Planet der Affen: Prevolution (Review)

63 Comments

“Ich kann nicht beide verlieren…”

Originaltitel: Rise of the Planet of the Apes
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Rupert Wyatt
Buch: Pierre Boulle, Rick Jaffa, Amanda Silver
Darsteller: James Franco, Andy Serkis, Freida Pinto, John Lithgow, Tom Felton

★★★☆☆ Nilzenburger
★★★☆☆ Batzman
★★★★☆ Renington Steele

Will Rodman ist einer heissen Sache auf der Spur: Dank jahrelanger Tests an seinen Laboraffen scheint er endlich einem Mittel auf die Spur gekommen zu sein, das wahre Wunder bewirken kann. Es macht nicht nur Affen deutlich schlauer, als sie sind, es kann Neuronen im Hirn neu verbinden. Somit ist es ein potentielles Heilmittel gegen ALzheimer! Das könnten nur Tests an Menschen beweisen. Davon muss aber der Vorstand überzeugt werden. Bei der Präsentation eskaliert alles, der Vorzeigeaffe dreht durch und verwüstet alles und kann nur durch erschiessen gestoppt werden. Natürlich auf dem Schreibtisch im Meetingraum.

Die Forschung ist somit erstmal hin. Niemand wird nun noch weiter Geld in dieses Projekt investieren. Und dann entdeckt Rodman den wahren Grund dafür, das sein intelligenter Superaffe so durchgedreht ist: Sie hat kurz vorher ein kleines Schimpansenbaby zur Welt gebracht und wollte den kleinen Jungen beschützen. Alle Anderen Laboraffen wurden eingeschläfert, Will beschliesst das Schimpansenbaby zu retten und bei sich groß zu ziehen. Er lebt mit seinem, an Alzheimer erkrankten, Vater zusammen in einem Haus.

Der Affe wird größer und ist sehr intelligent, weil er das Wundermittel quasi von seiner Mutter vererbt bekommen hat. Als Will eines Tages beschliesst, das Mittel an seinem Vater zu testen, erlebt er die nächste große Überraschung: Es wirkt! Hat er wirklich den Schlüssel gegen Alzheimer gefunden? Aus dem Schimpansenbaby ist ein großer Schimpanse geworden. Cesar kann sich in Zeichensprache mitteilen und ist überdurchschnittlich begabt. Er stellt so etwas wie den “missing Link” dar, den Übergang von Affe zu Mensch. Aber das kann ja alles nicht gut gehen, sonst wäre der Film ja vorbei.

Cesar kommt in eine Art Affenknast, weil eine Situation eskaliert ist. Dort trifft er auf andere, “normale” Affen. Zum ersten Mal in seinem Leben. Schnell verbündet er sich mit ihnen, um ihrem Gefängnis, in dem sie von einem sadistischen Wärter gequält werden, zu entkommen. Und Cesar hat auch schon ein Ziel für sich und seine neuen Freunde.

Puh. Gar nicht so einfach den Film zu erzählen, ohne zu sehr zu spoilern. Ich denke aber, es ist ganz gut gelungen. Ich wollte auch nicht schon wieder mit so Plakatfragen (“Wo werden sie hingehen?”) enden.

Also gut, den Film hab ich jetzt gesehen. Ich weiss gar nicht wie lange das her ist, das ich die Original Teile von Planet der Affen gesehen habe. Ein paar Jährchen schon. Ich war und bin also nicht mehr so richtig drin, in der Mythologie der Filme. Da ist ja dann ein Film, der mir alles vorher erzählen will, eigentlich ja genau richtig!

Und eigentlich ist es auch furzegal. Man muss kein Fan des Franchise sein, um an diesem Film gefallen zu finden. Das ist vermutlich der Segen eines Prequels. Aber ich muss sagen: Mir hat gefallen was ich gesehen habe. James Franco macht einen guten Job, ich guck mir den aber eh ganz gerne an. Tom Felton spielt den bösen Affen-KZ-Gefängnis-Wärter und erinnert dabei, sicher nicht zufällig, natürlich wieder an Draco Malfoy. Sogar einen Zauberstab haben sie ihm wieder gegeben (Wenn auch in Form einer Elektroschock-Keule…)! John Lithgow darf endlich mal einen Kranken spielen und versucht sich dementsprechend in dem bisschen Screen Time, die er hat, auszutoben. Und Freida Pinto sieht unheimlich gut aus – was ziemlich offensichtlich auch das Einzige ist, was von ihrer Figur im Drehbuch verlangt wurde. Das sind aber ja nur die Menschen.

Es geht hier schliesslich um die Affen! Allen voran natürlich Cesar, der Hauptaffe. Die Animationen der Affen fand ich persönlich durchweg gelungen, auch wenn es sicher Leute gibt, die das für zu animiert halten. Aber ich mag das artifizielle und ich hab den Film dann halt eher als Animationsfilm für Erwachsene verstanden. Alle anderen Affen sollen ja “normal” sein, nur Cesar ist der einzige, der schon von Geburt an schlauer ist, weil er das Mittel ja schon als Baby im Bauch seiner Mutter mitbekommen hat. Und deswegen changiert seine Figur immer zwischen Mensch und Affe, wie diese alten Handyhüllen die Farbe gewechselt haben. Natürlich mit größerem Gewicht auf Schimpansenseite, aber trotzdem: Sein Gesicht hat extrem menschliche Züge. Die braucht es ja vermutlich auch, um sich mit ihm zu identifizieren. Und das ist eine der großen Stärken des Films: Auch als die Affen durchdrehen und die Stadt verwüsten, ist man eigentlich nicht gegen sie. Der Film schafft es alle Ausbrüche zu begründen, mich immer auf der Seite der wilden Affen zu lassen. Das ist schon ein ziemliches Kunststück. Abgesehen davon das den Hauptaffen solche starken Charaktiristika zugeordnet werden, das ich die immer sofort erkennen kann und nie den Überblick verliere. Fand ich auch überraschend gut gelöst.

Ich mag an Prevolution, das er sich ernst nimmt. Wäre da so eine klassische, leichte Ironie zu spüren, würde man das alles wohl albern und lächerlich finden. Da der Film aber nicht in diese Selbstdistanzierungsfalle tappt, funktioniert der auch und lässt mich auch kleine Logik-Löcher in der Story verkraften (die Zeitsprünge beispielsweise sind dann doch etwas wilkürlich und nicht wirklich “spürbar” weil sich in der vergangenen Zeit ausser dem Aussehen Cesars nie wirklich viel zu ändern gescheint hat…). Und vor allem, selten genug: Der Film lässt sich Zeit, seine Geschichte zu erzählen. Ein ziemlicher Luxus heutzutage.

