Alles wird gut: Avatar Fortsetzung kommt nicht in den nächsten vier Jahren

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Wir sind uns hoffentlich einig, dass Blockbuster zu bashen, weil sie Blockbuster sind, langweilig ist. Ich weiß, das passiert bei den Filmfreunden vielleicht ab und an, aber ich spreche mich vollkommen davon frei, denn ich mag Blockbuster. Sehr. Ich mag es sowohl anspruchsvoll, als auch extrem leicht unterhalten zu werden und wenn Dinge explodieren, mache ich mir vor Freude in die Hose. Um zu zeigen wie niedrig mein Anspruch sein kann: Ich mochte Green Lantern und habe auch bei Fast Five viel Spaß gehabt.

Ich schreibe das jetzt nur mal vorab, um eines klarzustellen: Wenn jemand wie ich, der Popcorn-Kino über alles liebt, sagt, dass Avatar der beschissenste Fantasyfilm seit Eragon ist, dann bedeutet das schon etwas. Dieses schwulstige Geschwulste, das inflationäre 3D-Rumgewichse und die schlimme Story hat mir während der Vorstellung schlimme Kopfschmerzen bereitet (wobei ich zugeben muss, dass die Kampfszenen am Ende schon ganz gut waren). Die ganzen Hippies und Baumkuschler, die Parallelen zur Realität zogen, lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Der Film war schlimm. Punkt.

Wenigstens kann sich die Kinolandschaft glücklich schätzen, dass es noch vier Jahre dauern wird, bis die blauen Pocahontas über die Leinwand hüpfen:

Bleeding Cool had the chance to speak with Avatar producer Jon Landau this morning, who said that Avatar 2 is still four years away. While original reports said that the movie would come out in 2013 or 2014, this update means that we may not see the movie until 2016 (that is, unless he meant production will start that year, which would put the film’s actual release sometime in 2017 or 2018).

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Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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33 Comments

  1. evilnerd

    Kann Dir nur beipflichten. Als die Tiere ins Geschehen eingegrifen haben musste ich das Kino leider verlassen. Und gestern habe ich mir “Aliens” reingezogen und festgestellt, dass man mit 45+ “es” (was auch immer dieser kreative Funke auch ist) verliert.

  2. Thomas

    Lustig. Ich würde Avatar jederzeit Fast Five oder Green Lantern vorziehen.

  3. Frybird

    Hmm, wenn du den Film hasst, was macht es für dich für einen unterschied, ich meine:

    – Kommen wird er sowieso.

    Ob dich der Hype in 2 oder in 4 Jahren nervt, wird dich in 5 Jahren doch eh nicht mehr interessieren…

  4. Ken Takel

    Hab den damals im Imax gesehen und er war trotzdem scheiße.

  5. der alte Sack

    Wer Avatar basht, hat in meinen Augen die Berechtigung zum Kritisieren von Filmen sofort verloren. Er darf dann noch RTL-Sendungen kommentieren, aber nur live….

    Wenn es auch nicht gefallen hat, dann ist es ja gut, aber einen Meilenstein, egal ob die Story gut oder böse war, so zu bewerten ist fragwürdig und grenzwertig. Nungut, aber vielleicht will man hier nur provzieren. Egal. Mir hat er gefallen, einer der besten Filme der letzten 20 Jahre. Egalob ihr schäumt oder mich auslacht. Dieser Film hat verstanden, für was das Medium Kino und Filme erschaffen wurde. Auch wenn er Klischees bedient ( machen das nicht alle großen Filmwerke ) er hat einfach Schmiss und Feuer im Arsch, was man manchen anderen Filmen immer wieder absprechen muss…..

  6. Frank

    Wie sagen die Fanboys nochmal: “Avatar #1 film that changed cinema forever”?

