szmtag

Kathryn Bigelows Mini-Actionklassiker “Point Break” (Gefährliche Brandung), der Film mit dem großartigsten Fallschirmsprung ever, bekommt ein Remake spendiert. Schon wieder müsste man ja sagen, denn bekanntlich orientierte sich der erste “Fast and the Furious” inoffiziell auch schon großzügig bei Bigelow (Videobeweis). Erneut wird die Sportart im Zentrum der Handlung variiert, die Geschichte selbst allerdings bleibt die gleiche. Drehbuch und Produktion: Kurt Wimmer.

The new version is set in the world of international extreme sports, and like the original involves an undercover FBI agent infiltrating a criminal ring, but plot points beyond that have not been revealed by the filmmakers.

State Johnson and Kosove: “Who doesn’t love the Kathryn Bigelow original and its pure heart-pounding action and thrills? Kurt’s take infuses the story and characters with new twists and settings. We’re very excited to be in business with Kurt, and Michael DeLuca, Chris Taylor, and John Baldecchi.”

Adds DeLuca “’Point Break’ wasn’t just a film, it was a Zen meditation on testosterone fueled action and manhood in the late 20th century and we hope to create the same for the young 21st!”

(via)

1 Trackback

  1. 14.09.2011 - Berliner Blogs im Wikio-Ranking September 2011 – Von Stefan Stahlbaum

17 Kommentare

  1. NEEIIIIIIIINNNNNN !!!! BITTE NICHT!!!
    Der Film ist gut wie er ist. Der braucht kein Remake. Der ist immernoch zeitgemäß…

    WOOT!

    Kommentar #1 von makke am 13.09.2011 um 15:59 Uhr

  2. Ach komm bischen Inlineskaten, Kickboard, Freeski und Wasserski geht doch immer. Hab ich ne Sportart vergessen? Ach ja Extrem Sagway :D

    Kommentar #2 von Chris am 13.09.2011 um 16:48 Uhr

  3. Haha, der schwulste Actionfilm aller Zeiten kommt zurück. So unfreiwillig komisch wie Schenkelklopfer-Expertin Bigelow kriegt das aber heute keiner mehr hin.

    Kommentar #3 von Julio Sacchi am 13.09.2011 um 17:07 Uhr

  4. Der schwulste Actionfilm aller Zeiten ist ROAD HOUSE, der aber genauso genial ist wie POINT BREAK. Und wieder mit Swayze.

    Kommentar #4 von Jet Strajker am 13.09.2011 um 17:10 Uhr

  5. der film war endgenial… auch wenn die surfeinlagen nervig waren.
    nicht umsonst wurde der film in hot fuzz zitiert, er ist und bleibt ein verdammter kultstreifen, wenn die das wagen den zu remaken (wow ne tolle wortschöpfung x.x) ist n stirb langsam und rambo remake nicht weit (hoffentlich nicht)!

    Kommentar #5 von TopF am 13.09.2011 um 18:26 Uhr

  6. In den Hauptrollen Shia Lebeef und Robert Pattinson.

    Kommentar #6 von Ken Takel am 13.09.2011 um 19:10 Uhr

  7. @KenTakel *pruuuuuuuuuuuuuuuuuuuust* *daumen hoch* *kicher*

    Kommentar #7 von Kat am 13.09.2011 um 19:43 Uhr

  8. “Drehbuch und Produktion: Kurt Wimmer.”
    Im Grunde ein Todesurteil (wobei, immerhin bekleidet er nicht den Job des Regisseurs… bis jetzt) und bestimmt kein Grund für Enthusiasmus bei unserem allseits beliebten Jet…

    Kommentar #8 von Mr Creazil am 13.09.2011 um 20:43 Uhr

  9. Habe ehrlich gesagt gar keine Meinung zu dem. Seine Drehbücher sind mal solide, mal banal, von seinen Regiearbeiten kenne ich nur EQUILIBRIUM, den ich vollkommen egal fand.

    Kommentar #9 von Jet Strajker am 13.09.2011 um 20:49 Uhr

  10. Ob da auch jemand in die Luft schießt und “AHHHH” schreit?

    Kommentar #10 von Mayhem am 14.09.2011 um 08:29 Uhr

  11. “Solide” trifft es meiner Meinung nach ganz gut. Die Leute neigen ja immer dazu, Kurt Wimmer auf “Equilibrium” und “Ultraviolet” zu reduzieren.

