Besuch bei Pixar

16 Comments

Beim Besuch bei Pixar Anfang April hatte ich die Chance die Macher zu fragen, warum in der Cars-Welt, in der es eigentlich keine Menschen und Tiere gibt, trotzdem alles so aussieht als wäre es für Menschen gemacht… und ich hab mich von John Lasseter beleidigen lassen.

Teil 2 in dem mich John Lasseter platt macht, nach dem Klick.

In : Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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16 Comments

  1. DocBobo

    @ Mr. Batzman: Schöner Beitrag!

  2. Dr. Strangelove

    Die ‘Yellow Car’ Geschichte ist ja lustig. Elektroauto setzt sich gegen Benzinfresser durch. Und aus dieser Idee wurde dann ein Film über “Nascar” Rennen .. wo Autos stumpfsinnig im Kreis fahren.
    Disney/Pixar ist schon cool… wirken immer so tierisch entspannt. Aber selbst das wird ja professionell aufgezogen…. in dem sie “Youtube Stars” aus allen Ländern einfliegen lassen. Werbung, Merchandise … “Heile Welt” Feeling auf allen Ebenen. Geschmackssache.

    Mein Beileid übrigens dafür das du mit “Herr Tutorial” in einem Bus sitzen musstest.

  3. Batzman (Oliver Lysiak)

    Naja diesen Öko-Aspekt haben sie ja im Teil 2 mit aufgenommen, durch diesen umweltfreundlichen Treibstoff – aber das wirkt schon sehr Feigenblatt-mässig innerhalb einer Story die ansonsten so umweltfreundlich ist wie Fast 5 ;)

    Was die Junkets angeht sind sie allerdings anderen Filmfirmen deutlich vorraus und die allgemeine Arbeitsatmo bei Pixar wirkt schon sehr anders als in anderen Firmen. Ich war ja zu Tron auch zu einem Bloggers-Day bei Digital Domain und das sieht da lange nicht so kreativ und angenehm aus wie bei Pixar. Da hat man Cubicles und das ganze liegt inner abgewrackten Fabrikhalle irgendwo im Industriegebiet. Das wirkt nicht wie ein Ort wo Leute sich wohlfühlen sollen, sondern wie eine Renderfabrik – den Eindruck kann auch ein Blogger-Tag nicht verändern. Pixar macht wenn man da ist schon den Eindruck, dass die Leute gerne dort arbeiten und auch eine gewisse Leidenschaft für den Job mitbringen. Das sie das natürlich bewusst inszenieren ist klar, heißt aber nicht, dass es völlig falsch ist.

    Und wenn man andere Junkets mitmacht, bei dem gelangweilte Stars im 4min Takt Interviewbrocken ausspucken, ist man schon froh, wenn es Veranstaltungen gibt, die etwas entspannter ablaufen. Und schau dir auch mal die Beiträge der anderen Teilnehmer der Vloggers-Days an, da sind schon sehr unterschiedliche Beiträge bei rausgekommen, die sich deutlich von typischem Junket-Kram unterscheiden..

  4. Dr. Strangelove

    ne.. ich glaub’ auch das es bei Pixar schon entspannt zugeht. Auch wenn keine Kameras am Start sind. Und wahrscheinlich geht das auch nur wenn man so groß ist wie die es nun mal sind. Mit dem ganzen Spielzeug und dem Geld kann man eine viel entspanntere Arbeitsatmosphäre schaffen… als eine x-beliebige Postproduction Firma in Hollywood die einfach nur Auftrag an Auftrag abarbeiten muss. Wenn man hört das so Firmen wie “The Mill” mal fast pleite gegangen sind…

    “umweltfreundlichen Treibstoff” … haha. geil. So ein wenig ‘grün’ muss es dann doch sein.

  5. Batzman (Oliver Lysiak)

    The Mill? Sind das nicht die Engländer die die ganzen FX-Sachen für Doctor Who und die Ableger produzieren? Die haben wahrscheinlich auch unter den derben Sparmaßnahmen der BBC zu leiden.. die man ja leider auch den letzten beiden Doctor Who-Staffeln deutlich ansieht.

  6. Dr. Strangelove

    The Mill … das war schon lange her… mit der Pleite. Mindestens 10 Jahre. Aber das waren für mich damals immer die Größten. Mittlerweile scheinen die auch wieder gut im Geschäft und seit ein paar Jahren gibt es sie eben auch in New York und L.A.

  7. SteveR

    Wow.

    Der Batzman sieht so witzig aus. Sonne sieht der auch das ganze Jahr nicht.

  8. oi

    nach dem Beitrag hab ich plötzlich ganz, ganz dolle Lust 7up zu trinken…

  9. Maxi

    John Lasseter ist nicht wirklich der Gründer von Pixar.

  10. tobi

    Keine knallharten journalistischen Fragen an John Lasseter gestellt?; z.B. warum gerade Cars eine Remake bekommt & ob das etwas mit den Merchendiseverkäufen zu tun hat? Wollte da jemand die nächste bezahlte Reise zu Pixar nicht riskieren.

  11. Batzman

    @tobi

    Natürlich hat es etwas mit den Merchandisingverkäufen zu tun, deswegen werden die ja auch am Anfang explizit erwähnt – das sagen sie sogar bei Pixar. Und ich mochte den Film, obwohl ich den ersten Teil Käse fand – siehe mein Review. Und mit so einer Frage würd man garnix riskieren – Problem nur, dass Lasseter eben Autonarr ist und die Figuren wohl wirklich geil findet…

  12. tobi

    Danke für die Antwort. Würde mich aber schon mal interessieren wie ein John Lasseter reagiert, wenn man ihn mit solchen kritischen Fragen konfrontiert, obwohl der wohl Meidenprofi genug ist, um jemanden in der Hinsicht schnell zu entwaffnen.

  13. buzz

    Haha, kleinen Bonus von 7up bekommen?

  14. henning

    Netter Beitrag!
    Wie kommts denn, dass der erst jetzt online geht? Sind ja immerhin ein paar Monate. Habt ihr da Auflagen von Pixar bekommen oder das selber entschieden?
    Hatte deine Sprecherrolle was mit dem Besuch dort zu tun?

  15. Batzman

    @buzz Nein aber 7Up gabs halt dort in der Erfrischungsecke in der ich schnell die Moderationen aufgenommen hab in den Pausen zwischen den Interviews.

    @tobi

    Ich glaub auch nicht das Lasseter sowas kratzt – im konkreten Fall hab ich meine 5min Interview einfach genutzt um meine Story rund zu kriegen, die halt nur gut funktioniert, wenn er mich etwas beleidigt…

    @henning

    Wir hätten auch schon früher online gehen können, haben aber gehofft, dass die Aufmerksamkeit höher ist, wenn wir es zum Kinostart bringen – außerdem ist es auch eine Zeitfrage – in den beiden Beiträgen stecken ca. 30h Schnittzeit, die hat man auch nicht mal so nebenher, sondern muss sie aufteilen.

    Und die Sprechrolle war unabhängig vom Besuch bei Pixar, da waren ja mehrere Journalistenkollegen zu eingeladen, von denen die meisten nicht in USA waren.

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    jurassiraptor:

    fromdirectorstevenspielberg:

    Whoever created this: thank you!!

    Haha! Well done!

    11/27/14

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14