Film Fight – Der ‘Kino Kino’ Talk

58 Comments


DirektFilmFightTeil1

Das Grauen tut sich auf. Offenbar in Anlehnung an das Literarische Quartett gibt es im Bayerischen Fernsehen jetzt den “Film Fight”, bei dem der Spiegel-Polemiker-Demagoge Henryk M. Broder mit ausgewählten Cinemenschen über Neustarts diskutiert. Diese wären: Rainer Knepperges (newfilmkritik), Norbert Körzdörfer (BILD), Daniel Kothenschulte (Frankfurter Rundschau), Doris Kuhn (Süddeutsche Zeitung), Barbara Schweizerhof (EPD Film) und das Rumpelstilzchen von SAT.1, (Hans-Ulrich Pönack).

Der Anfang ist bereits Fremdscham pur. Ich schaue es mir jetzt mal in Ruhe an.

Teil 2 / Teil 3

In : Filmfun

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    allein wenn ich schon die Gästeliste sehe, kommt mir das Essen hoch. In großen Brocken.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Daniel Kothenschulte mag ich sehr.

    Sendung ist bis jetzt (grad mit Teil 1 durch) unerträglich.

  • http://www.techngames.de Holger

    Mein Lacher des Tages geht an die Bezeichnung “das Rumpelstilzchen von SAT.1″. Hab mich gekringelt.

    PS: Ist aber ein ziemlich aggressives Rumpelstilzchen ;)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Das Schlimmste ist eigentlich die kunstfeindliche Diskussionskultur der Runde, die offenbar nur darauf abzielt, Filme möglichst pointiert abzuwatschen und in Kategorien zu quetschen.

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Haha! Sowas sollte es schon mal vor 15 Jahren geben. Da war ich bei der Pilotfolge einer der “Cinemenschen”. Konnte man sich nicht angucken. Das hier kann man sich auch nicht angucken.
    Du magst Kothenschulte?!

    Freu mich schon auf die neue Kinosendung bei zdf.Neo demnächst.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Kothenschulte hat durch sein (von mir inflationär eingesetztes) Brokeback-Mountain-Zitat einen Stein bei mir im Brett.

    “Freu mich schon auf die neue Kinosendung bei zdf.Neo demnächst.”

    Sehr subtil :)

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    That’s how I roll!

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    Nicht dass Pönack oder der BILD-Fuzzi in irgendeiner schrägen und mysteriösen Art was mit Film zu tun hätten, aber Broder, der eklige Proleten-Arsch? Kothenschulte ist ja auch einer der weniger Schlechten

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    “Einer der wenigen Schlechten” fand ich eigentlich ganz gut!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    “Das ist Berliner Schule! Wissen sie, was Berliner Schule ist? Ich sage es ihnen, ich habe hier ein Zitat von Oskar Roehler…” (Pönack) —> OH MY GOD!!!

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    @Julio
    Sigmund und ich stehen im clinch.

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Hehe!

  • tobi

    Also ich finds ganz lustig. Würde mich jetzt nicht gerade nach denen ihren Ratschlägen richten, aber so ists noch ganz amüsant. Broder ist aber meiner Meinung nach fehlbesetzt, da er immer reinschreien muss.

  • Dr. Strangelove

    Ich finde das jetzt gar nicht so schlecht. Ich fand den Ring (also die Location) am Anfang nicht so toll. Aber warum muss es denn immer eine biedere Bühne werden. Die Kulissen im deutschen Fernsehen werden eh immer schrecklicher(X-Factor, etc…)
    Henryk M. Broder ist schon okay. Auf Hans-Ulrich Pönack könnte man verzichten. Vielleicht ist es ja ganz witzig wenn da nicht nur “Intellektuelle” hocken… aber der Typ ist einfach nur schrecklich. Und generell ist die Runde doch recht groß. 1, 2 Leute weniger wären gut… denke ich… dann käme es vielleicht zu Diskussion, und weniger zu “Statements”.
    Aber sooo schlimm war das jetzt nicht. Es gibt eh nicht viele “Kino Review Formate” im Fernsehen. Von daher finde ich das schon super.

