Polanskis „Carnage“ – Trailer

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(Youtube Direktcarnage, via Cinematze)

Hier der Trailer zu Roman Polanskis „Carnage“ mit Kate Winslet, Christoph Waltz, Jodie Foster und John C. Reilly um zwei streitende Elternpaare. Sieht nicht weniger als absolut grandios aus, sicherer Kandidat für die Jahresendlisten und für Oscars.

From the play by Yasmina Reza, “God of Carnage”, the film focuses on two sets of New York parents (Jodie Foster and John C. Reilly and Kate Winslet and Christoph Waltz), the child of one of which has hurt the other at a public park. Despite trying to resolve things in a civilized way, things rapidly degenerate.

In : News, Trailer

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  • Doughnut

    Das wird grandios!
    Ich freu mich drauf. :)

  • http://72dotsperinch.blogspot.com Okarola

    YES!!!

  • Dr.Strangelove

    Ich sehe da leider nur 4 Schauspieler beim gemeinsamen Overacting in einem Haus. Dazu flache Gags und blöde Zupfmusik. Dieser Trend nervt. So Gezupfe soll immer ‘peinliche Situationen’ unterstützen. Aber es funktioniert nie. Wirkt immer aufgesetzt.

  • Doughnut

    Overacting? Der Film heißt “Carnage” und es geht, da wag ich mich mal gaaaanz weit aus dem Fenster, darum, dass die beiden Paare mit der Zeit alle Hemmungen ablegen und sich so richtig herrlich zoffen. Overacting ist da irgendwie nur schwer möglich, behaupte ich einfach mal. Außerdem sind das 4 extrem tolle Schauspieler, nur ganz nebenbei.

  • http://awesomatik.wordpress.com Ken Takel

    Insgesamt schauts scho guat aus. Streckenweise könnte die Mimik etwas subtiler sein. C. Reilly hat mich kurz an “Stepbrothers” erinnert. Ich bezweifle allerdings, dass Polanski sich hier im selben Genre versucht.

    Waltz gefällt mir hier wieder ganz gut. Musste im Flugzeug “Water for Elephants” ertragen. Kotzschlecht. Hauptsächlich wegen Pattinson aber Waltz hat sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert…

  • Dr.Strangelove

    Hemmungen ablegen und richtig zoffen. Oh, stimmt. Da passt overacting ja gar nicht. Was? Wenn irgendwas zum overacting einlädt dann doch genau das. 4 Personen im Haus die sich zoffen.
    Jedenfalls kommt mir das ganze sehr Bühnenhaft vor. Die Schauspieler finde ich alle vier super! Dennoch habe ich beim Trailer das Gefühl den Schauspielern beim schauspielen zuzusehn. Das ist schade. Polanski trifted in früheren Filmen auch oft ins Klamaukige ab. Wenn das dezent eingesetzt wird, gerne. Aber das scheint sich hier durch den Film zu ziehen. Geschmackssache.

  • Doughnut

    Dass die das übertrieben und bühnenhaft vorkommt, liegt vielleicht einfach auch daran, dass das nur ein Trailer voll mit aus dem Zusammenhang gerissenen Szenen ist, Doc. Ich find das bis auf Winslets betrunkene Szene, die ich wirklich etwas mies fand, jedenfalls recht ansprechend.

  • Antonius L

    awsome

  • http://www.kunstundso.com/category/inspiration/3view/ Silent Rocco

    Kammerspiele dieser Art sind schon so ein alter Hut wie found footage Horrofilme. Dennoch freu ich mich auf das Ensemble. Sicher ein ganz guter Film, der aber, weil Polanski drunter steht, als absolut grandios abgefeiert werden wird.

  • aldous77

    dass das bühnenhaft wirkt, liegt daran, dass die vorlage das ziemlich populäre theaterstück “gott des gemetzels” ist. der text ist toll. jetzt heißt es abwarten, ob die vier das dann auch rocken.

  • Dr.Strangelove

    schon klar. bühnenhaft wirken aber eben auch die Darsteller. Im theater macht das ja teilweise Sinn, damit die Leute auf den hintersten Reihen auch was sehen können. Im Film sollten Schauspieler nicht ‘bühnenhaft’ spielen. Dogville finde ich zum Beispiel auch große klasse. Mehr Theater geht ja gar nicht.
    Es gibt wundervolle Theaterschauspieler, die aber absolut ungeeignet für Film sind, weil sie diese ‘übertriebenheit’ im Spiel nicht mehr ablegen können… was im Film einfach ‘zu viel’ wäre. Und genau so wirken die Darsteller leider auf mich. Aber ich halte jetzt lieber meine Klappe. Ich fand den letzten Film von Polanski super. Ich lasse mich gerne überraschen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    (Ich hätte ja auch oben erwähnen können, dass der Film auf einem Theaterstück beruht ;)

  • http://awesomatik.wordpress.com Ken Takel

    Wenn im Film konsequent bühnenhaft gespielt wird, habe ich überhaupt kein Problem damit. Albern wird es, wenn es zu Vermischungen zwischen Film und Theater kommt.
    Bin positiv optimistisch…Und der Film wird bestimmt auch gut :O)

  • http://adlerkuss.blogspot.com MTA

    EIgentlich sogar auf DEM Theaterstück der letzten Jahre. Kein zeitgenössisches Stück steht weltweit so oft auf den Spielplänen.

