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Korrektur: Wie man eine Awardshow mit einer Musical-Einlage richtig eröffnet

Standard, 13. 6. 2011, Nilz N Burger, 36 Kommentare

Ich weiss noch wie alle bei den Hugh-Jackman-Oscars geschwärmt haben, wie toll er die Eröffnung gemacht habe. Die war ja so Musical-mässig. Und in meinen Augen war sie vor allem zweiteres: Mässig. Ich fand das ein bisschen lahm und unwitzig und habe nicht verstanden, warum da alle so drauf abgegangen sind (ausser der Tatsache, das es noch nie so gemacht wurde und riesengroß mit der Ironie-Keule geschwungen wurde). Für mich war es halt doch sehr bemüht. Umso schöner das ich jetzt auch endlich ein Beispiel zeigen kann, wie es richtig gemacht wird. Denn Neil Patrick Harris hat gestern Abend die Tony Awards (das ist quasi der Broadway-Oscar) eröffnet, natürlich mit einer Musical-Nummer. Und zwar genauso wie es sein soll, inklusive Begrüssung einzelner Leute im Publikum und dem rumwitzeln mit ebenjenen. Alles in einem also. Und absolut genial:


[YouTubeDirektSoGehtDas]

Endlich hätten wir das auch wieder gerade gerückt. :)

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36 Kommentare

  • Reply honki 13. 6. 2011 at 18:33

    Wenn Sie Herrn Harris jetzt noch für die nächsten Oscars ranholen ist glaube ich alles gerade gerückt ;D

  • Reply reeft 13. 6. 2011 at 18:35

    Wenn wir von Jackman sprechen: der war übrigens auch da und hatte ein ziemlich tolles Duell mit Harris :)

    http://www.pewpewpew.de/2011/06/neil-patrick-harris-hugh-jackman-tony-awards-host-off/

  • Reply Dr. Strangelove 13. 6. 2011 at 18:42

    Habe eben einen langen Text darüber geschrieben wie schrecklich ich diese 5:46 min fand. Für mich eine einzige Katastrophe. Von Anfang bis Ende. Ich habs gelöscht. Geschmäcker sind halt verschieden und ich fand die Gags einfach alle blöd.
    Am schlimmsten ist aber die Tonspur. Lacher und Klatscher. So lieblos rauf und runtergedreht. Absolut peinlich. z.B.: 1:31 min (wuuhuuuuu ? why?)

  • Reply Lino 13. 6. 2011 at 18:44

    Die Nummer von beiden zusammen ist aber auch ganz nett: http://www.youtube.com/watch?v=zkSpdvmXwDo

  • Reply Doogie Howser | Willi´s Blog 13. 6. 2011 at 18:45

    […] bei den Fünf Filmfreunden einen Blog Beitrag gesehen und wurde daran Erinnert, dass ich den Schauspieler aus einer Serie aus meiner Jugendzeit her […]

  • Reply Julio Sacchi 13. 6. 2011 at 18:54

    Bei dem Text wusste ich schon, von wem er ist, bevor ich runterscrollte.

    Die Nummer mit Jackman hatte Charme, weil man sie von ihm nicht erwartete. Ansonsten: Calling Psycho-Rajko as expert witness.

  • Reply Nico 13. 6. 2011 at 19:00

    Hat NPH nicht bereits einmal die Oscars mit einer Musical-Nummer eröffnet? (2008?)

  • Reply Jet Strajker 13. 6. 2011 at 19:06

    „Calling Psycho-Rajko as expert witness.“

    Hugh Jackman – Neil Patrick Harris
    1 : 0

  • Reply Julio Sacchi 13. 6. 2011 at 19:10

    Richtig getippt.

  • Reply Nilz N Burger 13. 6. 2011 at 19:18

    Na, wenn sich die beiden Kumpels ohne Ahnung einig sind, dann sind doch alle zufrieden :)

  • Reply Alex 13. 6. 2011 at 20:31

    Also die Musical Nummer war ja ganz nett, aber da waren jetzt wenig Brüller dabei.