    Also entweder wird der Film dann 2016 den bis dahin wieder abgeflauten 3D-Hype wiederbeleben oder ein grandioser Flopp werden. :-)

  7. Hans

    Ich frage mich ob es Menschen ganz generell möglich ist, einfach zu sagen “Ich bin mit der politischen Aussage des Films nicht einverstanden und mochte ihn deswegen nicht, es ist aber trotzdem ein gut gemachter Film.”. Aber wahrscheinlich kann man das einfach nicht trennen. Trotzdem ist es natürlich ein Unterschied ob man meint “der Film ist scheisse” oder “ich bin nicht mit der Aussage des Films einverstanden”. Dann ist es wenigstens eine ehrliche Diskussion ohne dass man irgendwas vorschiebt.

  8. zackbumm

    ja hans es ist gut gemachter scheiß^^

  9. Fan

    Also wer Green lantern gut fand, sollte sich nicht erlauben überhaupt noch irgendwelche Filme zu kritisieren.

  10. bassline8

    Sorry, was ist an Avatar den Fantasy? Das ist doch eindeutige Sci-Fi. Raumschiffe, blauhäutige Aliens auf einem fremden Planeten, High-Tech Waffen, sorry, wie kann man denn da von Fantasy reden?

    Gut, du bist nicht der einzige (siehe IMDB) aber ich kann es nicht nachvollziehen. ;-)

  11. Jet Strajker

    Bei der Zweitsichtung mochte ich AVATAR sehr. Toller Film!

  12. Mal Sehen

    @ Jet: Alles andere hätte mich jetzt aber auch echt überrascht! :D

    @Hans: Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe.

    Avatar ist ein sehr gutes Beispiel für diese Frage, weil man den Film natürlich nicht mit “grundsätzlich schlecht” bezeichnen kann. Wenn man versucht den Film so objektiv wie möglich zu beurteilen, dann sieht man, dass die Special Effects nicht schlecht, sondern tatsächlich gut war. Vom 3D-Geschwurbel habe ich allerdings so derbe Kopfschmerzen bekommen, dass ich an der Stelle sagen würde: Das hat man nicht bis zum Ende durchdacht. Anders bei Filmen wie Tim und Struppi und Alice im Wunderland, in dem 3D nicht brachial genutzt wurde, sondern eher als “Schmuck”. Schön zurückhaltend und trotzdem sinnvoll.

    Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann muss ich leider an der Stelle sagen, dass sie nicht per se schlecht ist. Also schlecht wie: Alles was Dieter Bohlen rausbringt. Aber schon sehr nahe dran: Sie ist so dermaßen kitschig, klischeebehaftet und ausgelutscht, dass sie eindeutig als mangelhaft bezeichnet werden kann.

    Alles in allem ist es natürlich subjektiv, was ich über den Film sage. Ich habe lange keinen solchen Scheiß gesehen und verstehe partout nicht warum da so ein Hype veranstaltet wurde. Im wahrsten Sinne: WARUM hat man den Film so gehypt? Was soll an diesem Film so besonders gewesen sein? Das ist so in etwa, als würde man einen Jabba Binx Film drehen und so tun, als hätten wir hier einen Kinomeilenstein.

    Kommentare, wie von “alte Sack” bestätigen, dass die Frage niemals beantwortet werden wird. Da wird einfach nur unbegründet behauptet, dass der Film einer der besten der letzten 20 Jahre war. Aber WARUM war das so? Das wird einfach nicht gesagt. Ich kann wenigstens begründen warum der Film eben nicht zu den besten Filmen gehört. Aber die Gegenseite bleibt uns die Erklärung schuldig.

    Oder kurz: Einfach sagen, dass ein Film scheiße ist, oder gut, ist für mich kein Argument, sondern zeigt lediglich, dass einem der Film nicht gefallen hat. Wenn man seinen Standpunkt explizit begründen kann, sieht das schon wieder anders aus.

  13. mrFryday

    AVATAR gehört sicher nicht zu den besten Filmen der letzten 20 Jahre. Ich mochte ihn trotzdem. Die seichten Popcorn-Dinger von Cameron funktionieren immer gut bis perfekt. Die Story war aus vielen guten Quellen zusammengeklaut und kann schon deswegen nicht ganz scheiße sein.
    Für mich ist der Film bis jetzt noch der einzige für den sich 3D gelohnt hat. 3D ist einfach eine Rummelattraktion wie Achterbahn und hat mit Film an sich nix zu tun. Und dazu paßte Avatar einfach super.

