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Besuch bei Pixar

Standard, 29. 7. 2011, Batzman (Oliver Lysiak), 16 Kommentare

Beim Besuch bei Pixar Anfang April hatte ich die Chance die Macher zu fragen, warum in der Cars-Welt, in der es eigentlich keine Menschen und Tiere gibt, trotzdem alles so aussieht als wäre es für Menschen gemacht… und ich hab mich von John Lasseter beleidigen lassen.

Teil 2 in dem mich John Lasseter platt macht, nach dem Klick.

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16 Kommentare

  • Reply DocBobo 29. 7. 2011 at 13:05

    @ Mr. Batzman: Schöner Beitrag!

  • Reply Dr. Strangelove 29. 7. 2011 at 15:42

    Die ‚Yellow Car‘ Geschichte ist ja lustig. Elektroauto setzt sich gegen Benzinfresser durch. Und aus dieser Idee wurde dann ein Film über „Nascar“ Rennen .. wo Autos stumpfsinnig im Kreis fahren.
    Disney/Pixar ist schon cool… wirken immer so tierisch entspannt. Aber selbst das wird ja professionell aufgezogen…. in dem sie „Youtube Stars“ aus allen Ländern einfliegen lassen. Werbung, Merchandise … „Heile Welt“ Feeling auf allen Ebenen. Geschmackssache.

    Mein Beileid übrigens dafür das du mit „Herr Tutorial“ in einem Bus sitzen musstest.

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 29. 7. 2011 at 15:55

    Naja diesen Öko-Aspekt haben sie ja im Teil 2 mit aufgenommen, durch diesen umweltfreundlichen Treibstoff – aber das wirkt schon sehr Feigenblatt-mässig innerhalb einer Story die ansonsten so umweltfreundlich ist wie Fast 5 ;)

    Was die Junkets angeht sind sie allerdings anderen Filmfirmen deutlich vorraus und die allgemeine Arbeitsatmo bei Pixar wirkt schon sehr anders als in anderen Firmen. Ich war ja zu Tron auch zu einem Bloggers-Day bei Digital Domain und das sieht da lange nicht so kreativ und angenehm aus wie bei Pixar. Da hat man Cubicles und das ganze liegt inner abgewrackten Fabrikhalle irgendwo im Industriegebiet. Das wirkt nicht wie ein Ort wo Leute sich wohlfühlen sollen, sondern wie eine Renderfabrik – den Eindruck kann auch ein Blogger-Tag nicht verändern. Pixar macht wenn man da ist schon den Eindruck, dass die Leute gerne dort arbeiten und auch eine gewisse Leidenschaft für den Job mitbringen. Das sie das natürlich bewusst inszenieren ist klar, heißt aber nicht, dass es völlig falsch ist.

    Und wenn man andere Junkets mitmacht, bei dem gelangweilte Stars im 4min Takt Interviewbrocken ausspucken, ist man schon froh, wenn es Veranstaltungen gibt, die etwas entspannter ablaufen. Und schau dir auch mal die Beiträge der anderen Teilnehmer der Vloggers-Days an, da sind schon sehr unterschiedliche Beiträge bei rausgekommen, die sich deutlich von typischem Junket-Kram unterscheiden..

  • Reply Dr. Strangelove 29. 7. 2011 at 17:37

    ne.. ich glaub‘ auch das es bei Pixar schon entspannt zugeht. Auch wenn keine Kameras am Start sind. Und wahrscheinlich geht das auch nur wenn man so groß ist wie die es nun mal sind. Mit dem ganzen Spielzeug und dem Geld kann man eine viel entspanntere Arbeitsatmosphäre schaffen… als eine x-beliebige Postproduction Firma in Hollywood die einfach nur Auftrag an Auftrag abarbeiten muss. Wenn man hört das so Firmen wie „The Mill“ mal fast pleite gegangen sind…

    „umweltfreundlichen Treibstoff“ … haha. geil. So ein wenig ‚grün‘ muss es dann doch sein.