Das ist ein cooler, solider Sommer-Action-Film, den man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Der macht Spass, der ist spannend und das zentrale BOAH-Moment hat bei mir total funktioniert (bei meinen Begleitern übrigens nicht, die haben damit gerechnet…). Zum Masterpiece fehlt ein bisschen die Inspiration und der Wille, die menschlichen Figuren nicht nur als Story-Katalysator auftreten zu lassen (Francos Freundin hat wirklich überhaupt nichts in dem Film zu tun und die Figur seines Chefs ändert sich von Szene zu Szene so, wie es gerade am praktischsten für das Drehbuch ist – eigener Wille der Figur? No way!). Aber sehen wir grosszügig darüber hinweg, dann haben wir einen guten Blockbuster mit fresher Geschichte. Drei von fünf Bananen.

—————————————

Batzman
Batzman meint:

Vielleicht liegts an den Nachwirkungen von Burtons-Reboot-Debakel, aber verglichen damit kann sich der neuerliche Neustart durchaus sehen lassen. Die Story ist nicht übermässig originell (Basicly: Versuchsaffen werden durch Tests mit Alzheimer-Medikament superschlau und mit der Gesamtsituation unzufrieden) und tausendfach erzählt, aber dank sympathischer Charaktere und der Erzählperspektive die Cäsar in den Mittelpunkt stellt funktioniert das ganze, trotz Stupid-Science und Figuren aus der kleinen Klischeekiste, überraschend gut.

Wobei es schon für einige Lacher gut ist, wenn der Film etwa auf der Hälfte zu einem Prison-Movie mutiert, wenn Cäsar in einem Affenhaus untergebracht wird und mit stoischer Ruhe wirklich JEDES Gefängnisfilm-Klischee (außer der obligatorischen Vergewaltigung unter der Dusche) abgespult wird. Wenn Cäsar wie Steve McQueen aus der Wäsche schaut, Draco Malfoy als böser Wärter seine Macht ausspielt und die üblichen Rangkämpfe stattfinden, ja selbst das Klischee des superstarken aber sanften Riesen bemüht wird, fällt es schwer, das Ganze wirklich ernst zu nehmen.

Problematisch, wenn auch nicht anders lösbar in diesem Film, ist der Look der Affen, die einen leider in keiner Sekunde ihre Rechnerherkunft wirklich vergessen lassen, was vor allem auch an der Physik liegt, die einfach nicht stimmt. Mag man bei Aliens noch drüber hinwegsehen, wenn sie sich seltsam bewegen, weiß einfach jeder der mal im Zoo war wie Schimpansen und andere Affen laufen, springen, herumschwingen und sich bewegen. Cäsar und seine Freunde ignorieren jedoch jede Physik und Masse und selbst wenn man unterstellen würde, dass Cäsar ja eine Chimäre ist und deswegen anders schwingt, zählt das bei den normalen Affen im Film leider gar nicht. So eindrucksvoll sie im Standbild aussehen, wenn sie sich bewegen, wenn man Augen und Mund sieht, leuchten die Wireframes hinter den Gesichtern und erinnern immer wieder: Ach ja, die Affen gibts ja gar nicht. Und es erstaunt schon etwas, dass sie teilweise schlechter und unrealistischer aussehen als es Kong (der ebenfalls von Andy Serkis gemocap-acted wurde) im Jacksons King Kong-Remake vor 6 Jahren tat.

Zudem verabschiedet sich im dritten Akt die Logik (die wundersame Affenvermehrung, die aus dem paar Dutzend Primaten im Gehege direkt nach dem Ausbruch – noch vor dem Einbruch in den Zoo – über hundert macht ist nur eine Ärgerlichkeit. Das sind Affen und keine Gremlins die sich multiplizieren wenn sie nass werden.) und der Showdown wird regelrecht herbeigezwungen, obwohl der Film selbst die Lösung anbietet, wie die Affen fliehen könnten ohne sich mit der Polizei zu rangeln. Doch um der Action willen kloppen sie sich halt auf der Brücke, was nicht ganz darüber hinwegtäuscht, dass diese Revolution wesentlich kleiner ausfällt, als es der Trailer andeutete. Und Cäsars Intelligenz wird auch ein paar mal zu oft den Drehbuchwünschen angepasst, mal verhält er sich extrem smart und berechnend, dann wieder wie ein erschrecktes Tier, dass nicht begreift was eigentlich passiert.

Achja die menschlichen Akteure: Sie stören nicht, müssen sich schauspielerisch aber auch nicht verausgaben. Immerhin schaut Franco mal nicht dauerbekifft umher und Tom Felton zeigt dass er auch Jenseits von Harry Potter unsympathische Arschgeigen spielen kann. Die Performance des ansonsten immer sehr geschätzten John Lithgow als alzheimergeplagter Vater ist leider etwas sehr plakativ und enttäuscht, besonders wenn ich sie mit der meisterlich-anrührenden und vielschichtigen Performance von Jim Broadbent vergleiche, der in der Mini-Serie “Exile” gerade ebenfalls einen Alzheimerkranken gespielt hat. Im Affenfilm wird Alzheimer genau genommen nur als billiges Vehikel genommen um die Forschung irgendwie zu erklären, wobei die komplette Forschungs-Seite des Films wirklich mit dem Wachsmaler geschrieben wurde, so sehr fühlt es sich nach Movie-Science an – einige Dialoge die Franco mit seinem Boss führt sind so trashig, dass Ed Wood seine Freude daran gehabt hätte.

Trotzdem: Als modernisierter Start einer neuer PotA-Reihe macht sich der Streifen ganz gut, unterhält solange man das Gehirn auslässt sehr manierlich und zeigt einmal mehr, wie sehr Brian Cox alleine durch seien bloße Anwesenheit andere Schauspieler an die Wand spielt.