    Er hat allerdings u.a. auch “Die Thomas Crown Affäre”, “Der Einsatz”, Gesetz der Rache”, “Street Kings” und “Salt” geschrieben – nichts wirklich herausragendes, aber recht solide Arbeiten.

    Kommentar #11 von mein Senf am 14.09.2011 um 08:59 Uhr

  12. Hollywood hat echt seinen kreativen Höhepunkt erreicht. Remake und Sequels und Sequels von Remakes. Wann kommt eigentlich das Reboot von “Harry Potter” endlich?

    Kommentar #12 von Ferris Bueller am 14.09.2011 um 11:04 Uhr

  13. Hollywood hat echt seinen kreativen Höhepunkt erreicht. Remakes und Sequels und Sequels von Remakes. Wann kommt eigentlich das Reboot von “Harry Potter” endlich?

    Kommentar #13 von Ferris Bueller am 14.09.2011 um 11:06 Uhr

  14. Bevor Kurt Wimmer ein “recht solides” Remaike von Point Break macht, dann sollte er es lieber ganz lassen. Point Break ist meiner Meinung nach ein großartiger Vertreter des Mainstream Action Krachers der 90er – natürlich mit einem guten Schuss bromance. Und warum sollte man das nicht einfach so belassen?

    Kommentar #14 von Schnatalie am 14.09.2011 um 11:49 Uhr

  15. @Ferris:
    Weißt du eigentlich, wie viele Leute aus wie vielen Dekaden wie oft schon den kreativen Bankrott Hollywoods beschrien haben?

    Ich finde die ganzen Prequel,- Sequel-, Reboot-Hasser machen es sich mit ihrer Fundamentalablehnung ein wenig sehr einfach:

    Wenn Blockbusterfilme heutzutage eine bestehende Fanbase oder einen “-Teil II” benötigen, damit ein Investor viel Geld reinpumpt, dann unterscheidet sich diese Vorgehensweise prinzipiell nur wenig von dem der letzten 100 Jahren. Hollywood ist nämlich seit jeher nicht nur auf der Suche nach guten Geschichten, sondern vor allem auch nach einigermaßen sicheren Investitionen (wenn es das im Film überhaupt gibt). In den 1920er-50er-Jahren haben sie das beispielsweise über “Starsystem” versucht. Statt “Stirb Langsam 5″ wurde dann eben der nächste Rhett-Butler-Film auf den Markt geschmissen, um einen kalkulierten Erfolg zu landen. Also, alles same same but different.

    Künstlerische Limitierung durch Fortsetzungen mag ja im Ansatz noch nachvollziehbar sein, letztendlich lebt Kunst aber auch von Limitierungen und Beschränkungen; beispielsweise ist schon ein Filmgenre an sich ist eine einzige kreative Beschränkung. Hier muss man als Filmemacher, bestimmte Konventionen, Figuren, Plotmechanismen etc. beachten. Aber auch Genrefilme können künstlerisch wertvoll sein, also müssen kreative Beschränkungen nicht zwangsläufig schlecht sein. Mehr noch, sie haben oft eine disziplinierende Wirkung.

    Neben den Fortsetzungen gibt es aber auch noch die Remakes. Und da kann ich das Geschrei nicht mehr nachvollziehen. Die fundamentale Abscheu gegenüber Remakes offenbart den konservativ eingestellten Kern des Menschen, die Angst haben, ihre idealisierten Helden aus Kindertagen könnten an der filmischen Realität von heute zerschellen. Und die Filmrealität von heute wird von diesen Menschen meistens viel nüchterner und kritischer betrachtet. Da schwingt dann immer unterschwellig ein bisschen Beschwerde über die Jugend von heute („die stehen wohl auf hektisches Schnittgewitter“) und die gute alte Zeit mit („damals war man jedenfalls noch mit Liebe zum Details dabei, geht’s nur noch um den schnellen Profit“). Tatsächlich bieten Remakes den Filmschaffenden die Möglichkeit, ihre eigenständige künstlerische Version in hoch budgetierten Filmen zu verwirklichen. Das kann schief gehen (Planet of the Apes 2001, Nachtwache) oder Meisterwerke hervorbringen (Scarface, Die Fliege, True Grit, True Lies, The Thing und –JA- Piranha 3D). Perfektioniert hat Quentin Tarantino dieses Prinzip, dass Kunst und Remakes sich nicht ausschließen müssen. Eigentlich sind alle seine Filme, in ihrer Zitier- und Kopierwut, Remakes. Bei „Inglourious Basterds“ war er dann zum ersten Mal so konsequent das auch durch die Betitelung auszudrücken.

