wurden letzten im TV gezeigt… sooooo gut sind die jetzt auch nicht. Vielleicht ist es sogar besser die nicht zu sehen.

    Von Fincher hätte ich mir gewünscht das er sich was ganz eigenes raus sucht. Er hat doch alle Möglichkeiten. Das spannendste Drehbuch/Projekte ist ein Remake eines Thrillers? hmmm. Im besten Fall wird es halt ein super athmosphärischer Thriller. Trailer sieht auf jedenfall super aus.

  • moody

    Fand die Orginale jetzt eher nicht so toll…und das leider nicht wegen der europäischen Produktion, sondern eher wegen der an den Haaren herbei gezogenen Story (vor allem im ersten Teil) und den langweiligen Figuren, die im Falle von der Protagonistinn auf noch völlig chliché-triefend überzeichnet ist…somit werde ich auch dem Remake wohl nix abgewinnen können…

  • Claas

    saugeil! fincher kann es einfach!!

    gerade vor drei tagen das original gesehen und begeistert gewesen.
    der zweite teil is leider lahm. lahme regie und lahme story.
    kennt jmd den dritten?

    aber finchers version… fuck yeah!
    nur war noomie rapace im original schon derbe gut.
    bin gespannt.

  • Mark

    Ich verstehe nicht warum viele Dummbeutel über das ganze Internet verteilt, von einem REMAKE reden. Es ist kein Reamke, es ist bloss eine weitere Adaption der ROMANE !

    Und könnt ihr generell mal aufhören die schwedischen Filme als das ORIGINAL zu bezeichnen. ORIGINAL sind die Bücher und sonst gar nichts.

    Ich finde es legitim das es nochmal verfilmt wird, weil:

    1.

    Die ersten waren günstige Euro-Produktionen, Amerika mit großen Budget lässt die Dinge mit hochkarätigen Namen und mehr Kohle BESSER aussehen.

    2.

    Die ersten Filme gibts nur entweder auf schwedisch, was eine scheußliche Sprache ist – eine Halskrankheit wenn man ehrlich ist, eine Sprache die niemand zwei Stunden hören will und außer in Scchweden sowieso kein Schwein versteht. Es gibt noch eine nicht überzeugende deutsche Synchro, und soweit ich weiß existiert auch eine noch viel beschissenere Ami-Synchro. Alles in allem: Kommt der Film nochmal auf Engliisch (also von Amerikanern in englisch produziert) kann ich mir eine Original belassene Film Version auf einer Spraxhe die ich verstehe ansehen.

    3. Haben die Schweden-Filme Trent Reznor? Nein. Allein das ist Grund genug.

    4. DAVID fucking FINCHER. Ende der Durchsage.

    Der Film soll kommen. Wenn er so geil wird wie es aussieht, dann kann Fincher auch ruhig die beiden Fortsetzungen noch Back to Back drehen für 2013 und 2014 als Release. Hätte ich dann nixhts dagegen.

    Und ich muss sagen ich finde es schon immer wieder lustig wie REFLEXARTIG im Internet BEI JEDEM Recast irgendeiner halbwegs bekannten Rolle aufgeschrieben wird:

    “Mimimimimi Whine whine, man kann doch nicht den / die …..dafür nehmen, gegen……kommt man doch nicht an, in der Rolle des ……. kann niemals jemand anderes stecken als …….., die / der wird niemals so gut sein wie …….

    Blah Blah Blah. Traut den Schauspielern mal was zu. Ich jedenfalls glaube das Rooney Mara Akzente setzen kann. Ich The Social Network hatte sie nur eine kleine Rolle, aber hier wird sie aufspielen. optisch ist sie sogar schonmal besser als Noomi Rapace, die war mir zu resolut in der Optik, Roone Mara ist schön dürr, bleich und skinny, so soll Lisbeth Salandar sein.

    Und ein kleines Trostpflaster für alle Noomi Rapace Liebhaber:

    Nächstes Jahr, im Juni 2012, werdet ihr Rooney Mara in ihrer ersten großen US-Blockbuster Kinorolle auf der großen Leinwand neben unter anderen Michael Fassbender sehen.

    In keinem geringeren Film als Ridley Scotts SciFi Prometheus. Also kopf hoch, Rapace-Freunde.

    Und all ir Zweifler (nicht explizit hier – ich meine das Internet),

    traut FINCHER was zu. Ich meine, wieviele waren HÖCHST SKEPTISCH vor “The Social Network”? Viele. Sehr viele. Kaum einer hat geglaubt das Fincher daraus einen sehenswerten Film macht. Und zack – er hat aller Zweifler verstummen lassen.

    “The Girl with the dragon tattoo” von David Fincher – THE FEELBAD MOVIE OF CHRISTMAS. Nuff said.

    Wird geil. Ende aus.

  • Mark

    @ Dr Strangelove

    Über Benjamin Button als langweilig könnte man reden.
    Fand ihn trotzdem sehenswert, aber gut ich räume ein, das ist nicht jedermanns Ding.
    Aber Zodiac und The Social Network als langweilig zu bezeichnen find ich schon…hart.

    Zwei der besten Filme die ich kenne.
    Dann ist Fincher einfach nichts für dich. Ich würde sagen kehr dem regisseur den Rücken und schau seine Filme nicht mehr an.

    Wenn seine zwei besten Filme dir nicht gefallen, wird dir kaum etwas gefallen was er jemals macht.

  • http://- hellford667

    Noch nicht mal das Original gesehen, und dann was schreiben über das Remake..naja…an das Original kommt sowieso kein Remake ran…alleine schon wergen der Hauptdarstellerin…

  • http://abipedia.blogspot.com/ Besserwisserin

    Ui,
    Mir gefällt der Soundtrack ausgesprochen gut. Ich habe das Buch vor kurzem gelesen und kann die meisten Szenen aus dem Trailer dem Buch zuordnen. Das ist schonmal vielversprechend ;)
    Das verschneite Setting gefällt mir auch gut.
    Ob es schon eine schwedische Verfilmung gibt, ist mir ehrlich gesagt egal…
    Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen *vormerk*

  • moody

    @mark: Man on a mission!

    Du hörst dich wie ein PR-Roboter an…

  • Mark

    Fincher verdients halt.

  • oi

    @mark
    zu 1.
    du verwechselst Masse mit Klasse!

    zu2.
    ähhhm… Nein. Aber die OV gegen OMU gegen Synchro Debatte ist müßig.
    Dennoch ist, glaube ich, von jedem echten Filmfreund die OmU oder OV zu bevorzugen.

    zu 3.
    du verwechselst wieder was: Musikvideo =/= Trailer =/= Spielfilm

    zu 4.
    Sicher: Fincher kann was. Er hat aber auch seine Grenzen. Früher oder später dreht jeder mal Scheißdreck. Deshalb reicht der Name nicht aus, das Endprodukt vorzuwerten.
    Ausserdem brauch ich keine (was bei Fincher sicherlich kommt) endlose Kamerafahrt durch Mikael Blomkvists CGI Wohnung direkt in sein digitalisiertes Arshloch.

  • toasted

    @Mark:
    Dafür, dass du mit ” “The Girl with the dragon tattoo” von David Fincher – THE FEELBAD MOVIE OF CHRISTMAS. Nuff said.” deine Meinung kund tust gebrauchst du davor aber ganz schön viele Worte.