    Ich verstehe, wenn man den Film nicht mag – ich verstehe aber nicht, wie man ihn hassen kann. Es gab nix aufdringliches oder schlechtes an dem Film – außer vielleicht den Hype.

    Als Kritiker sollte man Hype und Film allerdings klar voneinander trennen können.

  14. Mein Senf

    Bei mir war es auch Liebe auf den zweiten Blick. Nach dem ersten Kinobesuch war ich von den pastellfarbenen Look, den Ethnogetanze und der Holzhammersymbolik enttäuscht.

    Je häufiger ich mir den anschauen desto mehr entwickelt “Avatar” bei mir diese eigentümliche Blockbustersogwirkung, wie es das letzte Mal die Trilogie von “Der Herr der Ringe” geschafft hat.

    Man kann das inhaltlich natürlich leicht als grundnaive Ökofabel in hässlicher Kitschoptik abtun. In meinen Augen ist “Avatar” mehr. Neben der epischen, und sehr gut erzählten Story, überwältigenden Inszenierung und einer absolut zwingenden Dramaturgie, hat James Cameron mit seinen Spezialeffekten einen absolut glaubwürdigen und stimmigen Mikrokosmos geschaffen. Auf diesen Kosmos kann man sich als Zuschauer einlassen kann, mehr, mehr noch, man kann sich darin verlieren. Jenseits der oberflächlichen Rette-die-Bäume-Botschaft hat “Avatar” bei mir auch existenzielle Fragen über die freiwillige Selbstentmenschlichung des Menschen aufgeworfen. Gerade dieses Thema spinnt “Avatar” für Blockbusterverhältnisse in ungewohnt radikaler Konsequenz zu Ende.

    Das alles mag nicht von James Cameron beabsichtigt worden sein, er hat mit Avatar aber eine perfekte Projektionsfläche geschaffen

  15. Mal Sehen

    Irgendetwas scheint bei mir zu fehlen, dass ich bei dem Ethnokitsch verpasst habe, dass man etwas zum Nachdenken vorgesetzt bekommen hat, was über “Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum”-Federmäppchenprosa hinausgeht.

  16. Renington Steele

    Avatar ist super und vor allem ein technischer Meilenstein. Die Story ist flach und das Creature- und Vehicle-Design eher so mittel, aber die Tricks und das 3D reissen bei dem Film einiges raus. Ich mochte den schon immer ;D

    Und zum Thema Fantasy/SciFi: Science Fiction ist ein Subgenre der Fantasy, wobei das „magische“ Element mit einem „technischen“ Element ersetzt wird. Avatar ist da ein ganz klassischer Zwitter mit seinen Technikschnickschnack einerseits und dem Gaia-Kram andererseits. Stimmt also beides ;)

  17. Hank

    Der Film hat eine absolute Wahrheit: Wie bekommt man Frauen rum, die eigentlich nichts mehr von dir wissen wollen? Richtig, fahr mit nem dicken, roten Ferrari vor (oder Flugsaurier, falls zur Hand) – der Rest ist Formsache.

