Ken Russell (Regisseur von The Whos Tommy, Lisztomania, Gothic) ist gestern im Alter von 84 Jahren im Schlaf gestorben, Details sind noch nicht bekannt. Oben nochmal der Trailer zu Altered States, den ich mir tatsächlich grade am Wochenende erst wieder angesehen habe. Damn. Vom Guardian:
Ken Russell, the director behind the Oscar-winning Women in Love has died aged 84.
Russell died on Sunday in his sleep, according to his friend, the arts writer Norman Lebrecht.
Known for a flamboyant style that was developed during his early career in television, Russell’s films often courted controversy. The Devils … a religious drama that featured an infamous scene between Oliver Reed and Venessa Redgrave sexualising the crucifixion – was initially rejected by Warner Brothers. It will finally be released in its entirety in March next year, when it will form part of the BFI’s centenary celebrations.
- Renington Steele •
- November 28th, 2011 •
- 5 Kommentare
- Schlagwörter: Ken Russell, R.I.P.
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- 28.11.2011 - Britischer Regisseur Ken Russell gestorben
Ken Russell, the director behind the Oscar-winning Women in Love has died aged 84.



















Das ist traurig. Der konnte was.
Kommentar #1 von rug@dizzer am 28.11.2011 um 14:09 Uhr
Für mich persönlich eine große Überraschung.
Ich persönlich bringe den Mann mit Werken wie “Biss der Schlangenfrau”, “China Blue – Bei Tag und bei Nacht” und “Die Hure” in Verbindung. Schon krass, weil ich aufgrund dieser Filme (und vielleicht wegen seines jugendlichen klingenden Namnes) immer dachte, der Typ sei einer dieser jungen Nachwuchsfilmer aus der Werbebranche.
Kommentar #2 von Mein Senf am 28.11.2011 um 14:23 Uhr
Gothic ist mein Geheimtipp. Thommy ist auch nicht schlecht. Leider ein verkanntes Genie. Es war zu abgedreht. Aber seine Filme sind echt gut. Visuelle Bomben, die meistens mit Verzögerung zünden.
Einfach mal einen Film von ihm anschauen, während eines Abends wo es draußen regnet, man mies drauf ist und Kerzen anzünden. Genial.
Kommentar #3 von der alte Sack am 29.11.2011 um 08:59 Uhr
Ja, Ken Russell war schön schrill und ketzerisch. “Die Teufel” und die Jesus-Szenen in “Biss der Schlangenfrau” (Hugh Grant in einer seiner ersten größeren Rollen, ha-ha!) sind in dieser Hinsicht ziemlich krass. Aber vor allem “Tommy”, “Gothic” und vor allem “Der Höllentrip” (“Altered States”) sind es wert, in die Kinogeschichte einzugehen. Seine Beteiligung am Opern-Konzeptfilm “Aria” war auch cool. Und dass er mit “Die Hure” quasi das authentische Gegenstück zum damals aktuell populären Mainstream-Kitsch-Streifen “Pretty Woman” lieferte, kann man ihm auch nicht hoch genug anrechnen.
Kommentar #4 von Binding am 02.12.2011 um 10:42 Uhr