—————————————

Batzman
Renington meint:

„Rise of the Planet of the Apes“ ist ein toll getrickster, in keiner Minute langweiliger Blockbuster voller tatsächlich liebevoll gezeichneter Figuren, die trotz ihrer in jeder Sekunde sichtbaren CGI-Ästhetik sehr wohl vergessen machen, dass sie nicht existieren. Der Film simplifiziert seine Aussage über das Verhältnis von Mensch und Tier freilich und marginalisiert die menschlichen Akteure zu Stichwortgebern, das ist für „Rise“ aber schlicht nicht wichtig. Für einen Sommerblockbuster ist „Rise“ ein Lichtblick, neben „Super 8“ tatsächlich ein Film mit Herz und auch ein bisschen Verstand und ich freue mich schon sehr auf das Sequel.

Eigentlich 3,5 von 5 Sternen, aber da meine Vorredner in Mathe nicht aufgepasst haben, muss ich jetzt den Schnitt heben, deshalb: 4/5.

In : Review

About the author

Related Articles

  • doc

    schon interessant : eine (mehrheitlich) gute und eine (mehrheitlich) mässige bis schlechte kritik , aber 2 mal 3 von 5 bananen . vielleicht sollte man auf punkte/sterne einfach verzichten und nur die worte wirken lassen ?

    zum film selber : werde ich auslassen , da ist offenbar nix zu sehen , was ich sehen muss .

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    erstaunlicherweise sind batz und ich zwei verschiedene personen, sollte man vielleicht dazu sagen. die jeder ihre eigene meinung und ihre eigene art der punktevergabe haben. und auch nach 5 jahren werden wir nicht müde, das zu erklären. :)

  • Doughnut

    Batz hat eh immer viel zu meckern, das hat nix zu bedeuten. Wenn er wie hier sogar ein paar positive Sachen zum Film schreibt, dann ist das schon ein Indiz für mindestens 2,5 Punkte. ;)

  • http://kurtzenter.com Alex

    Ich kann doc aber nur zustimmen. Hab heute morgen bei Twitter Nilz Tweet zum Kinobesuch gelesen. Bis er die 3 von 5 Sternen erwähnt hatte, hätte ich auf 4 von 5 getippt.

    Gut Finde ich, wenn man die Kritik in Kriterien/Kategorien unterteilt. Also bei euch zum Beispiel (ohne Garantie auf Vollständigkeit): Story, Schauspieler, Originalität, etc.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    Man darf die Sterne nie ohne die Kritik sehen. Man darf die Sterne nie ohne die Kritik sehen. Man darf die Sterne nie ohne die Kritik sehen. :)

  • mein Senf

    @Doc:
    Man könnte sagen, Batz vergibt Kuschelnoten.

  • http://kurtzenter.com Alex

    @Nilz: Yes! Yes! Yes! Aber: Sie stehen oben nun mal als erstes und viele lesen dadurch den Text nicht mehr. Vielleicht macht ihr einfach ne kleine Funktion, das die Sterne erst einfaden, wenn man unten im Text angekommen ist ; )

  • Christian

    Wenn man die Sterne nicht ohne die Kritik sehen sollte, warum dann nicht auf die Sterne verzichten? Ich bin noch nicht sonderlich lang hier, von daher weiß ich nicht, ob es die Diskussion schon einmal gab – grundsätzlich ist sowas vielleicht zumindest mal ein interessantes Experiment.

  • Binding

    Das ist der beste Film, den ich seit Wochen gesehen habe! Kein Action-Mist für Teenies oder SciFi-Gaga-Schrott, sondern sehr intelligent, interessant, gefühlvoll, rührend und tiefschürfend. Und das von der ersten bis zur letzten Sekunde. I am totally begeistert! Für mich geht es dabei um das Verhältnis zwischen Mensch und Tier bzw. darum, wie scheiße Menschen mit Tieren – speziell anderen Primaten – umgehen. Dass es ein Prequel ist, spielt eigentlich gar keine so große Rolle, denn der Film kann absolut für sich selbst (be)stehen.
    Ich bin generell gegen Sterne und solche Kurzbewertungs-Dinger, aber drei von fünf sind definitiv zu wenig für diesen wirklichen Lichtblick im ansonsten mehrheitlich beknackt-öden Kinoprogramm. Schwachstellen und nicht ganz perfekte Aspekte finden sich immer, aber diesem Film verzeihe ich sie alle – weil er einfach funktioniert und sehr niveauvoll ist.

  • tanko

    Ich fand Nilz Beitrag insoweit gut, dass ich mich weiterhin darauf freue, den Film denn im Kino zu sehen. Bei Batzman komme ich irgendwie nicht mit dem Schreibstil klar. Ich sehe schon, dass er den Film irgendwo einzuordnen versucht und dass da auch gute Ansaetze bei sind, aber im Ganzen bleibt bei mir da ein Unterton der kleinkarierten Rummaekelei haengen. Ich habe aber den Film auch noch nicht selber gesehen und wenn mich allgemein etwas an einem Film stoert, sitze ich bis zum Ende auch da und achte auf mehr Ungereimtheiten, anstatt entspannt die Bilder einprasseln zu lassen. Aber bei “Und Cäsars Intelligenz wird auch ein paar mal zu oft den Drehbuchwünschen angepasst, mal verhält er sich extrem smart und berechnend, dann wieder wie ein erschrecktes Tier, dass nicht begreift was eigentlich passiert.” faellt mir nur zu ein, dass ich einige Menschen kenne, die sich genauso verhalten (mich manchmal eingeschlossen). Aber ja, erstmal muss ich selber in den Film gehen; dann motzen ;)

  • doc

    @ alex : du meinst wohl , bevor man die sterne zu sehen kriegen sollte man bestätigen müssen , dass man den text gelesen und verstanden hat ? einverstanden :)

    @ nilz : ja , natürlich seid ihr verschiedene personen – habe ich auch nicht bestritten .
    aber wenn einem ein film ausnehmend gut gefallen hat gibt man ihm eine gute note , und wenn nicht eine eher schlechte . ansonsten machen noten einfach keinen sinn .

  • Ufomuschi

    Eines kann man sagen:

    2,5 – 3,5 Sterne = Absolutes Mittelmaß! Weder etwas für Leute die einen guten Film sehen wollen, noch für Trashfreunde interessant. Der Kritiker hat bereits vergessen worum es ging und kann ihn nicht wirklich bewerten. – Bloß nicht gucken – man ärgert sich gar nicht über den Film sondern über das ausgegebene Geld und die verschwendete Zeit.

    Mittelmäßige Filme sind die wirklich schlechten!

  • http://www.kunstundso.com/category/inspiration/3view/ Silent Rocco

    Ach, hier ist es mal wieder OK sein Hirn ganz auszuschalten? Auf Kuschelkurs mit der Bay-Fraktion? :) Ich freu mich auch schon drauf, mich danach sicher drüber zu ärgern.

