Weil Brett Ratner ein homophober und chauvinistischer Trottel ist, steigt auch Eddie Murphy bei den Oscars 2012 aus

37 Comments

Nachdem Quatsch-Regisseur Brett Ratner während der Promotour zu seinem aktuellen Film “Tower Heist” verkünden ließ, dass Proben nur was für “Schwuchteln” seien und sich damit selbstverständlich bestens empfahl für seinen anstehenden Job als Produzent der 84. Oscarverleihung (hier habe ich heute erst darüber berichtet), wirft nach ihm nun auch Moderator Eddie Murphy das Handtuch (der in Ratners Film die Hauptrolle spielt und wohl sowas wie sein Buddy ist). Zitat:

“First and foremost I want to say that I completely understand and support each party’s decision with regard to a change of producers for this year’s Academy Awards ceremony. I was truly looking forward to being a part of the show that our production team and writers were just starting to develop, but I’m sure that the new production team and host will do an equally great job.”

Soll mir recht sein. Aber wer moderiert jetzt die Verleihung?

(via)

edit:

Billy Crystal macht’s.

In : News

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Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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37 Comments

  1. lieber_tee

    Gefällt mir. Erst schießt sich der sexistische Brett Ratner, dann der albern-dumme Eddie Murphy ins Oscar-Aus. Das passt zum Niveau der Verleihung und macht die ganze Veranstaltung und den Sinn der Preisverleihung lächerlich. Vielleicht ist das ja subversiv gemeint. Auf jeden Fall sind die beiden Jungs jetzt bei den Hollywood-Produzenten echtes Kassen-Gift. Die packt niemand mehr so schnell an…

  2. Basti

    Ellen wäre jetzt konsequent… Und vielleicht macht sie’s beim zweiten mal besser!

  3. Tippi

    Ach immer dieser Ärger! :(
    Wieso kann es nicht so toll wie früher sein?!

  4. Sladjana

    Ellen oder Neil Patrick Harris :-) Tippe auf Neil!

  5. Sladjana

    Neil Patrick Harris :-)

  6. Bartel der debile Plakativprolet

    Ah, wie ich sehe scheinst du eine kleine “Paint XP” Leidenschaft entwickelt zu haben. Schönes minimales Cut and Paste Design, nur auf die elementarsten Funktionen heruntergestimmt wurde: Ratner, Murphy und eine schöne mausgeschwungene Denkblase: Selbstgeführt?
    Also hier können sich diese Ultra-Details-Deppen mit ihrer
    Photoshop-Mikroskopie noch eine dicke Scheibe abschneiden. Gefällt mir.

  7. Lance

    Neil Patrick Harris bitte!

  8. Ken Takel

    Schade. Hatte mich auf Eddie Murphy gefreut.

  9. Carsten

    Ricky Gervais wäre gut.
    Wird leider vermutlich nie passieren.

  10. ABC

    Zach Braff

  11. pëll

    Gervais wäre auch mein Wunsch gewesen.

  12. burns

    Ist das jetzt ein Trend oder nur ein Wahrnehmungszufall, dass die FFF Taglines und Trollfutter-Sätze wie

    Weil Brett Ratner ein homophober und chauvinistischer Trottel ist, etc.

    und

    Ich hasse Musical, wer braucht den Scheiß etc.

    in gehäufter Form nötig haben?
    Wenn ich sowas lesen wollte, wäre ich Leser von BILD und BUNTE.

  13. Gou

    Ich find den Satz Proben sind für Schwuchteln nicht wirklich homophob. Warum sind alle dünnfellig? Warum muss man alles missauslegen?

  14. bekay

    Ich verstehe Bret Ratner total: Er wollte nur ausdrücken, dass Proben nur für solche etwas ist, die es nicht drauf haben, die es nicht auf Anhieb können, eben für Versager. Und da wir wissen, dass alle Homosexuelle genau das sind, also Versager und Nichtskönner, ist es ganz selbstverständlich zu sagen “Proben sind nur was für Schwuchteln”. Klar, man hätte auch Schwule sagen können, aber da ich eh was gegen diese Typen habe, ist es schon ganz richtie die pejorative Beleidigung “Schwuchtel” zu verwenden. Ist jetzt ja nicht so, dass das viele in der Gesellschaft anders sehen sehen würden. Deswegen darf Bret das sagen und jeder, der sich aufregt, ist eben dünnfellig. Logisch, oder?

