Dieser Film macht schwul… meint die FSK

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“Romeos… anders als du denkst” ist ein kleiner Neustart der nächste Woche anläuft und den die meisten sich wahrscheinlich nicht anschauen werden. In Zusammenarbeit mit dem Kleinen Fernsehspiel entstanden, erzählt er die Geschichte eines Transidenten Coming Outs. Ein 20jr Junge, der als Mädchen geboren wurde kommt in die Großstadt und erlebt dort die erste Liebe, die natürlich nicht ohne Wirrungen abläuft. Ein harmloser Film, dessen Trailer nicht wirklich irgendwelche jugendgefährdenden Inhalte vermuten ließe. Und natürlich kann man sich fragen, ob jemand unter 16 tatsächlich soviel Interesse an dem Thema hat. Was aber nicht erklärt warum die FSK – die seinerzeit Keinohrhasen mit “frei ab 6 Jahren” beurteilte – “Romeos” mit einer abenteuerlichen Begründung mit FSK16 bestraft.

Erklärung aus der Freigabebegründung: “(…) behandelt der Film ein schwieriges Thema, welches für die Jüngsten der beantragten Zuschauergruppe, die sich in diesem Alter in der sexuellen Orientierungsphase befinden, sehr belastbar sein könnte. Das Thema selbst ist schon schwierig für 12 bis 13jr und die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen. Die explizite Darstellung von schwulen und lesbischen Jugendlichen und deren häufige Partnerwechsel können verwirrend auf junge Zuschauer wirken, auch wenn der Film auf der Bildebene nicht schamverletztend ist und niemanden diffamiert. Der Film spiegelt eine verzerrte Realität wider, die Kinder auf Grund keiner oder zu geringer Erfahrung nicht erkennen können.”

WTF? Wenn Til Schweiger massenweise Tussis flachlegt, in Hangover 1 und 2 asoziales Verhalten glorifiziert und unsafer Sex propagiert wird, in Twilight Bella sich mit Vampiren und Werwölfen paart und bei der Geburt beinah zerfetzt wird ist das alles schnieke, aber wenn queere Jugendliche gezeigt werden die sich ebenso benehmen wie Jugendliche es tun, dann ist das desorientierend und verwirrend? Liebe FSK, es wirkt leider eher als wenn ihr euch immer noch nicht mit der Realität angefreundet habt. Wie wäre es wenn ihr einfach schreibt: Wir glauben der Film ist gefährlich, weil er Kinder schwul oder lesbisch machen kann! Das wäre derselbe Unsinn wie das da oben. Nur ehrlicher.

Wirklich, es geht mit nicht darum, ob sich 12jr den Film ansehen wollen – sondern nur darum, dass hier mal wieder auf ekelige Weise mit zweierlei Maß gemessen wird. Große Mainstream-Filme kriegen ihre FSK12-Wertung, egal wie derb sie sind und egal wie sozial fragwürdig das dort gezeigte Verhalten ist (was ich auch okay finde, denn ich denke 12jr kommen damit durchaus klar) und kleine Verleiher werden mit ihren Filmen abgewatscht und bekommen die kaum verschleierte Homophobie in der Urteilsbegründung reingedrückt.

Just one of many things that is oh so wrong mit dem deutschen Jugendschutz…

[via: Salzgeber-Facebook-Seite]

In : Features, Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  1. Mein Senf

    Jepp, das liest sich wirklich ich so, als würden die glauben, dass Homosexualität anerziehbar wäre.

    Auch aus filmischer Sicht finde ich die Stelle ” die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität” besonders haarsträubend. Eine zentrale Aufgabe besteht doch darin, ein Brennglas auf ein ganz bestimmtes Thema zu legen.

  2. Til Schweiger News

    Neues von Til Schweiger…

    Dieser Film macht schwul… meint die FSK – Die Fünf Filmfreunde…

  3. TheCityZion

    Ich finde was noch viel schlimmer ist, das es sich so anhört als wäre es schrecklich wenn man schwul ist oder wird… als wäre es eine Krankheit…

    Damit hat die deutsche FSK wieder bewiesen wie sie der Zeit um Jahrzehnte … ach was Jahrhunderte hinterherhinkt … traurig…nur traurig….

  4. slowcar

    Hoffen wir mal dass das lesen des Artikels nicht auch schon ansteckend ist!

  5. Leen

    Oh, for fuck’s sake!

    Liebe FSK, habt Ihr mal auf den Kalender geschaut? Was steht da? 1960 oder 2011?

  6. Dr.Strangelove

    Jugendliche in “der sexuellen Orientierungsphase ” dürfen also Soaps und Pro7 Filmchen sehen wie “Pop dich schlank” oder “30 Tage ohne Sex” …oder “40 Tage 40 Nächte” (40 Tage ohne SEX.. omg, wie halte ich das nur aus, wie hält das überhaupt jemand aus) (FSK12) oder auf RTL 2 “X-Diaries – love, sun & fun” wo es die ganze Zeit ums Ficken geht.

    Es gibt genügend heterosexuelle Serien, Filmchen, die eine “verzerrte Realität” darstellen. Im übrigen ist das Medium Film ja auch dazu prädestiniert eine “verzerrte Realität” darzustellen. Deswegen kann Jim Carrey einfach so mal mit Pinguinen tanzen… und bei der Milka Kuh kommt doch auch niemand und sagt: Moment, da bekommen aber die Kids ein ganz ganz verzerrtes Bild von Tieren…

    Was die FSK schreibt ist einfach Bullshit… ich glaube von einem “einseitigen Blick” kann gar nicht die Rede sein. Im Vergleich was da bei “einseitigen hetero Sex Filmchen” so abgeht… einfach lächerlich. Die FSK sollte es begrüßen das so Filme gedreht werden. Ist ja traurig das man “schwul sein” überhaupt thematisieren muss… aber natürlich ist das ein Thema und bleibt ein Thema. Und in dem Film geht es ja darum sich zu outen, und um Selbstfindung, und… und so viel mehr. Die schwierige Zeit als Jugendlicher….. egal ob schwul oder hetero. Und das ist im Film zu sehen.

    Das trifft es auf den Punkt:
    “Wir glauben der Film ist gefährlich, weil er Kinder schwul oder lesbisch machen kann! Das wäre derselbe Unsinn wie das da oben. Nur ehrlicher.”

    Solche Filme werden doch vor mehreren Personen bewertet… das entscheidet doch nicht einer alleine. Und da müssen doch Leute sitzen die ganz anderes Material bewerten müssen. Und dann kommt so ein Film und die vergeben ne FSK16. Das ist doch scheiße. Ich glaube eine Menge 12, 13, 14 jährige würden sich den auch gerne anschauen. Ist auch toll. Stell dir vor du bist ein 14, 15 jähriger schwuler Jugendlicher und liest was über diesen Film… und siehst dann:… oh, FSK 16. (Und wurdest zu dem Zeitpunkt aber schon Tonnenweise mit Hetero-Kram überschwemmt) Selbst wenn man den Film dann nicht sehen kann… kommen da doch schon “Schuldgefühle” hoch .. wenn man sich “sowas” erst ab 16 anschauen darf.

    FUCK FSK. Ich hoffe die Gay Community wird denen die Postfächer zuspammen und Briefkasten. Was für Wichser.

  7. ekelias meistersuppe

    “Das Thema selbst ist schon schwierig für 12 bis 13jr und die Schilderung eine…”…

    Das Thema selbst ist schon schwierig für 12 bis 13jr und die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen….

  8. Dr.Strangelove

    40Tage & 40 Nächte Trailer German
    http://www.youtube.com/watch?v=03U5Rrpu-r4

    FSK findet bei Romeos SCHLECHT:
    “Einseitige Welt von Homosexualität”
    “häufige Partnewechsel der Schwul-lesbischen Welt”
    “verzerrte realität”

    FSK findet bei Romeos GUT:
    “keine Schamverletzung auf Bildebene”
    “niemand wird difamiert”
    “keine zotigen Sprüche”

    40Tage & 40 Nächte… da haben wird:
    “einseitige Welt von Heteros”
    “Partnerwechsel ohne Ende”
    “verzerrte Realität” (Aber Hallo. Selbst Lesben versuchen mit wilden
    Zungenküssen den Hauptdarsteller ins Bett zu bekommen da dieser ja jetzt schon seit ca. 1 Woche keine Sex hatte. OMG)

    Dazu kommen:
    “Schamverletzung auf Bildebene”…klaro
    “difamierungen” …immer doch
    “zotige Sprüche” …durchgehend.

    Gibt nichts besseres für 12 jährige Heranwachsende Frauen in Miniröcken zu begaffen… Männer die Wetten abschließen wie lange es ein Typ ohne Sex aushalten kann. Lesbensex, Dreier, … mal ebenso in einem sytlischen Cafe… Brüste und Minirock. Sex Sex Sex… ist genau das richtige für die 12-jährigen Boys und Girls.

  9. mic

    Also ich finde die Begründung absolut plausibel. Und ich würde auch nicht wollen, dass meine Kinder das im Alter von 12 Jahren sehen.

    Wenn man die comments hier liest, könnte man meinen schwul sein/werden sei erstrebenswert. Das ist es aber sicherlich nicht. Mein Weltbild ist davon geprägt, dass Mann und Frau zusammengehören, und meine Kinder sollen es ebenso sehen.

  10. Vas

    Wow.@ mic. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Das ist der Punkt. Deine Kinder werden doch wohl sicher selbst entscheiden dürfen (ab gewissem Alter) wie sie es sehen, wer wie und aus welchen Gründen zusammengehört oder???

  11. Makki

    @mic: ach du herrje…
    Natürlich ist schwul sein nicht erstrebenswert. Man ist es oder man ist es nicht. Man wacht doch nicht eines Morgens auf und denkt “Oh mein Gott, ich muss jetzt hart dafür arbeiten, dass ich mich an das gleiche Geschlecht heran mache!!1″
    Also bitte.
    Vielleicht solltest du dein Weltbild ein wenig öffnen. Es gibt mehr Möglichkeiten als Männchen und Weibchen.

    @Topic: Unmöglich.
    Ich finde ja diese einseitige heterosexuelle Darstellung in Medien ja auch ganz grausam. Gibt ein völlig falsches Bild der Realität werden. Und diese wechselnden Partnerschaften. Wo kommen wir denn da hin.

  12. ignos

    Auch wenn ich jetzt zerfledert werde aber sorry, Schwul sein ist eine Krankheit und ja es ist nicht natürlich. Wird ja schließlich keine Schwul geboren. Allein wenn man sich die Natur anschaut, wird einem klar das Männlein und weiblein zusammen gehören und alles andere nicht normal und natürlich ist. Stempelt mich als Homophob ab, aber ich finde es immer wieder traurig sehen zu müssen das Homosexualität als etwas ganz normales angesehen wird und dann entsteht solch ein Mist http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=414.

  13. brausepulver

    @mic, wo lebst du? vor allem: in welcher zeit? ich finde keine worte für so viel ignoranz.

  14. Ing

    FSK-Diskussion hin oder her, bin ich der einzige, für den sich der Plot so anhört, als könnte er aus der switch reloaded Parodie von lesen! stammen?

  15. firejoe

    Ja mic, was nun wenn sicher herausstellt das dann eines deiner Kinder schwul ist? Mission fail?

  16. Mal Sehen

    @ mic (#7): Das ist dein Weltbild. Kein Weltbild, das man jemand anderem aufzwingen sollte. Vor allen Dingen ist es aber ein veraltetes und nachweislich falsches Weltbild. Und mit nachweislich meine ich nicht, dass du ein Idiot bist, sondern dass deine Meinung absolut keine Grundlage hat.
    Ein Beispiel: In der Natur gibt es hunderte Spezies, in denen Homosexualität praktiziert wird. Und das auch schon lange bevor jemand die krude Weltsicht von “Mann und Frau gehören zusammen” erfunden hat. Kennst du eine Spezies, die ihre Kinder bestraft, weil sie homosexuell werden? Was glaubst du wohl warum das so ist?

    Außerdem ist deine Reaktion, dass es “erstrebenswert” wäre vollkommen fehl am Platz. Wo siehst du, dass es als erstrebenswert kommuniziert wird homosexuell zu werden? Vielmehr ist Toleranz und Offenheit erstrebenswert. Leider eine Eigenschaft, die bei homophoben Menschen ziemlich unterentwickelt ist.

    Es ist viel zu einfach homophobe Menschen an die Wand zu reden. Da ist es ja eine größere Herausforderung einem vierjährigen Kind seinen Lolly zu klauen.

  17. genervt

    ts…eine fsk, die 6jr(!) filme wie “halt auf freier strecke” zumutet.
    das wird doch ausgewürfelt!

  18. Tom

    Kommentar #10 von Mal Sehen

    Es ist das naturgegebene Weltbild, daran kannst Du nichts ändern!
    Mir geht diese ganze Homopropaganda so langsam auf’n Sack.
    Homosexualität ist etwas abnormales, das muß mal deutlich festgehalten werden. Man kann es tolerieren, solange Erwachsene unter sich bleiben, aber es geht nicht, unsere Kinder damit zu konfrontieren und das ganze als normal hinzustellen.

  19. Jens

    Zum Glück gibt es in DE eine ansatzweise brauchbar funktionierende Verwaltungsgerichtsbarkeit …

  20. FallUpSpringDown

    “Dieser Film macht schwul… meint die FSK “Romeos… anders als du …”…

    Dieser Film macht schwul… meint die FSK “Romeos… anders als du denkst” ist ein kleiner Neustart der nächste Woche anläuft und den die meisten sich wahrscheinlich nicht anschauen werden. In Zusammenarbeit mit dem Kleinen Fernsehspiel entstanden, erzählt…

  21. Renington Steele

    @ Tom: >Homosexualität ist etwas abnormales, das muß mal deutlich festgehalten werden.

    Dann muss man da auch gar nicht weiterdiskutieren, ich empfehle Dir aber mal ein paar Bücher und ein wenig Bildung in Naturwissenschaften und Biologie. Homosexualität ist genauso normal wie Heterosexualität und allem dazwischen und wenn Du mit Worten wie „naturgegeben“ um Dich schmeisst, dann aber solchen Unsinn verzapft, wie den oben, dann kann es mit Deiner Ahnung von Natur nicht besonders weit her sein. Aber ich hab’ einen Lichtblick für Dich: Wissenschaftler haben neulich herausgefunden, dass vor allem schlaue Schimpansen mit Scheiße um sich werfen und dass das ein Zeichen von Intelligenz ist. http://www.physorg.com/news/2011-11-poop-throwing-chimps-intelligence.html

    Vielleicht ist so gesehen ja doch noch was zu machen bei Dir.

  22. Das macht mich krank

    Moitzheimer, such Dir endlich einen Mann.

  23. einediemalmeckernmuss

    @mic: Schwul oder lesbisch zu “werden” ist genauso wenig erstrebenswert wie hetero oder bi oder was auch immer zu “werden” – es geht nämlich nicht. Ich kann mich zwar für einen bestimmten Lebensstil oder eine Beziehungsform entscheiden, aber sicher nicht zu wem ich mich hingezogen fühle. Ein Film über einen schwulen Transjungen macht keinen Jungen schwul und bringt kein Mädchen dazu als Junge leben zu wollen. Allenfalls hilft er Menschen, die bisher nicht wussten, wie sie mit ihrer sexuellen Identität umgehen können, die vielleicht ihre Gefühle noch nicht einordnen können, oder nicht wissen, wie sie mit anderen darüber reden können. Ganz ehrlich, wenn eines deiner Kinder merkt, dass er*sie sich (auch) zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt, willst du dann wirklich, dass er*sie unglücklich in einer Heterobeziehung lebt, nur damit dein tolles Weltbild unangetastet bleibt? Sorry, das ist nicht nur von vorvorgestern, das ist vor allem extrem egoistisch und selbstgerecht.
    @Ing: Wenn du damit nur sagen willst, dass das ein bisschen viele Probleme in einem Film sind, dann versetz dich mal in die Lage, einer Trans*person: einerseits willst du natürlich einem Menschen, mit dem du eine Beziehung anfängst, möglichst ehrlich gegenüber sein, andererseits willst du natürlich als das Geschlecht wahrgenommen werden, als das du dich fühlst und das du lebst. So wie unsere Gesellschaft beschaffen ist, folgen die im Film gezeigten Probleme darauf fast automatisch. Aber wer diese Situation weder aus eigener Erfahrung noch durch Freunde oder so kennt nimmt das wohl als schnell als übertrieben wahr. Genauso kommen mir manchmal Filme, in denen Leute im Büro arbeiten oder so völlig weltfremd vor – ist halt ganz anders als mein Leben, aber andere sagen mir das sei9 total realistisch…
    Wenn das nur einer dieser “schwule Blumenfee im Körper einer Ente im Körper eines Bankdirektors”-Witze, die auch die von dir genannte Sendung so gern bringt sein soll, sag ich nur GÄÄHHHN.
    @FSK: (haha, als ob ihr das lesen würdet…)
    1. Es heißt Geschlechtsangleichung, nicht Umwandlung. Der Körper wird durch verschiedene Maßnahmen so verändert, dass er zum gelebten Geschlecht passt. Niemand wird in etwas “umgewandelt”, was er*sie nicht ist.
    2. Ein Film/Thema ist sicherlich nicht “belastbar” für Jugendliche, sondern wenn überhaupt “belastend”. Das wirkt jetzt vielleicht wie Erbsenzählerei, aber wenn ihr beim Inhalt genauso schlunzig seid, wie bei der Sprache, wundert es mich nicht, dass meistens so bescheuerte Einstufungen und Begründungen dabei rauskommen…

  24. Nicholas

    Ohne mich hier an der allgemeinen Diskussion beteiligen zu wollen (da diese so oder ähnlich leider jedes Mal geführt werden muss, wenn “Andersartigkeit” ein Rolle spielt (und ich meine dass nicht abwertend)) möchte ich mich an dieser Stelle bei dem Autor das Textes dafür bedanken, meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt zu haben.
    Ich nehme mir jetzt einfach mal die Freiheit heraus, 1. diesen Artikel noch etwas zu verbreiten und 2. das geistige Diarrhoe der FSK u.U. nach Ablauf meines aktuellen Projekts selbst noch ein wenig zu verwursten.

