Carnage – Neuer Trailer

17 Comments

(Youtube Direktcarnage, via Twitch)

Neuer Trailer zu Roman Polanskis „Carnage“ mit Kate Winslet, Christoph Waltz, Jodie Foster und John C. Reilly nach dem Theaterstück „God of Carnage“ von Yasmina Reza. Das wird ganz, ganz großartig!

A showdown between two kids: about eleven, in a local playground. Swollen lips, broken teeth… Now the parents of the “victim” have invited the parents of the “bully” to their apartment to sort if out. Cordial banter gradually develops a razor-sharp edge as all four parents reveal their laughable contradictions and grotesque prejudices. None of them will escape the ensuing carnage.

In : News, Trailer

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17 Comments

  1. Jet Strajker

    Mit Polanski darf man seit seinem GHOSTWRITER wieder rechnen.

  2. lukipuki

    Wow, auf den Film freue ich mich.
    “My Wife even dressed my up like a liberal!”

  3. Doughnut

    Genau den Satz wollt ich auch grad zitieren, lukipuki. XD

    Sieht immer besser aus, ich seh zwar immer noch nicht, wie daraus ein “carnage” werden soll (Unmengen Alkohol helfen sicher, psychologisch plausibel wird es dadurch aber nicht), aber lustig und böse genug scheint es in jedem Fall zu werden.

  4. Julio Sacchi

    Weitwinkelinferno und hemmungsloses Overacting… Winslet muss echt mal einer in den Griff kriegen. Nach dem ulkigen Sonntagabend-Drömmelkrimi GHOST WRITER fällt Polanski offenbar direkt in PIRATEN-Form zurück.

  5. ufomuschi

    gerade ghostwriter fand ich stinklangweilig – und das hier sieht nach einem… hmmm… Fernsehfilm aus! wüsste nicht warum sowas auf große Leinwand soll.
    naja…

  6. xVx

    Sieht gut aus. Wird geguckt.

  7. Ferris Bueller

    Overacting Deluxe.

  8. Doughnut

    Eher Overcommenting Deluxe ;)

  9. dmp

    Polanski ist und wird arg überbewertet. Aber Kate ist toll, also wird das wohl angesehen.

  10. mein Senf

    Typischer Fall von “Medium verfehlt”. Manche Stoffe sind eben fürs Theater geschrieben worden und werden für Filme schlecht adaptiert. Klar können aus dieser Prämisse auch ansprechende Filme (siehe “Wer hat Angst vor Virginia Wolf”) entstehen und wenn man den Stoff auf diese Weise einem breiteren Pubklikum präsentieren kann, ist das nicht grundsätzlich schlecht.

    Kino sollte sich allerdings eher auf seine Stärken verlassen. Und die bestehen in der visuell eindrucksvollen Darstellung äußerer Konflikte. Davon lebt Film und das ist seine herausragende Stärke gegenüber konkurrierenden Medien wie Buch oder Theater und Computerspiele.

    Wenn ich sehen will, wie vier Menschen gestenreich ihre inneren Konflikte anhand eines gemeinsamen Streites herausschälen, ist dafür die Theaterbühne weitaus besser geeignet. Im Film wirkt das ganze dann zwangsläufig leicht theatralisch.

    Den Trailer finde ich aber nicht schlecht. Wenn der irgendwann mal im Fernsehen versendet wird, bin ich sicherlich auch dabei.

  11. Dr.Strangelove

    Senf: quatsch. Nach deiner Theorie dürften im Kino also nur Actionfilme und so Kram laufen? Irgendwas mit viel Bewegung? (Held + Gegenspieler die sich bekämpfen?) Als ich damals “Cubes” im Kino gesehen habe war das absolut unglaublich. Dieser Raum (bzw. Räume), der Sound. Das war perfekt fürs Kino und kommt auf dem heimischen Fernseher nur halb so gut rüber.

  12. projekt2501

    Sieht aus wie Wer hat Angst vor Virginia Woolf, nur schlechter.

  13. juno

    ich liebe kammerspielfilme!

  14. Manuel

    Das sieht echt gut aus!

    Mich würde mal interessieren, wo die das gedreht haben? Schließlich darf Polanski ja nicht in die USA.

  15. Harry

    Lieber “mein Senf”, du sprichst von “visuell eindrucksvoller Darstellung äußerer Konflikte”. Das sieht man doch auf den ersten Blick, dass Polanski einer der besten Erzähler mit dem Medium Film ist. Schon in dem Meisterwerk: “Der Tod und das Mädchen” hat er bewiesen, dass man Theaterstücke sehr wohl fantastisch fürs Kino adaptieren kann. Film ist ein völlig anderes Medium, auch wenn die Handlung nur in einem Raum stattfindet.

  16. mein Senf

    @Strangelove: Moment, ich habe nicht gesagt, dass innere und/oder persönliche Konflikte im Medium Film überhaupt nicht funktionieren. Ich habe lediglich gesagt, dass sie in anderen Medien einfach besser funktionieren, äußere Konflikte (z.B. Protagonist gegen Institution) dagegen im Kino optimal untergebracht sind.

    Nehmen wir mal den wunderbaren Film “Fight Club”. Intelligent, rasant, mitreißend – keine Frage. Trotzdem merkt man in jeder Sekunde, dass er eine verfilmte Buchvorlage ist. Ein großer innerer Konflikt, zu dem Drehbuchautor Jim Uhls auch nicht mehr eingefallen ist, als endlose Off-Kommentare zu schreiben, die Fincher dann teilweise einfach nur visualisiert hat.

    @Harry: Ich bestreite nicht, dass Roman- und Theatervorlagen brilliant fürs Kino umgesetzt werden können, auch von Roman Polanski. Dabei sollte man aber nicht sklavisch and er Vorlage kleben, weil die ja eben für ein anderes Medium geschrieben worden ist. “Carnage” wirkt auf mich wie ein Adaption, die sehr eng an der Theatervorlage klebt.

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