  • Dr.Strangelove

    @Mark: The Games und Figth Club sind toll. Aber “Social Network” … die sitzen einmal mit ihren Anwälten rum und streiten, und dann sieht man in Rückblenden wie sie in ihrer Studentenbude rumhocken und streiten. Streit streit streit. Zwischendurch wird in Villen Parties gefeiert wo sich eine Party der anderen ähnelt. Und wie aus einem Stock Marketing Katalog verfilmt aussieht. Nach dem Motto: “Wie sieht eine gute Party aus”. Dazwischen dann noch die dummen Ruderer. Das wars. Ich hab’ mir den echt unvoreingenommen angeschaut.. aber das war einfach nur Müll.

    Und “The Girl with the Dragon Tattoo” ist irgendwie schon ein Remake. “The Ring” ist ja auch ein Remake von “Ringu” … das widerum eine Literaturverfilmung ist. Ohne den Erfolg von Ringu hätte sich Hollywood doch nie an die Literaturverfilmung getraut.

    Ich gehe mal stark von aus das Hollywood zuerst die Filme gesehen hat.. und der Erfolg eine “Ausländischen Produkts” … und dann da einfach Geld reinbuttert das neu zu verfilmen. Es ist absolut lächerlich das einfach nur als eine weiter Adaption des Romans zu sehen.

    Günstige Europroduktion .. etc stimme ich zu. Schon schade das Europa mit über 700 Millionen Menschen keine besseren Filme produzieren kann als Hollywood mit knapp über 300 Millionen Menschen. Europa ist immerhin auch ein tolles Filmland. Dänermark, England, Frankreich, Spanien… da gibt es fantastische Filmemacher. Es ist auf jedenfall dennoch was anderes als Hollywood. Aber Mehr Geld + geile Regisseure aus Hollywood… da wird dann noch lange kein guter Film draus. Wenn man die Augen offen hält verheizt/verschleißt Hollywood viele Regisseure. Man sieht die Erfolge… aber auf jeden Erfolg kommen auch Filme die totaler Müll sind… aber noch als ‘gut’ durchgehen weil sie eben 30, 60 oder 100 Millionen gekostet haben.
    Und weil dann eben Trent Reznor die Musik einspielte.. oder Hans Zimmer.

  • TheRudi

    Die ersten Filme gibts nur entweder auf schwedisch, was eine scheußliche Sprache ist

    Was für ein schwachsinniger Kommentar.

  • Mark

    Wir gehen einfach nicht konform miteinander.
    Ist aber nicht schlimm, jedem seine Meinung.

    Nur das du The Social Network so ganz allgemeingültig als “Müll” bezeichnest als wäre das eien Tatsache kann nicht sein. Dir gefiel er nicht, hat dich nicht erreicht, war mal so überhaupt nicht dein Thema, kam dir langweilig rüber. Ist ja alles keine Schande.

    Abe rich kenne viele Menschen die den klasse fanden. Aus genau den umgekehrten Gründen die du genannt hats. Streit, Streit, Streit…ja.Aber wie macht man den Streit?

    Ist ja egal, ich glaube bloss das 90% meines Filmschauenden Bekanntenkreises und 90% aller Online Kritiken sich nicht so sehr irren können. Vielleicht ist The Social Network kein ZWINGENDES Meisterwerk, aber er ist sicher kein Müll.

    Fight Club ist ein toller, arschcooler und auch clever-zynischer Film der aber eine Tiefe vortäuscht die er nicht hat. Soviel dazu. Zodiac is handwerklich und konzeptionell sehr viel besonderer und anspruchsvoller.

    Zodiac ist der beste Fincher bisher sage ich ejtzt einfach mal. Nicht Fight Club, was ja der generelle Konsens zu sien scheint.

    The Game ist gut – für genau ZWEI Sichtungen. Sieben ist besser. Aber auch kein 100% Meisterwerk.

    Gerade seit Zodiac ist der NEUE Fincher da, wie ich finde. Den find eich noch besser als den alten.

  • moody

    Bei all der Lobhudelei, glaube ich, dass Fincher auf seine Weise genauso überschätzt wird wie beispielsweise Tarantino…Fincher ist handwerklich sicherlich ein großer, aber das nur in der Kategorie Filme, die er halt so macht…verorten wir das mal pauschal unter “Thriller”.

    Was er aber nicht kann (und das fehlt ihm zu einem Ganz-Großen) ist, dass er seinen Figuren keinerlei emotinale Tiefe geben kann. Was mit seinen Protagonisten passiert, ist einem doch letzten Endes egal, solange es die Geschichte voran bringt

    (Klingt auf den ersten Blick paradox, da ich seine Filme unter Thriller eingeordnet habe, aber bei Finchers Filmen ist man eher vom Geschehen an sich affektiert und nicht so sehr von den Konsequenzen des Geschehen für die Protagonisten…)

    …Jetzt könnte man sagen, die Filme, die er halt so macht, brauchen keine Protagonisten für die man Empathie empfinden kann. Allerdings ist er gerade daran mt ‘Benjamin Button’ so kläglich gescheitert…

    Und um auch mal in einer absoluten Dimension zum bleiben:
    ‘Benjamin Button’ ist so ein grausamer Drecksfilm, den man sich garnicht schönreden kann, es sei denn man ist ein undifferenzierter Fanboy…

  • Cleo

    Also, sich geh volle Harke auf die Originale aus –>Schweden ab. Dieses hier klingt zwar gut (Filmmusik), aber den Rest werde ich mir sparen. Braucht keiner. Ich warte auf ein Remake der “Goonies”, übrigens. ist da was in Planung?

  • Mark

    Ich verstehe diese Totschlagforderung nach emotionaler Tiefe nicht. Das ist doch ein Argument das Leute denen der Film nicht gefallen hat bringen um zu begründen das er blöd war.

    Was ist den emotionale Tiefe? Wieso werden Kubrick Filme als Meisterwerk angesehen wenn seine Protagonisten nichts weiter als kalter toter Fisch sind, in Bezug auf Emotionalen Zugang?

    Und wenn man emotionale Tiefe in Pathos sucht…also Elliot aus ET, oder Frodo aus Herr der Ringe oder Rose aus Titanic…

    Naja ganz ehrlich, dann ist mir Finchers distanziertheit noch tausendmal lieber.

    Ich finde Fincher nicht wirklich überschätzt. Tarantino schon eher (obwohl der bei mir einen Anerkennungsbonus genießt weil er seine Filme immer von einem leeren Blatt papier aus startet und eigentlich alles selber entwirft).

    Wer überschätzt ist, ist Nolan.

    Ich finde es gar scheußlich das Nolan oftmals in einem Atemzug mit Fincher genannt wird.

    Zwei GUTE (aber maßlos überbewertete) Batman Filme, ein verschwurbelter verkappt-intelligenter abstruser SciFi Thriller, eine nette glitzernde Hütchenspielerei und ein wirrer Mindfuck. Toll.

  • Cleo

    Also, ich geh volle Harke auf die Originale aus –>Schweden ab. Dieses hier klingt zwar gut (Filmmusik), aber den Rest werde ich mir sparen. Braucht keiner. Ich warte auf ein Remake der “Goonies”, übrigens. ist da was in Planung?

  • lukipuki

    “Der” Fincher. “Der neue Fincher”, “Der alte Fincher” …
    “Trent *fucking* Reznor” …
    Mann! – immer diese Heldenverehrung. Der Trailer sieht gut aus. Daniel Craig finde ich gut. Auch wenn mir die Salander etwas zerbrechlich aussieht – In den schwedischen Filmen hat sie mir besser gefallen.