    Okay, doch noch kurz was zur Diskussion:
    Dank den Mics und Toms dieser Welt bin ich zu der überzeugung gelangt, dass die Gefahr einer ansteckenden Dummheit viel furchteinflößender ist als die Zwangshomosexualisierung bei einem Umzug nach Köln… ;o)

    In diesem Sinne…

  25. wolframcgn

    Sehr geehrte Frau von Wahlert,

    unter http://www.fuenf-filmfreunde.de/2011/12/01/dieser-film-macht-schwul-meint-die-fsk/ habe ich gelesen, dass Sie den “Romeos” ab 16 Jahren freigeben. Ab wann Sie den Film freigeben ist mir grundsätzlich egal, interessant finde ich die Begründung. Dort schreiben Ihre Mitarbeiter unter anderem:

    “(…) behandelt der Film ein schwieriges Thema, welches für die Jüngsten der beantragten Zuschauergruppe, die sich in diesem Alter in der sexuellen Orientierungsphase befinden, sehr belastbar sein könnte. Das Thema selbst ist schon schwierig für 12 bis 13jr und die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen. …”

    Ja, vielleicht ist das Thema schwierig.

    Aber seien Sie sich versichert: Als homosexuelles Kind war es mir nicht möglich selbst durch härteste heterosexuelle Pornografie meine sexuelle Identität zu beeinflussen oder gar zu verändern. Es kam noch nicht mal zu kurzfristigen Irritationen.

    Dies schreibe ich Ihnen als verantwortliche Geschäftsführerin, weil genau dieser Satz immer noch ein herrschendes, dummes Vorurteil, dass man sich seine Sexualität frei aussucht bzw. durch äußere Einflüsse diese verändern könnte unterstützt.


    Mit verärgerten Grüßen

    XXX

  26. prior

    quere jugendliche?

  27. aber

    @Kommentar #10 von ignos am 01.12.2011 um 17:42 Uhr:

    > Auch wenn ich jetzt zerfledert werde aber sorry, Schwul sein ist eine
    > Krankheit und ja es ist nicht natürlich. Wird ja schließlich keine Schwul
    > geboren. Allein wenn man sich die Natur anschaut, wird einem klar das
    > Männlein und weiblein zusammen gehören und alles andere nicht
    > normal und natürlich ist.

    Es tut mir leid, aber deine Meinung stimmt nicht mit der Realität überein.

    Es gibt tatsächlich homosexualität zwischen Tieren, und damit meine ich nicht nur rammelnde Hunde.

    ——
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,444512,00.html

    Gleichgeschlechtliche Paarung – ein Museum in Oslo zeigt, wie bei Giraffen, Pinguinen, Walen und Delfinen Männchen mit Männchen, Weibchen mit Weibchen verkehrt. Die These der Ausstellungsmacher: Die Tiere wollen Spaß – in welcher Konstellation auch immer.
    ——
    http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Homosexuelles_Verhalten_bei_Tieren

    Homosexuelles Verhalten kommt auch bei Tieren vor[83] und kann im Tierreich „als nahezu universelles Phänomen“ bezeichnet werden.[84]
    —–
    http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article7243977/Wenn-schwule-Tiere-moralische-Werte-bedrohen.html

    Forscher berichten von weiblichen Koalas, die andere Weibchen besteigen. Von männlichen Flussdelfinen ist bekannt, dass sie sich durchs Atemloch penetrieren. Die Frage ist bloß, ob das natürlich ist oder nicht? Wie Biologen, Moralisten und Aktivisten das Sexleben der Tiere für ihr Weltbild nutzen.
    ——
    http://www.youtube.com/watch?v=qUn1t_djSZQ

    Homosexuelle Tiere – Doku Film DVD Video Wiki Homosexualität Tierreich Affen Sex Lust Forschung
    ——
    http://www.n-tv.de/wissen/Wider-die-Natur-article63917.html

    Schwule Grauwal-Männchen beim Liebesspiel und lesbische Schimpansen-Damen präsentiert das Naturhistorische Museum in Oslo. “Wider die Natur?” heißt die international beachtete Ausstellung über Homosexualität bei Tieren, und die norwegischen Zoologen beantworten diese Frage mit einem ebenso klaren wie unbefangenen “Nein”.
    —–

    Tja, was ist jetzt??? Weltbild oder Verstand, wer wird in deinem Hirn gewinnen??

    Viel Spaß :)

  28. Sascha

    Der grundlegende Fehler war, der FSK einen Realitätsbezug zu unterstellen.

    Jetzt mein Coming-Out: ich halte viel auf christliche Werte und finde Homosexualität beknackt. Aber da meine Leute zusammen mit den Homosexuellen im KZ gesessen haben, weiß ich eine pluralistische Gesellschaft sehr zu schätzen.

  29. Vasilie

    Ich wollt nur mal kurz einwerfen das Homosexualität in der freien Natur und unter deren Bewohnern sehr wohl vorkommt! Und das nicht zu selten. Kleines Beispiel: Hamster verkehren in 56% der Akte mit dem gleichen Geschlecht. Bei den Bonobos ist das Ranking ähnlich. Die Liste könnte endlos weitergeführt werden, Elefanten, Raubkatzen, Hunde, Katzen, Klainsäuger usw. und so fort.

    Und ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich Kommentare wie die von mic, tom oder ignos lese, könnte ich platzen. Wo leben diese Menschen denn? Wer anders ist, ist gleich abnormal? Denkt ihr die reguläre Form der Sexualität ist in irgendeiner Form sauberer oder legitimer als Homosexualität oder jegliche andere Form. Ich finde ihr wärt gute Nazis. Schön einordnen in normal und unnormal! Und alles was unnormal ist, muss weg. Sorry, aber wir leben im 21 Jahrhundert und diese 3 sind die Deppen die immernoch aus verqueren Vorstellungen von Sittlichkeit und Moral andere denunzieren, sterilisieren und besser noch ausradieren.

    Arme Welt in der wir leben! 2000 Jahre Bildung und Entwicklung für den Arsch!

  30. DVC

    Hm, ich habe den Film auf der Berlinale gesehen und wundere mich doch sehr über die FSK-Einstufung. Mal abgesehen von dem wirklich langweiligen Film, der kein Klischee von Homosexuellen UND Heterosexuellen auslässt, passiert nun wirklich absolut garnichts, was die Eintscheidungsfindung eines Jugendlichen in irgendeiner Weise beeinflussen könnte. Überhaupt findet die sexuelle Orientierung eines Jugendlichen doch nicht in 2 Stunden Film statt. Das Weltbild eines Jugendlichen entsteht durch seinen sozialen Umgang und dem Umfeld, da mag ein Film eine bestärkende Wirkung besitzen, aber keine beeinflussende(bzw nicht DIESER Film). Dafür ist er zu nichtssagend und platt.
    Völlig unverständlich die FSK-Bewertung, jedoch bestärkt sie mich in meiner Meinung von dem Gremium, dass ich für ebenso platt und obeflächlich halte.

  31. Dr.Strangelove

    ZU Kommentar #16 und allen anderen homophoben Textern hier. Die Frau die euch fickt steht offensichtlich auf Schwänze. Fehlt euch wirklich die Vorstellungskraft das evtl. auch Männer auf Schwänze stehen.

    Und was soll das Scheiß Biologie Gequatsche hier. In der “Tierwelt” blah blah… also ist es normal. Selbst wenn es da nicht stattfindet. Der Mensch hat ja Sex auch einfach nur so… ohen gleich ein Kind zu zeugen. (Vielleicht ist das für die homophoben Typen hier auch schon “abnormal”.. ui, Sex nur weils Spaß macht) …

    Und den homophopen Typen hier… die schreiben “abnormal”… da kann man ewig über das Wort diskutieren, aber man erfährt dann doch nicht was genau für Probleme die mit Schwulen haben. Christlich verstrahlt, oder allgemeine Angst (und somit Ablehnung) vor dem was sie selbst nicht empfinden können. (Das erklärt ja auch die Angst vor Schwarzen, Zwergen .. oder Clowns) .. das kann man vergessen zu erklären das schwulsein normal ist.
    Zu: Kommentar #22: Sehr schön! Habe auch ne mail geschickt und hoffe die bekommen richtig viel Post von allen Seiten.

  32. Tom

    @Kommentar #18 von Renington Steele

    > Dann muss man da auch gar nicht weiterdiskutieren, ich empfehle Dir aber
    > mal ein paar Bücher und ein wenig Bildung in Naturwissenschaften und
    > Biologie.

    Du meinst die Bücher der Homolobby?

    Nur weil etwas erlaubt ist, heißt es noch lange nicht, daß es auch normal ist.
    Und kommt bloß nicht mit eurem ideologischen Geschwätz vonwegen Homosexualität sei angeboren und dergleichen. Das sind bewußt verbreitete Lügen der Homolobby, um daraus Sonderrechte zu beanspruchen.

    Homosexualität ist eine Fehlentwicklung, die durch falsche Einflüsse zustandekommt. Wenn die Homos unter sich bleiben, dann hab ich nichts dagegen. Wir müssen es aber nicht hinnehmen, wenn diese Leute meinen, unsere Kinder mit diesem kranken Zeugs behelligen zu müssen.

  33. Renington Steele

    @ Tom: Dann komm mal, Schätzchen. Butter bei die Fische: Welche Homolobby? Ich will Namen von Verbänden und ein paar Links und bitte nur seriöses Zeug, keine Verschwörungsnazis oder sowas. Außerdem hätte ich gerne mal die „Sonderrechte“ erklärt. Was soll das sein? Um welche Paragraphen gehts da?

    Noch ein kleiner, nicht ganz unwichtiger Fakt, nur für Dich: Artikel 5 GG, Absatz 3: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Das schließt freilich schwule Filme ein, natürlich auch solche, die sich an Jugendliche richten. Wenn Du sagst, das müsstest Du nicht hinnehmen, dann wendest Du Dich gegen das Grundgesetz. Nur damit Dir das bewusst ist. Aber ich glaub ja eh, ich verlange grade kognitiv zu viel von Dir (und den anderen 2 traurigen Pfeiffen).

  34. ringvernichter

    Manchmal macht der Kommentarbereich hier ziemlich traurig.

  35. foobar

    Da noch keiner darauf hingewiesen hat: Mal angenommen, Homosexualität wäre nicht “natürlich”. Moderne Medizin ist (auch) nicht “natürlich”. An einer bakteriellen Infektion zu krepieren ist total “natürlich”, Antibiotika eher nicht. An Krebs zu krepieren ist total “natürlich”, Chemotherapie oder Chirurgie eher nicht. An Herzfehlfunktion zu krepieren ist total “natürlich”, Herzschrittmacher eher nicht. Achja, und wo wir mal dabei sind: Kraftwerke und Straßen und Häuser und Autos und Computer und Telefone und Flugzeuge herzustellen ist auch nicht “natürlich”.

  36. Martin

    @Tom. Du hast Recht, nur weil etwas erlaubt ist, heißt es noch lange nicht, dass es normal ist. In einigen Ländern ist z.B. die Todesstrafe erlaubt und ich bin der Meinung, dass das nicht richtig ist (auch wenn ich nicht soweit gehen würde, zu sagen, dass etwas nicht “normal” ist). Das Lustige ist ja, dass es nichts Normales gibt im Leben. Also weder hetro, noch homo noch bi noch trans* und was es da alles gibt sind normal. Sie sind einfach.

    Du schreibst, dass Homosexualität eine Fehlentwicklung sei, die durch falsche Einflüsse entstehe. Daraus schließe ich jetzt mal, dass es eine richtige Entwicklung gibt, die durch die richtigen Einflüsse entsteht. Und ich schlussfolgere weiter, dass Du damit die heterosexuelle romantische Zweierbeziehung meinst. Wenn Du der Meinung bist, dass die ganz normal sei, muss man leider sagen, dass sie nicht viel älter als rund 200 Jahre ist und somit nicht “naturgegeben” sondern durch soziale Umstände geformt ist. Davor hatte man ganz andere Konzepte vom Zusammenleben (und zwischenzeitlich natürlich auch).

    Du sagst ja selbst, man solle dir gefälligst nicht mit dem ideologischen Geschwätz von angeborener (Homo-) Sexualität kommen und hast auch ganz recht damit. Keine Sexualität, kein Geschlecht (im Sinne von Gender) ist angeboren sondern wird sozialisiert. Das hast du ja anscheinend für die Homosexualität schon genau so akzeptiert (Homos sind nicht von Geburt an so, sondern entstehen durch falsche Einflüsse und so). Da ist es doch nur ein kleiner Schritt die Brücke dahin zu schlagen, dass deine eigene (ich unterstelle dir jetzt mal) Heterosexualität genauso sozialisiert und nicht “natürlicherweise” angeboren ist. Wo ist denn jetzt also der Unterschied zwischen einem Homosexuellen und dir, so dass du dich hinstellen und behaupten kannst, Homosexualität sei etwas unnormales? Wenn die Homosexualität unnormal ist, ist deine Heterosexualität genauso unnormal. Nur weil es in unserer Gesellschaft in der öffentlichen Wahrnehmung mehr heterosexuelle Paare gibt, als Homosexuelle ist das ja kein Indikator für “Normalität. Da kannst du dich genauso gut hinstellen und sagen: “Die meisten Leute die ich kenne essen mit Messer und Gabel, deshalb ist das Essen mit Stäbchen unnormal und gegen die Natur!”.

    Kurz noch zu deinen anderen Behauptungen: Sonderrecht für Schwule? Da würde mich aber auch mal interessieren was du damit meinst? Mehr Gehalt für Homosexuelle, oder was? Ich nehme mal an, dass du mit “Sonderrechten” die Rechte meinst, die Heterosexuelle ganz selbstverständlich genießen und die auch von Homosexuellen eingefordert werden.
    Bücher der Homolobby? Also, oben wurden doch ganz seriöse Links als Antwort auf die schwulenfeindlichen Äußerungen gepostet (Spiegel, Wiki, Welt etc.). Um Gegenargumente zu bringen muss man anscheinend also nicht auf Propagandamaterial der “Homolobby” (was auch immer das sein soll) zurückgreifen.
    Am besten finde ich ja immer die Leute die behaupte sie seien tolerant, solange das Objekt dem ihre Intoleranz gilt ihnen gefälligst aus dem Weg geht. So à la Apartheits-Toleranz: Ich bin kein Rassist und habe nichts gegen Schwarze, die können leben wie sie wollen… solange sie nicht mit dem selben Bus fahren wie ich oder auf der selben Bank sitzen.
    Wenn Du so etwas schreibst, hast Du da eigentlich nicht ein bissche das Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt, dass da etwas nicht richtig zueinander passt, nicht logisch ist? Das ist eine erst gemeinte Frage, weil mich das wirklich interessiert.
    Noch schnell zu dem Belästigen der Kinder mit diesem kranken Zeug: Das hört sich schwer nach dem Argument von z.B. fundamentalen Christen (ist nur ein Beispiel) an, die gegen Sexualkunde-Unterricht sind. Fällt dir ein guter Grund ein, warum so ein Mensch NICHT Recht haben könnte wenn er sagt: “Wir müssen es aber nicht hinnehmen, wenn diese Leute meinen, unsere Kinder mit diesem kranken Sex-Unterricht behelligen zu müssen.” ?

  37. Doughnut

    Woher weiß der gute Tom nur so viel über Homosexualität, frag ich mich grad…
    Ich kenne nur 2 Schwule etwas näher und keiner von beiden hat mir bisher irgendwas darüber erzählt, wie er schwul geworden ist. (und es interessiert mich auch nen feuchten Dreck … leben und leben lassen, gell?)
    Woher weiß Tom so genau, wie Mann schwul wird?
    Und was gibt dieser Pfeife das Recht, festzulegen, was “falsche Einflüsse” sind? Als ob irgendein Hahn danach krähen würde, was solch eine Null für richtig und falsch hält!

    Außerdem, wie beschränkt muss man eigentlich sein, wenn man die Welt in “normal” und “krank” unterteilt? Das sind so dermaßen alberne, nichtssagende und der bloßen Diffamierung von Einzelnen dienende Etiketten, dasss es weh tut. Wer sich auf einem derartigen Niveau bewegt, der sollte seine Gedanken imo besser für sich behalten, denn sie sind nicht ansatzweise wertvoll genug, um sie mit irgendjemandem zu teilen.