    Mein Favorit bleibt immer noch Jack Black, Will Ferell & „Special Guest“ bei den Oscars
    http://www.youtube.com/watch?v=o5JAPkvnyso&feature=relmfu

  • Reply Ufomuschi 13. 6. 2011 at 22:42

    naja…

    ich würde sagen, dem jackman kann der harris doch wohl lang nicht das wasser reichen. ein wenig körpereinsatz kann man doch wohl erwarten, wenn er schon nicht wirklich singen kann.

    im übrigen:
    harald juhnke hat damals in den letzten „musik ist trumpf“ shows deutlich bessere nummern gebracht!
    Prost! ;-P

  • Reply Maren 13. 6. 2011 at 23:13

    Zu Neill Patrick Harris kann ich nur sagen, dass schon bei dem Song „Nothing suites you like a suite“ in der Serie „How I met yor mother!“ ein ewiger Serienmoment kreiert wurde. Könnte ich mir tausendmal hintereinander ansehen.

  • Reply Maren 13. 6. 2011 at 23:19

    Ach ja und dass er sich über die Serie „Glee“ lustig macht, in der er selbst sang, sowie über seine sexuelle Orientierung sind auch wohlwissend geniale Pointen.

  • Reply burns 13. 6. 2011 at 23:44

    @Maren: Dem ist nichts hinzuzufügen. :-)

  • Reply Manuel 14. 6. 2011 at 0:36

    Das ist ja auch irgendwie eine Doppelmoral. Hier wird der großartige Neil Patrick Harris gedisst, der übrigens singen kann und locker mit den Textschwierigkeiten von Brooke Shields umgeht, auf der anderen Seite ist es in ganz Deutschland verboten auch nur irgendwas über die Raabsche Eurovision Song Contest Eröffnung zu schreiben, außer man bricht in höchsten Jubel aus.

    Also ganz objektiv betrachtet ist das da oben besser, als die ESC Eröffnung, vielleicht wäre die ESC Eröffnung besser, wenn man jemand genommen hätte, der einigermaßen tanzen und singen könnte und nicht Raab und bei den Oscars war nicht Hugh Jackmann der erste, der mit einer Muscialnummer angefangen hat. So.

  • Reply The Five ▲ for Week No. 23 ft. Gifs by Mike Pecci | I ♥ electru.de 14. 6. 2011 at 9:38

    […] Korrektur: Wie man eine Awardshow mit einer Musical-Einlage richtig eröffnet Neil Patrick Harris eröffnet die Tony Awards mit einer fantastischen Musical Show. […]

  • Reply Neil Patrick Harris und die Tony Awards — DonsTag 14. 6. 2011 at 10:36

    […] 5 Filmfreunde] Tags: Hugh Jackman, Musical, Neil Patrick Harris, Tony, Video Ähnliche […]

  • Reply seperare monstrum 14. 6. 2011 at 11:47

    Leute, nicht streiten, das haben die beiden doch schon unter sich aus gemacht.
    http://www.youtube.com/watch?v=zkSpdvmXwDo

  • Reply The Director 14. 6. 2011 at 12:00

    Wieso müsst ihr immer jeden Scheiß zerreißen? Ich fand den Auftritt super. Hugh Jackman bei den Oscars auch. Fertig :)

  • Reply Torsten 14. 6. 2011 at 13:23

    Vergesst HIMYM. Was NPH wirklich kann, zeigte er in Joss Whedons „Dr Horribles Singalong Blog“ zusammen mit Nathan Fillon und Felicia Day.

    Und das ganze ist kostenlos auf YouTube. Teil 1 hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=apEZpYnN_1g&feature=related

  • Reply buzz 14. 6. 2011 at 15:45

    NPH nicht wirklich singen? Noch nie was von Dr. Horrible gehört?
    http://www.youtube.com/watch?v=apEZpYnN_1g

  • Reply Claas 14. 6. 2011 at 16:03

    yeah cool!!

    und wer hat bei den tonys gewonnen?