  • Kai

    Kann ich leider nicht gucken. Ich leide an akuter Bullshit-Science-Allergie, ganz besonders wenn es biologische, vor allem neurobiologische Bereiche berührt (neben meiner bestehenden get-the-historic-facts-right-Allergie in historischen Filmen). :-P

  • http://xn--freundschaftssprche-lbc.com/ Chris

    verstehe denn sinn nicht so ganz. ist das jetzt ein komplett neuer film, eine fortsetzung oder ein neu aufgesetzter erster teil?

  • http://kinokumpel.de kinokumpel

    Anerkennung und Beileid für Dich, Kai. Ich bin da definitiv zu unkritisch. Affen legen die Welt in Schutt und Asche? Durch Superintelligenz, die sie durch ein verkorkstes Alzheimer-Experiment bekommen haben? Na klar, ich bin dabei! :-) Also, ich werde ihn mir anschauen, allein weil die Kritiken, die ich bisher gelesen habe, allesamt besser ausfallen, als ich erwartet habe. Ich dachte, der Film wird transformer-mäßig von der Kritik in die Tonne gekloppt. Ist ja hier nun auch nicht der Fall. Von daher.

    Noch eine Anmerkung: Da steht zweimal “Batzman meint”. Das ist ein einfach ein Fehler, oder?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @Kinokumpel: >Da steht zweimal “Batzman meint”. Das ist ein einfach ein Fehler, oder?

    Ja klar, hatte ich aus versehen falsch kopiert, als ich meine Anmerkung zum Film getippt hatte ;)

  • http:www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @bindig

    Der Film ist ja okay… Aber intelligent und tiefschürfend? Es gab dock kein originellen Gedanken oder, überrachenden Moment im ganzen Film.

  • doc

    “Es gab dock keinen originellen Gedanken oder überrachenden Moment im ganzen Film”

    klings nach 1 – 2 sternen für mich .

  • Schwarzmaler

    Erstaunlich positiver Review. Gibt es in dem Film etwas, das nicht schon im Trailer gezeigt wurde? Lohnt es sich den Film trotz des Trailers zu schauen?

  • Binding

    @ Batzman: Ich habe ihn vom ersten Moment an als äußerst feinsinnig inszenierten Film empfunden, der zumindest seine Hauptfigur (also den Affen) sehr ernst nimmt. Ich hatte das Gefühl, alles stimmt, und die Macher sind mit Respekt an die Sache herangegangen.

    @ Schwarzmaler + Batzman: Der Trailer umfasst eigentlich wirklich schon fast alles, was in dem Film passiert. Allerdings nur auf die Handlung bezogen. Viel faszinierender fand ich jedoch die Charakterzeichnung des/der Affen und viele einfach sehr gut gemachte subtilere Sachen wie bestimmte Blicke, etc. – zum Beispiel haben mich die “wissenden” und total entschlossen wirkenden Blicke der Affen, als sie aus den Käfigen befreit wurden und aus dem Tunnel an Cesar vorbei ins Gehege kommen, total gänsehautmäßig geflasht. Serkis hat jedenfalls fast schon einen Oscar für seine Leistung verdient. Dieser Film wird sehr schnell zu einem allseits anerkannten Klassiker werden, da bin ich mir sicher.

  • firejoe

    Mein Lieblingsfilmfreund hat zugeschlagen und sich 4/5 getraut. Ich hoffe du wirst jetzt nicht gesteinigt, das du einem Blockbuster eine (verdiente) gute Wertung gegeben hast.

    8,0 auf der IMDB bei 12.500 Wertungen übrigens. Davon 89% Kinobesucher die eine Wertung besser als 7,0 abgegeben haben.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman (Oliver Lysiak)

    @firejoe

    IMDB-Wertungen sind doch im Grunde immer nur Vox Rindvieh und etwa ähnlich aussagekräftig wie Empfehlungen der Bravo oder Bild. Zumindest was die ersten 2 Jahre angeht, danach normalisiert sich das ja meist, wenn die ganzen hypereuphorischen 0 oder 10 Fanboys etwas ausgeglichen sind, die dafür verantwortlich zeichnen, dass auch der größte Scheiss im +7 Bereich rumschwappt.

  • firejoe

    @batzman
    Kann man sehen wie man will, aber für mich ist IMDB auf jedenfall ein guter Richtwert, obwohl ich auch glaube, das die ROTPOTA Wertung noch um 1,0 runtergeht…2 Punkte runter sind auch im Zeitraum von 2 Jahren gesehen eher selten.
    Natürlich gibt es auch IMDB Filme mit 8,0 die ICH für absolute Grütze halte und andere wiederum, die mit Wertungen um die 4,0 die zu MEINEN Lieblingsfilmen gehören.
    Ok, Ok…es ist vieles Ansichtssache und der eine fährt Golf und der andere Maserati.

  • justus_jonas

    “leuchten die Wireframes hinter den Gesichtern”… äh… Nein. Die Spezialeffekte sind das beeindruckendste, was ich seit langer Zeit gesehen habe. Genauer gesagt seit “King Kong” und “Gollum”. Beides Weta. Und Cesar ist noch ‘ne Ecke besser als Kong. Ich zumindest hab nach ein paar Sekunden vergessen, dass das keine Computerwesen sind… Ein Spezial-Oscar für Andy Serkis wäre irgendwie an der Zeit. Ein anderes Plus: Endlich mal kein schlecht nachkonvertiertes 3D.

  • soil

    ich hab mir den Film angeschaut, (über dieverse bekannte Portale) und er ist einfach nur erbärmlich schrecklich schlecht……..Sowas hat die Serie nicht verdient.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    Schon allein das du (vermutlich aus super Coolness) betonen musst, den Film illegal geguckt zu haben, disqualifiziert deinen Kommentar so sehr, das ich gar nicht weiss warum ich dir überhaupt antworte. Bitte geh weg.

  • Doughnut

    Also schlechter als die Vorbilder kann er ja schon mal nicht werden…

    Grad auf Kabel 1 wieder mal den 1. Teil der Originale gesehen, Mann, war das albern bis trashig. Mir gehn diese ganzen Untergangspropheten und Wanderapostel aus den 70ern und 80ern tierisch auf die Nüsse, aber immerhin haben wir diesen Deppen eine der unvergesslichsten Filmszenen überhaupt zu verdanken (vor allem, weil sie so schrecklich komisch ist):
    “Ihr Wahnsinnigen! Ihr habt die Erde in die Luft gesprengt! Ich verfluche euch! Ich verfluche euch alle!”