  38. lieber_tee

    Übel was für homosexuell-feindliche Aussagen hier geäußert werden. Da hätte Hitler wahrscheinlich einen Steifen bekommen.
    @ mic
    Erschreckend, beängstigend und gefährlich welches puritanisch-calvinistisches Weltbild du hast. Und das im Jahre 2011.
    @ ignos
    Deine faschistische Sichtweise passt gut zu dem Link. Das Compact-Magazin von Jürgen Elsässer ist mehr als zwiespältig und den “Neuen Rechten” zugehörig. Kotz.
    @tom
    Deine dämliche Homolobby-verschwörungstheorie passt zu deiner Denke. Abnormal bist du.

  39. Tom

    @Kommentar #30 von Renington Steele

    Dann lies mal Absatz 2: Diese Rechte finden ihre Schranken u.a. in den Gesetzen zum Schutze der Jugend.

    Daß Homopropaganda jugendgefährdend ist, zeigt dieser Kommentarbereich ganz deutlich.
    “schwul ist cool”, weil es der nette junge oeko-lehrer auch sagt.
    Ist überhaupt jemand von euch in der Lage, mal selbst nachzudenken?
    “Homosexualität ist genetisch bedingt” – wie soll denn das überhaupt gehen?
    Aber Hauptsache nachplappern, was Schule und Medien euch vorkauen.

  40. lieber_tee

    @ tom
    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
    Was willst du jetzt mit dem 2. Artikel des GG aussagen? Das Homosexualität/Transexualität die Ordnung und die Sitte verletzt? Oder das du dich in deiner hetrosexuellen Ausrichtung gestört fühlst? Vor was hast du soviel Angst?

  41. Tom

    @Kommentar #35 von lieber_tee

    Es ging um Absatz 2 des Artikels 5!

    Aber wo Du grad Artikel 2 erwähnst: Wie Du siehst, ist auch hier eine Grenze gegeben, nämlich durch das Sittengesetz. Die Strafbarkeit von Homosexualität wurde daher folgerichtig vom Verfassungsgericht als verfassungskonform angesehen, und angesichts der Auswüchse, die sich manche Homo-Vertreter leisten, wird es an der Zeit, über die Wiedereinführung nachzudenken.
    Ja, wir werden gestört! Von penetrant auftretenden Berufsschwuchteln, die keine Gelegenheit auslassen, um uns damit zu nerven. Das müssen wir nicht hinnehmen.
    Wenn diese Leute einfach unter sich blieben, dann wäre das alles kein Problem. Daß diese Leute nicht gemocht werden, liegt an ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit. Wenn die das nicht lassen können, dürfen die sich nicht über entsprechende Reaktionen wundern.

  42. Silent Rocco

    Tom, Du bist ein gruseliger, unendlich engstirniger, ignoranter und ziemlich dummer Menschenfeind! Beste Grüße, ein stockheterosexueller Facepalmer.

  43. Wahrheit schmerzt die Lügner

    Eigentlich sinnlos hier unter all den von Hypertoleranz zerfressenen homophilen Gutmenschen irgendetwas Kritisches zu posten, aber ich tu es trotzdem.

    Die FSK hat mit der Einstufung dieses Films völlig recht. Das sie bei anderen ebenfalls jugendgefâhrdeten Filmen versagt, ist kein Argument für dieses Gendermachwerk.

    Zum Nachdenken:
    •Toleranz ist für sich genommen wertfrei und noch kein Wert. Wer aber immer seine Toleranz anderen aufzuzwingt und deren Ansichten verunglimpft, zeigt dass es damit nicht all zu weit her sein kann.
    •Homophobie ist ein Todschlagargument. Hier geht es schon lange nicht mehr um die gesellschaftliche Toleranz oder mehr Gerechtigkeit, es geht um Privilegien und falsche Vorrechte die jeder rationalen Grundlage entbehren. Vor allem aber geht es um die Zerstörung der Familie als gesellschaftliche Basis.
    •Das immer wieder auf die Normalität von Homosexualität hingewiesen und dies mit dem Vorkommen in der Natur begründet wird, ist eine Perversion sondergleichen. Mit diesem Argument lässt sich jede Krankheit, Behinderung, Veranlagung oder Verhalten als natürlich und normal darstellen. Die eigenen Kinder töten und/oder fressen? Albinismus? AIDS? Zwei Köpfe? Alles natürlich, normal also folglich gesund und gut.
    •Geschlechtergerechtigkeit ist ein Hirngespinst und genauso verlogen wie der Genderismus mit seinen totalitären Ansprüchen selbst. Anstatt den Menschen zu helfen sich selbst zu erkennen und das Beste aus ihren Talenten zu machen, sagt man ihnen sie könnten alles was sie wollen, denn nur so können sie sich selbst verwirklichen. Die Wahrheit, dass aus einem vegitarischen Wolf noch lange kein glückliches Schaf wird, die wird als intolerant, rückständig, krankhaft (homophob) usw. der Lächerlichkeit preisgegeben.

    Denkt über diesen Kommentar eigenständig nach und findet wieder zu Euch selbst, oder redet weiterhin den Genderisten das Wort und geht in einer totalitären, verlogenen Überwachungsgesellschaft unter.

  44. monty

    >

  45. burns

    LEUTE!!!
    Um Gotteswillen, warum geht Ihr hier auf Kommentare wie die von mic, ignos etc. überhaupt ein??? Und lasst Euch dazu herumkriegen, hier irgendwelche Argumente PRO Homosexualität hochzufahren???
    Das alleine ist schon so überflüssig wie ein Kropf; wenn wir DAS noch nötighaben, dann Adieu!, Deutsche Gesellschaft.
    Es ist natürlich absolut lächerlich, peinlich und mittelalterlich, was von der FSK kommt, da braucht man gar nicht drüber reden.
    Aber dass sich eine Kommentarseite hierzu zu einer Diskussion über “Homosexualität – gut oder schlecht?” entwickelt – Leute, echt, das müsst Ihr einfach verhindern…….

  46. keen

    Was für ein Naturspektakel, eine Troll-Fütterung auf freier Wildbahn

  47. nicht schwul

    Die Argumente pro und kontra sehen genau so aus, wie bei der Rauchern und Nichtrauchern: sie machen sich selber lächerlich.

    Schwule sind überwältigt mit den vielen Hetero-Filme, und Heteros wollen kein Schwul-Filme im Kino sehen. Ja, sind Sie denn gezwungen worden, ins Kino zu gehen? Hat jemand Ihnen vorgeschrieben, Sie müssen die Glotze jeden Abend einschalten?

    Ich finde es generell schlecht, dass sexuell geladenes Material für KINDER unter 16 angeboten und frei zugänglich gemacht wird (angefangen mit den vielen Porno- und Sex-Magazinen auf den Ladenregalen bis hin zu Filme auf dem Internet) — ob hetero oder schwul, völlig egal.

    Wenn ein Erwachsener seiner Kinder solche Inhalte zeigen will, steht es ihm frei (bis hin zu gewisse Grenze, aber das ist ein anders Thema). Aber ich denke nicht, dass Kinder diese Entscheidung selber treffen sollten.

    Nur, heute kann eigentlich jedes Kind wirklich alles aus dem Internet sich holen. Ob schwul oder hetero Bilder oder Filme, alles ist da und frei zugänglich. Von da her, eine FSK-Regelung stellt in Wirklichkeit keine große Hindernis, oder? Also, wozu die Aufregung?

  48. El Patron

    Wenn Schwulsein offenbar ansteckend ist, ist es im Umkehrschluß auch heilbar. Hier waren wir doch vor 50 Jahren schon einmal. Vielleicht gibt es in Zukunft Fachärzte für Homopathologie oder eine Impfung gegen das HOMN51 Virus…
    Und möglicherweise sollten auch alle Schwulen mit einem iconographischen Sticker (zwei gegeneinander gedrehte Dreiecke?) gekennzeichnet werden, zwecks Prophylaxe. Man möcht sich ja beim Einkaufen nicht auch noch anstecken.

  49. henkson@gmx-topmail.de

    Textausschnitt aus dem Buch von Max Goldt

    “Quitten zwischen Emden und Zittau”

    ( ISBN 3-453-15585-8 )

    Seite 56

    Anonym…

    Sie lecken sich und streicheln
    den After und die Eicheln.
    Mußt du mal urinieren, folgen sie und stieren.

    Dann balzen sie und heucheln Carme,
    doch wolln sie nur in deinen Darm.
    Dann wird geschlabbert und gerieben
    (Man nennt das gleichgeschlechtlich lieben).

    Und ist dein Schorschi dann versteift,
    wird er mit Flutschi eingeseift.

    Dann sind sie froh und recken geil
    ihr weitgereistes Hinterteil.

  50. kumi

    Mir wird schlecht, wenn ich bei den Filmfreunden in der Kommentarspalte solche faschistoiden und strunzdummen Texte wie Tom oder mic lesen muss.

    War wohl nur ein Wunschdenken, dass die Zeiten dieser Kleingeister vorbei sind. Aber wenn die sogar in der FSK sitzen, ist das nur Wasser auf die Mühlen der Menschenfeinde aus den rechten und ultrafrommen Lagern.

    Die Blödheit stirbt leider nicht aus. Und ich glaube auch nicht, dass das Trolle sind. Es gibt genug Behämmerte, die das wirklich ernst meinen. Traurig.

  51. jali

    @tom (Kommentar# 36):
    > “Homosexualität ist genetisch bedingt” – wie soll denn das überhaupt
    > gehen?”

    Wieso sollte das *nicht* gehen? Zum ersten sollte man sich klar machen, dass Sexualität beim Menschen in erster Line ein Sozialverhalten ist, die Fortpflanzung spielt in der Regel eher eine untergeordnete Rolle dabei. Selbst diejenigen Menschen, die ihre Sexualität auf die Reproduktion begrenzen, tun dies in der Regel aus einer bewussten Entscheidung (z.B. religöse Motive) heraus; auch das gehört in die Kategorie “Sozialverhalten”.
    Menschliche Sexualität ist ein äußerst komplexes Verhalten, dass in großen Teilen erlernt wird, aber eben auch angeboren ist.

    Ein gerne genommenes Argument von homophoben Menschen ist, dass Homosexualität ja nicht angeboren sein könne, weil die homosexuellen ja Aussterben würden, da sie sich ja nicht fortpflanzen. Dieses Argument greift aus zwei Gründen viel zu kurz:
    Zum einen verkennt es die Komplexität menschlichen Sexualverhaltens, zum anderen führt die Reduktion auf dieses, letztlich rein reproduktve Argument zu einem Widerspruch: Homosexualität existiert ja! Folgt man der Argumentationsweise, dürfte es keine Homosexualität geben. Das Argument gerade deswegen sei sie “widernatürlich” ist in Wahrheit keines. Das ist in etwa so hilfreich wie wenn man sagt: “Gott ist da, weil er Gott ist.” Der Erkenntnisgewinn aus solch einem Satz ist gleich null.

    Die Aussage, die ja auch bei der FSK mitschwingt, Homosexualität sei erlent, läßt sich einfach widerlegen. Man untersuche einmal die Zahl der Homosexuellen in sexuell repressiven Gesellschaften gegenüber der in sexuell Aufgeklärten.
    Die Zahl der Homosexuellen ein einer Gesellschaft ist erstaunlich konstant (die rein homosexuell empfindenen Menschen machen etwa 1,5% der Bevölkerung aus), das hat schon die Kinsey Studie 1948 ermittelt. Nach einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2000 hat sich diese Zahl nicht verändert, obwohl die Gesellschaft deutlich weniger repressiv geworden ist. Wäre an der These vom “schwul gemachten Jungen” was dran, sollte man erwarten, dass die Zahlen in liberalen Gesellschaften steigen. Tun sie aber nicht.

    Betrachtet man die Frage, warum Homosexualität existiert aus populationsgenetischer Sicht, kann es nur eine Antwort geben: Weil sie einen Vorteil bietet. Nicht zwangsläufig dem Individuum, aber der Population als ganzes. Löst man sich von der Sichtweise auf Sexualität als Mittel zur Reproduktion, gibt es eine große Menge an Fällen, in denen derlei Verhalten sinnvoll sein kann.
    Das eine ist, wie man es auch bei vielen Primaten beobachten kann, Sexualität als Mittel der Klärung des Ranges innerhalb der Gruppe.
    Schimpansen beispielsweise vollführen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen als Zeichen ihrer sozialen Über- oder Unterlegenheit.

    Die komplexe Entwicklung der sexuellen Orientierung könnte z.B. auch eine Rolle bei der Inzesthemmung spielen, die beim Menschen in der Regel sehr ausgeprägt ist (das lege ich jetzt nicht im Detail dar, weil es sehr lang würde, wer’s wissen will, fragt nach).

    Fazit: Das Argument der “Widernatürlichkeit” oder “Krankheit” greift nicht. Ein Argument gegen eine angebliche Nichtvererbarkeit zieht auch nicht.
    Homophobie lässt sich also nicht mit Fakten untermauren (wohl aber kann man darlegen, dass sie ähnliche populationsgenetische Ursachen haben könnte, wie die Hoosexualtät selbst).

  52. aZrael

    Sorry, aber ich finde die Kommentare von den engstirnigen Menschen hier wirklich zum Kotzen! (Tom, Mic, Ign: Beschäftigt euch mal mitte bei Gelegenheit mit Freud, angeblich entwickelt man die größte Abscheu vor Gelüsten, welche man zwar an sich selbst entdeckt aber zugleich ablehnen muss, da sie mit dem eigenen Wertekanon in Konflikt geraden, Stichwort ICH vs. ES vs. ÜBERICH).

    Ich bin seit 5 Jahren Mitglied in einem Nutzwerk für Sexual- und Jugendaufklärung. Auf lokaler Ebene arbeiten wir viel mit den örtlichen Jugendämtern sowie der Aidshilfe, der BZgA und anderen Institutionen zusammen. Dabei betreuen wir auch viele Homo-, Bi- und Transsexuelle Jugendliche sowie Menschen, die sich weigern, überhaupt eingeordnet zu werden. Ich muss sagen, bisher habe ich von einer ‘Homolobby’ (allein das Wort ist schon widerlich) recht wenig verspürt- aber vielleicht haben sich diese zusammen mit den ‘Pädokriminellen’ (und wieder dient Sprache der Diffamierung) mittels Reichsflugscheibe auf der dunklen Seite des Mondes abgesetzt und indoktrinieren uns im geheimen mit Hilfe der Illumniaten und Hypnosegas.

    Ganz ehrlich: Die Liebe zum eigenen Geschlecht ist so alt wie die Menschheit. Siehe etwa griechische Antike, das alte Rom, Ägypten etc. Und auch, wenn man es slebst nicht ist, sollte man so frei sein und es mit hinnehmen und akzeptieren können. Ich mag zum Beispiel kein Pistazieneis. Aber deshalb stehe ich noch lange nicht vor einer Eisdiele und pöpel jeden an, der kein Vanilleis ist, was ja in seiner Reinheit von Gott gegeben sei…

    Und bezüglich der Strafbarkeit von Homosexualität: Bitte was? Der §175 wurde aus verdammt gutem Grund kassiert, denn genauso, wie man niemanden bezüglich seiner religiösen Vorstellung diskriminieren darf, darf man es bezüglich seiner sexuellen Orientierung tun.

    Denn: Surprise, wie viele hier schon schrieben, es ist NICHTS, was man sich bewusst aussucht, sondern was sich entwickelt und eben gegeben ist. Punkt.

    Aber so viel zum Thema wir sind ein aufgeklärtes Volk. Ich bin ehrlich froh, dass diese sehr schrägen Kommentare hier nur in der Minderheit sind. Macht doch noch etwas Hoffnung für die Zukunft.

    Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
    aZrael

    P.S.: Ich bin bisexuell- und nun? Geht sich jetzt jeder der Homophoben die Hände desinfizieren und die Augen bügeln, nachdem sie meinen Kommentar gelesen haben?

  53. Mäth

    Oh Mann.
    Solch eine Diskussion ist ein super spannendes Beispiel um die Argumentationsstrukturen von Extremisten zu untersuchen. Argumente die in ihre Sicht passen werden anerkannt und für bare Münze genommen, andere Sichtweisen werden als falsch angeprangert, ohne irgendwelche Beweise zu liefern, oder, als Propaganda irgendwelcher bösen Weltverschwörungen verschrien.
    Um Cartman zu zitieren: “Guys! We are surrounded by Minorities!”
    http://www.southpark.de/clips/sp_vid_256718/
    Daran sieht man wieder wie engstirnig und dickköpfig manche Menschen sind.

  54. Dr.Strangelove

    wow. Echt krass was hier zum Thema “normal” und “Genetisch” und so aufgefahren wird. So Leute wie Tom und Co.kann man nicht mit Argumenten kommen. Es ist schon seltsam. Nehmen wir zwei Gesichter, zwei Lippen, zwei Zungen. Handelt es sich um Mann und Frau ist das für “Tom” okay. Bei zwei Männern ist es dann unnormal. Dabei unterscheiden sich doch männliche Lippen/Zungen nicht von Frauenlippen/Zungen.

    Mit dem Beispiel will ich nur zeigen wie Absurd eine Ablehnung von Homosexualität ist. Es handelt sich doch um menschliche Körper, und der eine hat eben diese Geschlechtsorgane, der andere eben ganz andere. Ich finde den Gedanken eine “Kombination” auszuschließen für “unormal + krank”.

    Um so Leute wie Tom zum Umdenken anzuregen müsste man genau seine Ängste kennen. Aber die offenbaren uns so Menschen wie Tom ja gar nicht. Das sieht man ja schon an deren Argumentation. Wenn Tom sagen würde: “Irgendwie finde ich das eklig, weiß aber nicht warum…” dann wäre das doch viel offener.

