Super 8 (Review)

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“Production Value!”

Originaltitel: Super 8
Herstellungsland: USA 2011
Buch & Regie: J.J. Abrams
Darsteller: Joel Courtney, Elle Fanning, Kyle Chandler, Riley Griffith, Ryan Lee, Noah Emmerich, Gabriel Basso, Zach Mills, Thomas F. Duffy

★★★½☆

1979 in einer kleinen Stadt in Ohio. Der kleines Joe (Joel Courtney), der vor kurzem seine Mutter durch einen Unfall verloren hat, dreht mit seinen Freunden zusammen einen Super 8-Zombiefilm, als sie Zeuge eines spektakulären Zugunglücks werden. Danach verändert sich alles: Menschen und Tiere verschwinden und geheime Militäreinheiten sondieren die Gegend. Birgt der Super 8-Film der während des Unglücks geschossen wurde des Rätsels Lösung?

Fast möchte ich J.J. Abrams für diesen Streifen sowohl LOST als auch Star Trek verzeihen. Denn auch wenn er aus Marketinggründen die eindeutigen Referenzen auf das 80er Jahre Spielberg-Kino lieber runterspielt (die heutigen Kids könnten ja sonst Angst bekommen und den Film nicht sehen wollen): Der Film ist der, über weite Strecken gelungene Versuch einen Film zu drehen der sich nach Goonies, Stand By Me, D.A.R.Y.L. und E.T. anfühlt. Die typische Kleinstadt/Vorstadt-Atmosphäre, die heile Welt vor dem Hintergrund des kalten Krieges und eine in vieler Hinsicht unkompliziertere, naivere Weltsicht prägt Super 8.

Unaufgeregt und fern jeder modischen Hibbeligkeit die seine übrigen Werke kennzeichnet, erzählt er von Kindheit, von Freundschaft, von schüchterner Annäherung und der Geborgenheit, die einem das zusammensein mit den Schulfreunden vermittelt. Natürlich wird gezankt, gefrotzelt und gezickt, sich aufgezogen und eifersüchtelt, doch im Kern besteht das Ideal der Kinder-Clique: Was auch kommt, man steht füreinander ein, gegen eine Welt aus unverständigen Erwachsenen die sowieso keinen Plan haben. Denn im Grunde war das 80er Jahre Kino von Peanuts-Kids bevölkert, Kindern deren Eltern entweder keine Zeit hatten, geschieden oder so in eigene Probleme verstrickt waren, dass sie wie die Erwachsenen der Peanuts-Filme genausogut durch quakende Trompetenlaute sprechen könnten. Erwachsene dienen in dieser Welt nur als Storykatalysatoren die Steine in den Weg legen, Verbote aussprechen oder auf dumme Logik beharren, wenn doch glasklar ist, dass hier übernatürliche oder außerirdische Kräfte am Werk sind.

Vielleicht auch dank der Schützenhilfe seines Produzenten Spielberg kann sich Abrams hierbei auf junge Schauspieler verlassen, die es perfekt schaffen genau jene Chemie zu entwickeln, die die früheren Filme auszeichnet. Wenn die Gruppe zusammen ist, dann wirkt es wirklich als würde man Freunde beobachten. Auch wenn Elle Fanning die Erfahrenste aus der jungen Riege ist und wirklich wunderschön spielt, müssen sich die anderen nicht hinter ihr verstecken. Hier liegen die Stärken des Films, wenn er einfach nur sehr genau beobachtet und eben nicht auf Spektakel setzt. Wenn Joe als Make-Up-verantwortlicher der angehimmelten Alice schüchtern Zombie-Schminke aufträgt oder kurz vorm Heulen ist, wenn sein Vater ihm den Umgang mit dem Mädchen verbietet, dann funktioniert das besser, als jeder Spezialeffekt. Hier wird lebendig, was an Storyideen und Situationen oft einen gewissen musealen Charakter nicht verbergen kann, denn als Fanboy hat Abrams nicht nur eigene Jugenderinnerungen umgesetzt sondern sehr deutlich ein Best-Of des Spielbergjahrzehnts abgeliefert. Böswillig könnte man sagen: Super 8 ist sein “Joey” – wäre der Film schauspielerisch und inszenatorisch in diesen Szenen nicht um einiges besser, als Emmerichs Frühwerk.

Doch es gibt auch die andere Seite des Films, die näher an Cloverfield und Abrams üblichen Viral-Zauber ist und die sorgt leider für einige Wermutstropfen. Denn immer wieder will der Film beweisen, dass er eben nicht nur nostalgische Hommage ist und dann muss das Effektgewitter her. Ein normaler, gut getrickstes zugunglück hätte völlig gereicht und wäre der Stimmung des Films entgegengekommen, doch da Super 8 ja ein Sommerblockbuster ist, musste es der most-over-the-top Train-Crash ever werden, gegen den ein Atombombenabwurf wie eine Knallerbse wirkt. Wagons fliegen schwerkraftresistent wie Konfetti durch die Luft, wieder und wieder, es kracht und donnert fetzt und reisst damit völlig aus der Geschichte. Der Effekt wird nicht als Moment der Story inszeniert sondern in pornographischer Eitelkeit: “Seht her ich bin DIE teure Effektszene des Films”. Zwar gibt es auch danach noch viele Momente die funktionieren, aber mit dem Crash bricht unelegant und holperig das stumpfe Kino der Neuzeit in den Film, denn auch wenn Abrams ansonsten soviel Gespür für die 80er entwickelt, gelingt es ihm nicht jene Ballance zwischen Geschichte und FX zu finden. Immer wenn ein großer Effekt-Moment kommt (wie die sinnfreie Panzerballerei des Miltärs, das anscheinend wahllos in die Gegend bombt), bringt er die Story nicht weiter sondern bremst sie aus, ja es wirkt (was nicht ganz falsch ist, wenn man die Genese des Drehbuchs kennt), als seien hier gewaltsam zwei Stories ineinandergeschoben worden, die vielleicht einzeln viel besser funktioniert hätten.

Some spoilers ahead

Denn die Monsterstory um den Ausserirdischen der von der Regierung eingesperrt wurde und ausbricht, ist im Grunde nicht sehr interessant und überdies eher schlecht geschrieben und inszeniert. Macht es in anderen Filmen durchaus Sinn mit der Enthüllung des Monsters bis zu einem dramaturgisch passenden Moment zu warten, wendet Abrams hier derart plumpe Tricks an, dass man (wie die Kollegen von Slashfilm zurecht anmerkten) sich bisweilen an die Eingangsszene aus Austin Powers 2 erinnert fühlt, in der passgenau immer irgendein Gegenstand zwischen Austins Gemächt und der Kamera steht. Abrams verdecke das Monster nicht so, dass es organisch und natürlich wirkt sondern mit der ganzen Subtilität einer Hand die auf die Linse packt und das Bild abdeckt. Was die Enttäuschung um so größer macht, wenn das Vieh dann irgendwann doch gezeigt werden muss und aussieht wie der hässliche Bruder vom Cloverfield-Monster: Ein unbeeindruckendes Stangen-Alien ohne einen Hauch eigener Persönlichkeit. Schaffte Spielberg es in Jaws einen Hai nur durch gelbe Tonnen zu einem eigenen Charakter werden zu lassen, gelingt es Abrams nicht mit allem modernen Digigerumpel dieses Alien mit Leben zu füllen.