    (Soviel zur Prägung und Bestätigung gesellschaftlicher Einstellungen durch ach so unwichtige und nicht der Rede werte Formulierungen. Sprache ist nämlich bekanntlich nicht das effektivste und gefährlichste Mobbing-Werkzeug… *räusper*)

  15. Dr.Strangelove

    Ich finde die letztens Postings auch ziemlich doof. Passt auf das ihr nich im Promiflash-Bereich endet. Ihr bringt so was ja immer mal. Bestes Beispiel. “Von Trier”. Kaum eine Kritik. Aber wenn er auf einer Pressekonferenz dann einen blöden Witz macht… dann haut ihr das gleich als Titel raus. NAZI TRIER.. blah blah.
    Albern und Unnötig. Man kann es ja erwähnen. Das mit dem Oscars und so. Aber nur am Rande. Back to Filmkritiks bitte.

  16. christoph

    Was Doc sagt.
    Wenn NPH die Oscars hosten würde, wäre das zwar über-PC, aber auch ein schöner Stinkefinger in Richtung Ratner.

  17. bekay

    Mit Trier hat das doch gar nichts zu tun. Triers Aussagen sind vollkommen egal und für mich nicht weiter interessant, weil er in ihnen nicht durch sprachliche Machtausübungen Menschengruppen diffamiert. Er hat nur sich selbst diffamiert und gesagt, er hätte Mitleid mit Hitler. Letzteres hat auch niemand Eichinger und Hirschbiegel zum Vorwurf gemacht, als sie ihren Hitler als zappelnde, demente und bemitleidenswerte Kreatur durch ihren Untergangsfilm kaspern ließen. Also: Qualitativ sind das völlig unterschiedliche Angelegenheiten, die sich nicht vergleichen lassen. Sich über Trier zu ereifern: vollkommen unnötig. Sich über Ratner zu ereifern: Wichtig.

  18. burns

    Sich über die persönlichen Aussagen von Regisseuren, Produzenten und Schauspielern zu ereifern, war schon immer überflüssiges Kasperletheater.
    Das, was Ratner von sich gegeben hat, als wissenswerte Schlagzeile hinzustellen, bekay, ist genauso uninteressant wie Aussagen von Hollywood-Actressen über den Weltfrieden und das ökologische Gleichgewicht.
    Sobald ich irgendwo persönliche Aussagen von Filmschaffenden zu Themen außerhalb der Filmwelt erspähe, drehen sich meine Augen auf weiß, mein Kopf fällt schwer und dumpf auf die Tischplatte und mein Speichel rinnt im Tiefschlaf ungehemmt über Tisch und Brett.
    Oder um es mit Docs Worten zu sagen:
    Back to Filmcritics bitte.

  19. bekay

    Sich über persönliche Aussagen, welche nach Respektlosigkeit und pauschalen Verurteilungen stinken, zu ereifern, ist meine Lieblingsbeschäftigung. Dabei ist es egal, ob sie von B-Regisseuren, der Wurstfachverkäuferin oder einem Forumstroll stammen. Sehe ich als eine vernünftige und von der Vernunft gebotene Tätigkeit an. Aber ich will dich dort, schlafend auf deiner Tischplatte, nicht stören… ;)

  20. burns

    Hä, wuss?… *sabber*

  21. Kahlcke

    Die ganzen heterophopen Schwulen die Schimpfwörtern wie “schwuchteln” den Diskriminierungsbutton aufdrücken gehen mir auf den Sack. Southpark -> F-Word.

  22. bekay

    Wir sollten uns allerdings auch dafür einsetzen, dass “Jude” (wie in meinem Lieblingstrinkspruch “Ex oder Jude!”) und “Opfer” mehr als Schimpfwörter eingesetzt werden. Es ist ja sowieso ganz und gar unmöglich, dass das beleidigende Potential jener Wörter darauf beruht, was sie eigentlich meinen. Mit “Schwuchtel” verbindet man niemals einen Homosexuellen, sondern einfach nur eine Person, die man nicht leiden kann. Dass man diese dann als “Schwuchtel” bezeichnet, sagt gar nichts darüber aus, was man von Homosexuellen hält. Überhaupt nichts. Rein gar nichts. Nö, sehe keine Verbindung. Wo soll die auch sein?