  • Dr. Strangelove

    jetzt alle 3 Teile gesehen. Broder nervt schon ab und zu. Wie alle anderen auch… aber das ist okay. Die Runde ist schon ganz nett. Leider konnten die Männer kaum etwas mit den Filmen “Schlafkrankheit” und “Brownian Movement” anfangen. Am besten gefiel mir Doris Kuhn (Süddeutsche Zeitung).
    Wahrscheinlich gefällt mir “Brownian Movement” auch nicht mal… und geht tierisch auf die nerven. Aber “die Männer” fanden dann einfach den Film selbst nervig, während Frau Kuhn ein wenig ‘mehr’ sah.
    Ich schau mir manchmal auch lieber einen “Filmversuch” an… wie zum Beispiel auf “Tree of Life” von Malick letztens… finde den dann scheiße.. und bereue dennoch nicht im Kino gesessen zu haben. Weil ich eben etwas ‘einzigartiges’ gesehen habe… oder mir eben nur die Mitte vom Film gefallen hat. Oder nach wie vor nur die Idee gut fand aber nicht den ganzen Film.
    So Filme sind mir immer noch lieber als eine runde Unterhaltung-Klamotte aus Hollywood.
    Übrigens war die Auswahl der Filme bei dieser “Film Fight” Sendung ziemlich gut. Bin gespannt auf die nächsten Folgen. Danke für den Linktip!

  • Dr. Strangelove

    Und das Pönack dieses absolut dämliche Zitat von Oskar Roehler bringt.. was man auf Wikipedia finden kann…. das war einfach nur dumm. Der Typ nervt.

  • drugstorecowboy

    Autsch…
    Einfach nur überflüssige, ganz schreckliche Zeitverschwendung.

  • Ufomuschi

    das ist auch nicht viel anders als euer blog und eure reviews hier!!

    vorteil beim FilmFight: nur reviews – kein internetschrott
    euer pluspunkt hingegen: ihr habt das bessere Rumpelstielzchen im team!

    :-P

  • dodo

    Ich hasse diesen Frühstücksfernseh Typ, der kann einem morgens schon den ganzen Tag versaun!

  • burns

    Ich möchte mich als Bayer bei Euch allen entschuldigen.
    Es tut mir herzlich leid und es beschämt mich.

    Aber mal aufs ganze gesehen:
    Ich bei diesen “offiziellen” Filmkritikern auch im schriftlichen Medium seltren etwas Vernünftiges gelesen, dass darauf schließen lässt, dass SIE HANDWERKLICHE AHNUNG VON DER MATERIE haben.
    Dass die Filmfans sind mit einem eigenen Geschmack und dass sie schon so manches gesehen haben – das spreche ich ihnen nicht ab.
    Ab dass das inzwischen alles nur noch auf undifferenzierte Meinungen, die möglichst überspitzt und “unterhaltend” dargebracht werden, hinausläuft:
    Das ist schon bitter für das, was leider hier als “Kritik(er)” bezeichnet wird und bitter für den verhandelten Gegenstand Film.

    Bäh.
    Und Broder als Boxer und die Claudia etc. – das ist peinlich, nicht komisch.

    Ich möchte also Broders Begrüßungsworten widersprechen:
    Wenn Ihr gutes Bier wollt – kommt nach Bayern. Aber wegen “Filmkritik” – da könnt Ihr gleich zuhause bleiben.

  • burns

    P.S.: Und bei dem, was hier als Filmkritik bezeichnet wird, können wir uns doch gleich alle selbst in diese Stühle setzen.
    Eine Meinung und einen Geschmack haben wir nämlich auch…

  • http://www.jottunddiewelt.de/ Jott

    Beim Intro musste ich schon schmunzeln.
    Was für eine unglaubliche Selbstüberschätzung der Mann an den Tag legt… Er hat sich halt zu einer Marke mit vielen Ecken und Kanten aufgebaut, so ähnlich wie Dieter Bohlen seinerzeit… Wobei ich Broder allerdings für richtig gefährlich halte.