    @mark
    ein bisschen schizophren biste aber schon oder? Du empörst dich, dass jemand die eigene Meinung (“Social Network ist scheisse”, “Fincher ist doof”) als Allgemeingültigkeit betrachtet. Aber weiter oben erklärst du ganz allgemein, dass die schwedische Sprache grauenvoll ist, die deutsche Synchro wenig überzeugend ist (mir hat sie gut gefallen) und “soweit du weißt” die englische Synchro “noch beschissener ist”.

    Persönlich kann ich es auch gar nicht leiden, wenn andere Menschen die eigene Meinung als universale Tatsache definieren. Ebensowenig mag ich es, wenn Menschen ihre eigene Heuchelei nicht bemerken. (Sorry, ist ein starkes Wort, aber ich habe grade explizit nochmal gegoogelt, was “hypocitic” exakt im deutschen ist.) Aber wer weiß, vielleicht hast du es ja gemerkt – die “,wie ich finde”-’s haben sich nach unten hin gehäuft. :D

    Also, ich bin 1.) Film-Fan – ich bin Fan vom Medium. 2.) Ich habe keinen Lieblingsregisseur, denn das widerspricht meiner Meinung nach 1.).
    Fight Club und Social Network sind gute Filme, auch wenn der erste deutlich wichtiger ist. Ja ich mag auch Trent Reznor, aber trotzdem setzt ich den nicht so auf einen Marmorsockel, der hat nicht nur tolle Sachen gemacht.

  • drugstorecowboy

    Sieht gut aus. Fincher hat sich über die Jahre hinweg handwerklich stark weiterentwickelt, daher freue ich mich auf den Film.

    Die Romanvorlage neu zu verfilmen ist natürlich vollkommen legitim. Es handelt sich hier schließlich um eine Neuverfilmung, kein Remake. Nebenbei bemerkt…Remakes sind ebenfalls legitim, nur oftmals mangels Ideenreichtum und eigenständiger, starker Regie, indiskutabel schlecht.

    @Mark
    Dieser fanboy talk ist ein wenig peinlich und für die meisten unter uns wohl nicht von Interesse. Derart überschwängliches Lob für Fincher halte ich für leicht überzogen.

    “…schwedisch, was eine scheußliche Sprache ist – eine Halskrankheit wenn man ehrlich ist, eine Sprache die niemand zwei Stunden hören will und außer in Scchweden sowieso kein Schwein versteht.”
    Und es ist besonders peinlich, wenn man, lediglich um den kommenden Film des angesprochenen Regisseurs in ein möglichst gutes Licht zu rücken, eine dermaßen dämliche, ignorante und von großer Undedarftheit zeugende Aussage trifft.

    Es ist so eine Situation, in welcher man vom Wort Fremdschämen Grebrauch machen könnte, darauf aber verzichtet, da manche Leute schlichtweg auf einem Niveau posten, das man eigentlich gänzlich unkommentiert lassen sollte.

  • Hans

    Stimmt, Nolan sollte wirklich nicht mit Fincher gleichgesetzt werden. Denn Nolan ist schließlich weit aus besser. Muahahaha. Soll ich jetzt noch rationalisieren oder ist es eh klar, dass es hier im Grunde nur um Geschmacksfragen geht?

  • http://adlerkuss.blogspot.com MTA

    Um mal was ganz objektiv und ohne einen Hauch von Geschmackssache zu korrigieren: Die Dame, die da im Trailer singt heißt Karen O, nicht Karon O.

  • Mark

    Früher oder später kommt in jeder Internet-Diskussion einer angekrochen der glaubt er sei der friedensstiftende Dalai Lama oder habe die Weisheit mit Löffeln genossen der dann sagt

    “Ist GESCHMACKSSACHE!”

    “Geschmackssache” und “abwarten und Tee trinken” sind meine meist-verhassten Internet Phrasen.

    Keine Aussage drin und einfach nur neunmalklug. Man soll über alles diskutieren.

    Und Nolan ist nicht besser als Fincher. Ist aber schwer das einem Nolan Fanboy klarzumachen, das stimmt.

  • Mark

    Fanboytalk? Heldenverehrung? Nö.

    Ich finde Fincher als Regisseur und Reznor als Musiker ganz große klasse. Sind aber beides nicht meine Favoriten. Es gibt Filme die mag ich weitaus mehr als alles was Fincher je abgeliefert hat.

    Und schizophren bin ich eigentlich auch nicht. das die deutsche Synchro zum Fußnägelaufrollen ist, ist eine Tatsache. Synchros sind sowieso scheisse, man sollte Filme immer in ihrem Original schauen. Wenn man einmal einen Film im Original gesehen hat wird man selbigen Film auch kaum noch in synchro genießen können.

    Und seien wir doch mal ehrlich, 90% aller Filme die wir hier schauen sind auf Englisch, und Englisch hat man heutzutage einfach zu können. Basta. Nur weil wir Deutschen so eine verderbte Kinokultur hat bei welcher sich der Hauptpublikumsanteil beständig weigert englisch zu lernen kriegen wir für jeden Film eine Synchro in den Arsch geblasen.

    Schaut mal nach Japan beispielsweise, da werden 80% der US Filme NICHT synchronisiert. Es gibt Japanische Untertitel, und Ende. Und im Heimkino sind die natürlich optional, man geht davon aus das die Japaner Englisch können.

    Gerade deswegen weil wir hauptsächlich englischsprachige Filme schauen kann auch niemand sagen er wolle keine Untertitel lesen, den anzen Film über,. Das Argument zieht nicht. Wiegesagt english sollte man schon können, wenn nicht, tja, dann muss man eben mit einer Shitty-Synchro vorlieb nehmen. Deren Pech, Pech der Leute die zu dumm für Englisch sind.

    Ich kann zum Beispiel kein Französich. Deswegen schaue ich keine französichen Filme an. Wenn ich mal unbedingt einen würde sehen WOLLEN, würde ich ihn mir auf französich anschauen und verdammte scheisse nochmal ohne murren Untertitel lesen. Synchro ist für den Arsch.

    Und Schwedisch ist eine Spraxhe die einfach nur Kopfschmerzen macht, krächzendes Sprechbrechen, das muss niemand hören.

  • Hans

    Und Mark, haste dein Ziel schon erreicht?

  • k-d

    das fincher ein drehbuchabhängiger filmemacher ist, ist doch nichts neues, sondern fast schon typisch für den momentanen amerikansichen film. wer sind den da schon “auteure” und adaptieren zumindest selbst?
    das problem von “girl with the…” ist doch nciht ob das nun ein remake ist, sondern das die vorlage totaler käse ist. larssons bücher sidn bahnhofsklo-lektüre auf dem niveau von dan brown, was dann acuh den erfolg erklärt. das ganze ohne einen funken ironie zu inszenieren und dabei ncith baden zu gehen ist kaum möglich. die schwedischen zdf-ko-produktionen werden auch nur durch rapace getragen. kann mich sonst an wenig filme erinnern wo ich mir so oft an den kopf fassen musste.