Auch wenn eine Jurassic-Park entlehnte Angriffszene auf einen Bus ziemlich spannend ist, funktioniert sie nur, weil wir um die Kinder zittern, nicht weil das Monster ein eigener Charakter wäre. Schlimmer wird das Ganze dann zum Ende hin, wenn Abrams die abgeschmackte “die Militärs waren böse zum Alien, das eigentlich nur heim will”-Karte zieht und ernsthaft versucht von einer Sekunde auf die andere einen E.T.-Abgang zu inszenieren, komplett mit Orchesterorgasmus und entschwebendem Raumschiff. Was leider furchtbar in die Hose geht, denn wenn das Alien wenige Minuten vorher noch Menschen gefressen und Unschuldige bestialisch getötet und zerfetzt hat, reicht ein Blick in Joes Augen leider nicht aus, um plötzlich übersprudelnde Sympathie für die außerirdische Hackfresse zu entwickeln. Statt einer graduellen Humanisierung, die das Alien nach und nach vom Monster zum intelligenten Lebewesen werden lässt, inszeniert Abrams einen so holzhammerigen Bruch, der etwa genauso schlimm ist als würde Ripley ihrem Xenomorph am Ende einen Zungenkuss verpassen und ein Butterbrot für die Weiterfahrt mitgeben.

Ziemlich doof ist leider auch der versuchte Subplot der beiden Väter, die ihre Animositäten überwinden müssen. Was auf dem Papier vielleicht noch ganz spannend aussah, wird in der Umsetzung leider zu einem Story-Blinddarm der keine wirkliche Funktion erfüllt. Was Joes Vater macht hat für die Handlung keinerlei Relevanz und auch die große Versöhnung mit Alice Dad passiert so unspektakulär, dass man sich fragt warum dafür überhaupt Filmzeit aufgewendet wurde. Was im übrigen auch für das Militärgewurschtel gilt, dessen Pläne ebenso blöd wie umständlich erscheinen und jeden Klamottengeneral des 80er Jahre Kinos noch als Schwippschwager von Sun Tzu dastehen lassen.

Das ich trotz alledem zu einem letztlich positiven Fazit komme, mag verwundern, doch die Stärken des Films, das Spiel der Kinder, die Abenteuerelemente und die (bis auf J.J. bizarren Lens-Flare-Fetisch, den er am Rande des Interviews mit “I just like them” erklärte) stimmungsvolle Kameraarbeit, schöne Musik (Michael Giacchino ist zwar kein John Williams macht seine Sache aber dennoch gut) und Ausstattung machen einfach eine Menge Spaß und sorgen für knuffige Popcornunterhaltung abseits des zeitgenössischen Hysterie-Kinos.

Mag Son of Rambow im Direktvergleich auch der erfolgreichere Film sein, wenn es um einen Amalgam aus 80er Nostalgie und moderner Erzählung geht, ist Super 8 nichtsdestrotz ein sehenswerter Genrebeitrag und wahrscheinlich das Beste was J.J. Abrams bisher abgeliefert hat.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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55 Comments

  1. Silent Rocco

    Schönes Review. Insgesamt hab ich mir ‘nen tolleren Film erhofft, das Monster ist ein charakterloses, allzu auf Cloverfield getrimmtes Viech. Der Film hangelt sich bisweilen sehr langatmig und ohne Fluss von Szene zu Szene und die Kids selbst erreichen leider nie den Charme ihrer Vorbilder. Aber guckbar ist der Film und immer mal wieder ist er sogar ziemlich toll.

  2. reeft

    Das Ding ist: So ziemlich jeder hat sich ein bischen mehr erhofft als dann kam. Daran ist vielleicht der Trailer schuld, der ein wenig mehr versprach, der Funke war da, aber wollte irgendwie nicht zünden. Dabei bekam man genau das, was man sich erwartete, aber kein Stück mehr. Die Hoffnungen blieben unerfüllt – dafür aber auf hohem Niveau.

    Mit den Vätern stimmt. Es gibt diese eine Szene, wo Mr. Lamb seinem Sohn verbietet Alice wieder zu sehen und Joel Courtney spielte diese Szene wunderbar. Man möchte ihn quasi als Zuschauer in den Arm holen und Kyle Chandlers Performance in dieser Szene ist perfekt, er hat dieses typische Vater-Gesicht. Eigentlich will Chandlers Vater seinen Sohn umarmen, doch das Drehbuch lässt ihn nicht. Das fand ich schwach. Eine Umarmung zwischen Vater und Sohn, die vor 4 Monaten Frau bzw. Mutter verloren haben, zerstört nicht den Konflikt im Drehbuch, Herr Abrams, sondern hätte ihn unterstützt und wäre eine echte dramaturgische Steigerung gewesen. Die finale Reunion hätte umso besser funktioniert, meiner Meinung nach.

    Ja, die Sache mit dem Alien ist komisch. Es hat weder einen Charakter wie E.T., noch irgendwelchen Charme. Die finale Konfrontation zwischen dem Jungen und dem Alien kommt viel zu spät und allgemein tun die Kinder nichts um dem Alien zu helfen, es ist einfach zwei verschiedene Subplots, die nicht miteinander arbeiten wollen. Man hätte eventuell den Kubus, den Joe hatte, irgendwie einbinden können oder sonst irgendwas noch. Nein, stattdessen frisst es noch den Sheriff und die Lockenwicklerfrau und fliegt dann weg. Ich fühle etwas in dieser Szene, aber es ist nicht, weil das Drehbuch und der Film es sich verdient haben, sondern, weil alte Emotionen hervorkommen, da die Szene E.T. praktisch kopiert. Auch wenn der Aspekt der Halskette wirklich funktioniert und inklusive visueller “Reinigung” durch die Explosion des Wasserturms wirklich zu einer Kathasis beim Publikum führt.

    Ich muss Dir, @Rocco, stark widersprechen: Die Kids haben alle verdammt großen Charme und teilweise erinnerte mich die Performance in Kombination mit den schnellen Dialogen an Sorkins Drehbuch zu The Social Network. Insbesondere in den Anfangsszenen und beim Drehen empfand ich die Kinder als äußerst sympathisch und vor allem lustig, insbesondere die Hommage an Michael Bay.

    Dennoch ist Super 8 eine der Kinoerfahrungen seit Jahren gewesen. Ich fühlte mich zurückversetzt in die Amblin-era und vor allem das Finale, so unverdient in vieler Hinsicht es ist, ruft dennoch Gänsehaut, vor allem durch Giacchinos Score, hervor. Als reine Anschauerfahrung war das sehr gut, aber in der Review gibt’s eben ein paar Probleme, über die man aber beim ersten Kinogang sehr gut und gerne hinwegschauen kann, u.a. weil sie einem nicht direkt auffallen.

  3. mein Senf

    Ich war angetan. Der Subplot mit den beiden Vätern hat für mich ziemlich gut funktioniert – da fand ich die relative unaufgeregte AUflösung eher positiv.

    Die Leistung der Kinderdarsteller fand ich ebenfalls sehr überzeugend. Witzig, dass sie in den Intrviews deiens letzten Posts exakt so rüberkamen, wie im Film.

    Wäre nett, wenn du ncoh ein paar Infos zur Entstehung des Drehbuchs geben könntest.

  4. DocBobo

    Kann mich den “5FF” nur anschließen: Unaufgeregt Film (und das gibt es heute kaum noch, in Zeiten von Potter, Superhelden-Gedöns & Co.) für den Sommer!

  5. Jott

    “Fast möchte ich J.J. Abrams für diesen Streifen sowohl LOST als auch Star Trek verzeihen….”
    Ach, Batzman… :)

  6. Bebop

    Wer den Weg als Ziel mag, wird diesen Film mögen. Wer J.J. Abrahms’ Masche nach LOST, Cloverfield etc. nicht mehr ertragen kann, nicht.

  7. Turtle

    Ich habe den Film noch nicht gesehen, da mich der Trailer so gar nicht ueberzeugt hat. Weder hat er richtig Spannung aufgebaut, noch war auch nur annaehernd klar worum es gehen wird.
    Wenn nix Besseres kommt, schaue ich mir den Film wohl noch an, aber ich fuerchte ich werde enttaeuscht sein. Na mal sehen, vielleicht finde ich ihn nicht so langweilig wie E.T.