  • The Director

    Wie der Pönak abgeht :D
    @21.burns:
    Kann ich nur zustimmen ;)

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    @ Jet

    Dezentes Klugscheißen: Broder ist schon seit einer Weile nicht mehr beim Spiegel, sondern schreibt jetzt für die Welt.

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    zu Springer passt er auch wesentlich besser

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Leider wahr.

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    Ach, falls du Lust hast Jet, erklär doch mal was an dem Berliner Schule-Zitat von Pönack jetzt so unglaublich ist. Ich meine das auch ganz frei von Sarkasmus, da ich anscheinend die gleichen Vorurteile(?) zu dieser Kategorie habe und gerne mehr wissen würde :)

  • Doughnut

    Meine Güte, geht mir der Pönack auf den S… Zeiger!
    Kann den mal bitte einer notschlachten, der muss BSE haben oder so etwas in der Art.
    “Da sind massenweise Gags! Pointierte Gags! Zum Beispiel wie der … *haspel haspel stotter stotter* … Ach, ick find den Film hinreißend.” OMG! Was für ein Trottel!
    Das Intro fand ich übrigens herrlich misslungen, erst dieser Boxerauftritt von Broder, dann total bieder und unpassend die andern Hanseln, wie sie schüchtern in die Kamera linsen … und dazu weiter diese rockige Musik. Geil, schlechter geht’s nicht! XD

  • Picknicker

    puh, da muss man ja wirklich erstmal tief durchatmen!

    prinzipiell finde ich so eine sendung ja eigentlich ne gute sache. mit film wird sich im TV bis auf das ein oder andere “making of” momentan ja so gut wie garnicht beschäftigt, was ich ziemlich traurig finde. filmkritiker kennt in deutschland auch so gut wie niemand, der jetzt nicht grade ein überdurschnittliches interesse an film hat. dass man die filmkritik mal ins fernsehen bringt ist eigentlich super! aber warum denn dann so?!? diese boxring sache würde ja womöglich grade so noch gehen, wenn man es ein bisschen ironischer aufzieht, aber broder als moderator ist wirklich nicht viel mehr als ein schwergewichtler, dem man ein paar mal zu oft gegen den kopf geschlagen hat. wie richtig erwähnt wurde, sind 6 leute auch eindeutig zu viel…so kommt keine richtige diskussion zu stande, an der sich alle beteiligen können. tja und dann so leute wie körzdörfer und pöni. das ist wirklich schon lächerlich… körzdörfer hat einfach NULL zu den filmen zu sagen und wenn er etwas sagt ist es genau bildzeitungs-leser niveau. hollywood mit tom hanks und julia roberts?TOP, daumen hoch! und pöni kann einfach nur adjektive hintereinander reihen, ohne seine meinung zum jeweiligen film irgendwie zu begründen. traurigerweise ist er vielleicht sogar der bekannteste filmkritiker deutschlands?!? seine dümmlichen kommentare bekommen ja vom publikum unverständerlicherweise auch den meisten applaus. wenn kothenschulte und kuhn sich mühe geben, zu erklären, warum der ein oder andere “langsame” film, vielleicht doch garnicht so langweilig ist, werden sie von broder gebasht! warum darf man eigentlich beispielsweise literatur intellektuell angehen, aber film nicht!?! ach richtig: “wir sind doch im kinoooo” (pöni)!
    naja, bin gespannt wie und ob es weitergeht. würd mich über ne regelmäßige sendung freuen, aber da ist qualitativ auf jeden fall noch ne menge luft nach oben!

  • Picknicker

    ps:
    wer einen beiweis dafür braucht, dass körzdörfer da nichts zu suchen hat, sollte sich mal seine transformers 3 “kritik” ansehen!

    http://www.bild.de/unterhaltung/kino/kinostarts/transformers-3-18566780.bild.html

  • mein Senf

    Danke für den Link, ich fands unterhaltsam.

    Nur aus Norbert Körzdörfer werde ich nicht so recht schlau. Soll dieses Verhalten eine Karl-Lagerfeld-Attitüde sein, oder ist der Typ einfach nur völlig durch den Wind?

  • Habib

    “Das Schlimmste ist eigentlich die kunstfeindliche Diskussionskultur der Runde, die offenbar nur darauf abzielt, Filme möglichst pointiert abzuwatschen”

    LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL is hier ja zum Glück GANZ anders.