  • Dr.Strangelove

    @Mark: Ich kritisiere mit Worten.. und schreibe mehr als “Müll” .. und darüber wie ich The Social Network wahrgenommen habe. Die Streitigkeiten fanden immer in Zimmern statt. das ganze wurde lieblos mit Frauengechichten und Parties aufgepeppt. Egal.
    Es ist lächerlich wie du mir unterstellen willst das ich Filme einfach nur ‘müllig’ finde… und dich auf die Massen beziehst… die ja so falsch nicht liegen können… aber dann die Massen als “Dummbeute” bezeichnest weil sie den neuen Film von Fincher als Remake betiteln.
    Und du greifst natürlich nur meine Kritik zu the Social Network auf… und nicht meine Kritik an deinen Sätzen zum Thema Remake und so.
    Immer schön andere Bashen… Einzelne, oder auch mal die ganze Masse … und dann von “Meisterwerken” sprechen.. und dieser Film ist besser als jener.. *gähn*.
    Ansonsten stimme ich moody zu… Benjamin Button ist ein Drecksfilm… und das liegt einfach daran das die Figuren leer sind. So unendlich leer.. was auch diversen Kritikern aufgefallen ist. Und das ist ein Hauptproblem bei Fincher. Ich finde in the Social Network geht er genauso lieblos mit ‘Nerds’ um. Einfach nur krass eindimensional und oberflächlich. Die Story, die Sache ist immer umwerfend. Aber dann hört es leider auf.

    @Mark: ‘Eyes Wide Shut’ von Kubrik gesehen. Die Diskussion zwischen den beiden Protagonisten im Schlafzimmer…. DIE SZENE ist der Hammer! Schau sie dir an.. da sieht man “emotionale Tiefe” .. ebenso bei den Prostituierten… und bei allen anderen Figuren in dem Film. Lolita gesehen? Full Metal Jacket?

    Kubrik ist klasse und “kalter toter Fisch” … ähm.. ich kann gar keinen gerade Satz mehr bildern. WTF.

    Und Frage. Welche Seiten schaust du dir an.. wo Nolan und Fincher im gleichen Atemzug genannt werden? Wobei. Es passt ja… aber dann doch bitte auch Tarantino und auch Paul Thomas Anderson und auch Aranofsky und alle anderen “JungeRegisseure” .. die irgendwie mit Hollywood zu tun haben.. und ganz gut ihr eigenes Ding machen. Ist doch völig legitim die zusammenzupacken… aber ohne das “Dieser ist besser als jener” und “dieser ist übrschätzt, der andere nicht”. Fuck it.

    Nolan hat mit seinen Batmanfilme was geleistet was kein andere Regisseur so gemacht hätte. Batman hebt sich von allen anderen Comicverfilmungen extrem ab. Wenig CGI, mehr Realismus… und einfach gut durchdacht, gut verfilmt. Richtig gut. Ich schau mir kaum Comicverfilmungen an… aber Batman dann schon. Und das liegt allein an Nolan. Nicht weil ich ihn für toll finde.. sondern weil seine Filme toll sind. So einfach. 9.1 Sterne auf imdb könnte ich dann sicherlich auch als “Überberwertet” nennen… aber das ist doch Wurst! Dann eben persönlich bei mir nur 8.1 Sterne… und dennoch der beste Batman den es gab.

    Und wie schon erwähnt. Actionfilme wurden immer mehr zum CGI Gedöns. Immer mehr Effekte. Tranformers, Krieg der Welten, Minority Rebport, King Kong (wo man kaum CGI braucht… wo ja alles Natur ist.. bis auf King Kong.. aber der ist ja nur groß) …Pirates of the Carabian… alles bunter, größer, lauter, mehr Effekte.
    Und Nolan bringt einen Batman in kühlen Farben, langen Kameraeinstellungen, Realismus.. und keine 0815 Story (wie oft in Actionfilmen… Frau leidet .. Held muss kämpfen, Endgegner am Ende .. blah) .. da steckt so viel drin in Nolans Batman.. auch emotionale Tiefe *g* … ähm. whatever. in Zukunft… *ignore Mark* . ganz einfach.

  • k-d

    marco is btw. nur ein troll der nicht mal selbst merkt das seine “originalsprache is immer besser als synchro” gar keinen sinn macht um finchers remake zu stützen, geschweige sein debiles bestehen darafu das schwedisch eine furchtbare sprach ist. aber hey vielleicht sollten alle bergman filme einfach nochmal von fincher neu verfilmt werden, mit dicker produktion, elektro-rock soundtrack von laibach und matt damon in allen hauptrollen.

  • Dr.Strangelove

    @Mark:

    lol… genau aus dem Grund haben wir hier in Deutschland so super Synchros… weil die Deutschen zu faul, dumm sind englisch zu lernen/können.

    AAARRGGGGGG.

    Französische Filme schaust du dir nicht an weil du würdest ja Filme nur im Original schauen. (alle anderen sind DUMM) … und du kannst ja kein Französisch und lesen willst du nicht.

    zweites mal: ARGRG.

    Man kann dich gar nicht angreifen.
    Natürlich sind Originale gut. Und lesen nervt manchmal. Aber es gibt auch gute Synchros. Und gerade bei US-Filmen bin ich manchmal um Deutsche Synchros dankbar… wenn Schauspielerinnen mit US-Quäkstimme ala Paris Hilton eine Hauptrolle ergattern konnten. Es kommt nicht nur auf die Sprache an.. sondern auch auf die Stimme.

    Hast du mal die Originalstimme von Homer Simpson gehört, oder Charly Harper. Das was du schreibst funktioniert nämlich auch anders herum. Wenn man erstmal die Deutsche Stimmen gehört hat kann man sich nur schwer das Original anschauen.

    Es kommt im übrigen auch auf den Film an. Guy Richy im Original… brauch ich nicht. Klar… würde meine Englisch verbessern. Manche Filme schaue ich gerne erst auf deutsch.. und Jahre später noch mal auf englisch. Das geht super. Und da habe ich dann auch keine Angst was zu verpassen… weil ich den Film ja schon kenne.

    Schau du weiterhin Hollywood Gedöns in Original. Und .. oh man.. die ganzen tollen Filme von Takeshi Kitano kannst du ja dann gar nicht sehen… weil du kannst ja kein japanisch. Und die frühen Werke von Ang Lee… und und und. Du tust mir leid. Aber zum Glück bist du ja klug und alle anderen dumm.

  • Mark

    @Strangelove

    Ich habe deinen gesamten Kommentar gelesen, und finde es gut das du so ausführlich Bezug darauf nimmst.

    Okay, ich habe mich auch einige Male in Ton vergriffen, und selbst “absolute” Aussagen getroffen obwohl ich das eigentlich kritisiere. Im Kontext betrachtet war meine Argumentation nicht so ganz richtig und du hats schon mit vielem Recht.

    Ich will jetzt nicht mehr zuviel schreiben. Nur noch zwei Dinge:

    1.

    Ich habe alle Kubrick Filme von Strangelove aufwärts gehesen. lolita nicht. Eyes Wide Shut und 2001 fand ich derbe langweilig. Die restlichen waren gut. Welchen tollen Dialog du da jetzt meinst…hmmm.

    Und gerade in Full Metal Jacket wurde nur Militär Gedöns rumgeplärrt. Tolle Tiefe. Shining wird eigentlich auch nur von Nicholson und der Steady Cam getragen sonst von gar nichts.

    2.

    Wenn du Nolans Batman als gute Verfilumgen (des Grundmaterials) bezeichnest, kennst du dich mit Batman nicht aus. Gute Filme ja, gute Verfilmungen – niemals.