    Das ist alles so schlecht, dass es schon wieder gut ist.

  • Doughnut

    “Ich zumindest hab nach ein paar Sekunden vergessen, dass das keine Computerwesen sind”

    *gg*
    freudscher Verschreiber? ;)

  • Pingback: Planet der Affen: Prevolution

  • Igby

    Seltsamer Film. Ich fand den Trailer unheimlich abturnend – insbesondere, weil die Affen so schlecht getrickst schienen und es schlicht nicht vorstellbar erschien, den darin angerissenen Erzählbogen in eine halbwegs plausible Geschichte zu packen. Diese Befürchtungen erweisen sich dann aber als einigermaßen unberechtigt: Die Affen sind recht gut getrickst (wenn sie sich nicht gerade schnell bewegen, dann stimmt die ‘Physik’ tatsächlich nicht, da muss man Batzmann Recht geben) – und die Geschichte ist trotz ihrer grundsätzlichen An-den-Haaren-Herbeigezogenheit insgesamt erstaunlich unpeinlich (wenn auch weiß Gott nicht frei von ein paar recht billigen Klischees) runtererzählt.

    Soll heißen: Der Film erfindet eigentlich nichts neu, überrascht nun wirklich an keiner Stelle, verwurstet mehr als nur eine Plotidee aus der Mottenkiste und schafft es trotzdem, nicht nur prima zu unterhalten, sondern sogar irgendwie erfreifend zu sein. Falls das Andy Serkis’ Verdienst sein sollte (so genau kann man das aus irgendeinem Grund nicht sagen) hat er dafür wirklich ein paar Schulterklopfer verdient.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @justus_jonas: >Die Spezialeffekte sind das beeindruckendste, was ich seit langer Zeit gesehen habe. Genauer gesagt seit “King Kong” und “Gollum”.

    Genau. Wir hatten intern die superkurze zwei Email-Zeilendiskussion, in der Batzi meinte, die Effekte seien ein Rückschritt nach King Kong, worauf ich antwortete, dass ich die Effekte für deutlich auf höherem Niveau sehe und der simple Grund ist, warum man das so wahrnimmt, darin liegt, dass King Kong als Riesenaffe generell fantastisch (im mythischen Sinne) ist und deshalb als Trick einfacher “geglaubt” wird, als eine Horde realistischer Affen.

    Die Effekte sind sensationell und der Film bislang der beste Blockbuster neben Cap.

  • Igby

    @renington
    Das habe ich nicht so empfunden. Kong passte sich da doch noch eine Ecke harmonischer in die jeweilige Umgebung ein – und seine Bewegungen (gerade das Laufen und die Sprünge) waren deutlich kongmäßiger, als die Affenbewegungen in Rise affenmäßig waren. Mein Hirn hat den Affenkook auch erst nach einer ganzen Weile wirklich akzeptiert und ist dann immer mal wieder rausgerissen worden, wenn es allzu gerendert aussah. Insofern sehe ich auch eher wie Batzmann einen Rückschritt. Aber interessant, dass das nicht allen so geht, sondern andere im Gegenteil sogar maximal beeindruckt sind. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es damals bei Jurassic Park ja nicht eine Fraktion, die die Effekte bahnbrechend und eine andere, die sie zum Gähnen fand.

  • Binding

    @ Doughnut: Die Siebziger waren DAS Jahrzehnt für gute SciFi-Filme mit gesellschaftskritischen Inhalten (und genau das macht eben eigentlich auch erst wirklich gute SciFi-Filme aus). Und Du darfst nie, nie, nie im Nachhinein was mit der zukünftigen Brille bewerten, sondern musst die Filme in den Kontext ihrer Zeit stellen, um ihnen gerecht zu werden. Damals war eben die atomare Weltzerstörung durch einen Krieg der beiden Supermächte ein Alltagsding. Eigentlich lebte man stets in der Hoffnung, dass nichts schiefgeht oder kein Depp einen Staaten-Konflikt vom Zaun bricht. War schon Hammer eigentlich. Ich empfehle die Musikvideos “Two Tribes” von “Frankie goes to Hollywood” und “Dancing with Tears in my Eyes” von Ultravox – an diesen Beispielen sieht man sehr schön, wie das Thema sogar die Popkultur der Achtziger geprägt hat.

  • der alte Sack

    Nicht zu vergessen der Zeichentrickfilm “When the Wind blows” mit Titelmusik von David Bowie…. Auch genialer Zeitkolorit….

    Tja die 70iger, da gab es Samstags auch abends immer eine SFi-Reihe im ersten wo ich als Kind die Klassiker ansah (oder waren es die 80iger) weiß noch jemand wie die hieß oder wie die Musik damals hieß (vom Starttrailer). Im Zweiten kamen dafür Freitagsabends immer “Der phantastische Film” mit ganz genialen Horrorfilmen (da lernte ich zum ersten mal die Hammerstudios kennen und lieben, ach Vincent Price was waren das für zeiten…..

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Alter Sack: 1.) ARD SciFi-Intro: http://www.youtube.com/watch?v=TDaFZNdS150 (Der Song ist eine der tausend Versionen von Donna Summers „I feel love“ http://www.youtube.com/watch?v=9e3H6t6j3Rk )

    2.) ZDF Intro zu Der phantastische Film: http://www.youtube.com/watch?v=hsjUdJfiXOM&feature=related

    ;)

  • Hank

    Wahrscheinlich gucken hier alle mit mehr “geschultem” Blick auf die Effekte und erkennen einfach besser, dass die “Physik” nicht stimmt. Na ja. ich finde die Affen sensationell und selbst die paar Szenen, in denen die Affen aus dem Rechner scheinen, überzeugen schauspielerisch. Es überwiegt der prositive Eindruck (für mich stimmen auch die schnellen Szenen). Und der Orang Utan ist schlichtweg perfekt.
    Ein großer Spaß der Film und endlich mal wieder ein Film unter zwei Stunden!

  • Gandalf

    Die Physik stimmt überhaupt nicht.

    Affen können weder senkrecht eine Häuserwand hochklettern und haben auch Superkräfte und können Kanaldeckel wie Spielzeug herumwerfen.

    Was für ein Quatsch.