    Es gibt ja Studien das auch zwei Väter oder zwei Mütter genauso gut ein Kind erziehen können, und das Kind wird davon auch nicht schwul. Aber es wird ganz sicherlich Homosexualität nicht verdammen. Ich glaube schwul ist man, oder ist man nicht. Wenn was soziologisch geprägt wird… dann wohl eher ein Schwulenhass als das Schwulsein selbst.

  55. bekay

    Kleidung ist was Abnormales, Rasieren ist was Abnormales, Treppen sind etwas Abnormales, Mikrowellenessen ist was Abnormales, Fernsehübertragungen sind was Abnormales, Gott ist etwas Abormales, die Post ist was Abnormales, ins Klo Kacken und Ziehen ist was Abnormales, Nachdenken ist was Abnormales – menschliche Kultur, ja, ist etwas Abnormales. Und das freut uns eigentlich alle immer sehr. Nur bei den Schwulen nicht… schon komisch.

  56. "Romeos… anders als du denkst" | Chris87.de

    […] anderem via Fünf Filmfreunde – Dieser Film macht Schwul! Dieser Beitrag gehoert zur Kategorie Filme und wurde von Chris mit den Begriffen Film, FSK, […]

  57. Nelson

    Ich fände das klasse dahinzugehen und zu sagen: “Ey Leute, ich bin noch nicht 16, aber transgender und schwul. Darf ich jetzt in diesen Film?”

    Hallo Tom, Mic und alle andren die derartige Kommentare schreiben. ich bin 15, transsexuell und schwul. Bin ich in euren Augen jetzt abnormal? Ansteckend? Krank? Habe ich kein Recht auf eine Zukunft ohne Diskriminierung und Ablehnung? Wegen Menschen wie euch, habe ich Angst in die Schule zu gehen. In die Öffentlichkeit. Auf andere zu. Zu mir zu stehen. Ihr redet hier so scheinbar “locker” weil es euch nicht betrifft. Aber ich muss mit solchen Leuten wie euch leben. Und ihr auch mit solchen Leuten wie ich. Das Alter spielt dabei weniger eine Rolle.Ich kann gut sagen, dass man sich das nicht aussucht oder es anerzogen wird. Meine Eltenr sind es schließlich beide nicht und in meinem Freundeskreis kenn ich auch niemanden. Transsexualität ist keine Krankheit sondern ein Leiden. keine Umwandlung, sondern eine Anpassung.
    Ich habe bereits mit 2 Jahren rumerzählt, ich sei ein Junge. Ohne Filmeinflüsse, Schul- oder Schwulwissen, aber auch ohne Leute wie euch. Es hätte nichts geändert.
    Ich hoffe, das ich keinen von euch jemals begegnen werde.

  58. DooMMasteR

    ist halt kein James Bond
    die 007 Reihe bekommt ja schon fast traditionell eine fsk12 obwohl gerade die letzten 2 Werke (nette Filme) sicher nichts für die Altersgruppe sind, zumal >6Jährige auch mit ihren Ältern reinkommen und man sich schon fehlgeleitet vorkommen mag, wenn dann jemand im Treppenhaus mit bloßen Fäusten zu Tode geprügelt wird.

    bei der FSK sitzen halt auch viele alte Hasen -.- mit komischen ansichten

  59. Sebastian

    Volle Zustimmung.

    Nur der letzte Satz ist oberpeinlich.

    Dieses affige Bedürfnis den eigenen Standpunkt mit einem englischen Schlusssatz zu unterfüttern ist ja schon nervig aber nee weil keiner MPAA verstehen würde und es nicht passt für ein deutsches Thema wird’s dann ein englischer Halbsatz.

    Ich geh mir dann zu Feier des Tages nochmal “This Film is not yet” angucken.

    Der is wenigstens komplett englisch und hätte als Verweis in den Artikel gepasst. Wenn man denn schon krampfhaft was Englisches braucht.

  60. .Tagesspiegel 02.12.11 « monstropolis

    […] ansprechen „The Spyfiles“ sollen Licht ins Geschäft mit Überwachungssoftware bringen Dieser Film macht schwul… meint die FSK […]

  61. Vorsicht: Das kann Ihre Tochter schwul machen! | A New Eve

    […] unter 16 durch die positive Darstellung einer transidenten Liebe desorientiert werden. Auch die Fünf Filmfreunde sehen, dass eine „explizite Darstellung von schwulen und lesbischen Jugendlichen“ (FSK) Toleranz […]

  62. Tom

    @Kommentar #48 von jali
    > Homosexualität existiert ja! Folgt man der Argumentationsweise, dürfte es keine Homosexualität geben.

    Es gibt keine genetisch bedingte Homosexualität.
    Die Homosexualität, die existiert, ist, wie Du selbst sagst, ein Sozialverhalten. Es ist eine bewußte Entscheidung gegen die Natur, die oft durch äußere Einflüsse gefördert wird.

    > Die Zahl der Homosexuellen ein einer Gesellschaft ist erstaunlich konstant

    Wie werden denn diese Zahlen ermittelt?
    Nicht jeder, der schwul ist oder war, gibt dies offen zu.
    Mit solchen pseudowissenschaftlichen Studien sollte man vorsichtig sein.

  63. bekay

    Es gibt weder eine allein genetisch bedingte noch eine allein sozial bedingte Homo-/Heterosexualität. Es wird derzeit – wie bei allen psycholgischen Eigenschaften des Menschen – von einem komplexen Wirkungsverhältnis aus Natur und Erziehung ausgegangen, was noch keiner auch nur ansatzweise verstanden hat – außer Herr Oberschlaumeier Tom natürlich.

    Ach ja, noch etwas grundsätzliche: Die menschliche Kultur hat eigentliche jeglichen Maßstab, der sich auf die Natur bezieht, schon seit mehreren Tausenden Jahren hinter sich gelassen. Perversität im Sinne von nicht der Natur entsprechend produziert sie am laufenden Band. Dass es in ihr eine Normalität im Sinne eines statistischen Durchschnitts gibt, ist wohl unumstritten. Dass dieser aber in irgendeiner Weise “natürlich” sei, ist eher zweifelhaft…

  64. Sebastian

    Tom, kurze Gegenfrage: wie viele Leute halten Ihre Homosexualität denn geheim? Haben Sie da irgendwelche belastbaren Daten?

    Oder ist das wieder so ein Gefühl das Sie einfach so haben, ohne irgendwelche Belege?

    Mal ganz davon ab: wenn die Zahl derjenigen, die ihre Homosexualität geheim halten, sich nicht ändert, dann ist sie proportional zu derer die sie offen zugeben. Demnach ist die Aussage weiterhin valide. Um diese Tatsache zu widerlegen müssten Sie belegbare Daten liefern. Pseudowissenschaftlich ist lediglich Ihr Einwurf.

    Mir scheint Sie haben von Statistik keine Ahnung.

  65. Sebastian

    @bekay: “natürlich” ist das falsche Wort. Sie meinen “normal”.

    Die Eigenschaft der Natur ist, dass nicht jeder gleich ist. Den größten Gemeinsamen Nenner als “normal” bzw. “Normalität” zu bezeichnen, ist widersinnig.

    Auf die gleiche Art hat man schon Linkshänder zu Aussätzigen gemacht und Rothaarige. Es ist das Bedürfnis der Menschen nach Ordnung bzw. Unterordnung. Das ist das Einzige, was an der ganzen Sache natürlich ist – dass wir Spaß daran haben, Minderheiten auszugrenzen und zu unterdrücken.

  66. Tom

    @Kommentar #49 von aZrael
    > Ganz ehrlich: Die Liebe zum eigenen Geschlecht ist so alt wie die
    > Menschheit. Siehe etwa griechische Antike, das alte Rom, Ägypten etc.

    und diese Kulturen sind untergegangen.
    Blickt man auf die Menscheitsgeschichte, stellt man fest, daß es sich bei der Homosexualität nur um vereinzelte Ausläufer handelt. Es sind Irrwege, die von manchen Kulturen eingeschlagen wurden und zum Untergang geführt haben.
    Aus der Geschichte sollte man lernen! Akzeptanz von Homosexualität führt immer zum Zerfall. Eine gesunde Gesellschaft wird daher gegensteuern.

    > Und auch, wenn man es slebst nicht ist, sollte man so frei sein und es
    > mit hinnehmen und akzeptieren können. Ich mag zum Beispiel kein
    > Pistazieneis. Aber deshalb stehe ich noch lange nicht vor einer Eisdiele
    > und pöpel jeden an, der kein Vanilleis ist, was ja in seiner Reinheit von
    > Gott gegeben sei…

    Genau das erwarten wir auch von den Homos. Deren Pöbeleien und das Verbreiten von falschen Tatsachen sind das Problem. Wenn die damit aufhören würden, hätten sicher weniger Menschen noch Probleme damit.

    > Und bezüglich der Strafbarkeit von Homosexualität: Bitte was? Der §175
    > wurde aus verdammt gutem Grund kassiert, denn genauso, wie man
    > niemanden bezüglich seiner religiösen Vorstellung diskriminieren darf,
    > darf man es bezüglich seiner sexuellen Orientierung tun.

    Diese Freiheiten haben ihre Grenzen.
    Niemand darf z.B. einen Homo umbringen, weil es seine Religion so fordert.
    Die Handlungsfreiheit hat ihre Grenze u.a. im Sittengesetz.
    Die Existenz des § 175 hatte gute Gründe, die zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten sind.
    Die Abschaffung war der Versuch eines Entgegenkommens. Nur leider wollten sich die Homos damit nicht zufriedengeben, sondern legten stattdessen erst recht los mit immer neueren und noch dreisteren Forderungen. Damit haben diese Leute selbst gezeigt, daß die Abschaffung ein Fehler war.

  67. bekay

    Das “natürlich” ein völlig falsches Wort für die durchschnittliche Verteilung von Eigenschaften ist, habe ich doch gesagt. Klar ist aber doch, dass in jeder menschlichen Gesellschaft das als normal angesehen wird, was die meisten anderen machen – wie also der Durchschnitt ist. Das soll mir auch recht sein, solange Unnormalität eben nicht zum Kriterium für Ausgrenzung wird…

  68. bekay

    Mein lieber Tom, die angebliche Homosexualität der Griechen war eine ritualisierte Beziehung zwischen einem Jüngling, dem Eromenos, und einem älteren Mann, dem Erastes. Die sexuelle Komponente spielte kaum eine Rolle, eher ging es hierbei um ein Schüler-Lehrer-Verhältnis. Beziehungen zwischen gleichaltrigen Männern war wohl absolut die Ausnahme. Aber das ist wahrscheinlich auch nur ein Mythos der Homolobby, der die Homosexualität der Griechen verharmlosen will. Muhaha… Genial!

  69. Sebastian

    Tom nennen Sie mir mal eine Gesellschaft der Vergangenheit die nicht untergegangen ist.

    Sie haben so extreme Probleme, Ursache und Wirkung voneinander zu unterscheiden da kann man eigentlich nur noch drüber grinsen.

    Sie sind einer dieser Leute die nicht unter Leitern durchgehen aber Lotto spielen…

  70. Doughnut

    Warum siezen hier plötzlich alle diesen Spacken? o.O

  71. r3v

    Haha! Tom ist so ein Spaßvogel ^^
    Irgendwelchen Schwachsinn erzählen ohne eine Quellenangabe kann jeder.

    >Blickt man auf die Menscheitsgeschichte, stellt man fest, daß es sich bei der Homosexualität nur um vereinzelte Ausläufer handelt.

    Ist das so? Wo stellt man das fest? Homosexualität ist eine konstante Begleiterscheinung in der Geschichte. In welchem Geschichtsbuch hast du was anderes gelesen? “Mein Kampf”? oder etwa “the hidden secrets of most europeans”?

    > Es sind Irrwege, die von manchen Kulturen eingeschlagen wurden und zum Untergang geführt haben.

    Aha. Die Kulturen haben diesen Weg eingeschlagen. Also hat z.B. das Oberhaupt der Maya einen Dekret erlassen und dann mussten ca 10% der Männer schwule Beziehungen eingehen. Verstehe.

    > Aus der Geschichte sollte man lernen! Akzeptanz von Homosexualität führt immer zum Zerfall. Eine gesunde Gesellschaft wird daher gegensteuern.

    Du solltest lieber versuchen aus Büchern zu lernen und nicht aus der Geschichte die du mit deiner Buchstabensuppe unter Alkoholeinfluss zusammenstammelst.

  72. Dr.Strangelove

    Tom scheint ja wirklich eine ganz arme Wurst zu sein. “Untergang der Kultur”. “Irrweg”. uiuiuiui. Habe vor Jahren mal ein youtube Filmchen gesehen wo so Mormonen ähnliche Theorien aufstellen. Die Homos können ja auch schlecht Kinder in die Welt setzen. Somit ist der Fortbestand der Menschheit in Gefahr. … und lassen dabei völlig außer acht das es eh schon zu viel Menschen auf den Planeten gibt und es eh immer mehr werden. Aber spielt ja keine Rolle. Um Tom zu verstehen müsste man seine Ängste kennen. Die wird uns Tom aber nicht preisgeben… warum er was gegen Schwule hat… da verbirgt er lieber hinter “schädlich für die Kultur, unnormal, Irrweg, usw…”. Ich lach mich kaputt.

  73. Tom

    @Kommentar #51 von Dr.Strangelove
    > Es ist schon seltsam. Nehmen wir zwei Gesichter, zwei Lippen, zwei
    > Zungen. Handelt es sich um Mann und Frau ist das für “Tom” okay. Bei zwei
    > Männern ist es dann unnormal. Dabei unterscheiden sich doch männliche
    > Lippen/Zungen nicht von Frauenlippen/Zungen.

    Nun, dann nimm doch einfach mal zur Kenntnis, daß die Mehrheit der Menschen einen Unterschied sieht. Wenn Du ihn nicht siehst, dann liegt der Defekt bei Dir. Einem Farbenblinden kann man schlecht erklären, was Farben sind.

    > Mit dem Beispiel will ich nur zeigen wie Absurd eine Ablehnung von
    > Homosexualität ist. Es handelt sich doch um menschliche Körper, und der
    > eine hat eben diese Geschlechtsorgane, der andere eben ganz andere.

    Und das Geschlechtsorgan eines Mannes paßt mit dem einer Frau zusammen, und nicht anders. So ist es nun einmal.

    > Um so Leute wie Tom zum Umdenken anzuregen müsste man genau
    > seine Ängste kennen. Aber die offenbaren uns so Menschen wie Tom ja
    > gar nicht. Das sieht man ja schon an deren Argumentation. Wenn Tom
    > sagen würde: “Irgendwie finde ich das eklig, weiß aber nicht warum…”
    > dann wäre das doch viel offener.

    Richtig, es ist eklig, und jeder gesunde Mensch empfindet so. Mag sein, daß Du das nicht empfindest, aber Du solltest einfach mal zur Kenntnis nehmen, daß die meisten Menschen das so empfinden.

    > Es gibt ja Studien das auch zwei Väter oder zwei Mütter genauso gut
    > ein Kind erziehen können, und das Kind wird davon auch nicht schwul.
    > Aber es wird ganz sicherlich Homosexualität nicht verdammen. Ich
    > glaube schwul ist man, oder ist man nicht. Wenn was soziologisch
    > geprägt wird… dann wohl eher ein Schwulenhass als das Schwulsein
    > selbst.

    Für jede Behauptung gibt es “Studien”.
    Dieses Beispiel zeigt deutlich, warum die Liberalisierung ein Fehler war. Denn sie führt letztendlich zu Forderungen nach Adoptionsrecht. Das ist nichts anderes als Kindesmißbrauch!

  74. Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    Super, Tom! Ich finde es richtig, wie du dich hier zum Anwalt aller Menschen aufschwingst, denn deine Gefühlswelt ist so erlaucht, dass auch alle anderen sie haben müssen. Jeder, der dir Generalisierung vorwirft, sieht einfach nicht deine Größe! Rechts hast du übrigens: Ein Kind, dass von zwei liebenden Männern aufgezogen wird, hat immer(!) die schlechteren Karten als ein Kind, dass von seinem Vater vergewaltigt wird, während die Mutter wegschaut. Denn wenigstens hat es ein heterosexuelles Elternpaar… Die Homolobby will uns doch tatsächlich weismachen, dass Vergewaltigung der echte Kindesmissbrauch ist. LÄ-CHER-LICH!

    Ich stehe übrigens auf so richtig heterosexuellen Verkehr, der garantiert nicht eklig ist. Wie in den Pornos…! Noch mehr stehe ich allerdings auf meine Oma. Ist ja auch nichts dabei, sie ist eine Frau und ich ein Mann. Aber außer den Fantasien, wie ich es Ömchen so richtig von hinten besorge, habe ich leider kein sonderlich aktives Sexleben, denn ich bin Single. Damit trage ich zwar auch zur Zerstörung der familiären Basis der Gesellschaft bei, aber dass Tolle daran ist, dass sich Leute wie Tom darüber nicht so aufregen wie bei den Schwulen. Warum das wohl so ist? Ach egal: Du bist jedenfalls ein echt dufter Typ, Tom!

  75. Doc Croc

    @40: Gut geschrieben.

