Green Lantern (Review)

68 Comments

“Maybe that means asshole in their language?”

Originaltitel: Green Lantern
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Martin Campbell
Buch: Greg Berlanti, Michael Green, Marc Gugenheim
Darsteller: Ryan Reynolds, Blake Lively, Peter Sarsgaard, Tim Robbins, Mark Strong

★½☆☆☆

Der arrogante Testpilot Hal Jordan (Ryan Reynolds) wird von einem sterbenden Alien und dessen Ring ausgewählt dem Green Lantern-Corps zum Schutze der Galaxis beizutreten. Seine erste Aufgabe ist es das Universum vor der Riesenwurst Parallax zu retten.

Und das nachdem mich X-Men: First Class trotz seiner Schwächen gerade so positiv überrascht hatte. Hier kommt also Green Lantern, der zu meiner Zeit noch Grüne Leuchte hieß. Wohl mit einigem Abstand der schlimmste Superheldenfilm des bisherigen Jahres, schafft es Bond-Regisseur Campbell tatsächlich auf allen Ebenen selbst dann zu enttäuschen, wenn die Erwartungen nach dem Trailer schon in Knöchelhöhe pendelten.

Lediglich die Darsteller tun einem leid, denn was Ryan Reynolds, Peter Sarsgaard und (sic!) Tim Robbins in dieser Gurke an Dialogen aufsagen müssen, wird normalerweise selbst Autoren von Telenovelas als zu dämlicher Schrott um die Ohren gehauen. Dabei fällt es schwer zu sagen, was jetzt schlimmer ist: Heroisches Gestammel wie “Es ist mein Job keine Angst zu haben” oder die unsäglichen Romantikeinlagen zwischen Reynolds und Love Interest Blake Lively, die die meiste Zeit guckt wie die Kuh wenns donnert und wirklich keinen Satz ohne Fremdschäm-Reiz herausbekommt.

Was nicht bedeutet, dass die Expositions-Dialoge auf dem Green-Lantern-Planeten besser wären, wenn Reynolds sich mit digitalen Fischen, Kartoffeln und einem Typen unterhält der Sinestro heißt und einen diabolischen Bleistiftbart trägt – was ihn natürlich absolut qualifiziert der Anführer aller Grünen Leuchten zu sein. Der Name Böso war wahrscheinlich schon vergeben.

Zu den unsäglichen Storywirrungen, die Hal Jordan mit den üblichen Daddy-Issues und einer “Nein ich will kein Held sein und renne weg, nur um zurückzukommen wenns ernst wird”-Handlung belasten, die nun wirklich jeder andere Heldenfilm inkl. dem grünen Seelenverwandten Shrek schon durchgekaut hat, kommen sehr unlustige Scherze, ungelenke Pop-Kulturreferenzen und ein visuelles Konzept, das wirklich fragen lässt, wofür genau die 200 Mio$ draufgegangen sind, die dieser Film gekostet hat.

Mag Transformers 3 auch scheußlich sein, zumindest ahnt der Zuschauer, wenn er den Film sieht wofür die Kohle verpulvert wurde. Green Lantern hingegen sieht derartig käsig aus, das man sich streckenweise in einer größenwahnsinnigen Asylum-Produktion wähnt. Dabei ist das wie meist lausige Postkonvertierte 3D nur eines von vielen Problemen. Das Charakterdesign der animierten Figuren mag ja im Comic noch gerade so funktionieren, in einem Live-Action-Film reizen die Figuren alleine zum fassungslosen Lachen, genau wie Oberbösewicht Parallax, der tatsächlich aussieht wie – man verzeihe die Derbheit – eine Kackwurst mit Gesicht, das so schlecht animiert ist, das man meint einzelne Elemente des Drahtgittermodells beim Reden durchschimmern zu sehen. Wenn der Showdown in Coast City aussieht, als würde eine missmutige Kläranlage die Stadt fluten, dann stecken nicht nur die Anwohner ganz gewaltig in der Kaka.

Wäre das ganze wenigstens konsequenter Trash, der sich selbst nicht ernst nimmt, würden nicht zwischendurch immer wieder Anläufe in Emotion, Spannung und Pathos unternommen, wäre der Film vielleicht noch ein Guilty Pleasure. So reiht er sich nur ein in die Reihe von Effekt-Supergaus, gleich neben Van Helsing und Liga der außergewöhnlichen Gentleman. Es bleibt Unglaube und die Erkenntnis, dass wahrscheinlich schon die Comicvorlage an die sich hier überdeutlich geklammert wird, ziemliches Gedöns ist. In brightest day, in darkest night. Lirum Larum, Löffelstil, wer viel fragt der weiß nicht viel. Der Letzte machte die Laterne aus.

