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Jahreslisten, die nächste: Top Ten 2011 von Sight & Sound und Cahiers du Cinéma

Standard, 6. 12. 2011, Jet Strajker, 14 Kommentare

Die Redakteure zwei der führenden Filmmagazine haben ihre 10 liebsten Filme des Jahres gewählt.

Sight & Sound

01. The Tree of Life (Terrence Malick)
02. A Separation (Asghar Farhadi)
03. The Kid With a Bike (Luc und Jean-Pierre Dardenne)
04. Melancholia (Lars von Trier)
05. The Artist (Michel Hazanavicius)
06. Once Upon a Time in Anatolia (Nuri Bilge Ceylan)
07. The Turin Horse (Béla Tarr)
08. We Need to Talk About Kevin (Lynne Ramsay)
09. Le Quattro Volte (Michelangelo Frammartino)
10. Tinker Tailor Soldier Spy (Tomas Alfredson) / This Is Not a Film (Jafar Panahi and Mojtaba Mirtahmashb)

Cahiers du Cinéma

01. We Have a Pope (Nanni Moretti)
02. The Strange Case of Angelica (Manoel de Oliveira)
03. The Tree of Life (Terrence Malick)
04. Outside Satan (Bruno Dumont)
05. Essential Killing (Jerzy Skolimowski)
06. Melancholia (Lars von Trier)
07. A Burning Hot Summer (Philippe Garrel)
08. Super 8 (JJ Abrams)
09. House of Tolerance (Bertrand Bonello)
10. Meek’s Cutoff (Kelly Reichardt)

(via / via)

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14 Kommentare

  • Reply Nil 6. 12. 2011 at 13:24

    Jede Liste, in der „Tree of Life“ vorkommt, darf sich meiner Meinung nach nicht FILMliste nennen!

  • Reply Picknicker 6. 12. 2011 at 13:43

    ui, die diskussion „tree of life ist kein film“ geht wieder los! juchu! warum denn nicht nil?
    in meiner top 10 wäre er dieses jahr definitiv. was nicht heißt, dass ich mit thematisch mit allem einverstanden bin, was der film anspricht (obwohl ich nicht finde, dass der film in irgendeiner weise extremistisch ist). trotzdem hat er in einem allgemein recht schwachen kinojahr positiv herausgestochen. allein die darstellung der kindheit, des aufwachsens, der beziehung zwischen sohn und vater…sehr beeindruckend!

  • Reply Martin Sane 6. 12. 2011 at 13:45

    @Nil: Na Du kennst wenigstens noch was außer Super 8 und Melancholia. Für den Rest muss man ja schon wieder ein Programm-Kino-Abo haben.
    Keine Ahnung ob diese Magazine jetzt auf Art-Cinema spezialisiert sind (würde bei einem Strajker-Post nahe liegen), man könnte es aber auch durchaus als Armutszeugnis für die Big-Budget/Hollywood-Produktionen sehen. Mir zumindest fällt tatsächlich kein einziger Streifen ein der in irgendeine (positive) Top-Liste gehört.

  • Reply Picknicker 6. 12. 2011 at 13:56

    @martin sane
    stimmt dir zu. habe oben geschrieben, dass es ein recht schwaches kinojahr war…das muss man vor allem auf hollywood beziehen. ganz weit oben wäre bei mir aber aus dem „mainstream bereich“ definitiv noch „attack the block“. beim fantasy filmfest gesehen und selten dieses jahr im kino so viel spaß gehabt.
    ansonsten ist es tatsächlich nicht so leicht, sich die anderen filme der listen in großer zahl anzuschauen. da hab ich auch ne menge, trotz guter vorsätze, einfach verpasst, bzw. sind einige ja auch noch garnicht hier gelaufen!

  • Reply Mein Senf 6. 12. 2011 at 14:30

    Solche Listen sind immer wieder genauso interessant zu lesen wie prinzipiell fragwürdig. anglisten suggerieren, dass es im Bereich Film so etwas wie einen objektiv messbaren Werte oder Vergleichsmöglichkeiten über Genregrenzen hinaus gäbe. Sie haben meiner Meinung nach zwei Funktionen:

    1. Highlighten: Ein bestimmtes Medium/ eine bestimmte Person macht ihre Zielgruppe, ihre Fans auf lohnenswerte Filme aufmerksam, die aus ihrer Sicht kommerziell nicht den Zuspruch erfahren haben, –> Das finde ich legitim.