  23. Gou

    Hätte er gesagt: es ist nur etwas für Pussys, wäre er ein Sexist.
    Hätte er Idioten gesagt hätte er was gegen Menschen mit geistiger Behinderung.(Das ist die ursprüngliche Bedeutung von Idiot)

    Sprache ändert sich und ob er wirklich homophob ist lässt sich an so einen Zitat Fetzen nicht festmachen. Und wenn er es doch ist : sticks and stones may break my bones…

  24. bekay

    Bei dem Ratner ergibt sich aber so ein schönes ekliges Gesamtbild, auch jenseits dieses Zitatfetzens. Der Kontext spielt da schon mit rein. Und ich denke, wir wissen alle, dass Sprache sich weiterentwickelt. Und wir wissen auch alle, dass Schwuchtel als Beleidigung sein aggressives Potential (besonders unter männlichen pubertären Jugendlichen, für die Mannsein nicht über ihren Penis in der Klassenkameradin hinausreicht) gerade aus seiner “ursprünglichen” Bedeutung bezieht – die bis heute seine eigentliche ist…

  25. droggelbecher

    http://www.youtube.com/watch?v=1IFloXOuLgA <– Quintessenz

    @bekay
    Männliche pubertäre jugendliche?
    Ist das nicht der Grund warum man nicht mehr ins Kino gehen mag und warum Rattner-Filme super Einspielergebnisse haben?
    Passt doch, warum dann die Aufregung?

    Wie dem auch sei…mehr Kritiken, (echte)News und weniger solche Perez Hilton Beiträge hier. *befürwort

  26. Mein Senf

    Ich finde, Bushido sollte die Oscars moderieren.

    Diese ganze Diskussion finde ich ziemlich interessant.

    Man kann es sich natürlich sehr leicht machen, sich in Sarkasmus flüchten und so jedes Verantwortungsgefühl lächerlich machen bzw. von sich weisen. Auf der anderen Seite werden hier übertriebene Stigmatisierungsvergleiche mit “Juden” gezogen.

    Zunächsteinmal: Natürlich ändern sich die Bedeutungen von Wörtern. Aus diesen Prozess kann man allerdings niemals nicht den Schluss ableiten, dass deswegen auch sämtliche solcher Begriffe ungefragt in den normalen in den normalen Sprachgebrauch übergehen dürfen.

    Diese Art von Schwarzweißdenken ist natürlich verführerisch, weil sie Radikalität und Entschlossenheit suggeriert. Tatsächlich funktioniert die Welt so aber eben nicht. In solchen radikalen Denkmustern wird dann Andersgesinnten gerne die gleiche Argumentationsweise unterstellt und ins Lächerliche gezogen.

    Nach dem Motto:
    “Sollte man dann auch das Wort “geil” verbieten, weil man damit das Fortpflanzungsverhalten von Pflanzen diskreditieren würde? Oder darf ich dann nicht mehr “Arschloch” sagen ,weil es gleich einen ganzen Teil des menschlichen Körpers beleidigt?

    Die zentrale Frage lautet: “Wo ist Grenze?” Die Grenze verläuft dort, wo gesellschaftliche Minderheiten aufgrund wie-auch-immer-gearteten Fremdenhass als Ursprung von Schimpfwörter herhalten müssen und damit unterschwellig mit negativen Attributen versehen werden. Wer solche Schimpfwörter unreflektiert übernimmt, bzw. dass auch noch rechtfertig und verteidigt, hat in meinem Empfinden einen sehr begrenzten Horizont.

  27. Mein Senf

    “Die ganzen heterophopen Schwulen die Schimpfwörtern wie “schwuchteln” den Diskriminierungsbutton aufdrücken gehen mir auf den Sack. Southpark -> F-Word.”

    Diesen Kommentar finde ich echt am besten. Klingt zunächst mal smart, catchy und ein bisschen raffiniert, sagt auf den zweiten Blick aber beinahe ausschließlich etwas über den Verfasser aus und hat fast gar keinen Inhalt.

    Wahrscheinlich finde ich deshalb Teeniefilme immernoch faszinierend.