    Das , z.T. sehr provokativ-profane verbale Einprügeln auf Tom, igor etc. mit durchaus sehr persönlich werdenden Beleidigungen dürfte eher zur Verhärtung der Fronten denn zum Einlenken führen. Zudem steht es eigentlich im Widerspruch zu dabei immer wieder erwähntem Toleranzbestreben/Recht auf freie Meinungsäußerung.
    Was ist eigentlich “normal”? Definiert man es als gemeinsames Merkmal der Mehrheit einer Gruppe, dann ist Homosexualität “nicht normal”, da die Mehrheit der Menschen nach wie vor heterosexuell ist.
    Definiert man es als Teil des weitläufigen Spektrums menschlichen Sexualverhaltens bzw. hinsichtlich angestrebter Akzeptanz innerhalb einer modernen westlich geprägten Gesellschaft, dann ist Homosexualität durchaus normal-zumindest für jüngere, liberalere Generationen.
    Ich finde es nur amüsant, dass auf einmal Beispiele aus dem Tierreich (“hunderte Arten” ist indes etwas dick aufgetragen) als Beweise Anwendung finden. Würde man in anderem Zusammenhang das Sexualverhalten eines Menschens mit dem eines Tieres gleichsetzen, dürfte dies meist eher als Beleidigung verstanden werden…;)
    Da dies offenbar untergegangen ist: hat eigentlich jemand hier diesen Film gesehen? Und wenn ja: lohnt sich da überhaupt all das Gezetere?
    Und was die Hitler-Referenzen angeht: Mitunter wird vermutet, dass Hitler selbst bi-oder homosexuell war;
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,161157,00.html

  76. Sebastian

    >Und das Geschlechtsorgan eines Mannes paßt mit dem einer Frau >zusammen, und nicht anders. So ist es nun einmal.

    Ha! Hahahahahahahaha!

    Ich kann nich mehr. Das ist ja noch besser als jede Folge “How I Met Your Mother”. *Tränen wegwisch*

    Herrlich.

    Da KANN man gar nicht mehr sachlich drauf eingehen. Ich wüsste gar nicht wie. Sagen wir einfach mal so: tut mir wirklich leid, dass Sie noch nie Oralverkehr hatten, Tom.

  77. jali

    @Kommentar #48 von jali

    > Es gibt keine genetisch bedingte Homosexualität.
    > Die Homosexualität, die existiert, ist, wie Du selbst sagst, ein
    > Sozialverhalten. Es ist eine bewußte Entscheidung gegen die Natur, die oft
    > durch äußere Einflüsse gefördert wird.

    Das ist, mit Verlaub, kompletter Unsinn. Erstmal habe ich gesagt, dass Sexualität allgemein ein Sozialverhalten ist, nicht Homosexualität allein. Und das Sozialverhalten ist keineswegs “gegen die Natur”, sondern fester Teil des natürlichen Verhaltensreportoires des Menschen. Übergeordnete Strukturen wie Kultur entstehen nicht wider die Natur sondern eben gerade aus diesem natürlichen Sozialverhalten heraus.

    Die Unterstellung, Menschen würden sich bewusst für eine sexuelle Orientierung entscheiden, entbehrt dagegen jeglicher Faktengrundlage.

    > Wie werden denn diese Zahlen ermittelt?
    > Nicht jeder, der schwul ist oder war, gibt dies offen zu.
    > Mit solchen pseudowissenschaftlichen Studien sollte man vorsichtig sein.

    Dass jemand, ohne jede argumentative Grundlage, die Seriösität der Sexualtitätsforschung, insbesondere der Kinsey-Studie verneint, offenbar ohne von letzter auch nur gehört zu haben, ist mir noch nicht begegnet.
    Ansonsten empfehle ich mal ein Buch zu den Grundlagen der Statistik, z.B. “Grundkurs Statistik in den Sozialwissenschaften” (2011, Müller-Benetdict).

  78. jali

    @Tom:
    >Wenn diese Leute einfach unter sich blieben, dann wäre das alles kein Problem.
    > Daß diese Leute nicht gemocht werden, liegt an ihrem Auftreten in der
    > Öffentlichkeit. Wenn die das nicht lassen können, dürfen die sich nicht über
    > entsprechende Reaktionen wundern.

    Wenn Leute wie Du unter sich bleiben würden, wäre das auch kein Problem. Leider rotzen sie ihren menschenverachtenden Unsinn immer gern im Internet raus, und nerven damit den Rest der Welt. Wenn die das nicht lassen können, dürfen sie sich nicht über entprechende Reaktionen wundern.

    Nur mal so zum mitschreiben: Niemand verlangt von Dir, dass Du die sexuellen Vorlieben anderer Menschen gut findest, oder sogar teilst.
    Es genügt völlig, wenn Du einfach akzeptierst, dass andere eben anders sind als Du. Wenn du nicht sehen magst, wie sich zwei Männer in der Öffentlichkeit küssen oder Händchen halten, schau einfach woanders hin.

  79. Sebastian

    @jali: woanders hinschauen ist aber manchmal auch falsch.

    Ich finde diese “Wenn’s Dir nicht gefällt, geh halt woanders hin” Haltung ziemlich daneben. Tom hat jedes Recht, seinen unlogischen Mist überall zu verbreiten. Das nennt man Meinungsfreiheit.

    Irgendwo ist dann auch mal eine Grenze erreicht. Was Du jetzt anfängst ist jemanden, der nicht so gut mit Logik umgehen kann, auszugrenzen. Genau das, was Du gerne bei Homosexuellen nicht hättest.

    Sonst kommen wir ganz schnell in den Bereich wo man Leute, die geistig minderbemittelt sind, ausgegrenzt werden.

  80. jali

    @Sebastian (Kommentar #73)

    >Ich finde diese “Wenn’s Dir nicht gefällt, geh halt woanders hin” Haltung
    >ziemlich daneben. Tom hat jedes Recht, seinen unlogischen Mist überall zu >verbreiten. Das nennt man Meinungsfreiheit.
    Ich habe nicht gesagt, Tom solle “woanders hingehen”, ich habe gesagt er müsse ja nicht hinschauen, wenn er nicht sehen will wie ein schwules Paar sich küsst.
    Ich verlange lediglich von ihm, dass er toleriert, dass es schwule Paare gibt, die ihre Zuneigung genauso ausdrücken wollen, wie heterosexuelle Paare. Ich sehe da nicht was das mit seinem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun hat. Letzters findet seine Schranken übrigens dort, wo andere Diskriminiert oder in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt werden.
    Tom hat natürlich das Recht, seinen unlogischen Mist hier zu verbreiten. Aber ich habe das Recht das Scheiße zu finden, und ihm das auch zu sagen.
    Entschuldigung, aber wer das nicht aushalten kann, muss man sich schon überlegen, ob und wo man seine Meinung äußert (Tom scheint das übrigens bislang nicht zu stören, er diskutiert ja fleißig weiter mit). Meinungsfreiheit ist nun mal keine Einbahnstraße.

    >Irgendwo ist dann auch mal eine Grenze erreicht. Was Du jetzt anfängst ist >jemanden, der nicht so gut mit Logik umgehen kann, auszugrenzen. Genau >das, was Du gerne bei Homosexuellen nicht hättest.
    Weil ich seine Argumente widerlege, und er das nicht peilt, grenze ich ihn aus? Also, bitte, das meinst Du doch jetzt nicht ernst.
    Meine letzte Entgegnung war polemisch und auch unsachlich, ja. Aber was bitte, kann man auf den Quark der er da geschrieben hat noch sagen? Tom fordert in seinen Postings ziemlich unverholen Diskrimninierung von Menschen, die andere Lebensentwürfe haben als er (z.B. in Kommentar #62, in dem er die Wiedereinführung des §175 StgB fordert). Ich finde, dem muss man sich entgegenstellen, und wenn Tom solche Forderungen aufstellt, muss er auch mit dem Gegenwind klarkommen.

  81. Sebastian

    Na ja. Ich hab glaube ich nicht von Dir gefordert, dass Du nicht mit ihm diskutierst.

    Mir geht es lediglich um den “Wenn’s Dir nicht gefällt geh halt woanders hin/guck weg/komm nicht her” usw. usf.

    Das ist eine Sache, die Du nicht fordern kannst. Wie soll man bitte etwas, was man schon gesehen hat, damit ändern, dass man woanders hinguckt? Mir hat mal ein Freund ein Video geschickt wo eine Frau Maden in der Nase hatte die sich da breit gemacht haben. Das Bild krieg ich nicht mehr aus dem Kopf. Wie soll ich das ändern indem ich woanders hingucke?

    Was Du im Prinzip forderst ist, dass er nicht hingeht und den beiden sagt, dass er das eklig findet oder so. Oder dass sie abnormal seien etc. pp.

    Aber selbst das ist sein Recht. Er darf das.

    Was er nicht darf ist ihnen irgendwie Gewalt antun, sie beleidigen etc. pp.

    Klar ist da die Grenze relativ fließend, was die Beleidigung angeht.

    Aber “weggucken” ist keine Lösung. War es nicht, wird es nie sein.

  82. Renington Steele

    >Tom hat natürlich das Recht, seinen unlogischen Mist hier zu verbreiten.

    Nein, hat er definitiv nicht. Der kann seinen Müll auf seine eigene Website schreiben, hier unterliegt er Batzis und meinem Hausrecht. Aber ich finde den Typen ja viel zu amüsant, um den Quatsch zu löschen (weiß nicht, wie Batz das sieht). Ich finde das sehr erhellend, wie manche Einzeldeppen so ticken (und dabei dann immer etwas von Mehrheit stammeln). Ich schätze mal, wenn man Tom tatsächliche Zahlen über Bi- und Homosexualität um die Ohren hauen würde, bräche für ihn ein Weltbild zusammen. Da muss man vorsichtig sein, der Mann ist zart besaitet. ;D

  83. Doughnut

    Ähm Leute, der Typ unterstellt jedem, der Homosexuelle nicht als “Kranke” abstempelt, selbst krank zu sein:

    “Richtig, es ist eklig, und jeder gesunde Mensch empfindet so.”
    “Nun, dann nimm doch einfach mal zur Kenntnis, daß die Mehrheit der Menschen einen Unterschied sieht. Wenn Du ihn nicht siehst, dann liegt der Defekt bei Dir.”

    Sicher, dass ihr weiter mit dem rumdiskutieren wollt?

  84. Sebastian

    Na gut das ist jetzt wieder was Anderes, Renington.

    Dass ihr hier Hausrecht habt, bezweifle ich überhaupt nicht.

  85. bekay

    Meinungsfreiheit umfasst übrigens keine Beleidigungen, Verunglimpfungen und Verleumdungen. Also genau jene Dinge, die Tom entsprechend jedem vernünftigen Empfinden, hier laufend abliefert.

  86. Sebastian

    Ich finde es ist GERADE die Aufgabe, sich mit solchen Leuten auseinander zu setzen.

    Wobei ich finde man kann sich dann auch über sie lustig machen. Ich kenne ein paar Webseiten wie z.B. das Skeptics Guide Forum da wird man dafür bestraft wenn man Leute, die nicht logisch denken können, dann anfängt auszulachen bzw. zu beleidigen. Das muss ja hier nicht sein (ich hab ihn ja auch schon ausgelacht).

    Ich meine mal im Ernst. Er stellt sich hin und meint, er vertritt die Mehrheit.

    Das ist doch einfach nur zum lachen :-)

  87. Sebastian

    @bekay: Beleidigungen müssen persönlich sein. Wenn Tom allgemeine Aussagen macht dann ist das keine Beleidigung oder Verleumdung.

    Das Einzige was möglich wäre, wäre Volksverhetzung, und da müsste er schon ziemlich starke Geschütze auffahren. Wenn er irgendwen beleidigt hätte, hätten die Moderatoren das sicherlich ziemlich schnell zensiert.

  88. maybeadayoff

    An unseren Gastkommentator #40 von altermedia, PI-News oder aus welchem braunen Sumpf er hervorkreuchte, bei dem Wort “Gutmensch” höre ich nur noch EJECT, EJECT, EJECT! Wenn du willst, dass dir Menschen mit humanistischer Erziehung zuhören, solltest du das Wort aus deinem Sprach”schatz” streichen.
    Für dich und Tom und wie ihr anderen alle heißt, mal ein bißchen Wissenschaft:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Homophobie#Tiefenpsychologische_Perspektive

    “Die Anfälligkeit für diesen sozialpsychologischen Mechanismus ist nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt. Aus Sicht der Tiefenpsychologie dient Homophobie der Abwehr von Ängsten, und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist”

    Und im Abschnitt wissenschaftliche Untersuchungen steht folgendes:

    “Die These, dass Homophobie auch durch Abwehr eigener schwuler oder lesbischer Anteile verursacht werde, wird durch eine Untersuchung gestützt, die Professor Henry E. Adams im Jahr 1996 an der University of Georgia durchgeführt hat. Es wurde die Anschwellung (Tumeszenz) mittels Phallografie gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass 54,3 % der 35 homophoben Probanden (zum Vergleich: 24,1 % der 29 nicht homophoben Probanden), sexuell eindeutig erregt wurden beim Betrachten von Videos, die sexuelle Handlungen zwischen Männern zeigten. An der Untersuchung nahmen insgesamt 64 Männer teil, die sich alle selbst als ausschließlich heterosexuell bezeichnet hatten.

    Diese Untersuchungsergebnisse werden in der Psychologie so interpretiert, dass homophobe Einstellungen mancher Männer auch dadurch entstehen, dass sie sich mit eigener sexueller Erregung durch Männer nicht auseinandersetzen wollen.”

    Deswegen @Tom und all die anderen, denke ich der Film ist genau der richtige für Euch. Vielleicht habt ihr auch für euch ganz persönlich den ein oder anderen erhellenden Moment, der euer Leben grundlegend ändert. Vermutet zumindest die Psychologie

  89. Dr.Strangelove

    Immerhin konnte ich aus Tom herauskitzeln das er es echt eklig findet… das ist doch schon mal was. Vor allem ist findet er küssende Männer eklig, und ein Kuss zwischen Mann und Frau ‘normal”. Und vergleicht dies mit “Farbenblindheit”. Was absurd ist. Weil die Lippen, Augen, (selbst das Empfinden) wird bei einem Kuss zwischen Mann und Mann ähnlich sein wie Mann und Frau. (Einfach auf grund dessen wie die Wahrnehmung von Menschen (egal ob Mann oder Frau) funktioniert.
    Es ist also ziemlich exakt gleich…. und ich würde eher jemanden als “farbenblind” bezeichnen der da auf einmal einen Unterschied erkennen will. Und selbst wenn ich dann den Kuss zwischen zwei Männen als eklig empfinde. (und meinetwegen auch “die Mehrheit” der Menschen)… dann kann man doch nicht behaupten das “nur weil es der größere Teil so sieht” = normal.

    Lottospielen, Fußballschauen ist genau genommen ziemlich unnormal. (rein Neurowissenschaftlich betrachtet). Vielleicht nicht unnormal aber doch seltsam. Aber der Großteil in Deutschland macht das. In den USA (und anderen Ländern) versteht Fußball keine Sau. Bzw.. empfinden es als langweilig. 90 Minuten. (evtl. 1 oder 2 Tore. .. WTF)

    Das Argument mit “die meisten Leute sehen das so” = normal …. ist einfach nur dumm. Und Farbenblinde sehen einfach bestimmte Farbunterschiede nicht… weil da irgendwas mit deren Augen, bzw deren Farbverarbeitung schief geht. Also ein körperlicher Defekt! Was DU (und Wir) beim Betrachten eines Kusses zwischen zwei Männern fühlen,… oder bei einem Kuss zwischen Mann und Frau hat sehr viel mit Soziologie und evtl. auch mit Evolution (genetisch programierung) zu tun. (Fortpflanzungstrieb spielt sicherlich eine Rolle… ) etc… Aber das es nicht mehr nötig ist sich fortzupflanzen (überleben zu sichern) ist Sex doch einfach nur eine “Spaß Sache” … wenn man das natürlich nicht erkennt hat man schon ein Problem. Wenn du dann zwei Männer eklig findest .. dann ist das vielleicht so…. aber stell dir doch selbst man die Frage warum du so empfindest.

  90. Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    Also ich finde Küssen allgemein ziemlich eklig. Denn alles, was nicht der Fortpflanzung, dem Fortbestand der menschlichen Rasse und der Vergrößerung der Familie dient, ist pervers, krankhaft und widernatürlich. Deswegen finde ich auch Schokolade, Bücher, Kondome und besonders Fischmesser eklig. Das sind doch alles Dinge, die der Vermehrung nicht dienlich sind und die Familie sogar von Innen heraus zerstören können. Ich frage mich zwar manchmal, warum ich feutche Träume von meiner Oma habe – weil sie doch nicht mehr im gebährungsfähigen Alter ist! Ziemlich verwirrend…

  91. Trollfresser

    Schwul sein als Krankheit? Erstaunlich, denn einen Beweis dafür gibt es nicht.

    Aber ich kann meine Heteromitmänner schon verstehen: wer ein geringes Selbstbewusstsein hat muss natürlich Angst vor schwulen Mitmenschen haben, denn diese glauben ja, dass es sich um eine ansteckende Krankheit handeln würde und man plötzlich selbst schwul werden könne.

    Es ist also eigentlich kein Hass auf Schwule sondern viel mehr die Angst, vor dem “Anderssein”. Aber hey, verbieten wir alles was anders ist, heute ist man noch mainstream, morgen steht man selbst im Abseits.