    2. Ornanieren: Eitle Schreiberlinge dürfen demonstrieren, dass sie viel schlauer sind, als ihre eh schon schlauen Leser –> das finde ich anstrengend

  • Reply Martinmartin 6. 12. 2011 at 16:29

    @Mein Senf: Jetzt musste ich aber lange überlegen, in welchen Kontext du die Anglistik hier rückst. Was ein fehlendes R nicht alles bewirken kann! ^^
    Ich denke, es ist immer eine Mischung aus 1. und 2., auch wenn ich nur eben kommentarlos meine Top10 in einem facebook Status verewige. Einen gewisssen Grad an Selbstdarstellung kann man nunmal nicht abstellen

  • Reply Picknicker 6. 12. 2011 at 16:53

    @mein senf
    warum sind filmjournalisten eigentlich immer gleich eitel, wenn sie filme abseits des mainstreams empfehlen bzw. loben? es ist nun mal ihr job filme zu schauen und schon allein deswegen sehen sie einfach mehr und anderes als der durchnschnittliche kinozuschauer!
    dass man da irgendwann mehr gefallen an etwas außergewöhnlichen filmen entwickelt und jetzt nicht unbedingt „captain america“ in seiner jahres-bestenliste hat, verwundert mich da eigentlich wenig und hat meiner meinung nach auch (meistens) nichts mit eitelkeit zu tun.

  • Reply tobi 6. 12. 2011 at 19:14

    Komisch, kein Drive. Der soll doch angeblich so gut sein.

  • Reply ALex 6. 12. 2011 at 20:37

    Kein DRIVE, das hab ich auch gerade gedacht. Die Liste ist schon mal Bullsh**t. Abgesehen davon, Super8 schafft es doch höchstens in die Liste der 10 schlechtesten Filme dieses Jahres. Naja so sind ’se, die Geschmäcker.

  • Reply Mein Senf 7. 12. 2011 at 8:38

    @Picknicker: Martinmartin hat deine Frage im Prinzip schon beantwortet. Menschen tendieren dazu eitel zu sein und stellen nunmal gerne heraus, was sie haben, können, wissen etc. Davon nehme ich ich gar nciht mal aus, wenn ich diese Tendenzen alerdings bei mir selbst beobachte, finde ich das ebenfalls anstrengend und versuche es auf jedenfalls zu minimieren:-)

    AM meistens geht mir eigentlich die zweite Liste und das Ding von John Waters aufn Sack, wo sie noch so einen Mainstreamkram reinpacken (Justin Bieber, Super 8), der nur ausgewählt wurde, um die Leute A) vor den Kopf zu stoßen und sich B) aber irgendwie doch als ultra-down-to-earth zu positionieren.

  • Reply Picknicker 7. 12. 2011 at 12:41

    naja, schwer zu bewerten mit dem „mainstreamkram“, wenn man die begründungen für die auswahl nicht kennt…

  • Reply Martinmartin 7. 12. 2011 at 13:47

    Also Super 8 hätte sich in meiner Jahres-Rangliste auf jeden Fall auch gar nicht schlecht positioniert. Es stimmt schon, dass eine kleine Begründung oder ein Kurzfazit eines Reviews einer solchen Liste nicht schaden würde.

  • Reply jp 7. 12. 2011 at 15:05

    DRIVE fehlt eindeutig. Ein Film wie 70er Jahre New Hollywood mit Mucke aus den 80ern, und Schauspielern von heute – klingt wie Schrottradio, ist aber großes Kino, mit viel Slow-Motion Einstellungen (gefühlt 50%), kaum Dialog, ohne Schnörkel. Traut sich kaum einer mehr.

    TINKER, TAILOR ist wie ein großartiger Gegenentwurf zu James Bond – Gary Oldman macht nichts in diesem Film, und wie er das tut, ist unbezahlbar, muß man gesehen haben. Außerdem ist noch nie eine Brille so eindrücklich inszeniert worden.

    Wenn ESSENTIAL KILLING dabei sein darf, fehlt mir DER RÄUBER von Heisenberg, aber geschenkt. Zu TREE OF LIFE und MELANCHOLIA habe ich erst gestern meinen Senf geblogt, die ich für einander ähnlicher halte, als man auf den ersten Blick meinen möchte: http://wp.me/p22r37-5c

    Listen? Braucht kein Mensch. Sind aber immer wieder ein willkommener Anlaß für fruchtbare Diskussionen…

  • Reply jp 7. 12. 2011 at 15:47

    Listen? Braucht kein Mensch. Sind aber immer wieder ein willkommener Anlaß für fruchtbare Diskussionen ;)

    DRIVE fehlt eindeutig. Ein Film wie 70er Jahre New Hollywood mit Mucke aus den 80ern, und Schauspielern von heute – klingt wie Schrottradio, ist aber großes Kino, mit viel Slow-Motion Einstellungen (gefühlt 50%), kaum Dialog, ohne Schnörkel. Traut sich kaum einer mehr.

    TINKER, TAILOR ist wie ein großartiger Gegenentwurf zu James Bond – Gary Oldman macht nichts in diesem Film, und wie er das tut, ist unbezahlbar, muß man gesehen haben. Außerdem ist noch nie eine Brille so eindrücklich inszeniert worden.

    Wenn ESSENTIAL KILLING dabei sein darf, fehlt mir DER RÄUBER von Heisenberg, aber geschenkt. Zu TREE OF LIFE und MELANCHOLIA habe ich erst gestern meinen Senf geblogt, die ich für einander ähnlicher halte, als man auf den ersten Blick meinen möchte: http://wp.me/p22r37-5c

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