  • Doughnut

    Nun ja, ganz nett, viel mehr als “ist langatmig” und “stellt viele Fragen” kam dann aber leider nicht. Der Tipp für den iranischen Film ist brauchbar, ansonsten fand ich die Auswahl ziemlich uninteressant. Als ob ein Film wie Larry Crowne überhaupt noch eine Besprechung bräuchte. Da weiß man doch schon nach dem Trailer, was genau einen erwartet. Und man weiß bei Hanks und Roberts auch, dass die Erwartungen 1:1 erfüllt werden, wozu noch groß Worte drüber verlieren?
    Und Kultur-Clash-Komödien kann ich nicht mehr ersehen, ist mir auch völlig egal, ob die gut sind oder nicht, diese Filme sind nicht aufrichtig, sie sind verlogen, sie machen heitere Mine zum bösen Spiel, sind damit auch irgendwo feige.
    Broder ist außerdem eindeutig eine Fehlbesetzung, der nimmt sich zu wenig zurück, dieser aufgeblasene Gockel.

  • burns

    @Habib: Natürlich wird Batzman Scheißfilme entsprechend weiterhin pointiert abwatschen. Hoffe ich zumindest recht inniglich.
    Aber den FFF mit dem Zitat die Kunstfeindlichkeit der Diskussionsrunde zu unterstellen, ist einfach Quark.
    Wenn die FFF was aus vollem Herzen zerreißen, dann nicht selten deswegen, weil der FILM kunstfeindlich ist…

  • http://blog.glotzkind.de/ Björn

    Ich mag den Pönack. Der geht wenigstens nicht so versucht analytisch und trocken mit dem Thema um.

  • Saul

    o_______________________________________________O

    in worten: shiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit

  • Dr. Strangelove

    @Björn: Und seine Begründung warum ein Film gut ist.. ist dann oft: “ach, äh, der Film ist einfach fantastisch, großartig, Genuss, blah blah” und schlechter Film ist dann einfach: “ein richtiger Dreckfilm, scheiße, langweilig, usw”. Pönack ist ein Idiot. Und der Bildzeitungstyp auch.
    Und Broder leider zu oft polemisch… aber so ist er halt. Es läßt die Leute ja schon reden.

    @Ranor: Pönack zitiert einfach mal das was er auf die schnelle bei Wikipedia gefunden hat. Das ist schon ein wenig schwach. In dem Zitat werden Filmer der ‘Berliner Schule’ als “streng, spröde, langsam, trist” bezeichnet …

    Gutes Beispiel ist vielleicht “Montag kommen die Fenster”. Natürlich ist der auf den ersten Blick öde, trist, es wird wenig gesprochen… usw. Also.. die Figuren im Film sind so. Aber deswegen ist der Film noch lange nicht öde… nur weil die Figuren ‘öde’ erscheinen.

    Was ist den mit Filmen wie “Gerry” von Gus Van Sant. Zwei Protagonisten in der Wüse. Insgesammt hat der Film nur 100 Schnitte.. bei 100 Minuten. Es wird wenig gesprochen und manche Szenen dauern 8 Minuten.. ohne Schnitt, ohne Worte. Und dennoch ist der Film selbst alles andere als öde, spröde, langweilig, etc…

    Ebenso kann ein Bombastwerk wie Transformers öde und spröde wirken wenn auf Action nur Action folgt, der Hauptdarsteller ununterbrochen gehetzt wirkt und nur rumschreit. Ist das dann Unterhaltung?

    Das Zitat von Roehler ist einfach extrem flach. Es gibt einige Filme der Berliner Schule die mehr Besucher haben. Aber hej. Die meisten Leute schauen sich Till Schweiger an.. und Bully Herbig Filme. Und.. sind die Filme gut? nö.
    Es gibt auch immer wieder Filme wie zum Beispiel “Fight Club” (wenn ich mich recht erinnere) … die nur so “mittelgut” im Kino liefen und erst auf DVD dann so richtig erfolgreich wurden. Auch “Pi” lief zuerst im Fernsehen, kam dann auf DVD raus,.. und lief dann im Kino. Jedenfalls ist das alles sehr relativ.