  • drugstorecowboy

    @Mark

    Und früher, oder später, jedoch meist früher, kommt in jeder Internet Diskussion ein fanboy angekrochen, dessen falsche Selbstperzeption zu bedauern ist und der fälschlicherweise davon ausgeht, dass seine Kommentare Allgemeingültikeit besäßen.
    Wasser predigen und Wein trinken, das gefällt dir, richtig?

    Tu mir doch bitte den Gefallen und höre auf Schwachsinn zu posten.
    Dein sich mit Synchronfassungen befassender Einschub ist hier vollkommen irrelevant. Er wirft einzig und allein ein erhellendes Licht auf die Schublade, aus der du wohl gekrochen bist. Ich neige nicht dazu Menschen zu kategorisieren, aber du machst es einem dermaßen leicht, indem du hier förmlich voller Freude im Kreis herum springst und nur danach schreist…
    Schön, dass wir jetzt wissen, dass 90 Prozent aller Filme, die du dir ansiehst in englischer Sprache laufen und dass du dir grundsätzlich keine französischen Filme ansiehst, da du die Sprache nicht beherschst und dass du versuchst die schwedische Sprache zu verunglimpfen, da dir die schwedische Verfilmung des Romans nicht gefiel.

  • Binding

    Die Diskussionen, ob ein Regisseur besser oder schlechter als ein anderer ist, sind völlig deplatziert und gehören in den Kindergarten. Man bekommt den Eindruck, dass die Filme dadurch in den Hintergrund treten – aber um die sollte es ja eigentlich gehen. Wie wäre es denn mit dem radikalen Vorschlag, die Filme jeweils sogar unabhängig von ihren Regisseuren zu bewerten? Natürlich werden gute Regisseure immer ihren Stil und ihre Eigenarten in die Filme einbringen, und es ist natürlich auch immer gewinnbringend, sie dahingehend zu analysieren. Aber trotzdem sollten die Filme auch für sich selbst stehen können. Wer so voreingenommen ist wie einige der hier vertretenen Schreiber, bringt sich doch selbst um das Kinoerlebnis! Was seid Ihr eigentlich für Cineasten, wenn Ihr nicht allein schon durch die Ankündigung, dass jemand wie Fincher so ein Remake macht, megamäßige Vorfreude verspürt??? Das ist doch erstmal superinteressant! Nach dem Film kann man dann immer noch streiten.

    Um zum Trailer zurückzukommen: Ohne den Film komplett gesehen zu haben, kann man sowieso noch keine endgültige Aussage über das Ganze treffen. Man sieht lediglich, dass die US-Version sehr stark an die europäische Vorlage angelehnt ist, und man sieht auch, dass (trotzdem) typischer Fincher-Style dabei ist. Jetzt wird es auf die Details ankommen. Ich hoffe zum Beispiel, dass die US-Version derber und radikaler wird. Aber ich lass’ mich auch sehr gerne noch anderweitig überraschen.

  • Alex

    Ist ein interessanter Punkt, aber es gibt schon ‘ne Menge Filme die in der deutschen Synchro besser oder genauso gut funkionieren. Obwohl ich zugeben muss dass die Synchro-Qualität in den letzten jahren schon stark abgenommen hat, speziell was Dialogregie angeht.

    In den 70er/80er das waren die Goldenen Zeiten: Ich sag nur Terence Hill & Bud Spencer, Jean-Paul Belmondo, Louis de Funes, Celentano, James Bond und,und,und….. Die Filme hatten damals immer eine gewisse Leichtigkeit und Charme, zugegeben manche waren auch ziemlich derbe und nur auf Wortwitz getrimmt. Aber heutzutage gibt’s kaum noch gute Komödien bzw gewitzte Dialoge (einzige Ausnahme: dänische Filme). OSS117 hatte eine Handvoll davon, aber auch nicht viel. Wenn irgendjemand gute, neue Komödien kennt dann immer her damit:)

    Achso, fast hätte ich’s vergessen: gerade Action-Helden wie Schwarzenegger, Jackie Chan oder Van Damme haben klar von der (deutschen) Synchro profitiert. Da diese Helden im Original leider nur gebrochen Englisch sprachen, sind die Filme oft unfreiwillig komisch (noch mehr als der Plot), ich sage nur “Hercules in NY”. Na ja, kann auch einen gewissen Unterhaltungswert besitzen.

  • The Director

    Wenn der Trailer nicht so unglaublich gut aussehen würde, käm ich auf die Idee, den Film als nachgemachten Unsinn zu verachten. Zum Glück hab ich erst schwedischen Film Nummer 1 gesehen. So kann ich mich noch auf was freuen. Bücher kenn ich auch nicht. Was ist das?

  • Doughnut

    @ Dr. Strangelove:
    “und dennoch der beste Batman den es gab.”

    Der Beste? Das ist immer noch Teil 2 von Tim Burton, mal ganz objektiv und so. ;-)

    @Mark:
    Du verstehst Kubrick grundsätzlich nicht, sorry. Weiß nicht, ob es bei dir am Alter liegt oder woran auch immer, aber Kubrick fehlende emotionale Tiefe zu unterstellen, geht gar nicht. Du findest hier jedenfalls ganz sicher niemanden, der diesen Schwachsinn mitträgt.

    Ansonsten:
    Kommt mal alle wieder runter (isb Mark). Wenn ihr euch auf noch höhere Rösser setzt, lauft ihr Gefahr, euch beim Runtersteigen übelst weh zu tun.
    Ob es nun Fincher ist oder “nur” Nolan, schlecht sind die beide nicht. Drum muss auch jeder, der ihnen ihre offensichtlichen cineastischen Fähigkeiten absprechen will, so haarsträubende Verrenkungen über bandwurmartig ausufernde “Kritiken” (hier eigentlich nur eine Umschreibung für “Ich kotz mich mal so richtig aus und mach jemanden runter, der nicht ganz der Messias ist, den ich mindestens erwartet hatte”) hinrotzen.

  • k-d

    “Wenn du Nolans Batman als gute Verfilumgen (des Grundmaterials) bezeichnest, kennst du dich mit Batman nicht aus. Gute Filme ja, gute Verfilmungen – niemals.”

    the trolling goes on.

  • Mark

    @Doughnut

    Ich habe mich insbesondere zwei Kubricks beziehen wollen:

    2001 und eyes Wide Shut. Der Raumfahrer im roten Anzug aus 2001 hat de facto keinen Character. Erzähl mir nichts anderes. Jack Torrance aus Shining ist auch von Anfang an ziemlich offensicht ein verkappter Irrer der nicht mehr ganz Knusper ist, wird schon in der ersten Viertelstunde deutlich gezeigt. Natürlich trotzdem eine tolle Performance von Nicholson.

    Ich hole jetzt mal etwas aus, auch wenn es Off-Topic ist, ich muss das jetzt mal sagen was mich an der allgemeinen Rezeption bezüglich Stanley Kubrick stört.

    Kubrick ist der Gott unter den Filmemachern. Der visionärste und intelligenteste Mann der jemals eine Filmkamera in die Hand genommen hat. Jajaaa. Das ist der Konsens. Spricht zwar kaum jemand so direkt aus, aber seien wir mal ehrlich, viele denken das. Auch hier einige, wage ich mal zu behaupten. Und ja, kubrick war ein Visionär, er verdient seinen Legendenstatus. Aber sind seine Filme wirklich diese 100%igen Meistewerke wie man sagt, sind sie wirklich so absolut NICHT in frage stellbar? Da muss sagen: Nein.