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In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • http://google.de Robie

    ich hoffe dass du in der hölle brennst.
    Niemand vermag es die grüne laterne in den dreck zu ziehen.

    period

  • http://google.de Robie

    ok…ich nehme die beleidigung zurück und gestehe dass der film nicht der knaller ist, bzw sein wird.

    aber dennoch bin ich davon ueberzeugt dass niemand green lantern so schlecht bewerten darf.
    Und wenn doch solltest du dich auf einen derben arschtritt bereit machen

  • Flx

    Robie = Sheldon Cooper?! ;)

  • Marcel

    Ohoh. Das klingt ja gar nicht gut. Dann werd ich den Kinobesuch von heute Abend mal lieber nicht der Grünen Laterne widmen.

  • http://soundcloud.com/blackholebird andreas

    irgendwie… ach ach, das tut mir in der seele weh. da war mal die chance, so ein baby vernünftig umzusetzen nud dann kommt eine einzige gequirlte oberkacke raus. womit haben wir das verdient?

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Das nächste Mal bitte jemand die Rezension verfassen lassen, der entweder schon mal ein bißchen was von der Lantern-Mythologie gehört hat ODER – heutzutage natürlich ein absoluter Luxussuperwunsch – so ein kleines Schamhaar breit zu recherchieren Bock hat.

  • burns

    Ach, Batz…: Wieder mal danke für die Review. Immer, wenn ich hierher klicke, hoffe ich, wieder so einen launigen Verriss zu lesen. Ich war einige Minuten wieder bestens unterhalten und habe mehrfach laut aufgelacht.:-)

    @Julio Sacchi: Die Lantern-Mythologie interessiert hier nichtmal ein Schamhaar breit. Der Film ist gut oder nicht. Wann versteht das Ihr (jeweiligen)Roman-oder-Comic-Insider endlich mal?…

  • Mbeki Eki

    Am hellsten Tag,
    in finstrer Nacht…
    denke ich an Green Lantern
    bin ich um meinen Schlaf gebracht.

  • Bastl

    Ein Film muss schon für sich selbst stehen können sonst ist er eben schlecht gemacht. Wenn ich mich erst “schlau” machen muss um auch bei jeder Anspielung fanboyisch(sic) aufzujauchzen die jeder nicht-Wissende nur mit einem Stirnrunzeln quitiert dann läuft was falsch.

  • Mein Senf

    @Bastl: Word

  • Lufyi

    1. sollte sich mal jemand ein bisschen die Comics zur Hand nehmen, um nicht so auf absolut armseelige Weise über Charaktere wie Sinestro (einem der tragischsten Charaktere überhaupt) herzuziehen, und 2. war da wohl jemand in einem anderen Film als ich… ich habe mich gut unterhalten gefühlt, die Effekte waren klasse (vor allem Parallax!), und der Rest hat auch spaß gemacht.

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Schwachfug. Niemand heisst “Sinistro” und einen “Tim Robins” kenn ich auch nicht. Um Fanscheisse gehts mir hier überhaupt nicht. Sondern um eine grundsätzliche Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Material.

  • http://parkster.de Parkster

    An alle, die Batz für den Artikel angehen:

    Selbst als Fanboy (… ja, ich kenne mich in der Green Lantern-Mythologie aus)… selbst als jemand, der Ryan Reynolds und Peter Saarsgard sehr gerne auf der Leinwand sieht… selbst als jemand, der immer an das Gute in Comicverfilmungen glaubt und auch den HULK mit Eric Bana nicht schlecht fand… selbst als so eine Person muss ich schweren Herzens zugeben, dass Green Lantern eine Gurke von Film ist und leider fast jeder der batzmannschen Kritikpunkte gerechtfertig ist.

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Habe ich nicht die geringsten Zweifel dran. Der Verriss ist sicher verdient. Nur, n bißchen Rückhalt muß auch Polemik haben. Sonst ist sie nur heisse Luft (oder eine offenbar sehr dankbare Leserschaft kichert drüber).

  • Fluffy Bunny

    Uiuiui, ein klarer Fall von “Fanboyrage”… ist das hier die Meckerecke?

