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Hana, Dul, Sed (Trailer)

Standard, 4. 7. 2011, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 14 Kommentare

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dafür eine Zielgruppe gibt: Für Filme über Frauenfußball in Nordkorea.
Ich weiß zwar nicht wie ich mir diese Zielgruppe vorzustellen habe, aber für die Freunde der anspruchsvollsten(?) Unterhaltung, habe ich hier den Trailer zu der Dokumentation des sozialistischen Aufstiegs der nordkoreanischen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen zum WM-Titelfavoriten.


Hana bei Youtube

Die Volksrepublik Nordkorea ist nach außen völlig abgeschottet, Besucher kommen selten ins Land. Die österreichische Dokumentarfilmerin Brigitte Weich wurde gelassen und begleitete vier nordkoreanische Fußballnationalspielerinnen über sieben Jahre. Es gelang ihr selten gesehene Bilder einzufangen, die gleichwohl verstören wie faszinieren: die gigantomanische sozialistische Vorzeigearchitektur in Pjöngjang, haushohe kitschige Propagandaplakate oder inszenierte bunte Bilder von der Geburtstagsfeier von Kim Jong-Il.

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14 Kommentare

  • Reply Christopher 4. 7. 2011 at 11:00

    Erinnert mich irgendwie sehr daran:
    http://www.youtube.com/watch?v=PpGT8DXXIYI

    ;)

  • Reply maroni 4. 7. 2011 at 11:10

    Wenn man sich für Frauenfussball nicht interessiert, verliert dieser Film trotzdem nicht an Interesse. Es ist sehr spannend, wieviel Politisches hier vordergründig über Biographisches transportiert wird und wie diese Zwischentöne unkommentiert bleiben. Vielleicht erzeugt genau das diese Wirkmacht, die sich auf mich und andere, mit denen ich über den Film gesprochen habe, abgesetzt hat. Ich habe länger keinen so gut arrangierten Dokumentarfilm gesehen.

  • Reply Flo 4. 7. 2011 at 13:41

    7 Jahre …

  • Reply Matty 4. 7. 2011 at 14:22

    ;)

    http://www.ruthe.de/cartoons/strip_1391.jpg

    Wenn es gut gemacht zieh ich mir auch sowas rein.

  • Reply KurtE 4. 7. 2011 at 15:07

    Der nordkoreanische Trainer, der zur WM mit in Deutschland war, hat nach dem ersten verlorenen Spiel erklärt, daß seine Manschaft nur deshalb so schlecht gespielt hat, weil die Hälfte von denen vier Tage vorher vom Blitz getroffen worden waren. :-)

  • Reply JMK 4. 7. 2011 at 18:09

    Die Zielgruppe ist ganz einfach: Menschen die weiter denken können als zur nächsten Ecke und sich nicht in ihrem Kreuzberger Latte macchiato- Viertel die Eier kraulen. Moron.

  • Reply Mal Sehen 4. 7. 2011 at 18:15

    Tatsächlich stelle ich mir die Zielgruppe eigentlich nicht so vor, wie dein Kommentar: Latent agressiv, dumm, nichtssagend.

    Aber wenn du dich jetzt angegriffen gefühlt hast, weil… Ja, warum, eigentlich?
    …dann ist mir das herzlichst egal.

  • Reply Doughnut 4. 7. 2011 at 19:36

    Ich interessiere mich zwar echt nicht sonderlich für Frauenfußball, dazu ist das Leistungsgefälle da nach wie vor zu groß ( zB ein Sturmduo, das eine ganze unterdurchschnittliche Restmannschaft wettmachen kann – Brasilien – einfach unfassbar), aber Nordkorea interessiert mich dafür umso mehr.
    Denn ich versteh diese Autokratien mit Führerkult nicht und weiß auch nicht, wie man sich das Leben da vorzustellen hat. Bei Nordkorea hagelt es bei mir also Fragezeichen und das allein macht mich sehr neugierig auf derartige Dokus, die dank eines harmlosen Vorwandes wie Fußball mal etwas weiter reinschnuppern können in dieses Land.

  • Reply Kerstin Boone 4. 7. 2011 at 19:53

    Die nordkoreanische Frauennationalmannschaft ist übrigens laut der Presseagentur PPP (Prima Propaganda Pjöngjang) tatsächlich ins Viertelfinale vorgestoßen:

    http://iniwmblog.wordpress.com/2011/07/02/nordkorea-schweden/
    http://iniwmblog.wordpress.com/2011/06/28/usa-nordkorea/

  • Reply Jimmy Papadokulos 4. 7. 2011 at 22:23

    ich verstehe nur nicht, was an einer doku über eine sportbewegung und ihre politischen verknüpfungen so extravagant sein soll. manch einer macht aus so was nen spielfilm mit matt damon und morgan freeman.

  • Reply pebbles 5. 7. 2011 at 10:11

    Ich erhoffe mir Einblicke in ein uns ziemlich unbekanntes Land und deren Lebensweisen und Kultur. Komisch dass man dies überhaupt erläutern muss.

  • Reply Bootie 5. 7. 2011 at 10:26

    hm… also wenn die beschreibung des films sich nicht ausschließlich auf nordkorea beziehen würde (bilder, die nicht selten gesehen, sondern die einzigen sind, die man eh aus nordkorea kennt), wäre ich nicht so skeptisch, wie wenn der film das leben nordkoreanischer profisportler dokumentieren würde…

  • Reply maroni 5. 7. 2011 at 11:53

    @Jimmy Papadokulos Der Zauber liegt wirklich daran, Einblick (und zwar wertfreien!) zu bekommen in ein uns komplett fremdes politisches System, das Individualität, wie wir sie kennen, kaum zulässt. Im Profisport, als Pionierinnen in einer noch ganz unterentwickelten Sparte, scheint das sogar in Nordkorea ein bißchen möglich gewesen zu sein, wobei die kultische Verehrung des Staatsoberhauptes ein Teil der Protagonisstinnen zu sein scheint.
    @bootie …Und genau das macht den Film zu einer politischen Dokumentation. Individueller Kampfesgeist ist dort auf Staatstreue gemünzt, es ist wirklich spannend, wie sich das ineinander verschränkt.
    Ich empfehle den Film wirklich!

  • Reply irreversible 7. 7. 2011 at 21:41

    Wie in einigen Kommentaren schon anklang, kann man den Film doch auch zu schätzen wissen wenn für Fußball (egal welchen Geschlechts) nichts übrig hat. Ist doch zum Glück ziemlich offensichtlich, dass es hier nicht in erster Linie ums Balltreten geht sondern um bestimmte Einblicke ins Leben der ansonsten völlig abgeschirmten Einwohner Nordkoreas. Ist doch ein hochinteressanter & politischer Ansatz und (wenn man den Kritiken hier in den Kommentaren und anderswo glauben darf) offenbar sehr gut gefilmt.

    Daher ist die obige Einleitung, die den Film aufgrund seiner Thematik ja als irgendwie sehr abseitige und nur für wenig Leute sehenswerte Produktion beschreibt, schon ziemlich daneben. Trotzdem echt kein Grund hier rumzupöbeln wie der werte Herr ein paar Kommentare über mir….

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