    Ohne diese Hybrisartige Verklärung des Mannes wären seine Filme ganz nüchtern betrachtet nicht halb so legendär. Shining, Full Metal Jacket, Strangelove und Clockwork Orange sind tolle Filme. Clockwork Orange hat einen politisch-satirischen Subtext, Shining ist eine schnörkellose Horrorstory bei der über den ganzen Film eine intelligent gestreute Bildsprache das Geschehen spiegelt, Full Metal Jacket zeigt wie aus Männern Maschienen werden und wie der Krieg dehumanisiert. Dr Strangelove ist die beste Satire die je gedreht wurde. So weit so gut.

    Bei 2001 und bei EyesWide Shut hab ich nicht kapiert was er mir sagen wollte. Ich bin weder besonders jung, noch halte ich mich für dumm. Ich denke schon das ich die allermeisten Filme kapiere.

    2001 ist vielleicht als irgendetwas Schöpferisches zu verstehen, Alpha und Omega und Zeichen die immer wiederkehren und das sich alles wieder auf Anfang dreht. Mal ganz grob eingeschätzt. Trotzdem langweilig 6 Minuten zu Donauwaltzer den weltraum zu sehen. Laaangweilig. Oder noch besser: Fast 10 Minuten schnaufen und atmen bei außenarbeiten im Weltraum und sonst gar nichts. Was will er uns damit sagen, der große Kubrick? Tja.

    EyesWide Shut könnte irgendetwas mit versteckten sexuellen Wünschen und der Angst davor diese zu offenbaren zu tun haben. Nur ist der Film dafür viel zu aufgeplustert.

    Der einzige Film bei dem ich noch weniger verstanden habe worum es ging als bei 2001 war David Lynchs Eraserhead. Da bin ich aber dann zu dem Schluss gekommen das es da gar nichts zu verstehen gab.

  • tobi

    @ Mark
    Bist du dann so konsequent, dass du Bücher auch nur im Original liest, d.h. du liest dann nur englisch- & deutschsprachige Literatur?
    Wenn du Filmfan bist, hast du dann nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn du keine Filme von z.B. Ingmar Bergman, Fellini, Park Chan-wook usw. anschaust, da du ja diese Sprachen nicht sprichst?

  • Doughnut

    @ Mark:
    Wenn du dich nur auf 2 seiner Filme beziehst, wieso dann so ein Rundumschlag?:
    “Wieso werden Kubrick Filme als Meisterwerk angesehen wenn seine Protagonisten nichts weiter als kalter toter Fisch sind, in Bezug auf Emotionalen Zugang?”

    Und wieso soll man ihn denn nicht als Legende abfeiern, wenn einen seine Filme derartig nachhaltig beeindrucken?

    Was er uns mit 2001 sagen will? Vielleicht wollte er einfach nur mal einen SciFi-Film drehen, bei dem der Zuschauer sich nicht wie so oft altklug zurücklehnen kann und stets Herr der Lage ist, stets den totalen Überblick hat. Vielleicht wollte er uns einfach mal daran erinnern, wie phantastisch das Universum und wie rätselhaft unsere eigene Existenz doch ist und wie phantasielos und arm wir mit unserer aufgeklärten Schlaumeier-Attitüde doch eigentlich sind. Der Film muss also vielleicht nicht ultimativ irgendwelche Botschaften transportieren, ist zudem bewusst surreal gehalten.
    Zu Eyes Wide Shut kann ich nix schreiben, ich hab den erst einmal gesehen und mochte ihn nur bedingt, was wohl hauptsächlich an meiner Abneigung gegen Tom Cruise liegt. ^^

    Generell hüte ich mich aber, über Kubrick zu urteilen, der ist mir ne Nummer zu groß und respekteinflößend. Gibt halt auch Leute, die sind klüger als ich und denen nähere ich mich mit respektvoller Neugier und ohne mir einzubilden, mein Urteil über sie sei irgendwie interessant.

  • Doughnut

    Interpretationsansätze zu 2001 gibts btw genug und isb die Parallelen zu Nietzsche in Verbindung mit der “Also sprach Zarathustra”-Musik sind ganz sicher nicht zufällig. Aber das kannst du dir selbst ergoogeln. Ist eh nicht auf meinem Mist gewachsen, ich käme nie auf sowas Vertracktes. ^^

  • drugstorecowboy

    “Generell hüte ich mich aber, über Kubrick zu urteilen, der ist mir ne Nummer zu groß und respekteinflößend. Gibt halt auch Leute, die sind klüger als ich und denen nähere ich mich mit respektvoller Neugier und ohne mir einzubilden, mein Urteil über sie sei irgendwie interessant.”

    Ich wüsste nicht, warum beispielsweise dein Urteil, oder besser gesagt deine Meinung hier uninteressant sein sollte. ;-)
    Ehrlich gesagt, halte ich es stets für interessant, wenn Leute ihre Meinung zu bestimmten Filmen und Regisseuren kundtun, solange diese inhaltlich fundiert dargelegt wird und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit und, vor allem, alleinige Richtigkeit stellt.
    Mir ist aber aufgefallen, dass Kubrick gerade hier auf dieser Seite oft Ursache kleiner Streitgespräche ist, was wohl an seiner immensen Popularität liegen wird.
    Finde ich insofern interessant, als dass Kubrick mir persönlich relativ klar erscheint und ich zugeben muss dass es viele andere Regisseure gibt, deren Arbeit mich weitaus mehr fasziniert. Imho dreimal chef d’oeuvre mit Paths of Glory, 2001 und Dr. Strangelove.

    Diese Mystizität die viele bei Kubrick finden, umgibt für mich z.B. Filmemacher wie Tarkovsky, Kieslowski und mit Sicherheit auch weniger populäre Filmemacher wie Don Levy, Kenneth Anger, oder zum Teil auch Brakhage.
    Insofern kann ich es natürlich verstehen, wenn du von einer respektvollen Neugier sprichst, mit welcher du dich bestimmten Werken, oder Persönlichkeiten näherst.

    Ich denke hier sollte jeder die Möglichkeit haben, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen, solange die, dieser Möglichkeit entspringenden Kommentare nicht so unbeholfen polemisch und polemisch unbeholfen daherkommen wie einige derer von Mark.

  • Mark

    Zitat von Tobi:

    …nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn du keine Filme von z.B. Ingmar Bergman, Fellini, Park Chan-wook usw. anschaust, da du ja diese Sprachen nicht sprichst?

    Ich kenne die von dir aufgezählten leute nicht. Weder die Namen, die Filme schon gar nicht.

    Ich bin ein Filmfan, abe rich muss einräumen das ich eher der Unterhaltungsfilme-Proll bin. ja, ich sollte mich schämen.

    Das ich Transformers gucke, so weit ist es dann doch nicht, aber in die andere Richtung, die Filmkunst Richtung, ist Kubrick und Lynch das weiteste was ich bisher gegangen bin (aber auch nicht bereut habe)

    Ich werde die von dir genannten Namen mal googeln und entscheiden ob ich mir einen der Filme ansehe.

    Wie ich schon sagte, ich bin bereit einen Film im Original zu schauen und Untertitel zu lesen, wenn ich die Sprache nicht verstehe, wenn ich den Film jetzt UNBDINGT sehen will.