    Green Lantern ist von der Vorlage her schon sau kitschig! Der Krieg der Farben, die ganzen Corps, Tribes, lustige Aliens/Lanterns vom Eichhörnchen bis zum Schwein und über Allem die Kraft der Liebe. Die Comics sind sowas von esotherisch, daß ich mich schon oft gefragt habe, ob mal irgendwann rauskommt, daß das Ganze ironisch gemeint ist und den Witz nur keiner verstanden hat…

    Aus der Vorlage einen Film zu machen ist an sich total OK. Ich habe mich anfangs, vor Sichtung des ersten Trailers sogar gefreut, mal einen DC Helden aus der zweiten Reihe verfilmt zu sehen, das letzte Mal ist lange her und war Kacke.

    Erinnert sich jemand an “Blade” – den ersten Film?
    Ist es nicht toll, eben keinen Afro tragenden, super uncoolen Typen im roten Pulli auf der Jadg nach Dracula zuzusehen, sondern einem supercoolen, arschtretenden Vampirkiller, der vor Stil trieft?
    Das gleiche hätte man mit Green Lantern machen sollen, die Macher von Blade wußten, daß manche Dinge zwar im Comic aber im Film nicht funkionieren… Green Lantern ist in meinen Augen leider eher “Catwoman” oder Shaq’s “Steel” als “Dark Knight”…

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Okay, ich lüfte mal das Geheimnis. Hier spricht kein Fanboy, sondern jemand, der einen gewissen Qualitätsanspruch an publizierte Filmkritiken stellt. Ist total oldschool.

  • Fred

    Julio hat natürlich völlig recht. Es geht nicht um “Fanboyrage” aus der “Meckerecke”, sondern gegen selbstverliebte Verrisse ohne ein Mindestmaß an Recherche. Beispiel: Man kann/darf/sollte sich am Namen des Bösewichts stören, sollte/kann/darf das aber bitte nicht den Filmproduzenten in die Schuhe schieben. Vielleicht ist es aber auch ironisch gemeint, und den Witz hat nur keiner verstanden.

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Das BLADE-Argument finde ich im Übrigen nicht schlecht – allerdings fand ich Snipes’ Interpretation weitaus überzogener als die Comic-Figur.

  • Fluffy Bunny

    Der Fanboy war eher der Poster “Robie”

    Zu Dir:
    Natürlich sollte man einem Film möglichst an der Vorlage halten und die besonderheiten der Vorlage einbeziehen. Warum ist der Gegner des Kerl. der sich als Fledermaus verkleidet ausgerechnet ein Clown, warum ist ein Kostüm das eine Spinne darstellen soll blau und rot statt z.B. schwarz, warum ist der Kerl, der wächst wenn er sauer wird grün? Das muss man entweder wissen, später nachlesen oder sowas einfach ignorieren oder akzeptieren als gegebenes Fakt.
    Wenn die Kritik zu GL hier ließt kritisiert Batzman aber keine Charakterspezifischen besonderheiten, sondern eher schlechte Effekte, mieses 3D, eine wirre Story und scheiß Designs.

    Paralax als Kackwurst ist meines Wissens nach auch nicht ganz Comic-Kanon, denn in der ersten Inkarnation war er schlicht der böse gewordene Hal Jordan und wurde dann später zum Dämon erklärt – eine Tentakelwolke war er nicht unbedingt.

  • Fluffy Bunny

    @ Julio:

    Snipes war überzogener – ein typisches Kind seiner Zeit. Schwarzes Leder? Geht ja immer für coole Kostüme (siehe auch X-Men, die sich jetzt erst trauten die “richtigen” Farben zu wählen) und dann Bond-artige Waffen, cooler als Eis und den rauchenden, saufenden Whistler dazu…
    Daran merkte man auch, wie unsicher man war Marvel Figuren adaptieren zu lassen – war schon eher die Nummer sicher, die zur Not allein (be-)stehen kann. Als das funktionierte kamen erst die anderen Helden ins Kino… mal mutiger und nicht akzeptiert, wie Hulk, mal weniger mutig aber besser wie die X-Men…

  • Ferris Bueller

    Naja, dass sich bei Batz mal der ein oder andere Schreibfehler einschleicht, sodass Sinestro zu Sinistro und Tim Robbins zu Tim Robins wird, ist wohl eher dem fehlenden Schlussredakteur geschuldet bzw. der Tatsache, dass bei den Filmfreunden keiner über die Sachen des anderen drüber schaut und daher 4 Augen nicht mehr sehen als 2. Recherchefaulheit muss da nicht immer der Weisheit letzter Schluss sein.