    Ich gehe jedenfalls seit ich ein Jugendlicher bin mit der Devise “soll doch jeder tun was er möchte, solange er keinem anderen schadet” durch das Leben. Mir haben Schwule jedenfalls noch nie etwas getan, gewisse Höhlenmenschen die in der Vergangenheit leben dagegen schon – sie treiben regelmäßig meinen Blutdruck in die Höhe, vor Lachen ob ihrer geistigen Beschränktheit.

    Aber ich bin selbst nur neidisch auf primitive Menschen, es ist doch einfach toll wenn man ein simples Weltbild hat “alles was ich bin ist gut, alles was anders ist ist böse schlecht”, dann erspart man sich schließlich das Nachdenken, das strengt ja so unglaublich an.
    Und überhaupt sind Keulen soviel einfacher zu handhaben als moderne Werkzeuge, ausserdem durfte man in der Steinzeit Frauen einfach an den Haaren in die Höhle schleifen, ist natürlich auch einfacher für einen Homo Primitivus, muss er die Frau doch nicht mit seinem – nicht vorhandenen – Intellekt beeindrucken.

    Dennoch begrüße ich meine Mithöhlenmenschen herzlichst im 21 Jahrhundert, ich bin ja schließlich tolerant ;-).

  92. Sebastian

    Hey garantierter Tom: einmal ist lustig. Zwei Mal ist überflüssig.

  93. Sebastian

    Klar, wenn Du nicht mehr einfach nur ironisch sein willst dann kommentier weiter. Dann bist Du nur leider nicht mehr lustig sondern nur noch nervig.

  94. Doughnut

    Boah, habt ihr alle Langeweile. XD

    Moment.
    *schnell wegrenn*

  95. Tom

    Was wollt ihr eigentlich?
    Ihr wollt akzeptiert werden? Und ihr glaubt, das dadurch erreichen zu können, indem ihr solchen Blödsinn verbreitet?
    Wenn ihr akzeptiert werden wollt, müßt ihr euer Verhalten ändern. So einfach ist das!
    Ihr könnt hier rumjammern wie ihr wollt, ihr könnt noch hunderte von pseudowissenschaftlichen Studien beibringen. Akzeptanz werdet ihr auf die Weise nie erreichen, eher das Gegenteil.

  96. Snickerman

    Tom sagt: “Wenn ihr akzeptiert werden wollt, müßt ihr euer Verhalten ändern. So einfach ist das!”
    Aha.
    Niemand hat DEINE Akzeptanz nötig.
    Wenn man erst anders werden muss, als man ist, ist man doch nicht mehr der, der man war, also ist diese Aussage einfach nur komplett sinnfrei.
    Im Übrigen jammert außer Dir keiner, armer Tom, der Du Dich überall von Schwulen umzingelt siehst, so wie ein Betrunkener, der sich um eine Litfasssäule herumtastet und schließlich weinend zusammenbricht:
    “Mein Gott, eingemauert!”

  97. Doughnut

    Keine Ahnung, was genau die anderen hier wollen. Ehrlich, ist mir vollkommen schleierhaft.
    Ich zB will gar nichts von dir. Ich wundere mich nur, dass es hier Leute gibt, die sich freiwillig mit so nem dumpfbackigen Troll unterhalten.
    Aber trotzdem nett von dir, dass du fragst. :)

  98. Dr. Ruth

    “Was wollt ihr eigentlich?
    Ihr wollt akzeptiert werden? Und ihr glaubt, das dadurch erreichen zu können, indem ihr solchen Blödsinn verbreitet?
    Wenn ihr akzeptiert werden wollt, müßt ihr euer Verhalten ändern. So einfach ist das!
    Ihr könnt hier rumjammern wie ihr wollt, ihr könnt noch hunderte von pseudowissenschaftlichen Studien beibringen. Akzeptanz werdet ihr auf die Weise nie erreichen, eher das Gegenteil.”

    Ja Tom, was willst du eigentlich?
    Keiner will wirklich wollen, daß du dich mangelnder Akzeptanz auf irgendwelche rechtslastigen Blogs zurückziehst. Aber leider scheint deine persönliche Erfahrung zu sehr in deine logische Schlussfolgerung eingedrungen zu sein. Nachdem seit den 90er Jahren immer häufiger Homosexuelle in furchtbaren Quasselshows im Fernsehen vorgeführt wurden hat sich bei dir der Eindruck verstärkt, die Heterosexuelle Gesellschaft würde von den “Schwulen” überrannt, was scheinbar von deinen persönlichen Eindrücken und Einflüssen noch forciert wurde.
    Eine recht häufige Rechtsdödelthese – einfach, schlüssig und leicht zu begreifen. Und was am liebsten mit dieser These beschnitten wird ist das Recht auf die Freiheit zu leben wie es einem beliebt. Denn wenn die Schwulen das Regiment übernehmen, dann Gnade uns aufrechten Heterositäten Gott.

    Manche sind schwul, andere nicht wer’s nicht begreift, hat ein Problem.

    Hat gern geholfen und liebe Grüße,

    Deine Dr. Ruth

  99. burns

    *räusper*

    Bevor ich schlicht meinen Kommentar von oben nochmal hier reinkopiere,
    möchte ich eigentlich nur die Anredeform nochmal verstärken:

    LEUDE!!!!!!!!!!!!!!!
    Um Gotteswillen, warum geht Ihr hier auf Kommentare wie die von mic, ignos etc. überhaupt ein??? Und lasst Euch dazu herumkriegen, hier irgendwelche Argumente PRO Homosexualität hochzufahren???
    Das alleine ist schon so überflüssig wie ein Kropf; wenn wir DAS noch nötighaben, dann Adieu!, Deutsche Gesellschaft.
    Es ist natürlich absolut lächerlich, peinlich und mittelalterlich, was von der FSK kommt, da braucht man gar nicht drüber reden.
    Aber dass sich eine Kommentarseite hierzu zu einer Diskussion über “Homosexualität – gut oder schlecht?” entwickelt – Leute, echt, das müsst Ihr einfach verhindern…….

    Und noch angefügt:
    Könnt Ihr BITTE BITTE beweisen, dass Ihr vernünftige, aufrechtgehende Mitteleuropäer seid und Toms etc. Kommentare einfach ignorieren und BITTE!!! hier nicht anfangen zu erläutern, ob Homosexualität genetisch oder noch aus der Antike oder bla ist?
    Das ist völlig wurscht! Wie bescheuert seid Ihr Gutmenschen denn noch?

    ARGH!!!

    Es ist 2011, keine Sau interessierts, woher Homosexualität kommt, wer schwul ist, ist schwul und lebt das gefälligst und über Toms und ignos und … sollte man eigentlich traurig lächelnd drüberstehen.
    Und Ihr Flachzangen steigt hier mit ein.

    Ich glaub es nicht.

  100. maybeadayoff

    “pseudowissenschaftliche Studien”
    du hast offensichtlich nicht nur keine Argumente sondern auch keine Kenntnis darüber, wie man diskutiert.
    http://5.asset.soup.io/asset/2427/3381_1af7_500.jpeg
    auf dass deinen homophoben Stammtischweisheiten immer und überall der Shitstorm der Vernunft entgegenweht

  101. Herr Vorragend

    Wie sich Schwule immer angegriffen fühlen und nach Toleranz rufen. Aber großteils selbst intolerant sind.

  102. Sebastian

    Was los, Herr Vorragend… kriegste keinen ab?

  103. Flow

    Schon lustig, dass dieser überflüssige Scheiß hier mehr Comments hat als die letzten, völlig uninteressanten Filmvorstellungen und “Reviews”..liebe 5 Filmfreunde, bitte stellt diesen Blog ein und widmet euch dem Thema: “Homosexualität, Heterosexualität und die daraus resultierenden Schwierigkeiten im Umgang miteinander”…und übrigens die Nazi-Keule gegen Menschen zu richten, die irgendwie ein Problem mit Homosexualität haben, ist genau so peinlich wie die Kommentare von z.B. Tom..

  104. Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    Ich habe auch irgendwie ein Problem mit Negern. Und mit Schlitzaugen. Und mit Juden. Viele von denen sind übrigens, wenn sie nicht emsig an der Weltherrschaft werkeln, in der Homolobby aktiv. Aber es ist schön, Unterstützer wie Flow zu haben, denn ein Nazi bin ich nun wirklich nicht. Weswegen es auch vollkommen unangemessen wäre, gegen mich die Nazi-Keule zu erheben. Ich bin halt nur jemand, der was gegen Menschen hat, die anders als ich sind. Und das ist mein Recht…

    …NICHT!

  105. Flow

    @ Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    ich glaube du hast meinen Comment nicht kapiert..aber egal, dass liegt eben daran wenn man seine Lackshorts zu eng trägt…oh ich pöser Nazi..

  106. Sebastian

    #99
    Die größten Schreier nach Toleranz erweisen sich als die intolerantesten.
    Dieser Kommentarbereich zeigt wieder einmal deutlich, warum eine vernünftige Diskussion mit schwulen nicht möglich ist. Kein einziges Sachargument, nur Pöbeleien, persönliche Angriffe und Beleidigungen. So schafft man sich keine gesellschaftliche Akzeptanz.

  107. Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    Oh, ich habe einen deinen Kommentar sehr genau verstanden. Du hast eine Person in Schutz genommen, die offensichtlich wahnhaft jegliche Argumente als pseudowissenschaftlich hinstellt, sich somit versucht unangreifbar zu machen, Homosexualität als Krankheit begreift, sich anmaßt, in ihrem Hass für alle normalen (ergo: heterosexuellen) Menschen zu sprechen, etc. pp. Wenn man ironisch darauf hinweist, dass solche eine Person nichts anderes als die Nazikeule verdient hat, wird einem hingegen vorgeworfen, zu enge Lackshorts zu tragen. Was wohl wiederum eine ungalubliche clevere Anspielung darauf ist, dass man nur schwul sein kann. Diese Vermutung sei dir belassen, aber offenbar verbindest du mit ihr ein erniedrigtes Vermögen, Dinge zu kapieren. Herzlichen Glückwunsch und willkommen in der heiteren Welt von Tom, kann man da nur sagen! :)

  108. Flow

    @ Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    nochmal…du hast meinen Comment nicht kapiert oder nicht kapieren wollen…
    btw: hast du jemals hier in diesem Forum was zu einem Film gepostet oder bist du nur so ein Betroffenheitsnomade? Eigentlich gehen mir so Typen wie du am Popo vorbei, aber wenn du unbedingt jemanden suchst den du anpissen willst dann such dir ein besseres Opfer..over and out..

  109. Toms garantiert heterosexueller Verbündeter

    Es tut mir aufrichtig leid, hier zu einem Thema geschrieben zu haben, was mich interessiert. Da ich hier sonst nicht aktiv bin (und außerdem Lackshort trage), sind meine Argumente natürlich weniger wert. Das habe ich nun eingesehen! :)

  110. bombastu

    Und wieder eine spannende Wendung im Homokrimi: Homosexualität – man höre und staune – kann nun am Schriftbild und den Worten erkannt werden. Jeder, der sich in “Intoleranz” gegenüber Menschen übt, welche andere Menschen für ihre harmlose Individualität als krank bezeichnen, kann nur schwul sein. Ein geschickter Schachzug. Wer will schon als schwul UND intolerant verdächtigt werden? So kriegt man fast alle zum Schweigen. Ach, die kleinen Rädchen der Sprachgewalt und des impliziten Mobbings mahlen weiter. Faszinierend!

  111. Doc

    Meine Fresse, was hier abgeht…
    Also ich finde ja auch, das Männchen und Weibchen am besten zusammen passen und dass das gut für die Arterhaltung ist – aber das einzig abartige ist, wie manche hier ihre persönlichen Vorlieben als das einzig “normale” hinstellen. Teenager (also ab 13) sollen sich so “ein schwieriges Thema” nicht im Kino ansehen dürfen? Ja warum denn nicht?? Es wird so viel niveauloser Schrott im Kino und im Fernsehen gezeigt, bei der Dauerberieselung entsteht viel eher ein Schaden am Gemüt, als wenn sich jemand diesen Film ansieht. Es kann eher helfen, wenn man mal sieht, was es abseits vom Mainstream noch alles gibt. Zumal mit einer Freigabe ab 12 ja niemand gezwungen wird, sich ihn anzusehen. Es werden nur Leute davon abgehalten, die ihn vielleicht sehen wollen.
    “Verzerrte Realität” – das ich nicht lache. Welcher Film (außer Dokus) zeigt nicht eine verzerrte Realität? Beispiele wurde ja bereits ausreichend genannt.

    Manchmal nervt es mich aber auch, wenn man als hetero schon für “uncool” angesehen wird. Das ist dann Ausgrenzung von der anderen Seite – möglicherweise ein Abwehrreflex der durch zu viele dumme Sprüche antrainiert wurde. Trotzdem würde ich jederzeit dafür einstehen, dass jede(r) sich selbst seine oder ihre Orientierung frei aussuchen kann. Und eigentlich erwarte ich eine solche Haltung auch von jedem intelligenten Menschen.

    Doc

  112. Chris

    Word @ 109!
    Es geht hier doch nicht um Pro oder Kontra Schwul. Sondern darum, dass die FSK einer, gelinde gesagt, nicht verhältnismäßigen Fehleinschätzung bei der Bewertung dieses Films erbrachte.
    Geistig ausgerotze Fernsehformate wie X-Diaries dürfen ohne zu hinterfragen im Free-TV laufen, bei denen ich mir viel eher vorstellen kann, dass sie einen nicht unsignifikanten, negativen Eindruck bei Jugendlichen hinterlassen könnte.
    Ich glaube nicht, dass ein heranwachsender Mensch, aufgrund dieses Filmes plötzlich homosexuell wird. Das ist vollkommener Blödsinn.

    Zum Offtopic Homophobie: unter anderen Ängsten leidenden Menschen, wie Arachnophobie, Höhenangst etc. etc. wird immer ernsthaft versucht zu helfen. Warum soll das denn nicht auch bei Homophobie, versucht werden zu analysieren, zu verstehen und ggf eine Therapie entwickelt werden, die den betroffenen die Ängste versucht zu nehmen (falls es sowas nichts chon längst gibt)? Stattdessen wird hier auf die Homophoben eingedroschen bis zum geht nicht mehr (Im Falle von Tom womöglich zu Recht, der hat sich ja durch seine unangebrachten und widersprüchlichen Äußerungen selbst an vom weiteren Diskusionsverlauf disqualifiziert ;)).

  113. bombastu

    Nette Idee mit der Therapie. Aber: Homophobie ist nicht vergleichbar mit anderen psychologischen Angststörungen und demzufolge auch nicht pathologisch. Ist eher ein Begriff aus den Sozialwissenschaften und wird dort zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit gezählt. Illustre andere Typen von diesen Menschenfeinden sind beispielsweise Rassisten oder Sexisten: Die versucht übrigens und richtigerweise auch niemand zu therapieren. Für gewisse vorurteilsbelastete Denkmuster muss man als aufgeklärter Mensch kein Verständnis aufbringen. Zu denen gehört eben auch ganze Gruppen von Menschen anzufeinden aufgrund von Eigenschaften, die sie nicht ändern können, wie sexuelle Orientierung, Geschlecht oder Hautfarbe. Gut, der rechtskonservative und christofaschistische Bimbo hat darauf natürlich immer eine Antwort parat: Homosexualität wird nicht genetisch festgelegt. Was wiederum aber nicht heißt, dass der Mensch entscheiden könnte, homosexuell zu werden. Was wäre das auch für eine vollkommen gefährliche und wiedersinnige Entscheidung in einer Welt, in der Leute wie Tom noch unbehelligt ihren geistigen Dünnpfiff herauspressen können…

  114. jim

    …Helmut Dietl würde hier auf die Knie fallen und ein “Danke” wispern…daß ist aber ein anderes Thema – owohl.
    Ansonsten hat daß Thema Sexualität im Generellen natürlich einen Aufwühlfaktor – der Mensch ist nun mal ein sexuelles Wesen…das kann schon mal Verwirrung stiften,nicht wahr Thomas(seine Freunde nannten ihn Tom…).
    Aber man kann ja drüber reden.
    Leider hat die FSK in der Tat versagt.Aber das sagt man auch über die Politik,die Polizei und Michael Bay.Im Westen leider wirklich nicht viel neues.Also ist man mal wieder gezwungen,selbst Denk und Tu Initiativen zu ergreifen.In diesem Sinne sei jedem ein ausgefülltes Sexualleben gegönnt – was aber lediglich mit
    d e m richtigen Partner(oder mehreren) gelingen dürfte.Das macht dann(zusätzlich)glücklich.Und wenn man glücklich ist,möchte man die ganze Welt umarmen.

  115. Tom

    @Kommentar #109 von Doc
    > Manchmal nervt es mich aber auch, wenn man als hetero schon für
    > “uncool” angesehen wird. Das ist dann Ausgrenzung von der anderen
    > Seite

    Genau das ist das Problem mit den Homos. Daß sie ihr abartiges Verhalten auch noch als normal verkaufen und andere mit hineinzuziehen versuchen, das ist nicht mehr hinnehmbar.

    > Trotzdem würde ich jederzeit dafür einstehen, dass jede(r) sich selbst
    > seine oder ihre Orientierung frei aussuchen kann. Und eigentlich erwarte
    > ich eine solche Haltung auch von jedem intelligenten Menschen.