  8. Dr. Strangelove

    Super Review.
    Bei J. J. Abrams zucke ich immer kurz zusammen. Lost war von Anfang an schlecht. 3 Folgen gesehen… und dann ging mir diese Geheimniskrämerei und die ‘Freundschaften’ , aber auch ‘ich hasse diesen Typen’ so auf den Keks. Erinnerte mich an schlechte Soaps. Lost war ja angeblich so ‘neu’… aber mir kam das vor wie ‘Dallas’ oder ‘Denver Clan’ mit Intrigen und so. Halt aufgehübscht aber pfff.

    Und das zieht sich auch durch seine Filme. Ich versteh nicht wie man Mission Impossible 3 immer noch als Erfolg sehen kann. Der Film ist purer Trash… und hat die absurdeste “Held wird von Explosion durch die Luft geschleudert” Szene ever. Wo die Explosion hinten dem Protagonisten auftaucht… der Protagonist aber von rechts nach links an Seilen durch Bild gezogen wird.. (Druckwelle und so). Das war so schlecht gefilmt wo jeder andere Regisseure sagen würde: Scheiße, die Szene können wir nicht verwenden. Aber Abrams zeigt diese Szene sogar auf Vorträgen und ist stolz darauf. Bei Abrams stimmen so viele Dinge nicht… und der verkauft die Sachen als wäre es das geilste überhaupt.

    Star Trek war von vorn bis hinten einfach nur albern. Und die Lens Flares in den letzten 5 Minuten des Films .. auf der Brücke… das kam mir vor wie eine Satire.
    Ich finde es super wenn er sagt: Ich mag Lens Flares einfach, also pack ich sie rein. Ist toll. Bei Paul Thomas Anderson sieht man das auch oft, aber dezent. da sieht man auch Dreck auf der Linse.. und es ist schön. Aber Abrams überfrachtet das Bild einfach nur mit Lens Flares.. ohne Sinn und Verstand. Je mehr desto besser. Grausam.

    Hier übrigens ein schönes Video dazu

  9. fringer

    Also das verstehe wer will. Super 8 kommt gut weg und Star Trek nicht??
    Na klar, und Blau ist grüner als Gelb!
    Star Trek (2009) ist wohl einer der BESTEN Star Trek Movies bisher.
    Dafür das Abrams bis zu diesem Projekt keine Ahnung von der Materie (das Wort passt hier klasse :) ) hatte ist es ein kleines Meisterwerk geworden. Nicht nur mutig umgesetzt sondern auch clever. Die Story mag vielleicht für den Otto-Normal-Film-Zombie, Comicverfilmung-Hasser und Sci-Fi-Muffel wie Batzman kein Sinn
    machen aber sie lässt das alte bisherige Trek Universum in “Ruhe” und baut
    trotzdem ein neues darauf auf. Tut mir leid, das ist ein Kunstgriff den kein anderer
    Film bisher ordentlich hinbekommen hat. Deswegen lass ich nichts auf diesen
    Streifen kommen.

    Super 8 ist in meinen Augen nur OK. Weil er eben so extrem versucht “Oldschool” zu sein. Netter Versuch aber da schau ich mir lieber die richtigen Klassiker an. Da stimmt wenigstens alles :)

    mfg.
    .fringer

  10. yx

    Ist ok. Man guckt ihn gerne. Er unterhällt. Elle Fanning ist unglaublich gut.

    Aber er ist zu einfach, zu linear. Vorhersehbar. Ihm fehlt etwas mehr klassischer Grusel und etwas wirklich mysteriöses das man entdeckt.

    Er erzählt absolut nichts neues. Er ist im Grunde eine Neuauflage von E.T. kombiniert mit Stand by me.

    Aber wie gesagt, er unterhällt. Die filmenden Kids sind einem sympatisch. Und der Abspann entschädigt alle Mängel die er so hat.

    Man ärgert sich nicht den Film angeschaut zu haben, ganz im Gegenteil.

  11. Argento

    @ fringer , ich fand ihn auch unterhaltsam , den letzten Trek , aber er passt nunmal nicht ins Konzept . Zeitreisen , schleifen , sprünge etc.pp. gabs in Star Trek oft genug aber die haben es bis Teil 11 immer geschafft die alte Zeitlinie wieder herzustellen und alles war gut . Das ist jetzt dank JJ nicht mehr so und deswegen mögen viele Hardcore Trekker den neuen nicht so .

  12. Dr. Strangelove

    Eben Star Trek geschaut. Schlimmer als vermutet. Den Drehbuchschreibern gehört mal ordentlich eins in die Fresse. 8.1 Sterne auf imdb. Dachte so.. den Blockbuster ziehe ich mir mal rein. Was ein Drecksfilm.

    Nero bohrt ein Loch um “Vulkanien” auszulöschen. Gut. Spock lässt sich runter beamen… genau an die Stelle wo seine Mutter ist, die zusammen mit ein dem “Ältestenrat” in einer Höhle hausen? Dabei wird zu Beginn des Films imposante Wolkenkratzer gezeigt… hmmm. Seltsam.
    Das der auch ausgerechnet da sein Loch bohren muss.

    Später wird Kirk wegen Meuterei aus dem Schiff katapultiert. Und landet auf einen Eisplaneten. Und zwar GENAU da wo sich der alte Spock befindet… und scheinbar seit Ewigkeiten in einer Höhle haust. Aber auch genau weiß wo die nächste Station sich befindet … wo er aber alleine noch nie hingegangen ist.

    Und als “Meuterei-Kirk” zurück aufs Schiff kommt benimmt er sich wie ein Arsch und löst dann irgendwie den Captain ab.

    Und dann so “lustige” Ideen wie diese Wasserrutsche. Einfach mal so ein Wasserleitsystem in so ein Raumschiff gebaut. Wozu braucht man das. Keine Ahnung. Kläranlage, Toiletten? Jedenfalls sind die meisten Rohre aus Glas damit man auch schön die Scheiße drin rumschwimmen sieht. Und die Rohre enden dann alle in einem großen Wassertank mit rotierenden Metallklingen. Was diese Wassereinrichtung für eine Funktion hat…. puhhhh, äh, keine Ahnung. Egal aber Scott beamen wir jetzt da mal rein, das ist bestimmt lustig.

    Und das Thema Zeitreise wurde noch nie so dämlich umgesetzt. Auf der einen Seite ist es superwichtig… das Kirk und Spock beste Fruende werden, und das vorallem Kirk den Captain spielen darf. Und auf der anderen Seite ist das mit der Zeit aber auch scheißegal und der alte Spock erklärt Scott wie man auf ein Schiff beamt was gerade mit Warp reißt. Für den Spock auf der Zukunft ist das ja ein alter Hut.

    Und dann das Ende. Dann wollen sie dem Gegner noch retten… entscheiden sich dann aber doch um. So geht es aber den ganzen Film über. Das ganze kommt einen vor wie eine Kissenschlacht. WIe Kindergarten. Auch der Kampf zwischen Kirk und Nero. Ich hüpf mal über diese Klippe… mist, fast abgerutscht. Jetzt hat Nero Kirk an der Gurgel, aber Kirk greift sich die Waffe, Nero ist ganz überrascht, und PENG, Nero ist tot. Ui.

    Nero hat übrigens extrem krasse Schluchten auf seinem Schiff. Ohne Geländer. Macht ja auch Sinn… falls es mal zu einem Kampf kommt.

    Und überhaupt… als Kirk und Co zum ersten mal auf diesen Bohrer landen sind da genau zwei Gegner. Und was machen die da? Wieso sind da überhaupt Leute direkt am Bohrer? Um dann mit Schwertern zu kämpfen.

    Aber am absurdesten fand ich die Stelle wo Kirk den Admiral befreit… der gefesselt auf einem Bett liegt. Kirk schnallt ihn ab. Der Admiral sieht ein paar Gegner und greift sich sofort einen Waffe (Marke futuristisches Maschinengewehr) das wohl irgendwer genau da an seinem Bett abgelegt hatte.