    Selbst ein Gorilla steht ab und zu auf dem Speiseplan eines Leoparden.

    Der Mensch kann nicht alle Muskeln gleichzeitig einsetzen, da ihn seine Nerven davor schützen – gleichzeitig ermöglichen sie jedoch feinmotorische Tätigkeiten, die nur dem Menschen vorbehalten sind. Er vergleicht das Muskelsystem des Menschen mit dem des Schimpansen. Dieser sei viermal stärker als der Mensch, jedoch nicht allein aufgrund stärkerer Muskeln, sondern auch wegen geringerer Kontrolle der Muskelfasern durch das Nervensystem. Schimpansen haben im Vergleich weniger graue Zellen im Rückenmark besitzt und damit auch weniger motorische Nervenzellen, die für die Kontrolle der Muskelfasern zuständig sind.

    Seine zusätzlichen motorischen Nervenzellen erlauben es dem Menschen l kleinere Portionen der Muskeln zu aktivieren und auch nur wenige Muskelfasern einzusetzen, etwa für komplizierte Aktivitäten wie das Einfädeln einer Nähnadel. Das mache nicht nur feinere Abstufungen des Kraftaufwandes möglich, sondern helfe auch beim Energiesparen. “Indem er seine Muskeln Schritt für Schritt einsetzt, besitzt der Mensch mehr sportliche Ausdauer als der Schimpanse und ist ein großartiger Langstreckenläufer.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Gandalf: Jetzt wo Du’s sagst… finde ich die Tricks auch scheiße.

    Science-Fiction ≠ Science.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    Diskutieren wir gerade über den Realismus-Grad der Affen in einem “Planet der Affen”-Prequel, in dem sie durch ein Mittel, das Alzheimer aufhält, superintelligent werden? Darüber versuchst du gerade eine Diskussion vom Zaun zu brechen, Diane “Gandalf” Fossey ? For real?

    Sorry: Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha…..! :)

  • GreatCthulhu

    Haters will hate. Der Film ist grandios und angesichts des seit Jahren vorherrschenden Sommerlochs endlich mal wieder ein Grund für Lob. So einfach ist das. Es wird ja keiner gezwungen, ihn als verwaschene Blaupause in “einschlägigen Portalen” zu streamen. Im Kino entfaltet er seine ganze erzählerische Wucht: Als Caesar sein erstes “No” am Kletterbaum raunte, sind mir Schauer über den ganzen Körper gelaufen. Dem Rest der Versammelten wohl auch. 500 Menschen, die spontan einatmeten. Was für eine Atmosphäre. Eine gute Geschichte soll emotional packen, das ist das 1×1 der Erzählkunst. Als Autor weiß ich, wovon ich rede. Und das hat der Film meisterhaft vollbracht. 10/10 Punkten, der Rest soll halt seinen Intellekt bei Gaspar Noé masturbieren oder sowas.

  • genervt

    @37
    Also es gibt da im Film dieses Medikament…

  • Binding

    Das Interessante an guten SciFi-Filmen mit gesellschaftskritischer Relevanz ist doch gerade, dass sie nur einen kleinen Hauch weit von uns entfernt bzw. nur einen Tick unrealistisch sind. Auch “Splice” hatte zum Beispiel diese Qualität, finde ich. Und außerdem: Solange die Story funktioniert, sind solche Kleinigkeiten doch vernachlässigbar. Passt schon.

  • Tim

    finde die idee von der story genial (trotz stupid-science). leider hat der film nicht viel von seinem potential genutzt.
    was mich am meisten gestört hat war, dass der film auf fsk 12 ausgelegt ist.
    die natur schlägt zurück, und zeigt es den menschen mal so richtig. denkste! die, trotz erhötem iq, immernoch wilden affen schubsen die menschen einfach nur um und verschonen sie (bis auf die 2-3 bösewichter). und auch die logik leidet einfach stark darunter.
    ein fsk 16 oder gar 18 mit einigen splatter effekten und einer richtigen epischen affenrevolution, die die menschen ausrottet und nicht bloß einem dutzend zooausbrechern die 30 polizisten auf ner brücke verprügeln und der rest der menschen durch n virus auslöscht, hätten daraus einen richtig guten film gemacht.
    ansonsten sind mir sämtliche kritikpunkte von batzman genauso negativ aufgefallen. schade.

  • http://www.justcurv.de curv

    mir hat die art, wie der film aufgebaut und erzählt wird, super gut gefallen. finde auch die effekte deutlich besser als bei king kong, da allein schon 5 verschiedene affen mit unterschiedlichen wesenszügen glaubhaft dargestellt werden. das ist eine beachtliche leistung.

    doch eine sache störte mich richtig dolle: wieso werden aus 15 – 20 inhaftierten affen + 10 in der firma, bevor sie den zoo entern, gefühlte 250?? das hat mich echt gestört und ist dummerweise auch noch völlig unnötig. meine freundin meinte auch sofort:” warum sind das denn jetzt so viele?”

    naja… ich fand ihn jedenfalls um einiges besser, als die leuchte. also wenn ich vorm kino stehen würde und die wahl hätte, dann lieber POTA!

  • ev

    1. wieso erhöht sich mit wachsender intelligenz auch die muskelmasse bei den affen? musste das sein? hätte man körperlich normal proportionierte affen genommen (egal ob animiert oder nicht) hätte das den film vielleicht weniger lächerlich erscheinen lassen.

    2. james francos charakter hätt sich wirklich mehr für caesar einsetzen können. zuneigung kam total halbherzig rüber.

    3. in dem film gibts genau 1 frau, und die hat eine vollkommen belanglose rolle.

    4. die einzige person anderer hautfarbe ist natürlich diejenige die für die grausamkeiten gegenüber den affen hauptverantwortlich ist. (wirkt jedenfalls so)
    weird!!!

    5. warum klingt der franco eigentlich immer bekifft bzw. nuschelig. kann der bitte mal etwas mit der art wie er redet herumexperimentieren. acting? hallo?

    6. ich hab mich fremdgeschämt als ich im kino saß, und weiß nicht wieso.

  • Marco

    Es sind und bleiben nun mal Blockbuster, wer da immer noch durchweg schlüssiges Arthouse-Kino erwartet, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Von ein paar Klischees und angesprochenen Logik-Fehlern abgesehen sind die Affen neben Super 8 ein wirklich unterhaltsamer Beitrag zum ansonsten drögen Sommerkino.