  • Mo

    Ich hab ihn mir gestern Abend in 3D angesehen.
    - Ja, die Effekte sind (stellenweise) echt mies und erinnern eher an Superman 1 (ja, den Alten) als an Transformers
    - ja, die 3D Kovertierung sieht man, sogar ganz übel
    - Ja, viele Dialoge kann man nicht so bezeichnen und auch die Monologe sind über weite Stellen gruselig
    - Ja, die schauspielerischen Leistungen einzelner Akteure stehen irgendwo zwischen Toastbrot und Schimmelkäse
    - und es sind durchaus Vergleiche mit Episode 2 angebracht ;)

    Trotz alledem…ich fühlte mich gestern gut unterhalten :) … bis auf den “Endfight”, der war ja sowas von lahm *gähn*

  • Paul_Baeumer

    Ohne den Film gesehen oder die Review gelesen zu haben (bezüglich der Sternewertung): Was bei dem dämlichen Titel abzusehen war… ;P

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    Hä?

  • Martin Sane

    @ Bastl:

    Du hast natürlich völlig recht mit Deiner Aussage dass ein Film für sich selbst stehen können muss. Allerdings hat Julio nie etwas Gegenteiliges behauptet. Er meinte lediglich – und das scheint hier niemand so richtig zu kapieren – dass Batz in seinem REVIEW erkennen sollte inwieweit der Film comicgetreu umgesetzt wurde oder ob überhaupt. Und auch wenn ich mal so gar nichts mit Comics zu tun habe und bis zum GL-Trailer noch nie von eben jenem gehört habe kann ich Julio’s Argument gut nachvollziehen.
    Für den durchschnittlichen Filmfan mag das Review völlig ausreichend sein, für Fachleute jedoch sollten in einer Filmkritik Referenzen zum Original auf jeden Fall enthalten sein.
    Und bevor da jemand witzig werden will: nein, das bedeutet nicht dass man für ein Review von “Rise of the Planet of the Apes” erst in den Kongo muss um Schimpansen und Gorillas im Dschungel zu studieren.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    Ich hab mich durchaus in die Story von Green Lantern eingelesen, wie ich es bei jedem Review mache. Dennoch ist ein Name wie Sinestro halt auch schon im Comic doof. Wenn man bei Rowling nicht zu unrecht die sprechenden Namen wie Snape moniert, darf man das hier auch, egal ob das schon seit 300 Jahren so in den Comics steht und egal wie tragisch die Figur ist. Eine Figur die aussieht wie ein Stummfilmschurke und Sinestro (ja mea culpa wg des Typos) heisst und dann zum Schurken mutiert ist einfach grandios albern.

    Genau wie die diversen Iterationen des Green Lantern Oath. Und wie beim Hulk: Nicht alles was im Comic funktioniert, lässt sich auf die Leinwand übertragen. Ich bin sicher kein Fans des Gritty, Reality, Grounded-Ansatz, den Nolan im letzten Batzman-Film gefahren hat, der die Figur im Grunde jeder mythischen Grundlage beraubt – aber trotzdem funktioniert quietschiger Saturday-Morning-Cartoon-Stil mit echten Schauspielern einfach schlecht, wenn man nicht vorhat eine kunterbunte Trash-Phantasie wie die SpyKids-Filme abzuliefern.

  • http://DasManifest Julio Sacchi

    … aber es wäre eben ganz okay, wenn der Rezensent mit den anderen AFFEN-Filmen vertraut ist.

  • http://viasion.de fomanchen

    sinestros erster auftritt in war in green lantern#7 july/august ausgabe 1961.
    nicht einfachshalber ausgedacht damit da ein böser pinkfarbender ist.
    ich würde eigendlich ja gerne “…keine ahnung, fresse halten…” schreiben, das würde aber dann auf die ganze kritik bezogen sein und die ist wiederum gut und richtig. lahmer film.

  • genervt

    @Lantern-Mythologie
    Ein Ring mit einer Schwäche für Holz oder die Farbe Gelb(!) – das ist an Albernheit schon kaum zu überbieten.
    Ab wann ist der Film denn freigegeben, ab 6?

  • Kiran

    Tja…Hollywood weiß halt nur zu gut wie man am besten Comicverfilmungen verkackt.