  18. herpes

    Interessant, das die Stimmung zu Avatar sich deutlich gewandelt hat seitdem der Film zwei Jährchen auf dem Buckel hat. Avatar scheint viele auf dem zweiten Blick doch noch gefallen zu haben…
    Konnte das Ding noch nie leiden, habe allerdings auch eine Cameron-Aversion wie ich festgestellt habe. Der Typ konnte mich mit keinem seiner Filme begeistern. Einzig Terminator kommt da am besten weg, den hab ich aber auch am längsten nicht gesehen. Avatar hat in meinen Augen die gleichen Probleme die auch schon Aliens hatte und beide Filme völlig diskreditieren (wenn man mal davon absieht das avatar nur ein aliens in blau ist). Beide sind bevölkert von den schlimmsten, offensichtlichsten und flachsten Klische-Pappfiguren die je entworfen wurden. angefangen beim lächerlich dümmlich portraitierten Corporate Schleimbolzen, über die taffe Militärlesbe zum General mit Riesenmesser. Bei solchen “Charakteren” und so einer Copy-Paste-Geschichte, um die dann noch so ein Wind gemacht wird, fühle ich mich beleidigt und sehe Cameron mit seinen dicken Eiern hinter der Leinwand lachend Geldscheine zählen. Er weiß wie man Leute ins Kino bekommt und sie am Ende wie bekehrt herauskommen, aber filmisch und erzählerisch hat er sich nicht entwickelt. Technisch treibt er Innovation vorwärts, kann er mich jedoch nicht mit seinen Filmen überzeugen oder begeistern.
    Technisch war das alles ok bis super und überaus kompetent und mitreißend erzählt. Jedoch war das Spektakel am Ende doch nur eine Techdemo, die uns dieses 3D-Desaster eingebrockt hat.

  19. Thomas

    Avatar war der erste Film, bei dem ich einen richtigen 3D-Eindruck hatte. Alles davor hatte maximal Wackelbild-Charakter, genau wie alles danach. Erst Tintin hatte es dann wieder geschafft echtes 3D-Feeling auf die Leinwand zu zaubern. Von daher kann man es schon als Meilenstein betrachten.

  20. The Director

    Avatar war ein Augenschmaus, mehr nicht. Dafür dass Cameron da 11 Jahre oder so drangesessen hat, hat die Welt kaum (naja, in diesem Vergleich sogar gar keine) Tiefe. Was musste er sich da großartig ausdenken? Ich glaube nicht, dass er in all den Jahren die 5 Kreaturen- und ebenso wenigen Pflanzenarten, die sich auf Pandora dieser Unvielfältigkeit halber langweilen, selbst entworfen hat. Und was bleibt da noch? Ich war bloß beeindruckt von dem grandiosen CGI und dem Creature-Design, das ganz gut war. Der gesamte Look täuscht aber leider über den kargen Inhalt hinweg. Mittelmaßfilm, den man gesehen haben muss: wegen der Effekte. Deshalb der Hype schätz ich.

  21. DVC

    Solange er in den 4 Jahren Battle Angel Alita dreht, ist es mir vollkommen egal ob und wann Avater 2 erscheint. Oder er gibt die Lizenz zurück.

  22. ilmar

    Werde ich mir auch angucken. Mochte den ersten Film gerne. Obwohl der Plot von Teil 1 unverschämt flach war, hatte ich das Gefühl, dass das sogar notwendig war.

    Nun ja, dann warte ich mal bis 2016.
    Bis dahin müssen wir uns leider unglücklich schätzen, da es noch Jahre dauern wird, bis die flachen Pocahontas- und Schlumpfwitze abflauen werden. Die sind nämlich das Einzige, was nerviger ist, als der Hype.

    The Director: Das Drehbuch hat einige Änderungen erfahren, wenn es dich mal interessiert, google mal “project 880″, auf chud.com gibt es einen Artikel namens “The Avatar that almost was”, der es meines Erachtens wert ist, gelesen zu werden. Und dieses “11 years in the making”-Geschwurbel ist eh nur PR. Das Drehbuch lag bestimmt auch mal für zwei, drei Jahre im Schrank :).

  23. jp

    AVATAR funktioniert auch in 2D – 3D fand ich in CORALINE und TINTIN bisher am überzeugendsten, aber brauchen tut das Kino dieses Geschwurbel einfach nicht. Kino ist Informationsreduktion, Geschichten auf das Wesentliche zu reduzieren. Jahrmarkt halt. Warten wir auf GRAVITY von Alfonso Cuarón.

    Die Story ist schwach, und zusammengeklaut, was aber nicht bedeutet, dass das schlecht erzählt wäre. Berührt hat mich die Szene in der Sully zum ersten Mal als Avatar wieder Beine hat, seine Zehen in der Erde vergräbt… und es sind diese Momente, die Cameron ernst genug nimmt, die den Film dann doch ok sein lassen, egal wie viel Militärschwachsinn er noch darüber gießt. Ein C-Picture erlaubt sich das nämlich nicht. Oder die lange Einführung in die Natur, die erste Begegnung in der Wildnis, die erste Nacht im Wald. Der Rest hat mich dann mal mehr und mal weniger gelangweilt, weil er nur noch das Programm abspult.