    Da könnte man ebenso jeden Dogma Film vorwerfen das man von der Wackelkamera Seekrank wird.. und der Film deshalb scheiße ist… ist ja auch schlecht ausgeleuchtet, ohne Musik, und wenig Besucherzahlen. Das ist dann Dogma. (was völliger Quatsch wäre Dogma auf diese Attribute zu reduzieren.)

    Man kann nur hoffen das die nächsten Sendungen besser werden.
    @Doughnut: Die Filmauswahl war okay. Iranisches Kino, Deutsches Kino, der Skandalfilm mit Sandra Hüller… und eben auch ein Hollywood Schinken von Tom Hanks. Bin eher froh das sie eine Komödie genommen haben… anstatt jetzt Transformers 3. Filmauswahl fand ich persönlich super. Nur die Runde ist etwas groß. Ohne Pönack und diesen Bild Typ wäre es super.

  • Alex

    Ich fühle mich genötigt zu schreiben. So eine gequirlte Kacke hab ich schon lang nicht mehr gesehen. Pseudointelektuelle Kackbratzen deren Kommentar soviel Wert ist, wie das was meine Katze neulich im Klo abgelassen hat. Ich fordere die Filmkritiker-Inquisition!!!

  • http://its-just-a-film.blogspot.com/ Hitmanski

    Fand ich auf eine groteske Art und Weise unterhaltsam. Zeitweise wirkte das Ganze gar wie eine überspitze Darstellung aller Missstände der gesprochenen Film- und Kunstkritik: Oberflächliches Herunterrattern von Inhalten, die man sonst nur in den “Fazit”-Kästchen der TV-Movie finden könnte; vollkommen unstringente und unbegründete Geschmacksurteile; Anpassung des Inhalts an das Format, nicht umgekehrt (sehr geil: der Minuten-Countdown auf den Boxtäfelchen), besonders auffallend aber: Kulisse und Aufmachung könnten prolliger kaum sein, die Filmauswahl darf dann -Sende-Zielgruppe bedacht!- ein bisschen Intellektualität heucheln, letztlich werde ich aber das Gefühl nicht los, dass die Selektion vor allem von der Höhe der Wahrscheinlichkeit bestimmt war, mit welcher Broder im Kontext des Werks, seine politisch motivierten Aussagen unterbringen konnte.

  • Vas

    Wahahah, Moment, ich muss mich von meinem Lachanfall erholen… NOT.

    Das war das uninspirierteste, langweiligste und natürlich unlustigste, was ich seit Langem gesehen habe. Nicht mal Pönack konnte da was retten…
    Es war nur inhaltsloses Blabla und beim selbstgefälligen Gelaber von Broder hätte ich am Liebsten gekotzt. Seine Witze hatte er wahrscheinlich noch auf seinem Moderationskärtchen zu stehen, damit er ja nicht den Einsatz verpasst…

  • Flo

    Lächerlicher als die Sendung finde ich, dass du Broder als Demagogen bezeichnest.

  • burns

    @Flo: Geh davon aus, dass nicht alle vor der Glotze Deinen Horizont haben. Die nicken dann mit dem Kopf und sagen sich: “Aha, ajah, der Broder, mhm, ja so ist das… Recht hat er!”
    Oft reicht nur laut sein und stark auftreten. So ein Lautsprecher wie Broder kann zumindest eine “demagogische Wirkung” entfalten…

  • Krake

    Fand die Idee erst gut und war dann extremst enttäuscht. Außerdem war ich mal wieder entsetzt darüber, welche Nullnummern sich oft in Berufen tummeln, für die ich aus dem Stand fuffzich Leute aus meinem Umfeld wüßte, die das tausendmal besser machen würden. Wie kommt einer wir Körzdörfer dazu, Filme bewerten zu dürfen, wenn er schon den genialen Komiker Omid Djalili anscheinend nicht kennt und ihn dann auch noch Djajili nennt. *facepalm*

  • tobi

    Zum Glück wird hier im Forum sachlich die Sendung kritisiert & nicht polemisch abgewatscht wie es angeblich die Kritiker in der Sendung machen. Ich jedenfalls fand die Sendung jetzt gar nicht so schlecht. Das jetzt einige Sachen noch nicht so richtig geklappt haben ist bei einem Piloten doch ganz normal. Mal schauen was die nächste Sendung bringt.