    Warum auch Gefangene In Zellen sperren.pfff. Hier, dieses Bett inmitten des Raumes tut es doch auch. Gleich neben den Waffen und den tiefen Abgründen.

    Wenn so Filme 8.1 Sterne bekommen.. und sogar Kritiker den Film loben, fuck… dann müsste doch auch ‘Green Latern’ ein Erfolg sein. Ich versteh’ die Blockbuster Welt nicht mehr. Ich frage mich echt was an J. J. Abrams so toll ist. Ich mag Spielberg auch nicht, aber verstehe dennoch warum seine Filme funktionieren und viele den so geil finden. Aber bei Abrams ist mir das ein Rätsel.

  13. Binding

    Man merkt absolut, dass Spielberg und Abrams das Ding zusammen gemacht haben – wenngleich doch irgendwie mehr Spielberg drin ist. Zwar kann man den Film als Fan klassischer Monsterfilme gar nicht anders als gut finden und entdeckt auch zahlreiche Zitate und Hommagen darin. Aber irgendwie reißt’s jetzt nichts vom Hocker und ist ziemlich belanglos. Dennoch pflichte ich Batzmans Rezension absolut bei – vor allem die Passage mit dem wirklich völlig überzogenen Zug-Crash trifft’s exakt auf den Punkt.

  14. Niniel

    schon mal nen zug entgleisen sehen?

  15. Silent Rocco

    Btw, Abrams gehört mal mit seinen Assi-CGI-Lensflares das Augenlicht weggeblendet. Ist in diesem Film fast noch schlimmer als in Star Trek. Und dort war es schon lächerlich. Aber hier. Auch kaum eine Szene ohne blauem Kunststrahl. Das nervt einfach nur gewaltig und passt zu 80% nicht in das restliche Retrobild. Oft gibt es nichtmal eine passende Lichtquelle. Einfach rein die Streifen, machen ja das Bild so viel interessanter … NOT!

  16. SuppenkaZper

    @ Strangelove

    Überhaupt nicht böse gemeint, aber Filme die Plinkett (Red Letter Media) schon kommentiert hat, brauch man kaum mehr kommentieren.
    Und gerade die Star Trek 2009 Review ist so ein grandioses Beispiel wie man etwas unterhaltsam und vollgepackt mit nützlichen Informationen beleuchtet, zerreisst und kommentiert. Einfach anschauen. Du wirst den Film danach nicht mehr mögen oder hassen, aber es wird einfach alles gesagt was man über diesen Film sagen kann :).

    http://redlettermedia.com/plinkett/star-trek/star-trek-09/

  17. pastaclown

    @batzmann: “(wie die sinnfreie Panzerballerei des Miltärs, das anscheinend wahllos in die Gegend bombt)”

    Ne sinnfrei war das nicht, denn Schüsse werden von ihrem “Ziel” abgelenkt, quasi manipuliert, wie ein Militärman über Funk durchgibt. Zudem glänzt die Szene mit wunderbar ironischen Miltärfilmklischees (Dialoge der Kinder…)

  18. genervt

    Da bin ich voller Erwartungen auf ein Alien-Action-Fest in den Film gegangen und fand mich plötzlich in einer drögen Familienschmonzette wieder. Ich bin in der ersten halben Stunde eingeschlafen. Die können doch nicht SO einen Trailer machen! Wozu braucht man das Alien? Man könnte es komplett rausschneiden und es würde nicht auffallen. Als Science Fiction taugt der nichts und als Familien-/Jugendproblemfilm mit den ganzen Stereotypen auch nichts.
    Der Brüller war am Ende das Medaillon mit der Mutter!

  19. Dr.Strangelove

    @SuppenkaZper: schau ich mir gleich mal an.

  20. .fringer

    WARNUNG: Der folgende Text handelt nicht von Super 8 :)

    @Dr. Strangelove

    Muss ich echt mal den Kopf schütteln. Klar hat der Film (Star Trek) ein paar Plott-Tiefen, aber deine Argumente sind voll Banane und zeigen
    das du wenig über den Film/das Trek Universum weißt.

    Zitat:
    “Warum auch Gefangene In Zellen sperren.pfff. Hier, dieses Bett inmitten des Raumes tut es doch auch. Gleich neben den Waffen und den tiefen Abgründen.”

    Das Schiff ist ein -> romulanisches <- Bergbauschiff aus dem 24. Jahrhundert das . Das es nicht so aufgebaut und dir unlogisch erscheint liegt vielleicht daran das es eben immernoch ein ALIEN-Schiff ist.
    Da erwarte ich natürlich das alles korrekt angeordnet, strukturiert aufgebaut ist, naklar doch :)

    Zitat:
    "Nero bohrt ein Loch um “Vulkanien” auszulöschen. Gut. Spock lässt sich runter beamen… genau an die Stelle wo seine Mutter ist, die zusammen mit ein dem “Ältestenrat” in einer Höhle hausen? Dabei wird zu Beginn des Films imposante Wolkenkratzer gezeigt… hmmm. Seltsam.
    Das der auch ausgerechnet da sein Loch bohren muss."

    Erstmal heißt der Planet "Vulkan". Zweitens wusste Spock wo sich seine
    Mutter aufenthalten würde weil es "logisch" ist :)
    Und drittens, wenn du mal "Star Trek – Enterprise" die Serie gesehen hättest wird schon da gezeigt das Vulkan zwei Seiten hat. Also hochmodern und zugleich alte Tempel (Höhlen etc.)

    Zitat:
    "Später wird Kirk wegen Meuterei aus dem Schiff katapultiert. Und landet auf einen Eisplaneten. Und zwar GENAU da wo sich der alte Spock befindet… und scheinbar seit Ewigkeiten in einer Höhle haust. Aber auch genau weiß wo die nächste Station sich befindet … wo er aber alleine noch nie hingegangen ist."

    Na warum wohl, der alte Spock sollte von diesem Planeten zusehen wie seine Heimat zerstört wird. Der ja auf den Weg nach Vulkan liegt. Die Enterprise fliegt nunmal dran vorbei und kickt halt den Kirk genau auf diesen raus. Was ist da dein Problem?

    Ich könnte jetzt noch jeweilige andere Sachen entkräften. Fakt ist aber
    der Film hat Spaß gemacht. Alle wichtigen Elemente wurden eingehalten und übernommen. Die Origin wie sich die 3 Hauptcharaktere aus der Originalserie kennen gelernt haben hätte man besser nicht erzählen können. Da schaue ich auch gern über die Designfehler (5 Warp-Kerne)
    und übertriebene Lensflare-Effekte (wobei die auch in TOS enthalten sind) etc. hinweg.

    Und falls du mal richtig mitreden möchtest, solltest du dir mal die Storyline bzw. auch die Comics um die 25 Jahre ansehen die Nero bereits
    eher angekommen war.

    mfg.
    .fringer

  21. Mr. O

    @ Finger :

    Fuck YEAH!
    Dr. Strangelove ist einfach ein Star Trek hasser:-D!!!

  22. Dr.Strangelove

    @Fringer:

    1. Bergbauschiff…ahja. Deswegen gibt es da keine Zimmer zum wegsperren. Danke für diese Info.
    2. Vulkan. Schön. Zwei Seiten. Gut. Aber warum hält die Gruppe genau zu dem Zeitpunkt, an der Stelle eine Versammlung ab. Und Spock beamt sich dann einfach mal in die Nähe.
    3. haha. Selbst wenn der Planet so groß wäre wie Berlin, und Kirk irgendwo da hin gekickt wird lander er keine 2 km exakt bei der Höhle. HALLO! Als gäbe es auf einem großen Planeten nur diese eine Möglichkeit. Einfach absurd.