    @ Batzman: Die Green Lantern comics sind echt gut. Ziehe bitte in Zukunft keine Rückschlüsse von solch einem Wurstwasser-Movie auf die Vorlage! Bitte!

  • YBHS

    bei allem für und wieder, “BÖSO” ist ja wohl der geilste Endbossname aller Zeiten. Respekt! Böööööösooooooooooooooooooooo!!!!

  • Dr. Strangelove

    Vor allem ein Ring mit deren Hilfe man sich “ALLES” nur erdenkliche erschaffen kann. Aber vorsicht bei der Farbe gelb. Und Holz. Und pass bloß auf das du auf keinen gelb lackierten Holzbalken triffst. Durchs Weltall reißen… mit einem Ring am Finger. Kein Problem. Aber so ein gelber Holzbalken… der bringt dich um.

    Du hast mit Hilfe deiner Gedanken einen Panzer erschaffen.. aber ich war gerade im Baumarkt und habe einen Holzbalken und etwas gelbe Farbe gekauft… also pass bloß auf.

  • Dachsman

    Julio, verstehe ich das richtig, dass du dich hauptsächlich über die Tippfehler aufregst? Ich meine, sicher, sowas ist nicht schön, darauf kann man hinweisen, aber bei dem Fass, das du hier aufgemacht hast, dachte ich, da kommen jetzt wirklich inhaltlich eklatente Mängel zu Tage.

  • christoph

    Jedes verfickte Mal die gleiche Scheiße mit den bekackten Kommentaren bei den Artikeln von Batzman. Rageragerage.
    Muss man wirklich jemandem ewige Verdammnis an den Hals und “derbe” Tritte an den Pöker wünschen, weil er einen schlechten Film über eine alberne Comicfigur kritisiert hat? Und warum “darf” man das nicht? WTF?

  • Schwarzmaler

    Für ein paar nette TBBT-Dialoge… http://www.youtube.com/watch?v=4LOy7BRPZgk

  • Thaniell

    Kein Fanboy, grundsätzlich tiefe Story und Hintergrundtreue (soweit sinnvoll) Gutfinder, meint: Guter Trash für einen genehmen Filmabend daheim mit den passenden Kumpels, genau was ich von einer Laternenverfilmung erwartet habe, mehr kann man aus dieser Superheldenfigur auf Filmebene imho auch schwerlich rausholen.

  • Vas

    Man darf schon, aber nicht mit penetranter Selbstgefälligkeit und wenigstens ein bisschen Gefühl für die Materie

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @Vas

    Ich kann auch nix dafür, dass anscheinend die Comicvorlage schon ganz großer Käse ist. Es erklärt die Stumpfheit des Films, aber dennoch hätten die Macher alle Freiheiten gehabt etwas zu verändern anders zu machen. Ging mit X-Men ja auch. Und selbst die Comics haben die Backstory von Green Lantern schon komplett neu erfunden – wäre also drin gewesen nur die Grundidee beizubehalten und den ganzen dämlichen Quatsch zum ignorieren und eine eigene Story zu erzählen. Oder noch besser: Sich vielleicht irgendeinen Helden aus dem Backkatalog rauszusuchen, der von vornherein nicht so albern ist wie Leuchten-Heinrich.

  • Vas

    Okay, da muss ich dir dann auch wieder zustimmen…

  • nick

    Meine Fresse jetzt will man schon wieder Heroische Shakespeare Dialoge in Comic Verfilmungen ihr solltet euch wirklich Schämen. Ich fand den Film gut und wer über die Effekte Meckert solls wirklich besser machen.
    Das war der erste DC Film der sich einer nicht Allzu Menschlichen Stärke Widmet und nicht gleich die der größte Teenie Scheiß ever ist.
    Vor allem mal ein Comic Fil aus den Hause DC der endlich mal den Comics gleicht. Held Großspurig doch im Innersten Ängstlich, bekommt eine Große Verantwortung und schafft es sie zu überwinden. Am Ende gibts ne Coole Superhelden Prügelei ist doch tolles Popcorn Kino. Wer Shakespeare erwartet sollte echt mal überlegen ob man solche Filme nicht einfach Ignorieren sollte.Passt besser zu den Typ keine Ahnung von der Materie aber schreib darüber gleich ne Fette Kritik.Ist fast das gleiche wie Veganer schreibt Kritik zu neuen Burger von Mc Donalds!