    Ein intelligenter Mensch sagt nicht einfach pauschal, jeder soll das machen dürfen was er will. Er überlegt sich vorher, was er sagt, und zieht die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen mit in Betracht.
    Warum sollte man gesellschaftsschädigendes Verhalten erlauben?

  116. wolframcgn

    Soooo. Stellungnahme ist da:

    ***Hier die Stellungnahme, die erwartet “bla-blaig” ausfällt + keinerlei Bezug zur Kritik hat und Nebelkerzen/Nebenkriegsschauplätze um die es gar nicht ging beackert. Zusätzlich ist es eine Standard-Mail + besprochen wurde im Vorfeld auch nüscht. Tadaa:***

    Sehr geehrter Herr XXX,

    herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Anbei finden Sie wie besprochen die Stellungnahme der FSK zur Alterseinstufung von ROMEOS:

    Am 5. September 2011 wurde der Film ROMEOS (Regie: Sabine Bernardi) von der FSK mit „freigegeben ab 16 Jahren“ gekennzeichnet. Die antragstellende Firma hat die Entscheidung akzeptiert und von der Möglichkeit, gegen diese Entscheidung in Berufung zu gehen, keinen Gebrauch gemacht.

    Die Entscheidungen der FSK-Ausschüsse werden in einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung, dem sogenannten Jugendentscheid, begründet und dokumentiert. Dieser wird unmittelbar nach der Prüfung verfasst und dem Antragsteller übermittelt. Dass der Antragsteller die Alterseinstufung von 16 Jahren akzeptiert hat, bestätigt die Entscheidung des Ausschusses.

    Nun ist der Jugendentscheid zu ROMEOS von dritter Seite ins Internet gestellt worden und hat zu Kritik geführt.

    Die FSK bittet in aller Form für diskriminierende Formulierungen im Jugendentscheid um Entschuldigung .

    Die FSK informiert die Öffentlichkeit über jede FSK-Spielfilmfreigabe in Form einer Kino-Freigabebegründung auf ihrer Internetseite. Dies geschieht jeweils zum Kinostart (ROMEOS: 8. Dezember 2011).

    Gerne senden wir Ihnen die Kino-Freigabebegründung vorab:

    “ROMEOS erzählt in differenzierter Weise von Lukas, der sich als Transgender entschlossen hat, künftig als Mann zu leben. Hormonspritzen, bürokratische Hürden und das Ringen um Akzeptanz bestimmen von nun an seinen Alltag. Der Film bleibt nah an seinem Protagonisten und erlaubt es den jugendlichen Zuschauerinnen und Zuschauern, an dessen von emotionalen Höhen und Tiefen geprägter Selbstfindung in einem schwul-lesbischen Milieu teilzunehmen.
    Damit bietet er eine feinfühlige Sicht auf Fragen der sexuellen Selbstverwirklichung auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Die Irrungen und Wirrungen, die Lukas dabei durchleben muss, das Sich-Ausprobieren im sich verändernden Körper gehen einher mit dem Ausloten von persönlichen Grenzen in der Partywelt junger Erwachsener – mit Alkohol- und Drogenkonsum sowie wechselnden Partnerschaften.

    Bewusst stellt der Film dabei Fragen, ohne vorgefertigte Antworten zu geben. Zuschauerinnen und Zuschauer sind ab 16 in ihrer persönlichen Entwicklung soweit, dass sie diese Unsicherheiten souverän gemeinsam mit der Hauptfigur Lukas bearbeiten können. 12-Jährige allerdings sind mit dieser Aufgabe überfordert.”

    Mit freundlichen Grüßen

  117. Dr.Strangelove

    Habe den gleichen Text erhalten und finde die Stellungnahme ziemlich schlecht. Wenn man das aufschlüsselt sagt sie so was aus wie:
    .
    1. Dieser Text war eh nie für die Öffentlichkeit bestimmt. (und? Dennoch hat die FSK diesen Text ja an die Macher geschickt… es handelt sich also nicht um internen Schriftverkehr sondern das was man nach außen trägt.)
    .
    2. Die “Macher” haben keinen Widerspruch eingelegt. (Kann viele Gründe haben. Aber das ändert ja auch nichts am Text.)
    .
    3. “die FSK entschuldigt sich” (schön. ändert aber nichts am Text, sondern gibt eben dann eine geschönte Meldung für die Presse raus.)
    .
    Hätte es schön gefunden wenn die FSK ihren Fehler eingesehen hätten und den Film neu bewertet hätten. FSK 12. Egal ob die Macher nun Widerspruch einlegen oder nicht. So bleibt der Schwulenfeindliche Text bestehen. (war ja nur für die Macher bestimmt) .. hier ein schöner Text für die Presse, Sorry.
    .
    Fickt euch FSK.

  118. wolframcgn

    @Dr.Strangelove

    Mir persönlich ging es um den Eindruck, der erweckt wurde:

    “… und die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen. …”

    Da wird behauptet, dass man auf seine sexuelle Identität durch außen Einfluss nehmen könnte – Was natürlich Mumpitz ist.

    Wie der Film zu bewerten ist, interessierte mich da gar nicht, weil ich das nicht beurteilen kann und will (Ist natürlich trotzdem eine Diskrepanz zu manchen anderen FSK-Entscheidungen, die “brutalere” Filme an kleinere Altersstufen freigeben).

    Und dafür entschuldigen sie sich halt halbherzig. Und DAS find ich richtig albern, weil es durch den ganzen Zusatz-Schmonz unglaubwürdiger wird.

    “Ahh, Hilfe! Da fragen Leute nach die ILLEGAL durch das BÖSE INTERWEB an unseren VOLL GEHEIMEN Bericht gekommen sind nach! Mach doch einer was!111″

    “Hier, da veröffentliche das mal.”

    “Beantwortet das Fragen und geht auf Einwände ein?”

    “Nein. Aber es tut so und lenkt schöön ab.”

  119. Doc

    @Kommentar #113 von Tom
    > Genau das ist das Problem mit den Homos. Daß sie ihr abartiges Verhalten auch
    > noch als normal verkaufen und andere mit hineinzuziehen versuchen, das ist
    > nicht mehr hinnehmbar.
    Das “Verhalten von Homos” ist weder abartig noch gesellschaftsschädigend, es ist nur manchmal auch intolerant in die Gegenrichtung. Sind halt auch nur Menschen.

    Was aber wirklich schädlich für eine Gesellschaft ist, sind Leute wie du, die andere Menschen bedrängen, beleidigen und ausgrenzen, nur weil sie bei einem bestimmten Thema andere Vorlieben haben. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, geht einer Gesellschaft durch Homosexualität höchstens ein bißchen Reproduktionspotential verloren – das kann man leicht ausgleichen. Durch Intoleranz und Ausgrenzung entsteht der Gesellschaft aber mindestens ein wirtschaftlicher Schaden, da die Ausgegrenzten nur selten ihr volles Potential nutzen können. Wenn ein schwuler Ingenieur aufgrund von Vorurteilen keinen Job bekommt, haben wir eine Menge Geld umsonst investiert. DAS nenn ich gesellschaftsschädigend! :-P

  120. Lexus

    Die Bewertung der Prüfstelle ist mir langsam ziemlich Wayne,als aktiver Gamer von ”KILLER SPIELEN” darf ich bei jedem neuen Release in Österreich meine Euros lassen damit ich als Junger Mann Bluteffekte und Leichen sehen ”darf”…in den Deutschland Versionen wird ja trotz FSK18 alles geschnitten weil ich ja zum Amokläufer mutieren könnte der mal auf der Straße ein Deathmatch zelebrieren will -.-..

    Also nehmt diese Einstufung des Films nicht zu ernst!!!

    Was ich jedoch lustig finde ist dieses zum Teil geheuchelte Gutmenschen gerede hier.Nehmen wir z.b Tom er sagt seine Meinung und hat diese in seinem ersten Beitrag auch sachlich ausgedrückt ohne Homosexuelle zu beleidigen.Was folgt sind die großen OHH ER HAT ETWAS GEGEN SCHWULE Schreie,ganz ehrlich manche reden hier von Meinungsfreiheit aber wollen dem Andersdenkenden [idf Tom] ihre Meinung aufzwingen und SEINE Meinung nicht akzeptieren =D Und wenn ich dann die Vergleiche hier lese von Homosexuellen Tieren und Vätern die ihre Kinder vergewaltigen frage ich mich ob ich hier noch auf einem Film Portal bin..

    Ich habe nichts gegen Homosexuelle da es ja ihr Leben ist und nicht meins,jeder soll glücklich sein Ding durchziehen solange kein anderer dabei zu schaden kommt..Aber ich selber sage klar das ich Homosexualität nicht nachvollziehen geschweige denn als Normal betrachten kann.Jeder Mensch hat halt andere ”Lebens” Normen… Wenn ihr mich jetzt als Homophob hinstellt nur weil ich andere Normen habe sollte ich den Spieß mal umdrehen.Ich kenne keinen von euch aber mach auch mal auf Onkel Seelenklempner und gebe euch eigentlich nicht vorhandene Phobien.
    Mfg ich muss jetzt los

  121. Lexus

    Die Bewertung der Prüfstelle ist mir langsam ziemlich Wayne,als aktiver Gamer von ”KILLER SPIELEN” darf ich bei jedem neuen Release in Österreich meine Euros lassen damit ich als Junger Mann Bluteffekte und Leichen sehen ”darf”…in den Deutschland Versionen wird ja trotz FSK18 alles geschnitten weil ich ja zum Amokläufer mutieren könnte der mal auf der Straße ein Deathmatch zelebrieren will -.-..

    Also nehmt diese Einstufung des Films nicht zu ernst!!!

    Was ich jedoch lustig finde ist dieses zum Teil geheuchelte Gutmenschen gerede hier.Nehmen wir z.b Tom er sagt seine Meinung und hat diese in seinem ersten Beitrag auch sachlich ausgedrückt ohne Homosexuelle zu beleidigen.Was folgt sind die großen OHH ER HAT ETWAS GEGEN SCHWULE Schreie,ganz ehrlich manche reden hier von Meinungsfreiheit aber wollen dem Andersdenkenden [idf Tom] ihre Meinung aufzwingen und SEINE Meinung nicht akzeptieren =D Und wenn ich dann die Vergleiche hier lese von Homosexuellen Tieren und Vätern die ihre Kinder vergewaltigen frage ich mich ob ich hier noch auf einem Film Portal bin..

    Ich habe nichts gegen Homosexuelle da es ja ihr Leben ist und nicht meins,jeder soll glücklich sein Ding durchziehen solange kein anderer dabei zu schaden kommt..Aber ich selber sage klar das ich Homosexualität nicht nachvollziehen geschweige denn als Normal betrachten kann.Jeder Mensch hat halt andere ”Lebens” Normen… Wenn ihr mich jetzt als Homophob hinstellt nur weil ich andere Normen habe sollte ich den Spieß mal umdrehen.Ich kenne keinen von euch aber mach auch mal auf Onkel Seelenklempner und gebe euch eigentlich nicht vorhandene Phobien.
    Mfg Lexus

  122. Tom

    @Kommentar #117
    > Wenn ein schwuler Ingenieur aufgrund von Vorurteilen keinen Job
    > bekommt, haben wir eine Menge Geld umsonst investiert.

    Wenn der schwule Ingenieur keinen Job bekommt, hat er sich das ganz allein selbst zuzuschreiben. Denn bei der Bewerbung mußte er das nicht angeben.

  123. Fraimer

    Ich komm mitlerweile nur noch hier her um Tom’s neue Kommentare zu lesen… Und frag mich, warum ich mir das antue.
    Ich bin weder homophob noch homosexuell. Trozdem halte ich es nicht für unnormal. Eher ungesellschaftlich, denn wie heißt es so schön:
    Du denkst, doch die Gesellschaft bestimmt. Menschen sind genormt, darauf hat man sich stillschweigend geeinigt.
    Ich bin auch nicht transsexuell oder unter 16, aber der Film war gut. Und ich bin traurig, da ich erkennen muss, wie stolz manche Menschen ihren unmoralischen Standpunkt verteidigen, versuchen sich auf Studien zu stützen, aber im Grunde extrem einseitiges “Material” dabei herauskommt.
    Das erinnert mich, ohne mit der “Nazi-Keule” zu kommen, an ein Referat, das ich mal über die extrem ansichtigen Parteien gehalten habe.
    In dem Buch “Deutsche Zustände” wurden Zahlen bekanntgegeben, das 24,8 % der Befragten es eklig finden, wenn sich Homosexuelle in der Öffentlichkeit küssen.
    Aber Tom, 24,8 % sind doch nicht die Mehrheit… ;)

    Quelle:
    http://www.sozialismus.info/index.php?name=News&sid=2331&ds=print.htm
    (3. Absatz unter Jörg Fischer-Aharon)

    Nochmals:
    Ich unterstelle hier keinem den nationaszialismus, ich weiße bloß auf die Zahl hin, die defintiv keine Mehrheit, aber doch einen großen Teil der “Bevölkerung” ist.

  124. xxx

    homosexualität mit aids vergleichen? weil aids wie die sexualität eigentlich auch tief in unserer psyche verankert ist. genau wie das mit den zwei köpfen. nachher sagt man noch, der zweite sei nur einbildung. und dass der liebe tom nur seine meinung äußert…schon das wort “homo” ist doch beladen mit negativen konnotationen bis zum geht nicht mehr. wenn die folgenden kommentare inhaltslos sind, welchen wert hat dann bitte der erste. nichtsdestotrotz wird man schwul oder lesbisch oder wie auch immer geboren, und verklemmte eltern grundsätzlich mit homosexuellen kindern gestraft. euer job als elternteil ist nicht euer weltbild weiterzugeben, sondern euer kind zu lieben und ihm die aufmerksamkeit zu schenken, die es braucht, damit es sich selbst entfalten kann. zum seelischen krüppel wird es erst wenn dies nicht geschieht.
    ich persönlich küsse meinen freund auch nicht in der öffentlichkeit. aber nur weil ich das bei heterosexuellen mindestens genauso unnötig finde, nicht weil ich etwa “rücksicht” auf die etwas weniger bunte welt nehme.
    in jedem fall vermute ich allerdings auch, dass der film ziemlich langweilig wird. und wenn er nichts als klischees propagiert, hat der film sowieso keinen besonders großen wert für die jugendlichen, die ihn nicht sehen dürfen. sollte. aber mal ehrlich, wann hat einen so eine alterseinschränkung schonmal abgehalten. wenn die das sehen wollen, kommen die schon da ran.

  125. Tom

    @Kommentar #121 von Fraimer
    > Ich bin weder homophob
    Natürlich bist Du das nicht, denn dieses Wort gibt es nicht.
    Was ist mit diesem Wort gemeint? schwulenfeindlich? schwulenkritisch? Dann sag doch einfach, was Du meinst.
    Diese Wortschöpfung dient nur dazu, Schwulenkritiker mit Schwulenfeinde in einen Topf zu werfen.

    > In dem Buch “Deutsche Zustände” wurden Zahlen bekanntgegeben, das
    > 24,8 % der Befragten es eklig finden, wenn sich Homosexuelle in der
    > Öffentlichkeit küssen.
    > Aber Tom, 24,8 % sind doch nicht die Mehrheit… ;)
    Könnte das vielleicht daran liegen, daß die Mehrheit sich inzwischen nicht mehr traut zu sagen, was sie denkt?
    Oder stimmen diese Zahlen überhaupt? Wie sind diese zustandegekommen?

    > Quelle:
    > sozialismus.info/index.php?nam…
    Das dürfte genug sagen

  126. jali

    @tom:
    > Natürlich bist Du das nicht, denn dieses Wort gibt es nicht.
    Natürlich gibt es dieses Wort. Es kommt aus dem griechischen von homos=gleich und Phobia=furcht, und bezeichnet die Feindseligkeit gegen Schwule oder Lesben oder die allgemeine, irrationale Angst vor homosexuellen Lebensweisen. Das Wort findet sich sogar im Duden: http://www.duden.de/rechtschreibung/Homophobie

    > Diese Wortschöpfung dient nur dazu, Schwulenkritiker mit Schwulenfeinde in
    > einen Topf zu werfen.

    “Schwulenkritiker”? So etwas gibt es nicht, es ist nämlich totaler Schwachsinn. Homosexualtät ist eine Eigenschaft von Menschen. Genausogut könntest Du “Blondinenkritisch” sein, oder “Schwerkraftkrititisch”.
    Du magst vielleicht das Verhalten einzelner Personen oder Gruppen (Vereinen etc.) kritisch betrachten, aber die Eigenschaft “schwul” zu sein kritisieren zu wollen, ist von vornherein komplett sinnfrei.

    > Könnte das vielleicht daran liegen, daß die Mehrheit sich inzwischen nicht
    > mehr traut zu sagen, was sie denkt?
    Wieso sollte sie. Gibt es dafür denn Anzeichen? Wenn Du eine wissenschaftliche Studie angreifst, in dem Du eine neue Prämisse einführst (“Leute lügen bei Befragungen”) musst Du dafür auch ein paar Belege anführen können.