    Entkräftet hast du jedenfalls gar nichts. Und Spaß macht der Film auch nicht. Schau dir mal den Link von SuppenkaZper an. Zugegeben. Etwas nervig. Aber da wird schön beschrieben das das ganze mit dem Star Trek Universum nicht mehr viel zu tun hat. Klar gibt es jetzt Action und so. Aber Spaß? Ich fande die Witze dämlich, ich fande das Geschrei doof, das rumgerenne doof. Die ganze Story ist so unlogisch das es weh tut. Da kann man auch noch so sehr sein Hirn ausschalten, wenn es total absurd ist.. ist es einfach absurd… wie eben der Kampf am Ende zwischen Kirk und Nero… wo jemand über die Klippe springt, dann wird die Kehle zugedrückt.. und schon klaut Kirk dem Nero seine Waffe.

    Ich fand die Charaktere wie gesagt ziemlich flach. Mit dem Auto rumheizen und Schlägerei in der Bar… ist für mich nicht “gut erzählt” sondern so flach das auch der dümmste Zuschauer begreift was für ein Typ Kirk ist. Ebenso die Mobbing Aktion mit Spock.

    Ich fand den Film so unerträglich das ich nach einer Stunde erstmal auf Pause gedrückt habe… weil ich die ganze Zeit dachte: Was ist das nur für ein Scheiß Drecksfilm. Und ich bin mit Actionkino groß geworden. Ich schau mir auch schlechte Actionfilme an… ich fand die Story flach, die Charaktere flach, die Action dumm.. und wie Kirk immer den Frauen nachschaut… *gähn*. Ich fand’ es unerträglich.

    Es war gut inszeniert. Guter Schnitt. Schönes Licht. Aber das war auch alles.

  23. Batzman (Oliver Lysiak)

    Gerade als jemand der Star Trek mag, also die smarten Serien TNG und DS9 ist es mir ein Rätsel, wie sich begeistern kann für den Haudrauf-Krachbum-Star Wars-Ansatz von J.J. Abrams Film, der erzählerisch wirklich extrem debil daherkommt, niemanden herausfordert oder zum Nachdenken anregt und zu keiner Sekunde irgendwelche Ambitionen hat die über Action und Eye-Candy hinausgehen. Er hat konsequent alles weginszeniert, was Star Trek interessant gemacht hat und es durch banale Buddy-Movie-Actionkacke ersetzt. Der komplette Audiokommentar zum Film besteht ja auch fast nur aus Abrams der sagt das ihn Star Trek nicht interessiert, dass er es immer langweilig fand, dass er Star Wars viel besser fand und welche Szenen er alle an Star Wars angelehnt hat.

  24. Dörte

    J.J. Abrams.

    Möge man sieben Sorten Scheiße aus ihm rausprügeln.

  25. Silent Rocco

    So supersmart sind die Serien aber nicht. Man kann sich Fernsehnostalgie auch schönreden. Ein bissel Zeitgeist hat diesem Universum wahrlich gut getan.

  26. Jürgen Lossau

    Mit Super 8 kann man übrigens heute noch filmen. Über 30 Filmsorten sind noch am Markt. Die Zeitschrift schmalfilm hat extra zum Start des Spielfilms SUPER 8 eine Website ins Netz gesetzt, die erklärt, wo man heute seine Kameras bekommen kann und wie sich das Filmen mit Super 8 von Video unterscheidet. Alle Infos unter http://www.super8film.tv

  27. Fab

    @Dörte
    Jemand macht Filme, die man nicht mag und dann möge ihm deshalb die Scheiße rausprügelt werden? Gleich sieben Sorten?
    Wow, selten einen so dummen wie wertlosen Kommentar gelesen…

  28. .fringer

    @ Dr. Strangelove (der Name ist wohl Programm)

    Am besten du schaust dir zum drölften mal SKYLINE oder Worldinvasion Battlefield L. A. an, dann weißt du was richtig flache Nonsens Filme sind. Viel Spaß dabei :)

    mfg.
    .fringer

  29. burns

    @Batzman: Exakt. So isses.

  30. Lui-G

    @Silent Rocco: Die Flares sind echt und nich CG. Vielleicht zu viel, aber wenigstens echt.

  31. Dr.Strangelove

    @fringer: ähm. Ich schreib jetzt lieber nichts mehr.
    @Lui-G: “wenigstens echt” … ähm. Ich schätze das die Flares zu 30% echt sind. Der Rest ist CGI. Bei Star Trek wurde so oft an den Rändern mit Flares rumgespielt… und kurz bevor ein Schnitt erfolgt. Teilweise wandern die Flares schön langsam von oben nach unten / rechts nach links durch Bild. Abrams hat 100% einen Post-Flares Typen eingestellt der noch mal den ganzen Film mit Flares zuklatscht.

  32. Lui-G

    @Dr.Strangelove: Die Rede war nicht von Star Trek.

  33. Dr.Strangelove

    @Lui-G: Ich wage mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage das auch bei diesem Film zig Lens Flares in der Post hinzugefügt wurden.

    Mit speziellen Linsen bekommt man diesen “flachen Horizontalen Strahl” hin. Abrams reicht das aber nicht aus und fügt dann noch waagrechte Flares hinzu. Auch breitere Exemplare die nur extrem schwer “echt” herzustellen sind… (Dreck auf der Linse)

    Auf diversen Seiten ist zu lesen das er bei Super 8 noch extremer Lens Flares eingesetzt hat als bei Star Trek. Vielleicht fällt es auch einfach mehr auf.. da es ja weniger Raumschiffe gibt, und die Flares bei Super 8 nicht so ganz passen. Keine Ahnung.
    Die Leute fangen schon an die Lens Flares im Trailer zu zählen. Und gerade da findet man diagnonale Flares die exakt positioniert wurden, am Ende noch mal aufflackern. Wer in der Post arbeitet erkennt das die Fake sind. Aber behaupte mal weiter das sei alles echt. Im Grunde ist es Wurst. Es gibt ja auch eine Farbkorrekur, und diverse Elemente werden in der Post hinzugefügt (Kulisse) … da ist es mir als Zuschauer relativ egal ob die Wand nun “echt” ist.. oder nicht.
    Ob “echt” oder “unecht” ist doch nur bei Protagonisten interessant. Aber bei Lens Flares ist das doch ziemlich egal. Dennoch… definitiv CGI.

  34. burns

    Meineherrn, Ihr diskutiert hier jetzt wirklich über die Lens Flares und wer wo wieviel???
    Ämmmmm….

    Nach dem Film gestern abend kann ich Batz nur in wenigen Punkten nicht rechtgeben:
    Ich finde die Special Effects nirgendwo im Film übertrieben eingesetzt. Warum sollte sich die Produktion selbst kasteien, wenn sie doch die Mittel hat, z. B. den Zugcrash möglichst “körperlich” zu gestalten?
    Das Verhältnis der beiden Väter: Ist nur ein Nebenstrang, der eben recht unaufgeregt erzählt ist, und sonst eben – wie aller anderer Erwachsenenkram – den Kindern Knüppel zwischen die Beine schmeißt.
    Das Finale:
    Dass das Alien entkommt und das ein positiv empfundenes Ende für den Zuschauer sein soll: Bei mir hat das funktioniert. Ich fand das einen passenden Abschluss. Alles, was das Alien “verbricht”, tut es aus für den Zuschauer nachvollziehbaren Motiven. Ich finde es eher einen positiven Fortschritt in diesem sonst hervorragend retro gehaltenen Film, dass man dem Zuschauer auch eine “Identifikationsfigur” (zu der das Alien spät, aber doch immer mehr wird) zumutet, das tötet und verletzt. Das ist eben das bisschen weniger Kindergarten, das seit den 80ern auch Einzug in die Kinderfilme gehalten hat.
    Mich hat der Film nicht weggebeamt, aber ich fand ihn dennoch in seiner gesamten Erzählstruktur und seinem WIE des Erzählens absolut gelungen und war gut unterhalten.