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 29. 7. 2011 at 17:46

    The Mill? Sind das nicht die Engländer die die ganzen FX-Sachen für Doctor Who und die Ableger produzieren? Die haben wahrscheinlich auch unter den derben Sparmaßnahmen der BBC zu leiden.. die man ja leider auch den letzten beiden Doctor Who-Staffeln deutlich ansieht.

  • Reply Dr. Strangelove 29. 7. 2011 at 18:12

    The Mill … das war schon lange her… mit der Pleite. Mindestens 10 Jahre. Aber das waren für mich damals immer die Größten. Mittlerweile scheinen die auch wieder gut im Geschäft und seit ein paar Jahren gibt es sie eben auch in New York und L.A.

  • Reply SteveR 29. 7. 2011 at 18:55

    Wow.

    Der Batzman sieht so witzig aus. Sonne sieht der auch das ganze Jahr nicht.

  • Reply Batzman (Oliver Lysiak) 29. 7. 2011 at 19:04

    Ich wohne in Berlin. Wo soll da Sonne herkommen?

  • Reply oi 29. 7. 2011 at 22:15

    nach dem Beitrag hab ich plötzlich ganz, ganz dolle Lust 7up zu trinken…

  • Reply Maxi 30. 7. 2011 at 1:59

    John Lasseter ist nicht wirklich der Gründer von Pixar.

  • Reply tobi 30. 7. 2011 at 13:39

    Keine knallharten journalistischen Fragen an John Lasseter gestellt?; z.B. warum gerade Cars eine Remake bekommt & ob das etwas mit den Merchendiseverkäufen zu tun hat? Wollte da jemand die nächste bezahlte Reise zu Pixar nicht riskieren.

  • Reply Batzman 30. 7. 2011 at 18:23

    @tobi

    Natürlich hat es etwas mit den Merchandisingverkäufen zu tun, deswegen werden die ja auch am Anfang explizit erwähnt – das sagen sie sogar bei Pixar. Und ich mochte den Film, obwohl ich den ersten Teil Käse fand – siehe mein Review. Und mit so einer Frage würd man garnix riskieren – Problem nur, dass Lasseter eben Autonarr ist und die Figuren wohl wirklich geil findet…

  • Reply tobi 30. 7. 2011 at 20:03

    Danke für die Antwort. Würde mich aber schon mal interessieren wie ein John Lasseter reagiert, wenn man ihn mit solchen kritischen Fragen konfrontiert, obwohl der wohl Meidenprofi genug ist, um jemanden in der Hinsicht schnell zu entwaffnen.

  • Reply buzz 31. 7. 2011 at 14:59

    Haha, kleinen Bonus von 7up bekommen?

  • Reply henning 31. 7. 2011 at 15:54

    Netter Beitrag!
    Wie kommts denn, dass der erst jetzt online geht? Sind ja immerhin ein paar Monate. Habt ihr da Auflagen von Pixar bekommen oder das selber entschieden?
    Hatte deine Sprecherrolle was mit dem Besuch dort zu tun?

  • Reply Batzman 31. 7. 2011 at 16:18

    @buzz Nein aber 7Up gabs halt dort in der Erfrischungsecke in der ich schnell die Moderationen aufgenommen hab in den Pausen zwischen den Interviews.

    @tobi

    Ich glaub auch nicht das Lasseter sowas kratzt – im konkreten Fall hab ich meine 5min Interview einfach genutzt um meine Story rund zu kriegen, die halt nur gut funktioniert, wenn er mich etwas beleidigt…

    @henning

    Wir hätten auch schon früher online gehen können, haben aber gehofft, dass die Aufmerksamkeit höher ist, wenn wir es zum Kinostart bringen – außerdem ist es auch eine Zeitfrage – in den beiden Beiträgen stecken ca. 30h Schnittzeit, die hat man auch nicht mal so nebenher, sondern muss sie aufteilen.

    Und die Sprechrolle war unabhängig vom Besuch bei Pixar, da waren ja mehrere Journalistenkollegen zu eingeladen, von denen die meisten nicht in USA waren.

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