  • DMP

    Sorry aber Polansky wird (massiv) überbewertet.

  • http://kinokumpel.de kinokumpel

    Also ich finde den Trailer absolut fantastisch. Allein wie sich Foster und Reilly über den Spitznamen “Doodle” amüsieren – muss ich jedes Mal wieder lachen. Ich habe riesig Lust auf diesen Film bekommen. Und keine Ahnung, ich sehe da kein Overacting. Klar Figuren rasten aus, da kommen auch mal Gesten ins Spiel. Wirkt im Trailer vielleicht ein bisschen unnatürlich, weil man die Entwicklung der Situation nicht so gut nachvollziehen kann.
    Besonders Jodie Foster begeistert mich auf Anhieb. Hab sie bisher glaub ich kaum in einer so offensiven Rolle gesehen. Wie sie Winslets Figur nachäfft – super.
    Erinnert mich alles ein bisschen an “Who’s afraid of Virginia Woolf?”. Und das wäre doch ein gutes Vorbild.

  • Michael

    Oooh, das Theaterstück hab ich auch irgendwann gesehen, auch wenn ich nicht mehr weiss wo und wann ^^

  • Dr.Strangelove

    Habs mir noch mal angeschaut. … wie die zwei Männer am Ende sekundenlang um das Handy im Wasserglas drum herum stehen. So nach dem Motto: Ich würde ja reingreifen, und mein Handy rausfischen, aber da sind BLUMEN im Glas, BLUMEN, und ich habe ja Angst vor Blumen.. aber mein Handy ist da drin, was mache ich nur, oh mein gott, was soll ich nur tun?. Und der andere Typ denkt sich: ICh würde ja dein Handy da rausfischen, aber ich habe ebenso Angst vor Blumen und deswegen schaue ich auch lieber einfach nur total verschrocken drein, so als hätte eine Schlange gerade ein Baby gefressen.. aber es ist ja nur ein Handy im Wasser… aber diese BLUMEN.

  • http://kinokumpel.de kinokumpel

    Hm. Ich würde diese Szene mal nicht so überinterpretieren. Die beiden sind halt völlig geflasht in dem Moment. Schock. Und das Handy kannste eh vergessen. Also ich sehe da wirklich keine Blumenangst. Aber Jodie Foster ist auch in der Szene wunderbar: “Way to go!” :-)

  • http://www.dasmanifest.com Julio Sacchi

    Jede Menge Weitwinkel, weil alles total “schräg”, und jede Menge überspanntes Overacting. Wundert mich übrigens, daß immer noch Leute glauben, in Trailern die finale Filmmusik zu hören (ist praktisch nie der Fall).

    Mit seinem gediegenen Sonntagabendkrimi “Ghostwriter” hat Polanski ja, wenn auch unfreiwillig komisch, passabel unterhalten, aber das sieht ziemlich unansehbar aus…

  • Habibobib

    Und daran ist jetzt was genau grandios?

    Ich sehe da 4 Spießer, die sich gegenseitig beschimpfen. Das soll dann wohl lustig sein. Weil…?

    Was Winslet da macht, is´ kein overacting, das is einfach ganz ganz schlecht gespielt und schlicht nicht glaubwürdig.

    Todesstoß ist die völlig unsubtile Musikuntermalung, die mit dem Holzhammer unterstreicht, dass man da gerade was ganz skurriles beobachtet.

    Sicherlich ein toller Film für ZEIT Leser und “Bildungsbürger”.

  • http://kinokumpel.de/ kinokumpel

    Ja, genau. Die bösen Bildungsbürger und “Zeit”-Leser, die diese pseudo-intellektuellen Spießer-Beschimpfungen gut finden. Oh je.
    Niemand muss den Trailer gut oder gar lustig finden, aber vielleicht könnten wir auf solche strunzdummen Schichten-Klischees verzichten. Dieses Niveau hat diese Seite nicht verdient. Danke.

  • http://www.dasmanifest.com Julio Sacchi

    Wenn noch einer die Musikuntermalung eines TRAILERS als Argument gegen den FILM einsetzt, kreist die Blutwurst.

  • Habibobib

    Auf Wurst steh´ ich nicht so.

  • felle

    Im Theater war das ein wahnsinniger Spaß. Wenn der Film halb so gut wird, dann lohnt sich das dicke. Ich bin sehr gespannt…

  • Anselm

    Hm, also soweit ich das sehen kann, werden hier die filmischen Mittel für die Umsetzung eines Theaterstücks bei weitem nicht so ausgenutzt. Ich habe im August beim LTO in Vohenstrauß das Stück “Der Gott des Gemetzels” (http://www.landestheater-oberpfalz.de/wiki/index.php?title=Der_Gott_des_Gemetzels) gesehen, was wohl die Theatervorlage für diesen Film darstellt, und glaube, dass man im Vergleich zu “1 Mord für 2″ hier nur ein billiges Filmtheater erleben wird, dass sich nicht lange halten wird und auch verhältnismäßig schnell in der Versenkung verschwindet…

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