PornFilmFestival in Berlin vom 26. – 30. Oktober

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Übermorgen startet in Berlin das 6. PornFilmFestival im Moviemento-Kino, bei dem erneut zahlreiche internationale Kurz- und Langfilme sowie Dokumentationen zu sehen sein werden. Das fünftägige Festival konzentriert sich auf narrative und experimentelle Hard- und Softcore-Filme (nicht Fließbandproduktionen aus dem Pornogewerbe), bei denen sich Grenzen zwischen Arthaus und Mainstream längst nicht immer problemlos ziehen lassen. Es werden neue bzw. aktuelle Filme von Christophe Honoré (“Man at Bath”), Rosa von Praunheim (“Die Jungs vom Bahnhof Zoo”), Thunska Pansittivorakul (“The Terrorists”) oder Bernard & Richard Shumanski (“Blackmail Boys”, über den ich bereits hier berichtete) zu sehen sein, aber auch viel Entdeckenswertes, Brandneues, Kurioses, Interessantes. Viele Beiträge feiern ihre Europa- oder Deutschland-, teils sogar Weltpremiere.

Zu den Filmen gibt es natürlich Q&A’s mit den Filmschaffenden, und um das Festival herum werden zudem zahlreiche Veranstaltungen (Workshops, Diskussionsrunden, Parties) präsentiert, in denen ausgiebig gefeiert werden darf (pun intended). Besonders empfehlenswert: Am Freitag wird der Filmgelehrte Christian Kessler noch einmal nach Berlin kommen und sein großartiges Buch “Die läufige Leinwand” vorstellen, das sich dem amerikanischen Hardcore-Film von 1970 bis 1985 widmet. Der amüsante Vortrag wird zudem mit exquisiten und obskuren Filmausschnitten geschmückt, die zumindest bei den ersten Präsentationen vor wenigen Monaten reichlich Heiterkeit im Publikum garantierten.

Das vollständige Programm mit Hinweisen zu den jeweiligen heterosexuellen oder schwul-lesbischen Filminhalten gibt’s hier.

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