Hana, Dul, Sed (Trailer)

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dafür eine Zielgruppe gibt: Für Filme über Frauenfußball in Nordkorea.
Ich weiß zwar nicht wie ich mir diese Zielgruppe vorzustellen habe, aber für die Freunde der anspruchsvollsten(?) Unterhaltung, habe ich hier den Trailer zu der Dokumentation des sozialistischen Aufstiegs der nordkoreanischen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen zum WM-Titelfavoriten.


Hana bei Youtube

Die Volksrepublik Nordkorea ist nach außen völlig abgeschottet, Besucher kommen selten ins Land. Die österreichische Dokumentarfilmerin Brigitte Weich wurde gelassen und begleitete vier nordkoreanische Fußballnationalspielerinnen über sieben Jahre. Es gelang ihr selten gesehene Bilder einzufangen, die gleichwohl verstören wie faszinieren: die gigantomanische sozialistische Vorzeigearchitektur in Pjöngjang, haushohe kitschige Propagandaplakate oder inszenierte bunte Bilder von der Geburtstagsfeier von Kim Jong-Il.

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In : News, Trailer

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Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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14 Comments

  1. maroni

    Wenn man sich für Frauenfussball nicht interessiert, verliert dieser Film trotzdem nicht an Interesse. Es ist sehr spannend, wieviel Politisches hier vordergründig über Biographisches transportiert wird und wie diese Zwischentöne unkommentiert bleiben. Vielleicht erzeugt genau das diese Wirkmacht, die sich auf mich und andere, mit denen ich über den Film gesprochen habe, abgesetzt hat. Ich habe länger keinen so gut arrangierten Dokumentarfilm gesehen.

  2. Flo

    7 Jahre …

  3. KurtE

    Der nordkoreanische Trainer, der zur WM mit in Deutschland war, hat nach dem ersten verlorenen Spiel erklärt, daß seine Manschaft nur deshalb so schlecht gespielt hat, weil die Hälfte von denen vier Tage vorher vom Blitz getroffen worden waren. :-)

  4. JMK

    Die Zielgruppe ist ganz einfach: Menschen die weiter denken können als zur nächsten Ecke und sich nicht in ihrem Kreuzberger Latte macchiato- Viertel die Eier kraulen. Moron.

  5. Mal Sehen

    Tatsächlich stelle ich mir die Zielgruppe eigentlich nicht so vor, wie dein Kommentar: Latent agressiv, dumm, nichtssagend.

    Aber wenn du dich jetzt angegriffen gefühlt hast, weil… Ja, warum, eigentlich?
    …dann ist mir das herzlichst egal.

  6. Doughnut

    Ich interessiere mich zwar echt nicht sonderlich für Frauenfußball, dazu ist das Leistungsgefälle da nach wie vor zu groß ( zB ein Sturmduo, das eine ganze unterdurchschnittliche Restmannschaft wettmachen kann – Brasilien – einfach unfassbar), aber Nordkorea interessiert mich dafür umso mehr.
    Denn ich versteh diese Autokratien mit Führerkult nicht und weiß auch nicht, wie man sich das Leben da vorzustellen hat. Bei Nordkorea hagelt es bei mir also Fragezeichen und das allein macht mich sehr neugierig auf derartige Dokus, die dank eines harmlosen Vorwandes wie Fußball mal etwas weiter reinschnuppern können in dieses Land.

  7. Jimmy Papadokulos

    ich verstehe nur nicht, was an einer doku über eine sportbewegung und ihre politischen verknüpfungen so extravagant sein soll. manch einer macht aus so was nen spielfilm mit matt damon und morgan freeman.

  8. pebbles

    Ich erhoffe mir Einblicke in ein uns ziemlich unbekanntes Land und deren Lebensweisen und Kultur. Komisch dass man dies überhaupt erläutern muss.

  9. Bootie

    hm… also wenn die beschreibung des films sich nicht ausschließlich auf nordkorea beziehen würde (bilder, die nicht selten gesehen, sondern die einzigen sind, die man eh aus nordkorea kennt), wäre ich nicht so skeptisch, wie wenn der film das leben nordkoreanischer profisportler dokumentieren würde…

  10. maroni

    @Jimmy Papadokulos Der Zauber liegt wirklich daran, Einblick (und zwar wertfreien!) zu bekommen in ein uns komplett fremdes politisches System, das Individualität, wie wir sie kennen, kaum zulässt. Im Profisport, als Pionierinnen in einer noch ganz unterentwickelten Sparte, scheint das sogar in Nordkorea ein bißchen möglich gewesen zu sein, wobei die kultische Verehrung des Staatsoberhauptes ein Teil der Protagonisstinnen zu sein scheint.
    @bootie …Und genau das macht den Film zu einer politischen Dokumentation. Individueller Kampfesgeist ist dort auf Staatstreue gemünzt, es ist wirklich spannend, wie sich das ineinander verschränkt.
    Ich empfehle den Film wirklich!

  11. irreversible

    Wie in einigen Kommentaren schon anklang, kann man den Film doch auch zu schätzen wissen wenn für Fußball (egal welchen Geschlechts) nichts übrig hat. Ist doch zum Glück ziemlich offensichtlich, dass es hier nicht in erster Linie ums Balltreten geht sondern um bestimmte Einblicke ins Leben der ansonsten völlig abgeschirmten Einwohner Nordkoreas. Ist doch ein hochinteressanter & politischer Ansatz und (wenn man den Kritiken hier in den Kommentaren und anderswo glauben darf) offenbar sehr gut gefilmt.

    Daher ist die obige Einleitung, die den Film aufgrund seiner Thematik ja als irgendwie sehr abseitige und nur für wenig Leute sehenswerte Produktion beschreibt, schon ziemlich daneben. Trotzdem echt kein Grund hier rumzupöbeln wie der werte Herr ein paar Kommentare über mir….

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14