  • Habib

    “Wenn die FFF was aus vollem Herzen zerreißen, dann nicht selten deswegen, weil der FILM kunstfeindlich ist…”

    brrrrruahahahahaha
    KUNSTFEINDLICHE FILME.
    Alles klar.
    Ist das ein neues Synonym für entartete Kunst?

    Na ja. Spätestens seit dem hier ganz offen darüber nachgedacht wurde, ob man das Gucken von Exploitation Filmen nicht rechtlich reglementieren sollte (und das von einem Großteil der User auch noch ernsthaft diskutiert wurde!), dürfte ja klar, sein wie Kunstfreundlich einige der FFF eingestellt sind. (ich schreibe “Einige”, weil sich Batzman mit so einem Quark immer vornehm zurückhält)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Habib: „Spätestens seit dem hier ganz offen darüber nachgedacht wurde, ob man das Gucken von Exploitation Filmen nicht rechtlich reglementieren sollte (und das von einem Großteil der User auch noch ernsthaft diskutiert wurde!), dürfte ja klar, sein wie Kunstfreundlich einige der FFF eingestellt sind“

    Schätzchen, das Schauen von Filmen ist ohnehin rechtlich reglementiert und die FSK ist nicht meine Erfindung, außerdem lies das Posting nochmal durch, bevor Du hier Desinformation und Bullshit streust, mein Freund.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    Habib hat schon immer genervt, “kenne” den noch aus unseligen Manifest-Forum-Zeiten.

  • Habib

    @Renington:
    Nö, der Verkauf von bestimmten Filmen an bestimmte Altersgruppen ist reglementiert. Nennt sich Jugendschutz. Du wirst es kaum glauben: Selbst Filme die keine FSK Freigabe haben, “dürfen” geguckt werden. Selbst beschlagnahmte. Oder wann stand bei dir das SEK vor der Tür, weil Du Evil Dead in den Player geworfen hast?

    @Jet: Wir kennen uns nicht. Streue bitte nicht solche Desinformationen.

  • http://www.jottunddiewelt.de/ Jott

    Unglaublich, wie hier jede Diskussion zu einem beliebigen Filmthema nach einer Weile in stupiden Rumgetrolle versackt… Das nervt langsam!

  • jim

    Hab in den letzten 72Stunden das FFF Portal als Ganzes mal genauer beäugt…hat Potenzial,das alles.Und daß man sich hier dann auch mal gegenseitig die Ohren langzieht – gehört dazu.Es wird gemenschelt.Und erstmal gut…oder?
    Habe mir FilmFight – die Trilogie – auch angesehen.Wir dürfen natürlich eins nicht vergessen:wir haben es hier mit F e r n s e h e n(old school)zu tun…die haben einfach nicht die Kapazitäten und Innovationen(weil auch nicht die I n t en s i o n*)eine Filmkritiksendung zu konzepieren, die filmspezifisch informiert und generell zu einer kollektiven Diskussion – und zwar über die besprochenen Filme – animieren möchte…Was wir da gesehen haben ist einfach TV b u s i n e s s as usual…und nicht wirklich lohnend näher darauf einzugehen.
    Einer aus dieser Sprechblasenrunde ist natürlich auffällig:der Her Pönack.
    Mache das alle erste mal mit ihm Bekanntschaft(Ich kenne mich im Fernsehen sowieso überhaupt nicht mehr aus, – ich schau nicht mehr(hin).Das war aber nicht immer so)
    Als allererstes ist er: laut.Scheinbar will er unbedingt gehört werden,eine gewisse Zwanghaftigkeit seinerseits ist da nicht von der Hand zu weisen.Und Recht muß er haben – was auch darauf hinweist,das er sich seiner Sache gegenbenfalls doch nicht so sicher ist…und damit qualifiziert er sich letztendlich ins Abseits.Er ist natürlich durchschaubar,der Herr Pönack. Sein leicht pathologisches Sendebewußtsein(das Rumpelstilzchensyndrom, s. Jet)wird wiederum unbewußt vom Publikum aufgefangen und goutiert.Ganz simpler Reflex.Und davon zehrt dieser Mann.Das man unter Umständen reflexhaft auf ihn reagiert.
    Ich persönlich mag da auch garnicht so nah ran ihn…weil er das genau will.Er will meine Aufmerksamkeit und ist bereit sehr sehr viel dafür zu tun….doch was eine Filmbesprechung angeht werde ich von Herrn Pönack nicht viel zum Thema erfahren,dafür mehr von seiner Persönlichkeitsstruktur.Nichtsdestotrotz.Er gehört ins Fernsehen.Old School.
    to be continued…
    *Wenige Ausnahmen bestätigen die Fernsehlandschaftsregeln.