  28. Kahlcke

    Sorry, aber wofür du 20 Zeilen brauchst brauche ich eben nur 3. Inhaltstechnisch ist das Niveau ja ähnlich.
    Aber, das ist natürlich nur mein Senf zu dem Ganzen.

  29. firstaid

    Na Wahnsinn! Nun haben wir wieder den, mittlerweile unlustigen Billy Crystal, am Start. Er darf zum 9.mal die Oscars moderieren.

  30. bale

    find ich echt schlimm sowas…
    jetzt darf dieser neger die oscars nicht moderieren, nur weil irgendso ein sexist die schwulen hinterlader beleidigt hat. und ausgerechnet(!) der homophobste bei den F5 sieht sich daraufhin genötigt, seine autistischen photoshop-kenntnisse der weltöffentlichkeit zu präsentieren….

    könnte heulen.

  31. Doughnut

    Ne, also echt, ihr habt doch alle miteinander den Arsch offen. ^^
    Upps, das war ja auch homophob, nicht wahr?

    Leute plappern halt manchmal dummes Zeug, kein Grund, ihnen nen Strick draus zu drehen, wenn sie sich sogar hinterher dafür entschuldigen. Hat so was unschön Hyänenhaftes, finde ich.

    zu bekay:
    Jude sollte ein Schimpfwort sein? Äh bitte was? :D
    War das wieder ironisch gemeint und ich hab nur in deinem ganzen bescheuerten Ironiewald die Orientierung verloren? Oder findest du, dass diese Religionszugehörigkeitsbezeichnung tatsächlich beleidigend ist?
    Wer ist hier der mit den Vorurteilen, na, na, na? ;)

  32. Doughnut

    Ok, hab bekays Ironiewald noch mal durchforstet und bin jetzt doch zu der Überzeugung gelangt, dass er das rein ironisch meinte.
    Ändert aber nix, die stillschweigend vorausgesetzte Gleichsetzung des Beleidigungspotentials eines von vornherein nur als Schimpfwort gemeinten Wortes wie Schwuchtel mit dem völlig harmlosen Wort Jude ist nach wie vor ein totaler Fehlgriff und verdient eine mindestens ebenso unerbittlich hyänenhafte Reaktion wie die, die ihr hier gegenüber Ratner zeigt. :P

    Das Verb “rumschwuchteln” benutze ich übrigens sehr gerne, find das irgendwie niedlich und nicht ansatzweise beleidigend, eher bestimmte klischeehaft als schwul besetzte Eigenarten auf die Schippe nehmend. Außerdem gehn mir persönlich so verbissene, dünnhäutige Leute, die sich permanent durch irgendwas beleidigt oder diskriminiert fühlen, mächtig auf den Sack, also zB Radikalfeministinnen, Radikal-Religiöse, körperlich Beeinträchtigte, die überall Überheblichkeit wittern, auch dort, wo nur dieselbe Gleichgültigkeit ihnen wie allen anderen gegenüber ist, kurz, alle Spielarten von sich selbst bemitleidenden und andere präventiv gegenstigmatisierenden Randgruppen. Wenn ihre Vorwürfe begründet sind, dann hab ich nix gesagt, aber wie bei den meisten Menschen findet man eben auch bei diesen Leuten extrem häufig eine unendliche Selbstgerechtigkeit und wahnhafte Freund-Feind-Wahrnehmung vor.

  33. Doughnut

    “Sei nicht so ne Pussy.” mag ich auch, und ich bezeichne mich trotzdem gerne als Feministen (sprich einen, der für Kinderkrippen, gegen Geld für Eigenbetreuung (Herdprämie), für Frauenquoten in Vorständen (also das Modell von der Schröder) und generell dafür ist, was auch Clint Eastwood vor Kurzem sagte:
    “These people who are making a big deal about gay marriage? I don’t give a fuck about who wants to get married to anybody else! Why not?! We’re making a big deal out of things we shouldn’t be making a deal out of … Just give everybody the chance to have the life they want.”
    Das auf alles menschliche Leben und Streben angewandt und ihr wisst in etwa, wo ich stehe.

  34. Studie: Deutsche bewegen sich mehr - Zahl der Ultra-Dicken steigt

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