    Ich war bisher eben nicht in der Verlegenheit da sich einen französichen und koreanischen Film unbedingt sehen wollte.

    Arthouse ist auch nicht so meines. Wenn Jean-Pierre Jeunuts Amelie eine LightVersion von französichem Autorenfilmer Kino ist dann…will ich das echte französiche Kino sicher nicht kennenlernen.

    Ist eben nicht das was ich mag.

    Takashi Miikes Filme mag ich allerdings sehr. Und ja, die habe ich auf japanisch mit deutschen Untertiteln geschaut obwohl es deutsche Synchros gibt.

    Zu deiner Frage mit den Büchern. Ich lese keine Romane. Nur Comics. Und die auf Deutsch ODER Englisch, was hier aber finanzielle Gründe hat, Comics und Graphic Novels sind nicht so billig, da muss ich auf die Kosten achten.

    Um mal zum Thema zurückzukommen:
    Ich habe die Stieg Larrson Romane nie gelesen, und die Schweden teile nie gesehen.

    Umso geiler das Fincher die Sache nochmal verpacht. Scheint ja eine beliebte und große Marke geworden zu sein. So kann ich es auch entdecken, in einer Interpretation eines meiner Lieblingsregisseure.

    Habe nur einen Schweden Film zu einem drittel gesehen weil meine Mama ihn geschaut hat und ich zufällig da saß und eine Pizza verspeiste. Daher weiß ich das Rapace keineswegs godlike und unersetzbar ist. Daher weiß ich auch das die Synchro stinkt.

  • lukipuki

    mark schrieb:

    ” Trotzdem langweilig 6 Minuten zu Donauwaltzer den weltraum zu sehen. Laaangweilig. Oder noch besser: Fast 10 Minuten schnaufen und atmen bei außenarbeiten im Weltraum und sonst gar nichts. Was will er uns damit sagen, der große Kubrick? ”

    Mark, deinem Leben fehlt etwas enorm wichtiges: Fantasie.

    Um zu verstehen, was Kubrik mit 2001 geschaffen hat sollte man sich folgendes vor Augen führen: Der Film kam 1968 heraus. Die sonstige Filmlandsschaft zu dieser Zeit kannte diese Bilder nicht. Zu dieser Zeit so einen Film zu machen muss man einfach würdigen. Das ist ein so großer Meilenstein, wie “In The Court Of The Crimson King” dem 1969er Album von King Crimson. Dieses Album hat den Progressive Rock ERFUNDEN! Jeder Mensch, der Musik aus dieser Zeit kennt, wird zugeben müssen, wie weit voraus dieses Album war. Das ist, wie der “Herr der Ringe”. Vor Tolkien waren Orks und Elfen doch völlig egal. Zwerge kannte man außem Garten vom nervigen Nachbarn hinter der Gardine oder aus Grimms Märchen.
    Und genauso ist das mit 2001. Mein Gott, der Film ist im Original ein 70mm-Film. Alleine mit sowas zu Filmen ist ein gigantischer Schlammassel. Und früher musste man noch viel mehr selber machen. Heute gibt es für jede kleine Arbeit, die beim Filmemachen anfällt eine outgesourcete Unterfirma, die einem Hilft – gerade in Hollywood. Heute geht ne Kamera doch kaum noch kaputt. Früher hat dir das das Genick gebrochen. Zwischen diesem gigantischen Chaos noch den eigentlichen FILM zu sehen, ist ne große Leistung. Kubric, Coppola usw haben noch Pionierarbeit geleistet. Damals war es wirklich noch eine vollkommen UNGLAUBLICHE ERFAHRUNG, minutenlanges Schnaufen zu hören. Die Gefühlswelt in einem Raumschiff, Jahre von der Erde weg mit einem durchgeknallten Computer – das würde dir auch Angst machen, wenn es real wäre.
    Für viele Menschen ist es das im Kino.
    Für dich halt nicht. Schade.

  • lukipuki

    Natürlich ist die Liste an Filmpionieren noch viel größer. Aber wenige der Filme kann man heute noch mit der gleichen Herangehensweise ansehen, wie das damalige Publikum es konnte. Metropolis ist beeindruckend, jedoch of unfrewillig komisch. (zum beispiel)

  • drugstorecowboy

    @Mark

    Wenns sich so verhält, wie in deinem letzten Post beschrieben, dann solltest du vllt. einfach darauf verzichten den Schnabel so weit aufzureißen und das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint.

    “Wenn Jean-Pierre Jeunuts Amelie eine LightVersion von französichem Autorenfilmer Kino ist dann…will ich das echte französiche Kino sicher nicht kennenlernen. ”
    Ich weiß nicht, von wem du das gehört hast… Jedenfalls liegen, imo, Welten zwischen wirklich gutem franz. Film und den Werken Jean-Pierre Jeunets (ich weiß, gleich meldet sich jemand zu Wort und will mich eines Besseren belehren, aber keine Chance ;-))
    Du solltest auf gar keinen Fall französischen Film abschreiben, nur weil dir Amelie nicht gefiel, ernsthaft.
    Wie wärs zum Einstieg mit was kontemporärem, wie “Un prophete”. Ist nicht sonderlich schwer zugänglich und sehr gut. Kein Autorenkino, aber ein sehr guter Film.

    Und die schwedische Sprache, ob generell, oder im Film, braucht von deiner Seite aus ganz klar ne Reevaluation.

  • Mark

    @lukipuki

    Wegen 2001 kam 1958 raus und so, würdigen weils neu war.

    JA, war neu. Ich könnte “Awesome”-Reaktionenvon den leuten 1968 nachvollziehen. Spätestens seit Star Wars war das doch aber kalter Kaffee. Wieso soll ich heute über sowas staunen? Wieso muss mir 10 Minuten Donauwaltzer im Weltall gefallen, nur weil es von Kubrick ist?

    Nach der Logik müsste ich jedes mal vor Ehrfurcht erstaunen wenn ich ein Auto sehe weil es ja 1886 was neues war.

    @frugstorecowboy

    Kein grund mich anzugehen. Ich habe mit keiner Silbe französiches Kino schlechtgemacht. Ich habe mehrmals in verschiedenen Beiträgen gesagt “es gefällt MIR eben nicht” mein gutes Recht.

    Amelie von jeunot habe ich auf französich mit deutschen Untertiteln gesehen. Mir hatte jemand empfohlen mal diesen Film zu schauen, es sei ein gutes Beispiel für französiches Kino. So. Ob das stimmt kann ich nicht sagen, ich fand den jedenfalls nicht gut. Und er kam sehr LIGHT daher. Wenn französiches Kino in Vollendung also noch dicker und parisiger ist kann ich drauf verzichten.

    Mir ist übrigens eingefallen das ich auch Enter the Void von Gaspar Noe gesehen habe. Wenn DAS nun französiches Kino ist kann ich gleich doppelt drauf verzichten.