  35. Martha Mumenschanz

    Silent Rocco hat völlig recht. Auch TNG oder DS9 (die ich beide über ein Jahrzehnte abgöttisch geliebt habe und noch heute schätze) sind nicht immer so wahnsinnig smart, wie manche es in Ihrer nostalgischen Erinnerung gerne hätten. Es gibt (insbesondere in den ersten Staffeln beider Serien) wirklich einige extrem flache Folgen und die jeweilige “Moral der Geschichte” wird auch gerne mal mit dem Holzhammer und Soap-Stilmitteln rübergebracht. Das ist angesichts der vielen guten (aber auch nicht immer smarten) Folgen nicht wirklich schlimm, man sollte es nur fairerweise erwähnen.

    Die ST-Filme waren schon immer etwas anders (actiongeladener, mainstreamiger) als die Serie und der letzte Film hat in der Tat einige peinliche Buddy- & Action-Momente, ist aber u.a. aufgrund der bereits erwähnten Entstaubung des ST-Universums insgesamt wesentlich unterhaltsamer als es z.B. “Star Trek: Generations” oder auch “First Contact” waren.

  36. burns

    TNG ist natürlich schon arg angestaubt und die Figurenzeichnungen sind – naja. Die Serie ist eben ein Prototyp der intelligenten Serienunterhaltung und wird das – zu Recht – auch immer bleiben.
    DS9 allerdings – das ich bis vor einem Jahr nochmal komplett durchgeguckt habe – ist Serie at its best. In jeder Richtung. Mir fällt gar nicht ein, wo anfangen…
    Beide Serien haben aber den STAR TREKschen Götterfunken:
    Themen des Menschseins mit unterhaltsamen Geschichten und teils höchst dramatisch abhandeln.
    Und das ist der Vorwurf, den man dem Film einfach hoch 10 machen kann:
    Lustig, haha, schauwertig, uiui – und nichts, aber auch so gar nichts dahinter.
    Egal, wie gut man die einzelnen Serien nun selber fand:
    Auf den Film das STAR TREK-Siegel zu babben ist einfach – schwiieerig. Und das Argument mit dem “Junges-Publikum-Rekrutieren” habe ich ja nun gefressen.
    Gefrääääässen.
    Ich hätte ja noch nicht mal was dagegen gehabt, die Leut müssen ihr Geld ja auch irgendwie verdienen – aber das war einfach zuviel des Doofen.
    Umso schöner ist Herrn Abrams dafür obiger Film geraten. Da hatte er auch ein Vorbild, einen “Spirit” dahinter – und konnte sich auf sehr schöne Art und Weise annähern, da hatte er ein Anliegen.
    Bei STAR TREK nicht.
    Und weil er GEKONNT hätte, aber wohl nicht WOLLTE – finde ich den STAR TREK-Abrams igittipfui.

  37. Dr.Strangelove

    TNG als Serie war super. Die Filme eher weniger. Und die waren schon smart. Wenn ich daran denke das Picard für 20 Minuten in Ohnmacht fällt… und in der Zeit aber ein komplett anderes Leben lebt. Das ist großartig. Da denkt man auch gerne nach dem Abspann weiter drüber nach. Da ist nicht von Moral zu spüren. Ebenso die Folgen wo Data träumt, Data ein eigenes Kind baut, oder die Frage gestellt wird wem Data eigentlich gehört. Oder Hologramme ein Bewusstsein entwickeln und die ganze Crew täuschen.

    Und Actionfilme gibt es eben wie Sand am Meer. die TNG Crew passte in keinen Actionfilm. Dennoch wurden die Star Trek Filme immer Actionreicher. Natürlich geht das in die Hose.

    Abgesehen von “Kirk” war Star Trek immer so ein Intellektuellen Ding. Jetzt halt nicht mehr. Sehr schade. Ich fände ein TNG Star Trek Film ganz ohne Action interessant… so als “Weltraum” Drama verpackt eher an Filme wie “Moon” angelehnt oder so. naja. Sherlock Holmes mutiert ja auch zum Actionheld. Bin gespannt was als nächstes kommt.

  38. .fringer

    Nochmal zu JJ Abrams. Der Mann ist schon in Ordnung. Wird aber meiner Meinung nach enorm gehypt in Hollywood. Wahrscheinlich sieht Spielberg in ihm so eine Art Nachfolger. Super 8 wird sicher nicht die letzte Zusammenarbeit der beiden sein. Hier mal mein Ranking der bisherigen Arbeiten:

    Sehr gut:
    – Fringe
    – Star Trek (2009)

    Normal:
    – Cloverfield (nur Produzent)
    – Alias
    – Super 8

    Schlecht:
    – MI:III
    – Lost 
    – MI:4 (schonmal im Voraus) ;)

    Geschmäcker sind ja verschieden. Wäre schlimm wenn es nicht so wäre :)

    mfg

  39. .fringer

    Nochmal zu JJ Abrams. Der Mann ist schon in Ordnung. Wird aber meiner Meinung nach enorm gehypt in Hollywood. Wahrscheinlich sieht Spielberg in ihm so eine Art Nachfolger. Super 8 wird sicher nicht die letzte Zusammenarbeit der beiden sein. Hier mal mein Ranking der bisherigen Arbeiten:

    Sehr gut:
    – Fringe
    – Star Trek (2009)

    Normal:
    – Cloverfield (nur Produzent)
    – Alias
    – Super 8

    Schlecht:
    – MI:III
    – Lost 
    – MI:4 (schonmal im Voraus) ;)

    Geschmäcker sind ja verschieden. Wäre schlimm wenn es nicht so wäre :)

    mfg.
    .fringer

  40. Scheich_Habib

    Nach all den großspurigen Vergleichen (absoluter Goonies Fan) geguckt und enttäuscht. Wie bei Indy 4, ist das “back to the 80s” Vorhaben immer ersichtlich, beißt sich aber mit dem neumodischen Hollywood Kalkül, der (scheinbaren) Zuschauererwartung zu entsprechen.

    – SciFi und Familien Plot gehen zu keinem Zeitpunkt eine Symbiose ein, laufen einfach so nebeneinander her und werden dadurch beide ziemlich egal.

    – Bis auf den Hauptdarsteller und seine Freundin bleiben alle Charaktere blaß. Zahnspangenfresse und der Typ mit der Brille waren ja mal völlig egal. Der Dicke war etwas besser integriert. Insgesamt entstand nie das Gefühl, echten Freunden zu zugucken. Eine Ansammlung von Retro Klichees, ohne Herz, ohne Seele.

    – Der Konflikt der beiden Väter wurde hier ja schon zu recht kritisiert. Einfach ziemlich egal.

    -Das Finale kam aus nem komplett anderen Film. Ohne Apokalyptische Over the top Action geht´s heute wohl nicht mehr. Warum muss da die ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt werden? Michael Bay hinterlässt seine Spuren.

    – Das Alien. C´mon! Cloverfield 2? findet der J.J. das Vieh echt so geil, dass er es recyclen muss? Super einfallsloses Design und nicht mal besonders gut getrickst. Die Geheimniskrämerei um dessen Aussehen verpufft im völligen Nichts. Stan Winston, wir vermissen dich. Das letzte wirklich coole Filmmonster gab es meiner Meinung nach in “Das Relikt”

    -Einfallsloser Soundtrack. Im Abspann wird eben noch “my sharona” angeklatscht. So ein Period Piece schreit doch dannach, ein paar vergessene Perlen auszugraben. Blondie is alles was den Machern dazu einfällt?

    Der beste Moment im ganzen Film, war das Amblin Logo. Da fühlte ich mich für 5 sek. in mein verrauchtes Kleinstadt Kino zurückversetzt.