  • nick

    PS: @ Batzman Wikipedia Beiträge reichen nun Wirklich nicht um sich reinzulesen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    *gähn* Atme ne Runde in eine Tüte und komm runter. Hyperventilieren ist nicht gesund.

    Und niemand hat an irgendeiner Stelle Shakespeare erwartet (der btw. zu seiner Zeit auch nur Massenunterhaltung schrieb und kein Arthaus-Geschwurbel) – lediglich Dialoge und Handlungen von denen man ob ihrer Debilität keine Hirnblutungen bekommt. Plus: Beschissene Dialoge und Stories werden auch nicht besser, wenn sie sich dicht am Comic orientieren, sondern beweisen vielleicht eher, dass man andere Comics lesen sollte.

  • genervt

    Warum muß ich bei diesen Hirn-aus-Diskussionen nur immer an die Schildbürger denken? :D

  • Igitt

    Pfui Nummer 40, das totale Deppenargument “wer nörgelt, der solls besser machen” verwenden. Das geht doch nun mal gar nicht.

  • fanboy

    Nur so am Rande: die Schwäche gegen “gelb” und “Holz” ist schon längst nicht mehr aktuell …

    Aber grunsätzlich sollte man vor allem die Comic-Vorlage nicht unebdingt hinterfragen. Sind halt Kinder ihrer Zeit.

  • Proton

    Wer behauptet, dass die Comics schlecht sind, soll mir bitte eine bessere Storyline als die Darkest-Night-Story zeigen.
    Wer glaubt, dass der Film nah am Comic und etwas für Fanboys ist, sollte lieber mit Wachsmalstift-Stiften malen als Rezensionen zu schreiben.
    Wer diesen unerträglichen Schrott von Film auch nur ansatzweise gut findet oder eine “gelungene Umsetzung” sollte mal seinen Geisteszustand untersuchen lassen.

  • Martin Sane

    Kann man Kommentare von Leuten wie Christoph bitte blockieren? Ein Mindestmaß an Niveau in Sprache und Inhalt darf schon vorhanden sein. Diese “Meinungsfreiheit” von der man so viel in Anwaltsserien hört führt offensichtlich dazu dass einige meinen auf jeden Fall davon Gebrauch machen zu müssen.
    Nochmal im Klartext für Christoph: Du sein Holzklotz. Du entweder anständig schreiben oder Dich verpissen. Also eher das Letztere.

  • jim

    Easy.Freunde.
    Hollywood ist sehr oft gute Kost…aber auch sehr,sehr oft ….nicht verdaubar.
    Hier muß jeder selbst entscheiden,was er sich einverleiben möchte.Und wenn es jemanden den Boden unter den Füßen wegzieht – weil ein Anderer einer anderen Auffassung ist als man selbst bezüglich des”Wertes eines Films”,liegt es vielleicht daran,das man selbst nicht genügend Standvermögen hat. Und daran kann man doch arbeiten.
    Ich persönlich bin inzwischen zu der Entscheidung gekommen,mir Green Lantern nicht anzuschauen,sicherlich ganz ohne Unterstützung durch Batzman’s Review.Vielleicht mal irgendwann auf DVD….
    Ansonsten find ich`s sehr hilfreich,argumentative Statements auszumachen wenn ich Reviews und die dazugehörigen Kommentare durchstöbere – im grünen und nicht grünen Bereich.
    Und wir alle erinnern uns :die Funktion von politischem Kabarett – wo gesellschaftlich/politische Mißstände vorgeführt und mit intelligentem Witz zerbröselt werden…und dadurch zur Entspannung(und Nachdenken) beitragen.Was das mit Film und diesem Blog zu tun hat?Ganz viel… . Laßt es uns also entspannt angehen.

  • Sven

    Tim Robbins knüpft ja wohl mal in seiner Rolle nahtlos an seine Leistung aus Howard The Duck an. In Nebenrollen nervt der Typ nur.

  • http://www.kunstundso.com/category/inspiration/3view/ Silent Rocco

    Dass so ein Egalfilm so eine Diskussion hervorruft. Herrlich. Ich mag das Review, weil: Unterhaltsamer als der Film selbst. Und das ganz ohne CGI. So, abgehackt, die nächsten drölfmillionen Industrie-Comic-Verwurs-äh-filmungen stehen ja eh schon Schlange.

