Academy Awards 2012: Die Oscar-Gewinner

32 Comments

Bester Film: The Artist

Beste Regie: Michel Hazanivicius (The Artist)

Bester Hauptdarsteller: Jean Dujardin (The Artist)

Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep (The Iron Lady)

Bester Nebendarsteller: Christopher Plummer (Beginners)

Beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer (The Help)

Bester Fremdsprachiger Film: A Separation (Nader und Simin)

Bester Animationsfilm: Rango

Bestes Originaldrehbuch: Midnight in Paris (Woody Allen)

Bestes adaptiertes Drehbuch: The Descendants (Alexander Payne)

Bester Short Film (Animated): The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore

Beste Dokumentation: Undefeated

Beste Kurzdokumentation: Saving Face

Bester Short Film (Live Action): The Shore

Beste Kamera: Hugo

Beste Ausstattung: Hugo

Bestes Kostümdesign: The Artist

Bestes Makeup: The Iron Lady

Bester Schnitt: The Girl With the Dragon Tattoo

Bester Tonschnitt: Hugo

Beste Tonmischung: Hugo

Beste Visual Effects: Hugo

Bester Original Score: The Artist

Bester Original Song: Man or Muppet (Bret McKenzie, The Muppets)

Bester Host: Billy Crystal

In : News

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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32 Comments

  1. robbirob

    Pseudo – bäh.

  2. Flinx

    Ich persönlich fand Hugo unterhaltsamer als The Artist, der doch ganz schöne Längen hatte. Rein von der Anzahl der Auszeichnungen herrscht ja zumindest Gleichstand. Schade auch, dass Pina leer ausging.

  3. r3v

    wohoo! Bret! Bret! Bret! :D

  4. MTA

    Praktisch völlig überraschungslos, aber schwer in Ordnung gehend!

  5. Frybird

    Ich schätze auch nichts agressiv “falsches”, aber irgendwie unüberraschend und langweilig von den Preisvergaben her irgendwie überall nur Zugeständnisse an die Goldenen Zeiten Hollywoods, des Filmemachens oder verträumtem Retro in allgemeinen.

    Naja, immerhin hat dann (entsprechend) auch Rango was gewonnen, und Jim Rash, der beste Dekan ever.

    Und auch wenn ich mich vermutlich unbeliebt mache…sollte Transformers 3 nicht den Spezialeffekt Oscar bekommen? Zugegeben, ich habe Hugo nicht gesehen und er sieht zugegeben schon von den Trailern ziemlich gut aus und darüber hinaus ist T3 auch nicht sonderlich gut.

    Dennoch in Sachen Spezialeffekte (Praktisch und Computeranimiert) kann man nicht verneinen das die Transformers Filme da so ziemlich allen anderen ganz weit voraus sind und im dritten sieht man ja sogar ein bisschen was von den Actionszenen…Objektiv also denke ich eher der Gewinner (auch wenn ebenso Rise of the Planet of the Apes of the Prequel of the Movie with the Apes vermutlich einen verdient hätte, aber da läufts ja rein subjektiv auf “hatten wir schon alles mit Gollum” hinaus)

  6. Fluffy Bunny

    Mit the Artist wenigstens mal etwas innovatives als großer Gewinner… wann war das das letzte Mal der Fall? Der Rest… typisch Oscar, typisch belanglos…

  7. dlb

    Immerhin wurde Rooney Mara mit keinem Oscar bedacht. Das wäre die Spitze des Hohns gewesen. Der beste Schnitt fürs Dragon Tattoo ist jedoch in Ordnung.

    Andy Serkis hätte ich schon allein aus dem Grund für einen Oscar vorgeschlagen, weil er es anders, als bei Gollum, geschafft hat, aus einem Tier dermaßen viel an menschlicher Interaktion herauszuholen, ohne, dass es allzu kitschig oder irreal wirkte IMHO. Naja, immerhin in den Köpfen hat er die Anerkennung, die er verdient. ;)

    Was die Spezieleffekte angeht: Hier hat natürlich Transformers die Nase ganz weit vorn, aber vielleicht wird bei solchen Preisverleihungen auch mehr als nur die wirkliche Optike in die Bewertung miteinbezogen. Zumindestens wünsch ich mir, dass es nicht einfach nur um den besten Benchmark-Test geht, der so im SFX-Bereich möglich ist.

  8. Die Oscargewinner 2012

    [...] kopiere das jetzt einfach mal ganz dreist von den Filmfreunden hier rüber, die haben die Ergebnisse der diesjährigen Academy Awards nämlich echt mal anständig [...]