  • SlytherinWeaslette

    Ich mag ja Anglizismen so schon nicht besonders, aber wenn sie dann auch noch falsch geschrieben werden… :
    Auch wenn man es /bäisikli:/ auspricht, wird es immer noch basically geschrieben.
    Ansonsten aber schöne Review, ich war ja noch ein wenig am Zaudern ob ich ihn mir nun anschauen soll oder nicht, aber die Tatsache, dass Draco Malfoy quasi drin vorkommt überzeugt mich dann doch :D

  • http://kinokumpel.de kinokumpel

    Also ich reihe mich bei denen ein, die von den Affen begeistert sind. Ich bin ein großer Fan von Peter Jacksons King Kong und dessen Darstellung war bereits exzellent. Aber ich finde, dass “Rise” dieses Niveau durchaus wieder erreicht, wenn nicht übertrifft. Ich tue mich schwer damit, exakt den Realismus-Grad der Affen zu beurteilen. Er spielt für mich aber auch nur bis zu einem gewissen Maß eine Rolle. Mir ist es beispielsweise egal, oh ein Gorilla tatsächlich in der Lage ist, einen Kanaldeckel durch die Gegend zu werfen, in dieser Filmwelt sieht es absolut glaubwürdig aus, dass er es kann – das reicht mir. Wichtiger ist doch: Die Vision hat – ebenso wie bei Kong – für mich funktioniert, für mich waren das keine Computerwesen, sondern intelligente Affen. Insbesondere Caesar sieht einfach fantastisch aus, seine Entwicklung und seine Gefühlsregungen kommen bis in die kleinsten Nuancen rüber. Deshalb hat mich und offensichtlich den ganzen Kinosaal sein Schicksal so gepackt.

    Diese Charakterzeichnung ist so fantastisch gelungen, sie trägt den Film und lässt mich akzeptieren, dass die anderen menschlichen Figuren der straffen Erzählung zum Opfer fallen und tatsächlich oft nicht mehr sind als Klischees. Ich fand auch, dass die Logik am Ende etwas strapaziert wird, allerdings für einen Blockbuster, den es naturgemäß zu einem großen Finale treibt, in sehr erträglichem Rahmen. Mir ist zum Beispiel auch die “Vermehrung” der Affen nicht so negativ aufgefallen wie einigen anderen hier. Einer der Jugendlichen, die gegen Ende durch das Affenhaus streifen, sagt doch auch, dass das “bestimmt 100 Affen” seien. So habe ich das auch empfunden und so viel mehr habe ich später auch nicht über die Brücke laufen sehen. Was mich mehr stört: Die aus dem Zoo befreiten Tiere sind ja eigentlich noch strunzdumm, schließen sich aber dennoch problemlos dem Primaten-Kreuzzug an. Das wird zumindest nicht näher erklärt.

    Wie auch immer, man kann mit Intelligenz und Filmerfahrung fast jeden Blockbuster kaputtdenken, insbesondere Science Fiction steht nunmal naturgemäß meist auf rational wackeligen Beinen. Wichtiger ist für mich: Die Geschichte wird im Großen und Ganzen stimmig und straff erzählt, das Schicksal und die Entwicklung des Hauptcharakters fantastisch und überzeugend dargestellt. Kurzum: “Rise” ist definitiv ein Sommerblockbuster, den ich weiterempfehlen werde.

  • Ufomuschi

    Nu hab ich den streifen auch gesehen. Aargh!
    das ist WETAs “Angriff der Killertomaten” !

    Da ist denen fast eine kleine Trashperle gelungen.
    Die unfertig wirkenden CGI-Effekte, viele scheinbar unfreiwillig komische Momente, die wundersame Affenvermehrung, kein noch so albernes Klischee wird ausgelassen und dann auch noch “John Lithgow” (Harry and the Hendersons).

    Aber ich hatte tatsächlich meinen Spaß.
    Viele Filme gehen einfach nur in die Hose.
    Das ist der hier definitiv auch – hat aber jedoch gewissen “TrashCharme” – und macht mit ein paar Freunden, viel Alkohol und ordentlich Bananen sicher richtig Laune.

    Einzige angemessene Kritik:
    Es wirkt gewollt und nicht als wenn es einfach nur aus Versehen so schlecht wurde. Ob das wirklich das Konzept war? Wird wohl genau so ein Rätsel bleiben wie auch bei “Angriff der Killertomaten…

  • http://www.justcurv.de curv

    @ kinokumpel:
    “Einer der Jugendlichen, die gegen Ende durch das Affenhaus streifen, sagt doch auch, dass das “bestimmt 100 Affen” seien.”

    oh… das hab ich nicht gehört… dann wär es ja wieder fast o.k. wenn jetzt im zoo noch 4 guerillas sind, passt das beim späteren bus ja auch wieder… ;)

  • http://kinokumpel.de kinokumpel

    @curv: dann wär es ja wieder fast o.k. wenn jetzt im zoo noch 4 guerillas sind, passt das beim späteren bus ja auch wieder… ;)”

    Ja, ähm, vielleicht waren das keine Gorillas am Bus, sondern einfach große Affen, die – im Gegensatz zu Caesar – immer brav ihr ekliges Kraftfutter gegessen haben? ;-)

    Im Ernst: Auf jeden Fall hat mir dieser beiläufige Kommentar geholfen, die Größe der Meute zu akzeptieren. Ich hab die Struktur des Affen-Gefängnisses zwar auch nicht exakt im Kopf, aber es waren ja doch mehr als der eine Gang mit Caesar, den man dauernd gesehen hat. Wie auch immer, die “Vermehrung” hat der Film auf jeden Fall nicht so ganz astrein erzählt, das stimmt schon, meine Begleitung hat auch noch während des Films gefragt: “Warum sind das denn jetzt so viele?”

  • Binding

    @ ufomuschi: Auch wenn die Killertomaten Kult sind, disqualifizierst Du Dich allein schon mit diesem Vergleich! Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, welche Filme Du als gut bezeichnest. Aber ich glaube, mir graut es jetzt schon vor der Antwort. kinokumpel spricht mir dagegen aus der Seele. You’re absolutely right, man!

  • http://awesomatik.wordpress.com Ken Takel

    Super Film. Affengeil sozusagen. Finde das Poster grauenhaft und auch der Trailer war nur so mittel. Aber der Film an sich definitv empfehlenswert und nach langer Zeit mal wieder ein solider Blockbuster!