  • thief

    Kann den ganzen Verriss über Green Lantern nicht nachvollziehen!
    hab ihn Samstag im Kino angeschaut und wurde bestens unterhalten.
    Wenn man was zum kritisieren sucht, dann wird man auch fündig…egal bei welchem Projekt. Man sollte Filme als das nehmen was Sie sind, und hier haben wir reines Popcorn-Kino nach bester Manier. Green Lantern ist um Längen besser als “Thor” bei dem ich mich ehrlich gesagt stellenweise gelangweilt habe. Kritiken für Thor waren super…für mich eher im mittleren Level angesiedelt. Wenn ein Namenhafter Kritiker ‘ne schlechte Meinung abgibt schließen sich meisst viele andere an, anstelle eien objektive Sichtweise zu bewahren…wirklich schlimm dierser “Klugscheißerismus”! Naja ich hoffe das der Film jetzt nicht gemieden wird sondern das sich jeder ein eigenes Urteil bildet.
    Viel Spaß falls ihr euch zum Ansehen entschliessen solltet…

  • genervt

    @51
    “und wurde bestens unterhalten.”

    Da kann man mal sehen, wie niedrig die Ansprüche selbst bei Actionfilmen inzwischen sind.

  • http://www.kunstundso.com/category/inspiration/3view/ Silent Rocco

    Japps, es glaubt keiner mehr, dass auch halbwegs anspruchsvolle Filme richtig rocken können. Dieses entweder doof aber Party oder Arthouse aber schnarchlangweilig ist unendlich engstirnig und faul.

  • Kiran

    So, hab den Film nun auch gesehen. Der ist mal richtig schön schlecht!

    Ich stimme Batzman in allen Punkten(bis auf das Comicvorlagendings) zu :)

  • Felix

    Der läuft bestimmt bald auf SuperRTL.

    In den ersten zehn Minuten habe ich schon gekotzt.

    Die ganze US Millitärscheisse ist unerträglich.

  • thief

    @52(genervt)…hier das beste Beispiel zum “Klugscheißerißmus”.
    Bist wahrscheinlich erst 12 Jahre alt aber schon Kritiken erlauben, ‘ne!
    Wer hat den ‘ne Regel aufgestellt das jeder Film der released wird ultra-anspruchsvoll sein muss.
    Bin mit vielen 80er-Filmen groß geworden und wie würdest du solche Filme nennen? Idiotisch? Filme sollen manchmal auch nur einfache Unterhaltung sein. Du willst Anspruch, dann sieh Dir auch nen anspruchsvollen Film an oder lies ein gutes Buch! Green Lantern ist eine Comic-Verfilmung mit FSK12, welche auch Kinder ab 12 Jahren verstehen sollten, und kein Arthaus-Kino. Bitte sachlich bleiben und keine stumpfsinnigen, “genervten” Kommentare abgeben…
    FSK 12

  • jörg

    boa der film ist echt nicht so toll.
    Alle Schwächen, incl überflüssiger stereotyper Lovestory vorhanden die ein Superheldenfilm so mit sich bringen kann. Ok, auch 2-3 gute gags aber hey das wars dann auch. Etwas besser wär meine Kritik ausgefallen, hätte ich die letzten 20 jahre im Erdloch ohne Fernseher gehockt. Aber das meiste kam mir irgendwie bekannt vor, weil so schon in Super-Bat oder Spiderman gesehn. VORSICHT SPOILER
    Knüller war der “Arzt” aka Xenobiologe der so mirnichtsdirnichts entführt wurde um den alien zu untersuchen. Nur um kurz danach mit der Bitte um Stillschweigen wieder entlassen wird LOL Und das war nur eier von vielen WTF Momenten.
    Also die Comcvorlage kann garnicht so schlecht gewesen sein das da sowas rauskommt.
    Ein normales Kindergartenkind könnte bestimmt ein spannenderes Drehbuch schreiben. Abgesehen davon hat man wirklich das Gefühl in einer Asylum Produktion zu sein.
    Bei der CGI würde ich behaupten die haben beschissen und sich min! die Hälfte des bugets selbst in die Taschen gesteckt. OMG

    my2cent

  • jörg

    @56 du bist somit der einzige der sich gut unterhalten gefühlt hat. Was sagt dir das?