  9. Silent Rocco

    Als am Anfang Hugo einige Oscars einsackte, packte mich direkt die Wut, hatte Angst, dem geben die jetzt alles. Selbst die für Ton oder Effekte hat er absolut nicht verdient, da war die Konkurrenz um Welten besser. Glücklicherweise hat man aber doch und völlig zu Recht The Artist im großen Stil belohnt. Das und die späte Würdigung des absolut fantastischen Rango haben mich dann doch glücklich einschlummern lassen. Die Veranstaltung selbst war größtenteils wieder witzlos und total lahm. Aber das ist ja nix Neues.

  10. irrekirremann

    Was alle an diesem zwar soliden, aber streckenweise schon sehr langweiligen “The Artist” finden ist mir schleierhaft. Spätestens bei der Szene (ACHTUNG SPOILER) in der der Hund den Polizisten holt wäre ich am liebsten gegangen. Unterm Strich ist Film ganz nett aber nur, weil er das Gimmick hat, ein Stummfilm zu sein, ist er noch lange nicht in irgendeiner Art herausragend. Wenn ich einen wirklich guten Film zu dem Thema gucken will, schau ich mir Sunset Blvd. an und wenn ich nen Stummfilm sehen möchte, dann sehe ich mir einen der originalen Stummfilme an, diese mussten zumindest noch irgendwas anderes zu bieten haben als das Fehlen von Ton.
    Hugo fand ich deutlich besser, wobei dieser auch durchaus einige Längen hat und definitiv nicht zu Scorseses besten gehört, aber immerhin hat der überhaupt etwas zu bieten.

  11. der alte Sack

    Warum um alles in der Welt ist alles so geil interessiert an der Oscarverleihung? Das ganze hat mit Cinema nichts zu tun. Es ist eine reine Geldkassier- und Ausgeborgie. Viele Filme die vom Publikum oder auch von vielen Kritikern als gut befunden werden, erscheinen erst gar nicht, immer nur die Filme am Ende des Jahres, die kurz vor der Oscarverleihung in die Kinos kommen. Langweiillllig.

  12. riedl

    Interessant finde ich vorallem, wieviele aus meinem Umfeld den Film “The Artist” toll finden…ohne ihn gesehen zu haben :-)

  13. Dr.Strangelove

    Bester Schnitt bei “Dragon Tattoo” geht gar nicht in Ordnung. Schaut euch noch mal die Stelle an wo der Frau in der U-Bahn die Tasche geklaut wird. Da ist sie zu sehen wie sie gerade los sprinten will… dann folgt der Schnitt… und da ist sie auf einmal gar nicht mehr am sprinten sondern schaut sich noch mal verdutzt um. Das war einer der deutlichsten Anschlussfehler. Die ersten 90 Minuten sind vom Schnitt her solide. Die letzten 30, 40 Minuten sind vom Schnitt einfach nur beschissen. Zack, zack, Zack, ohne jegliches Gefühl. Ich finde “Dragon Tattoo” super… aber wenn etwas an dem Film schlecht ist… dann der Schnitt.
    .
    The Artist und Hugo… puuhh. OMG. Wenn ich noch einmal lese wie Revolutionär und gewagt es doch ist einen Schwarz-weiß Film ohne Ton zu drehen. *gähn*. Was ist mit Coffee and Cigarettes von Jim Jarmusch. (fällt mir so als erstes ein). Es gibt da sicher noch bessere Beispiele. Klar. Ist dennoch ein Tonfilm. Aber cmon. Da sind Filme wie “Idioten” oder “Dogville” ebenso “revolutionär” oder “gewagt”… aber im Grunde spielt es keine Rolle ob es schwarz weiß ist, oder Mini DV, oder eine Theaterbühne zu sehen ist, oder 4:3 statt Cinemascope. Es geht um den Film. Und “The Artist” ist von der Story doch mal super langweilig. Es ist konzeptuell gesehen eine große Verneigung an diese Zeit. Und an das Kino selbst. Für mich hat das eher einen “Show-wert”. Disneyland… Nostalgie.
    Das gleiche bei Hugo. Ich hab’ den Film nicht gesehen. Nur Ausschnitte. Aber die Szene wo die Kiste aufspringt und die Blätter rausfallen und dann in Slowmotion durch die Luft wirbeln, und alte Filmklassiker als Zeichnung zu sehen ist… cmon. Und dann kommt auch noch der zornige Vater ins Zimmer und schimpft. Das ist doch mal kompletter Käse. käsiger Kinderfilm. Scorsese ist der Regisseur von Taxidriver und jetzt dreht er schlechte Kinderfilme… kunterbunt, laut, schrill, mit großen Gesten. ich dachte die letzten Jahre waren schon schlimm… aber in diesem Jahr.. die Filme… einfach nur langweilig.
    .
    Ich versteh auch nicht warum “Take Shelter” nicht berücksichtigt wurde. Der Soundtrack ist schlicht, passt aber perfekt. Und die Darsteller sind super. Jedenfalls besser als George Clooney und Brad Pitt. Aber die Oscars haben da auch einfach kein Gespür. Geben wir doch mal wieder einen Schwarzen einen Oskar. Oder Angelina Jolie… für die Darstellung eines Junkies. (war doch so, oder?).