  41. y

    Alle Star-Trek-Filme sind schlecht! Mit dieser Regel hat auch Abrams nicht gebrochen.

  42. Leto

    Eine gelungene Rezension, wobei ich dem Film eventuell sogar 4 Sterne gegeben hätte, den unter all dem seelenlosen Comic-Blockbuster-Gedöns und CGI-Gewichse sticht die gelungene Retro-Spielberg-Hommage schon sehr positiv hervor. Die beklagten Kritikpunkte sind zwar nachvollziehbar, aber trotzdem stehen bei diesem Film die Spezialeffekte (ja, auch der Zug-Crash) im Dienste der Geschichte und es wird nicht irgendeine bescheuerte, überkonstruierte Rahmenhandlung um ein paar CGI-Orgien herum aufgebaut, wie es heutzutage leider gang und gäbe ist (Transformers etc.).

    Ich stimme mit batzman vollkommen darin überein, dass die Qualität der “zwischenmenschlichen” Szenen ohnehin glücklicherweise jeden Spezial-Effekt verblassen lässt, den hervorragenden Jungschauspielern und der gelungenen “Chemie” sei dank. So etwas darf man heute nur noch selten erleben, vor allem, ohne dass das ganze ins Peinliche oder Kitschige abdriftet. Hier umschifft Abrams wirklich alle “Fremdschäm”-Fallgruben sehr souverän – das verdient Anerkennung.

    Storyschwächen und mangelnde Originalität kann man dem Film natürlich vorwerfen, sollten aber unter Berücksichtigung des Prämisse, dass es sich um eine 80er/Spielberg-Hommage handelt, nicht allzusehr ins Gewicht fallen. Wenn einer der Jungen sagt “Ich habe da ein ganz mieses Gefühl…”, wird wohl klar, dass es in erster Linie um die Retro-Elemente geht und nicht einen ausgefeilten Spannungsbogen. Trotzdem wagt Abrams ja mit dem “Monster” auch einen kleinen Ausbruch aus den Genre-Konventionen, denn das Alien ist hier eben kein E.T., kein Gremlin, kein Ewok und auch kein freundliches “Unheimliche Begegnung…”-Schrumpelmännchen, sondern wirklich gefährlich und tötet Menschen. Das hätte es in einem “richtigen” 80er Film von Amblin nicht gegeben.

    Insgesamt eine gelungene Mischung aus Retro-Charme mit Spielberg-Flair und Modernität, wobei man auch nicht so tun sollte, als hätten in den 80ern die “Spezialeffekte” eine so untergeordnete Rolle gespielt. Ich bin auch mit diesen Filmen aufgewachsen und auf dem Filmplakat zu lesen “Visual Effects by Industrial, Light and Magic” war mindestens so wichtig wie “Music by John Williams” und alles andere…. ;-) Selbst bei E.T. war der grösste “Spezialeffekt” ja quasi die Figur selber.

  43. Roland D.

    Passiert eher selten, aber ich kann mich der Review komplett anschließen, sowohl bei den positiven als auch den negativen Punkten :)

  44. stb247

    Ein schöner Film. Leider nicht ganz so nostalgisch und mitreißend wie erhofft, aber dennoch schön.

    Ich denke, das Problem ist der schwere Anfang. Vom Tod der Mutter erholt sich der Film nie richtig. Das wäre ja schön in einem Drama, aber in einem 80er-Jahre-guteFreunde-Abenteur-Film wirkt das halt etwas zu dick.

    Obwohl die Auflösung mit dem Medallion wunderschön war. Da kam dann ganz der Spielberg durch…

  45. Turtle

    Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, dachte ich: “Hmm, worum geht es da? Ach egal, will ich eh nicht sehen, ist bestimmt Grütze.”
    War aufgrund dieser Review dann doch im Kino und war einigermassen beeindruckt. Einzig das Alienviech hat enttäuscht, ein bisschen zu Holzhammer und emotionslos. Aber die Kinder waren cool und die Story eigentlich auch.

  46. bowlingoli

    Vor ca. 4 Wo. sah ich den Trailer im Kino und dachte entweder wird das E.T. 2 oder ein richtig geiler Horrorfilm. Gestern las ich hier wie Ihr zu dem Film steht, und bin dann aber trotzdem ins Kino. Mein Fazit: 6 von 10.
    Die Sache mit dem Zug hätt mich vielleicht weniger gestört, wenn nicht sofort das Militär dagewesen wär…da frag ich mich doch wer hat denen erzählt, dass es gleich knallt, so ein Schwachsinn. Und dann überlebt der Lehrer einen Frontalzusammenstoß. Ne Danke. Das nächste was mir nicht in den Kopf will…so gut wie das mit der Tankstelle war. Das Polizeiauto wird total zerlegt und die Tankstelle auch. Kurz davor flüchten die Hunde…äh und die Katzen?`das Vieh?die Pferde? Später sieht man Pferde auf der Koppel stehen als wenn nichts wär. Als wenn Pferde nicht spüren würden, dass da was garnicht stimmt. Aber weiter…die Tankstelle wird total zerlegt, am nächsten Tag beschwert sich ein Autoverkäufer, dass alle Motoren weg sind…da blutet mir das Hirn. Hey habt ihr das gesehen? Die Auto´s hatten nicht einen Kratzer…und filigrane Hände hatte der Dieb ja nicht gerade. Bis zur Busszene, die einfach genial war, wenn auch der Boss des Militärs am Ende des Films hätte sterben müssen, meiner Meinung nach, war der Film nicht schlecht. Wobei ich zugeben muß, wie meine Vorredner schon erwähnt haben, dass eigentlich 2 Geschichten erzählt werden, die nicht ineinander passen. Nach dem Bus kommt eigentlich totaler Schrott, die Militärs ballern jeder Straße entlang ohne ein Ziel zu haben und dann auch noch mit Leuchtspur damit man auch wirklich sieht wie schwachsinnig das ist. Dann sind die Kinder in der Höhle…da fragt sich doch jeder normale Mensch, was bastelt das Monster eigentlich, na klar…einen Magneten für die Würfel. Aber mit diesen “Händen” sowas zu bauen…naja ist wohl ein Zauberkünstler. Tja, fehlt noch der Abschluß…da wird alles Metall angezogen, bzw. wohl doch nicht. Einem Soldaten wird die Waffe aus der Hand gerissen, einem anderen der näher steht aber nicht…muß man das verstehen? Und dann stehen alle da und machen winke winke zum unverstandenen Monster, während dieses in aller Ruhe in sein Transformerschiff klettert. Schade! Das hätte so ein guter Horrorfilm werden können.