  24. jim

    …und kaum flüstert jemand :AVATAR!….bricht Unruhe aus…:-).Erstaunlicher Effekt…nicht neu aber treu.
    Für mich war James Cameron seit jeher ein konventioneller Mainstream Filmhandwerker – nicht unbedingterweise ein markanter Geschichtenerzähler.Ganz offensichtlich liebt er das Tüfteln(und der Plot kommt an zweiter Stelle)habe das bei ihm nie anders empfunden.Die filmischen Tools werden souverän eingesetzt,da gibt und gab es nie wirklich was zu meckern.Doch Cameron’s Geschichten sind immer schlicht(Stereotypen,Klischeebuffet)… resp. nicht von Raffinesse geprägt.Aus diesem Blickwinkel heraus funktioniert Avatar…wie auch Titanic,T2,Aliens e.c.t. .
    Nichtsdestotrotz goutiere ich das James mit Avatar ernsthaft eine Botschaft transportieren möchte…und dieses kann er halt nur mit den Mitteln ,die seinem Gusto entspringen.Er hat sich vorgenommen,uns Kinokonsumenten über die kommenden Jahre daran zu erinnern,das die Natur eine gute,wichtige Sache ist und wir darüber nachdenken sollten,wie wir weiter mit ihr umgehen wollen – im Rahmen s e i n e r Möglichkeiten.Das ist mehr als legitim und vollkommen in Ordnung.
    Bemerkenswert bei Avatar ist bei einer konservativen Storyline die Detail und Nuancenfreude des Settings ,welche auch in der Ausdrucksfähigkeit der Na’vi zu finden ist – durchdacht und ausbalanciert,bei aller CGI Üppigkeit.Das kann/muß man trotzdem nicht gut finden und darf sich weiterhin auf seinen eigenen Geschmack verlassen,da Cameron auch ein prototypischer Hollywoodveteran ist und zu jeder Sekunde hinterfragt werden darf.

    Zuguterletzt würde ich mich aus subjektiver Perspektive dem Senfkollegen anschließen wollen.Habe Avatar ebenfalls bereits mehrmals gesehen und hat bei mir ähnliche Eindrücke hinterlassen – begleitet von starken Emotionen…
    …welche mir letztlich auch Jane Campion’s”Piano”beschert hat(…vergleichbar wäre hier der Aspekt des intensiven Erlebens von Film),den ich erneut gesehen habe. Sehr zu empfehlen – und wieder mal gutes Kontrastprogramm zu Hollywood’s Traumvorstellungen im Allgemeinen…die in der Tat bei allem Bombast sehr einsilbig sein können.

  25. der alte Sack

    Ich will ja garantiert nicht Cameron als messisas oder Retter des Kinos preisen. Aber wer je ein Herz für Filme hatte dem denken manche Szenen ewig. Die Treppenszene im Panzerkreuzer, der Sternenzerstörer im ersten Star Wars Film über Tatoine. Das kleine Mädchen mit dem roten Mantel in Schindlers Liste. Die Flucht der Ringgefährten aus Moria ohne Gandalf und die Musik dazu. Gladiator und das spanier spanier rufen in der Arena. Und noch viel mehr. Für so was ist das Kino erschaffen worden. Geschichten die ins Herz gehen und uns prägen auf Jahrzehnte. Wem denkt heute noch die Eingangsszene von Police Academy 1? Oder die Schlussszene von manchen anderen Filmen. Ein Film muss eine Story haben, diese muss mit überzeugten Schauspielern umgesetzt werden. Das Publikum muss ergriffen sein. Nach dem Filmende merkt man oft wie der Film war. Gehen alle brabbelnd raus, war es halt ein Film. Sitzen viele noch schweigend da, dann wird es ein Klassiker, egal wie viele im Kino waren. Avatar erschlug einen mit seiner Wucht. 3D das hier immer wieder gebasht wurde, wurde nur für so was erschaffen. Und wenn die Story auch voraussehbar war, mich hat sie gepackt und sie war inhaltlich und auch Bildsprachlich sauber umgesetzt….