  • Reply Dr. Strangelove 14. 6. 2011 at 16:52

    „singen“ im typischen Musical Style halt. Für meine Ohren ist das genauso schrecklich wie das Country Gequäke von Paltrow.
    Die sollten so Musical Einlagen wirklich streichen. Musicals sind einfach Dreck. Das muss man mal ganz deutlich sagen. Hollywood will wohl an alte „Fred Astaire“ Zeiten erinnern. Ich finde es einfach nur peinlich.
    Mit einer Ausnahme: Der Oscar Song „Get of the Stage“ mit Will Farrell und Jack Black war lustig.

  • Reply Art Vandelay 14. 6. 2011 at 16:55

    Ja, für Deine Ohren halt. Aber Deine Ohren sind nicht der Maßstab ;)

  • Reply Hans 14. 6. 2011 at 18:57

    Musicals sind Dreck, weil du sie nicht magst? Ich mag Musicals, deswegen müssen sie eigentlich auch objektiv betrachtet super sein.

  • Reply Theater ist nicht mehr nur für Schwule : Jörn Schaars feine Seite 14. 6. 2011 at 19:21

    […] gefunden bei den 5 Film Freunden dank rivva) Neil Patrick "Barney von How I Met Your Mother" Harris eröffnet die diesjährige […]

  • Reply 42 14. 6. 2011 at 19:40

    Viel sehenswerter war doch Mark Rylances „Dankesrede“:
    http://www.dailymotion.com/video/xj9uoo_mark-rylance-best-actor-tony-awards-2011_shortfilms

    Zum Vergleich, hier 2008:
    http://www.youtube.com/watch?v=TU9iCgGDjRI

    Um Längen besser als Oscar-Reden. :)

  • Reply Legen… wait for it: Neil Patrick Harris‘ Musical-Nummer bei den Tony Awards 2011 « The Dead Cat Bounce 14. 6. 2011 at 20:52

    […] (via Fünf Filmfreunde) […]

  • Reply 1972 14. 6. 2011 at 22:25

    peinlich, wie sie alle Lachen, wenn er das Wort Jude singt, erbärmlicher Ami klamauk.

  • Reply Dr. Strangelove 14. 6. 2011 at 22:33

    Ja. genau, weil ich sie nicht mag. Mal im Ernst. Harry Potter zum Beispiel ist Trivialliteratur. Ega ob man es mag oder nicht. Und Musicals sind nun mal Dreck. Manche Leute mögen es dennoch. Es bleibt trvialer Mülle, selbst wenn es schön ausgeleuchtet und mit gute Stimme vorgetragen wird, und großen Gesten und schrillen Kostümen. Es bleibt, steif, trocken, flach, versucht gleichzeitig witzig, enthemmt, bunt zu sein. Wow. Mir fällt erst jetzt auf das die Atribute auch super auf den „Klische Homosxuellen“ passen würden. Möchtegern extravagant und im Herzen doch ein Spießbürger.
    Zurück zu Musicals. Ich würde jedenfalls nicht auf die Idee kommen und sagen: Also Cats war wirklich ein Meilenstein der „Kunstgeschichte“. Ich denke Musicals sind auch gar nicht Kunst. (anders bei Filmen)

    Aber: Ich finde reale Showeinlagen bei trockenen Veranstaltungen super. MTV Awards denken sich oft schrille Filmtrailer, aber es ist doch viel cooler die Bühne zu nutzen. Also ja, gerne mehr Action auf der Bühne. Aber bitte bitte kein Musical-tralalala-hopsasasa-itsnotjustforgays-lalala-piep-textvergessen-kostümwechsel-gedöns.

  • Reply Ben 15. 6. 2011 at 15:39

    @Strangelove Ein Geschmacksurteil wird durch forsches Auftreten nicht gehaltvoller.

  • Reply Doughnut 15. 6. 2011 at 17:17

    Dr. Strangelove, wenn du dich persönlich in so ein enges Geschmackskorsett zwingen magst, sei dir das gegönnt, aber verschone uns bitte mit dieser überheblichen Verächtlichmachung von Dingen, die du für zu profan und „trivial für dich hältst. Es interessiert einfach keine Sau. ;-)

  • Reply Ursukka 4. 8. 2011 at 21:20

    Ich könnt bei Musicals auch kotzen. Also (@Doughnut) interessierts mich schon. Bitte nicht von sich auf andere usw, ok? Danke! ;-)

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