    In Jurassic Park (<– kreativer Bankrott, auch 1993 wurden schon existierende Stoffe fürs mit bestehender Fanbase adaptiert) heißt es so schön: „Die Natur findet ihren Weg“. Das gilt auch für Künstler. Künstler werden immer einen Weg finden, um an die Geldtöpfe der Produzenten zu kommen. Ob sie den Produzenten nun Bruce Willis als Star präsentieren, oder ihren Stoff als „Stirb Langsam 4.0.“ verkaufen… Künstler finden immer ihren Weg.

    Und daran ist auch gar nichts neues. Aufgrund der enormen Produktionskosten war Hollywood schon seit Beginn im Spannungsfeld zwischen Kommerz und Kunst. Wo Spannungen existieren, sind Kompromisse unumgänglich. Und dieser Kompromiss lautet aktuell aus der Sicht des Künstlers: Verkaufe deine Visionen als Fortsetzungen, Prequels, Reboots, Comicverfilmungen und aus künstlerischster Sicht am dankbarsten: Brettspielverfilmungen.

    Kommentar #15 von mein Senf am 14.09.2011 um 13:19 Uhr

  16. Das ist ja schön und gut, mein Senf, und deine filmhistorische Geschichtsstunde in allen Ehren, aber doch ziemlich an meiner Aussage vorbei (was ich dir aber nicht vorwerfe). Klar ist Hollywood mehr Kommerz als Kunst und insofern nachvollziehbar, das man dem Pöbel gerne auch Saw 14 vorwirft, wenn die Leute reinrennen, aber gerade Inception oder Hangover bewiesen in den Vorjahren, dass man auch Erfolg haben kann, wenn man nicht gerade eine Story aus den 80ern neu aufgießt, kalkuliert den Leuten liefert, was sie wollen, um Gewinne zu machen oder einen Vorgänger nachzitiert (was sich in dem Fall über Hangover 2 natürlich nicht sagen lässt).
    Wenn jetzt aber jeder Horrorfilm aus den 80ern, im Falle von Elm Street Streckenweise 1:1 nachgedreht, und halbwegs erfolgreiche Film neu aufgesetzt wird, um neben Remakes von Filmen, die 2001 in die Kinos kamen wie bei Spider-Man zu bestehen, ist es als (potentieller) Konsument mein gutes Recht, da Ideenarmut zu unterstellen oder wenn schon nicht diese, dann zumindest der fehlende Mut, mehr finanzielles Risiko zu wagen (Positivbeispiel wieder Hangover). Grundsätzlich bleibt die Frage, warum ich mir ein Point Break Remake anschauen muss, wo sie statt Surfen und Fallschirmspringen eben Parcour und House Running machen, wenn ich das Original sehen kann. Sicher, ich bin mit diesem aufgewachsen und ein 15-jähriger guckt vielleicht lieber ein hipperes Remake mit Justin Bieber und Chris Brown in den Hauptrollen, aber vor anderen Filmen hat die Branche (bisher) ja auch noch genug Respekt. Und das kann ich ja kritisieren, sonst kann man gleich Vom Winde verweht mit Gerard Butler und Kate Winslet und Casablanca mit Leonardo DiCaprio und Scarlett Johansson remaken, dazu noch Harry und Sally mit Seth Rogen und Katherine Heigl. Und wartet dann 20 Jahre und dreht dann neue Remakes mit den dann populären Darstellern, usw.

    Kommentar #16 von Ferris Bueller am 14.09.2011 um 20:24 Uhr

  17. Geiler Film mit GARY BUSEY !!!! Das Remake wird ein Flop.

    Kommentar #17 von Bebop am 18.09.2011 um 21:25 Uhr

Sag was!