  26. Doc Croc

    @Mal Sehen/#12: Sehr gut beobachtet.
    Bei “Avatar” war ich richtig froh, dass es das Internet und die 5FF gibt. Denn in meinen Freundes-und Familienkreis national und international gab es so gut wie keine(n), der/die nicht über den Film schwärmte. Nahezu jeder schien nach Besuch des Films einer euphorischen Massenhypnose und Gehirnwäsche unterlegen zu sein, die Einwände oder gar Kritik an dem Film nicht zuließ. Dass andere, eben wie die 5FF, letztere dennoch äußerten und bestätigten, war irgendwie beruhigend; offenbar gab es noch andere immune Überlebende der Avatar-Gehirnwäsche-Pandemie.
    @Hanks Hinweis auf die “Dicker roter Sportwagen macht alles klar”-Metapher empfand ich ebenso wie auch viele der bereits genannten Kritikpunkte.
    Überzeugender 3D Effekte hatte ich schon Jahre vorher erlebt, u.a. in IMAX-Kinos in den USA. “Natur” aus dem Computer und pathetisches Ethno-Öko-Gefasel samt Rousseaus verstaubten “Edler Wilder”-Mythos brachte mich allenfalls zum Nachdenken, warum Cameron seine Einnahmen denn nicht lieber dem Schutz der real noch existierenden Natur gespendet hatte, und warum der ach so gierige Militärkonzern sich der Schlumpfkatzen nicht einfach so entledigte:
    http://www.youtube.com/watch?v=kXraSkgssFk
    (1:45)…oder mittels biologischer Kampfstoffe.
    Ikonische, weil gut inszenierte und präsentierte Szenen, wie es “der alte Sack” beschreibt, können durchaus prägend und positiv für das Erlebnis Kino sein. Nur konnte ich davon bei “Avatar” nichts dergleichen entdecken bzw. erleben, auch nicht hinsichtlich “starker Emotionen”. Selbst die erwähnte Szene mit dem seine neuen Beine testenden Sully erschien irgendwie berechnend-so, als wollte Cameron mal ordentlich auf die Tränendrüse drücken und all den kriegsversehrten amerikanischen Afghanistan- und Irak-Kriegsversehrten (falsche) Hoffnung machen.

  27. Rudi Ratlos

    @Doc Croc: Die Szene in der das Riesendropship und die C&C-Helikopter in der Dämmerung in Formation zum Angriff fliegen und dazu die Musik war doch episch – ich liebe den Geruch von brennenden Naavi am frühen Morgen XD

  28. Doc Croc

    @Rudi Ratlos: Siehe auch die ersten 20s der gelinkten HISHE-Folge. Hätte gut zum “The Smell of Napalm in the Morning: The Supercut”-Beitrag vom 13.1. gepasst.;)

  29. Doc Croc

    @Rudi Ratlos: Siehe auch die ersten 20s der gelinkten HISHE-Folge. Hätte gut zum “The Smell of Napalm in the Morning: The Supercut”-Beitrag vom 13.1. gepasst.;)

  30. Doc Croc

    @Rudi Ratlos: Siehe auch die ersten 20s der gelinkten HISHE-Folge. Hätte gut zum “The Smell of Napalm in the Morning: The Supercut”-Beitrag vom 13.1. gepasst…;)

  31. Doc Croc

    Dreifach-Post??? WTF? Sorry!

  32. BraveNerd

    @evilnerd

    Das Kino verlassen???

    Das sind diese armseeligen Typen die im Internet/Newsgroups “Plonken”.
    Die glauben dass die Anderen nun tief in ihrer Ehre verletzt sind weil der große evilnerd sie nun ignoriert. Dass sie sich nun vor den Anderen dafür schämen müssen vom großen evilnerd ignoriert zu werden…..