  • jim

    …schöne Reviews….good-vibes -commrnents…hat viel Spaß gemacht die ganze Diskussion bis hierhin zu verfolgen. Jezz ich.
    Da durch eindringliche Spoilerwarnung ich mir die jüngsten Prevolution Trailer verkniffen hatte, konnte ich also recht jungfräulich ins Kino marschieren…und knappe 2 Stunden eine spannende Geschichte miterleben. Prevolution inspiriert – auch wenn wir es mit einer klischee bedienenden – aber dennoch sehr gründlichen Inszenierung zu tun haben. Für mich lehnt sich der Film bewußt formell an den ersten Planet of the Apes an – und gibt uns die Fiktion wie alles begann..und braucht weder seine dramaturgischen Details noch Animationen bis aufs millimeter auszubalancieren – da dies nicht im Mittelpunkt steht.Es geht nur um das Erzählen,was geschehen war -welches zum Original hinführt. Und davon mal abgesehen – ist hier ein emotionell-intelligenter Film gelungen…und muß einen nicht unbedingterweise intellektuell-logisch herausfordern. Witzigerweise hab auch ich(wie einige meiner Vorschreiber) generell jeden Moment stark mit den Affen symphatisiert – die die hybride menschliche Intelligenz schön vorführt….natürlich nur fiktiv…:-)

  • glacios

    was für ein grottenschlechter Film. Wie kann jemand mit Verstand diesen Film ernsthaft als intelligent, tiefschürfend und herzergreifend bezeichnen? Allein schon die grottenschlecht und in keiner Szene realistisch aussehenden Affen können kein Mitleid erregen. Ich kann mich einfach nicht für ein paar unpassend in die reale Welt integrierte Shader-Äffchen begeistern.
    Ebensowenig auch für die miese 0815-Hollywoodstory und die Klischeefiguren. James Franco spielt mal wieder scheiße, die Tusse dient nur als Blickfang, das aber leider auch viel zu wenig – eine Sexszene hätte wenigstens irgendeinen voyeuristischen Höhepunkt im Film geschaffen, die Affen reagieren unlogisch (trotz IQ von 200) und die Dialoge sind größtenteils auffällig dümmlich.
    Und was sollte eigentlich die Aktion des schwarzen (!) Bösewichts, dessen Helikopter gerade von den Affen aus dem Himmel geholt wurde; bittet der doch tatsächlich den nächstbesten Affen um Hilfe, nachdem sein ganzes Squad kurz zuvor von Affen ausgelöscht wurde.
    Natürlich kommt dann der Affe in 300-Manier und stößt den Bösewicht in die Tiefe, indem er mit dem Fuß den Helikopter in den Abgrund tritt (hach diese Hollywood-Dramatik – tränentreibend schön…)

  • The Director

    Film war ganz gut. Aber kann mir irgendwer verraten, was die Mars-Astronauten da in der Handlung verloren hatten? Und warum waren sie plötzlich “Lost in Space”? Ist das ne andeutung auf die geschichte zum nächsten teil? son weltall quatsch passt ja schon irgendwie ins franchise, fands nur seltsam, dass das bloß so nebenher lief und sich absolut null auf die handlung bezog. gewiss nur ein künstlerischer farbklecks im film, mit dem ich durchaus sympatisieren konnte.

    negativ zu bemerken sind natürlich in erster linie das CGI und der wissenschaftlich flache erklärungsversuch, weshalb affen intelligent werden und alle menschen auf der erde sterben werden. außerdem gefielen mir einige anspielungen auf die alten filme nicht (ein wirklich guter film muss auch ohne auskommen), wie z.B. das freiheitsstatue-puzzle oder die “damn dirty ape”-line.

    angesichts dieser tatsachen und dass es ein remake des klassischen vierten teils ist, schlägt sich dieser wiederbelebungsversuch der reihe überraschenderweise gut. die maßgebende handlung ist spannend und emotional, der einsatz von CGI immerhin nachvollziehbar und wie z.B. die polizisten über die golden gate bridge ritten, sorgte ungezwungen für nostalgischen flair.

    nach dem trailer hatte ich wahrlich schlechteres erwartet. so freue ich mich aber auf den zweiten teil, eventuell mehr aktuelle sozialkritik und das schicksal der astronauten, die sich da im all verirrt haben ;)

  • Binding

    @ The Director: Hä? Du sprichst doch schon von den vielen Anspielungen auf die alten Filme. Und da es sich hier um das Prequel handelt, sind doch die Astronauten die sinnvollste “Anspielung” überhaupt! In der Rakete saß natürlich quasi Charlton Heston!!!

  • The Director

    @von Binding
    Charlton Heston war aber nicht auf dem Weg zum Mars, sondern hat bewusst eine Zeitreise unternommen. Wie gesagt gefällt mir die Anspielung ganz gut, nur sinnvoll ist sie nich gerade. Vielleicht geht man deswegen in einem der Sequels nochmal darauf ein. Prevolution stellt ja eh eine Neuerzählung dar.

  • Pingback: Jason Edmistons Popculture-Prints - Nerdcore

  • Chris

    Hätten sie mal an Rhesus-Äffchen gescienced :)

  • Thaniell

    So nachdem ich jetzt gerade mal mit den alten angefangen habe, muss ich sagen, der neue stinkt ganz gewaltig ab. Die Effekte des alten sind nicht vergleichbar, dennoch sind mir die Affen lieber als die animierte Variante, aber das ist nur Nebenschauplatz. Im Gegensatz zu diesem hier ist der alte Film …. spannend! mysteriös, nicht komplett vorhersehbar… war echt erfrischend mal wieder was zu schauen wo es nicht am Ende einen Actionshowdown geben muss und das einfach mit der Mysterie der Geschichte und einiger Charaktere spielt und ja auch wenn man schon weiß worauf es am Ende hinauslaufen muss.
    Flachaction ohne jedweden Charme, und die interessante Idee im Grunde 1 zu 1 geklaut ohne dass er jetzt irgendwas neues reinbringt.
    *ranting on*

  • Pingback: Planet der Affen Revolution (Review) - Created by Rocky Balbea - In category: Review - Tagged with: andy serkis, Gary Oldman, Jason Clarke, Matt Reeves, planet der affen, Planet der Affen Revolution - Die Fünf Filmfreunde - Filmnews – Trailer ̵

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
  • photo from Tumblr

    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

  • photo from Tumblr

    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

  • photo from Tumblr

    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

  • photo from Tumblr

    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14