  14. Dr.Strangelove

    Nachtrag:
    Titanic. (1997) … 11 Oscars!
    Danke. Danke. Danke. Damit kann man jede Diskussion beenden… ob nun dieser oder jener Film verdient gewonnen hat. Einfach nur “Hej, Titanic, 11 Oscars” sagen… und schon ist jegliche Diskussion beendet.


    2. Nachtrag:
    “Undefeated” als bester Dokumentarfilm ist ja wohl ein Witz. Hab’ nur den Trailer gesehen… aber geht es da etwas um “gewalttätige Jugendliche” die nix drauf haben… und das Resozialisierungsprogramm ist eben “Sport”. In den letzten Jahren wurde man doch förmlich mit solchen Dokus überschüttet. Daraus entstanden dann doch auch diverse TV Formate wie “Biggest Loser” und co. (okay, da geht es um dicke Menschen. Aber die Problematik ist ja austauschbar). “Undefeated” sieht jedenfalls super super langweilig aus. Wie eine TV Doku eben. War “Pina” etwa zu gewagt. tanzende Menschen. hmmm. Ist doch ein klasse Beispiel: “The Artist” wird zig-fach ausgezeichnet (ist aber trotz der Technik schrecklich konventionell und lanmgweilig) … “Pina” bietet als Tanz-Dokumentarfilm wirklich etwas neues… was auch super funktioniert…. und dann gewinnt ausgerechnet so eine Doku wie “Undefeated”.
    aber hej…
    Titanic, 11 Oscars. nuff said.

  15. Martinmartin

    “Hab hier nur den Trailer gesehen”..”Hab da nur Ausschnitte gesehen”.. Kompletter Käse, weil…? Kinderquatsch. Ahja.

    Ich fand die Verleihung unterhaltsam, Billy Crystal hat seine Sache jedenfalls gut gemacht und an alte Zeiten erinnert. Mit allen Preisen bin ich natürlich nicht einverstanden – allerdings hab ich The Artist und Hugo auch noch nicht gesehen. Beste Kamera hätte mMn an Tree of Life gehen müssen, Gary Oldman hätte ich den Sieg auch gewünscht. Und noch so ein paar Dinger. Geht aber allgemein in Ordnung die Veranstaltung.

    WAS mich allerdings nervt, ist der Rote Teppich davor. Bzw. der ganze Fashion Kram. Wen interessiert, wie viele Edelsteine auf J.Los Arsch passen? Da macht der Steven Gätjen ja noch richtig interessante Interviews, im Vergleich zu seinen ABC Kollegen.

  16. Dr.Strangelove

    Egal wie scheiße das Kleid aussah. Als erstes immer: “You look beautiful, gorgeous,… Who is the Designer?” Und alle antworten brav. Und sehr sehr deutlich. Ich glaube die haben da ein Deal. Ähnlich wie bei den Modeschauen. Da lassen sich die Stars ja auch einkaufen und müssen sich dann auch brav fotografieren lassen. Damit dann Zeitungen schreiben. Star XY war auf der Eröffnungshow von Designer XY. Ich glaube wirklich das die Moderatorin im Vertrag drin stehen hat das sie danach Fragen muss. Ebenso wie die Stars.

  17. Tony

    wo ist eigentlich der bus?

  18. Doughnut

    @Frybird_
    “Dennoch in Sachen Spezialeffekte (Praktisch und Computeranimiert) kann man nicht verneinen das die Transformers Filme da so ziemlich allen anderen ganz weit voraus sind”
    Die visuellen Effekte in Hugo Cabret waren aber schon ziemlich erste Sahne.
    Ich hab erst hinterher erfahren, dass vieles, was ich da gesehen habe, gar nicht echt, sondern computergetrickst war. Hat mich verblüfft, denn das sah zum Gutteil extrem real aus. (vom Kameraschwenk durch den Bahnhof ganz am Anfang des Films mal abgesehen, irgendwas stimmte daran nicht, der wirkte nicht echt)

    Mit der käsigen Kinderstory hat Dr. Strangelove ausnahmsweise mal recht, irgendwie war diese Hommage an die Pioniere des Kinos etwas sehr krampfig und bemüht … und die Handlung insgesamt nicht grad geschickt zusammengekleistert. Außerdem betrieb die Hälfte der Schauspieler übelstes Overacting (absichtlich? könnte auch eine “Hommage” sein ^^).