  47. bowlingoli

    Vor ca. 4 Wo. sah ich den Trailer im Kino und dachte entweder wird das E.T. 2 oder ein richtig geiler Horrorfilm. Gestern las ich hier wie Ihr zu dem Film steht, und bin dann aber trotzdem ins Kino. Mein Fazit: 6 von 10.
    Die Sache mit dem Zug hätt mich vielleicht weniger gestört, wenn nicht sofort das Militär dagewesen wär…da frag ich mich doch wer hat denen erzählt, dass es gleich knallt, so ein Schwachsinn. Und dann überlebt der Lehrer einen Frontalzusammenstoß. Ne Danke. Das nächste was mir nicht in den Kopf will…so gut wie das mit der Tankstelle war. Das Polizeiauto wird total zerlegt und die Tankstelle auch. Kurz davor flüchten die Hunde…äh und die Katzen?`das Vieh?die Pferde? Später sieht man Pferde auf der Koppel stehen als wenn nichts wär. Als wenn Pferde nicht spüren würden, dass da was garnicht stimmt. Aber weiter…die Tankstelle wird total zerlegt, am nächsten Tag beschwert sich ein Autoverkäufer, dass alle Motoren weg sind…da blutet mir das Hirn. Hey habt ihr das gesehen? Die Auto´s hatten nicht einen Kratzer…und filigrane Hände hatte der Dieb ja nicht gerade. Bis zur Busszene, die einfach genial war, wenn auch der Boss des Militärs am Ende des Films hätte sterben müssen, meiner Meinung nach, war der Film nicht schlecht. Wobei ich zugeben muß, wie meine Vorredner schon erwähnt haben, dass eigentlich 2 Geschichten erzählt werden, die nicht ineinander passen. Nach dem Bus kommt eigentlich totaler Schrott, die Militärs ballern jeder Straße entlang ohne ein Ziel zu haben und dann auch noch mit Leuchtspur damit man auch wirklich sieht wie schwachsinnig das ist. Dann sind die Kinder in der Höhle…da fragt sich doch jeder normale Mensch, was bastelt das Monster eigentlich, na klar…einen Magneten für die Würfel. Aber mit diesen “Händen” sowas zu bauen…naja ist wohl ein Zauberkünstler. Tja, fehlt noch der Abschluß…da wird alles Metall angezogen, bzw. wohl doch nicht. Einem Soldaten wird die Waffe aus der Hand gerissen, einem anderen der näher steht aber nicht…muß man das verstehen? Und dann stehen alle da und machen winke winke zum unverstandenen Monster, während dieses in aller Ruhe in sein Transformerschiff klettert. Schade! Das hätte so ein guter Horrorfilm werden können.

  48. Doughnut

    Hab ihn auch grad gesehn und will Batz an der Stelle danken, sein Review trifft es imo haargenau auf den Kopf. Ich kann fast jede Zeile unterschreiben, die Kinder waren großartig und der Film erinnerte an einen dieser 80er-Filme mit Kinderclique auf dem Abenteuertrip und den dummen Erwachsenen als Antagonisten. Die Militärs warn natürlich wie üblich dumm und schießwütig, die Väter benahmen sich wie kleine Kinder und die Kinder retteten wieder mal die Situation.
    Das Abrams-Effektgewitter war bei der ganzen Sache allerdings wirklich sehr störend. Verstehe immer noch nicht so recht, welchen Naturgesetzen dieser Zusammenstoß des Zugs mit dem Pickup (dessen Fahrer hat das btw überlebt, wieso auch immer) gehorchen soll, unseren jedenfalls sicher nicht. ^^
    Und was sollte diese Panzerballerei? Ich dachte erst, das wird noch aufgeklärt und das Alien steuert die irgendwie alle fern, aber denkste, einfach fallengelassen, der Storyfaden.

    Naja, die Kinder haben es wie gesagt gerettet, insgesamt ein recht charmanter Film.

    Nachtrag: Dass das Alien nicht böse ist und nur nach Hause will, wurde übrigens so etwa nach 2/3 des Films durch eine Archivaufnahme des Militärs offenbart. Erst viel später gab es dann die ersten Toten, die wir als Zuschauer wirklich als tot abhaken konnten. Alle davor wurden nur verschleppt (gut, als Pausenbrot für den Raumschiffbau an die Höhlendecke getackert, aber das weiß man ja da noch nicht)
    Nur so am Rande, ansonsten wie gesagt schönes Review.

    zu Star Trek:
    Abrams hat es verkackt, ganz einfach. Wer nach Plinketts Reviews noch anderer Meinung ist (wobei ich mich frage, wieso man sowas erst vorgekaut bekommen muss, um sein Hirn einzuschalten), hatte entweder nie was mit Star Trek oder Sci Fi allgemein am Hut oder ist ein Idiot, period.

    Zu TNG und DS9 (Spoiler … but who cares, it’s only Star Trek):
    TNG hab ich nie gemocht, zu amateurhaft, zu plump beim Erzählen, zu viele miese Folgen, zu wenige Charaktere, die mir zusagten.
    Bei DS9 geht es mir eher genau anders als den meisten, ich mochte die ersten 3 Staffeln sehr und Staffel 4 und 5 fand ich dann etwas sehr martialisch, aber auf ihre Weise auch toll. Aber ich glaub am Anfang von S06 hab ich zu schaun aufgehört, die Intervention der Wurmlochwesen war mir ein zu großer Schalg ins Gesicht, nachdem vorher über ganze Staffeln hinweg mit allen Mitteln versucht wurde, Spannung aufzubauen. Und dann lassen sie einfach unspektakulär die Luft raus, dazu noch mit so einem saublöden Storyvehikel. Mann, war das ärgerlich, ich werd heut noch wütend, wenn ich daran denke. So eine Verarsche!

  49. jim

    “…als würde Ripley ihrem Xenomorph am Ende einen Zungenkuss verpassen und ein Butterbrot für die Weiterfahrt mitgeben…”…herrlich Batz….desweiteren… zum Topic:
    Hab ihn mir heute angeschaut – und er konnte meine doch irgendwo im Unterbewußten verschanzten Erwartungen nicht erfüllen.Trotz dem TrailerHype – der für mich gut funktionierte – aber es war halt doch nur ein Trick..und man wußte es.Im Grunde ist durch Review und vielen Comments bereits alles gesagt – u.a. daß das Kinderensemble die offensichtlichen Winner in Super8 sind.
    Mehr Zeit…für die Vorbereitungen dieser Produktion, um diese Geschichte zu erzählen(nochmal ran ans Drehbuch,das ganze Plotgefüge mehr sensibilisieren und dadurch mehr stabilisieren,dem “Monster” eine “Chance”geben zu”sein”- MonsterOutfit.. nochmal drüber schlafen)…man hätte viel,viel mehr rausholen können…(was der Trailer ja versuchte anzudeuten)…aber hätte der Hund nicht gesch…hätt er den Hasen gehabt…Nach dem Film blieb ein schales Gefühl im Magen zurück.Man hätte doch können gekonnt. Ich persönlich finde das Alienthema noch lange nicht ausgereizt.Ganz gegenteilig.Im Netz(mindestens dort)findet ja ein Propagandakrieg statt.Aliens gibt es – gibt es nicht…gefährlich – friedlich…e.c.t. .Äußerst spannend das seriös zu recherchieren. In diesem Sinne hätte Super8 schon weiter ausholen können. Seine öffentliche Verneigung vor Spielberg’s Schaffen ist sicherlich schön – aber soll’s das schon gewesen sein?

  50. DonsFilmkritiken für August 2011 — DonsTag

    […] unmodern das ganze. Ein Punkt hat allerdings etwas gestört, hier zitiere ich dann mal die Filmfreunde (Batzman um genau zu sein), die das treffend formulieren: “Ein normaler, gut getrickstes […]

  51. Meta666

    Hier wird des öfteren über die Sinnlose Panzerballerei am Ende des Films gemosert. Aber das in einer, zugegeben sehr kurzen, Einblendung erklärt wird das die meisten Waffensysteme alle Fehlzündungen und Störungen (aufgrund des Mostermagneten) haben hat hier wohl niemand mitbekommen…. Von daher erklärt sich das geballere tatsächlich. :-D

  52. Peter

    Alien irgendwie herzlos: Check
    Plots mitunter etwas schlecht verwoben: Check

    Der Alienplot hätte vllt ohne Alien und mehr als Mystery Militär Verschwörungsdingsi besser funktioniert ;)

    Allerdings fand ich die Zug Szene Top. Ist ja auch quasi der Wendepunkt/Abenteuerstart für die Kids. Da kann man schonmal etwas auf die Kacke hauen. Außerdem ist der Sound bei der Szene so fies bassbetont abgemischt, dass ich die Einschüchterung der Kinder auch aufm Sofa gut nachvollziehen konnte :D

    Bischen mehr Goonie Humor und weniger eingestreuter Alien Horror hätten dem Film glaub ich gut getan. Ich würd ne aufgerundete 7/10 verteilen ;)

  53. mo

    Ist doch lustig, dass als der Zug kommt erst von production value die Rede ist, und es dann so übertrieben knallt. Production value!

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