  • drugstorecowboy

    @Mark
    Ich habe nicht behauptet, dass du französisches Kino schlechtgemacht hättest und ja, es ist dein gutes Recht zum Ausdruck zu bringen, dass dir etwas nicht gefällt. Mein Kommentar sollte nicht als Anfeindung verstanden werden…
    Nicht falsch verstehen… ich habe bezüglich der Qualitäten von Amelie eine eher negative Meinung, von Gaspar Noe möchte ich gar nicht erst anfangen.
    Enter the Void fand ich furchtbar und nichtssagend prätentiös.
    Die beiden Filme verkörpern für mich nicht im Geringsten die wunderbaren Qualitäten französischen Films. Ich versuche nur zu sagen:
    Mach deine Perzeption von frz. Kino nicht an den beiden Filmen fest.
    Sieh dir mal Werke anderer Regisseure an.
    Godard, Clouzot, Malle, Renoir, Bresson, Vigo, Truffaut, Cocteau, Chabrol, oder für kontemporäre Filme Regisseure wie z.B. Oliver Assayas, Claire Denis u. Audiard…

  • der alte Sack

    Meine Fresse was für ein Geschriebsel von Euch allen. Soviel zum lesen, da wird mir schwummrig. Das Beste ist der Titel: The Girl with the Dragoon Tattoo1!!!!!!UUUUU die ist nackt, das wird den Amis gefallen, so denken die doch und freuen sich jetzt schon. Das ganze ist doch schon verfilmt, dreht jetzt jedes Land seine Version? Haben die Amis keine Grishams mehr zum verfilmen und räubern jetzt bei den Schweden….

    no Comment mehr!!

  • Doughnut

    2001 ist also seit Star Wars out, soso …
    Das eine ist ein Film, der mit unglaublicher Detailverliebtheit so realistisch wie möglich versucht, die Erfahrung eines Raumfahrers zu simulieren, das andere ein Actionstreifen, bei dem der Weltraum eigentlich völlig nebensächlich ist und problemlos gegen irgendein Mittelaltersetting ausgetauscht werden könnte, würde die Story nicht groß beeinflussen.

    @drugstorecowboy:
    Ok, hast ja Recht. Ich urteile auch deshalb nicht über Kubrick, weil ich mich bisher einfach nicht lang und intensiv genug mit ihm beschäftigt habe. Werd das vielleicht irgendwann mal nachholen, Interesse ist jedenfalls vorhanden. Wird aber dann sicher doch nur ne einzige Lobhudelei, ich mag den Mann, ganz einfach. ;-)
    Im Gegensatz zu zB Oliver Stone finde ich jedenfalls bei Kubrick nichts, was meinen Respekt mindern könnte und deswegen weigere ich mich einfach, pauschale Urteile abzugeben.

  • Kiran

    Habe das schwedische Original erst vor 3 Tagen gesehen. Ein wirklich spannender und grossartig gemachter Film. Außerdem hab ich gelesen dass der Film in den U.S.A. schon total erfolgreich war. Dass zeigt nur weider einmal dass Hollywood aus jedem Dreck Geld quetschen will. Fincher hin oder her – da bin ich raus!

  • M

    Das Original ist der Hammer. Mehr muss man dazu nicht sagen.

    Fincher’s Version wird sicherlich nicht schlecht, aber ich glaube sie hat einen riesigen Haken: Es wird schlichtweg an der Hauptdarstellerin scheitern. Und wer das Original gesehen, weiß warum.

    Mehr sog i ned.

  • Pingback: The Girl With The Dragon Tattoo-Trailer

  • k-d

    “Das Original ist der Hammer. ”

    nö, weder der schwedische film, der wie entgleister tatort wirkt, noch das buch, das sich vor allem an leute richtet die eigtnlcih ncith wirklich bücher lesen, also mark.

  • Rudi Ratlos

    Nach den ganzen Kubrick-Exkursen und dem mark’schen Geschwurbel, muss ich doch mal fragen, warum ihr alle den Trent so dufte findet? Finde ja, dass das meiste Zeug, was der gute Mann so macht, recht belangloses Gedudel ist, was dann meistens von Leuten hochgelobt wird (zumindest die NIN-Sachen), die sonst mit elektronischer Musik nix am Hut haben bzw. die eigentlich blöd finden… oO*

  • Dr.Strangelove

    “ihr alle” austauchen mit “Mark”. Finde den Hype um Trant auch komisch. Zum Glück ist der Hype um Mike Patton vorbei. Multi-Instrumentalist, Mr. Bungle, fantomas, Peeping Tom, usw << alles Megahypes.

  • Marco

    Jenseits der (ohne Zweifel informativen) Taglines und eingebetetten Trailer offenbart sich auf dieser Seite regelmäßig das Grauen #Unterhaltungsresistent

    Alles, was Fincher macht, will ich sehen. That’s all I need to say (für die Freunde des Originaltons).

  • Binding

    @ Rudi Ratlos: Es ist mir schon klar, dass NIN-Musik mehr in die Rock-Ecke gehört als sonstwohin. Aber es finden sich darin dennoch viele synthetische Anteile, weswegen man die ersten NIN-Sachen damals auch “Crossover” genannt hat. Trent Reznor ist außerdem ein bekennender Synthiepop-Fan und wurde nach eigener Aussage maßgeblich von den entsprechenden Sachen aus den Achtzigern beeinflusst (daher auch seine Coverversion von “Sweet Dreams” von den “Eurythmics”). Diesen Einfluss hört man gut heraus, finde ich, und für mich ist NIN sogar gerade deswegen interessant. Der Soundtrack von “The Social Network” ist zum Beispiel außerdem nahezu komplett synthetisch.

  • Binding

    Ich will ja hier kein Kulturpessimist sein, aber es erschreckt mich schon, wie leichtfüßig hier teilweise bahnbrechende Meisterwerke der Filmgeschichte als langweilig oder überholt abgetan werden. Ohne Kenntnis der Vergangenheit (sprich: der Kinohistorie) kann man das aktuelle Kino nicht vollständig verstehen. Das gilt für jede Kunst. Gerade “2001″ hat zum Beispiel “Star Wars” erst ermöglicht, weil dieselben Effektspezialisten an beiden Filmen beteiligt waren und Kubrick tricktechnische Pionierarbeit geleistet hat. Und zum Geatme des Astronauten: Wenn man mal überlegt, dass der Weltraum stumm ist, war das einfach nur konsequent bzw. sogar radikal puristisch. Ich habe “2001″ übrigens erst irgendwann in den Achtzigern gesehen und war dennoch total von ihm fasziniert. Gerade lief in Cannes Terrence Malicks neuer Film “Tree of Life”, den manche als ähnlich überwältigende Seh-Erfahrung wie “2001″ beschrieben haben – bin mal gespannt, wie hier die Reaktionen sind, wenn er ins Kino kommt. Ich befürchte Schlimmstes …

  • http://letterstospock.blogspot.com Letters To Spock
  • kumi

    »Die ersten Filme gibts nur entweder auf schwedisch, was eine scheußliche Sprache ist – eine Halskrankheit wenn man ehrlich ist, eine Sprache die niemand zwei Stunden hören will und außer in Scchweden sowieso kein Schwein versteht«

    Ganz schön toitsche Arroganz, die du da absonderst, Mark.

    Ich bin in meiner Kindheit fast aufgewachsen in Schweden. Von Krächzlauten und Halskrankheit habe ich nichts gehört. Schwedisch ist sogar recht gut zu verstehen für Deutsche, wenn sie sich mal ein wenig auf die Sprache einlassen. Schwedische Filme MUSS man natürlich nicht original sehen (Mache ich auch nicht) aber muss solch ein Rumpöbeln auf andere Sprachen sein?

    Übrigens, (Hoch-)Deutscht klingt wesentlich krächziger und halskranker als Schwedisch (oder andere skandinavische Sprachen).

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