  • Doughnut

    Jim (Darf man das eigentlich groß schreiben?) , ich find dich irgendwie lustig. XD
    Bitte bitte bleib hier und schreib weiter fleißig Kommentare, irgendwie mag ich deinen Stil. *billigst anbieder*

    That’s all folks!

  • jim

    Mein lieber Doughnut…danke für die Butterblume :-)….
    in Wahrheit sitz ich hier aber ganz zögerlich an der PC Tastatur und frage mich ständig nach meiner eigenen Qualifikation, hier im Blog mitzumischen…mir gehts auch weniger darum mit schlau sein zu dürfen.
    Aber hier finde ich Menschen die einen manierlichen Rundblick pflegen in Punkto FilmKultur &Biz….welches ein gesellschaftliches Tool darstellt, und wo es eigentlich wichtig ist da mitzuschrauben…wer möchte und kann.
    Es kann natürlich nicht sein,daß jemand ein Arschloch ist,weil er eine Meinung hat – hier ist ein Platz wo man lernen kann diesen Umstand zu verstehen und Polemik stellt dafür kein Hindernis dar.Und wenn man rhetorisch darauf achtet,das das Niveau nicht fällt,fängts doch erst richtig an Spaß zu machen….und es ensteht ein wahrnehmbarer Kontrast zu dem , was z.T. in der Massenmedienlandschaft stattfindet.Verdummung.Das darf auch sein – da man eine Wahl hat. Insofern fühl ich mich hier ganz wohl….und lerne dazu.

    to be continued

    to be continued…

  • Mein Senf

    “Das Schlimmste ist eigentlich die kunstfeindliche Diskussionskultur der Runde, die offenbar nur darauf abzielt, Filme möglichst pointiert abzuwatschen (…).”

    Für mich ist dies der zentrale Satz dieses ganzen Threads.
    Ich denke mal, das ist ganz einfach A) dem Medium B) dem Format geschuldet und C) dem Beruf des Kritikers geschuldet. Sechs Kritiker sollen innerhalb von sechs Minuten einen Film besprechen – wie soll das anders gehen?

    Hier ein paar gedanken zu Punkt C):

    Mal ganz im Ernst: Das eingangs genannte Zitat ist entweder eine herrliche Form von Vorwärtsverteidigung oder zeugt von mangelnder Selbstdistanz.

    zum Thema “pointiert abzuwatschen”:
    Zuallerst wohnt wohl jedem Kritiker (unabhängig vom Medium, das er nutzt bzw. bespricht) ein gesteigerter Mitteilungsdrang inne. Um gehört zu werden, sucht er nach Wegen, seine Ansichten möglichst publikumswirksam unter die Leute zu bringen. Pointiertes Schreiben, Sprechen oder Auftreten ist da wohl eines der gängigsten, weil unterhaltsamsten Mittel.