  • thief

    @58…das Du mal die Imdb-Rezensionen lesen solltest…wir bestimmt nicht auf nen grünen Zweig kommen…und mir das scheißegal ist :)
    da gibt es doch noch Einige die die Intention des ganzen verstanden haben und genug Fantasie besitzen, über einige kleine Film und Drehbuchschwächen hinwegzusehen, diese damit überbrücken und doch noch Spaß an der Sache haben. Bin da völlig objektiv an diesen Film rangegangen und habe mich nicht durch die Medien beeinflussen lassen. Ich glaube den Verriss hat auch zu verantworten das ein ein großartiges Cast und Director gewählt wurden und zu dem noch ein Batzen Geld für dieses Projekt ausgegeben wurde. Die Erwartungen an den Film waren somit schon im Vorfeld so hoch, das selbst direkt nach erscheinen des Trailers die ersten Hater-Stimmen auszumachen waren. Was mich darüber erbost ist der Fakt das den möglichen Zuschauern noch vor offiziellem Release oder den ersten Sichtungen der Kritiker suggereriert wird das man es hier mit ner Gurke zu tun hat, etwas so niederzumachen und zu verurteilen das man eigentlich schon garnicht mehr den Drang verspürt sich den Film anzusehen . Die meisten Leute bilden sich nun mal kein eigenes Urteil sondern springen lieber auf nen fahrenden Zug auf.

  • http://www.grizzlyfear.de mandarine_one

    Den Comic anhand vom Film als Gedöns zu bezeichnen finde ich etwas lahm. Dann müsste ja Batman zu Zeiten von Schumacher auch totales Gedöns gewesen sein…
    Der (wirklich gute) Comic kann nun echt nix dafür, das der Film so absinkt!

  • Ludi

    Also mir fehlen echt die Worte… Wie kann man so etwas nur so versauen.
    Einfach nur grauenhaft. Wo ist der Green Lantern Chor wenn man ihn brauch, vernichtet diesen film und löscht ihn aus unseren Erinnerungen.

  • http://www.im-kino-gesehen.de/ Klaus

    Was denn, die Grünen Jungs haben auch noch einen Chor? Was singt der? “Laterne, Sonne Mond und Sterne” oder was?

    Selten so gelacht wie bei diesem Review und den Kommentaren.

    Sinestro weil Böso schon vergeben war … gröhl!

  • http://www.dvdimheft.de DVD Filme

    Der Flop des Jahres. Wir haben uns von dem Film Großes erwartet und wurden auf ganzer Linie enttäuscht. Die Story ist mau – die Effekte so Lala und die schauspielerischen Leistungen (besonders die von Blake Lively) lassen arg zu Wünschen übrig. Sehr schade!!

  • Werner

    Ist wirklich immer wieder lustig hier die Kommentare zu lesen.

    Ich stimme der Bewertung völlig zu : Der Film ist wirklich unterste Schublade.

    Aber wenn Ich mir hier die unfassbar ignorante Kritik an der Figur Green Lantern und/oder den Comics durchlese wird mir ganz anders.
    Der Vergleich, dass hier ein Veganer die neusten McDonalds Burger bewertet, hat mir sehr gefallen.
    Man merkt mit jedem Satz :
    Da schreibt jemand über Dinge die er nicht versteht.

    Fazit :
    Gute Bewertung – Schlechte Kritik

  • http://www.soulhunters.de/ Oldschool

    Der Flop des Jahres <– Also so schlecht ist der Film
    gar nicht, als Filmkenner bekommt dieser Film auf einer Skala von 1-6 erstmal ne 3 für Mittelmaß , dabei spiel es letztendlich doch keiner Rolle was für einer Mythologie hinter einer Grünen Laterne steckt, es kommt doch auf die Unterhaltung an.

  • evilnerd

    So lustig dass man den Ethos der “green Lanterns” bei der Bewertung der Filmumsetzung berücksichtigen soll. So ein Bullshit. Der Film war sogar für die momentane Hollywood “Situation” extrem schlecht. Ein Film MUSS als Film eigenständig funktionieren. Freakin Fanboys!

    There I said it!

  • Johnny66

    Wieso wird Green lantern so schlecht gemacht ? Ich fand die verfilmung sehr gut.Die Effekte sind Toll,gute Action,es gibt definitib schlechtere Comicverfilmungen !!!

  • dr.thod

    An einige Passagen aus dem Resumée kann ich mich nichtmal mehr erinnern. Ich dachte ich wäre nicht komplett eingeschlafen aber irgendwie muß das wohl doch passiert sein. Wenn ich beim Abspann nichtmal merke dass da was zwischendurch gefehlt haben muß, dann ist der Film wirklich ziemlich beliebig. Und er war echt eine Gurke². Nur ein bißchen grüner.

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr