R.I.P. Steve Jobs

45 Comments

Ich bin nicht gut darin Nachrufe zu schreiben. Das überlasse ich dann lieber den anderen Filmfreunden. Aber ich bin gut darin viel Spaß zu haben, wenn ich animierte Filme sehe! Und da Steve Jobs nicht nur Apple war, sondern auch Pixar, ist es das Mindeste was ich tun kann, um ihm die Ehre zu erweisen, mir nochmal alle Pixar-Filme anzuschauen und mich ausgiebig daran zu erfreuen!


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About the author

Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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45 Comments

  1. Jott

    Tja, jetzt wissen wir auch, warum es “nur” ein iPhone 4S geworden ist…

  2. Chris

    Ganz meine Meinung das mit dem Animationsfilm schauen.
    Dass der gepostete Film allerdings nicht von Pixar ist sondern, wenn ich mich nicht komplett täusche, von Pierre Coffin ist, sollte gerade bei einem Quasi-Nachruf irgendwie erwähnt sein.

  3. bones

    he’s dead, tim

  4. jean

    @ jott:
    wenn das iphone 4s mit den gleichen komponenten in einem neuen design als iphone 5 erschienen wäre, hätte sich niemand beschwert

  5. Niniel

    Und in China hat sich wieder ein Mitarbeiter von Foxconn das Leben genommen.

  6. Dr.Strangelove

    Gestern erst eine Doku gesehen wo Jobs zynisch die Todeszahlen in Verhältnis stellt. Ekelhaft. Für mich unerklärlich das man als todkranker Mann andere Menschen immer weiter ausbeuten muss/will/kann.
    80 Cent Stundenlohn.
    In der Doku wurde auch gezeigt das man die Produkte ebenso in den USA herstellen könnte. Und dennoch Gewinn machen kann. Früher ging es ja auch. In den 80er und 90er Jahren. Bevor alle, wirklich alle dann in China produziert haben.

    Ich finde es so krass das ARD und ZDF, SPiegel und Co. so sehr den Hype verfallen sind und drüber berichten. Es ist doch nur Apple. Es ein Konzern von vielen. Die machen halt eine große Show.

    Fuck you Steve Jobs
    RIP den Arbeitern von Foxconn und Co.
    Und all den Arbeitern in China die giftige Dämpfe einatmen,
    und 14 Stunden am Tag malochen müssen.

  7. Torsten

    Tja, so ist das halt mit Nachrufen (nicht der hier, sondern die in Zeitungen, etc.): Egal, wie (un)beliebt der Mensch zu Lebezeiten zuletzt war, in den Nachrufen wird es garantiert unkritisch in den Himmel gelobt, obwohl dieselbe Journaille ihn zu Lebzeiten gerne verrissen hat. Hat man ja auch beim Tod von Michael Jackson gesehen: Der war zur totalen Witzfigur verkommen und fand musikalisch anderthalb Jahrzehnte nicht mehr statt, sondern blieb nur durch peiniche Privat-Schlagzeilen im Gespräch, und nach seinem Tod war er auf einmal wieder der King of Pop, und die ganze Welt unfassbar traurig. Und genauso ist jetzt alle Kritik an Apple/Jobs auf einmal verschwunden.

  8. Jott

    Ja, weisst du, so ist das mit Menschen, die etwas bewegt haben…
    Ob man seine Geschäftsstrategie nun mag oder nicht, er hat unseren Umgang mit Handheld-Technologie revolutioniert. Er war eine außergewöhnliche Person und wird zu recht als solche verabschiedet…

  9. Jott

    Und Michael Jackson ist sicher nicht für seine letzten 7 oder 8 Lebensjahre verehrt worden, sondern für sein Lebenswerk. Auch er hat etwas revolutioniert…

  10. XXX

    Tja, was soll man groß sagen? Schlimm für seine Angehörigen, Krebs ist ein Arschloch. Privat kannte ich ihn nicht – was man so in den Medien mitbekam, ließ ihn menschlich recht sympathisch wirken.

    Ansonsten war er in erster Linie ein Businessman, der aus dem Nichts ein Multimillionen Dollar Imperium schuf. Wie so oft konnte diese Gewinnmaximierung nur durch Ausbeutung und zweifelhafte Praktiken erfolgen.
    Das Öko Gutmenschen Image von Apple ist nicht haltbar, als Beispiel seien hier nur die Entsorgung von Bauteilen in der dritten Welt genannt (dies könnte deutlich reduziert werden, würde Apple bspw. ihren Akkus/Kopfhörern eine längere Haltbarkeit gönnen. Das würde aber weniger Profit bedeuten).

    Zum Helden oder Vorbild muss man ihn also nicht verklären.

  11. Matty

    Rest in peace.

    Ach ja Charles Napier ist auch tot, der Murdock aus Rambo II. :(

  12. kinokumpel

    @Dr. Strangelove: Klingt interessant die Doku. Kannst Du mir sagen, wie die hieß?

  13. .fringer

    @Dr. Strangelove

    Machst deinen Namen wieder alle Ehre…
    Ok, Steve Jobs ist und war kein Heiliger. Aber glaubst du im Ernst
    Henry Ford hätte damals die Automobilindustrie revulutioniert wenn er
    seine Mitarbeiter am Fließband gestreichelt hätte? Ich will das jetzt nicht
    gutheißen, vor allem weil es eben möglich ist anders zu produzieren aber
    der Mann hat nunmal was erreicht. Und das kann keiner bestreiten.
    Er ist gnadenlos seinen Weg gegangen und hat seine Firma und auch die
    Welt vorangebracht!
    Ich weiß noch wie es damals in der Presse hieß, das iPhone ist ja nur eine teure Spielerei wie aus einem Sci-Fi Film. Und heute? Heute gibt es fast nur noch Smartphones. Haufenweise Clone von Firmen die sogar noch billiger produzieren als Apple. Und alle meckern immer auf den großen Apfel…
    Das selbe mit dem iPad… erst hieß es sei überflüssig, weil die Laptops doch
    den mobilen Computer Bereich ausreichend abdecken… wieder weit gefehlt.
    Steve Jobs hat eben auch Märkte und Arbeitsplätze geschaffen, wo erst keine waren. Der Mann hat echt was auf die Beine gestellt und das sollte auch der tiefste Apple-Hater etwas respektieren.

    mfg.
    .fringer

  14. Dr.Strangelove

    Fringer: Was hat er denn erreicht? Stylo Spielzeug für Hippster. Und alle meckern? naja. Die Medien fanden Apple schon auch immer geil.. und fragten dann ganz beiläufig: “braucht das jemand”. Absurd. Selbst die Tagesschau sprach drüber… so ein Hype war das.
    Und was ist das immer mit den Arbeitsplätzen. Jede Firma die 1000 Arbeitsplätze un mehr schafft wird gelobt. Egal WAS produziert wird. Hauptsache Arbeitsplätze. Denn das bedeutet Wohlstand, usw. Also das ist echt ein wenig flach.

    Zur Doku.. einfach mal “zdf foxconn” googlen. Lief wohl vorgestern im TV. Und ist nur eine Doku von vielen.
    Wie schon erwähnt halten die Akkus ja auch exakt nur 2 Jahre. (hört man jedenfalls) .. und ander Bauteile gehen auch oft kaputt. Und reparieren ist so teuer das man sich gleich ein neues Gerät kaufen kann. Aber EGAL. sieht schick aus.. und Steve Jobs ist Charismatisch, blah blah.

    Das Design ist wirklich schick. Und manche Funktionen super. Aber der negative Aspekt überwiegt so dermaßen.
    Und ja. Ich glaube Apple könnte dennoch Erfolg haben… wenn die sich mehr um die Arbeitsbedingungen kümmern würden. Aber das ist auch teil der Politik die das eben zulässt. Aber Herstellung und Entsorgung ist einfach nur eine Katastrophe. Nicht nur bei Apple. Ach. Aber Steve Jobs nachzutrauern geht gar. Mit seinen lächerlichen Shows und seinen Zynismus. Sympathisch? what?`no way.

  15. Ferris Bueller

    Naja, Arbeitsplätze zu schaffen, die dann mit 80ct/Stunde entlohnt werden, verdient wohl nicht gerade einen Nationalfeiertag. Ich bin da auf des Doktors Seite.

  16. firstaid

    @ #7
    Doof nur das die komplette Doku auf Apple polarisiert wurde und nicht auf das komplette Unternehmen Foxconn. Foxconn gehört zu den größten Produzenten von Hauptplatinen weltweit (über 1 Mio Angestellte) und fertigt für wirklich viele Firmen, sämtliche original Intel-Mainboards sind eigentlich Foxconn-Bretter. Hinzu kommen noch allerlei Einzelteile für Handys usw.
    Von den dortigen Produktionsbedingungen, auch in anderen Werken profitieren aber nicht nur die Auftraggeber, sondern letztlich auch die Kunden hier in diesen Gefilden.

    Sprich: wir als Kunden sind Teil des Systems.

    Wenn du rumheulen willst das alles scheiße ist, dann heul die Globalisierung sowie den Kapitalismus an!

  17. firstaid

    Wie schon erwähnt halten die Akkus ja auch exakt nur 2 Jahre. (hört man jedenfalls) .. und ander Bauteile gehen auch oft kaputt

    Urban Legend

  18. xy

    Du bist tatsächlich nicht gut darin, Nachrufe zu schreiben.

  19. .fringer

    Die produzierenden Arbeitsplätze hab ich nicht gemeint. Apple hat mit seinen Ideen immer das Eis gebrochen und den Weg bereitet. Andere Firmen hatten nie den Mum überhaupt mal was “anders” zu machen. Siehe Microsoft, die dümpeln heute noch an fast der gleichen Stelle herum. Ok, die Xbox war mal ein neuer Markt und hat sich auch zugegebener Maßen etabliert. Aber alles andere? Fehlanzeige bzw. nur billige Clone. Steve Jobs hatte den Arsch in der Hose mal Risiken einzugehen und auch mal in andere Richtungen zu denken. Eine andere Computerfirma hätte doch vorher nie auch nur daran gedacht mal ein innovatives neues Telefon oder ein anderes Gerät zu entwickeln. Und auf anderen Lorbeeren aufzubauen ist nunmal keine Kunst. Außerdem, was soll der Terz, wenn es nicht Apple oder Steve Jobs gewesen wäre, wärs halt eine andere Firma und eine andere Person geworden. Es gibt nunmal immer Wegbereiter und Mitläufer. Man kann ja gespannt sein was jetzt noch so passiert, aber man sollte echt nicht vergessen wer was geleistet hat. Also mal nicht nur billige und teure Lifestyle Produkte, sondern mal das gesamte Bild betrachten (Technologie in unser aller Alltag).

    mfg.
    .fringer

    PS: Dieser Beitrag wurde mit einem iPhone 4 verfasst ;)

  20. Dr.Strangelove

    @ #18: Es geht mir nicht nur um Foxconn. Es geht auch um die Arbeitsbedingungen.. dort wo iPhones hergestellt werden. Wo giftige Substanzen zum reinigen benutzt werden.. um noch mehr Profit zu machen. Die produzieren doch schon in China… ist es wirklich so schwer die Arbeiter dort anständig zu bezahlen. Vor dem China-Boom hat es doch im eigenen Land auch geklappt. Mit dem Kapitalismus.
    Und Apple entsorgt den Schrott ja auch nicht sauber. Das ist einfach nur scheiße. Und zu sagen: “Jeder macht es, denk nicht drüber nach… sonst kann man eh nur Depri werden” .. was ist das denn für eine Aussage.

    Ich fände es gut wenn eine Zeitung schreiben würde: “Der skrupellose, ausbeuterische Steve Jobs ist tot…. der Apple zu einem religiösen Kult verhalf den zahlreiche ipster folgten. Computer die man kaum nutzen kann… außer mit ihnen herumzuspielen”, usw, usw.

    Nicht jedes Unternehmen ist so drauf wie Apple.
    Ein Beispiel: Richard Branson. Viele hassen ja den Typ. Aber der kauft ein Bahnunternehmen und läßt erstmal alle Bäume entlang der Bahnlinie fällen. (Damit es keine Unfälle gibt) und forster aber gleichzeitig woanders die Bäume wieder auf. Und dasin England. Ohne Chinesen. Und der Typ lebt genauso den Kapitalismus. Geht dafür aber weniger über Leichen.

  21. Michael

    Man kann in den USA nicht für etwas mehr iPhones herstellen lassen, wurde mal für das iPad berechnet, das kostet dann 1100 statt 500€. Aber die Welt ist ein Arschloch und so läuft der Markt. Wenigstens sind ordentlich deutsche Komponenten verbaut.

  22. Dr.Strangelove

    @ #23: Das stimmt so einfach nicht. Und selbst wenn. Früher (vor dem China Boom) gab es auch schon “Billig Produkte” und Massenmarkt, etc. Und es wurde im eigenen Land zusammengeschraubt. Das in China produziert werden kann, da sollte man den Firmen keinen Vorwurf machen. Eher der Politik. Aber die Art WIE in China produziert wird… ist einfach katastrophal. Und da sind die Firmen schon verantwortlich.

    Heute irgendwo im Spiegel gelesen wie arm doch USA ist. China wächst und wächst, und die bauen dann ihre eigenen I-Phones. Bin gespannt wie sich das alle entwickeln wird.

    Und zu #21: Technologie für den Alltag?! Innovation? hmmm. Dann müsste ich doch eigentlich so ein Apple Gerät haben. Aber ich kenne nur Leute die so Dinger eigentlich nicht brauchen… aber es haben und benutzen… um mit ihre Hundefotos zu zeigen, oder andere tolle Apps. Ich war noch nie in einer Situation wo ich dachte: hätte ich jetzt ein i-phone wäre mein Problem gelöst. Nie. Zum richtigen Arbeiten brauche ich einen PC, oder zumindest ein Laptop. (Tastatur und so). Und zum telefonieren, sms schreiben, Weckfunktion reicht mir mein 20,- Euro Nokia Handy. Dieser Apple Kult wäre mir scheiß egal. Auch das 90% nur Hipster so Produkte haben. Es wäre mir egal wenn mir eins der Apple Produkte wirklich was bringen würde. Fein.. ich kann online mails checken, oder surfen. Wau. Mails checken.. aber ohne Tastatur? Da kauf ich mir lieber ein Netbook. Apple ist für mich einfach nur glänzendes Spielzeug für Hipster. Die größte Blase die es gibt. Ist mir egal ob es Erfolg hat. Die Breite Masse kauft eh den letzten Scheiß.
    Ich finde e-books viel innovativer, auf eine Funktion beschränkt. Lange Lesezeiten. Kein Bildschirm sondern diese “e-ink” Technik. Das ist cool. Scheiß egal ob sich die Dinger verkaufen oder nicht. Aber 1000 mal innovativer als Apple Produkte. Apples Software verkommt ja auch immer mehr zum Spielzeug.

    Apple User wissen nicht mal wo ihre Daten auf der Festplatte gespeichert sind. Die Daten sind einfach in “itunes” drin. Und werden nicht kopiert, sondern gesynct. Und die breite Masse will eben Computer die einfach nur funktionieren. Die wollen gar nicht wissen wie das alles geht. Hauptsache es köuft. Die größten Daus kaufen sich nen Apple. So sieht es aus.

    Wenn Apple ein Auto wäre… die Leute würden den Pannendienst rufen wenn ein Reifen zu wechseln wäre… oder gleich ein neues Auto kaufen.

    Ganz zu Beginn hat Apple noch nicht mal erwähnt wie viel Gigabyte Speicher so ein I-Pod hat. Da sagte sich Steve Jobs: “Gigabyte” .. ja, 1 oder 2 GB.. aber die Leute sind doch viel zu dumm. Die können mit dem Wort Gigabyte gar nichts anfangen. Wir sagen denen einfach das sie auf dem Gerät 1000 Songs speichern können. Im Mp3 Format. Speicherplatz wurde in “Anzahl von Songs” angegeben. joar. Geilo.

    Bei I-phone machen sie das jetzt nicht mehr. Klar. Damit kann man ja auch mehr Sachen anstellen. Aber wenn man sich diese Shows anschaute… ich dachte immer nur: WTF … wenn man das verarschen wollen würde… da geht gar nicht. Auch die Reaktion der Fans… wie sie 2 Nächte vorher campieren. Aber wie schon erwähnt… es wär’ mir egal wenn das Produkt selbst irgendwie geil wäre. Ist es aber nicht.

  23. der alte Sack

    Wer ist eigentlich Steve Jobs?

    Verstehe ich nicht, ich schaue lieber aus den Windows und hole mir eine Vista für meinen PC. Ab 2000 kann ich da für 3,1 noch ein XP gewinnen.

    im Ernst, andere sterben auch, sterben ist immer nicht gut, aber so einen Terz machen, in zwei Jahren ist es vergessen, so ist halt die welt…

    und wat hat es mit Film zu tun? Warte jetzt nur noch das gadaffi auch noch reinkommt wenn er tot ist.

  24. .fringer

    @ Strangelove…
    Mir hat das iPhone schon mehr als einmal den Arsch gerettet.
    Schon alleine als ich jetzt noch vor einer Woche in Miami war.
    Ich sage nur Navigation! Bzw. konnte ich recht schnell alles finden
    ohne große Ortskentnisse.

    Und irgendwie hast du mein Anliegen im Posting nicht kapiert.
    Aber ist schon ok, kann halt nicht jeder über den Tellerrand kucken :)

    mfg.
    .fringer

  25. kinokumpel

    @#24: Also jetzt muss ich doch mal deutlich widersprechen. Du magst recht haben was die Produktionsbedingungen (nicht nur bei Apple) und das allgemeine Gehype um Steve Jobs und Apple angeht. Aber was die Qualität der Apple-Produkte angeht, liegst du schlicht falsch.
    Ich bin vor Jahren von PC zu Apple gewechselt und ich würde niemals mehr zurück zu Windows gehen. Und sicherlich nicht, weil ich ein toller Hipster bin und mich am Apfel auf meinem Gerät aufgeile. Ich finde, Mac OS ist einfach viel besser zu benutzen, alles ist durchdachter, simpler, viel einfacher zu bedienen. Darum äfft Microsoft doch auch so vieles in seinen jüngsten Windows-Versionen nach. Weil Du itunes ansprichst. Gerade das syncen und die Zugänglichkeit über das Programm ist super gelöst. Natürlich weiß ich trotzdem wo meine Musik liegt auf der Festplatte – die ist wirklich nicht schwierig zu finden. Ich habe so viel weniger Ärger mit meinem Computer seitdem ich einen Apple habe, er funktioniert einfach – und das ist nichts schlechtes, sondern der Kern guten Designs.
    Natürlich kommst Du ohne iphone durchs Leben. Alles andere wäre ja auch absurd. Aber ich finde es einfach überaus praktisch, was das iphone alles kann. Und im Gegensatz zu Deinen Bekannten, die ja nach Deiner Meinung einfach spielzeugverliebte Hipster sein müssen, finden in meinem Bekanntenkreis (und darunter sind junge wie alte Menschen, nicht nur coole junge Erwachsene) das iphone überaus praktisch und sind begeistert von den vielen Möglichkeiten, die es ihnen bietet. Mir ging das auch so: In einer fremden Stadt Maps zur Orientierung aufrufen, unterwegs kurz online was nachschauen, schnell das nächste Taxiunternehmen finden, wenn ich abends weg bin, in Wiki was nachlesen, einen Feedreader für unterwegs dabei haben, der gleichzeitig auch Handy und ipod ist. Mag sein, dass Du das überflüssig findest und dass das inzwischen viele Smartphones können. Entscheidend ist: Apple hat diesen Schritt gemacht vom Mobiltelefon zu einem fantastisch zu bedienenden All-in-one-Computer für die Hosentasche (ein Netbook passt da nicht rein). Und sie haben verdientermaßen dafür den Erfolg eingefahren. Dass Dir das egal ist und Du mit Deinem Nokia zufrieden bist, ist ja okay. Aber dass Du alle Apple-Käufer als hypegeile Hipsters abtust, ist einfach nur ignorant. Klar gibt es diese Jünger, die vor Apple-Läden campen und alles superduper finden, was Apple rausbringt. Aber das ist nicht die Mehrheit der Apple-Käufer. Der Erfolg der Apple-Produkte liegt sicherlich nicht nur an der schönen Optik und dem Coolnessfaktor. Ich bin mir sicher, dass der vielen sogar eher auf die Nerven geht. Die Produkte sind einfach gut durchdacht und einfach zu nutzen. Deswegen kann man aus vielfältigen Gründen natürlich trotzdem zu anderen Produkten greifen (Ich würde mir zum Beispiel nie ein ipad kaufen, weil ich überhaupt keinen Nutzen dafür hätte. Ich denke aber darüber nach, mir einen Amazon Kindle zu kaufen, weil der im Gegensatz zum ipad ein echter Buchersatz ist). Innovative Technik für den Alltag trifft es aber absolut. Jeder, der das nicht sieht, hat einfach eine Hype-Allergie und hält sich für was besseres, nur weil er gerade kein Apple benutzt.

  26. Uxmal

    @Kinokumpel: Spätestens wenn du nach der nächsten Krise selber iPhones für 80 Cent die Stunde basteln darfst, wirst du merken, wie hoch der Preis für diese (Wohlstands)Innovationen ala Apple war. Apple ist Teil und Vorreiter eines System, welches uns jetzt auf die Füße fällt. Und bei deren Gewinnmargen hätten sie locker die Möglichkeit gehabt, etwas zu ändern.

  27. Mal Sehen

    Eigentlich wollte ich mich raushalten, aber das Argument wirft eine Frage bei mir auf:

    Bist du wirklich ganz ganz sicher, dass sämtliche Produkte, die dir gehören, fair gehandelt wurden? Ich meine: Alle Produkte, angefangen von deinen Schuhen bis hin zu dem Essen was du zu dir nimmst.

    Was ich damit sagen will: Ich finde es vermessen sich ein Urteil über jemanden zu bilden, nur um “dagegen” zu sein. Der ganze Luxus (und anders kann man das nicht nennen), den wir gewohnt sind, haben wir einem ungerechten System zu verdanken. ist der Computer an dem du gerade sitzt zu 100% aus fairem Handel zusammengebaut? Ich denke nicht.

    Deswegen kann ich solche Argumente nicht ernst nehmen. Und diejenigen, die sich gerade so fürchterlich aufregen, sind nicht viel besser, als diejenigen, über die sie sich aufregen.

  28. kinokumpel

    @ Uxmal: Ich habe ja auch mit keinem Wort kritisiert, das Strangelove sich über die Produktionsbedingungen aufregt, ich habe mich ja sogar nach der Doku erkundigt, weil’s mich interessiert. Kritik an dem System ist legitim und notwendig, aber ich finde es schon merkwürdig, dass hier Apple und deren Nutzer so hingestellt werden, als wären sie der Ursprung aller Ungerechtigkeit in dieser Welt, als gebe es all die anderen Großkonzerne nicht, als würden die ganzen anderen Rechner und Industrieprodukte, die es in unseren Super- und Mediamärkten gibt, in Fabriken gebaut, in denen Milch und Honig fließen. Und Malcolm hat recht: Vor dem Hintergrund, dass wir in der Wohlstandsgesellschaft alle fast zwangsläufig sündigen (und manche von uns ja auch versuchen, die gröbsten Ungerechtigkeiten mit unserem Konsumverhalten zu umschiffen – siehe Bio, Fair Trade, grüner Strom), ist dieser Frontalangriff auf Apple und seine Nutzer zumindest ein bisschen merkwürdig.

  29. nörgler

    der einzige sinnvolle Komentar war der zweite!
    Nemmt doch bitte einen anderen Film als Tribut.
    Vielleicht was von Pixar?
    ..nur so ne idee

  30. Dr.Strangelove

    #29: Es ist aber auch falsch zu sagen: “Nicht nur Apple ist böse, die anderen sind es doch auch” . Was ist das bitte für eine bescheuerte Aussage. Und dann gleich hinterherzuschieben das der ganze Luxus eh nur so erreichbar sein kann, in dem man andere ausbeutet. Wie gesagt. Apple hätte durch faire Arbeitsbedingungen immer noch genug Gewinn gemacht. Und vor 20 Jahren, vor dem China Boom hatten wir auch schon den Luxus. (teilweise mehr als heute)
    Und zugegeben. Die Kartenfunktion vom iPhone ist super. Wenn man mal in Urlaub fliegt. Toll. Aber für den täglichen Gebrauch… 11 Minate im Jahr reicht, mir zumindest, ein einfaches Handy. Ist lustig das Leute hier schreiben das sie keien “Apple Fanboys” sind, keine “Hipster” .. können dann aber gerade mal eine tolle Funktion aufweisen, oder vermelden das Apple einfacher zu bediene sind, weniger abstürzen, usw. Und quasseln ansonsten bloß wieder was von Innovationen.
    Puhhh. Apple hatte grausamer Bugs mit der Sleep Funktion bei Computern. Rechner friert einfach ein. Wurde nie behoben. Bei PC Usern hätte es einen Aufstand gegeben.. bei solchen Bugs. Apple User scheinen einfach nur geduldsamer zu sein, und sich mit den Bugs zu arrangieren.
    Das sind so meine Erfahrung… (15 Jahre Mediengestalter .. Arbeit beruflich mit Mac, privat mit PC) Hinter den ganzen “einfachen Menüs” lauern genauso viele Bugs wie beim PC. Apple ist einfach nur schicker. Und Apple lockt nicht nur Hipster an. Sondern vorallem DAUs. Das ist nun mal so. Natprlich gibt es noch den Profibereich. Aber der wandert nach und nach Richtung PC… da Apple immer mehr Geld in I-Phones / Pads steckt .. als ihre eigentliche gute Profi-Software im Schnittbereich, oder anderen Bereichen weiterzuentwickeln.

    Whatever. Mac vs. PC ist eh so ein altes Thema. Ich finde beide Geräte gut. Aber das wofür Apple gelobt… das ist oft so lächerlich. Da denke ich oft “das geht doch am PC auch, die sind nur zu dumm den richtig zu benutzen” .. und nennen es dann kompliziert. Apple baut nicht nur für Hipster, sondern auch für DAU’s. Das ist so offensichtlich. Die fangen ja jetzt auch an ihre eigene Profisoftware kaputt zu machen. “Final Cut X”. Immer mehr in Richtung Spielzeug.

  31. Fury900

    @Mal Sehen: Was ist denn das für eine Argumentation? Nur weil nicht jeder Hare Krishna Anhänger ist und sicherlich auch ein Shirt und eine Hose hat, die Nike von nem 10-Jährigen für nen Appel und nen Ei (vermutlich nicht mal das) in Bangladesh zusammennähen lässt, darf man sich keine Kritik am System erlauben? Nach dem Motto: Ich bin abhängig vom System also muss ich es schalten und walten lassen, wie es will?

    Ich denke Strangelove ging es vormals darum, wie Jobs in seinen Nachrufen nun zum technologischen Messias der Menschheit verklärt wird und niemand auch mal thematisiert, was das eigentlich für Konsequenzen, eben auch für die Mitarbeiter von Foxconn hat. Das ist alles immer viel zu sehr Schwarz-Weiß-Denken. Hui oder Pfui, nur sind Menschen eben nicht so und man kann das ja auch ansprechen, selbst in Nachrufen. Als mein Opa gestorben ist, hat der Pfarrer gemeint, dass ein guter Mensch von uns gegangen sei und mein Onkel meinte daraufhin, dass er seinen Vater offensichtlich nicht gekannt habe. Aber man muss eben das Gute mit dem Schlechten nehmen und dann eben sagen: Steve Jobs war der Obermacker, ABER er hat auch …

    Ich will gar nicht wissen, wie die Welt erstmal abgeht, wenn der Zuckerberg abnippelt. Dann geht das Geheule wohl erst richtig los.

  32. kinokumpel

    Wir kommen wohl nicht mehr auf einen grünen Zweig, aber egal. Nur noch ein paar letzte Nachwürfe: Ich habe nichts von Abstürzen gesagt, aber mein PC lief deutlich instabiler als mein Mac. War natürlich auch älter. Aber ich kann die Abstürze nach sieben Jahren intensiver Mac-Nutzer an einer Hand abzählen. Vielleicht ein Einzelfall. Egal.
    Ich habe mehr als eine Funktion aufgelistet, die ich sinnvoll finde. Du vielleicht nicht. Ich streite mich jetzt nicht allen Ernstes weiter über die offensichtliche Tatsache, dass das iphone dutzende von nützlichen Funktionen und Apps hat. Wenn Du allen Ernstes glaubst, die Leute kaufen das nur, weil sie ein geiles, teures Spielzeug brauchen. Glaub es.
    Ja, einfach zu bedienen – guter Punkt. Dein Gedanke “Das geht doch am PC auch, die sind nur zu dumm den richtig zu benutzen” entlarvt ja schon Deine merkwürdige Denkweise. Wie verkorkst ist es denn bitte, zu denken, ein unlogisch oder dämlich aufgebautes Programm ginge schon in Ordnung, der User ist sei dann einfach zu dämlich, es zu benutzen. Als hätte das was mit Dummheit zu tun. Ich will einfach zu bedienende Geräte, die schlau designt ist, nicht dämlich. Und Apple kann das, viele andere Hersteller nicht. Ich habe mir dutzende andere Mobiltelefone angeschaut, bevor ich mich fürs iphone entschieden habe. Keins ist so gut designt. Und simple, kluge Bedienung geht zwar manchmal, aber nicht zwangsläufig mit reduzierter Komplexität einher. Das ist meine Meinung, ich respektiere Deine. Aber hör doch mal mit dem Bashing hier auf. :-)

  33. .fringer

    Du und Mediengestalter? Dann solltest du aber auch etwas über Apple wissen und nicht nur so einen Nonsens von dir geben. Daten liegen nur im iTunes, so eine Grütze! Ich als Artdirector und Designer bin in beiden Welten zu Hause. Und kann zum Thema Farbmanagement, Fonts und Workflow einfach nur Apple preferieren. Aber egal, bleib bei deiner engstirnigen Weltanschauung. Scheinst ja damit gut zu Leben. ;)

    mfg.
    .fringer

  34. JMK

    Mal Sehen ist sich nicht zu peinlich, das dümmste alles “Argumente” zu bemühen, dass “die anderen” auch nicht besser sind. Als Marktführer und profitabelstes IT-Unternehmen, das sich allzu so gerne sozial eingestellt gibt, wäre es ein leichtes Druck auf Zulieferer auszuüben, auch wenn man ein wenig am Gewinn einbüßen müsste, bei ca. 300 $ Gewinn (!) pro iphone/ipad sollte das kein Problem sein.
    Davon abgesehen hat Jobs mit Pixar nichts, aber auch gar nichts zu tun, außer dass er mal Investor war.

  35. Mal Sehen

    Sorry, aber das ist ganz großer Bullshit.
    Mir geht es nicht darum zu sagen, dass alle es so machen und es deswegen ok ist, mir geht es um die bigotte Meinung, dass man gleichzeitig seine Nikes in die Welt trägt und über Apple herzieht, weil es einen gerade aufregt, dass Jobs für seine Arbeit geehrt wird. Das hat nichts mit Hare Krishna um Hippiesein zu tun, sondern nicht einerseits etwas anprangern aber andererseits von dem System zu profitieren.

    Ein kleines bisschen Gefühl für Pietät wäre natürlich auch nicht schlecht. Wir reden hier immerhin nicht von Hitler, sondern von einem Unternehmer, der einen Teil dazu beigetragen hat, dass die Welt so aussieht wie sie aussieht.

    Einfach mal ein bisschen nachdenken, bevor man rumtrollt. Das kann doch nicht zuviel verlangt sein.

  36. Renington Steele

    @ JMK: Pixar war zunächst eine Abteilung von Luxasfilm, dann wurde diese Abteilung 1986 von Steve Jobs gekauft und in Pixar umbenannt und er war ein paar Jahre Geschäftsführer des Ladens. Get your facts right.

    @ All: Kritik an Apple ist richtig und immer okay, ich weiß aber nicht, ob man sich darüber unter einer Todesmeldung so angiften muss. Nur so ‘ne Idee.

  37. fsrgthsdffgh

    @firstaid:

    “Wie schon erwähnt halten die Akkus ja auch exakt nur 2 Jahre. (hört man jedenfalls) .. und ander Bauteile gehen auch oft kaputt

    Urban Legend”

    Falsch. Apple wurde dafür vor Gericht zitiert. Dort kam ans Licht, dass diverse Bauteile bewusst so gebaut waren, dass sie den Geist aufgaben. Gab mal ne interessante Doku zu dem Thema, Titel fällt mir leider nicht mehr ein. In der Doku wurde auch gezeigt, wie Apple eben jenen Müll als Warenlieferung getarnt auf die andere Seite des Globus schifft.

    Zu dem ganzen “Aber er war doch ein toller Unternehmer” blabla Gelaber: Da wird mir schlecht. “Gut ist, was Gewinn bringt.” Wachstum, Wachstum, wachstum.
    Mit den gleichen Argumenten werden in D Mindestlöhne verhindert, der Sozialstaat abgebaut, die Demokratie ausgehöhlt. Der größte Witz: Die Leute plappern sowas nach, ohne dass sie vond iesem “Wachstum” etwas hätten.

  38. Doughnut

    Foxconn ist monströses Unternehmen mit hunderttausenden Mitarbeitern in China. Woher wisst ihr, dass diese paar Toten pro Jahr nicht völlig normal sind? Leute bringen sich halt nicht immer nur zu Hause, sondern auch auf Arbeit oder irgendwo sonst in der Öffentlichkeit um und wenn die so lange Wochenarbeitszeiten haben, steigt logischerweise auch der Prozentsatz derjenigen Selbstmörder, die sich das Leben an der Arbeitsstelle nehmen. Mag trotzdem sein, dass die Arbeitsbedingungen ausbeuterisch sind, aber das zwangsläufig mit irgendwelchen Selbstmordstatistiken zu verknüpfen, um noch mehr Schockeffekt zu erzielen, bewirkt bei mir das Gegenteil von dem, was die Kritiker erreichen wollen, nämlich Misstrauen ihnen Gegenüber und eine gewisse Gleichgültigkeit.
    Außerdem würde ich gern mal eine verlässliche! Quelle (also kein Politmagazin der öffentlich-rechtlichen Sender zB) genannt bekommen, wo ich erfahren kann, wieviel die Arbeiter denn nun wirklich verdienen und ob das im regionalen Vergleich viel oder wenig ist, ich weiß im Gegensatz zu den meisten hier nämlich leider nicht, was 80 ct (oder wieviel auch immer) in China wert sind.
    Wieviel Überstunden die nun machen, ist mir eigentlich ebenso egal wie den chindesischen Arbeitern, die sind arm und haben meist ganze Familien zu versorgen, die freuen sich sicher über jede Überstunde.

    Bald wird sich das sowieso erledigt haben, Foxconn zieht wohl voraussichtlich wieder in die USA um und fertigt dort vollautomatisch.

    Ansonsten find ich die Diskussion auch heuchlerisch. Jeder, der Intel-, Apple- oder sonstige Produkte von Firmen kauft, die in China fertigen lassen (ich glaub auch nicht, dass andere Firmen dort großzügiger zu ihren Angestellten sind), ist genauso sehr schuld an den Arbeitsbedingungen dort wie Steve Jobs selbst. Der Kunde ist der, der entscheidet, ob ein Produkt und eine Gewinnstrategie erfolgreich sind, nicht der Vorstand.
    Wenn also alle Schuld haben, kann man die moralinsauren Predigten auch einfach stecken lassen und ein wenig milder über einen Globalisierungsprofiteur wie Jobs urteilen. Denn selbst wenn ich keine Apple-Produkte besitze, diese ganzen Apps für den Alltag zB find ich total praktisch und die hat nun mal Apple erfunden (belehrt mich eines Besseren, falls ich mich da irre). Außerdem ist jede Konkurrenz zu Microsoft gut, Monopole laden zu Erpressung ein.

  39. marcaber

    Lieber Mal Sehen: Sorry to disappoint U but der “gute” Jobs hatte außer als Geldgeber kaum was mit Pixar zu tun! Zitat: “Einer, der am Abend der Oscar-Verleihungen nicht ins Kodak Theatre eingeladen war, ärgerte sich dennoch mächtig über die Worte des “Toy Story 3″-Regisseurs: Es war Alvy Ray Smith, der Mitbegründer von Pixar. “Es stimmt nicht, dass Jobs Pixar gegründet hat”, erklärt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE, “das waren Ed Catmull und ich. Jobs war nur der Geldgeber.” (http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,790377,00.html) Jobs war ein “ganz normaler” Großindustrieller-Sklaventreiber/Ausbeuter/Menschenschinder- mit einer zugegebener Maßen genialen Nase fürs “Ich zieh euch das Geld aus der Tasche” Ich arbeite seit 15 Jahren (als Grafiker) mit seinen maßlos überteuerten Geräten und weiß wovon ich spreche – also: nix für ungut aber macht ma endlich Schluß mit der ungerechtfertigten Lobhudelei – tot issa und “gut” is…

  40. firstaid

    Geräte von Apple halten länger, dass sagen mir auf jeden Fall mein täglich genutztes MBP von 2006 und IPhone 2G von 2007. Bisher kein Defekt aufgetaucht, pi mal Daumen sind das mal eben länger als 2 Jahre. Sofern ich mich nicht verrechnet habe.

    Diese ganze Produktionsscheiße bei Foxconn wurde bekannt als sich dort Leute umgebracht haben. Ist halt scheiße, keine Frage! Der Herr Jobs wird die Entscheidung, dort produzieren zu lassen, nicht allein getroffen haben. Schließlich gibt es noch Leute die ein Vote dafür oder dagegen geben können und wollen. In diesem Fall sollte man seine “Wut” gegenüber eines Menschen auf das arbeitgegebene Unternehmen polarisieren und nicht eines Einzelnen.

    Der Selbstmord am Arbeitsplatz kommt in Asien häufiger vor, wie im Jahre 1988 damals hat sich ein bekannter Autodesigner von Toyota selbst gerichtet aufgrund der vielen Überstunden.

    In Asien, zuerst bekannt geworden in Japan, gibt es für diese Selbstmorde einen Namen: Karojisatsu.

    Durch Stress und Überstünden ausgelöste Depressionen die gelegentlich in Selbstmord enden. Doch nicht nur Asien ist davon betroffen, das Karojisatsu findet sich auch in Europa wieder. In Frankreich ist die ebenso die Automobilindustrie stark davon betroffen, ich denke in Deutschland sind wir davon auch nicht verschont aber nennen die Vorstufe des Ganzen Burnout-Syndrom.

    Die 300€ Gewinn pro Gerät denn für eine miese Milchbrötchenrechnung? Forschung, Komponenten, Marketing (auch unterschwellig), Testphase, Gehälter, Rechte, Patente und und und kosten auch heutzutage Geld.

    Ich habe da mal was von 24ct pro umgesetzen Dollar gelesen ist zwar ne Menge(no doubt!) aber noch lange keine 300€. Ohne zu Rechnen vielleicht round-a-bout 160 Dollar pro Gerät.

  41. Silent Rocco

    Schade, dass auch hier so ein peinlicher Troll-Krieg starten musste.

  42. Hopeful|Source

    Sorry, aber was hier so manche scheinheiligen möchtegern Weltverbesserer sich für nen Müll einfallen lassen ist mal echt die Krönung. Erstmal: Jobs war lediglich CEO. Fakt ist, dass Apple eine AG ist. Folglich sind Entscheidungen nicht einzig und allein im ermessen eines Einzelnen. Darüber hinaus: Wenn ich die Leute so einen Schwachsinn reden höre “die können doch auch in den USA fertigen und trotzdem Profit machen”, da stell ich mir die Frage ob diejenigen überhaupt auch nur nen klein wenig Ahnung von Ökonomie haben. Denn was ist denn Fakt? Fakt ist z.B. dass nicht Apple den geringen Lohn zahlt, sondern Foxconn. Und wer jetzt so naiv ist zu glauben, dass Foxconn mit dem breiten Kundenportfolio etwas daran ändern würde wenn Apple dagegen Protest einlegt der hat sie ohnehin nicht alle beisammen. Foxconn würde sich zurück lehnen und sagen “dann vergebt den Auftrag doch an wen anderes. Und überhaupt gehen euch unsere Mitarbeiter nen feuchten an!” Zumal zu bedenken ist, dass erstmal ein Ersatz gefunden werden muss der die benötigte Menge überhaupt stemmen kann! Ich werd den Verdacht langsam nicht los, dass hier viele mit Scheuklappen denken und Zusammenhänge und wirtschaftliche Aspekte weder verstehen noch in betracht ziehen. Hauptsache dagegen sein und dumme und halbgare Argumente in den Pott werfen! Lächerlich… Ach und noch was. Solche Aussagen wie “es gab mal einen Bericht, wo…” und “dies und das wurde mal bewiesen, etc…” sind reine Polemik. Wenn hier schon irgendwelche Sachen eingebracht werden sollen, dann bitte mit Quellenangabe und Link, denn irgend einen Mist kann jeder erzählen. Davon wird es aber nicht wahr und schon gar nicht richtig. Hat so einen gewissen Gerüchte und Kaffeeklatsch-Effekt!
    So und nun könnt ihr mich flamen! :-D
    MfG
    Hopeful|Source

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