    Der Hang zu extrem negativen Positionierung, den du mit “abwatschen” kritisierst, haben den gleichen Ursprung: Um gehört zu werden sucht der Kritiker (unabhängig vom Medium, das er nutzt bzw. bespricht) nach Wegen, seine Ansichten möglichst publikumswirksam unter die Leute zu bringen. Einerseits-andererseits-Statement mögen differenziert und objektiv sein, sind aber wenig griffig und damit erinnerungswürdig und besitzen wenig Unterhaltungswert. Daher tendieren Kritiker überdurchschnittlich oft zu extremen Positionierungen, die dann überdurchschnittlich häufig extreme Verrisse sind. Warum? Ganz allgemein, weil es einfach ist, die Fehler eines anderen zu benennen, statt überschwänglich zu loben. Warum ist es einfacher? -Das habe ich mich bei meiner Chefin letzten auch wieder gefragt-

    Statt jetzt bekannte Schlagworte wie “Neidgesellschaft”, “Überlegenheitsgefühl gegenüber der Zielgruppe” etc. zu strapazieren (die sicherlich Teil der Ursache sind). Trotzdem würde ich gerne einen anderen Punkt zur Diskussion stellen.

    In einer individuenfixierten Gesellschaft gehört es zum Selbstverständnis eines Kritikers, mit seiner Kritik auch immer ein Stück seine eigene Persönlichkeit zu beleuchten. Vergleichbar wie bei facebook meißelt der Kritiker mit jedem seiner Kommentare an dem Image, das er nach außen transportieren will.

    Und nun kommt ein verwegener Gender-Gedanken ins Spiel: Wie viele Kritiker sind weiblich? Nicht viele – Man schaue sich nur in die Zusammensetzung der Film-Fight-Runde, bzw. der 5FF an. Zum männlichen Selbstverständnis gehört es, ein männliches Image zu transportieren und dazu passen positive Kritiken, wenn überhaupt nur in homöopathischen Dosen. Indem sie einen Film loben, offenbaren sie nämlich ihrem Publikum zwangsläufig ihre Schwächen und geben damit ihre verletztliche und emotionale Seite preis. Das mag ganz vereinzelt passen, eine menschliche Schwäche macht schließlich jeden Charakter interessant.

    Im überwiegenden Fall tendieren die meist männlichen Kritiker logischerweise aber zu negativen Kritiken, die dann zumeist mit einem pointiert und distanziert, zynischen Sarkasmus präsentiert werden.

    Das ganze ist ein gesellschaftliches Phänomen, von dem ich mich auch nicht wirklich freispreche. Vielleicht sollten einfach mehr Frauen Filmkritiker werden :-)

  • genervt

    @53
    “Das Schlimmste ist eigentlich die kunstfeindliche Diskussionskultur der Runde, die offenbar nur darauf abzielt, Filme möglichst pointiert abzuwatschen (…).”

    >Für mich ist dies der zentrale Satz dieses ganzen Threads.
    > Ich denke mal, das ist ganz einfach A) dem Medium B) dem Format
    > geschuldet

    Das ist das Format, wie vor 20 Jahren bei “Explosiv – Der heiße Stuhl” oder noch früher, *namevergessen*, wo sich zwei Parteien gegenüberstanden und aus Leibeskräften künstlich anschrien.
    Verbalboxen, Inhalte sind da egal.

  • Binding

    Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Wie haben die es eigentlich (terminlich) hinbekommen, dass alle die Filme vorab gesehen haben? Gehen die tatsächlich auf ALLE Pressevorführungen bzw. Festivals und sehen ALLES immer vorab? Oder haben die sich getroffen, um die Filme gemeinsam zu sehen? Ist zwar eigentlich egal, wie’s ist, aber irgendwie finde ich das unrealistisch.

  • Tenenbaum

    Knepperges war großartig!

    Er hat es irgendwie geschafft, seine Würde zu behalten.

  • Manuel

    Hab es 30 Sekunden ausgehalten. Wenn ich Broder höre wird mir einfach übel. Fehlt ja nur noch euer Batzman in der Runde und des filme-ruinieren erreicht seinen schrecklichen Höhepunkt. Allerdings ohne mich.
    Auch wenn das jetzt weinerlich klingt, Sat1 und Filmkritik im Netz sind oft Orte ohne Herz. Und Filme sollte man genau mit diesem schauen.

  • Pingback: Moviacs – Filmkritik-Format im ZDFNeo TVLab | Deus X Cinema

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