    > Oder stimmen diese Zahlen überhaupt? Wie sind diese zustandegekommen?
    Die “Deutschen Zustände” sind eine jährlich durchgeführte Studie zu Themen der Gewalt- und Diskriminierungsforschung des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.
    Wenn Du wissen willst, wie die Ergebnisse zustande kommen, hier die Publikationsliste des Instituts: http://www.uni-bielefeld.de/(de)/ikg/publikationen/alle.html
    Die aus diesen Studien entandene Buchreihe “Deutsche Zustände” kannst Du im Buchhandel erwerben.
    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_11/278-2417863-0473454?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=deutsche+zust%E4nde&x=0&y=0&sprefix=deutsche+zu

    Es enthält Dir also niemand Ergebnisse vor. Es ist, nebenbei bemerkt, schlechter Diskussionsstil einfach mal wild die Ergebnisse von Studien in Frage zu stellen, ohne Argumente dafür zu bringen, nur weil einem die Ergebnisse nicht in den Kram passen.

  127. Huan Vu

    Wir haben ja mit dem Gedanken gespielt, unseren Independent-Film nun doch noch bei der FSK einzureichen, da der Verkauf v.a. in den USA ziemlich gut läuft, aber nach der Nachricht hier platzt mir dann doch der Kragen.

    Ergo haben wir nun beschlossen, dass unser Film FSK-18 da ungeprüft bleibt. Die 2000 EUR investiere ich lieber woanders als in einem dysfunktionalen System der Medienkontrolle.

    Siehe hier unser Announcement auf Facebook:
    https://www.facebook.com/farbe.film

  128. Tom

    @Kommentar #124 von jali
    > Natürlich gibt es dieses Wort. Es kommt aus dem griechischen von
    > homos=gleich und Phobia=furcht, und bezeichnet die Feindseligkeit gegen
    > Schwule oder Lesben oder die allgemeine, irrationale Angst vor
    > homosexuellen Lebensweisen.

    Dieses Wort hat es auch im griechischen nie gegeben.
    Es ist ein Kunstwort aus der heutigen Zeit, aus altgriechischen Wörtern zusammengesetzt. Verwendet wird es in gewissen Kreisen, aber nicht unter normalen Menschen.
    Es bezeichnet nicht Feindseligkeit, sondern wird verwendet, um Kritikern Feindseligkeit zu unterstellen.
    > Das Wort findet sich sogar im Duden:
    Der Duden ist mit der Einführung der Rechtschreibreform kein Maßstab mehr.
    > “Schwulenkritiker”? So etwas gibt es nicht, es ist nämlich totaler
    > Schwachsinn. Homosexualtät ist eine Eigenschaft von Menschen.
    > Genausogut könntest Du “Blondinenkritisch” sein, oder
    > “Schwerkraftkrititisch”.
    > Du magst vielleicht das Verhalten einzelner Personen oder Gruppen
    > (Vereinen etc.) kritisch betrachten, aber die Eigenschaft “schwul” zu sein
    > kritisieren zu wollen, ist von vornherein komplett sinnfrei.
    Kritisisiert wird die schwule Verhaltensweise.
    > Wieso sollte sie. Gibt es dafür denn Anzeichen? Wenn Du eine
    > wissenschaftliche Studie angreifst, in dem Du eine neue Prämisse
    > einführst (“Leute lügen bei Befragungen”) musst Du dafür auch ein paar
    > Belege anführen können.
    Das Menschen lügen können, ist offenkundig.
    Die Autoren einer solchen Studie müssen folglich nachweisen, daß in ihrem Fall die Befragten nicht gelogen haben.
    > Die “Deutschen Zustände” sind eine jährlich durchgeführte Studie zu
    > Themen der Gewalt- und Diskriminierungsforschung des Instituts für
    > interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.
    Das sagt schon genug. Uni Bielefeld ist keine seriöse Universität.
    > Es ist, nebenbei bemerkt, schlechter Diskussionsstil einfach mal wild die
    > Ergebnisse von Studien in Frage zu stellen, ohne Argumente dafür zu
    > bringen, nur weil einem die Ergebnisse nicht in den Kram passen.
    Es ist schlechter Wissenschaftsstil, Ergebnisse zu präsentieren, ohne das Zustandekommen von diesen schlüssig darzulegen.
    Uni Bielefeld ist bekannt für ergebnisorientierte “Forschung”.

  129. Doughnut

    “Uni Bielefeld ist bekannt für ergebnisorientierte “Forschung”.”
    Und Tom ist hier inzwischen bekannt für seine Trolligkeit … äh Drolligkeit.

    Ihr führt hier übrigens von Anfang an keine Diskussion, jali, denn die würde eine ergebnisoffene Haltung beider Parteien voraussetzen.
    Da sich aber sicher keiner von einem homophoben (@ Tom: alle Worte aller menschlichen Sprachen wurden irgendwann einmal erfunden, du Depp) Clown wie Tom die Welt erklären lassen will, wär das selbst dann keine Diskussion, wenn er selbst nicht so unbelehrbar wäre.

  130. Sebastian

    Doughnut:
    Wo sind denn eure Argumente?
    Außer persönliche Angriffe und Beleidigungen seh ich hier nichts!

  131. Doughnut

    Irgendwie kapierst du es nicht, scheint mir.
    Ich will weder Argumente liefern noch überhaupt an eurer albernen “Diskussion”, die keine ist (die Gründe hab ich im letzten Post genannt), teilnehmen.
    Ihr bietet diesem Halbaffen mit jeder weiteren Antwort nur wieder aufs Neue neu die Möglichkeit, seine stumpfen, beleidigenden (auch euch übrigens, er hat schon zig Male alle nicht Homophoben als nicht normal denunziert) und völlig hirnverbrannten Botschaften rauszuposaunen.
    Und dann bildet ihr euch auch noch ein, dass ihr ihn dazu bringen könnt, vielleicht irgendwann um Kommentar 1000 herum einen Millimeter weit voin seiner ursprünglichen Position abzurücken.
    Das ist einfach lächerlich, sry.

    Mit solchen Leuten diskutiert man nicht, die erinnert man einfach nur dezent daran, dass man nichts von ihnen hält und dass ihre Möglichkeiten, all die sie so extrem störenden Zustände zu verändern, Gott oder besser unserer Verfassung sei Dank extrem begrenzt sind, es sei denn, sie wollen gern eine Weile hinter Gittern zubringen.

  132. Doughnut

    Eine Korrekturfunktion wär übrigens nach wie vor nett, 5FF. ^^

  133. ich2012

    Jali: > Das Wort findet sich sogar im Duden…

    Tom: Der Duden ist mit der Einführung der Rechtschreibreform kein Maßstab mehr.

    Ich: LOLZ! Stürzt den Duden, den lesen eh nur Schwule!

  134. Sebastian

    Doughnut:
    Wenn Du nicht diskutieren willst, warum bleibst Du dann nicht einfach weg?
    Tom hat wenigstens gute Argumente gebracht, die Du anscheinend nicht zu widerlegen imstande bist.
    Es gibt keine Rechtfertigung für die Beleidigungen, die Du hier losläßt!

  135. Doughnut

    “Tom hat wenigstens gute Argumente gebracht, die Du anscheinend nicht zu widerlegen imstande bist.”
    Oh! Mein! Gott!
    Sag mal, was genau stimmt nicht mit dir, dass du diesen Rotz als “gute Argumente” bezeichnest?:
    “krank”
    “nicht normal”
    “Homolobby”
    “Homopropaganda”
    “Könnte das vielleicht daran liegen, daß die Mehrheit sich inzwischen nicht mehr traut zu sagen, was sie denkt?”

    Alles bis hierhin weist auf eine ausgeprägte Neurose hin, irgendwas mit Verfolgungswahn und Verschwörungstheorien, außerdem auf grundlosen Hass gegen Leute, von denen er mit Sicherheit nicht mal einen einzigen näher kennen dürfte, denn die sollen ja unter sich bleiben und den guten Tom nicht behelligen.
    Dass er ein Verschwörungstheoretiker und schon dadurch nicht ernstzunehmen ist, zeigen auch seine Seitenhiebe gegen ihm widersprechende Quellen:
    “Das Menschen lügen können, ist offenkundig.”
    “Uni Bielefeld ist keine seriöse Universität.”

    “Schwulenkritiker” … ROFL!!!
    “Die Strafbarkeit von Homosexualität wurde daher folgerichtig vom Verfassungsgericht als verfassungskonform angesehen, und angesichts der Auswüchse, die sich manche Homo-Vertreter leisten, wird es an der Zeit, über die Wiedereinführung nachzudenken.”
    “unter sich bleiben”
    … Wieso denk ich da an Nazis, Juden und Ghettos? ^^
    Mann, bin ich froh, dass Toms Meinung nicht bedeutender ist als ein Furz im Wind.

  136. Sebastian

    Doughnut:
    Dann versuch doch mal zu begründen, warum Du die Argumente für falsch hälst.

  137. Doughnut

    Sobald Leute so wie Tom es hier anfangen, andere aus niederen Beweggründen herabzusetzen und zu verunglimpfen, hab ich einfach keinen Bedarf mehr an Argumenten und an einer Diskussion. Ich sehe auch nicht ein, warum man im Jahr 2011 in Deutschland noch irgendwem erklären müsste, dass Homosexualität keine ansteckende Krankheit ist.
    Ich diskutiere doch auch nicht mit Glatzen darüber, ob der Führer nur das Beste für Deutschland wollte.
    Was ist daran so schwer zu verstehen?
    Und da er sich auch seit Beginn eurer “Diskussion”, die keine ist und nie eine war, keinen Millimeter bewegt hat, versumpft das hier in einem unsäglich peinlichen Grabenkampf, in dem ihr ihm mit jeder weiteren Äußerung nur erneut die Möglichkeit gebt, seine ständigen Beleidigungen und hirnverbrannten Verschwörungstheorien zu wiederholen.
    Mit solchen Leuten zu diskutieren, ist völlig zwecklos, weil sie gegen jeden Einwand dadurch gewappnet sind, dass entweder den Einwand oder den Hervorbringer als mit dem Feind im Bunde diskreditieren.

    Das war übrigens mein letzter Beitrag zu dem Thema, falls du also weiter mit Tom “diskutieren” willst, nur zu. ;)

  138. Doughnut

    Hiermit bitte ich alle nichtfaschistischen Glatzenträger übrigens ausdrücklich um Verzeihung. ^^

  139. Sebastian

    Doughnut:
    Tom hat niemand herabgesetzt oder verunglimpft. Seine Argumente sind nachvollziehbar. Wenn Du der Meinung bist, daß sie fehlerhaft sind, dann solltest Du das begründen.
    Sonst muß ich davon ausgehen, daß die Argumente richtig und nicht widerlegbar sind.

  140. Sebastian

    Also ich bin grad stark beleidigt darüber dass mein Name hier durch die hohlfruchtigen Äußerungen meines Namensvetters besudelt wird :-)

    Doughnut lass Dich doch bitte nicht weiter von dem anderen Sebastian trollen. Deine Äusserungen wirken im Moment nur noch semi-intelligent.

  141. Doughnut

    Hätte mir eigentlich auch auffallen müssen, dass da ein Bild neben dem Namen fehlt. ^^
    Ehrlich gesagt ist mir das aber auch egal, wer das ist. Ich war es nur leid, zuzusehen, wie selbst nach 100 sinnlosen Kommentaren immer noch Leute versuchen, mit ihm zu “diskutieren” und ihm dadurch weiter eine Plattform bieten.
    Und auf Sebastian Nr. 2 hätte ich eh nicht noch ein weiteres Mal geantwortet, der hat mit seinem letzten Kommentar ja mehr als deutlich gemacht, wo er steht.

    Wobei er das schon mit dem 1. machte, seh ich grad. Naja, zu viele Comments, da liest man nicht alles. ;)

  142. Sebastian

    Doughnut:
    >Und auf Sebastian Nr. 2 hätte ich eh nicht noch ein weiteres Mal geantwortet, der hat mit seinem letzten Kommentar ja mehr als deutlich gemacht, wo er steht.
    ——
    Daß Du nicht mit Leuten diskutierst, die anderer Auffassung sind als Du, habe ich schon erahnt.
    Ein etwas seltsames Verständnis des Diskussionsbegriffs, aber jeder wie er will.

  143. Sebastian

    Das kommt davon wenn man unter der irrigen Annahme leidet dass man jedweden unsinnigen Mist sagen kann und das zu einer Antwort berechtigt.

    Tom ist für uns wie jemand, der dasteht und sagt, die Erde wäre flach.

    Das muss man auch nicht ausdiskutieren, da kann man sich einfach drüber lustig machen.

    Von daher fabulier Du mal ruhig weiter darüber, dass das Argument, die Erde wäre flach, wenn man es nicht widerlegt, wunderbar logisch ist und dass Du das glaubst weil Tom das sagt.

    Ich würd mir nur wünschen dass Du nicht von ‘ner Brücke springst, weil Tom Dir sagt Du kannst fliegen, Sebastian.

  144. Sebastian

    Sebastian:
    Wenn man damals nicht darüber diskutiert hätte, würde man heute immer noch glauben, die Erde sei flach!

  145. jim

    …na dann ist ja alles bestens.Schwul sein ist demzufolge ne’ runde Angelegenheit.Auch aus der horizentalen Perspektive.Und mit verbundenen Augen.Und überhaupt: es ist großartig – und ich kann es beweisen!

  146. Tom

    Die besten Argumente gegen Homos liefern die Homos selbst.

  147. Sebastian

    Naja Tom, dass gute Argumente nicht von Ihnen kommen hatten wir eigentlich schon festgestellt… und ehrlich gesagt wären sogar “Ätschbätsch” und “Selber” bessere Argumente als das was Sie so von sich geben…

  148. DerOnkel

    Homophobie ist voll schwul

  149. Soup von MichlD

    Dieser Film macht schwul… meint die FSK – Die Fünf Filmfreunde…

  150. Dr.Strangelove

    Übrigens … der Film wurde jetzt neu bewertet.
    FSK 12.

  151. Medusa

    Ich find das alles Schwachsinn und meine einfach nur das die meisten Menschen auch wenn sie es nicht direkt zeigen Schwule einfach nur eklig finden und nichts mit ihnen zu tun haben wollen. Ihr braucht mir jetzt auch nicht mit ,,aber in der Welt der Tiere gibt es auch sehr viele Homosexuelle.” kommen. Denn der Vergleich mit Tieren führt dazu, dass man die homosexualität nur noch mehr als abnormal empfindet und es als eine animalische Eigenschaft sieht.
    Ich habe nichts gegen Homosexuelle denn es ist ihre eigene Entscheidung was für ein geschlecht sie lieben und bevorzugen aber finde es auch nicht ok, dass die menschheit immer mehr eskaliert und Männer anfangen sich wie Frauen anzukleiden und natürlich auch umgekehrt. Natürlich will die Menschheit immer wieder etwas neues kreieren aber neu heißt nicht immer und unbedingt gut. Man sollte es einfach nicht übertreiben. Das ist meine Meinung zu diesem Thema.

  152. Mal Sehen

    Und deine Meinung ist rückständig, dumm und ekelhaft.

    Das ist nicht meine Meinung, das ist ein Fakt.

  153. Jenau

    Da stimme ich dem Kommentar von Mal sehen direkt zu.

  154. Queer geht Quer | Andreas Reinhardt

    […] brisantes Thema publik zu machen. Im Blog der Fünf Filmfreunde ist momentan ein interessanter Beitrag (Dieser Film macht schwul… meint die FSK) zum Film “Romeos… anders als du denkst“zu […]

  155. MsScF

    Ach Gottchen, Medusa, soviel Dummheit, dass ich obwohls schon 6 monate her ist antworten muss:
    Ich bin eine ganz normale Frau, absolut hetero und ich finde Homosexualität NICHT eklig, abnormal oder sonst was. Genauso blöde ist das Argument, dass die meisten nichts mit schwulen zu tun haben wöllten. Man sucht doch seine Freunde nicht nach Sexueller Orientierung aus sondern nach Charakter!
    Und desweiteren bin ich der Erfindung der Hose (für Frauen) extrem dankbar, da ich Röcke und Kleider schrecklich finde. Und ich liebe es auf Fussballspiele des Sc Freiburg zu gehen und mit den Männern mitzugrölen ;-)

  156. MsScF

    Ach Gottchen, Medusa, soviel Dummheit, dass ich obwohls schon 6 monate her ist antworten muss:
    Ich bin eine ganz normale Frau, absolut hetero und ich finde Homosexualität NICHT eklig, abnormal oder sonst was. Genauso blöde ist das Argument, dass die meisten nichts mit schwulen zu tun haben wöllten. Man sucht doch seine Freunde nicht nach Sexueller Orientierung aus sondern nach Charakter!
    Und desweiteren bin ich der Erfindung der Hose (für Frauen) extrem dankbar, da ich Röcke und Kleider schrecklich finde. Und ich liebe es auf Fussballspiele des Sc Freiburg zu gehen und mit den Männern mitzugrölen ;-)

  157. David

    wie erbärmlich seit Ihr eigentlich…?? Als könnte ein Film Schwul machen. Entweder ist man es oder nicht. Wenn jemand stock hetero ist wird er auch hetero bleiben. Das sind immer diese Vorurteile uns schwulen gegenüber. Wir könnten auch sachen heten sind eklig. Fangt mal an zu denken, wir leben nicht im Mittelalter

  158. David

    wie erbärmlich seit Ihr eigentlich…?? Als könnte ein Film Schwul machen. Entweder ist man es oder nicht. Wenn jemand stock hetero ist wird er auch hetero bleiben. Das sind immer diese Vorurteile uns schwulen gegenüber. Wir könnten auch sachen heten sind eklig. Fangt mal an zu denken, wir leben nicht im Mittelalter

  159. David

    da hast allerdings recht ;-)

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