    Irgendwie mochte ich den Film am Ende trotzdem. Das 3D war das Geilste seit Avatar und irgendwie hat mich diese rührselige Kinderstory am Ende doch gepackt.
    Vielleicht war Scorcese am Ende aber auch einfach hartnäckig und ausdauernd genug mit dem Tränendrüsendrücken, keine Ahnung.
    Wenn ein kleiner Junge unentwegt Pupsgeräusche mit dem Mund imitiert, wird es auch irgendwann lustig, selbst wenn es wahnsinnig dumm ist. Aber das wissen die meisten sicher, denn so funktioniert ja auch Mario-Barth-Humor.

  19. Doughnut

    ähm Scorsese natürlich XD

  20. Jet Strajker

    Die Effekte in TRANSFORMERS waren denen der anderen nominierten Filme haushoch überlegen.

  21. Doughnut

    Hugh, Rajko hat gesprochen! ^^
    Derselbe Rajko, der Meryl Streep offenbar für waaaaaahnsinnig überschätzt hält.

  22. Jet Strajker

    Ja, bei mir brach kurzzeitig der Zweite Falklandkrieg aus, als sie gewann (siehe twitter). :/

  23. Doughnut

    Wen hättest du dir denn gewünscht?

  24. Jet Strajker

    Gewünscht habe ich es mir auch für die anderen nominierten Hauptdarstellerinnen nicht, aber alles wäre mir lieber gewesen als Meryl Streep (die ich im Übrigen nicht grundsätzlich nicht mag).

  25. christoph

    Meryl Streep ist fast so scheiße wie das Drehbuch von Midnight in Paris.

  26. xyz

  27. Binding

    Das Allerbeste ist doch, dass der unerträgliche religiöse Bekenntnis-Schmarrn “Tree of Life” und die megakitschige, von Spielberg leider in den Sand gesetzte Pferdegurke “Gefährten” nichts gewonnen haben! Da hätte ich einen Wutanfall mit Hautausschlag bekommen.
    Ich finde zwar auch, dass “Transforners 3″ drei Technik-Oscars (VFX, Ton-Mix und Ton-Schnitt) verdient gehabt hätte, aber freut euch doch auch mal über die visuellen Effekte von “Hugo Cabret”, denn die wurden in Frankfurt am Main gebastelt!
    Dass “The Artist” die Hauptpreise abräumt, war klar. Scorsese hätte sie jedenfalls nicht verdient gehabt, auch wenn sein Film sehr sympathisch und für Cineasten (wegen Méliès) die reinste Wonne ist.
    Krass finde ich eigentlich nur, dass “The Iron Lady” mit zwei Oscars der drittbeste Film wurde und damit einige Mitfavoriten übertrumpft hat.

  28. HansM

    Also ich fand “The Artist” großartig. Geht für mich also absolut in Ordnung. Und da auch “Man or Muppet” gewonnen hat, passt alles. 2012 ist mit “The Artist” und “The Muppets” jetzt schon besser als es 2011 war. Und die dicksten Dinger kommen ja noch.

  29. Doughnut

    @ xyz:
    Einfach nur groß, der Song! Endlich mal wieder was, das gleichzeitig emotional ansprechend und ironisch ist. Das muss man erst mal hinkriegen! Die meisten kriegen ätzenden Sarkasmus oder plumpen Kitsch hin, Ambivalenz nur die wenigsten.
    Das ist zumindest ein Oscar, der hier ungeteilte Zustimmung ernten müsste … Hoffe ich mal. ^^

  30. nico

    oh man, wenn “cineasten” über den ausgang der oscar verleihung diskutieren, kann das durchaus mal unerträglich werden…da haben diverse filme und co. den preis nicht verdient, geguckt wurden sie aber nicht. die tonmischung auch nicht. hat sich im programmkino in der südstadt nämlich überhaupt nicht so toll angehört. größtes computer-effektgewitter = oscar gewinn, please.

    oder kürzen wir es einfach ab: eigentlich hat kein preisträger den oscar verdient. außer der muppet song. der dann aber so richtig.

  31. ALex

    Ich guck mir das Kasperle Theater auch nicht an, muss aber zugeben, dass ich immer gern die Nominierungsliste anschaue, da gibt’s immer fünf Lacher mindestens.

    @strangelove: gute Gründe warum die Oscars überflüssiger sind als die Eier eines Eunuchen gibt’s leider viel zu viele. Ich geb dir ein Tip: Kubrick hat nur einen Oscar bekommen, nämlich für Special-Effects XD

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