    Einen Film verlassen, dass machen die doch nur weil ihnen dabei einer abgeht wie sie dabei beobachtet werden.
    Aus den im Absatz zuvor beschriebenen Gründen.

    “Ich lasse euch niederes Volk mal hier bei eurer primitiven Beschäftigung zurück…..”

    @MrFriday
    Für Chaplin war der Tonfilm unnötig o_0 …..
    Beim großen Diktator wollte er dann aber auf keinen Fall drauf verzichten.
    Der Mensch sieht nun mal Dreidimensional.
    So wie man auch “3D” hört. Ist Surround jetzt auch unnötig?

    Irgendwann kommen dann evtl. wieder so eine Art 360°-Kinos, und werden dann hoffentlich zum Standard.
    Kino MUSS dem Fernsehen voraus sein. 3D kann man auch Zuhause haben.
    Auch mit Beamer und 3m (in Altbauten noch mehr…) Diagonale.

    Da wäre es doch der nächste Schritt wenn man sich nach rechts, links, evtl. hinten und zur Decke (Überflüge, Raum/Flug-Schlachten… Rückpro durch Rückprodecke) drehen könnte.
    Natürlich auch noch in 3D.
    DAS wird für die Heimkinoindustrie nur schwer umzusetzen sein.
    Außer man richtet sich anders ein. Höchstens im Rücken noch eine Schrankwand (wenn man auf Backsurround-Video verzichtet), und vorne, rechts und links höchstens Lowboards. Die Decke geht evtl. auch noch.
    Türen (wie im Oval Office) in der Wand verschwindend auch bestrahlt.
    Fenster haben dann auf Wandniveau herunterlassbare Leinwände.
    Es gibt auch eine Technik die per Kamera die Wandstruktur “sieht”, und das Bild so manipuliert, dass es sogar auf Tapeten mit Muster usw. gut aussieht.
    Man muss es natürlich nicht mit 70er-Jahre-Tapete mit großen dunklen Mustern übertreiben. Muss aber auch keine High-End-Leinwand nutzen.

    Zusätzlich zu diesem “Surround-Video” könnten Effekte wie Wind, Gicht und natürlich Gerüche eingesetzt werden. Wind und Gerüche gingen auch daheim.
    Wasser ist eher ein Risiko für die Einrichtung. Aber im Kino theoretisch machbar.

  33. Doughnut

    Wieso nicht einfach ne Cyberbrille aufsetzen, Bravenerd? ;)
    Die Dinger werden auch irgendwann so ausgereift sein, dass man damit real wirkende Szenen widergeben kann.

    zu deiner Analyse der Motive von Leuten, die aus dem Kino flüchten:
    Geht’s noch? Keiner, der nicht selbst nen veritablen Dachschaden hat, dürfte bestreiten, dass Avatar eine extrem plumpe und nervtötende Ökobotschaft vor sich herträgt und vollgestopft ist mit Klischeefiguren.
    Ich bin ja immer noch der Meinung, Cameron hat storytechnisch einfach “Der mit dem Wolf tanzt” kopiert, und zwar 1:1.
    Und es soll sehr wohl Leute geben, die eine derartige kreative Faulheit so ärgert, dass sie sich nicht drauf einzulassen bereit sind.

    Außerdem gibt es Leute, die bei 3D seekrank oder was weiß ich werden (hatte noch nie auch nur die geringsten Probleme, daher weiß ich nicht genau, was da passiert). Die gucken sich das Spektakel natürlich auch nur ungern zu Ende an und fluchen über all die wilden Kamerafahrten, die den Rest des Publikums so begeistern.

    Ich mag Avatar allerdings sehr, die lächerliche Botschaft stört mich nicht. Ich finde, dass die Story schön viel Schwung hat und genauso kurzweilig wie platt ist. Das Hin- und Herspringen zwischen Avatar und eigenem Körper wird zB dramaturgisch perfekt eingesetzt.
    Mit Klischees kann ich außerdem leben, Klischeeausschlachten ist imo eine legitime Unterhaltungsform. (siehe Sitcoms oder die Simpsons)

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14